DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139
[Chapter Cover]
Teil 28, Kapitel 137.

TEIL ACHTUNDZWANZIG: AUSGLEICH DER KÄMPFER

Kapitel 137

Bra grinste angriffslustig und machte damit dem viel grausameren und monströsen Grinsen Colds Konkurrenz. Die Blicke aller Anwesenden sprangen von einem Gegner zum anderen und viele mussten vor Anspannung schlucken. Für die meisten hier war diese Szene beinahe episch- eine klassische Schlacht eines Helden gegen ein bösartigeres Monster, wie aus einer Legende. Außer dass diese sich anscheinend gerade zu einem Alptraum entwickelte.

„In Sachen roher Kraft und Schnelligkeit hat Cold sie ausgespielt“, meinte Piccolo U18. „Und trotzdem scheint Bra noch selbstsicher zu sein. Interessant.“

„Sie muss vielleicht noch einige klasse Geheimtricks auf Lager haben“, schlug Goku vor. „Immerhin trainiert sie seit ihrer Kindheit mit Vegetto, es würde mich nicht überraschen, wenn sie etwas Spezielles aus dem Ärmel zaubert.“

„Ich hoffe nur, sie kommt lebendig aus der Sache raus“, seufzte Uub.

Mit atemberaubender Geschwindigkeit, die man von seiner Größe nicht erwarten würde, sprang Cold auf die Kämpferin zu. Ähnlich wie Kakaroths Verwandlung in einen Ozaru schien diese Metamorphose den Titanen nicht zu verlangsamen… eher im Gegenteil. Ohne Zeit zu verlieren packte er die Saiyajin an Armen und Beinen; diese plötzliche Beschleunigung hatte sie überrumpelt. Die Riese hob Bra in die Höhe und schickte einen kräftigen Stromstoß durch ihren Körper. Ihre Schmerzensschreie wurden von seinem schallenden Gelächter übertönt, in dem grausames Vergnügen mitschwang.

Vegetto ballte seine Fäuste und auf seiner Stirn zuckte eine Ader, während Videl und Pan sich abwandten. Die Heliorianer beobachteten das Geschehen verbittert, Eleim knirschte mit den Zähnen, während er mit ansah, wie dieser Dämon ihre Retterin zu Boden schleuderte und sie unter seinem Fuß einklemmte. Viele Zuschauer waren von den Schmerzensschreien des Mädchens geschockt, einige begannen sogar zu fordern, den Kampf abzubrechen, während andere Bra anfeuerten und sie zum Reagieren animierten.

Selbst Goten und Trunks waren kurz vor einem Wutausbruch, als sie sahen, wie ihre Schwester wie eine Puppe verprügelt wurde. Trotz ihrer andauernden Demonstration ihrer Arroganz und ihres herablassenden Verhaltens teilten sie trotzdem viele glückliche Erinnerungen als Team. Sie gehörte immer noch zu ihrer Familie! Und obwohl sie sie immer wieder bemitleidete, liebten sie ihre Schwester, Vegettos Erbin, das Mädchen, die die Freude und den Stolz von Goku und Vegeta geerbt hatte. Unzählige Male hatten sie zusammen trainiert und noch nie hatten sie sie so gesehen. Bra das erste Mal so verlieren zu sehen, war beängstigend.

Nebenan beobachten sie Gohan und Piccolo aus den Augenwinkeln für den Fall, dass sie das Match unterbrechen wollten- das Letzte, was Bra wollen würde, wäre eine Disqualifikation aufgrund Hilfe von außen. Wie ihr Vater würde sie niemandem vergeben, der sich einmischt oder versuchte, sie zu retten, die Absichten waren dabei zweitrangig. Es war ihr Kampf, ihre Schlacht und sie würde sich dem alleine stellen… bis zum Ende.

 

Cold landete einen Tritt in Bras Bauch und ließ sie husten und röcheln, und dann durch die Luft fliegen. Bra sprang mit einem Bein ab, lenkte ihren Flug mit einer Hand um und landete dann. Wieder auf den Beinen vor dem Monster stehend rieb sie sich den Bauch und atmete ein paarmal durch. Selbst in Normalform war die Saiyajin unglaublich widerstandsfähig, bisher konnte keiner von Colds Treffern sie wirklich aufhalten, der Elektroschock hatte sie nur überrascht. Das Brennen ihrer Trefferflächen war schon am Versiegen, aber er der erste Gegner seit ihrem Vater, der ihr solche Schmerzen beigebracht hatte. Sie verbarg diese Gefühle, wie auch das Adrenalin, dass durch ihre Muskeln und Nerven schwappte, und die für Saiyajins so typische Kampflust in ihrem Inneren.

Ihr gegenüber war Cold ebenso begeistert, dass er solche Kraft einsetzen konnte. Wenn er es nicht geschafft hätte, ihr dieses Handicap einzureden, hätte er keinen einzigen Treffer landen können oder das Geräusch brechender Knochen hören, wenn er seinen Gegner zerquetschte. Er würde diese Gelegenheit nicht vergeuden!

Indem er zwei seiner Arme vor der Brust kreuzte und seine Finger ausstreckte, schuf der Dämon zehn kleine grell violette Energiebälle. Mit einer schnellen Wurfbegwegung öffnete er seine Arme und schleuderte sie auf Bra, die daraufhin in die Luft sprang. Jede Kugel folgte ihr, woraufhin sie genervt seufzte. Mit einer einzigen flüssigen Bewegung fing sie zwei davon ab, ohne sie direkt zu berühren und schleuderte sie aus ihrer Handfläche mit einer einzigen Rotation zurück zu Cold. Dann hielt sie eine andere auf, dieses Mal mit mehr Kraft und schleuderte sie mit größerer Geschwindigkeit als die ersten beiden. Bei den restlichen sieben änderte sie ihren Rhythmus und schickte alle wieder zurück zum Absender.

Die für diese delikate Abwehrtechnik notwendigen präzisen Bewegungen erweckten den Eindruck, als würde Bra ein Luftballett tanzen, schön und voller Grazie. Im Gegensatz dazu blieb Cold bewegungslos und fauchte nur missmutig.

„Freche Göre! Denkst du wirklich, du hättest dieses Spiel gewonnen? Hier, sie gehören dir, du bekommst sie wieder!“

Obwohl dem Dämon Bras Grazie fehlte, bewegte er nur seine Arme mit höherer Geschwindigkeit und wehrte alle Kugeln mühelos ab. Jede seiner Bewegungen war präzise und kontrolliert, aber eben auch brutal. Wieder schossen die Energiekugel auf Bra zu, welche ihren Tanz mit noch mehr Agilität wiederholte. Die Mitglieder des 18. Universums fanden ihre Demonstration recht beeindruckend und zeigte eine große Kontrolle trotz der enormen Schwerkraft- nicht zu vergessen, dass sie auch noch dir Zeit fand, ihren Gegner auch noch zu verhöhnen.

„Danke, aber ich muss ablehnen! In Sachen Geschenke habe ich einen viel raffinierteren Geschmack und die sind so schwach, dass es peinlich ist! Dir aber stehen sie sehr gut!“

Davon getroffen fing der galaktische Goliath seine Energiebälle mit seiner Aura ab. Sie blieben vor ihn in der Luft hängen und schossen dann mit doppelter Geschwindigkeit auf die Saiyajin zurück. Trotz des sich immer wiederholenden Vor-und Zurücks blieben die Zuschauer von dieser Szene gefesselt. Einige etwas Aufmerksamere bemerkten ein überraschendes Detail.

„Bei jedem Wechsel nimmt die Anzahl der Kugeln zu…“, meinte Uub begeistert.

„Was meinst du?“, entfuhr es Pan, die sich weiter auf das Duell konzentrierte.

In wirklich, als sie es genauer beobachtete, bemerkte auch sie, dass Bra bei jeder Abwehr neue Energiekugeln hinzufügte. Während Colds Ki violett war, glänzte Bras eher bläulich. Aber bei diesem so schnellen Ballwechsel war es keine Überraschung, dass es nur wenige mitbekommen hatten. Und Cold war so damit beschäftigt, sie alle zurückzuwerfen, dass ihm entging, dass es jetzt über zwanzig, dreißig waren, vielleicht auch mehr. Es dauerte bis zur Nummer fünfzig, bis der Frostdämon einsehen musste, dass sich die Situation zu seinen Ungunsten entwickelt hatte. Bra schwitzte schon und ihr entfuhr ein leiser Laut der Bewunderung.

Er konzentrierte sich auf die Erkenntnis, dass seine Gegnerin ihn hierbei übertroffen hatte, denn sie hatte solches Kreuzfeuer schon oft erlebt, ohne ihre Vitalität zu verlieren. Aber jetzt wurde er davon überrannt und begriff, dass es vorbei war.

Die Energiekugeln krachten zuerst nacheinander, dann beinahe zugleich gegen seine Arme, seinen Thorax, gegen seinen Kopf. Als sie dann explodierten, entfuhr ihm ein Schrei und er verschwand hinter einem Vorhang aus dunklem Rauch. Uub und Pan jubelten, wie auch Trunks und Goten aus dem 16er. Vegetto grinste kurz, aber das verflog sofort. Es war noch nicht vorbei.

Bra atmete erleichtert durch, ihre Arme zitterten vor Anstrengung. Sie war erschöpft, konnte aber endlich die Oberhand gewinnen- ohne sich verwandeln zu müssen oder auf einen Reserveplan zurückzugreifen. Dieser Kampf war lustig, aber nun war es Zeit, dem ein Ende zu bereiten, ihr nächster Gegner würde viel mehr zu bieten haben. Sie streckte ihre Arme zur Seite und lud in ihren Handflächen zwei extrem konzentrierte Energiekugeln. Die Menge an Energie, die sie noch übrighatte, war überraschend.

„Unwirklich!“, rief Goku aus. „Dass sie immer noch so viel Energie übrig hat…“

„Unterschätze meine kleine Bra nicht, Goku“, meinte Vegetto nebenan. „Ihre Reserven sind beeindruckend, selbst von meiner Perspektive aus.“

Seine Tochter konnte ihn nicht hören, sie musste gegen die Müdigkeit ankämpfen, die sich in ihrem Blick bemerkbar machte. Seit einer guten halben Stunde generierte sie in Normalform eine Energie, die der eines zweifachen Super Saiyajins entsprach, und das ohne Pause. Um dieser grotesken Echse ein Ende zu bereiten, würde sie alles für diesen letzten Angriff riskieren. Als ihr Powerniveau zunahm, erzitterten beide Piccolos und fühlten sich dagegen unbedeutend. Wähen sie das Ziel, würden sie zweifellos desintegriert werden. Bra lenkte ihre restliche Energie in ihre Arme und feuerte zwei spiralförmigen Energiestrahlen ab, die wie Bohrer wirkten.

„Es ist vorbei! Bist am Ende doch nicht so taff…“

„Sie gewinnt!“, riefen die Heliorianer.

„Klasse Kampf!“, fügte Pan aus dem 16er hinzu.

„Wartet, stopp…“, unterbrach sie Eleim. „Meine Sensoren… er erhebt sich aus dem Rauch!“

Auch Goku und seine Freunde hörten diese Bemerkung und sahen schnell zum Punkt, an dem Cold verschwunden war. Ja, etwas war da im Busch. Eine unglaubliche Aura, umrahmt von Blitzen, schoss plötzlich aus dem Rauch hervor. Mit atemberaubender Geschwindigkeit flog Cold auf eine völlig verdatterte Bra zu. Mit viel größerer Körperkontrolle als angenommen wich er den beiden herumwirbelnden Energieattacken mühelos aus, welche hinter ihm in einem Schauspiel explodierten, das selbst Buu beeindruckend fand.

Bra war wie versteinert, so ungläubig war sie. Um sie herum Jubelrufe aus dem 8. Universum, während die Heliorianer, das 16. und das 18. Universum das Schlimmste befürchteten. Alle Sorgen Coolers waren wie weggeblasen, der Neid seinem Vater gegenüber ebenfalls, und nun feuerte er ihn an- sogar der ewig misstrauische Freezer fühlte bei dieser Demonstration von Talent etwas Stolz.

Der Imperator überrannte sie wie ein führerloser Zug und pflanzte einen absolut vernichtenden Faustschlag in ihren Bauch. Bra spuckte Blut und ihr Körper ging in einen Schockzustand. Einen Augenblick lang schossen ihn alle möglichen Bilder durch den Kopf und ihr ganzes Wesen wurde von Schmerz erfüllt. Niemals war sie so hart getroffen worden, nicht einmal von Vegetto bei ihren Kämpfen. Ihre natürliche Zähigkeit war vermessen und von der Brutalität des Monsters als nicht ausreichend erklärt worden. Cold genoss den Todeskampf, die brechenden Knochen und das Zerquetschen seiner Gegner.

Aber er vergeudete in seinem sadistischen Angriff keine Zeit, als nächstes packte er sie an den Beinen und Armen. Das von Schmerz überwältigte Mädchen bot keine Reaktion. Gnadenlos rammte er ihr an dieselbe Stelle sein Knie in den Bauch und ließ sie neues Blut spucken, dann legte er zwei freie Arme aneinander und ließ sie in Bras Rücken krachen. Die Kämpferin flog mit dem Kopf voran in den Ringboden; ihr Blick war verschwommen und sie konnte sich nicht mehr wehren.

Aber der Frostdämon war noch nicht zufrieden, selbst jetzt noch ließ er nicht von ihr ab. Mit einem Kick schleuderte er sie zurück in die Luft und flog ihr nach. Wie ein Tornado umkreiste er sie blitzschnell und deckte die Saiyajin mit einem wahren Hagel aus Schlägen ein. Die Zuschauer waren geschockt und forderten von den Varga, etwas zu unternehmen, um diesem Leid ein Ende zu machen. Trotz der engen Umarmung ihrer Mutter zitterte Pan 16. Gohan schloss frustriert seine Augen, denn er begriff, dass er nicht eingreifen konnte, obwohl er leider genau das von Anfang an vorhergesehen hatte. Vegetto sprach kein Wort. Piccolo beobachtete ihn aus den Augenwinkeln, perplex.

Das hier waren seit Langem die ersten siegreichen Momente für das Universum 8, Freezer und Cooler hatten all ihre Zurückhaltung über Bord geworfen. Sie applaudierten Cold und auch Raichi schien zufrieden, einen Saiyajin so gequält zu sehen, auch wenn er den Frostdämonen keine falschen Hoffnungen entgegenbrachte. Er genoss einfach die Schmerzen eines Saiyajins; die Tatsache, dass es sich um ein Mädchen handelte, war für ihn unwichtig. Für ihn waren sie alle nur Ungeziefer, das man auslöschen muss. Gast konnte den Hass fühlen, den der alte Mann ausstrahlte. Das störte ihn und natürlich war ihm auch die Brutalität im Ring sehr zuwider. Aber es gab doch noch ein Wesen, dem dieses grausame Spektakel zusagte: Buu aus dem Universum 4 kommentierte Colds Attitüde mit einem zustimmenden Pfeifen, denn er war wirklich beeindruckt. Er wusste die gekonnten Manöver zu würdigen, die überraschenden Wendungen und die wunderschönen Treffer. Wenn schon war er von Vegettos Tochter etwas enttäuscht. Er wollte nicht über die Brutalität urteilen, er konnte bei Bedarf sehr nett sein, aber er stand auf keiner Seite außer seiner eigenen.

Colds hektischer Kettenangriff ging ohne Pause weiter, bis Bra endlich mittels Teleportation fliehen konnte und auf dem Boden erschien. Zuerst blieb sie noch auf den Beinen, was Pan, Trunks und Goten kurz Hoffnung gab, doch dann verwandelten sich die in Horror. Der gesamte Körper der Saiyajin war von Blut und Wunden übersäht, ihre Kleider zerrrissen und ihr Gesicht beinahe vollkommen violett angelaufen, eines ihrer Augen komplett zugeschwollen. Viele Zuschauer verbargen ihr Gesicht in den Händen und lugten nur zögerlich durch die Finger.

Als der Frostdämon erkannte, dass sein Ziel geflohen war, drehte sich um und zog eine Grimasse in Richtung seines nur noch mit Mühe stehenden Opfers. Bras Geist raste, aber ohne Ziel- sie musste einen Reserveplan anwenden.

„Ich muss… das… tun…“

Endlich gaben ihre Beine nach und sie krachte wie ein Sack Kartoffeln zu Boden, bewegungslos. Als Cold sah, wie um der Saiyajin das Blut über den Boden rann, lachte er laut auf. Nebenan begannen die Varga mit dem Countdown.

„Sieg für Cold in 27 Sekunden…“

„I-Ist sie… tot?“, stammelte Pan mit Mühe zu ihrem Vater.

„Ich weiß nicht“, antwortete Gohan, dem eine Schweißperle über die Wange lief. „Von hier aus ist es schwer, ihre Energie zu fühlen.“

„Sie kann nicht tot sein!““, brüllten Goten und Trunks zugleich. „Sie ist die stärkste Saiyajin aller Zeiten, sie kann nicht gegen so einen Typen verlieren! Steh auf!“

„Wartet…“, unterbrach sie Uub und konzentrierte sich. „Es ist sehr schwach, aber ich kann es immer noch fühlen…“

Goku war von seinem Schüler beeindruckt, nicht einmal er konnte die Energiesignatur des Mädchens einwandfrei ausmachen. Auch Buu war mit den Fähigkeiten seines Erben zufrieden, obwohl seine natürlich viel fortgeschrittener waren.

Trunks und Goten aus dem 16er waren erleichtert ob dieser Nachricht, aber Uub hatte etwas zu laut gesprochen. Der Frostdämon über ihnen hatte es leider auch mitbekommen.

„Ach wirklich?“, wiederholte der Imperator mit scharfen und unheilschwangeren Ton. „In diesem Fall werden wir den Countdown etwas beschleunigen. Es ist an der Zeit, dass diese Göre die anderen Mitglieder seiner Rasse kennenlernt. Auf Nimmerwiedersehen, Saiyajin!“

Plötzlich erschienen mehrere Energiediski in seinen Händen, die er sofort auf das Mädchen warf, die dort unten mit dem Tode rang. Beide Universen 16 und 18 verfielen in Panik, Piccolo tippte nervös mit dem Finger, während er Vegetto anstarrte, der einen undurchschaubaren stillen Gesichtsausdruck zeigte. War es ihm egal, seine Tochter in diesem Zustand zu sehen? Würde er sie wirklich sterben lassen, ohne ihr zu helfen?

 

Aus den Zimmern des 11. Universums aus verfolgte Babidi die Szene mit seiner Kristallkugel. Sein neuester Diener, ein Saiyajin mit der Gabe der Visionen, hatte ihm etwas Interessantes erzählt: eine Vorhersage, dass Vegetto einmal so wütend werden würde, dass er alles und jeden in Gefahr bringen würde. Der Magier wollte sich auf alle Eventualitäten vorbereiten, und wenn seine Tochter kurz davor war, zu Hackfleisch verarbeitet zu werden, könnte der galaktische Psychopath vielleicht entfesselt werden. Zugleich war dieser Kampf faszinierend und er beobachtete Cold mit großem Interesse, er hatte das Potential, als Diener Dabra ebenbürtig zu werden.

 

In der Arena konnte man die Luft mit einem Messer schneiden (in England nicht). Beide Pans schreien verzweifelt auf, während Ubb die Zähne zusammenbiss. Sogar Vegeta, Goku und Gohan hatten Zweifel, ob sie sich noch aus dieser Situation retten konnte. Aber plötzlich erschien auf Vegettos Gesicht ein vielsagendes Grinsen. Kurz bevor die vier Energiediski die Saiyajin erreichten, hörten Gast und die beiden Piccolos Kaugeräusche aus dem Ring.

„Fünf…“, lachte Cold laut, seines Sieges schon sicher!

„Vier…“ Die sich drehenden Energieklingen surrten durch die Luft. Videl 16 schloss ihre Augen.

„Drei…“ Buu verzog die Augenbrauen und wartete amüsiert auf den Ausgang.

„Zwei…“ Piccolo bemerkte Vegettos Lächeln und begriff sofort, was da abging.

„Eins…“ Raichis Augen weiteten sich, als er sah, wie das Mädchen die Hand auf den Ringboden legte. Dann drückte sie sich nach oben, als die Kienzans schon den Ringboden durchpflügten. Cold starrte die junge Frau entgeistert an, die einen Augenblick zuvor noch mit einem Bein im Grabe gestanden war und nun mit einem Grinsen in Bestform nach oben sprang. Dann sah er es, in ihrem rechten Handschuh hatte sie einige kleine Bohnen versteckt, die sie ohne falsche Zurückhaltung verspeiste. Die Überraschung der Frostdämonen ließ Vegetto auflachen. Als er Raichis finsteren Blick bemerkte, runzelte Gast seine Stirn. Ja, das Mädchen hatte gerade betrogen, jedenfalls von seinem Standpunkt aus. Zweifellos dachte Raichi dasselbe und er konnte nicht glauben, dass sie die Regeln gerade so mit Füßen getreten hatte.

„Du… das ist Betrug!!“, brüllte der Imperator laut, unfähig, seine Wut zu kontrollieren. „Du hast nicht das Recht, dich mitten im Kampf zu heilen!!“

„Pfff…“, lachte Bra. „Vorhin hattest du keine Probleme damit, die Regeln zu deinen Gunsten zu manipulieren, oder? Warum auf einmal ist das hier unfair? Es gibt keine Regel gegen das Heilen, stimmt‘s?“

„Das ist korrekt“, antwortete ein Varga. „Solange es sich nicht um Hilfe von außen handelt, ist im Kampf alles erlaubt. Sich selbst zu heilen, egal auf welchem Weg, stellt keinen Regelbruch dar.“

„Yepp!“, rief Vegetto mit triefender Arroganz aus. „Du kannst kein Spiel gewinnen, wenn du nicht alle Regeln kennst. Vorhin hat Cold sie eiskalt ausgenutzt, das ist für mich Beweis genug. Mir selbst gefällt der Einsatz von Senzus auch nicht unbedingt, aber wie oft haben wir uns darauf verlassen, wenn das Schicksal des Universums davon abhing? Das ist keine Schande und schon gar nicht Grund für eine Klage, besonders nicht, da sie vorhin auf deine Konditionen eingegangen ist, du armseliger Imperator!“

„Siehst du“, meinte Bra zufrieden und nicht minder arrogant. „Jetzt bin ich wieder im Vorteil!“

„Grrr...“ Er knurrte nur, da ihm keine passende Antwort einfiel.

 

Drüben im Areal 18 wandte sich Piccolo an Son Goku. „Sei ehrlich, du hättest Cold auch eine magische Bohne gegeben, oder?“

„Ja natürlich. Warum fragst du?“, wollte Goku wissen.

„Er meint deinen Kampf gegen Cell, Dummkopf“, seufzte Vegeta. „Ich verstehe ja, fair ist fair, aber du hast die Tendenz, es mit deiner Großzügigkeit deinen Gegnern gegenüber zu übertreiben. Ich bin sicher, du hättest womöglich auch Majin Buu eine angeboten, wenn du ihn vor dem Kampf gegen die Kinder zu sehr geschwächt hättest.“

„Hhm, nun da du es erwähnst, hast du vielleicht recht…“, antwortete Goku, zum großen Schock von Piccolo, Goten und Trunks.

 

In der Zwischenzeit schwebte Bra über dem Ringboden, um ihren Körper voll zu erholen, während Cold seinen Zorn kaum bändigen konnte. Diese kleine Mistgöre hatte ihn verarscht und er hatte wirklich schon viel Energie verbraucht. Aber er war sich sicher, dass er noch über genug Reserven verfügte, um sie ein weiteres Mal zu zerquetschen- und dieses Mal würde er ihren Kopf abreißen, damit er seinen Fehler nicht wiederholte.

„Im Vorteil? Ich zeig‘s dir!!!“, brüllte er und streckte seine Arme von sich weg.

Bra bemerkte einen übergebliebenen Energiediskus, der sich ihr von hinten näherte. Meinte er wirklich, das wäre seine beste Strategie? Also gut, dachte sie, Schluss mit lustig. Sie drehte sich zu dem Kienzan um, der nun gefährlich nahe war und streckte ihm ihren Unterarm direkt in den Weg.

„WAS?!“entfuhr es Vegeta. „Depp, das schneidet sie zu…“

Das darauf Folgende schnitt ihm das Wort ab. Seine alternative Tochter zerteilte den Energiediskus mit einem einzigen Hieb mit der Handkante. Die beiden Teile verschwanden hinter ihr, während sie den Frostdämon stolz anstarrte.

„Wie zur Hölle…?!“, fauchte Vegeta sichtlich beeindruckt.

Gokus Überraschung war offensichtlich.

„Ihre Hand“, stellte Piccolo fest. „Eine Energieklinge.“

„Das sehe ich, aber hat Sauza das nicht auch gegen Krilin versucht und versagt?“, fragte sich Goku.

„Offensichtlich ist ihre Technik weit fortgeschrittener“, brummte Vegeta.

Um ihre Finger herum surrte ein konstanter Energiefluss, der in einer scharfen Kante mündete. Cold war wie vor dem Kopf gestoßen, auch seine Söhne waren von dieser Fähigkeit fasziniert. Vegetto hingegen kicherte laut.

„Schaut genau hin. Jetzt seht ihr das kombinierte Resultat von unglaublichem Talent und intensivem Training!“

„Du hattest verloren, bevor du in den Ring gestiegen bist, Dämon!!“, rühmte sich Bra. „Bis jetzt habe ich gegen dich nur meine normalen Techniken verwendet. Und eines muss ich dir lassen, du hast mir einige Ideen gebracht- noch nie wurde ich so weit getrieben, nicht einmal von meinem Vater. Ich weiß, was echter Schmerz ist… aber egal, wie finster die Situation ist, ich gebe niemals auf und alles in meiner Macht stehende tun, um das Universum zu retten! Ich bin Son Bra, Tochter von Vegetto, und Beschützerin der Welt!“

Mit diesen Worten beschleunigte sie abrupt und überraschte diejenigen, denen sie Hilfe versprochen hatte. Ihre Worte hatten sie tief berührt. Diese Saiyajins waren Wesen voller Freundlichkeit, sehr viel menschlicher als, die, denen sie begegnet waren. Vegetto, Vegeta, Goku, beide Gohans und Piccolos waren stolz auf ihre Worte.

Bra tauchte über Cold wieder auf und schlug mit einem diagonalen Handschlag zu. Er konnte dem Schlag gerade noch ausweichen, aber sie blieb ihm dicht auf den Fersen. Dann streckte sie ihre Hand wie einen Dolch aus und schlug mit vielen schnellen geraden Schlägen zu; der Dämon tat sich immer schwerer auszuweichen. Er biss die Zähne zusammen, denn er musste sich darauf konzentrieren, eine Lücke für einen Konter zu finden. Wieder teleportierte sich Bra über ihn und versuchte denselben Trick noch einmal, aber dieses Mal sah er sie kommen. Der schlug mit einem harten Aufwärtshaken zu.

„Glaubst du, du kannst mich überrumpeln??“

Aber ein weiteres Mal war er es, der überrascht war. Anstatt des Geräusches von zerbrechenden Knochen fühlte er, als hätte er eine Statue aus türkisem Eis getroffen. Der falsche Körper zerbrach und zersprang, aber die echte Bra war so schnell, dass Cold ihr nicht mehr folgen konnte. Sie schlich sich von hinten und grinste:

„Ja, das habe ich ja gerade!“

In Panik schlug Cold nach hinten. Aber ein weiters Mal pulverisierte er nur eine dieser mysteriösen Statuen. Aber diese zersprang nicht wie Glas, sondern klebte an ihm wie eine Art Klebstoff.

„Was soll der Scheiß??“, fluchte er.

Die Stücke begannen sich zu vergrößern und seinen Körper zu bedecken. Was immer diese Substanz auch war, sie hatte lähmende Eigenschaften und hielt ihn davon ab, seine Glieder richtig zu kontrollieren. Am Ende bedeckte er sein gesamtes gepanzertes Äußere und das Zeug machte ihm langsam Sorgen, ebenso seinen Söhnen.

Bra sprang einige Meter in die Luft, streckte ihre Hände über dem Kopf zusammen, die Finger eng aufeinandergepresst. Aus gewaltiger Energie bildete Bra eine riesige türkise Axt, welche in den Zuschauern große Begeisterung hervorrief. Der Dämon, dem schwante, was nun geschehen würde, versuchte zu fliehen. Aber in seinem gelähmten Zustand schaffte er nur, seinen Schwanz zu heben, in der Hoffnung, damit könnet er den Angriff wenigstens ablenken. Im schlimmsten Fall würde er lieber sein Körperteil verlieren als in zwei gehakt zu werden. Aber wieder hatte er die Macht von Vegettos Tochter unterschätzt.

Bras Arme schossen nach unten und schnitten durch Colds Glieder, dabei entkam ihm ein furchtbarer Schmerzensschrei. Nicht nur sein Schwanz, sein gesamter Torso war von dem mächtigen Energiebeil aufgeschlitzt worden, unter den Zuschauern und dem Universum 8 war die Reaktion geteilt zwischen Bewunderung und Horror. Der Frostdämon fiel nach hinten und krachte wie ein Sack Kartoffeln zu Boden, dabei starrte er auf die klaffende Wunde auf seiner Brust. Unter ihm breitete sich eine rasch wachsende violette Blutlache aus und er konnte seine linken Arme nicht mehr fühlen. Selbst jede kleinste Bewegung war eine Qual. Er knurrte wütend und seine Stimme hatte sehr an Kraft verloren. Bra grinste nur. Der Kampf war lustig gewesen, sicherlich schwerer durch ihr Handicap, aber sie schämte sich nicht, auf die Senzu zurückgreifen zu müssen. Sie wollte nur etwas Spaß haben und nebenbei auch die Heliorianer retten. Wenn sie beides haben konnte, umso besser.

Obwohl der Countdown gerade erst begonnen hatte, wussten beide Teilnehmer, dass Son Bra die Siegerin sein würde…

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