DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 10, Kapitel 47.

TEIL ZEHN: VEGETTOS LETZTE RESERVEN.

Kapitel 47


Die Varga im Kontrollzentrum der Arena hatten nicht vorhergesehen, dass irgendeiner der Multiverse-Turnier-Teilnehmer absichtlich außerhalb der Arena kämpfen würde. Und ganz im Besonderen hatten sie nicht damit gerechnet, dass ein solcher Kampf viele Millionen von Kilometern weit entfernt stattfinden würde.

Einer der Hauptgründe, warum die Varga nicht an diese Umstände gedacht hatten, war es, dass sie sich nicht vorstellen konnten, dass einer der Mittstreiter so dumm sein würde, eine der präzisesten Hauptregeln des Turniers zu missachten, dass es jedem Teilnehmer, sofern er sich nicht in einem offiziellen Kampf befand, „verboten ist zu kämpfen, auch weit von der Arena entfernt“.

Die Varga hatten den Teilnehmern vor Beginn des Turniers deutlich klar gemacht, dass eine derartige Verletzung des Multiverse-Regelwerks nicht nur die Disqualifikation des schuldigen Teilnehmers zur Folge hätte, sondern auch die aller anderen Teilnehmer aus demselben Universum, und dass alle Mitglieder dieses Universums zurückgeschickt werden würden.

Die Varga aber wussten vom aktuellen Konflikt zwischen Vegetto und Buu im Weltraum überhaupt nichts, da sie nach reichlicher Überlegung keinen rationalen Grund dafür gesehen hatten, Überwachungskameras so viele Millionen von Kilometern von der Arena entfernt aufzustellen.

Sie hatten aber Brolys Flugbahn einige Minuten lang verfolgt, aber nach einer kurzen Beobachtung hatten sie ihr Augenmerk wieder auf die Koordination der Reparaturarbeiten in der Arena und auf die Versorgung der bei dem Kampf zwischen Broly und Vegetto verletzten Personen zu verlegen.

 

Einer der Varga, der ein rotes T-Shirt unter einer blauen Latzhose trug,- aber statt einer roten Kappe präsentierte er ein weißes Kopftuch- kehrte zum Kontrollraum zurück, während er in seiner rechten Hand einige metallische Geräte hielt.

„Ich habe die Ersatzteile!“, rief er, kurz bevor er seine linke Hand dafür verwendete, sich den Schweiß von seiner Stirn zu wischen, da er gerade aus einem Lagerraum kam, der relativ weit entfernt lag.

Dieser angesprochene Varga galt unter seinen Leuten als ein besonders begabter Techniker, und er kannte sich mit der Mechanik der Multiverse-Teleportationstechnik am besten aus. Die anderen Varga konnten es kaum erwarten, dass er die Schaltkreise reparierte, welche bei dem Zurückschicken von Broly ins 20. Universum versagt hatten, also begann der Techniker sofort mit der Erstdiagnose des Mechanismus‘.

„Ich kann dieses Ding in fünf Minuten reparieren“, meinte er, als sein Atem sich langsam beruhigte, auch wenn er durch den Sprint immer noch etwas keuchte.

„Bitte mach es so schnell wie möglich“, drängte ihn ein anderer Varga, welcher der Personalchef im Kontrollraum war. „Wir müssen dieses Monster in sein Universum zurückschicken, besser früher als später.“

Der Personalchef versuchte ruhig zu bleiben, während der Mechaniker weiterarbeitete. Da Broly sich nun so weit von der Arena entfernt befand, fühlte er sich nun etwas sicherer als noch vor einigen Minuten, was auch auf seine treuen Varga zutraf. Aber er wollte nicht, dass dieses Gefühl der Sicherheit sie zu unkonzentriert und lasch machte, deshalb bemühte er sich darum, dass niemand die Arbeit des Technikers störte.

Der Techniker öffnete einen Teil der Kommandokonsole, um ein Netz von Schaltkreisen freizulegen, welche in 15 verschiedenen Farben gekennzeichnet waren. Obwohl er nicht den genauen Schaltplan für diese spezielle Einheit besaß, benützte er in dieser Situation seinen Hausverstand und sein Wissen über fortgeschrittene mechanische Ingenieurkunst.

Ein Namekianer näherte sich dem Vorgesetzten, während der Techniker mitten in seiner komplizierten Arbeit steckte.

„Sir, anscheinend kann das nächste zufällig ausgewählte Match nicht ausgetragen werden, da sich einer der Kämpfer zusammen mit seinen Kameraden aus seinem Universum zurückgezogen hat“, meinte der Namekianer.

„Lumaca von Universum 10, stimmt’s?“, wollte der Chef wissen.

„Ja, und leider ist das schon der vierte angesetzte Kampf bisher, der…“

„Ich weiß“, unterbrach ihn der Personalchef. „Aber wir sollten trotzdem verkünden, dass Lumaca aufgegeben hat. Das wird das Publikum darauf fokussieren, wer also die nächsten Mitstreiter sein könnten, während wir weiterhin an der Reparatur des Multiversums-Teleportations-Systems arbeiten.“

Als Bestätigung auf den Wunsch des Abteilungsleiters nickte der Namekianer und schritt zu zwei weiteren Varga. Diese sprachen gerade mit einem der vierarmigen sonnglastragenden Moderatoren des Turniers, der ziemlich aufgeregt schien.

„Wir wollen nicht mehr in die Nähe der Arena!“, verkündete der Moderator gerade. „Als ich und einige treue Mitglieder meiner Spezies die Aufgabe angenommen haben, dieses Turnier zu moderieren, hatten wir nicht gedacht, dass wir unser Leben einem so hohen Risiko aussetzen würden! Wir haben schon genug unserer Kameraden verloren, und wir wollen nicht mehr unser Leben riskieren, indem wir uns so nahe an der Arena und diesen Energiebällen aufhalten. Gäbe es nicht unsere Vereinbarung, dass nach dem Turnier jeder wieder zum Leben erweckt wird, dann würden wir jetzt eine vollkommen andere Unterhaltung führen!“

Der Moderator hatte besondere Angst, vor dem, was noch alles passieren könnte, da ja so viele seiner Moderatorenkollegen von Brolys fehlgeleiteten Angriffen getötet worden waren; er war sich außerdem unsicher, was die anderen Kämpfer in ihren noch zukünftigen Matches alles anrichten könnten.

„Dann müssen wir Sie mit jemand anderen ersetzen“, antwortete ein Varga ruhig.

„Wenn wir alle Moderatoren nach Drinnen bringen, können wir das Turnier von hier aus selbst kommentieren“, meinte der andere Varga. „Wir können ja das Mikrophon des Kontrollraumes verwenden, das mit allen Lautsprechern der Arena verbunden ist, um alles zu senden, und wir können alles ganz genau mit unseren visuellen Verstärkern verfolgen.“

„Das hätte uns viel Blutvergießen ersparen können“, brummte der Moderator.

„Wir entschuldigen uns für das Geschehene, aber erinnere Sie, dass wir alle nach dem Turnier mit den Dragonballs wiederbeleben werden“, erwiderte der zweite Varga.

„Das werden wir ganz sicher“, mischte sich der Namekianer ein. „Und nun, mein Varga-Freund, dann kannst du auch gleich als erster das Mikrophon des Kontrollraumes benutzen und das Ergebnis des nächsten Kampfes verkünden. Einer der beiden Kämpfer hat bereits im Vorhinein aufgegeben.“

Die beiden Varga, die mit dem Moderator gesprochen hatten, und der Namekianer nickten sich zu. Sie wussten bereits, wen sie von allen Varga fragen würden, um das Multiverse-Turnier mit dem Mikrophon des Kontrollraumes weiter zu moderieren. Einer der Varga hatte bereits von Anfang des Turniers an Mitteilungen verkündet, und sie würden ihn fragen, ob er nun auch moderieren würde.

Für ihn war es ein Glücksfall, dass er nun zum alleinigen Gastgeber des Turniers wurde, und damit würde sein Status unter den Ladies sicherlich ins Unermessliche steigen!

Als sie den Varga dann um die Wiederaufnahme seiner Rolle als Moderator baten, war der sofort Feuer und Flamme.

Dann liefen die beiden Varga auf ihren Posten neben der Kommandokonsole, welche beiden einen exzellenten Blick auf die Arena bot.

Nachdem er einen Knopf auf dem Computer vor ihm gedrückt hatte, um dann in sein Mikrophon zu sprechen, verkündete der Varga die Neuigkeiten über das, was der nächste Kampf gewesen wäre.

„Wir können nun den nächsten Kampf verkünden, eigentlich haben wir schon ein Ergebnis“, meinte der Moderator. „XXI vom Universum 5 hätte gegen Lumaca vom Universum 10 kämpfen sollen, doch da alle Mitglieder vom 10 Universum zurückgetreten sind, wird Lumaca automatisch disqualifiziert.“

Dann deaktivierte der Moderator sein Mikrophon und begutachtete die Liste der Turnierteilnehmer, welche noch nicht gekämpft hatten.

Er konnte es kaum erwarten, dass viele dieser Teilnehmer in der Arena ihre Fähigkeiten zeigten.

Während sie sich noch mitten in der Berechnung der anstehenden Kämpfe befanden, kämpfte der Techniker immer noch um die Reparatur der Multiverse-Transfer-Vorrichtung.

Unter den Zuschauern waren die Reaktionen auf durch den Rückzieher Lumacas automatischen Disqualifizierung, und dass dadurch der nächste angesetzte Kampf nicht stattfinden würde, eher gemischt.

Viele waren enttäuscht, da sie nun gerne eine weitere Schlacht gesehen hätten, die ebenso grandios war wie die gerade gesehene.

Andere hingegen hießen eine kurze Erholung von den Kämpfen eher willkommen, besonders, da viele der Meinung waren, dass der Kampf zwischen Broly und Vegetto viel zu extrem gewesen war. Der Gedanke daran, dass jemand die Fähigkeit besaß, den anderen binnen Augenblicken zu vernichten, schien schon eine böse Vorahnung zu sein; dann aber Zeuge der Möglichkeiten Vegettos und Broly geworden zu sein, hatte bei vielen das Befühl der Besorgnis verstärkt.

 

Im sechsten Areal blickte Bojack zu seiner Linken, direkt ins fünfte Areal. Es schien verlassen zu sein.

Der Turnierteilnehmer, den die Varga angekündigt hatten, XXI, war den Beobachtungen Bojacks nach schon lange nicht mehr anwesend.

„Wissen die denn nicht, dass der Typ vom „Fünfer“ auch abgehauen ist?“, fragte Bojack seine treuen Berserker vom Universum 6.

„Diese Vögel haben echt gar nichts unter Kontrolle“, stellte Zangya fest, in ihrer Stimme schwang ein Hauch Langeweile mit.

Bojack, Zangya und Bujin hatten diesen XXI vor dem offiziellen Beginn des Turniers gesehen, kurz nachdem sie das sechste Areal des Turniers betreten hatten. XXI war auch anwesend gewesen, als der grüne Riese vom Universum 7 angekommen war, aber nach der Ankunft des Namekianers hatten weder Bojack, noch Zangya oder Bijin ihn wiedergesehen.

Für Bojack war es klar, dass XXI fast sicher das Turnier verlassen hatte. Er stellte sich vor, dass XXI abgehauen war, nachdem er gesehen hatte, wie stark seine potentiellen Gegner sein würden, ähnlich wie das, was mit den Teilnehmern vom 10. Universum passiert war; auch sie hatten beobachtet- und in manchen Fällen selbst erlebt, welche Fähigkeiten ihre Gegner besaßen.

Bojack hatte großes Vertrauen in seine Fähigkeit, jeden zu besiegen; aus seiner Perspektive würde dieser XXI eh keine Heerausforderung darstellen.

„Warum sind wir eigentlich noch hier?“, fragte Bujin plötzlich. „Zusätzlich zur Tatsache, dass ich verloren habe, haben wir ja gesehen, wie stark die anderen Kämpfer sind. Das Monster, gegen das ich gekämpft habe, Majin Buu, war schon sehr gefährlich, und Bojack, du hast ja gesehen, was Vegetto kann. Du und Zangya seid sehr stark, aber gegen ihn kann keiner von euch gewinnen.“

„Dein Mangel an Mut geht mir echt auf den Keks, und nein, wir hauen nicht ab“, stellte Bojack klar, während er starr mit verschränkten Armen vor sich hinstarrte. „Ich werde jeden zerquetschen, gegen den ich kämpfen muss, und der Wunsch mit den Dragonballs wird mir gehören.“

„Jajaja, ich aber gebe auf“, meinte Zangya. „Wenn du bleiben und getötet werden willst, dann ist das dein Bier. Du wirst uns in kleinen Schachteln folgen!“

„Ich werde nie verlieren“, entgegnete ihr Bojack, dabei klang er sehr selbstbewusst. „Und ich verbiete dir aufzugeben, Zangya. Wenn du nicht in den Ring steigst, dann wirst du wir wünschen, du hättest es getan.“

Aufmerksam beobachtete Bujin seine beiden Kompatrioten; er spürte, dass die Spannung zwischen ihnen stärker war, als es den Anschein hatte. Irgendwie war er nun fast dankbar, dass er bereits verloren hatte, so konnte Bojack ihn keinesfalls zum Weiterkämpfen im Turnier zwingen. Er erkannte Zangyas Zwickmühle: kämpfte sie, bestand die große Chance, dass sie gegen einen besonders gefährlichen Gegner kämpfen müsste und getötet würde, aber würde sie sich weigern, dann würde Bojack sie vielleicht eigenhändig hinrichten.

Zangya beschloss, mit dieses Problem dadurch zu überwinden, indem sie sich darauf konzentrierte, dass sie sich irgendwie einen Vorteil erschleichen würde. Sie war sich dessen bewusst, dass ihr Leben solange in Gefahr war, wie Bojacks kriegerische Absichten bezüglich des Turniers Bestand hatten. Sie war schon oft in Versuchung geraten, Bojacks Kraft zu übertrumpfen und ihn als den Stärksten ihres Universums zu entmachten; seine letzten Worte hatten Zangya dazu angeregt, dass nun vielleicht der Zeitpunkt gekommen war, um ihre Pläne umzusetzen. Trotzdem aber behielt sie diese Idee für sich, denn, obwohl sie den Wunsch hegte, mit ihm zusammenarbeiten, vertraute sie Bujin nicht ganz.

Zangya blickte zur Gruppe der vier Mädchen ihres Universums, unter denen sich Kat befand, die tapfere Seele, die vorhin gegen Kakarott vom Universum 13 gekämpft hatte. Die Vier lehnten sich gegen die Mauer unter den Zuschauerrängen, während Kat auf dem Boden kauerte. Sie diskutierten gerade über den Kampf zwischen Vegetto und Broly, ihnen stand die Bewunderung über das Gesehene ins Gesicht geschrieben.

„Echt hart zu glauben, was diese Typen so alles draufhaben“, meinte eines der Mädchen.

„Ja, die sind einfach wahnsinnig stark!“, nickte eine andere.

Sie besaßen weder die Erfahrung, noch die Fähigkeit, die Kräfteverhältnisse zwischen Vegetto als dreifacher Super Saiyan, Legendärer Super Saiyajin Broly, und der vielen anderen auseinanderzuhalten, wie auch Cell oder Bojack. Für die vier Frauen gab es eh schon eine so furchtbare Lücke zwischen ihrer Kampfkraft und der meisten anderen hier im Turnier, dass dieser kleine Unterschied zwischen den vier Stärkeren als sie nicht mehr wahrnehmbar war

 

Im 12. Universum wandte sich C16 an Trunks.

„Willst du aufgeben?“

„Seit dem Beginn habe ich nicht erwartet, zu gewinnen“, meinte Trunks. „Daran hat sich nichts geändert. Ich will jetzt nur gegen meinen Vater kämpfen. Im Moment ist das mein größtes Ziel. Ich will ihm mit all meiner Kraft entgegentreten.“

Trunks‘ Entschlossenheit brachte C16 zum Lächeln, er bewunderte dessen Ziel.

Was aber war sein eigenes?

Er hatte vorgehabt, eine Version von Son Goku zu töten, aber es wurde immer unwahrscheinlicher, dass er die Chance dazu haben würde. Er wusste, dass, sollte er es schaffen gegen Vegetto von der rechten Seite des Turnier aus im Halbfinale zu kämpfen, er nicht genug nach Goku aussah und eigentlich nicht er war, und dass ein eher wundersamer Sieg über ihn seinen Wunsch nicht erfüllen würde. Eher würde Vegetto ihn mit Leichtigkeit besiegen, was den Gedanken an einen teilweisen Sieg über eine Version von Goku noch unwahrscheinlicher machen würde. Aber auch, wenn seine Prozessoren unrecht hätten, und seine Siegchance sich auf mehr als einen winzigen Bruchteil eines Prozents belaufen würde, würde der Kampf gegen eine echte, vollständige Version von Goku davon abhängen, ob entweder Son Goku vom Universum 18 oder Kakarott vom Universum 13 das Halbfinale auf ihrer Seite gewinnen würden, was selbst schon ein unwahrscheinliches Ergebnis war.

Eigentlich hatte er auch die Gelegenheit verpasst, gegen Bardock vom Universum 10 zu kämpfen! Immerhin sah Bardock aus wie Goku, und ihn zu töten, hätte wohl C16 tödlichen Durst befriedigt.

Als Resultat seiner Berechnungen beschloss C16, dass er nur zum Spaß weiterkämpfen würde, wie es schon viele andere taten.

 

Einige aber kämpfen, um zu siegen, Spaß war irrelevant.

Babidi war einer von denen, auch wenn sein Siegeswille nur mittelbar zum Tragen kam, mit Majin Buu als Werkzeug für seine Pläne.

„Die sind jetzt alle so überrascht von diesem Spektakel, aber mein Buu kann das besser. Stimmst, Buu?“, meinte Babidi mit in die Hüften gestemmten Armen, als er sich zum Majin Buu umdrehte.

„Uh…“, machte Buu verwirrt, dieser Laut war als Ersatz für eine richtige Antwort zu verstehen.

Oft antwortete Majin Buu auf Babidis Fragen nicht in ganzen Sätzen; entweder, weil er sie nicht ganz verstanden hatte, oder weil er das Gefühl hatte, dass eine bestimmte Antwort eine bestimmte Konsequenz mit sich ziehen würde. Er war beileibe nicht die einzige Entität vieler Universen, die so verfuhr; in Wahrheit würden viele, die sich nicht als so kindisch bezeichnen würden wie Majin Buu, solche Fragen auch nicht beantworten.

Majin Buu hatte es nur in Erwägung gezogen, an diesem Turnier teilzunehmen, nur weil Babidi ihm gesagt hatte, dass er es tun muss; seit seiner Befreiung auf der Erde des 11. Universums hatte er verstanden, dass seine Rolle darin bestand, Babidis Wünsche bei Bedarf zu erfüllen, auch wenn seine Befehle manchmal unerfreulich waren.

Durch seine Erfahrungen mit Babidi wusste Majin Buu auch, dass er aufpassen musste, wenn er Babidis ehrlich beantwortete oder seine eigene Meinung verkündete, ob er mächtiger war als Broly oder Vegetto; von einer Antwort abzusehen war die einfachste Option, besonders, wenn er Babidis Gezeter vermeiden wollte.

 

Im 8. Universum waren die Frostdämonen gerade dabei, ihre eigenen Kampfkräfte mit den anderen Teilnehmern zu vergleichen, eine Zeit lang hatten sie die nackte Wahrheit anerkannt.

„Vater… ich denke, wir werden hier total deklassiert!“, jammerte Freezer.

„Es scheint unmöglich, aber…“, begann Cooler, der stocksteif dastand und etwas verängstig aussah.

„Das alles ist eine gewaltige Herausforderung“, meinte Cold, während er seine Arme verschränkte.

Freezer flüsterte seinem Vater eine wichtige strategische Taktik zu, dann näherte er sich näher an König Cold, damit diese Botschaft diskret verbreitet würde.

„Wie auch immer, lasst uns nicht vergessen, dass unser Hauptziel nicht unbedingt der Turniersieg ist, sondern die Eroberung der Dragonballs, egal, wer gewinnt!“, flüsterte Freezer.

Cold nickte zustimmend.

Wenn sie die Dragonballs hätten, dann könnten sie sich all ihre Wünsch erfüllen!

Nebenan, im Areal des 7. Universums, beschäftigten den Super Namekianer gerade andere Überlegungen.

„Im Vergleich zu den anderen Kämpfern besitzen Vegetto und Broly eine unendliche Kraft“, meinte er, während er in den gestirnten Himmel blickte. „Aber Kraft allein bedeutet nichts. Ich brauche meinen Wunsch. Meine Entschlossenheit wird sich nicht schwanken.“

Der Super Namekianer hatte nur einen Wunsch- einen einzigen. Anders als die Frostdämonen war er nicht der Typ, andere auszutricksen, um Wertgegenstände und Preise zu rauben, oder andere Ziele zu verfolgen. Er war nicht hinterhältig, sondern eher intelligent und stark… und sehr einsam.

 

Im Areal des 1. Universums begannen sich die Kaioshins sich zu fragen, ob sie nicht einem Missverständnis aufgesessen sind, dass sie nicht nur ohne Gegenwehr dieses Multiverse-Turnier zuzulassen, sondern auch noch selbst teilnehmen würden. Sie hatten die möglichen Gefahren des Turniers bereits vor dem Beginn untersucht, da ja immerhin die stärksten Kämpfer aus 20 Universen hier an einem Ort zusammenkommen würden.

Vor der Eröffnung hatten sie auch darüber nachgedacht, ob sie nicht versuchen sollten, alle Universen zu „versiegeln“, damit Reisen zwischen ihnen nicht mehr möglich sein würden, aber am Ende hatten sie beschlossen, es nicht zu behindern.

Was getan wurde, kann man nicht mehr ungeschehen machen, und so begann das Multiverse-Turnier. Aber diese Kämpfe hatten den Kaioshins klar aufgezeigt, dass die wahre Gefahr für alle Universen darin bestand, dass Sterbliche Personen frei von einem Universum ins nächste transportieren konnten.

„Deshalb werden wir nach dem Turnier alle Universen schließen!“, meinte der Nördliche Kaioshin.

„Ja, je eher, desto besser!“, stimmte ihm der Südliche Kaioshin zu, während er Große Kaioshin nur nickte.

Sie alle hofften inständig, dass keiner der Kämpfer, die noch kämpfen mussten, sich als so wahnsinnig wie Broly entpuppten würde, oder ihn sogar noch übertrafen…

Zeuge dieser Schlacht zwischen Vegetto und Broly geworden zu sein, war in der Tat atemberaubend gewesen.

Sie dachten alle gemeinschaftlich, warum sollten sie weitermachen, wenn sie doch fast sicher verlieren würden?

„Naja, ich habe da einige Verträge zu unterzeichnen!“, grinste Trunks, während er begann, sich in Richtung Ausgang davonzuschleichen.

„Und ich habe ein Date mit meiner Freundin!“, meinte Goten, der es ihm gleichtun wollte.

Blitzschnell fingen Goku und Vegeta ihre Söhne ein, und bevor Goten und Trunks blinzeln konnten, hatte Vegeta seinen Sohn am T-Shirt gepackt, während Goten auf ähnliche Weise gestoppt wurde.

Vegeta und Goku wussten, dass sie trotz dieser Herausforderung für ihre eigenen Kräfte hierbleiben und kämpfen würden. Die Gelegenheit, Herausforderungen zu überwinden war doch, nach alledem, die fundamentale Essenz des Kämpfens!

Nach reiflicher Überlegung über das bisher im Turnier Gesehene sprach Uub Goku an.

„Meister, wir werden doch vollkommen deklassiert hier, oder?“, fragte Uub. „Warum weitermachen?“

Wir sollten genau deshalb weitermachen, denn wie interessant wird es sein, gegen viele unserer Gegner zu kämpfen!“, meinte Goku. „Ja größer die Herausforderung, desto größer der Sieg. Wir werden im Finale auf Vegetto treffen, Ich bin sicher, bis dahin sind wir viel stärker!“

Goku strahlte Ruhe und Selbstvertrauen aus, er war sich wirklich sicher, dass er und die anderen Kämpfer des 18. Universums nach den vielen Kämpfen stärker werden würden.

Er nahm dennoch zur Kenntnis, dass es sehr schwer werden würde, denn es blieben ja nur vier Runden bis ins Finale, um zu Vegetto aufzuschließen.

Pan dachte über die Worte ihres Großvaters nach, obwohl sie wusste, dass die Mächte, die Vegetto und Broly gezeigt hatten sehr weit über dem langen, was sie vor dem Turnier erlebt hatte.

„Opa… in so kurzer Zeit können wir uns doch nicht so verbessern…“, begann Pan, die Besorgnis in ihrer Stimme schwang deutlich mit.

Endlich löste Goku den Griff an Gotens Shirt, um dann Pan aufzumuntern, indem er das Prinzip des Kampfes wiederholte, dass jemand seine Kraft erhöhen konnte, je nachdem er sich dem Kämpfen näherte.

Während Goku mit Pan sprach, dachte Vegeta über das nach, was sein fusionierter Doppelgänger in Aktion vollbracht hatte.

“Ich sollte nicht so überrascht sein, dass Vegetto stärker ist als wir… aber gleich um so viel!“, dachte Vegeta. “Zum Glück treffe ich Goku vor dem Finale!“

Im 17. Universum stellte ein anderer Kämpfer Überlegungen über das an, was er von der Unterhaltung des 18. Universums mitbekommen hatte.

„Im Finale… ja, bis dahin kann noch viel passieren!“, meinte Cell. „Durch meine Saiyajin-Zellen kann ich mich auf die Kraft meines zukünftigen Gegners verlassen, um stärker zu werden! Ich hoffe nur, dass mir diese beiden Idioten hier eine passende Herausforderung geben können, denn ich brauche dringend eine! Zuerst besiege ich Vegeta, dann Son Goku! Und nachdem ich sie erledigt habe, dann werde ich Vegetto besiegen! Eine perfekte Kette von Schlachten, und ich werde siegreich sein!“

Der Techniker hatte gerade die neue Hardware angeschlossen, und, nachdem er einige Software-Codes rekonfiguriert hatte, würde die Multiverse-Transfereinheit bald wieder in Funktion gehen.

Am Ende der Reparaturen würde alles, was man fürs Zurückschicken von Broly ins 20. Universum tun müsste, das Drücken eines Knopfes sein.

„Immerhin funktioniert die Schwerkraft wieder normal“, verkündete einer der Varga von seinem Sessel an der Kommandokonsole aus.

„Die Multiverse-Transfereinheit ist auch bald wieder online“, meinte ein anderer Varga. „Es läuft alles sehr gut.“

Dann überlegte sich der Kommandant der Varga, wie er am besten mit den nachfolgenden Kämpfen verfahren sollte.

Die Vorbereitungen für den nächsten Kampf waren fast vollendet, und er erkannte, dass seit dem letzten Kampf mehr leere Zeit vergangen war, als es wünschenswert war.

Er fragte sich ernsthaft, ob er den nächsten Kampf beginnen lassen sollte, besonders, da er wusste, dass die Multiverse-Transfereinheit bald wieder funktionsfähig sein würde. Er kontrollierte auch, dass keiner von den zufällig ausgewählten Kämpfern sein solches Debakel auslösen würde, so wie es Broly getan hatte.

Während er sich einredete, dass nur ein kleines Risiko bestand, befahl er dem Moderator-Varga, dass der nächste Kampf bald beginnen sollte.

„Es sollte kein Risiko mehr geben…“, meinte der Verantwortliche.

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