DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 29, Kapitel 143.

TEIL DREIẞIG: BABIDIS FALLE

Kapitel 143

Momente zuvor in der Arena…

Son Gohan, Piccolo, Bra und Videl aus dem 18. Universum sahen sich besorgt um. Ihre Kameraden waren auf unerklärliche Weise verschwunden, zusammen mit vielen anderen aus den anwesenden Universen. Von überall her konnte man Ausrufe der Überraschung und der Verwirrung der noch Anwesenden vernehmen. Nebenan waren Eleim, Tidar und Xenilum verschwunden, während ihre Kameraden abgelenkt waren. Aus dem Universum 16 waren Pan, Trunks, Goten und Vegeth abgängig.

„Hey, wo sind denn alle hin?“, fragte Videl panisch und hielt sich an der Hand ihres Ehemanns fest.

„Nur die Teilnehmer sind fort!“, rief Piccolo aus, ein Schweißtropfen auf der grünen Stirn.

Einige Areale weiter vernahm der Großkaiohshin den Namekianer und sah verwirrt auf seine nun leere Hand. Sein ‚Gefangener‘ war verschwunden, nachdem er sich über etwas zu freuen schien. War das der Auslöser für diese unvorhergesehene Entführung gewesen? Egal, ob er dafür verantwortlich gewesen war oder nicht, ihn ärgerte seine Sorglosigkeit! Neben ihm dachte die Kaiohshin des Westens dasselbe.

„Großkaiohshin, wenn dies das Werk dieses verachtungswürdigen Buus war, müssen wir sofort agieren. Schickt ihn dorthin, wo er hergekommen ist!“

„Ich wusste es, etwas stimmt nicht!“, fauchte der des Ostens. „War es Buu?“

„Wir dürfen keine voreiligen Schlüsse ziehen“, unterbrach ihn sein Vorgesetzter ernst. „Zuallererst müssen wir…“

Ihm wurde das Wort abgeschnitten, als eine scharfe Klinge an seinen Hals gepresst wurde. Hinter ihm stand nun Dabra und mit grausamen Grinsen starrte er die schockierten Kaiohshins an.

„Keine plötzlichen Bewegungen, Kais!“, fauchte er unheilschwanger. „Das gilt auch für dich, Boss! Ein Zucken und du kannst dich von deinem Kopf verabschieden!“

„Du dreckiger Dämon!“, entfuhr es der Göttin des Westens. „Was habt ihr mit den Teilnehmern gemacht? War es das Werk von Buu?“

„Dieser Marshmallow war eine Bedrohung für Meister Babidis Plan“, flüsterte Dabra. „Aber ihr solltet euch eher um die Sorgen machen, die noch hier sind…“

Mit einem wahnsinnigen Kampfgeschrei sprang eine Horde von Majin-Soldaten über die Abgrenzung der verschiedenen Appartements. Unter ihnen waren auch Kakaroth und Nappa, auf deren Stirn ein sehr bestimmtes Symbol prangte. Das M der Majins, dasselbe, welches vor Jahren Vegeta zu versklaven suchte, ein Besitzsiegel von Babidi.

„Der Moment ist gekommen!!“, brüllte Kakaroth und wurde zum Super Saiyajin. „Im Namen unseres großartigen Meisters werden wir diese Insekten zertrampeln!“

 

Von allen Seiten fielen Feinde ein. C17 nebenan zeigte ein abartiges Grinsen- endlich hatte er einen neuen Zweck im Leben. Über dem Areal 8 begann von den Zuschauerrängen aus die Armee der Frostdämonen einen Zerstörungsschlag gegen das Publikum. Beim Anblick dieser wilden Horde, sie sich auf sie stürzte, verfielen die Varga in Panik. Sie hatten kaum bemerkt, dass etwas schieflief, so beschäftigt waren sie mit den Vorbereitungen für die nächste Runde. Keine wusste, was zu tun war.

„Was ist denn hier los?“

„Wir werden angegriffen, von mehreren verschiedenen Universen!“

„Schickt sie nach Hause, sofort!“, schrie ein Varga.

„Aber wen?“

„Alle, die uns angreifen!“

Der Varga an den Konsolen begann sofort den Prozess zu initialisieren, aber dann brach er plötzlich vor seinem Computer zusammen. In seinem Rücken steckte ein Dolch. Hinter ihm stand der Varga mit den zerzausten Federn, er atmete schwer und lachte hämisch. Die anderen Varga erstarrten zu Salzsäulen.

„Ihr werdet den Meister nicht davon abhalten, seinen grandiosen Feldzug zu vollenden! Ehre dem großen Magier Babidi!“

Als ein Namekianer auf ihn sprang, um ihn auszuschalten, wurden alle Organisatoren von einer plötzlichen Explosion erfasst. Alle fanden sofort den Tod, ihre Körper wurden vom Feuer verbrannt oder ausgelöscht. Über ihnen grinste Freezer über den zerstörten Kontrollturm, ein abwertendes Gelächter erfüllte die Luft um ihn und seinen Bruder.

 

Gohan aus dem 16er kniff die Zähne zusammen und sah sich um. Zuzüglich zur Armee Freezers drangen auch hunderte von Colds und Coolers Soldaten in die Zuschauerränge ein. Die schiere Nummer von Babidis Streitmächten überrannte die Fans, zumindest die, welche nicht korrumpiert wurden waren. Mit dem Großkaiohshin als Geisel wusste er nicht, wie er agieren sollte.

„Dieses Zeichen...“, knurrte Piccolo vor Wut zitternd.

„Wir hätten es wissen sollen“, antwortete ihm Gohan finster. „Babidi hätte die Niederlage niemals akzeptiert!“

„Was war also die Absicht von Vegeta aus dem 18er. Ich habe gesehen, wie er zu Babidi wollte, bevor alle verschwunden sind“, murmelte Piccolo. „Wenn wir es nur früher geahnt hätten, hätten wir etwas ausrichten können!“

„Was machen wir nun?“, fragte Videl verängstigt.

„Ich kümmere mich um Freezer und seine Armee“, schlug Gohan vor und schritt nach vorne. „Ich denke, mein anderes Ich wird die Götter beschützen, vielleicht helfen ihm die Heliorianer…“

Als er zu den Nano-Soldaten sah, fand er sie in einer brenzligen Situation wieder, ein einzelner Verräter zielte mit seinen Waffen auf die anderen. Sie standen bewegungslos da und hatten sichtlich Probleme mit dem Verrat ihres Kameraden. Viel überraschender war es für Gohan, dass er seinen Doppelgänger mit Piccolo, Videl und Bra sah, wie diese von sechs Cell Juniors umzingelt waren, diese ekelhaften Gnome, die er einst abgemurkst hatte. Aber bevor er ihnen zu Hilfe eilen konnte, wurde er von einem langen grünen Schwanz eingekreist. Er, Piccolo und Videl waren gefangen. Ein muskulöser Arm umschlang seinen Hals und hielt ihn fest. Diese Farbe, die schwarzen Flecken, es gab keinen Zweifel! Hinter ihm lud Cell eine Energiekugel und drückte sie gegen Gohans Schläfe.

„Wenn ich du wäre, würde ich mich nicht bewegen!“, fauchte er mit drohendem Ton. „Meister Babidi ahnt nicht, wie gefährlich du bist. Aber zum Glück war er weise genug, um jemanden anzuwerben, der, sagen wir’s mal so, so perfekt in seine Pläne passt. Oh, und meine Söhne dort drüben sind auf voller Kraft, versuch nicht mal, etwas zu tun!“, rief er hinüber zum Areal 18.

„Cell…“ fauchte Gohan mit einer Stimme voller Hass, ähnlich dem als Kind als zweifacher Super Saiyajin. „Sogar du...“

„Komm schon, Junge, was hast du erwartet? Ich bin böse, schon vergessen?“, grinste der Bio-Androide. „Schade wegen Vegeta, das hätte einen guten Kampf abgegeben. Aber mein Meister hatte eigne Pläne mit ihm. Egal, ich lade dich dazu ein, mir zu widerstehen- natürlich unter der Annahme, dass du bereit wärst zuzulassen, dass deine geliebte Frau den Kopf verliert…“

Während er seine Drohung aussprach, legte er die Spitze seines Schwanzes an Videls Kehle. Die Frau atmete schwer vor Angst. Auch Piccolo war vor Schreck wie gelähmt. Aber nun begann Gohans Zorn darüber, dass das Leben seiner Frau bedroht wurde, bald auszubrechen.

„Du herzloser Bastard!“, brüllte er.

„Hey, Hey, weiter so!“, freute sich Cell.

Neben an nahm der andere Gohan eine Verteidigungsposition ein, aber er war umzingelt und wusste, dass er besser keine Konteroffensive starten sollte. Eine kleinste Bewegung seinerseits und seine Frau und Bra waren erledigt. Die Juniors waren zu gut positioniert und er würde es nicht schaffen, sie alle zu beschützen. Sein Körper zitterte vor Wut und Frust über seine Hilflosigkeit.

Babidi hatte seine Soldaten je nach ihrer besonderen Aufgabe in Stellung gebracht. Cell war zweifellos sein bester Stich und würde selbst die gefährlichsten Wesen der Universen in Schach halten können. Und in der Zwischenzeit konnte Dabra die Kaiohshins in seine Gewalt bringen und der Rest der Zuschauer wurde von seiner restlichen Armee attackiert. Diese Zuschauer waren schwach und selbst für diese drittklassigen Soldaten leichte Beute. Die reinherzigen Teilnehmer waren mittlerweile sicherlich tot, für ihn waren sie erledigt.

Zuerst musste er seine absolute Vorherrschaft in der Arena festigen und alle unterjochen, die noch standen. Babidi wandte sich an Bardock, der neben Majin Buu stand. Indem er diesen Saiyajin korrumpieren konnte, hatte er einen wertvollen Trumpf erlangt, seine Fähigkeit, in die Zukunft zu sehen. Der Magier war sich sicher, es würde für ihn unschätzbaren Wert haben, um eventuellen unerfreulichen Überraschungen vorzubeugen.

„Saiyajin, was siehst du in der Zukunft?“, wollte er wissen.

„Ich bitte untertänigst um Vergebung, Meister“, meinte Bardock mit gesenktem Haupt. „So funktioniert meine Fähigkeit nicht. Ich kann sie nicht willentlich auslösen. Die Visionen kommen von allein.“

„Hm, verstehe“, knurrte Babidi und funkelte seinen Diener enttäuscht an. „In diesem Fall muss ich mich anders absichern.“

Der Magier aktivierte wiederum seine Kristallkugel und sprach einen Bannspruch, damit er für alle unerreichbar wäre, die es schaffen sollten, in ihr Appartement einzudringen. Er ahnte, dass seine magische Energie bald erschöpft sein würde und es könnte hektisch werden, sollte er sich vor dem Angriff eines Feindes verteidigen müssen. Und sein Appartement war ausgesetzt und weit von einer Festung entfernt.

„Damit ist uns der Sieg sicher. Bald schon gehören alle Universen mir! Hahaha!“

Dabra kicherte und suhlte sich in der Leichtigkeit, wie er die Kaiohshins in Geiselhaft nehmen konnte. Diese sogenannten Götter waren ihm komplett ausgeliefert und wenn die ganzen Teilnehmer tot waren, gab es niemanden mehr, der sie aufhalten konnte.

Jedenfalls war das seine Meinung.

Seltsamerweise aber war der Großkaiohshin auffallend ruhig geblieben und lächelte sogar. Dieses Verhalten machte Dabra stutzig und perplex.

„Wie kann ich eine Geisel sein, König der Dämonen? Wir haben genug Dragonballs, um mich wieder ins Leben zu holen…“

Ein plötzlicher Zweifel durchfuhr Dabra, von diesen Worten aufgeschreckt. Wenn er die Wahrheit gesprochen hatte, wären die Dragonballs selbst ein Hindernis für Babidi! Er durfte sich aber keine Ablenkung erlauben, es war seine Pflicht, die Kais unter Kontrolle zu halten.

Aber dieser Moment des Zweifels war die nötige Blöße, die sie brauchten. Mit dem Signal ihres Anführers stürzte sich in dem Moment die Kaiohshin des Westens auf den Dämon und landete einen mächtigen Kick in sein Gesicht. Der ewig gelassene Großkaiohshin hatte nur den Kopf geneigt, um dem Schlag auszuweichen. Seine Provokation hatte funktioniert und nun war es Zeit, die Ordnung wiederherzustellen.

Beruhigt, dass Buu damit nichts zu tun hatte, hatte er vollstes Vertrauen darin, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis die vermissten Teilnehmer wiederauftauchen würden. Sein Freund würde es nie zulassen, dass alles mit Babidi als Sieger enden würde, den er so hasste. Es lag im Interesse Buus, dass das Turnier weiterging. In diesem Augenblick würde er wohl ganz diskret beobachten, wie sich die Sachlage so entwickelte, und er wartete nur auf den passenden Moment. Während der Kaiohshin dieses lockere Verhalten als frustrierend erlebte, verstand er es auch bis zu einem gewissen Grad. Es war sein Job, dieses Problem zu lösen, nicht Buus.

„Hört mit diesem Unsinn auf!“, befahlt die Kaiohshin laut und erregte damit die Aufmerksamkeit aller Diener Babidis. „Sonst zahlt ihr den Preis!“ Aber es war klar, ohne Kampf würde es nicht abgehen.

Aber sofort kassierte sie einen kräftigen Kinnhaken, der sie gegen die Mauer ihrer Veranda schleuderte. Vor ihr baute sich ein sehr wütender Dabra auf. „Ihr wollt also wirklich etwas leiden“, knurrte er. „So sei es! Kommt, Kaiohshins, unterhaltet meinen Meister mit eurem nutzlosen Widerstand!“

 

Aus dem Areal 18 aus beobachteten Piccolo und Gohan, wie die Götter als erste Babidi direkt herausforderten.

„Sie brauchen unsere Hilfe!“, flüsterte Gohan. „Aber…“

‚Wenn du einen Mucks machst, stehen Videl und Bra im Sperrfeuer‘, fauchte Piccolo auf telepathischem Wege. ‚Dieses Risiko können wir nicht eingehen!‘

‚Ich weiß‘, antwortete Gohan, ‚Im Augenblick sind wir festgesetzt. Aber sei bereit.‘

‚Darauf kannst du Gift nehmen!‘

„Bitte, irgendjemand!“, bettelte Bra voller Angst. „Papa, Trunks, jemand, bitte rettet uns!“

 

Genau in diesem Moment kam Goten vom Klo zurück, nachdem er seine Blase entleert hatte. Er war froh, Uub dabei geholfen zu haben, etwas mehr Selbstvertrauen zu erlangen, auch wenn er manchmal neidisch auf die ganze Aufmerksamkeit war, die sein Vater seinem Schüler schenkte. Aber da er schon vor Jahren mit dem Training aufgehört hatte, konnte er sich nur selbst die Schuld dafür geben. Der jüngere Sohn wusste, dass für ihn, wenn er sein Training wieder ernsthaft aufnehmen würde, der zweite Level keine Utopie sein würde. Er war nur nicht daran interessiert. Er hatte als Siebenjähriger gegen Majin Buu gekämpft und seitdem wollte er nur ein einfaches und normales Leben führen. Son Gohan besaß eine freudvolle aber überwältigende Kraft und sein Vater und Vegeta hatten niemals aufgehört zu trainieren. Die Welt hatte genug starke Krieger, um sie zu beschützen, er glaubte nicht, dass es für ihn nötig war, denselben Weg zu gehen.

Trotzdem aber waren Vegetas Worte beim Turnier nicht auf taube Ohren getroffen. Gotenks verfügte über eine furchtbare und atemberaubende Macht, aber es war richtig, dass sie diese nicht unbedingt verdient hatten. Die meisten Kämpfer hatten sich ihre Kraft und Fähigkeiten alleine erarbeitet, durch unvorstellbar hartes Training und ohne sich auf solche Techniken wie die Fusion zu verlassen. Son Goten dachte an die Worte zurück, die Yamchu nach seiner Niederlage beim Nebenturnier an ihn gerichtet hatte. Der Cyborg hatte von seinem individuellen Potential gesprochen, das nur ihm gehörte. Aber gehörte ihm das wirklich? Aus Gotens Perspektive aus hatten die Kampfkünste nur aus Wettbewerbe und Rivalitäten bestanden, jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, als ihm der böse Zauberer Babidi die Bedeutung des Wortes „Furcht“ beigebracht hatte. Er war noch ein Kind gewesen und trotzdem hatte man von ihm verlangt, er solle das Monster herausfordern, das mühelos seinen älteren Bruder besiegt und Vegeta getötet hatte. Die Fusion war die einige Option gewesen, solch einen Alptraum zu überstehen und Gotenks unreifes Verhalten und Humor waren ein Versuch der Kinder gewesen, damit umzugehen. Als das endlich vorbei war, bestand sein Vergnügen am Kampf nur darin, mit seinem besten Freund eine gute Show abzuliefern…

„WAS?!“

Als er aus dem Korridorschatten trat, ließ ihn das Chaos zusammenzucken. Sein Vater, Vegeta, Trunks, Uub und Pan waren fort und an ihrer Stelle umzingelten sechs Cell Junior seinen Bruder und dessen Frau, Bra und Piccolo. Diese Minis besaßen unglaubliche Kraft und eine ähnliche Aura wie ein zweifacher Super Saiyajin. Bras Blick zitterte vor Angst, während der Gohans vor Wut glühte. Das brachte Gotens Blut zum Kochen. Sofort erkannte er die ernste Gefahr und dass seine Freunde in der Falle steckten, ohne sich alleine befreien zu können!

Ohne nachzudenken verwandelte sich Goten und stürzte sich auf den erstbesten Cell Junior, der ihm den Rücken zugewandt hatte. Zwischen ihren Kräften war ein Abgrund, aber Goten ignorierte ihn und stieß dem Junior mit all seiner Macht mit dem Knie gegen den Hinterkopf. Das kleine Monster wankte kurz, was die Aufmerksamkeit der anderen auf sich zog und die perfekte Gelegenheit eröffnete. Gohan und Piccolo agierten sofort, auch ohne Telepathie.

Goten kassierte einen Rückhandtreffer, der ihn Blut spucken ließ, aber derweil schaffte es Piccolo, Bra und Videl zu packen und aus dem Kreuzfeuer zu retten. Die beiden Frauen begriffen zuerst nicht, was los war und schreien kurz auf, waren aber dann froh, nicht mehr im Fokus von Cells Kindern zu stehen. Diesen hatte Gohan eingenommen, der einen von ihnen mit einem einzigen Faustschlag vernichtete und sich nun mit geballten Fäusten den anderen zuwandte.

Cell pfiff vor Begeisterung. „Nicht schlecht Gohan, gar nicht übel! Jeder von ihnen ist stärker als du damals, ich will sehen, wie du mit vier davon umgehst!“

Der andere Son Gohan, der immer noch von Cell als Geisel gehalten wurde, versuchte sich aus dem Griff zu befreien. Als Reaktion festigte der Bio-Androide seinen Griff und kratzte Videls Haut um den Hals mit seinem Schwanzstachel an. Einige Bluttropfen färbten ihre Haut, während die Frau hörbar schlucken musste.

„Oh, das wirst du nicht tun wollen, Gohan! Dank nicht ml dran!“, kicherte Cell.

Der Halbsaiyajin versteifte sich mit wutverzerrter Mine. Auch Piccolo war wie versteinert. Sie konnten sich nicht bewegen, ohne Videls Leben aufs Spiel zu setzen und fühlten sich nun furchtbar hilflos.

 

Drüben im Areal 18 wich Gohan elegant dem Angriff eines Juniors aus, packte einen anderen am Arm, während er sich duckte und mit einem kräftigen linken Faustschlag einen dritten zu vernichten. Der gefangene Junior schrie auf und versuchte sich zu befreien, während der Saiyajin sich umdrehte und bemerkte, dass sein Bruder ziemliche große Probleme hatte. Gotens Gesicht war voller Treffer und Verletzungen, es schien fast, als wären Knochen gebrochen. Der Kraftunterschied zwischen ihnen war unüberwindbar und Gohan wusste, dass er schnell agieren musste, um sein Leben zu retten!

Er packte den Cell Junior in seiner Hand am Nacken und schleuderte ihn gegen den, der seinen Bruder malträtierte, und klatschte beide gegen die Wand. Dann feuerte Gohan einen Kiai mit solcher Intensität ab, dass dieser beiden sofort zu Asche verbrannte. Son Goten fiel auf die Knie und bewunderte seinen Bruder, während der sich um die letzten beiden Cell Junior kümmerte. Was war er doch für ein Depp gewesen! Wenn er doch nur die Warnung seines Vaters ernst genommen und mehr trainiert hätte, wäre er wohl im Stande gewesen, sich selbst um diese Viecher zu kümmern, anstatt sich immer auf seinen älteren Bruder zu verlassen. Son Gohan, der in seiner Familie den Frieden am meisten schätzte, war immer wie ein Fels in der Brandung.

Goten knurrte und verfluchte seine Faulheit und flammte seine Aura auf das Maximum hoch. Dann sprang er auf einen der beiden Juniors und schlug mit all seiner restlichen Kraft zu. Die Kreatur aber blockte ihn mit einer Hand, aber das war die Gelegenheit, die Gohan benötigte. Er nutzte die Ablenkung, indem er beide am Kopf packte und sie ineinander krachen ließ. Dann schleuderte er ihre Körper in die Luft und verbrannte die beiden Nachkommen- die Alpträume seiner Kindheit- mit einem Energiestrahl zu Asche.

Videl und Bra liefen zu ihm, Piccolo folgte ihnen. Dieser kniete sich zu Goten nieder, der sich gerade das Blut vom Gesicht wischte.

„Gut gemacht, Goten. Geht es wieder?“

„Ufff…“ seufzte er und spuckte einen Klumpen koagulierten Blutes aus. „Was glaubst du denn? Ich bin auch Gokus Sohn, der Bruder von Gohan. Es braucht schon mehr als das, um mich fertigzumachen!“, grinste er schwach.

„Das sehe ich…“, grinste Piccolo zurück. „Leider haben wir keine Senzus, du musst dich ausruhen.“

„Nein, ich kann noch kämpfen!“, protestierte Goten. „Ich kann mich einfach um Freezers Armee kümmern, oder um den geschwächten C17, ich werde…“

„Bleib hier, Goten“, wies ihn sein Bruder mit bestimmter Stimme an. „Du musst dich um die Girls kümmern, wir suchen Babidi. Wenn wir ihn eliminieren, fallen alle Dominosteine. Verteidige sie und sucht euch einen sicheren Ort.“

Piccolo nickte und flog dann mit seinem ehemaligen Schüler davon. Zuerst war Goten beleidigt, aber dann erkannte er, dass sein Bruder ihm gerade die Leben seiner Frau und der Tochter von Vegeta anvertraut hatte. Sie standen nun unter seinem Schutz und Gohan vertraute ihm und seinen Fähigkeiten. Endlich hatte er sich etwas erholt und fühlte so etwas wie Stolz. Wenn das einmal überstanden war, würde er wieder ernsthaft trainieren, damit so etwas nie wieder geschehen konnte. Aber im Moment stand ihm des Schwerste noch bevor. Also ließ er seine Aura als Super Saiyajin wieder aufflammen.

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