DB Multiverse

Dragonball Multiverse: Der Roman

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM noch einmal. Diese Texversion wird von Salagir als Kanon verifiziert, welche lauter neue Zusatzinfos enthält. Diese wurden im Manga nicht gezeigt und machen diese Geschichte daher zu einer echten Ergänzung zum Comic!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 25, Kapitel 121.

IM ANGESICHT DES GEGNERS, DER DICH ZU DEM GEMACHT HAT, DER DU BIST

Kapitel121

„Der erste Kampf kann nun beginnen. Es wird sein: Son Goku aus dem Universum 18 gegen Freezer aus dem Universum 8! Mögen die Teilnehmer nun den Ring betreten! Bitte gebt Acht und berührt nicht die Trennmauer!“

Auf einer Seite der Arena landete der Frostdämon mit einem eiskalten Lächeln auf seinen Lippen. Kaum wahrnehmbar berührte der jüngere Prinz des 8. Universums aus Trotz mit seinem Fuß die Mauer. Kurz darauf sprang auch Goku über die besagte Mauer und stützte sich dabei gedankenlos mit einer Hand ab, als sein naiver Gesichtsausdruck plötzlich verschwand. Ein dumpfer Knall erklang in der Arena, dann folgte eine kurze Stille, und schließlich ein schmerzverzerrtes Stöhnen. Das Publikum brach in Gelächter aus, inklusive der Organisatoren und er anderen Teilnehmer. Gohan, Pan, Trunks und Goten hasteten zur Barriere und sahen den Saiyajin auf dem von Rissen durchzogenen Boden ausgestreckt liegen- sein Gesichtsausdruck zeugte davon, dass er immer noch nicht ganz mitbekommen hatte, was gerade passiert war. Piccolo und Vegeta wandten von diesem Spektakel genervt ihre Blicke ab. Kakaroth kniff seine Kiefer zusammen, als seine Teamkameraden ihn mit beißenden Kommentare übergossen, während Vegetto nur verschämt seine Augen schloss, da Cell auch seinen Senf dazu abgeben musste. Endlich stand Goku wieder auf, und legte dabei wieder seine Hand auf die Barriere und bekam davon sofort eine elektrische Entladung gewischt. Mit einem lauten Seufzer wiederholten seine Freunde die Anweisungen des Varga von gerade eben.

„Paps, die Schwerkraft beträgt nun 1000G“, erklärte Son Gohan.

„Und du sollst die Mauer nicht mehr berühren…“, fügte Piccolo hinzu. „Die Schutzbarriere aktiviert sich automatisch, wenn beide Kämpfer den Ring betreten, und der beginnt bei dieser kleinen Mauer… in Zylinderform, wie sie vorhin genau erklärt haben…“

„Hey, es ist verboten, einem Teilnehmer Tipps zu geben!“, bemerkte Goten ironisch, als er sich an den Tadel erinnerte, den er für eine Bemerkung während Gasts Kampf erhalten hatte.

„Okay, okay!“, gab Goku zurück, dabei grinste er etwas peinlich berührt und kratzte sich am Hinterkopf.

Freezer seinerseits hatte auf diese lächerliche Szene vor ihm nicht reagiert. Im Moment hielt er seine Grausamkeit noch im Zaum und wartete geduldig darauf, dass sein Gegner endlich bereit war. Die Verlegenheit, in die Nappa ihn gebracht hatte, brannte immer noch unter seiner Haut und er war felsenfest dazu entschlossen, für seinen Sieg alles zu tun- besonders bei einem Gegner, der als Super Saiyajin sicherlich viel stärker war als er selbst. Er würde sich nun seinem schlimmsten Alptraum stellen, diesen legendären Krieger, vor dem er sich immer gefürchtet hatte… der Ruf seiner Familie hing davon ab, ob er diesen arroganten Affen besiegen konnte. Sein Vater war von einem dieser goldhaarigen Primaten dazu gezwungen worden, seine volle Kraft einzusetzen, und er würde den Fehler nicht wiederholen, diesen Saiyajin zu unterschätzen- er war viel zu gefährlich, um wieder eine körperliche Auseinandersetzung mit ihm zu riskieren.

Im Areal 18 begannen deren Mitglieder über das anstehende Duell zu diskutieren.

„Freezer… Goku… legendärer Kampf… wiedergeboren…“

„In wenigen Sekunden ist es eh vorbei“, platzte Vegeta heraus, er war etwas neidisch, dass nicht er auf seinen ehemaligen Boss getroffen war. Vor vielen Jahren hatte Freezer ihn gedemütigt und getötet, und dann Goku beinahe besiegt. Aber in den darauffolgenden Jahren hatte er nicht nur den Status als Super Saiyajin erlangt, sondern auch ein weit darüberstehendes Niveau erreicht. Zu gerne hätte er die Gelegenheit gehabt, diesen eisigen Tyrannen mit seinen eigenen Händen zu zerquetschen, sogar ohne sich zu verwandeln, die maximale Demütigung. Aber… ihn von Goku besiegt zu werden besaß auch etwas Genugtuung.

 

Die beiden Gegner standen nur wenige Meter voneinander entfernt und starrten sich schweigend an.

„Sag mir, Saiyajin…“, begann Freezer schließlich. „Möchtest du den Kampf nicht etwas interessanter gestalten? Ich mache dir den Vorschlag, mich bei mir zu Hause zu besuchen.“

Goku zog verwundert seine Augenbrauen hoch. „Wieso das…?“

„Ich lade dich ein“, wiederholte Freezer und streckte seine Hand aus. „Bist du einverstanden, mit mir zu kommen?“

„Äh... naja…“ zögerte der Saiyajin und kratzte sich an der Wange. „Ich… denke mal… schon.“

Freezers Augen leuchteten rot auf und starrte Goku direkt an. Unvermittelt fanden sich die beiden Krieger in einer vollkommen anderen Welt vor- eine arktische schneebedeckte Eislandschaft. Goku sah sich um, beeindruckt.

„Das ist mein Zuhause“, erklärte Freezer. „Eine Illusion in unseren Köpfen. Sagen wir mal, wenn ich hier gewinne, gewinne ich auch den Kampf. Was sagst du dazu… Super Saiyajin?“

„Warum nicht“, antwortete Goku grinsend. „Weißt du, Freezer, ich hätte nicht gedacht, dass jemand wie du einen solchen Trick auf Lager hat.“

„Man kann nie vorsichtig genug sein“, antwortete der immer mehr grinsende Dämon. „Ich habe vor langer Zeit einmal einen Magier getroffen, der mir einige solcher Tricks beigebracht hat- bevor ich ihn natürlich zu Staub zermalmt habe. Es macht den Anschein, dass ich nach all den Jahren endlich einen Nutzen dafür sehe. Immerhin seid ihr Saiyajins vom Finden neuer Herausforderungen besessen, oder? Hast du den Mumm, diese hier zu akzeptieren?“

„Kein Problem! Es sollte die Sache wirklich etwas interessanter machen!“

„Perfekt…“, funkelte Freezer mit einem immer sadistischeren Grinsen.

Plötzlich verschwand der Dämon. Goku wusste nicht, ob es mit der Magie dieses seltsamen Ortes zusammenhing, aber er fand seinen Gegner problemlos. Er hob seinen rechten Unterarm und parierte Freezers Bein mit Leichtigkeit, ebenso den darauffolgenden Hagel aus schnellen Schlägen. Der galaktische Tyrann schloss seine Offensive mit einem Kick auf Gokus Gesicht ab, aber auch der wurde abgeblockt. Der Saiyajin packte nur sein Bein und schleuderte ihn mit dem Kopf voran in einen schneebedeckten Felsen. Freezer erholte sich schnell und ging sofort wieder zum Angriff über, aber der Saiyajin wich allen Attacken aus und nutzte sogar eine Lücke in der Verteidigung seines Gegners für einen kräftigen Kick auf dessen Gesicht- dieser fand sich mit einer blutigen Lippe am Boden wieder.

„Weißt du, Freezer“, begann Goku leicht enttäuscht. „Hier ist es ziemlich kalt, aber ansonsten ist da nichts. Das Terrain gibt dir keinen Vorteil, hättest du nicht einen besseren Ort aussuchen können? Ich glaube kaum, dass du mich hier besiegen kannst.“

Genau jetzt begann sich das seltsame Gefühl ins einem Körper, das er schon seit vorhin hatte, sich deutlich bemerkbar zu machen. Goku musste husten und griff sich an die Brust. Er fühlte sich steif und Panik kroch an ihm hoch. War das ein Rückfall seiner Herzkrankheit von vor so vielen Jahren?

„Es fühlt sich an… als würde ich ersticken.“, flüsterte er.“ Und…“

Er hob eine Hand zu seinem Gesicht, das sich auf einmal seltsam gespannt, dünn und müde anfühlte- um zu erkennen, dass sich Falten gebildet hatten! Son Goku erschrak nicht wenig.

„Ah, du hast es endlich bemerkt!“, rief Freezer voller grausamer Freude. „In dieser Atmosphäre gibt es beinahe keinen Sauerstoff. Jede unserer Bewegungen frisst deine Ressourcen stückweise auf. Das ist noch nicht alles, unser Altersprozess wird in dieser Dimension extrem beschleunigt! Deinem Aussehen nach zu urteilen würde ich sagen, du hast so um die zwanzig Jahre zugelegt. Aber mir ist es eigentlich egal, wie eine so unterlegene Rasse wie die deine genau altert.“

Er nahm eine imperiale Pose an, vor Arroganz nur so strotzend- eines echten Tyrannen würdig. Die hochmütige Stimme des Monarchen machte weiter:

„Siehst du, die Kälte, die Luft, der unerschütterliche Atem der Zeit… solche Dinge haben auf einem derart überlegenden Wesen wie mir kaum Effekt. Super Saiyajin oder nicht, du bist minderwertig! Dieser Kampf war schon vorbei, bevor er begonnen hat! Gib jetzt auf, bevor ich dich endgültig erledige!“

Gokus Miene war immer noch voller Zuversicht. „Dann lass uns keine Zeit verlieren!!, brüllte er und powerte hoch zum dritten Level. Aber kaum hatte er sein langes Haar, sank er auf die Knie- normal, außer Atem und geschwächt- er war schon am Ende.

„Nein“, murmelte er. „In diesem Alter schafft mein Körper den dritten Level nicht mehr, besonders nicht unter diesen Umständen!“

Kaum hatte er seine Analyse beendet, stützte sich Freezer schon auf ihn. Er traf den Saiyajin mit einem Kick am Kinn und schleuderte ihn davon. Goku stand unter Schmerzen wieder auf, während sein Haar Sekunde um Sekunde grauer wurde und sich auf seiner Oberlippe ein Schnauzbart bildete. Während sich der Tyrann wieder näherte, verwandelte er sich in einen zweifachen Super Saiyajin und landeten einen kräftigen Aufwärtshaken an dessen Kinn, damit schleudert er ihn davon unter ließ violettes Blut über den weißen Schnee spritzen. Aber selbst diese einfache Geste war für seinen angeschlagenen Körper eine Zumutung und provozierte einen noch härteren Hustenanfall als zuvor.

„Hahahahaha!“, lachte Freezer auf, während er sich wieder erhob. „Das ist so amüsant…“

Er erhob sich in die Luft und streckte dann seinen linken Arm hoch, dessen zwei Finger zu leuchten begannen. Der Super Saiyajin erkannte diese Technik wieder und hatte gerade genug Zeit, um zur Verteidigung seine Arme vor sich zu kreuzen. Mit atemberaubender Geschwindigkeit schleuderte Freezer seinen Arm herum und schlug einen langen sichelförmigen Hieb, der durch den Boden schnitt und Goku gerade so verfehlte. Kaum war dieser wieder gelandet, fühlte er, dass ein riesiger Felsblock auf ihn zuraste. Mit flammender Aura wich er den ungezählten Felsen aus, die Freezer mit Hilfe seiner Telekinese auf ihn schleuderte. Der Tyrann wollte nicht zulassen, dass Goku auf nur einen Augenblick zu Atem kommen konnte und er genoss es sichtlich, mit seiner Beute zu spielen.

Während der Saiyajin dem Steinhagel erfolgreich ausweichen konnte, wurde er von Freezer überrascht, der sich hinter einem dieser Felsen versteckt hatte, ihn zerschmetterte und anschließend seinen Gegner mit Schlägen überhäufte. Bardocks Sohn wurde weit davon geschleuderte und durchbrach auf seinem unfreiwilligen Flug mehrere Felsen und Eisberge. Triumphierend zeigte Freezer mit einem Zeigefinger auf Goku, der sich gerade noch auf den Beinen halten konnte und feuerte einen Todesstrahl ab. Der zweifache Super Saiyajin schaffte es noch, den meisten auszuweichen, aber jedes Manöver ging auf Kosten seiner Reflexe und benebelte seine Sinne. Schließlich traf ihn einer dieser violetten Strahlen an der Brust und zwang ihn in die Knie.

„Ah, der Mächtige ist gefallen. Deine Bewegungen sind im Vergleich zu vorhin wie die einer Schnecke, Super Saiyajin. Es ist an der Zeit, dass ich das jetzt beende, bevor du noch an Altersschwäche stirbst und mir so meine Genugtuung raubst!!“

Er hob seinen rechten Arm in die Luft und formte einen schwarzen Energieball, der von violetten Blitzen umrahmt wurde- dieselbe Attacke, die Namek nicht zerstören konnte, bevor sein Gegenstück aus dem Universum 18 von der Genkidama verschluckt wurde.

„Adiòs, du arroganter Primat!!“, jubelte der Tyrann.

Goku wusste, dass er sein körperliches Limit erreicht hatte, selbst Stehen war für ihn ein Kraftakt. Mit letzter Kraft hob er seine rechte Hand, um sich dagegen zu wehren. Freezer konnte darüber nur lachen und schickte ein Dutzend weitere Todeskugeln in seine Richtung.

„Versuch es ruhig, es ist unmöglich für dich, sie alle abzuwehren!!“, rief Freezer aus. „Du bist erledigt! Stirb endlich!!“

Der Todesball schien wie in Zeitlupe auf ihn zuzukommen, wie die Klimax eines Films. Freezer schloss kurz die Augen, um die Glorie dieses Augenblickes in sich aufzusaugen- er würde das schaffen, wo sein Bruder versagt hatte, einen Super Saiyajin zu besiegen! Aber als er seine Lieder wieder öffnete, war sein Blickfeld von Gokus faltiger Hand ausgefüllt, nur wenige Zentimeter vor ihm. Der Frostdämon begriff, dass es sich um die momentane Teleportation der Yardrats handelte. Sein Herz schien kurz stehengeblieben zu sein, während der Saiyajin mit unglaublich schwacher und rauchiger Stimme flüsterte:

„…Me… Ha!“

Eine blaue Energiewelle schoss aus seiner Hand und pulverisierte Freezers Kopf, der nicht einmal die Zeit hatte, seine Hände zur Verteidigung zu heben. Dieser Angriff aus nächster Nähe, selbst eines geschwächten zweifachen Super Saiyajins, war für Freezer einfach zu viel.

 

Plötzlich fanden sich die beiden Kämpfer wieder in der Arena vor, genau an derselben Stelle wie zuvor, bevor sie diese Illusion betreten hatten. Sofort fuhr sich Goku an sein Gesicht und an den Körper, um nachzusehen, ob alles normal war- er war froh, dass dem so war.

„Hey, ich hab‘ gewonnen.“

„Warte, was ist da jetzt passiert?“, fragte Videl ihren Mann. „Die haben da einige Sekunden herumgestanden, ohne sich zu rühren, und jetzt sagt Goku, dass er gewonnen hat…?“

„Das war wohl ein mentaler Kampf“, erklärte Gohan. „Ihre Seelen haben sich getroffen und bekämpft. Ich habe das manchmal mit Krilin gemacht, um zu trainieren.“

Auch ohne die genauen Details dieser Verbindung zu kennen konnten Gohan und andere immer noch die vielen Schwankungen in der Energie der beiden Krieger fühlen- obgleich viel schneller durch die beschleunigte Zeit in der anderen Dimension.

„Interessant“, warf Vegeta sein. „Ich hätte nicht gedacht, dass Freezer intelligent genug wäre, so etwas zu versuchen. Er weiß, dass er jeden erdenklichen Trick versuchen muss, um eine Chance zu haben, Kakaroth zu besiegen.“

Zurück im Zentrum der Arena seufzte der Zweite noch einmal vor Erleichterung und atmete einige Male tief durch- eine Wohltat! - während sein Gegner vor Wut förmlich kochte. Vor Frust konnte Freezer kaum einen ordentlichen Satz herausbringen:

„Gnnn-Nein! Nein! Was ich gesagt hab, wenn ich den Kampf gewinne, gewinne ich das Match! Ich habe nie was gesagt, was wenn du gewinnst! Der Kampf ist noch nicht vorbei! Ich werde dich zerquetschen, du dreckiger Affe!!“

„Naja, gut“, lächelte Goku unbeeindruckt. „Wenn du darauf bestehst…“

Ohne Vorwarnung verschwand er und platzierte einen harten linken Kinnhaken in den Frostdämonen, der ihn zu Boden zwang und ihm das Bewusstsein raubte.

„Sieg für Son Goku aus dem Universum 18!“, verkündete der Varga. „Der sich… irgendwie wiederholt, schon wieder ein One-Hit-K.O.“

 

Die Kreatur ahnte nichts von dem mentalen Kampf, der sich abgespielt hatte und glaubte immer noch, der Kampf hätte jetzt erst begonnen. Oben auf der Zuschauertribüne erhoben zwei Zuschauer das Wort, die den Kampf ebenfalls beobachtet hatten- einer war kaum interessiert, der andere machte sich Gedanken.

„Meister, was denken Sie von diesem Mann, Son Goku?“, wollte der eine mit dem hellblonden Haar wissen. „Im Register der Helden-Vereinigung gibt keinen Eintrag über ihn, aber wie Sie scheint er im Stande zu sein, jeden seiner Kämpfe mit einem Schlag zu beenden. Glauben Sie, er wäre ein würdiger Gegner?“

Sein Meister, ein Glatzkopf in einem gelben Anzug mit roten Handschuhen, gähnte lautstark: „Naja, es könnte interessant sein. Aber das Problem ist, für das Turnier hier ich habe nur zwei Tage freibekommen- und bald starten die Sonderschlussverkäufe. Wir sollten wirklich zurück. Komm, Genos, wir werden uns die Wiederholung des Turniers anschauen, wenn es dich so interessiert.“

„Warten Sie, Meister Saitama!“

 

Als Goku in sein Areal 18 zurückkehren wollte, tippte er vorsichtig zuerst auf die Mauer, bevor er darüber sprang. Natürlich war die Barriere zwischen den Kämpfen deaktiviert. Drüben im Areal 8 standen die Frostdämonen unter Schock. Einer ihrer Linie von einem Saiyajin gefällt, mit nur einem Schlag! Cooler konnte es kaum erwarten, dass sein Bruder wieder zu sich kam, um ihn damit zu ärgern, dass er noch viel weniger lange durchgehalten hatte als er. Cold hingegen wusste, dass sein Gegner eine noch stärkere Super Saiyajin war, er blickte nachdenklich kurz zu ihr. Vielleicht würde sein Plan ja doch funktionieren…

Niemand, nicht einmal die beiden betroffenen Kämpfer, ahnte, dass sein gewisser Dschinn den gesamten mentalen Kampf mitverfolgt hatte. Drüben im Areal 1 hatte sich der kugelförmige Buu-Klumpen in Freezers Geist projiziert und war Zeuge dieses Spektakels geworden. Gokus Entschlossenheit hatte ihn nicht überrascht, er hatte diese ja vor vielen Jahren selbst erlebt.

‚Wie zu erwarten, Goku hat triumphiert‘, dachte er. ‚Ganz knapp, aber doch. Ich habe gut daran getan, ihn damals zu absorbieren- zweifellos eine meiner nützlichsten Assimilationen, einer meiner persönlichen Favoriten. Natürlich hat dieses Duell wenig dazu beigetragen, die wahren Fortschritte seit unserem letzten Treffen herauszufinden, aber ihm zu helfen wäre sinnlos gewesen. Er und Vegeta werden selbst ohne Hilfe großartige Gegner sein!‘

 

Der Varga-Moderator nahm seinen Job mit lauter Stimme wieder auf:

„Und nun, der nächste Kampf!! Majin Buu aus dem Universum 11 gegen Uub aus dem Universum 18!!“

Uub nahm sich einem Moment, um sich für den Kampf etwas aufzuwärmen und zu strecken, während Piccolo ihn ansprach.

„Sei vorsichtig, Uub. Du hast mehrmals gegen unseren Buu gekämpft, aber wie du sicher weißt, ist dieser hier ganz anders… tief in ihm schläft noch das unerschöpflich Böse. Pass auf.“

„Verstanden!“, rief der junge Mann aus.

„Erledige ihn, junger Mann!“, feuerte ihn einer der Heliorianer an. „Wir verlassen uns auf dich, du schaffst das!“

Uub zeigte ihnen beide erhobene Daumen und sein breitestes Grinsen, um dann in den Ring zu steigen. Kaum berührten seine Füße den Boden, spürte er schon diesen unglaublichen Druck auf seinem Körper. Auf seiner Stirn erschien ein Tropfen Schweiß.

„Echt jetzt… diese Schwerkraft ist noch viel schlimmer als die im Trainingsraum!“, entfuhr es ihm.

Durch das Stadion rauschte ein begeisterter Jubel.

Der Dschinn aus dem Universum rief seinen Namen: „BUUUUUUUU!!!“, während er in den Ring krachte- dabei wurde sein Körper unter der Schwerkraft zu einer dickflüssigen pinken Pfütze gequetscht. Der Hexer hinter ihm versteckte vor Scham sein Gesicht hinter einer Hand, während Dabra den Blick abwendete.

Zuerst schien er überrascht, er begriff wohl nicht sofort, was passiert war, dann bildete Buu seinen Körper schlagartig neu, dabei bekräftigte er sein Grinsen mit einem etwas dämlich wirkenden „Ta-daaaaa!!!“ Er lächelte entschlossen und unheilschwanger. „Ich werde dieses Turnier gewinnen!!“

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