DB Multiverse

Dragonball Multiverse: Der Roman

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM noch einmal. Diese Texversion wird von Salagir als Kanon verifiziert, welche lauter neue Zusatzinfos enthält. Diese wurden im Manga nicht gezeigt und machen diese Geschichte daher zu einer echten Ergänzung zum Comic!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 24, Kapitel 116.

TEIL VIERUNGZWANZIG: BUUS ESKAPADEN

Kapitel 116

„Bevor wir mit der simulierten Nacht beginnen…“, fuhr der Varga fort, „Möchten wir euch nun eine sehr aufregende Mitteilung machen. Mit der Erlaubnis der Kaioshins werden wir ein zweites parallel verlaufendes Turnier starten, das offen steht für alle ausgeschiedenen Teilnehmer und auch für interessierte Zuschauer! Das Turnier wird in den Pausen der dritten Runde stattfinden, jedes Match als eine Art Intermezzo. Mehr noch, es werden doppelte Duelle zwei gegen zwei sein- das bedeutet, ihr alle werdet doppelte Kämpfe und doppeltes Adrenalin erfahren!“

In der Arena waren es sehr viele, die sich auf eine zweite Chance freuten, noch dazu in einem Kampf zu zweit! Drüben im Areal 8 waren besonders die Mitglieder des Ginyu-Sonderkommandos extatisch.

„Es ist Zeit, dass wir uns das Rampenlicht zurückerobern!“, rief Recoome aus. „Nun zeigen wir Lord Freezer, dass wir die Nummer eins sind!“

„Nur schade, dass dieses Mal nur die schwächeren Teilnehmer dabei sein werden“, bremste ihn Batta. „Aber das wird ausreichen, um unsere Überlegenheit zu demonstrieren! Die Ginyus werden nie wieder verlieren!“

„Dann werde ich wohl auch teilnehmen“, mischte sich Cooler in die Diskussion ein und schickte ihnen einen gewaltigen Schauer über den Rücken. „Ich muss mich abreagieren, und ich denke, euer kleines Team würde vorzügliche Sandsäcke abgeben…“

„Ehem“, unterbrach ihn eine Stimme mit einem Räusperer. „Ich denke, dass ich auch teilnehmen werde.“

Alle drehten sich um und wurden bleich, als sie begriffen hatten, dass gerade der Kaioshins des Südens gesprochen hatte. Batta spürte die amüsierten Blicke aller auf sich ruhen. Der Soldat, der den Schmerz des Treffers immer noch zu spüren glaube, wurde beinahe ohnmächtig.

Einige Augenblicke später sprach der Varga weiter. „Alle Interessierten sollen sich bitte an meine Kollegen im Areal 1 wenden. Danke.“

 

In der nächsten Viertelstunde hasteten mehrere Kämpfer zu der angegebenen Stelle und beschäftigen die verantwortlichen Varga mit ihren Anträgen. Es bedurfte der Einmischung der Namekianer, um sie alle in eine halbwegs ordentliche Warteschlange zu bekommen. Unter den wartenden Kämpfern waren auch Persönlichkeiten wie der Oberteufel Piccolo, der sich von Gasts Worten ablenken wollte, oder auch Dabra und Raditz. Ebenso Goten und Trunks aus dem Universum 16, Batta und Jeece, die zusammen kämpfen wollten. Als endlich alle Namen registriert worden waren, las der Varga die endgültige Liste vor.

„Wir nehmen keine Anträge mehr an! Die folgenden Teilnehmer sind registriert:

— Kaiôshin des Westens, Universum 1!

— Oberteufel Piccolo und Bardock, Universum 3!

— Sauza, Batta, Reecome, Cooler, und Jeece, Universum 8!

— Trunks, Tenshinhan, Videl, und Yamcha, Universum 9!

— Dabra, Universum 11!

— C16 und Trunks, Universum 12!

— Raditz, Universum 13!

— C17, Universum 14!

— Trunks, Goten, Gotenks, Pan, und Piccolo, Universum 16!

— Cell Junior, Universum 17!

— Pan und Piccolo, Universum 18!

— Und zu guter Letzt, Naurb, Tidar, und Xeniloum, Universum 19!”

Die Angesprochenen dachten an die anderen Teilnehmer und deren vorhergehenden Kämpfe, und spekulierten über die bisher Unbekannten. Derweil kam ein unruhiges und nervöses Raunen auf, als sie erkannten, dass auf dieser Liste ein bestimmter Name fehlte. Sie wagten es nicht, den Namen des Kriegers auszusprechen, als sie sich an seine Wut bei seiner Niederlage erinnerten. Plötzlich unterbrach eine Stimme die angespannte Stille.

„GÄÄÄäääHHhhn!!!“, machte er mit weit aufgesperrten Mund. „Puh, ich hab‘ wohl zu viel gegessen!“ Endlich erkannte der fusionierte Krieger, dass jedermann ihn anstarrte. „Häh? Warum sind alle so still?“

Vegetto hatte die ganze Ankündigung verschlafen, so müde war er von der ganzen angesammelten Langeweile der zweiten Runde. Bra kniff wütend ihre Augen zusammen, schüttelte den Kopf und begann, ihrem Vater Vorwürfe zu machen.

„Willst du mich verarschen?! Du Dumpfbacke! Du hast gerade deine einzige Chance verpasst, am zweiten Turnier teilzunehmen! Ich halt‘ dich bald nicht mehr aus!!“

Während der fusionierte Krieger den Sachverhalt nicht so recht mitbekommen hatte, schämte sich der Rest des 16. Universums für ihn- alle anderen Teilnehmer jubelten erleichtert. Sie hatten beinahe vergessen, dass er auch zu den Ausgeschiedenen zählte und geglaubt, dass dieses Turnier keine hochklassigen Kämpfer haben würde- aber nun schien es, dass dieses Monster wohl nicht teilnehmen konnte. Für Goten und Trunks war Vegettos Schlafanfall ein unerwarteter Glücksfall! Ohne ihn würde Gotenks der bei Weitem stärkste Teilnehmer sein!

„Nun, da die Teilnehmer fix sind, werden wir wieder das Licht der Arena dimmen und für etwa zehn Stunden in den Nachtmodus übergehen“, schloss der Varga. „Jeder soll sich ausruhen und den Comfort der Appartements genießen. Ich wünsche allen eine erholsame Nachtruhe, um sich für die Kämpfe morgen vorzubereiten!“

Oben im Kontrollturm senkten die Varga die Helligkeit des künstlichen Lichts. Langsam begannen sich die Zuschauerränge zu leeren, ebenso wie die Areale der verschiedenen Universen, deren Mitglieder in die jeweiligen Zimmer zurückzogen. Wie in der vorhergehenden Nacht blieb Cell regungslos in seinem Areal 17 stehen, während seine Juniors sich im Spiel umherjagten. Sein Blick war auf den Korridor des 3. Universums fixiert, seinem morgigen Kontrahenten. Tapion war für ihn kein wirklicher Gegner, aber die in ihm lebende Kreatur war eigentlich sehr interessant. Seine Technik, jeglichem physischen Kontakt mittels Verwandlung in Rauch auszuweichen, hatte Cells Aufmerksamkeit erregt, obwohl er erwartete, dass er sie problemlos zerquetschen könnte. Obwohl es viel stärker und schneller war als der alte Krilin, wollte er dieses Duell als ein Training für seine Reflexe nutzen. Den Puppenmeister mit einem Schlag zu töten, bevor er dieses riesige Biest herbeirufen konnte, wäre zu einfach, warum eine solche Gelegenheit vergeuden? Wenn alles nach Plan verläuft, würde er in der Runde darauf gegen Vegeta kämpfen- seinen Beobachtungen nach schaffte es Kakaroth nicht über den einfachen Super Saiyajin hinaus und Vegeta hatte während der Spinnerei Buus eine viel größere Kraft zeigt. Trotzdem glaubte Cell, dass Vegeta immer noch viel zurückhielt. Bei dem Gedanken, noch einmal gegen seinen ehemaligen Feind, dem stolzen Saiyajinprinzen, zu kämpfen, musste er grinsen. Dieses bevorstehende Match versprach sehr unterhaltsam zu werden. Deshalb würde er mit voller Kraft gegen Tapions Monster antreten, um sich weiter und weiter zu verbessern, bis er der stärkste des Turniers war. Dann würde er alle beweisen, dass er -CELL- das wahrhaft perfekteste Wesen aller Universen war.

Zu ihm gesellten sich in den jeweiligen Arealen die beiden Piccolos, die mit geschlossenen Augen im Schneidersitz einen Meter über dem Boden schwebten. Man könnte sie irrtümlich für Schlafende halten, aber sie kommunizierten miteinander auf telepathischem Wege. Sie diskutierten über ihre Sorgen und über die Ereignisse des Tages, inklusive das Verhalten von Buu aus dem Universum 4. Seine Aktionen waren zwar brutal und irrational gewesen, aber seltsamerweise ließen sie die Böswilligkeit der früheren Versionen von Buu vermissen- das Böse, dass sie immer noch in Babidi fühlen konnten, den Saiyajins des Universums 13 und den Frostdämonen. Wie der Dschinn es selbst erklärt hatte, bestand er aus Millionen von Persönlichkeiten und die alten Götter der Erde hatten in dessen Aktionen und Sprachweise den Einfluss der Saiyajins klar bemerkt. Seine Hauptmotivation schien eher der Drang nach einem Spektakel zu sein, einer guten Show, einer echten Herausforderung. Obwohl er manchmal extrem zahm und freundlich sein konnte, wussten sie, dass sie sich vor ihm in Acht nehmen mussten. Er war instabil, das hatten seine Aktionen heute bestens demonstriert.

Ihre Unterhaltung verlegte sich auf den unnahbaren XXI, der nicht nur sie neugierig gemacht hatte, sondern alle Anwesenden. Ein Magier, der so jemanden wie Vegetto besiegen konnte, das mächtigste Wesen aller Zeiten, und das mit einem einfachen Zauberspruch, das war besorgniserregend. Und neben seinem offensichtlichen Talent für Zauberei wusste man so gut wie nichts über ihn. Sogar Babidi war bei seiner Anwesenheit erzittert, als er begriffen hatte, wie sehr die Magie dieses Greises seiner überlegen war. Es war noch so viel Unbekanntes an ihm, aber es würde wohl sicherlich an Licht kommen, je länger das Turnier fortdauern würde.

 

In den Zimmern des Appartements 18 machten sich die Kämpfer und deren Familien bereit für die Nacht. Trunks und Goten waren aufgeregt, als sie über den bevorstehenden Kampf gegen Buu 4 sprachen.

„Und? Was denkst du über Buu? Glaubst du, Gotenks hat eine echte Chance auf den Sieg, oder? Er sieht ziemlich unbesiegbar aus!“

„Ehrlich gesagt, ich weiß nicht. Aber jetzt, da uns Vegetto seine Buu-Zerstörer-Technik gezeigt hat, haben wir ein gutes Ass im Ärmel. Es sollte nicht so schwer zu lernen sein. Das große Problem wird sein, unsere Fusion den ganzen Kampf dauern zu lassen. Wir müssen von Beginn an alles geben, mit voller Kraft und dann diese neue Technik anwenden, um ihn zu vernichten!“

„Oder ihn für dreißig Sekunden verschwinden lassen, wenn er zu stark ist. Hey, wir könnten ihn einsperren, wie damals… erinnerst du dich? Das bringt mich immer noch zum Lachen, stell dir vor, wie Piccolos Kopf an uns vorbeikommt!“

„Das war zum Schießen komisch!“

Beide brachen in lautes Gelächter aus, und langsam kam ihre Zuversicht zurück. Buu zu besiegen war nicht mehr unmöglich und sie würden jeden Vorteil ausnutzen.

„Du musst an Gotenks glauben“, meinte Trunks. „Das wird ein spektakulärer Kampf!“

„Wir ziehen alle Register!“, stimmte ihm Goten zu. „Er wird lernen, was es bedeutet, mit der vollen Kraft des mächtigen Gotenks konfrontiert zu werden!“

„Ähm…“, unterbrach sie Pan zuckersüß, denn sie hatte gut zugehört. „Habt ihr Jungs denn nicht beinahe gegen eine Katze verloren?“

Das Gelächter der beiden jungen Männer wurde jäh unterbrochen, und schnell griff sich Goten ein Kissen und warf es auf seine Nichte- die ihm auswich, in dem sie sich als Super Saiyajin duckte. Dann packte sie sich besagtes Kissen und warf es ihrem Onkel zurück, aber viel stärker. Goten wurde von dem weichen weißen Objekt mitten im Gesicht getroffen, und ging daraufhin zu Boden. Goku und Uub brachen in schallendes Gelächter aus, während sich Trunks ebenfalls verwandelte und mit Pan eine goldhaarige Kissenschlacht begann.

Wortlos schloss Vegeta seine Augen und betrat sein Zimmer, um sein Lächeln vor den anderen zu verbergen. Die feurige Reaktion des Mädchens zauberte immer wieder ein Grinsen auf sein Gesicht, und ganz tief in sich selbst war er froh, in dieser friedlichen Ära zu leben, in der solche Fröhlichkeit möglich war. Trotzdem hatte er nur ein einziges Ziel: er würde sich in diesem Turnier mit Son Goku messen, und dabei seinen Rivalen mit seiner neuen Kraft mit Pauken und Trompeten besiegen. Er war sich fast sicher, dieses Mal gewinnen zu können. Weder Kakaroth noch Cell würden ihn aufhalten können.

 

Während bei Goku und seinen Freunden eine relaxte und fröhliche Stimmung herrschte, war diese im Universum 1 das Kontrastprogramm: angespannt. Der Kaioshsin des Nordens betrat den Raum schweigend, schloss die Tür hinter sich vorsichtig und setzte sich dann an einen Tisch mit dem Kaioshin des Ostens. Beide schien sehr ernst.

„Danke, dass du mich unter vier Augen sprechen willst“, begann der Gott der Kaiohs leise flüsternd.

„Ah, also warst du es, der mich herbestellt hat“, antwortete sein Kamerad erleichtert. „Die Botschaft war sehr diskret, ich war mir nicht sicher, ob sich sie richtig verstanden hatte.“

„Tja, Diskretion ist von größter Wichtigkeit“, erklärte der Östliche Kaioshin. „Niemand soll erfahren, dass dieses Treffen überhaupt stattgefunden hat. Das hier muss zwischen mir, dir und Gast Carcolh bleiben.“

„Was… Gast aus dem Universum 7? Ist er auch hier, ich sehe ihn nicht?“

„Seine Anwesenheit war nicht notwendig“, beruhigte ihn der andere Gott. „Ich habe mit ihm unter vier Augen gesprochen, bevor der simulierte Abend begann und nun muss sich dir Informationen von allerhöchster Wichtigkeit weitergeben.“ Er atmete einmal tief durch. „Fangen wir am Anfang an. Hast du auch den Verdacht, dass unser Groß-Kaioshin sich seltsam verhält?“

„Ja, habe ich“, antwortete der andere. „Dass er Buu verzeiht und dann auch noch die volle Verantwortung für seine Gefangenschaft übernimmt… Noch nie sind wir ein solches unnötiges Risiko eingegangen, wir waren immer für die sichere Variante, und jetzt auf einmal macht er das Gegenteil!“

„Exakt. Ich persönlich beginne zu glauben, dass er von Buu manipuliert wird, vielleicht sogar kontrolliert!“

„Mir ist derselbe Verdacht gekommen. Also habe ich vorsichtig seinen Geist überwacht, sein Worte und Aktionen, ob er sich normal verhält. Aber seltsamerweise hat meine Untersuchung gezeigt, dass er immer noch er selbst ist. Es gibt keine Anzeichen von geistiger Manipulation oder abnormalen Gedanken. Da bin ich mir sicher.“

„Ich habe gehofft, dass du so gehandelt hast“, meinte der Östliche Kaioshin. „Aber auch wenn deine Ergebnisse normal waren, gibt es Arten der Kontrolle, die selbst deiner aufmerksamen Überwachung entgangen sein könnten. Das ist nicht alles… als ich mit Gast gesprochen habe, warnte er mich, dass seine Technik nicht so einfach kopiert werden könnte. Obwohl er höchsten Respekt vor unseren Fähigkeiten als Götter der Götter hat, war er doch sehr schockiert, als unser Anführer sie so perfekt nachmachen konnte.“

„Verstehe.“

„Natürlich bin ich sehr besorgt. Ich habe den großen Namekianer gefragt, ob er feststellen könnte, ob der Groß-Kaioshin diese Technik im Moment überhaupt anwendet, aber er erklärte mir, dass diese Fähigkeit von außen nicht wahrnehmbar sei. Es ist unmöglich sicher zu sagen, ob er die Effekte nur simuliert oder sie wirklich einsetzt.“

„Also… du hegst den Verdacht, dass Buu gar nicht unser Gefangener ist, und dass der Groß-Kaioshin mit ihm unter einer Decke steckt?“, resümierte der Kaioshin des Nordens die Sachlage. „Warum sollte er so etwas tun? Ich bin sicher, dass er nicht manipuliert wird!“

„Mir gefällt das ebenso wenig wie dir“, bremste ihn sein Kamerad. „Und selbst jetzt bin ich mir nicht sicher, aber es gibt mehr als genug Grund für Zweifel… aber solange wir keine sicheren Beweise haben, müssen wir noch aufmerksamer sein.“

Damit verfielen die beiden Götter in tiefe Gedanken und verbrachten die Nacht voller Sorgen.

 

In der Zwischenzeit saß Tapion im Appartement 3 an dem großen Tisch und trank ein Tasse Tee, während Raichi neben seiner Kristallkugel saß. Vor dem Schlafengehen wollte Tapion seine Sorgen mit seinem alten Freund teilen.

„Der Tag heute war sehr anstrengend, aber morgen wird es wahrscheinlich nicht besser. Ich habe Cell bei seinen Kämpfen beobachtet, und er scheint sehr stark. Haben Sie einen Tipp für mich, wie ich gewinnen könnte?“

Der Tsufuru schwieg für beinahe zwanzig Sekunden, gedankenversunken. Dann nahm er selbst einen Schluck Tee. „Du selbst bist deine größte Schwäche. Dieser Cell ist wirklich extrem stark. Als sein Nachkomme zu meinen Soldaten kam, war der bei Weitem der stärkste Krieger unter meinem Kommando. Ich bin nicht sicher, ob Hildegarn die erwachsene Form besiegen könnte. Wie auch immer, du muss dir überlegen, wie du dich selbst schützen kannst. Das hast du in deinem ersten Kampf sicher gesehen, du selbst bist dein größter Schwachpunkt. Nutze die Nachtruhe und überlege gut, was du tun willst. Wenn du keine Lösung findest, wirst du keine andere Wahl haben als aufzugeben oder mit nur sehr geringen Chancen in den Kampf zu ziehen.“

Der Krieger nickte betroffen. Nachdem er seinen Tee ausgetrunken hatte, stand er auf, verbeugte sich respektvoll vor dem alten Doktor und ging in sein Zimmer nebenan. Vielleicht war Schlaf doch das Beste und er würde für morgen einen Geistesblitz haben. Für Raichi war das ganz anders. Er würde gegen den Großen Namekianer kämpfen müssen. Er hatte nichts gegen die Namekianer- überhaupt nicht, sie waren friedfertige und respektable Leute gewesen. Aber leider musste er dieses Turnier gewinnen, sonst würde sein Zorn niemals aufhören, dass es in anderen Universen noch Saiyajins gab, und die dort ihre Grausamkeiten fortführten. Sie in seinem eigenen Universum auszuradieren war nicht genug, auch nicht, diese primitiven Saiyajins aus dem Universum 10 auszulöschen. Obwohl die Saiyajins aus dem Universen 16 und 18 von außen relativ in Ordnung erschienen, konnte sein unauslöschbarer Hass es nicht zulassen, dass auch nur einer dieser Primaten weiterleben durfte. Langsam wandte er sich zur Tür zu Bardocks Zimmer und starrte sie mir wütendem Blick an. Er könnte ihn hier und jetzt töten, und niemand würde es bemerken, da er gegen Cold schon aus dem Rennen war.

 

Auf der anderen Seite der Tür saß Gokus Vater aus einer alternativen Welt auf der Kante seines Bettes und starrte zurück, bereit sich zu verteidigen. Er war sich Raichis Hass wohl bewusst und dass er in andauernder Todesgefahr schwebte, aber seine Gedanken waren noch immer von seinen Visionen der letzten Tage verwirrt.

Als der Namekianer den pinken Dämon eingesperrt hatte, schien es wie eine Bestätigung, dass auch der Rest seiner Visionen bald wahrwerden würde. Die größte Gefahr ging von Vegetto aus, eine Macht, die ihn vor Angst erzittern ließ. Sollte er sich gegen alle wenden, würde niemand ihn aufhalten können. Aber was sollte Bardock tun? Er könnte versuchen, seine Visionen den Kaioshins aus dem Universum 1 zu unterbreiten und ihnen sagen, wie sie die Zukunft vielleicht ändern konnten. Aber jetzt, da er besiegt war, würden sie wohl nur wenige Interesse für ihn übrighaben und eigentlich kümmerte es ihn wenig, was nun passierte. Die Gründe, warum er noch hier war, waren deren zwei: erstens seine Söhne aus den anderen Universen kämpfen zu sehen. Wie er es sich gedacht hatte, war und ist Raditz nie ein guter Kämpfer, egal aus welcher Dimension er kam. Sein jüngerer Sohn hingegen hatte sein Interesse erregt. Während der Kakaroth aus dem Universum 13 ein wahnsinniger Psychopath war, war der aus dem Universum 18 interessanter. Trotz seines für einen Saiyajin zu ruhigen und fröhlichen Charakters besaß er eine außergewöhnliche Kampfkraft. Als Cold ihn ins Areal 18 geschleudert hatte, hatte sich dieser „Son Goku“ sofort in seine langhaarige von Blitzen umrahmte Version verwandelt, die auch Vegetto und Vegeta angewandt hatten- und konnte so Colds Gefängnisball komplett neutralisieren. In der nächsten Runde würde er gegen Freezer kämpfen. Bardock konnte es nicht erwarten, wie sein Sohn diese miese Echse zerquetschen und ihn ein für alle Mal Dreck fressen lassen würde. Der zweite Grund für seinen Verbleib war es, die Niederlagen von Cold und Raichi zu erleben. Ja, obwohl es nicht er gewesen war, der den König der Frostdämonen besiegt hatte, war er sich sicher, dass seine Vision wahr werden würde. Vielleicht war es Vegettos Tochter, die möglicherweise ebenso zerstörerischer war, die ihm das zufügen würde und er war neugierig, wie das von statten gehen würde. Raichi musste er selbst eliminieren, nun da sein Wunsch von den Dragonballs futsch war. Er würde seine Rache bekommen, egal auf welchen Weg. Auch war er neugierig, wie der Tsufuru sich gegen so jemanden wie Gast verhalten würde. Der Saiyajin wusste gut genug, dass er es niemals schaffen würde.

Jeder verlor sich in seinen Gedanken und irgendwann fielen sogar die beiden eingeschworenen Todfeinde in einen tiefen Schlaf…

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