DB Multiverse

Dragonball Multiverse: Der Roman

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM noch einmal. Diese Texversion wird von Salagir als Kanon verifiziert, welche lauter neue Zusatzinfos enthält. Diese wurden im Manga nicht gezeigt und machen diese Geschichte daher zu einer echten Ergänzung zum Comic!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 20, Kapitel 100.

TEIL ZWANZIG: ZWEI GROSSE HELDEN

Kapitel 100

Age Minus 425, in 16 der Universen des Multiverse-Turniers… geschahen diese Ereignisse:

Alles begann auf dem Planeten Konatz, wo wir einst das mächtige Monster Hildegarn erschaffen hatten. Indem wir einem Götzen des Ortes dafür verwendeten, hauchten wir dem Dämon Leben ein. Mit seiner Macht zu unseren Diensten standen wir kurz davor, das ganze Universum zu erobern… aber die Bewohner von Konatz besaßen leider immer noch magische Artefakte, welche mit dem Götzen verbunden waren, und wehrten sich. Durch die Hilfe zweier Musiker… Brüder… Tapion und Minosha… waren sie im Stande gewesen, unser Monster in zwei Hälften zu teilen und sie in sich selbst einzusperren.

Schlimmer noch: die beiden Musiker selbst wurden dann in zwei Musikboxen gebannt und in die tiefsten Weiten des Universums geschickt. Meine Sekte suchte Jahrzehnte lang, Jahrhunderte… Über Generationen. Unsere Suche währte viele hunderte von Jahren. Die Kinder unserer Kinder verschworen ihr Leben der Suche und durchforsteten Galaxie für Galaxie. Und dann, endlich, hatten wir sie gefunden! Die beiden Musikboxen! Es lief das Jahr Age 214 in einem der Territorien von Prinz Cold. Wir verwendeten unsere Magie darauf, eine der Boxen zu öffnen- und es funktionierte. Aber die untere Hälfte von Hildegarn tötete dessen Wirt, Minoshia. Um die Wahrheit zu sagen, war das Biest außerhalb unserer Kontrolle und verwüstete den halben Planeten. Irgendwann konnten wir es wieder einsperren; dieses Mal war dessen Wirt niemand anderes als… ich! Hoi!

Gerade, als wir dabei waren, die andere Musikbox zu öffnen, wurden wir von Colds Armee angegriffen. Dem Prinzen der Frostdämonen hatte es anscheinend gar nicht gefallen, dass die Hälfte des Planeten zerstört worden war… Ich wurde als einziger am Leben gelassen, da sie fürchteten, mich zu töten, würde auch das Monster in mir befreien. Stattdessen versetzte man mich einen Kälteschlaf. Man fror mich also ein für eine Zeitspanne, die wohl für ewig sein sollte. Glücklicherweise brach aber einige hundert Jahre später jemand aus dem Gefängnis aus…und ich wurde wiedererweckt. Ich nutzte das allgemeine Chaos zur Flucht… und setzte meine Suche alleine fort. Viele Jahre später fand ich dann die andere Musikbox. Unglücklicherweise aber stellte ich fest, dass ich die nicht Kraft besaß, sie ganz alleine zu öffnen. Ich besaß einfach nicht genug Macht!

 

In den meisten Universen fand Hoi niemals eine Möglichkeit, die Box zu öffnen und starb irgendwann einsam und vergessen. In den Universen 16 und 18 hingegen, erfuhr er von einem magischen Drachen auf dem Planeten Erde… Dort gab es einen Kampf und er wurde getötet. Im Universum 3 hingegen erfuhr er stattdessen vom großen Dr. Raichi und dessen Genialität und suchte ihn auf.

“Aber ich wurde getötet.“

„Aha, jetzt wird mir alles klar“, meinte Raichi und hob seine Hand zur Brust.

Plötzlich wurden die Trümmer, welche auf Tapion und dem Doktor zu donnerten, in den tiefen Schatten von Hildegarns Fuß getaucht.

„Nun…“

Sofort versuchte das Monster, den Wissenschaftler zu zerquetschen, der aber aktivierte nur seinen Schutzschild. Die Barriere hielt dem Gewicht der Kreatur stand.

„Nun…“, begann der Doktor wieder und hob die Okarina vor sich auf. „…das Erste wird es sein, diese Beine wieder einzusperren.“ Ein paar neue Geister erschienen vor ihm und nahmen die Plätze der Gefallenen ein.

„Gib sie mir zurück!“, brüllte Tapion. „Ich kann den ganzen Hildegarn in mich aufnehmen!“

„Dass ich nicht lache!“, gab der Doktor trocken zurück. „Du kannst ja gerade mal die andere Hälfte aushalten.“

„Aber…“

„Ich habe dich einmal spielen hören… das wird reichen. Ich bin vielleicht kein Musiker, aber ich kann eine so einfache Melodie wie diese sicherlich nachspielen. Ich lade das Lied gerade in meine Geister.“

Raichi warf Hanasia die Okarina zu.

„In Ordnung, ich habe die Daten über die Melodie erhalten. Überlasst das mir, Meister Raichi.“

Die anderen drei Saiyajins griffen gerade die Beine des Monsters an, aber gerade wurde einer von ihnen getötet.

„Passt auf!“, schrie Hanasia. „Wir sind die einzigen Überlebenden, also versucht wenigstens, noch etwas länger am Leben zu bleiben. Lenkt diese Beine ab, während ich spiele!“

„Bin dabei, Mom!“

„Verstanden“, antwortete der andere langhaarige Saiyajin, das als Gerkin bekannt war.

Beide feuerten Ki-Strahlen auf die Monsterbeine, aber keiner erzielte irgendeinen Schaden.

„Was für eine widerstandsfähige Kreatur…“

„Es… es ruft die andere Hälfte!“, flüsterte der Musiker plötzlich; er fiel auf die Knie und hielt sich den Kopf.

„Kannst du es noch etwas zurückhalten, Junge? Das wäre wirklich hilfreich“, meinte Raichi seelenruhig, während er Tapion am Boden vor sich leiden sah.

„Wie kann es denn nur so schnell sein?!“, entfuhr es Gerkin, als er dem Schwanz der Kreatur nur um Haaresbreite ausweichen konnte. „Mit so einer Riesengröße sollte es nicht so agil sein.“

Tapion kämpfte immer mehr dafür, Hildegarn in sich zu behalten. Aber die Aura der Kreatur hatte bereits begonnen, herauszudringen. Es war nur mehr eine Frage von Sekunden. Endlich begann Hanasia die Melodie zu spielen- Das Monster hielt daraufhin inne, sein Schwanz nur Zentimeter davon entfernt, Raditz aufzuspießen.

„Endlich! Es verliert die Kontrolle! Das ging nochmal gut…“, bemerkte Gerkin.

Aber plötzlich surrte der Schwanz wieder durch die Luft; Gerkin konnte ihm gerade noch ausweichen, denn es griff Hanasia an. Überrascht ließ sie die Okarina fallen und biss die Zähne verärgert aufeinander, bevor sie wie die anderen Geister vor ihr verschwand.

„Nutzlose Saiyajins…“, brummte Raichi mit verschränkten Armen.

„T-Tut mir Leid…“, stammelte Tapion, vor Anstrengung zitternd. „A-Aber ich kann es… nicht mehr aushalten!!!“

Der Musiker hatte sein Limit erreicht und die obere Hälfte bahnte sich urplötzlich ihren Weg. Ein ganzer Arm materialisierte sich.

„Ich wusste es, es gibt eine andere Hälfte!“, seufzte Radditz.

„Keine Sorge, ich hab sie!“, rief Gerkin und hob die Okarina hoch. Eines von Hildegarns Beine krachte neben ihm auf dem Boden und verpasste ihn nur knapp. „Haha! Du erwischt mich eh nicht, du-“

Er brachte den Satz nicht zu Ende, denn da durchbohrte ihn Hildegarns Schwanz von hinten.

„Und das war‘s?!“, lachte der nun einsame Raditz laut auf. „Ha ha ha! Was für ein Elitekrieger, Gerkin!“

Eine Sekunde später erblickte er zum ersten Mal den Kopf von Hildegarn hoch über sich, der sich gerade materialisierte. Einerseits war er nun der letzte überlebende Saiyajin- etwas, dass sein Stolz nicht ignorieren konnte! Für die anderen war das sicherlich eine Demütigung, und trotzdem… in diesem Moment konnte er nur an das furchtbare Monster denken, das sich hier vor ihm formte.

„Warte mal“, wunderte er sich kurz. „Wo ist dieses Musik-Dingsda?“

„Das ist nicht gut“, urteilte Raichi, während das Kreischen des Monsters seine Stimme überdeckte. „Ich sollte noch mehr Geisterkrieger rufen.“

„Verdammt noch mal! Ist Nachdenken bei euch außer Mode?!“, grinste Radditz. Er hatte zur selben Zeit die Okarina gefunden und ordentlich an Höhe gewonnen. „Dieses Ding kann nicht fliegen!“, fügte er einen Augenblick später hinzu. Seine Beobachtung schien korrekt, denn Hildegarn flog ihm nicht nach. „Ja, bleib schön unten, du miserables Insekt.“

Als nächstes hob Radditz die Okarina an seine Lippen und begann, die Melodie perfekt nachzuspielen. Binnen weniger Sekunden begannen sich die beiden Hälften aufzulösen. Die untere Hälfte wurde von Radditz aufgesogen, während die obere Hälfte zu Tapion zurückkehrte. Der junge Saiyajin war mit seinem Werk mehr als zufrieden, und stolz, der letzte Überlebende zu sein. Endlich konnte er aufhören zu spielen; aber einen Moment später schnitt er ein sehr geekeltes Gesicht.

„Warte… BÄH! Das ist ja so, als hätte ich gerade meine Mutter geküsst!“

Unter ihm kehrte Ruhe in den Ruinen ein.

„Es hat funktioniert“, wunderte sich Tapion. „Die obere Hälfte ist zu mir zurückgekehrt.“ Er schien sowohl überrascht als auch erleichtert zu sein.

„Gut.. seht gut“, stimmte ihm Raichi zu.

Aber Tapion sprach sofort weiter. „Aber es wird wieder ausbrechen wollen, und jedes Mal stärker werden.“

„Ich bin sicher, dass uns einige Stunden bleiben“, versicherte ihm der Doktor. „Lass mich etwas versuchen.“

Wie versprochen, modifizierte Dr. Raichi die Musikbox. Er schaffte es, sie in ein tragbares Gerät zu verwandeln, welches immer noch perfekt funktionierte. Tapion war nun frei, sein Leben zu leben, ohne ständig Angst vor der Gefahr haben zu müssen, dass das Monster ausbrechen könnte. Einige Tage später verschwand der Geist von Radditz und befreite die untere Hälfte von Hildegarn. Aber nun konnte Tapion das gesamte Monster in sich einsperren.

„So, was planst du nun für dein Leben, Sohn?“, wollte Raichi wissen.

„Ich… ich weiß noch nicht…“, begann der Musiker. „Mein kleiner Bruder wurde getötet… aber nun ist das bereits Jahrhunderte her. Selbst wenn ich zu meinem Heimatplaneten zurückkehren würde, wäre es nicht mehr dasselbe.“

„Hhm… das Gefühl kenne ich“, kommentierte das der Doktor. „Aber egal, was wir anstellen, Tote kann man nicht zurückbringen.“

„Stimmt.“

 

Aber das Leben ging weiter und die Jahre verstrichen. Die Zeit heilt alle Wunden, besonders die der gutherzigen Personen. Tapion reiste weit und fand viele neue Freunde. Er besuchte Raichi oft, da die beiden ein besonders Verständnis füreinander verband. Tapion trauerte immer noch um seinen jüngeren Bruder… aber irgendwann verstummte der Schmerz. Der Musiker schaffte es sogar, wieder fröhlich zu sein.

Raichi hingegen würde niemals sein Herz öffnen- und deswegen auch niemals Frieden finden. Rache löschte nicht den Hass, also blieb auch sein Zorn den Saiyajins gegenüber unverändert. Tag für Tag saß der Wissenschaftler alleine in seinem kalten Labor. Wann immer Tapion zu Besuch kam, war er so unnahbar wie immer, als hätte er den ganzen Tag lang nichts getan. Manchmal versuchte er, seine Forschungen voranzutreiben, aber meistens stieß er dabei auf Resultat, welche er noch nicht verstehen konnte. Aber das war es schon.

 

Eines Tages erkannte Tapion eine von Raichis Darstellungen auf dem Bildschirm. Es handelte sich um eine Landkarte des gesamten bekannten Universums, aber einige unbewohnte Planeten waren mit einer Markierung versehen.

„Suchen Sie nach etwas?“, wollte Tapion wissen.

„Jemanden“, antwortete Raichi knapp.

Tapion wusste, dass man bei Raichi weiterbohren musste, da sein Freund alles andere als ein Quell der Informationen war.

„Und, wer ist es?“, fuhr der Musiker fort, bereits an solche Gespräche gewöhnt.

„Ein Saiyajin.“

„WAS? Einer von denen hat die ganze Zeit überlebt? Das ist furchtbar! Bringt er immer noch Leute um?“

Rachi sah seinen Freund kurz an… wie naiv konnte er manchmal sein. Wenn der allerletzte Saiyajin da draußen Leute töten würde, dann hätte er ihn schon lange aufgespürt.

„Nein, er versteckt sich. Er hat Angst vor mir.“

„Ha, wer hätte das gedacht!“, lächelte Tapion.

„Was gedacht?“

„Nur indem Sie sich hier in diesem Labor aufhalten, dienen Sie als der Hüter des Universums. Sie sind weiterhin ein Held, Dr. Raichi.“

Tapion versuchte seit Jahren, seinen Freund zum Lächeln zu bringen, aber er hatte erkannt, dass sein Vorhaben von Anfang an zum Scheitern verurteilt sein könnte. Wie immer war Raichis einzige Reaktion, seinen Kopf wieder dem Bildschirm zuzuwenden.

“Ich werde das ganze Universum durchkämmen“, dachte Raichi. “Ich werde nicht ruhen, bis der letzte Saiyajin nicht endgültig ausradiert wurde!“

Eines Tages kamen völlig unverhofft neue Besucher zum Planeten dieser beiden Helden. Natürlich hatte Raichi dank seiner überall im Universum verteilten Scannern sie bereits seit langem entdeckt. Zusammen verließen sie das Labor, um sie zu empfangen. Die Scans des Wissenschaftlers hatte das Schiff nicht als Bedrohung angesehen, aber er war trotzdem vorsichtig.

Das Schiff landete- dessen Hülle erhob sich mehr als fünf Meter- und eine Delegation aus Varga und Namekianern stieg aus. Raichi waren beide Spezies wohlbekannt, aber er hatte sie noch niemals zusammen gesehen…. Besonders nicht in seinem solch eigenartigen Schiff. Seinen Sensoren zufolge war íhr Raumschiff anscheinend wie durch Magie aus dem Nichts erschienen, und die Anwesenheit genau dieser beiden Rassen war eine gute Erklärungsmöglichkeit…

Die Crew des Schiffes schien freundlich gesinnt und trug ihr Anliegen ohne Umschweife vor. Binnen weniger Minuten hatten sie alles erklärt.

„Also wenn ich dieses Turnier gewinne, kann ich meinen kleinen Bruder wiederbeleben?“, fragte Tapion, nachdem er die Erklärung der Turnierregeln gehört hatte.

„Ja, natürlich.“

„Unglaublich! Dann würde ich sehr gerne teilnehmen!“, meinte der Musiker enthusiastisch. “Und mit Hildegarn an meiner Seite habe ich vielleicht eine gute Chance.“

„In Ordnung“, nickte der Varga. „Und Sie, Sir?“

„Nein, danke.“

„Warum?“, hakte Tapion sofort nach. „Sie sind viel stärker als ich und Sie können auf Ihre Geister zurückgreifen.“ Aber kaum hatte er seinen Satz beendet, überkam ihn eine Erkenntnis. “Aber… wenn er mitmacht, kann ich niemals gewinnen...“

„Ich habe mein Ziel erreicht. Für mich gibt es nichts mehr, wonach ich streben könnte“, erklärte der. Aber sofort flüsterte eine innere Stimme in seinem Kopf: “Fast... bis auf einen Mann…“

„Schade“, zuckte der Varga mit den Schultern.

„Also gut“, tat es ihm Tapion gleich, um sich dann wieder an den Organisator zu wenden. „Und, wer wird denn sonst noch alles an dem Turnier teilnehmen?“

„Hhm… das können wir noch nicht mit Bestimmtheit sagen, da ihr unter den Ersten seid, die wir besuchen… Aber wir haben bereits die Kaioshins. Und unseren Simulationen zufolge können wir Frostdämonen erwarten, Saiyajins…“

Der Varga las noch weiter von seinem Pad vor, als Raichi ihn urplötzlich unterbrach:

„Saiyajins?! Es werden Saiyajins kommen?“

„Natürlich. Sie sind für den Kampf geboren, stark und lieben die Herausforderung. Die Wetten stehen gut, dass Saiyajins aus vielen Universen teilnehmen wollen werden.“

„Dann ziehe ich meinen Entschluss zurück“, erklärte Raichi. „Du kannst mich für das Turnier einschreiben.“

“Viele Saiyajins… noch am Leben!“, schoss es ihm durch den Kopf. “Wenn ich mitnehme, habe ich die Chance, alle von ihnen auszulöschen! Ich werde jeden einzelnen von ihnen töten, jeden einzelnen jedes Universums! Und wenn ich das Turnier gewinne, könnte ich mir wünschen…“

„Wirklich?“, wollte Tapion wissen, dessen Hoffnungen für den Sieg plötzlich stark gesunken waren.

„Ja. Anscheinend habe ich mein Ziel doch noch gar nicht erreicht.“

„Naja, ich weiß nicht, was Ihr Wunsch sein wird, aber Sie sind auch eine gute Person. Ich hoffe, Ihr Wunsch wird in Erfüllung gehen.“

„Eine gute Person, was?“, murmelte Raichi unhörbar. „Nicht wirklich…“

„Haben Sie etwas gesagt?“

„Oh, nichts, vergiss es.“

„Also gut. Dann lasst uns beide unser Bestes geben, auf dass unsere Wunsch wahr werden.“, verkündete der Musiker dann feierlich.

„Das werde ich.“

„Gentlemen…“, übernahm der Varga das Wort. „Wenn Sie bereit sind, können wir sofort abreisen.“

Die beiden Helden konnten es kaum erwarten, loszulegen und nahmen im Raumschiff Platz. Augenblick später startete es in Richtung Weltall. Während des kurzen Aufenthalts im Orbit hallte eine Stimme durch die Lautsprecher des Schiffes.

„Ich haben einen weiteren interessanten Planeten entdeckt. Die Ankunft in der Arena wird sich etwas verzögern…“

“Ein anderer Planet?“, dachte Raichi. “Das bedeutet noch ein Krieger… könnte es… der Saiyajin sein…?“

Was Raichi nicht ahnte, war, dass der Saiyajin, den er die ganzen Jahre lang verfolgt hatte, sich bereits an Bord befand und auf Wunsch Bardocks versteckt wurde. Er war der erste Krieger gewesen, den die Varga im Universum3 kontaktiert hatten.

Bardock hatte sich viele Jahre lang versteckt. Seitdem er gelernt hatte, seine Aura zu kontrollieren, hatte er dafür trainiert, sie bis auf das Level Null zu senken- Raichis Spionageroboter waren überall, er konnte nicht vorsichtig genug sein. Als jemand, der sich vor alles und jeden verbergen musste, hätte er sich gewundert, dass sein Raumschiff so direkt auf ihn zuhielt. Aber er hatte wochenlang auf dieses Transportmittel gewartet. Er hatte in einer Visionen vorhergesehen, dass es ein Ereignis geben würde, welches seine einzige Chance darstellen würde, seine jahrzehntelang dauernde Fehde mit Raichi zu beenden.

Und er wusste gut genug, dass Raichi auch teilnehmen würde. Und dass die Varga einen Namekianer von der Erde auflesen würden. Demzufolge war die Ankündigung eines nicht geplanten Halts keine Überraschung für ihn.

 

Raichi hingegen hatte die Ankunft des neuen Kriegers ungeduldig erwartet. Natürlich hatte er gehofft, es handle sich um Bardock, war aber sehr enttäuscht, als er einen Namekianer sah, der sich „Oberteufel Piccolo“ nannte. Komm schon! Im Vergleich zum Rest dieses Universums war er vielleicht ein starker Gegner, aber er war nicht stark genug, ihn zu besiegen, oder auch nur Tapion.

Also war der „große Held“ Raichi dazu verdammt, bis zur Ankunft beim Turnier zu warten… nur dort würde er diese Saiyajins aus den verschiedenen Universen treffen, wenn es sie denn überhaupt gab!

Im Inneren des Stadions führte ein Gang zum Areal des non sogenannten „3. Universums“. Dort gab es vier Türen.

„Jede führt in ein eigenes Appartement“, erklärte der sie begleitende Varga.

Dem Namekianer gefiel diese Information und sperrte sich sofort in eines davon ein. Tapion und Raichi nahmen je eine eigene Wohnung, aber die letzte würde leer bleiben… denn man glaube ja noch, dass sie nur drei Teilnehmer waren.

 

Als Raichi die Arena betrat, sah er zuerst nach links, wo er viele seltsame und recht lebendige Figuren erblickte. Kein Varga konnte ihm erklären, woher sie kamen. Noch weiter links befanden sich die Götter, von denen einer teilnahm. Das stellte bereits einen großen Unterschied zu seiner Welt dar, denn Raichi wusste, dass es dort nur einen Kaiohshin gab.

Dann wartete er, bis sich die einzelnen Areale füllten.

Bald schon erschien zu seiner Rechten ein recht seltsames Wesen mit pinker Haut, welches ihm mit einem hinterhältigen Grinsen begrüßte. Die Analysemaschine in Raichis Ball tat ihr Bestes, um herauszufinden, wer oder was es war, aber erfolglos. Es war nicht aus Zellen zusammengesetzt, war aber auch keine Maschine. Ein wahres Mysterium.

Als nächstes erschien ein alter Mann einer ihm vollkommen unbekannten Spezies im Universum 5. Der sah sich kurz in der Arena um und beschloss dann, sich wieder in sein Appartement zurückzuziehen. Bis jetzt gab es fünf Universen, von denen nur zwei mehr als einen teilnehmenden Kämpfer vorweisen konnten. Das verrückte Universum 2 hatte viele und sein eigenes 3, aber das war‘s schon.

Das änderte sich endlich, als das Universum 6 eintraf. Sieben Personen, sechs von ihnen Teilnehmer traten aus dem Eingang. Sie teilten sich in zwei Gruppen, deren jeweilige Rasse war Raichi bereits bekannt. Drei von ihnen waren wahre Monster, Schakale mit furchtbarer Macht, ganz klar nicht normale Vertreter ihrer Spezies. Die anderen vier, Humanoide, stammten von einem unbedeutenden Planeten… völlig unauffällig, wenn man von ihren großen spirituellen und magischen Fähigkeiten absah.

Aus dem Nächsten erschien wieder eine einzelne Person. Für das Universum 7 trat ein riesiger Namekianer heraus- massiv sowohl in Größe als auch in reiner Kraft. “Der wird eine harte Nuss…“, bemerkte Raichi zu sich selbst.

Aus dem Universum 8 kam eine ganze Gruppe. Die Frostdämonen und ein kleiner Teil ihrer Armee traten aus der Eingangshalle. “Na da schau an…“, brummte Raichi. Er schien diese Gruppe ganz klar als minderwertig anzusehen.

Nach ihnen folgte die Gruppe des Universums 9, Menschen vom Planeten Erde. "Okay…“ Raichi begann zu zweifeln. Es machte den Anschein als würden die versprochenen Saiyajins doch nicht auftauchen. Langsam begann er sich die Frage zu stellen, ob das Warten nicht eine Zeitverschwendung war… Und genau in diesem Moment kamen sie…

 

Eine ganze Gruppe Saiyajins erschien für das Universum 10. Dutzende Saiyajins…!

Bald schon musste Raichi erfahren, dass dies nur der Anfang gewesen war. Aber das Universum 10 war sein erstes erklärtes Ziel… und er musste nicht einmal bis zum Ende des Turniers warten. Ein genug starker Geist würde das mit Leichtigkeit alleine erledigen…

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