DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 21, Kapitel 105.

TEIL EINUNDZWANZIG: DIE HOFFNUNG EINES GANZN UNIVERSUMS

Kapitel 105

Als der Ring wieder einsatzfähig war, verkündeten die Varga den nächsten Kampf: „Nun rufen wir Bra aus dem Universum 16 und Eleim aus dem Universum 19 in den Ring!“, klang es aus den Lautsprechern.

„Verdammt noch mal! Warum ist mein Vater noch nicht zurückgekehrt? Was treibt er so lange?!“, murmelte Bra wütend zu sich selbst.

Piccolo flüsterte ebenso still: „Du musst dir keine Sorgen machen. Konzentriere dich auf deinen Kampf und lass dich von nichts ablenken.“

Ohne ihn einer Antwort zu würdigen, flog sie in den Ring, wo sie mit einem lauten „RUMMS!“ landete und dabei einen kleinen Krater schlug. Diese 100G Schwerkraft und ihre extrem schwere Kleidung zogen sie viel stärker zu Boden als jede andere Kreatur der anderen Universen. Aber Bra war ja besonders.

“Hah! Das ganze Gewicht ist gut für mein Training! Besonders bei einem so schwachen Gegner…“, dachte sie grinsend.

Noch unten im Areal 19 bereitete sich Eleim mental darauf vor. Seine Freunde und Kameraden- allesamt Soldaten wie er- sprachen ihm Mut zu. Während er zum Ring flog, hallte ihm ein besonderer Satz immer wieder nach:

“Du bist unsere letzte Hoffnung, Eleim.“

Andere konnten es nicht verstehen. Dieses Turnier stellte eine vollkommen unerwartete Chance dar, und sie hatten nur drei Teilnehmer angemeldet. Man hatte nicht mit der Existenz solch außergewöhnlich starker Kreaturen gerechnet, die auch noch ohne die Hilfe der Technologie auskamen! Nach Tidars Tod und Xeniloums Niederlage… auch wenn man dessen Rüstung wiederhatte, Eleim war wirklich ihre letzte Hoffnung. Auf seinen Schultern lastete eine immense Bürde. Jeder verließ sich auf ihn.

Jetzt... jetzt blieb nur mehr er. Und er musste gegen einen solch außergewöhnlichen Gegner kämpfen; er wusste, dass er sich nur auf seine Reflexe verlassen konnte, seine Erfahrung und seine Zielstrebigkeit.

“Bei einer solch hohen Schwerkraft muss das G-Modul meiner Rüstung andauernd kompensieren. Und diese Göre behindert sich selbst nur aus Jux! Ich werde das zu meinem Vorteil ausnutzen… das könnte meine einzige Chance sein…“

Bra rührte sich nicht. Also konnte Eleim die Gelegenheit zum Erstangriff nutzen. Der Technik-Krieger hob seinen linken Arm und stützte ihn mit der rechten Hand ab. Er feuerte eine kleine Lichtkugel aus seinem Handschuh ab, der sich langsam auf seinen Gegner zubewegte- der bewegungslos darauf zu warten schien.

“Hhm…. Das ist dieses langsame, aber sehr starke Dings. Also gut, los geht’s!“

Sofort sprang Bra nach vorne und verwandelte sich blitzschnell in einen Super Saiyajin. Das Gewicht ihrer Kleidung aber bremste sie so stark ab, dass Eleim genug Zeit hatte zu reagieren. Das Mädchen war dem ersten Angriff ausgewichen, der hinter ihr explodierte, und war stattdessen direkt zum Angriff übergegangen. Er aktivierte seinen Nahkampf-Schild, der ihre Faust mit einem lauten Knall abblockte. Obwohl er sich schützen konnte, war der Einschlag so stark, dass die Wucht ihn kurz in die Knie zwang.

Aber Bra schien noch lange nicht zufrieden zu sein. Grinsend beschloss sie nun, die Widerstandsfähigkeit dieses Schildes auszutesten. Eleim konnte es an ihrem Blick erkennen, sie WUSSTE, dass sie gewinnen würde. Während er hastig nach irgendeinem Schwachpunkt suchte, irgendeine Lücke, tropfte ihm vor Nervosität der Schweiß von der Stirn. Irgendetwas! Und dann fand er dieses Etwas.

Nach einigen Treffern bemerkte Bra plötzlich, dass sie eine sehr viel stärkere Schwerkraft zum Ringboden hin drückte. Sie war davon überrascht und so fand sie sich auf allen Vieren wieder. Eleim stand auf, seine Hand in Richtung Bra ausgestreckt, welche sich vor Anstrengung murrend wieder erhob.

„Was ist mit den Gewichten los?!!

„Da ich gegen eine so massive Kraft wie dich antreten muss, habe ich erkannt, dass die Schwerkraft meine einzige Verbündete ist. Mit der Energie, dich ich angewendet habe, hättest du eigentlich sofort sterben müssen…“

Eleim machte einige Schritte auf sie zu. Bra versuchte durch ihre zusammengekniffenen Zähne hindurch zu lächeln, während sie dann doch wieder aufstand.

„Ha ha ha! Da brauchst du viel mehr als das!“

„Naja, also wenn du das auch überlebst, bist du zumindest gelähmt.“

Ein zweites Mal feuerte Eleim seine Energiekugel ab. Er wusste, dass er nun zumindest eine Chance hatte, sie zu treffen, da sie von der Schwerkraft beeinträchtigt war. Aber die junge Frau konnte zwei Finger auf die Stirn legen und verschwand im allerletzten Augenblick.

Sie erschien hinter seinem Rücken, die Faust zum Schlag bereit und mit einem Grinsen… welches ihr sofort aus dem Gesicht gewischt wurde. Trotz der Teleportation bestand diese wahnsinnige Schwerkraft immer noch. Während sich der geschockte Eleim umdrehte, krachte sie ziemlich unsanft auf den Ringboden; unter seiner Rüstung pochte sein Herz vor Schreck.

„Und tschüss!“, rief er aus und schoss einen Laser aus seiner Fingerspitze.

Mit großer Mühe schaffte es Bra, sich gerade noch zur Seite zu rollen und dem Hieb auszuweichen. Der Laser schnitt durch den Ring, als wäre er aus Butter und suchte sich seinen Weg bis ins Areal 18. Leider hatte Uub das Pech, ihm genau im Weg zu stehen und er konnte nicht mehr ausweichen. Die Laserklinge trennte ihm den rechten Arm ab und er schrie vor Schmerz auf.

„Och nö! Nicht schon wieder!“

„Ich koooooommeeee!“, flötete Buu aus dem Universum 4 mit einem sehr theatralischen Gesichtsausdruck.

„Oh nein! Das ist diese Attacke, die unsere Schilde durchdringt! Das Publikum schwebt in höchster Gefahr!“, entfuhr es einem Varga vor Schreck.

Eleim fuchtelte weiterhin mit seinem Laserfinger herum, traf die gelenkige Bra aber nie- und drang immer wieder durch die Schilde. Hinter der Barriere wurden hunderte von Zuschauern in Stücke geschnitten; sie waren entweder tot oder dem Tode nahe. Bald schon könnte die Tribüne einstürzen und weitere Opfer fordern!

Mit einem breiten Grinsen erreichte Buu das 18. Areal, Uub sah ihn schon hoffnungsvoll an. „Hast du Schokolade dabei?“, wollte der Djinn auf einmal wissen.

„Was? Nein, habe ich nicht.“

„Tja, keine Schokolade, kein Arm.“

Goten und Trunks verloren vor Lachen fast das Gleichgewicht.

„Das ist überhaupt nicht lustig!!!“, brüllte Uub voller Sorge und Schmerz.

„Ist schon gut! War nur ein Scherz!“, grinste Buu. „Und… allez-HOP!“ Ein kurzer Wink mit seinem Tentakel am Kopf und ein kleiner Lichtblitz- und schon fühlte Uub seinen brandneuen Arm.

„Ich werde die anderen Zuschauer der Sorge der Namekianer überlassen“, meinte Buu und kehrte in sein Areal zurück- auf dem Weg dorthin wich er völlig unbeeindruckt wie nebenbei einigen weiteren tödlichen Laserstrahlen aus.

 

Zum Glück erkannte Eleim bald, dass Bra selbst bei einer solchen Schwerkraft ausweichen konnte, auch wenn sie dafür auf dem Boden herumrollen musste. Das bedeutete nur eines: die Schwerkraft war immer noch nicht hoch genug.

„Okay, jetzt reicht’s mit diesem Mist!“, knurrte die junge Frau. Sie packte ihr schweres Shirt am Kragen und versuchte, es sich vom Körper zu reißen.- was ihr aber nicht gelang. Das extrem dehnbare Material gab nur großzügig nach, wenn sie daran zog. Immer wieder zerrte sie daran, auch an anderen Stellen, aber es dehnte sich immer nur.

„Ich kann es nicht herunterreißen!!“, entfuhr es ihr.

„Piccolo, zu kleiner Trickser!“, lachte Goten vom Universum 16.

„Ihr seid immer die, welche Kleider wollen, die so flexibel wie Freezers Rüstungen sind!“, platzte der Namekianer zu seiner Verteidigung heraus.

Oben im Ring sammelte Bra ihre Gedanken. „Wenn das so weitergeht, muss ich zum zweiten Level gehen, und das kann ich nicht zulassen!“

Sie fand sich sprichwörtlich zwischen Amboss und Hammer wieder. Natürlich war es ihre Arroganz gewesen, die sie in diese missliche Lage gebracht hatte, aber jetzt war die Sache um ein Vielfaches schlimmer. Es schien so, als würde sie ihre schweren Kleider nicht so einfach loswerden können; bei dem Gewitter aus Laserstrahlen konnte sie es sich nicht leisten, sie ganz normal auszuziehen. Diese ganze Situation war ihr nicht ganz unbekannt… sie wusste aus Erfahrung, dass Stress zu Wut führen würde, dann zu Frust und dann am Ende zur Verwandlung!

Natürlich hatte bereits der normale Super-Saiyajin-Level einen gewissen Einfluss auf ihren Charakter und ihr Verhalten, aber mittlerweile hatte sie sich gut daran gewöhnt. Aber der zweite Level blieb im Gegensatz dazu immer noch unkontrollierbar, auch bei ihr zu Hause. Eleim ahnte nicht, dass er gerade eine schlafende Bestie reizte. Ihre scheinbar endlosen Energiereserven hatten einen großen Preis. Bei einem vollkommenen Wutausbruch würde sie zum Berserker werden… Freund und Feind gleichermaßen angreifen, selbst leblose Objekte. In dieser Form war selbst Gohan machtlos gegen sie. Dass sie damit jeden Teilnehmer dieses Turniers besiegen könnte, war für sie klar- mit Ausnahme ihres Vaters natürlich.

Das war die Schattenseite ihrer Kraft. Selbst wenn sie zu Beginn Eleim als Teil ihres Kampfes angreifen würde, würde sie bald zu den anderen Teilnehmern übergehen und dann zum Publikum… an diesem Punkt angelangt könnte nur ihr eigener Vater sie aufhalten (wenn er da wäre) und dann auf furchtbare Weise gedemütigt werden… was für ein schrecklicher Gedanke! Nein, sie musste auf jeden Fall einen Kontrollverlust verhindern. Dieses Handicap, dass sie sich selbst auferlegt hatte, musste weg!

Endlich kam Bra die zündende Idee… Sie teleportierte sich, aber nicht innerhalb des Ringes. Schnell aktivierte Eleim sein Visor und lokalisierte sie.

„Sie hat den Ring verlassen! Soll ich die Verfolgung aufnehmen?“

Auch Gokus Schüler, der sich wieder auf den Kampf konzentriert hatte, bemerkte das. Indem er seine zwei Finger auf die Stirn legte, konnte er sich besser auf das Ki anderer Personen konzentrieren und sie orten.

„Sie ist hinter dem Stadion!“, meinte Uub.

„Stimmt!“, nickte Gohan.

„Aber dort ist doch niemand, zu wem hat sie sich teleportiert? Wessen Energie ist sie gefolgt?“, wunderte sich Goku.

„Sie und Vegetto haben die Teleportationstechnik der Kaiohshins gelernt“, gab Piccolo Auskunft. „Sie können theoretisch überallhin gehen.“

 

Endlich weit vom Ring und vor allem Eleims Laser entfernt, befreite sich Bra schnell von ihrem schweren Trainingsanzug. Dabei entfuhren ihr mehrere obszöne Beleidigungen, welche ihrem Ruf als vulgäre Persönlichkeit alle Ehre machten.

„Ich bin jetzt leichter, aber er hat immer noch diese wahnsinnige Schwerkraft. Wie soll ich mich dagegen wehren? Bin ich schneller als er, selbst bei einer Million G? Warte… in Runde eins… was hat er über seine Schwerkraft gesagt? Er kann das Gewicht von allem erhöhen, das er… berührt! Dieser kleine Mistkerl! Ich brauche nur den Ring nicht mehr berühren!“

„Wenn sie nicht bald wieder auftaucht, habe ich gewonnen… nur noch sieben… sechs…“, zählte Eleim hoffnungsvoll herunter.

Plötzlich schlugen alle Detektoren seiner Rüstung Alarm, als sie die Energiestrahlen über ihn entdeckten. Ein Hagelschauer aus Strahlen schoss auf ihn herab, er schaffte es gerade noch, den Energieschild zu heben, um nicht vernichtet zu werden. Bras Angriff verwandelte die Oberfläche des Ringes in eine feuerspeiende Kraterlandschaft.

„Denkst du etwa, du bist lustig, was?!“, brüllte sie, während sie hoch in der Luft schwebend ihre Angriff fortsetzte.

„Mein Schild hat fast keine Energie mehr! Ich muss hier weg!“

Im letzten Moment aktivierte er seine Raketen am Rücken und flog hoch hinter Bras Rücken, welche ihn keinen Sekundenbruchteil aus den Augen gelassen hatte. Eleim schoss etwas aus seinem linken Handschuh, ein kleines schwarzes Objekt. Instinktiv fing Bra es mit einer Hand ab, aber statt abzuprallen schien es an ihrem Handschuh festzukleben. Sie sah es einem Moment neugierig an, dann bemerkte sie, dass dieser schwarze Fleck sich über die weiße Oberfläche des Handschuhes auszubreiten schien. Hastig zog sie sich mit der anderen Hand den Handschuh aus und ließ ihn auf den Ring darunter fallen. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits fast vollständig schwarz.

„Du hast wirklich schnelle Reflexe…“, meinte Eleim ernst. „Das war unsere ultimative Waffe, Carbonit.“

„Ich habe schon gegen viele Magier, Trickser und Feiglinge wie dich gekämpft. Ich habe gelernt, auf alles gefasst zu sein“, antwortete Bra. Sie erinnerte sich an eine Geschichte ihres Vaters über Dabra, dessen Spucke alles in Stein verwandelte. Da sie es in Runde eins selbst gesehen hatte, war klar, dass das hier etwas Ähnliches sein musste.

„Sobald die Partikel auf etwas Festes treffen…“, begann Eleim zu erklären. “…beginnen sie es zu verdauen und sich immer mehr zu multiplizieren. Das Ziel verwandelt sich schlussendlich in eine Masse aus Carbonit. Nichts kann es aufhalten.“

Bra sah noch einmal hinunter zum Ring. Mittlerweile war die ganze Kugel dunkelgrau geworden, als wäre es von etwas mikroskopisch kleinen Etwas infiziert worden.

„Die einzige Möglichkeit, es aufzuhalten… ist alles auf einmal zu vernichten… bevor es zu viel wird!“ Eleim hob wieder seinen Arm und feuerte eine Energiewelle ab: „SUPER WAVER!“ Der Angriff verschluckte den ganzen Ring und vaporisierte jedes seiner Moleküle. Nichts war mehr von ihm übrig, weder vom Ring, noch vom Carbonit. Danach sprach er weiter.

„Es tut mir Leid, aber anscheinend muss ich dich töten, aber du wirst ja am Ende eh wiederbelebt werden.“

„Pffft! Denkst du, dass das funktionieren wird? Ich muss nur deinen Schüssen ausweichen, und das habe ich bei deinen Lasern recht gut hinbekommen!“

„Vermassel’ das nicht, Eleim!“, rief einer der Nano-Krieger.

„Also so hätten sie also Broly besiegen können“, meinte Goku, als er sich an ein Gespräch gestern erinnerte.

„Ich frage mich eher, ob das wirklich funktioniert hätte“, entgegnete Piccolo skeptisch. „Kann dieses Carbonit sogar seine Zellen verdauen?“ Während Gohan an seiner Antwort feilte, ging es oben im Ring weiter.

„Wenn du ausweichst, wird die ganze Arena das Ziel. Alles Leben auf diesem Asteroiden wird vernichtet werden“, brachte Eleim seine Drohung auf den Punkt.

„Du willst uns alle als Geiseln nehmen?!“, entfuhr es Bra. Erschrocken begriff sie, warum er sich die Mühe gemacht hatte, ihr alle Details seiner Geheimwaffe unter die Nase zu reiben. Was für ein Tiefschlag, er wollte Bras Zielstrebigkeit gegen das Leben aller hier anwesenden Personen ausspielen! Wenn sie ein beispielloses Massaker verhindern wollte, musste sie jetzt aufgeben.

“Pah! Du verlässt dich auf die sensible und nette Bra, dass sie die noble Wahl trifft? Da kennst du mich aber schlecht!“, dachte sie. Aber der Blick ihres Gegners war hart und entschlossen. Sie las darin ab, dass er zu allem bereit war.

„Eleim! Du hast unter diesen Bedingungen kein Recht, das Carbonit zu benutzen!!“, brüllte ein anderer Nano-Krieger hinauf.

Einer der Varga unterbrach ihn sofort. „Und Sie haben nicht das Recht, Ihren Kameraden zu helfen!“

„Ich will nicht helfen, ich will uns alle retten!“

Trunks aus dem Universum 12 fragte C16 neben ihm: „Wenn ich das richtig verstanden habe, kann uns das alle hier umbringen?!“

„Er wird es nicht tun“, antwortete der Androide sicher. Für ihn musste es ein Bluff sein. Er hatte die Absichten dieses Soldaten in seinem Kampf gestern einschätzen gelernt und den Schluss gezogen, dass er nicht böse war. Auch wenn er im Moment alle mit dem Tod bedrohte, fühlte C16, dass er zögern würde.

„Ich habe keine Wahl! Wenn ich verliere, sterben wir alle sowieso!“

„Was meinst du damit?“, hakte Bra nach, sowohl aus Neugierde und um Zeit zu schinden.

„Durch einen Unfall wurde unsere Heimatwelt vom Carbonit infiziert! Seitdem hat er sich komplett in eine zerstörerische Masse astraler Größe verwandelt! Jede Kollision mit einem Asteroiden würde das Carbonit in der ganzen Galaxis verteilen! Und bei seiner Ausbreitung alles Leben auslöschen! Ich muss siegen! Nur der Wunsch des Siegers kann diese Bedrohung stoppen!“

Endlich schienen alle Teilnehmer die wahren Gründe der Krieger aus dem Universum 19 zu verstehen. Während die meisten Universen von der Erde nur aus Jux teilnahmen, hatten andere sehr konkrete Absichten bei einem Sieg. Jetzt wusste jeder: die „Ultras“ waren hier, um ihr ganzes Universum zu retten! Eine sehr schwere Bürde; ein solches Gewicht mussten nur wenige andere tragen. Wie würde Bra auf diese Erkenntnis reagieren?

„Was für ein Dummkopf!“ Trotz dieser provokanten Behauptung war Bra ganz gelassen. „Wenn ihr einen Wunsch wollt, können wir euch einen schenken. Wünsche, die können wir bei uns Zuhause immer haben!“

„Als könnte ich das glauben…“

„Wir werden euer Universum retten!“, schloss Bra. „In diesem Turnier habt ihr keine Chance. Lasst uns für euch kämpfen, wir sind daran gewöhnt!“ Beim letzten Satz zeigte sie mit dem Daumen auf sich selbst.

Son Goku und Son Goten traten näher an die Trennmauer zum Universum 19. „Stimmt, wir sind auch nicht wegen der Wünsche hier. Wenn ich gewinne, bekommt ihr meinen“, bot Goku lächelnd an.

„Ja, wir auch!“, meinte Goten an Stelle von Gotenks. „Und man hat Anrecht auf drei.“

Eleim zögerte, aber jede vorbeschleichende Sekunde erinnerte ihn mehr an seine Heimatwelt- was ihn wieder davon überzeugte, dass es keine Alternative gab.

„Nein, das steht außer Frage…“

„Gut, wenn du es so haben willst…“, unterbrach ihn Bra mit einem Seufzer und teleportierte sich hinter ihren Gegner. Sie legte ihm schnell eine Hand auf die Schulter und verschwand. Ein paar Sekunden später erschien sie wieder- allein. „Zählt bitte die dreißig Sekunden herunter“, rief sie dem Schiedsrichter-Varga zu.

Eleim fand sich hundert Lichtjahre entfernt wieder, völlig alleine in dem Vakuum des Weltalles. Ein Ganzkörperschild schützte ihn, aber abgesehen davon konnte er nichts erkennen. Außer dem Licht, das seine Rüstung abstrahlte, war es vollkommen finster. Um ihn herum nur leblose Leere.

„Scheiiiissseeeeee!!!!“

Er wusste, dass er verloren hatte. Er konnte die verbleibenden Sekunden ablesen, die seine Niederlage offiziell machen würden, und das ließ ihn vor Frust kochen. Als der Countdown abgelaufen war, erschien Bra neben ihm und brachte ihn zurück ins Areal 19.

 

Bra hatte gesiegt, augenblicklich und eigentlich mit Leichtigkeit. Eleims Bluff war umsonst gewesen. Erst als die Erkenntnis langsam in ihn einsank, erkannte Eleim, dass sie Recht hatte. Wenn er sie mit diesem schmutzigen Trick zur Aufgabe gezwungen hätte, hätte sein nächster Gegner ihn wohl besiegt, und der wäre wohl weniger bereit gewesen, ihm zu helfen. Nicht, dass er es ihr abnahm, dass ihr Angebot ehrlich war- Eleim hatte genug Horrorerfahrungen mitgemacht, um zu lernen, dass die Leute unehrlich und selbstsüchtig waren. Versprechungen waren immer Lügen.

Eleim schämte sich so sehr, dass er seinen Kameraden nicht in die Augen sehen konnte. „Wir haben verloren. Jetzt bleibt uns nichts mehr, als nach Hause zurückzukehren und dem Ende unseres Universums beizuwohnen.“

„Nein, das lassen wir nicht zu!“, rief ihnen Uub zu. „Wenn wir gewinnen, gehört unser erster Wunsch euch. Wir kämpfen auch für euer Universum!“

„Haargenau“, pflichtete Goku seinem Schüler bei.

Langsam begannen die Heliorianer ihre Augen zu öffnen. Derselbe Teilnehmer, der von Tidar so schwer verletzt worden war, bot ihnen seine Hilfe an?

„Gentlemen“, begann Goten, als wäre er ein Gebrauchtwagenverkäufer. „Mit der Qualitätsgarantie „Son Goku“ ist euer Universum nicht einfach nur gerettet sondern doppelt gerettet. Er ist in allen Situationen ein Held und stirbt nur bei jedem zweiten Job. Für eine kleine Extrazulage wird euer Gegner sogar noch bekehrt und wir sich euch anschließen.“

Natürlich bezog sich Goten auf die ganzen Geschichten, die er seit seiner Kindheit gehört hatte. Dabei hatte er gelernt, dass viele seiner Freunde früher mehr oder weniger „böse“ gewesen waren: Yamchu, Tenshinhan, Piccolo, Vegeta und sogar Majin Buu.

„Jetzt haben wir mehr als nur eine einfache Herausforderung!“, meinte Goku voller Freude. „Wir haben ein Ziel! Wir müssen dieses Turnier unbedingt gewinnen!“

Es war schwer für Eleim, das zu glauben, aber das schien ihre allerletzte Hoffnung zu sein… und seltsamerweise schien ihr Angebot ehrlich. Goku trat näher und streckte dem Nano-Krieger seine Hand entgegen. Eleim zögerte nur kurz.

„Vielen Dank!“

Bra hatte kein Interesse, sich mit dem nervigen „Danke-danke“ abzugeben. Sie war bereits auf dem Weg in ihr eigenes Areal, wo sie Piccolo begrüßte.

„Also… ich denke mal, du willst keine Trainingsklamotten mehr…“

„Im Gegenteil… ich nehme dasselbe Modell, aber mit dem doppelten Gewicht. Ich habe jetzt ein Universum zu retten, ich muss trainieren.“

 

Um sie herum wurden Schäden repariert, verletzte Zuschauer behandelt und die bedauernswerten Opfer gesammelt und an einem kühlen Ort aufbewahrt. In der Zwischenzeit durften die Saiyajins einen schnellen Happen zu sich nehmen.

Der Ring selbst wurde auf magische Weise repariert und erschien in der Mitte der Arena, wo er auf den Kampf zwischen König Cold und dem Saiyajin Bardock wartete.

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