DB Multiverse
Dragonball Multiverse: Der Roman
Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika
Übersetzt von BK-81, ZenBuu, iron leaf & MrChrisWesker
Entdeckt die Geschichte von DBM noch einmal. Diese Texversion wird von Salagir als Kanon verifiziert, welche lauter neue Zusatzinfos enthält. Diese wurden im Manga nicht gezeigt und machen diese Geschichte daher zu einer echten Ergänzung zum Comic!
Updates kommen 1 und 15 des Monats um 18:00 (Pariser Zeit)
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Intro
Teil 0 :0Teil 1 :12345
Round 1-1
Teil 2 :678910Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930
Lunch
Teil 7 :3132333435Round 1-2
Teil 8 :3637383940Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970
Night 1
Teil 15 :7172737475Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990
Round 2-1
Teil 19 :9192939495Teil 20 :96979899100
Round 2-2
Teil 21 :101102103104105Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115
Night 2
Teil 24 :116117118119120Round 3
Teil 25 :121122123124125Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
Teil 31 :151152153154155
Teil 32 :156157158159160
Teil 33 :161162163164165
Teil 34 :166
TEIL VIERUNDDREISSIG: VIERTELFINALE
Kapitel 166
Übersetzt von iron leaf & ZenBuu

Nachdem die Mitglieder von Universum 11 verschwunden waren, überrollte eine Welle der Erleichterung alle in Universum 0. Buu von Universum 4 warf dem Kaioshin des Südens einen albernen Blick zu. "Glücklich?“, spottete er. "Glaub ja nicht, wir wären dir dankbar, nur weil die Dinge endlich wieder normal sind“, wütete die Gottheit. „Du bist ein Ärgernis und eine Plage, ungeachtet des Dankes, den du vielleicht verdient hast." "Ha“, grinste der Djinn. In der gesamten Arena herrschte trotz der Aufrufe der Varga zur Ruhe eine panische Stimmung. "Meine Damen und Herren, bitte kehren Sie auf Ihre Plätze zurück“, wiederholte der Ansager. „Wir tun alles, was wir können, um das Turnier trotz dieses, ähm, unerfreulichen Vorfalls fortzusetzen!" Der Ansager seufzte, trat vom Mikrofon zurück und wandte sich an seine Kollegen im Kontrollraum. "Nun, das ist ja alles schön und gut, aber... Ich fange an mich zu fragen, ob wir nach dem, was gerade passiert ist, überhaupt weitermachen sollten. Vielleicht ist es doch eine schlechte Idee?" "Ach, wirklich? Wir haben uns mit dem Kern der Sache befasst, nicht wahr? Wir werden nicht zulassen, dass ein unglückliches kleines Missgeschick das Ende dieser unglaublichen Kämpfe bedeutet! Was würden die Sponsoren sagen?" "Pfft, ja... es ist ja nicht so, als wären wir alle vor zehn Minuten gestorben..." Nach der Ankündigung der Varga wurde Son Goku dabei beobachtet, wie er vor Freude hüpfte, während seine Kameraden verärgert dreinschauten. "In Ordnung! Also, können wir dann wieder anfangen? Ich glaube, ich war dran!" "Hey, warte mal kurz!“, unterbrach ihn eine laute Stimme von der Tribüne. Die Zuschauer, die sich Sorgen machten wegen der sofortigen Wiederaufnahme des Turniers, hatten begonnen, ihren Protest gegen die Organisatoren zu äußern, die mit dem Problem offensichtlich nicht sorgfältig umgegangen waren. "Was zum Teufel soll das?“, schrie einer von ihnen, eine Echse namens Shando. "Ein Haufen Kerle hat uns angegriffen und ihr habt nur drei von ihnen beseitigt! Wir sind nicht sicher mit all diesen Soziopathen!" "Das stimmt!“, rief eine andere Außerirdische von weiter weg und zeigte auf ihren Nachbarn. „Die hat sich auf uns gestürzt, sie hat sogar jemanden erwürgt!" "Es war nicht meine Schuld!“, schrie die Frau in Panik. „Ich hatte mich nicht unter Kontrolle, ich schwöre!" Überall auf der Tribüne stieg die Spannung an. Sogar Goku bekam das mit, beunruhigt von der sich zuspitzenden Situation, während er auf seinen Kampf wartete. Babidis ehemalige Sklaven waren nun das Ziel des Hasses und der Vorwürfe aller. Im Areal von Universum 13 stand Vegeta abseits seiner Kameraden, während Nappa, der gerade von einem unerklärlichen Ohnmachtsanfall zurückgekehrt war, von den Zuschauern mit Lebensmitteln und allerlei Gegenständen beworfen wurde – ebenso wie Kakarott. "Hört auf uns, verdammt!“ brüllte Nappa vergeblich. „Es war nicht unsere Schuld, wir wurden einer Gehirnwäsche unterzogen - wir wollen keinen Ärger!" "Also mir hat's gefallen“, murmelte Kakarott vor sich hin und runzelte die Stirn. "Du hältst dein Maul“, zischte Nappa. "Ich versuche zu verhindern, dass wir wieder nach Hause geschickt werden, du Idiot! Mach es nicht noch schlimmer!" Vegeta mischte sich nicht ein. Das würde nur noch mehr Aufmerksamkeit auf sie lenken, und er hatte das Gefühl, als würde sich die Situation entschärfen - die guten Samariter und die rückgratlosen Götter hatten deutlich gemacht, dass Babidi die wahre Ursache des Problems war. Außerdem machte er sich mehr Sorgen um den plötzlichen Anstieg von Kakarott's Kraft: die wandelnde, unsterbliche Katastrophe selbst. Er hatte ihn all die Jahre an der Leine gehalten. Natürlich war jeder Moment davon ein reines Ärgernis und er träumte ständig davon, ihn loszuwerden - aber Kakarott hatte sich für ihn als nützlich erwiesen, trotz der vielen Exzesse dieses tollwütigen Hundes. Was die militärische Stärke anbelangt, so war sein eigenes Reich dem der Frostdämonen nicht gewachsen. Ihre alten Armeen waren entweder aufgelöst oder während seiner Übernahme zerstört worden, so dass Vegeta zeitweise Mühe hatte, seine Herrschaft über ein so großes, ausgedehntes Universum aufrechtzuerhalten. Aber der verrückte Super Saiyajin namens Kakarott, der unter dem Kommando des großen Imperators Vegeta stand, sorgte für genug Angst, um die lokalen Systeme unter Kontrolle zu halten und jegliche Revolte zu unterbinden. Das Universum war schließlich riesig, und seine Truppen konnten nicht alles unter Kontrolle halten. Doch das Multiversumsturnier hatte den Status quo definitiv durcheinander gebracht und das Machtgleichgewicht ausgeglichen. Es hatte Kakarott erlaubt, viel zu schnell Fortschritte zu machen - während er ihn vorher mit seiner überlegenen Verwandlung, dem Super Saiyajin 2, leicht vernichten konnte, hatte der andere Krieger nun die gleiche Schwelle erreicht. Und nicht nur das, er konnte dies offenbar mit der verlorenen Verwandlung in einen Oozaru kombinieren, die wie durch ein Wunder plötzlich zurückgekehrt war. Zwar hatte auch Vegeta seine Grenzen wieder überschritten und Stufe 3 erreicht, was ihm erneut eine ungeheure Überlegenheit verschaffte, aber auch Kakarotto hatte dieses Potenzial. Sein Gegenstück aus Universum 18 hatte die Form bereits gemeistert, fast mühelos. Raichi's Geist hatte auch gezeigt, wie furchterregend diese Form sein konnte, wenn sie richtig kontrolliert wurde. Wenn er nicht schnell handelte, könnte Vegeta bald nicht mehr in der Lage sein, den Unsterblichen loszuwerden... der ihn schnell überflügeln könnte. Er war zu einer echten Bedrohung geworden, und der Imperator musste sich etwas einfallen lassen, um den Clown für immer loszuwerden.

C17 seinerseits schwieg, obwohl er sichtlich frustriert war über die ganze Aufmerksamkeit, die ihm von diesem menschlichen Ungeziefer und dem außerirdischen Abschaum zuteil wurde. Ein Sklave zu werden, hatte einen bitteren Beigeschmack in ihm hinterlassen, auch wenn er es in diesem Moment genossen hatte, sich auszutoben und Massaker zu veranstalten. Aber von Piccolo so gewaltsam zerquetscht zu werden, hatte in ihm einen ungeheuren Schrecken ausgelöst. Die Niederlage gegen einen durchtrainierten Son Goku, dem er zu Hause nie gegenüberstand, war für ihn noch hinnehmbar. Aber von einem Insekt, das er einst mit zwei Schlägen getötet hatte, völlig dominiert zu werden... war eine totale Demütigung. Er begann zu begreifen, dass er selbst nichts weiter war als eine Fliege mit gestutzten Flügeln in einem Nest von Riesenschlangen. Ihm und seiner Schwester blieb nichts anderes übrig, als mit eingezogenem Schwanz nach Hause zu gehen. Als er zurückdachte, wurde ihm plötzlich klar, dass wenn Buu tatsächlich alles wieder in Ordnung gebracht hatte, C18 reaktiviert sein müsste! Mit diesem Gedanken eilte er den Korridor von Universum 14 hinunter und ignorierte die Buhrufe der Menge. Er stieß die Tür des Apartments auf und eilte ins Schlafzimmer, voller Hoffnung, seine Schwester wach zu sehen, in der Vorstellung ihres verlorenen und suchenden Blicks. Doch sein Glaube zerbröckelte bei ihrem Anblick, C18 lag immer noch bewusstlos auf dem Bett. Buu hatte seinen Zwilling nicht berücksichtigt, als er seine Kraft aktivierte, und sie tatenlos zurückgelassen... War das Absicht gewesen, oder hatte er es nur vergessen? So oder so, der Cyborg war untröstlich. "Ich hab die Schnauze voll von diesem Turnier! Der Djinn hat nicht einmal C18 reaktiviert... wenn ich so tue, als würde ich auf diesen Yamchu hören, bringen sie uns vielleicht wieder in Ordnung, und dann..." Er musste den Tatsachen ins Auge sehen: Der unverschämte Mensch hatte Recht. Ihre Kraft war versiegt, und sie waren nichts weiter als rostige Maschinen. Das Gefühl der Hilflosigkeit war schrecklich, er wusste jetzt, wie es war, anderen Monstern ausgeliefert zu sein, und sogar den potenziellen Überlebenden, die zu Hause auf sie warten könnten. Die Aussicht darauf war beängstigend!

Die Menge wurde von Sekunde zu Sekunde lauter, und es herrschte eine Atmosphäre, als ob ein Bürgerkrieg ausbrechen könnte. In der Zwischenzeit versuchten die Vargas und die Namekianer, so gut es ging, für Ruhe zu sorgen. Auf der Terrasse von Universum 1 hatten sich die Kaioshins versammelt, um sich zu beraten und eine Entscheidung zu treffen. Abgesehen vom Groß-Kaioshin, welcher nur zuhörte, stritten die vier Götter miteinander darüber, ob das Turnier fortgesetzt werden sollte oder nicht. Die Kaioshins des Südens und des Ostens hielten es für eine schlechte Idee und waren der Meinung, dass es abgebrochen werden sollte. Die Kaioshins des Westens und des Nordens waren jedoch dafür, das Turnier mit mehr Strenge fortzusetzen. Als die Auseinandersetzungen weitergingen, wurden die Worte rauer und näherten sich den Taten - dann landete Cold von Universum 8 vor dem Areal von Universum 1 und zog die Aufmerksamkeit eines Teils der Arena auf sich. Zurück in ihrem eigenen Bereich beobachteten Freezer, Cooler und ihre Soldaten ihren König voller Angst, da sie nicht wussten, warum er eine so kühne Aktion unternommen hatte. Doch zur Überraschung aller kniete der Frostdämon vor dem Groß-Kaioshin nieder und verneigte sich respektvoll. "Weise Kaioshins, wie auch alle anderen Anwesenden... Im Namen meines Universums und all derer, die euch möglicherweise Schaden zugefügt haben, möchte ich mich aufrichtig entschuldigen. Unser früheres Verhalten euch gegenüber war unentschuldbar, aber bei klarem Verstand würde ich nicht im Traum daran denken, die Kaioshins, die großen Götter des Universums, zu missachten. Bitte, verzeiht uns." Stille senkte sich über den Asteroiden. Für alle war es ein großer Schock, einen galaktischen Imperator knien und um Vergebung bitten zu sehen - vor allem für sein eigenes Universum, dicht gefolgt von Vegeta aus Universum 13. Er hätte sich niemals zu einer solchen Schmach herabgelassen, nicht einmal, um seine eigene Haut zu retten. Doch Cold, oder besser gesagt Captain Ginyu, empfand weder Demütigung noch Sorge um unangebrachten Stolz. Er war ein Opportunist, wie er es schon immer gewesen war, und wusste, wie man die kleinste Gelegenheit ergreift, um zu überleben und stärker zu werden - er würde niemals etwas so Dummes tun, wie sich den Göttern zu widersetzen, schon gar nicht in einem Kontext wie diesem. Wie die Opfer deutlich gesagt hatten, waren sie alle von der betrügerischen Magie des Wurms versklavt worden, und er wollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, Zeuge eines so großen Ereignisses wie dieses zu werden - mit der schwachen Hoffnung, später die Dragon Balls zu stehlen, falls sich die Gelegenheit ergeben sollte. Doch als Krieger wollte auch er dieses Turnier um jeden Preis zu Ende bringen. Der alte Cold hätte zwar verächtlich den Kopf gedreht, aber er hatte kein Ego, das ihn davon abhielt, sich vor den Göttern zu verbeugen. Außerdem würde dies einen noch größeren Eindruck hinterlassen. Und das tat es auch. Alle verstummten wieder, als der Groß-Kaioshin hervortrat und den Frostdämon anlächelte. Dann sprach er laut für alle. "Du magst dich einschmeicheln, mein lieber Cold, aber du sprichst die Wahrheit. Wir haben uns bereits darauf geeinigt, dass nicht alle Angreifer aus freiem Willen gehandelt haben. Jeder möge zur Kenntnis nehmen, dass die von Babidi korrumpierten Wesen sicherlich keine Engel sind, aber sie sind in dieser Angelegenheit genauso Opfer! Der wahre Schuldige ist Universum 11; wir werden ihnen die Taten der anderen nicht vorhalten. So soll es sein." Cold verbeugte sich noch einmal, bevor er in Richtung seines Areals flog, doch auf dem Weg dorthin wurde er von vielen Zuschauern und auch von seinen eigenen Soldaten bejubelt. Obwohl viele von ihnen noch nicht von der Erklärung des Kaioshins überzeugt waren, mussten sie sie akzeptieren. Oben auf der Tribüne sah man sogar einige, die sich umarmten, um das Kriegsbeil zu begraben. "Gut gesagt“, rief eine Frau namens Zarya - sie war die Kriegerin, die zu Beginn des Aufstandes die Gegenoffensive ausgelöst hatte. Sie umarmte den Sklaven, gegen den sie gekämpft hatte. „Eigentlich bist du ziemlich cool, und stark!" "Danke, du kämpfst auch ziemlich gut!“, antwortete der Außerirdische, ein Wesen mit einer Haifischflosse auf dem Kopf namens Bruce. "Ich habe das Gefühl, wir könnten Freunde werden! Tut mir leid, dass ich dich ein dummes Weibsstück genannt habe!" "Ach, das ist vergessen“, sagte sie lachend. „Wir sind doch jetzt Freunde!" "Klingt gut für mich!“, freute er sich. "Wenn du willst, habe ich eine tolle Möglichkeit gefunden, leichtes Geld zu verdienen. Bist du dabei?" "Äh ... nein“, schüttelte sie bestürzt den Kopf. Als sich die Aufregung allmählich legte, erlebte Cold bei seiner Rückkehr in seinen Bereich eine interessante Überraschung. Die Fußsoldaten waren angewiesen worden, auf Abstand zu bleiben, und Freezer und Cooler warteten geduldig auf seine Rückkehr, wobei sie sich abseits hielten, als wollten sie nicht belauscht werden. Als er landete, begrüßte er sie mit einem zurückhaltenden Ton. "Also... ich nehme an, wir haben noch eine Rechnung offen, nicht wahr? Beabsichtigt Ihr einen Putschversuch? Ihr wisst doch sicher, dass Ihr mir nicht gewachsen seid, oder?" "Nun, es fehlt uns sicher nicht an dem Wunsch danach“, antwortete Freezer scharf. Dann übernahm Cooler das Wort. "Damit wir uns richtig verstehen, Ginyu. Du bist nicht unser Vater, und wir wissen deinen Schwindel nicht zu schätzen. Uns zu manipulieren, uns all die Jahre zu benutzen... geh nicht davon aus, dass wir dir verzeihen werden." Cooler hielt einen Moment inne. "Aber es ist offensichtlich, dass du weitaus fähiger bist als er es war. Es wäre töricht, jetzt einen Bürgerkrieg anzuzetteln, wo unsere Herrschaft doch so gut läuft." "Unsere Entscheidung ist gefallen“, fuhr Freezer fort, wenn auch verbittert. "Du hast für uns plädiert und damit bewiesen, dass du ein guter Anführer bist. Daher kannst du deine derzeitige Rolle ohne jegliche Einwände unsererseits weiterführen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass wir die politischen Sektoren des Universums, die wir jeweils kontrollieren, neu verhandeln müssen." "...Sehr gut", antwortete Cold, ohne ein Wort der Rede seiner Kinder zu widersprechen. Das alles schien die Situation zu entschärfen, was die meisten Leute beruhigte, aber einem der Kollegen der Kaioshin nicht besonders gefiel. 'Das ist einfach nicht normal', dachte der Südliche Kaioshin. Er hatte eine Blockade für seine Gedanken eingerichtet, um zu verhindern, dass jemand sie ausspioniert. 'Wie kann er ein solches Massaker verzeihen - er selbst wurde in dieser Schlacht getötet! Und die Grausamkeit dieser Sterblichen, selbst wenn sie einer Gehirnwäsche unterzogen wurden... Ich kann nicht verstehen, warum der Groß-Kaioshin ein solches Risiko eingeht und eine weitere Gelegenheit zulässt, dass solche Dinge die Universen bedrohen!' Auch seine Kameraden hatten ihre Zweifel, waren aber eher bereit, die Entscheidung ihres Anführers zu akzeptieren. Schließlich war der einzige, der tatsächlich einen Komplott gegen sie geschmiedet hatte, dieser üble Zauberer, alles andere konnte man Kriminellen ankreiden, denen man die Möglichkeit gab, sich zu amüsieren. Lächelnd streckte der Groß-Kaioshin seine Hand mit der Handfläche nach oben vor ihm aus. Buu seufzte erschrocken, als er die Bewegung seines Freundes wahrnahm, und quiekte, als er zu einem Kaugummiball zusammenfiel, der über der Hand des Gottes schwebte. Zufrieden entspannten sich die anderen Kaioshins. 'Ernsthaft?' Buu runzelte die Stirn und protestierte. 'Das ist deine Strafe dafür, dass du nicht gegen Babidi geholfen hast', antwortete der Groß-Kaioshin. Sein Tonfall war eindeutig ernst gemeint, verriet aber auch einen Hauch von Belustigung. 'Bestrafung? Du hast Glück, dass ich mitgespielt und so getan habe, als wäre ich von deiner Technik betroffen, sonst hättest du wirklich dumm ausgesehen.' 'Oh, ich glaube, ich fange an, dich ziemlich gut zu kennen. Ich wünschte, du hättest diesen ganzen Schlamassel von Anfang an gestoppt, und außerdem hast du mich sterben lassen - was im Übrigen nicht sehr angenehm war. Zum Glück habe ich gewusst, dass du dem Ganzen am Ende Einhalt gebieten würdest.''Natürlich...' Buu grinste. Allerdings störte ihn das nicht wirklich. Eigentlich hatte er den blutigen Bürgerkrieg, den er hinter den Kulissen angezettelt hatte, ziemlich genossen. Es war lange her, dass er ein solches Gemetzel gesehen hatte! Die Welten, die er in seinem eigenen Universum gegeneinander ausgespielt hatte, waren durch ihre Technologie begrenzt oder hatten keine Kampfkraft. Er war ihrer überdrüssig geworden. Aber dies war ein grandioses Chaos gewesen! Was für ein Nervenkitzel! Buu selbst war viel zu stark, um sich auf ein solches Kräftemessen einzulassen. Er hätte Gohan und Son Bra mit nur einem Atemzug zerquetscht. Und in gewisser Weise bedauerte er es fast, so absolut mächtig geworden zu sein... Es gab kein Gefühl mehr für Risiko oder Gefahr, selbst wenn er sich Bedrohungen aus dem Multiversum selbst gegenübersah. Er war die absolute Perfektion, die einzige Ungewissheit war jetzt seine Motivation. Jetzt war sein Todfeind die Langeweile und die unendliche Zukunft die verbleibende Herausforderung. Nachdem die Horrorshow vorbei war, blieb nur noch, das Geheimnis von XXI zu lüften - sowie die Entwicklung von Vegeta und Goku aus dem Universum 18 in ihrem bevorstehenden Kampf mitzuerleben, sobald sie ihre jeweiligen Gegner besiegt haben würden. Buu erwartete nicht, dass sein junges menschliches Gegenstück gegen Goku siegreich sein würde, trotz seiner erstaunlichen Fortschritte. Was Cell betrifft, so war er während des Kampfes gegen Son Gohan eindeutig an seine Grenzen gestoßen - während Vegeta nichts Ernsthaftes jenseits von Super Saiyajin 2 gezeigt hatte. Wenn einer von ihnen irgendwelche neuen Überraschungen verbarg, dann war er es. Während er wartete, nutzte Buu diese unerwartete Pause, um sich für ein kurzes Nickerchen zurückzuziehen.

Zurück in den Apartments von Universum 9 beschloss Yamchu, endlich einen Blick nach draußen zu werfen. Ein gleißendes Licht war erschienen und hatte Videl auf magische Weise genesen lassen, ebenso wie ihre anderen Kameraden, die vom Cell Junior aus Universum 17 verletzt worden waren - dessen Leichnam ebenfalls im Licht verschwunden war. "Sieht so aus, als ob sich die Lage endlich beruhigt hat, Leute“, sagte er zu seinen Freunden. "Was ist passiert?“ fragte Tenshinhan, immer noch alarmiert. "Es war ein mächtiger Zauber“, beruhigte der alte Kaioshin sie und hörte langsam mit seinem Tanz auf. „Definitiv die Namekianischen Dragonballs, was bedeutet, dass Babidi besiegt worden sein muss und die Organisatoren wieder die Kontrolle erlangt haben." "Glaubt ihr, dass sie das Turnier nach all dem abbrechen?“ fragte sich Videl laut und freute sich, dass es ihr viel besser ging. "Ähm, da bin ich mir nicht so sicher“, antwortete Krillin. „Wenn dem so wäre, hätte man uns wahrscheinlich schon nach Hause geschickt, oder ein Varga wäre gekommen, um uns alles zu erklären." "Puh“, seufzte Radditz und wischte sich über die Stirn. „Wenn sich die all die Zeit als verschwendet herausstellen würde, wäre das absolut übel gewesen." "Du solltest dich nicht zu früh freuen, unser Ritual ist noch lange nicht vorbei“, mischte sich der Kaioshin ein und verließ die Matte. „Wir machen jetzt mit dem zweiten Teil weiter, aber zuerst sollten wir uns an einen besseren Ort begeben." "Was!?“, schrie der Saiyajin. „Aber... warum nicht hier weitermachen?" "Ach, ist es dir also lieber, wenn dein Anführer dich hier überrascht? Ich bezweifle, dass er so geduldig ist, und ich für meinen Teil habe nicht vor, sein Temperament aus erster Hand zu erfahren." Radditz schluckte, bevor er sich beeilte, der Gottheit zu folgen. Die Menschen rührten sich nicht und warfen den beiden einen fragenden Blick zu. Um nicht den Verdacht eines gefährlichen und mächtigen Vegeta zu erregen, wäre es besser, wenn sie hier blieben und sich dumm stellten; hoffentlich würde er den Plan seines Untergebenen nicht durchschauen.

Drüben auf der Terrasse von Universum 19... Naurb's Augen starrten nach unten, er hatte seine Ultra-Rüstung ausgezogen und hielt sie ihrem Anführer entgegen. Er wagte es nicht, zu Eleim oder den anderen aufzusehen. "Ich verdiene es nicht, ein Ultra zu sein“, sagte er feierlich. „Für die abscheulichen Verbrechen, die ich gegen unser Volk begangen habe, ersuche ich um ein Kriegsgerichtsverfahren." Tief in seinem Inneren konnte Naurb die Erinnerung daran nicht loswerden, dass er seinen dunkelsten Impulsen nachgegeben hatte: Eifersucht, Groll und Frustration. Er hatte immer mit unerschütterlichem Mut für Helior und sein Volk gekämpft und sich ganz ihrer Sicherheit verschrieben. Doch der strenge Militärkodex zwang ihn, ein einfaches, scheinbar harmloses Verlangen zu unterdrücken - die verbotene Liebe, die in seinem Herzen brannte. Diese unterdrückte Sehnsucht wurde zu einem Dämon, und der Zauberer Babidi griff sie auf und schürte Naurb's Bitterkeit und Wut. Der böse Magier versprach ihm die Macht, sich von diesen erdrückenden Regeln zu befreien und die Liebe zu gewinnen, nach der er sich sehnte. Stattdessen wurde Naurb zu einer bloßen Schachfigur in Babidi's Spiel und dazu getrieben, mehrere seiner Kameraden abzuschlachten. Das Schlimmste aber war, dass er sie beinahe getötet hätte. Die Last dieses Verrats war eine Wunde, die er sich nie verzeihen konnte. "Naurb...“, sagte Eleim in bitterem Tonfall und wusste nicht, was er sagen sollte. In der Gruppe herrschte betretendes Schweigen. Sie alle wussten, dass Naurb nicht die volle Verantwortung für seine Taten trug. Doch es ließ sich nicht leugnen, dass seine Schwächen - seine verborgenen Laster - ihn zu einem leichten Ziel für Babidi's Manipulationen gemacht hatten. Phipsil kämpfte unterdessen mit ihrer eigenen Schuld. Sie verstand, was Naurb gemeint hatte, als er sie angriff. Die Erkenntnis, dass sie unwissentlich diese Tragödie in ihrer Gruppe ausgelöst hatte, brach ihr das Herz.

Das Areal von Universum 13. Nachdem Cold aus Universum 8 die anhaltende Spannung entschärft hatte, entspannte sich Vegeta schließlich und ließ seinen durchdringenden Blick über die Arena schweifen. Trotz der Tragweite der jüngsten Ereignisse war Radditz noch nicht wieder aufgetaucht. Seine Abwesenheit spiegelte sich nicht einmal in den Erinnerungen des Dschinns von Universum 4 wider. Auch die Erdlinge aus Universum 9 waren nirgends zu sehen. Irgendetwas stimmte nicht, und das nagte an Vegeta's Instinkten. Bevor er darüber nachdenken konnte, ertönte diese vertraute, knirschende Stimme von hinten. "Und?“ Kakarott stichelte. "Wie fühlt es sich an, einer der Guten zu sein, Vegeta? War es schön, im Namen von Frieden, Liebe und Teddybären Händchen zu halten? Außerdem warst du doch mit ihren Kindern zusammen, oder? Hast du mit deinem Doppelgänger Onkel Vegeta gespielt?" "Weniger demütigend, als von allen zerlegt zu werden“, erwiderte Vegeta und zog eine Grimasse. "Der Dschinn hat mir alles gezeigt. Du konntest nicht einmal den Jungen besiegen, geschweige denn den anderen Soldaten. Und wofür das alles? Um eine erbärmliche Marionette eines Zauberers zu sein? Du, der große‚ ‘Ich verbeuge mich vor niemandem‘?" "Wenigstens habe ich wie ein echter Saiyajin gekämpft!“ Kakarott schoss zurück, sein Grinsen war scharf. „Da wirst du keinen besseren Krieger als mich finden!" "Ein wahrer Krieger steckt nicht einfach Prügel ein und verlässt sich auf seine Unsterblichkeit“, spottete Vegeta. „Wie oft hast du in diesem Kampf Dreck gefressen, du Clown?" "Drei Mal“, sagte Kakarott, unbeeindruckt. „Hätte schlimmer sein können... wie als du mich enthauptet hast." "Diese Rechnung werden wir noch früh genug begleichen“, knurrte Vegeta und verengte seine Augen. In der Nähe hielt Nappa seinen Mund. Er hatte genug Ärger für einen Tag und hatte die Nase voll von ihrem kindischen Gezänk. Obwohl er im Stillen auf Vegeta's Seite stand, wusste er, dass ihn beide Saiyajin mit einer Handbewegung außer Gefecht setzen konnten. Es war besser, sich da rauszuhalten und keine Aufmerksamkeit auf sich oder ihr Universum zu lenken. Dennoch nagte auch an ihm die Abwesenheit von Radditz.

Im Bereich von Universum 3 hielten sich Oberteufel Piccolo und Bardock im Schatten auf und mieden das Rampenlicht. Die Schande, von Babidi, einem abscheulichen Zauberer, versklavt worden zu sein, nagte an beiden - stolze, unabhängige Krieger, die zu Marionetten gemacht wurden. Für Oberteufel Piccolo, der sich an seiner grausamen, gebieterischen Art erfreute - und vor allem daran, dass er ein Herrscher war, saß die Demütigung noch tiefer. Der einzige Silberstreif am Horizont war, dass Babidi's Einfluss jede Spur dieser verfluchten, sanften Seite von ihm selbst ausgelöscht zu haben schien. Bardock, sein Saiyajin Kamerad, schien mit ähnlichen Gedanken zu ringen. "Ich bin froh, dass ich keine Befehle mehr von diesem Abschaum entgegennehmen muss“, knurrte Bardock, und seine Augen verengten sich, als sich die Spannung in der Arena zu lösen begann. "Und gut, dass ich diese Zweifel los bin, die sich in meinen Kopf schleichen. Der Funke des Mitleids? Verschwunden." "Ja“, murmelte Oberteufel Piccolo, seine Stimme war voller Verachtung. „Verdammtes Mitleid." Bardock's Kiefer krampfte sich zusammen, ein bitterer Nachgeschmack blieb. Er hatte weder Babidi's Angriff kommen sehen, noch seine demütigende Unterwerfung unter diesen Schuft. Seine gepriesenen präkognitiven Visionen hatten ihn völlig im Stich gelassen. Er hatte sich schon früher zu sehr auf sie verlassen, nur um immer wieder überrumpelt zu werden - von Cold besiegt, in dieser gewaltigen Schlacht überrumpelt. Seine Macht hatte ihn schon zu oft verraten, und er konnte ihr nicht länger blind vertrauen. Beiden Kriegern fiel die Abwesenheit von Tapion und Raichi in ihrem Bereich auf. Der Dschinn hatte sein Versprechen wahr gemacht und die Arena in den Zustand vor Babidi's Angriff zurückversetzt. Wenn der Dschinn über eine solche Macht verfügte, hätte ihn nichts davon abhalten können, alle auf einmal zurückzubringen. Wie die anderen fanden auch Oberteufel Piccolo und Bardock dieses Versäumnis verdächtig, ein nagender Zweifel, der nicht verschwinden wollte.
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