DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137
[Chapter Cover]
Teil 24, Kapitel 118.

TEIL VIERUNDZWANZIG: BUUS ESKAPADEN

Kapitel 118

Buu verließ den Raum der beiden Jungs und besuchte als nächstes das junge Genie aus dem Universum 18, ein Junge, der größere Macht besaß als das, was er selbst geahnt hätte- eine Wiedergeburt aus reinster zerstörerischer Energie. Als er sich ihm näherte, beobachtete Buu ihn genau. Je näher er ihm kam, desto deutlicher konnte er seine eigene Präsenz in ihm fühlen, ein „Funken Buu“, wenn man es so ausdrücken wollte. Aber dieser Rest stammte von Buus Originalform, Kid Buu, eine unkontrollierbare und unintelligente Version. Er hatte es seiner Intelligenz zu verdanken, dass Buu sich dessen bewusstwurde, was er einst gewesen war und im Nachhinein war er sehr froh darüber, dass er Vegeta davon abhalten konnte, den Kokon mit dem dicken Buu abzureißen, als er und Goku sich in ihn hineingeschleust hatten. Sich in diese primitivste Form zurück zu verwandeln, wäre sicherlich der größte Alptraum des Dschinns, denn in der Form würde er jeglichen Respekt für alles verlieren, was das Universum anbot, - Vergnügungen, Herausforderungen, Erfahrungen, das Leben selbst. Zum Glück war dieser junge Mann, Uub, das absolute Gegenteil von Kid Buu, mit Ausnahme seiner außergewöhnlichen Kraft. Tatsächlich schien er eine starke Moral und Zuneigung für Gerechtigkeit und Frieden zu besitzen. Deshalb hatte Buu Gefallen an den jungen Kämpfer gefunden und hatte sich dazu entschlossen, ihm persönlich beizubringen, wie er seine latenten Fähigkeiten nutzen konnte; die besonderen Fähigkeiten eines Majins.

Da er ja eine Reinkarnation war, musste er zweifelsfrei über das Potential dazu verfügen.

‚Hhm… wie geh’n wir das am Besten an… ich würde dir das am liebsten selbst erklären. Vielleicht, wenn ich die Form eines Freundes aus der Kindheit annehme, das könnte es sein. Nur eine kleine unschuldige Illusion in einem Traum dieses Jungen…‘

 

Sofort erstellte Bibidis Schöpfung eine Verbindung mit dem Geist des jungen Erdlings und durchsuchte dessen Erinnerungen, um einen passenden Ort für seine Show zu finden: eine Szene aus seiner frühen Jugend. Nach weiteren Analysen fand Buu auch eine dazu passende Form, ein recht hübsches Mädchen, für das der junge Mann mehr als nur freundschaftliche Gefühle übrighatte.

‚Hehe…‘, kicherte er. ‚Das wird ein Spaß…!‘

Buu nahm das Aussehen des Menschen-Mädchens an und versetzte sich in Uubs Träume, dann begann er. Der Junge aus dem Universum 18 ging durch die Wege seines Dorfes, aber es war komplett verlassen.

„Hallo! Hey! Ist da jemand? Wo sind denn alle?“, rief er aus.

„Es sind nur wir zwei da, Dummerchen“, erklang eine weibliche Stimme hinter seinem Rücken. „Ich hätte gedacht, dass du es merkst, wenn du träumst.“

„Anju?!“, entfuhr es Uub, dann drehte er sich langsam zu seiner Jungendliebe um. Er schluckte gut hörbar. „Was geht… den hier ab?“

Plötzlich schoss es ihm durch den Kopf, dass dies gerade die ersten Worte waren, die er an sie gerichtet hatte und der Gedanke ließ ihn tief erröten und dann peinlich berührt schweigen.

„So, du als Erwachsener kommst endlich einmal wieder in sein Dorf zurück, als ein so starker Kämpfer und alles, und immer noch hast du Angst, mit mir zu sprechen?“, begann das dunkelhäutige Mädchen. „Das hier ist nur ein Traum, kein Grund nervös zu werden. Du kannst sagen und tun, was du willst!“

„Oh… ja… genau…“, brachte er irgendwie heraus, seine Wangen immer noch dunkelrot.

„Nicht nervös sein. Du bist der stärkste Mensch der Welt und ein Mann… ich weiß, dass du jedes Mal mit mir reden willst, wenn du in dein Dorf kommst, also mach es einfach. Wenn du es nicht einmal in einem Traum machen kannst, dann schaffst du es auch nicht in der Realität!“

„Ähm… wenn du meinst...“, antwortete er zögerlich und starrte auf seine Schuhe.

„Hör auf damit!“, riss Anju ihn aus seinen Gedanken.

Langsam hob er seinen Kopf und wagte es, ihr in die Augen zu sehen.

„Ich weiß, wie schüchtern du bist“, fuhr seine Sandkastenfreundin fort. „Aber du solltest dir mal überlegen, wie deine Aktionen auf andere Leute wirken. Seit meine Brüste gewachsen sind, hast du kein einziges Mal mit mir gesprochen, mir kommt es fast vor, als würdest du mir aus dem Weg gehen.“

„Es tut mir leid… es ist nur… dass…“

„Dass du denkst, dass ich hübsch bin?“, kicherte sie. „Und du möchtest mich besser kennenlernen. Aber du hast Angst. Aber, begreifst du denn nicht, wie sehr du mich fortdrängst? Hinter deinem Schild aus Schüchternheit beleidigst du mich dauernd und bringst mich zum Weinen!“

„Wa…Was?! Ich habe dich nie beleidigt…!“, stammelte er erschrocken.

„Wirklich? Also wenn du zu Besuch kommst, sprichst du mit jedermann… aber wenn du mich siehst, drehst du dich feuerrot um und sagst nicht einmal Hallo… denkst du nicht, dass das beleidigend ist? Du hasst mich, oder? Das jedenfalls denke ich und du weichst mir immer stur aus!“

Uub war sprachlos. So hatte er das noch nie gesehen, nun wurden ihm die Augen geöffnet. Indem er nicht auf die Auswirkungen seiner Unterlassungen geachtet hatte... und er seine Schüchternheit gewinnen ließ… hatte er sehr egoistisch gehandelt! Und vor lauter Angst, mit Anju zu sprechen, hatte er ihre Gefühle verletzt!

„So, ich sehe, du hast es begriffen.“

„Ja, und es tut mir leid.“

„Gut. Und nun musst du dich auch bei der echten Anju entschuldigen.“

Uub kratzte sich am Hinterkopf und sah sich um, als würde er erwarten, dass eine zweite Anju aus dem nichts erscheinen könnte. „Häh?“

„Wir sind immer noch in einem Traum!“, schrie sie leicht irritiert. „Die echte Anju ist Lichtjahre entfernt, in einem anderen Universum…!“

„Ah ja, stimmt. ‘Tschuldige. Also, wer bist du dann?“

„Nur ein Freund, der durch dein Unterbewusstsein wandert. Und da der Fluss eines Traumes veränderbar ist, haben wir alle Zeit der Welt, um über alles zu reden oder voneinander zu lernen!“

„Echt?!“, lächelte Uub. Diese ‚Anju‘ hatte ihn beruhigt, ihm sein Selbstvertrauen zurückgegeben und ihm den Mut gegeben, bei seiner Rückkehr nach Hause endlich mit dem echten Mädchen zu sprechen.

„Wir sollten uns setzen…“

Der junge Mann setzte sich neben Anju auf eine Bank. Er zitterte vor Sorge, sie könnte etwas vorhaben, aber sie wahrte eine enge, aber trotzdem respektvolle Distanz. Er wusste nicht, was er sagen sollte, also genoss er kurz den Blick auf sein Dorf- es war ruhig und menschenleer. Aber diese Stille währte nicht lange.

„So, kannst du Magie, so wie dieser Buu?“

„Was? Nein, ich bin nur ein normaler Mensch, ich habe keine solchen Fähigkeiten…!“

Uub erschrak etwas, dass dieser ‚Freund‘ anscheinend alles über ihn wusste, sein Dorf, seine Herkunft… die gestellten Fragen schienen beinahe rhetorisch. Dieses Wesen schien die Unterhaltung in eine bestimmte Richtung zu lenken, zu ganz speziellen Argumenten hin. Trotzdem wusste Uub ganz genau, dass er keine Magie anwenden konnte. Er hatte den Buu seines eigenen Universums oft genug gesehen und beobachtet, wie er zauberte, und das war für einen Menschen unmöglich!

Aber der als Mensch verkleidete Dschinn war von dieser Antwort kaum überrascht. Sie lächelte und ließ ihre großen schwarzen Augen aufblitzen, in denen Vorfreude und etwas Finsternis mitschwangen. Sie senkte ihre Stimme, als würde sie ihm ein dunkles und dreckiges Geheimnis verraten.

„Soll ich dir zeigen, wie…?“

„Äh…“, Uub zögerte. „Naja, ich… würde nicht nein sagen… denkst du wirklich, dass du es mir beibringen kannst?“

Das Mädchen klatschte mit den Händen und ließ dann einfach einen Hasen erscheinen.

„Streck deine Arm zu mir aus und konzentriere dich auf das, was du ändern willst. Du wirst zuerst etwas Unbehagen in deinem Körper fühlen, aber du wirst dich daran gewöhnen. Das ist die Energie des Majin, die durch dich fließt. Du wirst dich nicht regenerieren können wie Buu, aber du wirst sicherlich seine magischen Attacken zurückschicken können. Komm schon, versuch’s einmal!“

Zögerlich gehorchte er und konzentrierte seinen Geist auf die Gestalt einer Karotte. Ein Schauer lief über seinen Rücken und er fühlte eine seltsame Flüssigkeit durch seine Muskeln und Nerven fließen. Diese seltsame Empfindung brachte ihn beinahe dazu, es sofort abzubrechen, aber er hielt durch. In seiner Hand erschien ein instabiler pinker Schein und ließ den angehenden Magier erzittern. Er kniete auf ein Bein nieder und musste mit der anderen Hand seinen Arm abstützen, dann formte er eine magische Spirale und traf damit den Hasen. Aber anstatt eine Karotte zu werden, wuchs das Tier, bis es mehrere Meter groß war. Als der Nager auf ihn springen wollte, verfiel Uub in Panik; er war sich sicher, dass er ihn verschlingen wollte. Der junge Mann wollte schon eine Kikoha auf das Monster abfeuern, da wurde es plötzlich von einer pinken Energiewelle getroffen und in einen riesigen Keks verwandelt- besonders aufmerksame Beobachter konnten vielleicht darauf Buus Gesicht erahnen. Uub bemerkte das nicht, er war viel zu überrascht. Anju versuchte ihn zu beruhigen; sie war von diesem Fehlschlag zwar enttäuscht, aber dennoch stolz, dass er schon beim ersten Versuch einen Fuß in das Reich der Magie setzen konnte.

„Keine Sorge“, begann sie. „Wir arbeiten daran, zumindest hast du deine Magie schon finden können. Aber sie zu beherrschen hängt von dir ab. Wenn du willst, haben wir die ganze Nacht, aber du bist schon auf dem richtigen Weg.“

„Also gut“, seufzte Uub, der immer noch von dieser Macht geschockt war, die anscheinend die ganze Zeit lang in ihm geschlummert hatte. Wenn er es schaffen sollte, sie zu kontrollieren, wären die Möglichkeiten endlos- und beim Kampf gegen sein Gegenstück würden sie sicherlich einen gewaltigen Unterschied machen. Und von seinem eventuellen Kampf gegen seinen Lehrmeister gar nicht zu sprechen. Er wusste zu gut, dass er Goku noch nicht besiegen konnte, nicht mit der gewaltigen Kraft seines Meisters, aber diese neuen Asse im Ärmel würden die Sache viel interessanter machen. Neu motiviert begann er wieder zu üben.

Mehrere lange Trainingseinheiten später, in denen sie die Dehnbarkeit der Zeit innerhalb von Träumen nutzten, war Buu endlich zufrieden. Er verließ den Geist des Jungen und ließ nur ein Abbild von Anju zurück, um ihn auf seinem weiteren Weg zu führen. In diesem Augenblick fühlte Buu eine Bewegung in seiner Nähe. Panikartig teleportierte er sich fort, als Goku aufwachte, aufstand und den Raum durchscannte. Er war nicht sicher, was dies Reaktion verursacht hatte, aber eine Sekunde später erschien auch Vegeta ebenso alarmiert. Er schien besorgt, versuchte aber die anderen nicht zu wecken.

„Was ist los, Kakaroth?“, flüsterte er. „Etwas hat dein Ki gestört, was hast du gespürt?“

„Ich bin mir nicht sicher, Vegeta“, antwortete Goku immer noch ernst. „Ich schwöre, dass etwas über mich drüber geflogen ist. Es war nicht nur meine Einbildung. Uub scheint nichts bemerkt zu haben, er schläft friedlich wie ein Baby.“

„Hmph“, machte Vegeta. „Ich würde deinen Verdacht nicht so einfach ablegen. Wir sind von alten Feinden umgeben, da kann jeden Moment etwas passieren.“

„Stimmt.“

Vegeta atmete tief durch und senkte seine Arme. „Sei das nächste Mal etwas aufmerksamer und ruh‘ dich aus. Du wirst es brauchen.“

Der andere Saiyajin kehrte in sein Zimmer zurück und sperrte die Tür zu, während Goku noch einige Minuten wach blieb und den Atem anhielt, während er seine Umgebung genauestens abtastete. Der Schauer seines plötzlichen Erwachens war echt, dessen war er sich sicher. Aber draußen war ja Piccolo und auch Vegetto. An denen kommt nichts vorbei.

Buu relaxte erst, als Goku wieder normal atmete.

‚Ich hätte mir denken sollen, dass die beiden meine Präsenz instinktiv wahrnehmen würden‘, dachte er. ‚Dieses Mal hab ich echt Schwein gehabt.‘

Ohne eine weitere Sekunde zu vergeuden fuhr er mit seiner Tour weiter, immer noch voller Tatendrang. Er begann sogar zu summen.

„Nanananananana… oh meine Lieben,

Wer kommt denn heut von draußen rein

Braucht keinen Anruf, schaut gleich rein

Die Kämpfe morgen werden sie kriegen!

Wie ein spendabler Weihnachtsmann

Er will doch nur coole Kämpfe seh’n

Ihr alle schlaft durch die Nacht so schön

Buu wird sich gut um euch kümmern…

Bald schon geht wieder los die Show...

Krieger und Aliens kämpfen erbittert,

Blut wird fließen, der Boden erzittert,

Körper liegen am Boden, ich ess mein' Kuchen so

Habt keine Angst, es wird schon geh’n

Der alte Buu gleicht alles aus so schön!

Wuohohoho-hoho!“

Der Dschinn war mit sich selbst zufrieden und schlich sich unbemerkt hinaus, und manipulierte die Dinge, wie es ihm gefiel. Aber er achtete immer noch auf seine Umgebung. Während er an den Universen 17 und 16 vorbeiflog, war er sehr vorsichtig.

‚Cell schläft nie, also komm‘ ich nicht an ihn ran… aber er schafft es auch ohne mich. Das gleiche gilt für diese Furie aus dem 16. Universum…‘, dachte er.

Als nächstes fand er sich vor dem Appartement des 15. Universums wieder, in dem die schwangere Frau schon längere Zeit nicht mehr gesehen worden war. Der Dämon dachte einen Moment lang nach. Er könnte einen Augenblick hineinschauen, aber die Zeit drängte- er hatte noch viele Universen vor sich. SO neugierig war er dann doch nicht.

Plötzlich fühlte er eine Präsenz und in einem Sekundenbruchteil später hatte er sich schon hinter einer Pflanze mit pinken Früchten versteckt. Seine schwarze Augen lugten vorsichtig hervor und sahen, wie der Kaioshin des Südens und Vegetto immer noch auf „Nacht-Patrouille“ waren. Die beiden waren echt nervig. Als sie endlich fort waren, betrat Buu das Appartement des 14. Universums, wo die beiden Cyborgs bereits tief schliefen. Er hielt über C18 inne, und erinnerte sich an das, was er gestern erfahren hatte: beide müssten sich dringend einer Wartung unterziehen und der Zerfall in ihren Energiekernen schritt immer weiter fort.

Buu streckte sein Kopftentakel nach ihr aus und hüllte die Frau in einem magisches Licht. Ihr ganzer Körper leuchtete, während ihre Bauteile repariert wurden.

‚So gut wie neu!‘

Er hätte sich auch um ihren Zwillingsbruder kümmern können, aber der hatte ja keinen Kampf mehr ausständig, deshalb war er in Buus Augen wertlos. Aber C18 könnte am nächsten Tag für eine Überraschung sorgen. Ohne Pause eilte er zum nächsten Universum, wieder sang er und rollte herum wie eine Kugel.

„Wenn Santa Buu vom Himmel steigt…

Und immer neue Macht verteilt…

Verpasst nicht meinen Super-Sieg!“

 

In der Zwischenzeit sprachen die Kaiohshins aus dem Universum 1 mit ihrem Anführer, der immer noch den Gefängnis-Spruch über den pinken Dämon aufrechthielt. Dessen Geist schien irgendwo anders zu sein. Der Kaioshin des Nordens erhob besorgt das Wort:

„Ist alles in Ordnung? Versucht er zu fliehen?“

„Nein, alles in Ordnung!“, antwortete der Groß-Kaiohshin mit einem breiten Lächeln. „Ich habe volle Kontrolle über ihn, keine Sorge. Er ist so hilflos und bewegungslos wie das heilige Z-Schwert im Felsen.“

Seine immer noch misstrauischen Kameraden sahen sich schweigend an.

„Dürfte ich, wenn es Euch nichts ausmacht, beim Bewachen behilflich sein?“, fragte der junge Kaiohshin des Ostens.

„Warum nicht“, meinte der. „Du bis mir sicher ein guter Gesellschafter, und für mich ist es angenehmer.“

„Vielen Dank.“

Immer noch misstrauisch ließ er den pinken Ball nicht aus den Augen. Buu sah ihn gar nicht an, als wäre er vollkommen in Gedanken versunken. Welche Verbindung könnte es denn zwischen den beiden geben? Es war klar, dass der Groß-Kaioshin nicht manipuliert wurde, darin waren sie sich mittlerweile sicher. Aber trotz aller Zweifel würde er es nie wagen, seinen Vorgesetzten offen anzugreifen, ohne handfeste Beweise zu haben.

 

Im Universum 13 war nur mehr ein Teilnehmer im Rennen: Kakaroth. Buus Berechnungen nach hatte der Saiyajin in seinem Kampf gegen Vegeta aus dem 18. Universum absolut keine Chance. Wenn der Dschinn eine Wette abgeben sollte, würde er auf eine Niederlage binnen weniger Sekunden setzen. Diesen Kampf etwas ausgeglichener zu gestalten, um Vegeta wenigstens etwas zu fordern, würde Einfallsreichtum erfordern.

‚Schau’n wir mal...‘, dachte Buu. „Was soll ich nur mit dir anstellen? Hhm… wenn ich mich recht entsinne, hast du diese Minilampen in deinen Augen implantiert, mit denen du dich nach Wunsch verwandeln kannst. Wenn ich dir einfach den Schwanz regeneriere, dann… ja, warum nicht… du solltest dich verwandeln können und gleichzeitig zum Super Saiyajin werden. Das könnte lustig werden!‘

 

Buu verabschiedete sich wieder und durchflog das Appartement des 12. Universums, da er wusste, dass Trunks und C16 beide verloren hatten. Als er das 11. Universum betrat, traf er dort auf sein Alter-Ego, wie er auf dem Tisch in der Mitte saß und einfach Löcher in die Luft starrte. Buu benötigte nur wenige Sekunden Schlaf, als fand er sich oft allein wieder, während sein Meister sich ausruhte. Babidi hatte ihm jahrelang gepredigt, dass er ja nicht in Schwierigkeiten geraten soll- oder besser gesagt, dass er gar nichts machen soll- wenn er schlief. Das letzte, was er erleben wollte, wäre beim Erwachen eine verkehrte Welt zu sehen, in dem alle Bäume und Pflanzen in Süßigkeiten und Kuchen verwandelt wurden!

Beim Anblick des dicken Dschinns entkam Buu ein tiefer Seufzer. Wie hatte er sich nur zu dieser Kreatur zurückentwickeln können? Innerlich verfluchte er den Groß-Kaioshin, der bei seiner Absorption seine Macht geschmälert und ihn derart verdummen ließ, dass man ihn kaum mit einem Baby vergleichen konnte. Aber er selbst hätte sich niemals zu dem weiterentwickeln können, wenn dem nicht so gewesen wäre, denn nur durch die starken Gegner von damals war er zu dem geworden, was er nun war. Trotz der Unterschiede zwischen ihnen war dieser Fettklops vor ihm immer noch eine Version seiner selbst, und er konnte diese arme Kreatur nicht einfach so den Tricks seiner zukünftigen Gegner überlassen- besonders nicht gegen den nebenan schlafenden Uub, der in seinen Träumen weiter seine Magie trainierte. Es wäre eine Schande, wenn dieser Kampf nur die blauäugige Ignoranz vom fetten Buu ein zu jähes Ende finden würde.

Als er sich Majin Buu näherte, drehte sich sein kindisches Gegenstück um und bemerkte ihn.

„Kumpel!!“, rief er freudig aus.

„Schhhhhh!!!“, fauchte Buu hastig. „Sei nicht so laut, niemand soll wissen, dass ich hier bin!“

„Okay, okay!“, nickte der Dicke naiv mit einem breiten Grinsen. „Buu mag dich, du bist Buus Freund. Spielen wir was?“ Bevor der schwebende Kopf antworten konnte, plapperte der andere Buu weiter. „Buu sagt… verstecken, dann muss ich dich finden. Buu ist ein guter Sucher… Achtung, fertig...!“

„Ein anderes Mal, Kumpel“, antwortete der Dschinn. „Jetzt hör mir gut zu. Ich werde dir die Regeln des Turniers noch einmal erklären, sonst machst du sicher was Dummes…“

In den darauffolgenden Minuten wiederholte er die Regeln in jedem Detail. Buu stellte sicher, dass diese Lektion ein Spiel war und dass er so poetisch wie möglich sprach, um die Aufmerksamkeitsspanne seines gedankenverlorenen Schülers zu verlängern. Er musste ziemlich tief graben und auf beinahe jede Lehrmethode zurückgreifen, die er von unzähligen Kulturen gelernt hatte. Dazu musste er die Erfahrungen vieler von ihm absorbierten Professoren nutzen, sonst würde alles Gesagte in ein Ohr rein und durch das andere sofort wieder hinausfliegen. Er gab Buu auch den Rat, Stücke von sich auf der ganzen Kampffläche zu verteilen, wie er selbst es auch getan hatte. Auf diese Weise wäre er geschützt, sollte sein Hauptkörper zerstört werden oder verschwinden.

Trotz der etlichen Unterbrechungen, in denen der dicke Dämon laut applaudierte und der offensichtlichen Naivität schien er dann doch alles Nötige gelernt zu haben. Endlich zufrieden verabschiedete sich der Besucher aus dem Universum 4, blieb aber besorgt. Alleine im Korridor hielt er inne und er hätte beinahe wieder umgedreht. Die Versuchung, Buu auch zu erklären, wie er sich von Babidi befreien könnte, war stark, aber er hatte ihm es eigentlich schon gezeigt, als er die ganze Arena in Geiselhaft genommen hatte: er musste ihn vom Sprechen abhalten und ihn dann erledigen. Aber anscheinend hatte sein Gegenstück das nicht verstanden und er würde wohl viele hundert Jahre weiterhin unter der Kontrolle des Hexers bleiben. Sollte er es ihm doch erklären? Nein, Buus Eskapaden hatten nur ein Ziel: sicherzustellen, dass die noch im Wettbewerb stehenden Kämpfer in Bestform waren. Er hatte keine Zeit für große Extratouren.

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