DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 19, Kapitel 94.

Kapitel 94


Während sich das Publikum noch Sorgen machte, was mit dem Kaioshin des Südens geschehen war, war der böse Magier bereits damit beschäftigt, sein Haustierchen mit Komplimenten zu überhäufen.

„Sehr gut gemacht, Mein Buu!“, schnitt seine schrille Stimme durch die Luft.

„Bekommt Buu jetzt Süßigkeiten?“, wollte die kindische Kreatur mit einem breiten Grinsen wissen.

Der Hexer lächelte zurück, denn er war auch der Meinung, dass eine Belohnung mehr als angebracht war- bei ihm waren es eben Süßigkeiten. Plötzlich bemerkte er ein kleines Etwas, das aus einem der Löcher am Kopf von Buu auftauchte. Es schien fast ein kleines Insekt; die kleine Mücke schoss davon und ließ dabei eine kaum sichtbare weiße Leuchtspur zurück. Dann auf einmal wuchs dieser kleine Punkt an und nahm die gut erkennbare Form des Kaioshin des Südens an.

“Was?! Wo kommt der denn auf einmal her?!“, dachte Babidi erschrocken.

Als er seine volle Größe erreicht hatte, wandte sich der Gott um und schritt davon. „Kümmert euch nicht um mich. Ich bin nur auf der Durchreise.“ Einen Augenblick später aber hielt er inne und sprach Dabra an.

„Nebenbei, da ich eh hier bin… Dabra… Warum bist du in diese Dimension gekommen? Ich dachte, du hättest geschworen, das Reich der Dämonen niemals zu verlassen. Was hat in diesem Universum den Unterschied gemacht, dass du diesen Schwur gebrochen hast?“

Ohne eine Gefühlsregung zu zeigen, wusste der Dämon bereits die Antwort darauf. „Mein geliebtes Reich ist nichts im Vergleich dazu, den Befehlen meines Meisters Babidi zu befolgen.“

Der Kaioshin schien einige Sekunden lang darüber nachzudenken, dann verließ der das Areal.

 

Wie auch in vielen anderen Universen war Dabra im Ersten auch der Herrscher über das Dämonenreich gewesen. Innerhalb seines Reiches war er sowohl gefürchtet, als auch geliebt worden, da er der Stärkste war. Bevor die Götter die Dimension der Dämonen versiegelten, hatte der Kaioshin des Südens einmal mit ihm gesprochen. Der Dabra des 1. Universums war sehr hartnäckig gewesen. Einmal hatte er sein Reich verlassen, um zu entdecken, was es in der Welt da draußen so gab. Aber das war ein einmaliges Ereignis gewesen. Also stellte er als der König der Dämonen keine echte Gefahr dar. Natürlich hatte er einmal mit dem Gedanken gespielt, das Universum zu erobern. Aber es bestand aus so vielen Planeten, einer weiter entfernt als der andere- sie schienen ihm immer hässlicher und unattraktiver zu sein, je mehr er davon sah. Es wäre nur eine Riesenarbeit gewesen, und das für etwas, was er viel weniger liebte, als sein eigenes Reich.

Aber seine Anwesenheit im Universum 11 war der sichere Beweis, dass Dabra dort sein Reich der Dämonen verlassen hatte. Wäre er noch dort, hätten die Varga ihn niemals entdecken können. Und wenn sie das geschafft hätten. Hätte der Herrscher der Dämonen sicherlich seine Teilnahme an diesem Turnier verweigert- er hatte ja niemanden etwas mehr zu beweisen. Er war bei Weitem der Stärkste seines Reiches, und das würde sich auch nicht ändern, solange er alles unter Kontrolle hatte. Über andere Reiche zu herrschen, andere Leute, andere Welten… daran war er einfach nicht interessiert.

Der Gott hatte aber dieses seltsame Symbol auf Dabras Stirn bemerkt, dasselbe M-förmige Logo, was auch auf Buus Gürtel auftauchte. Babidi war also eine respektable Leistung geglückt. Er hatte es nicht nur irgendwie geschafft, Dabra aus seinem Königriech zu locken, sondern auch vollkommene Kontrolle über ihn zu erlangen… das war die einzige Erklärung. Ihm stand nun also dieser so mächtige Handlanger zur Seite. Und wenn man noch Buu dazuzählt, war die Tatsache, dass Babidi in seinem Universum der unangefochtene Herrscher war, lange nicht mehr so überraschend.

 

Als er seine Beobachtungen abgeschlossen hatte, kehrte der Kaioshin des Südens endlich in sein Areal des Universums 1 zurück. Sofort nach der Begrüßung wollten die anderen die Details erfahren, seit er in Buu absorbiert worden war. Während er sich neue Kleider materialisierte, begann der Kaioshin von seinem kleinen Abenteuer zu erzählen und welche Neuigkeiten seine Nachforschungen ergeben hatten. Ebenfalls sehr interessiert sprang auch Gohan aus dem Universum 16 zu ihnen.

„Das war gar nichts“, meinte der Gott. „Ich konnte ihre Energie aus Buu heraus spüren, aber sie waren bereits verloren.“

„Oh…“

„Ich konnte auch keine anderen Seelen wahrnehmen“

„Also ist es möglich, dass dieser Buu noch niemand anderen außer den Kaioshins absorbiert hat…“

Jeder im 1. Universum wandte sich langsam zu dem Buu des 4. Universums und musterte ihn vorsichtig.

„Der da drüben andererseits…“, meinte Gohan, als er über seine Schulter hinweg zeigte. „Er hat sich vor uns damit gerühmt, dass er alles und jeden in seinem Universum absorbiert hatte, was über eine auch nur minimale Kraft verfügte…“

„Also würde man ihn ihm alle möglichen verlorenen Seelen finden…“, überlegte der Kaioshin des Ostens laut.

„Sollten wir also nicht versuchen, sie zu befreien?“, fragte also die Kaioshin des Westens.

„Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Personen… und alle dort drinnen gefangen…“ muste Gohan leicht säuerlich.

Plötzlich drehte der Djinn aus dem Universum 4 seinen Kopf zu ihnen und steuerte direkt auf sie zu. Hatte er diese Unterhaltung belauscht? Um ehrlich zu sein, es wäre dumm, etwas anderes anzunehmen. Gohan streckte selbstbewusst sich zu voller Größe zusammen mit den Kaioshins. Vor ihnen lächelte Buu wissend und ohne jegliche Sorge.

„Das sind auch mehr“, meinte er grinsend. „Natürlich habe ich alles mitverfolgt. Aber wen ich all die Jahre absorbiert habe und wie man sie befreien könnte- wenn das überhaupt noch möglich ist- geht euch nichts an.“

„Buu! Du bist nichts anderes als ein grausamer Diktator, der all diese Leute in dir wie Gefangene versklavt!“

„Falsch“, lachte Buu. „Du weißt gar nichts darüber, wie ich absorbiere, oder wie jede Seele zu mir gekommen ist. In vielen Fällen sogar freiwillig!“

„Freiwillig?!“, wiederholte Gohan wütend. „Verkauf uns nicht für dumm, Buu. Du hast niemals eine Person absorbiert, die es freiwillig zugelassen hat.“

„Vielleicht in deinem Universum… aber in meinem?“, kicherte der Djinn, dann wandte er sich wieder an die Kaioshins.

„Ihre Gedanken sind nun ein Teil von mir. Ihre Essenz wurde weder zerstört, noch versiegelt. Sie wurde eher ins große Ganze aufgenommen…“

„Wie kannst du nur behaupten, sie integriert zu haben, wenn sie ihr Bewusstsein verloren haben?“, unterbrach ihn der Kaioshin des Ostens.

„Das habe ich dir gerade gesagt. Sie sind keine Gefangenen. Viele von ihnen kamen freiwillig, wissend, um sich weiterzuentwickeln. Ihr seid nur dermaßen geblendet von eurer eingeschränkten Sicht des Universums, so dickköpfig, dass ihr die Schönheit nicht erkennen könnt, die ich anzubieten weiß. Meine Vision ist größer, weiter, grenzenlos! Ein Künstler zu Beispiel, der auf mich zugekommen war, um ein Werk von nie dagewesener Schönheit zu erschaffen- seine Kunst wird sich über das erheben, was jemals vollendet wurde und was jemals wieder versucht werden wird.“

„Und ich bin sicher, das war auch dein einziger Grund“, meinte der Kai sarkastisch.

„Was ist euer Begehr? Über den freien Willen zu debattieren? Gut, dann gebe ich euch ein weiteres Beispiel. Vor vielen Jahren habe ich mich einmal geweigert, jemanden zu absorbieren, der selbst danach gefragt hatte. Warum, werde ihr euch fragen? Aus Liebe.“

„LIEBE?! Du willst irgendetwas über Liebe wissen?!“, knurrte Gohan wutentbrannt, als er an seinen kleinen Bruder dachte. Den Horror, den Goten erfahren musste, als seine Mutter vor seinen Augen getötet worden war… die Trauer. Buu hatte keine Ahnung von Liebe!

„Eine Frau liebte ihn. Sie bettelte mich an, ihn nicht zu absorbieren, und ich beschloss, ihren Willen zu respektieren. Aber indem ich seinen Wunsch abgelehnt hatte, habe ich gegen seinen eigenen freien Willen gehandelt. War das damals falsch, euren ach so perfekten Moralstandarden nach zufolge? Ich überlasse es den Göttern, darüber zu urteilen.“

Gohan aber kaufte ihm diese Farce nicht ab… und es war klar, dass es den Göttern neben ihm nicht anders ging. Aber es gab keine Möglichkeit, den Wahrheitsgehalt dieser kleinen Geschichte zu überprüfen. Einige Dinge blieben sich in jedem Universum gleich, während sich andere unterschieden. Wäre ihre Einmischung wirklich vonnöten? War es ihre Pflicht, alle Gefangenen aus Buu zu befreien, auch jene, die nicht befreit werden wollten? Es handelte sich ja nicht um ihr eigenes Universum.

„Ich bin nicht der Buu, den du gekannt hast, Gohan“, begann der Djinn von Neuem und sah dem Halbsaiyajin direkt in die Augen. „Verstehst du, auch du bist ein Teil von mir, auch wenn ich dir damals nicht die Wahl gelassen hatte, dich mir anzuschließen. Wie auch immer, der Son Gohan in mir ist recht zufrieden. Wo wir gerade davon reden… ich erinnere mich daran, dass du zu der Zeit, als ich dich absorbiert hatte, dich sehr für die Kalte Fusion interessiert hast. Hast du seit dem in diesem Sektor Fortschritte gemacht?“

„Ich schreibe gerade eine Arbeit darüber, und ja, ich bin mit meiner Theorie recht weit vorangekommen…“

Buu lächelte nur. „Ist das alles? Ich habe das schon vor Jahren vollendet.“

„Wie bitte?“

„Alles fertig und vollendet“, wiederholte Buu. „Ich habe die Designs geschaffen, die Forschung vorangetrieben. Ich habe Reaktoren mit Kalter Fusion gebaut, um meine Theorien zu überprüfen. Es funktionierte recht gut; das alles hat mich etwa einige Wochen in Anspruch genommen. Du hingegen, du zermarterst dir seit Jahren den Kopf dafür und trotzdem arbeitest du noch an der Formel?! Wie lange wirst du noch dafür brauchen? Den Rest deines Lebens?“

Gohan war sprachlos, während Buu sich endlich umdrehte und zurück in sein Areal schritt. Der Varga-Moderator erhob in diesem Moment seine Stimme und begann zu sprechen:

„Für den nächsten Kampf wären Uub aus dem Universum 18 gegen Nail aus dem Universum 10 vorgesehen gewesen!“, hallte seine Stimme durch die Lautsprecher. „Aber durch den kollektiven Rückzug des 10. Universums gewinnt Uub automatisch!“

„Mein nächster Gegner… ist derjenige, dem ich meine Kraft verdanke…“, flüsterte Uub zu seinem Lehrmeister. Er wusste zu gut, dass Majin Buu ein außergewöhnlicher Gegner war. Bereits der Gedanke, sich ihm stellen zu müssen, war erschreckend für ihn, deshalb schien die folgende Frage logisch.

„Meister… habe ich eine Chance gegen ihn?“

„Natürlich!“, gab Goku mit seinem typischen Lächeln zurück. „Mit einer gut ausgeführten Kaio-Ken bist du perfekt auf seinem Niveau!“

Vielleicht war das korrekt. Uub starrte auf seine Hände, als würde er seine eigene Kraft einschätzen. Ja, vielleicht besaß er dieselbe Kraft… aber Majin Buu war eine magische Kreatur, er war beinahe unbesiegbar. Wie sollte er nur dagegen ankommen? Auch wenn er seine Kraft besaß, sah das in Sachen Regeneration ganz anders aus.

Trotz allem war Uub froh, nicht auf den Buu aus dem Universum 4 zu treffen, obwohl bereits der aus dem Universum 11 für ihn beeindruckend genug war. Er erinnerte sich an seine drei Kämpfe gegen den Buu aus seinem Universum; Mr. Satans Freund und Kameraden. Er hoffte, dass der Majin Buu aus dem 11. Universum genau so war, wie der, den er kannte.

Vor sieben Jahren…

Uub war noch dreizehn. Vier Jahre lang hatte er seinen Körper trainiert und immer Gokus strenges Programm durchgezogen. Seine Kraft hatte sich um einiges erhöht, aber in Sachen Technik hatte er noch große Lücken. Trotzdem stachelte Goku ihn immer wieder an, sich mit Buu zu messen. Natürlich hatte der Saiyajin ihm mehrmals erklärt, dass der Djinn die Quelle seiner Energie war. An jenem Tag trafen sich Goku, Uub, Buu und Mr. Satan in einer einsamen Wüste, dem perfekten Ort für so einen Kampf. Uub und Buu standen sich gegenüber; etwa ein Dutzend Meter trennten sie. Satan feuerte Buu an als seinen Liebling. Goku gab Uub den Tipp, es mit einem schnellen Angriff zu versuchen und sofort mit voller Kraft loszulegen. Dann ging es los.

Zu Beginn war Uub sehr zurückhaltend, sogar ängstlich. Aber bald schon fand er den Mut zum Handeln, denn er wusste, dass das hier kein Kampf auf Leben und Tod war und nur sein Meister und der gealterte Mr. Satan Zeugen waren. Mit einem lauten Kampfschrei schoss er auf Buu zu, der bewegungslos und lächelnd auf ihn wartete. Im allerletzten Augenblick sprang Uub hoch und trat mit seinem rechten Fuß mit voller Wucht in Buus Bauch.

Ein Bein sank bis übers Knie in den weichen Körper des Djinns sein, dann warf ihn eine elastische Kraft zurück. Hatte Buu etwas nur seine Bauchmuskeln angespannt? Er hatte keinerlei Spuren auf dem Körper der Kreatur hinterlassen, er einfach nur seine normale Form annahm. Aber ihm blieb keine Zeit für lange Planungen. Von einer unglaublichen Wut zurückgeschleudert krachte Uub durch eine riesige Felsenformation und grub danach noch einen langen Graben auf dem kargen Boden, bis er zum Stillstand kam. Diese einfache Bewegung von Buus Bauch hatte ihn zwei ganze Tage lang geschlagen, blutig und bewusstlos zurückgelassen. Was für ein kolossaler Fehlschlag!

 

Zwei Jahre später bekam das Paar endlich eine Revanche. Zu diesem Zeitpunkt hatte Uub bereits das Fliegen gelernt. Als er wieder so zurückgeschleudert wurde, konnte er sich abfangen und erholen. Auch seine Kraft hatte stark zugenommen, aber der Hauptunterschied war die Technik! Wieder bestand das Publikum nur aus Goku und Mr. Satan und auch der Ort des Kampfes war derselbe. Buus Grinsen wurde immer breiter, als er sich auf diesen Kampf vorbereitete. Wie konnte nur jemand, der so freundlich und unschuldig aussah, die gefährlichste Kreatur des gesamten Universums sein? Das war für Uub schwer zu verdauen. Das war ähnlich absurd, als würde ihm jemand klarmachen wollen, dass Piccolo einmal versucht hatte, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Er würde später noch herausfinden, dass der Namekianer das wirklich versucht hatte…

Die zweite Runde zwischen Uub und Buu. Dieses Mal konnte er nicht nur auf seine höhere Kraft, sondern auch auf eine neue Technik zurückgreifen, von der er sehr profitierte: Kaioh-Ken. Ohne Zeitverlust aktivierte ihn der Teenager. Eine tiefrote Aura umgab ihn und seine Muskeln verdickten sich, ebenso wie seine Blutgefäße, um seinen Körper mit genug Sauerstoff zu versorgen.

Bisher konnte er diese Technik nur bis zum ersten Level kontrollieren, der seine Kraft für kurze Zeit verdoppeln konnte. Da er sich dessen bewusst war, griff Uub sofort an. Er traf Buu mit seiner linken Faust, die einen ordentlichen Kontakt mit seinem Körper schuf. Sofort schickte er einen Kick in den Bauch hinterher, diesmal war er auf das darauf Folgende vorbereitet. Als sich Buu davon erholte und seinen Bauch wieder zurückspringen lassen wollte, konnte Uub dessen Beine unter seinem Körper hervorziehen. Buu stolperte; der dunkelhäutige Kämpfer verpasste ihm einen Fußkick, woraufhin er einige Male an einigen Felsen abprallte, bevor er sich in der Luft sammeln konnte. Uub sprang hoch, um wieder mit seinen Fäusten zuzuschlagen, Buu aber konterte und rammte ihn in den Erdboden darunter. Nach dem Einschlag verschwand seine rote Aura, als er sich schmerzverzerrt wieder aufrappelte. Dieser Schlag hatte es wirklich in sich gehabt, aber dank dem Kaio-Ken hatte er ihn aushalten können. Andernfalls wäre er davon bewusstlos geschlagen worden.

Der Junge sah auf zu Buu, der gerade alle möglichen dämlichen Siegerposen vorführte, seine behandschuhten Hände über dem Kopf hob und sich selbst anfeuerte. Keiner von Uubs Treffern hatte einen Schaden am Körper der Kreatur hinterlassen. Bereits erschöpft beschloss Gokus Schüler dann doch, aufzugeben. Enttäuscht von sich selbst wandte sich der junge Mann ab und wollte vor den anderen davonlaufen. Aber sowohl Goku als auch Satan liefen ihm nach und nutzen die Gelegenheit, um ihm eine sehr wichtige Lektion zu erteilen: Egal, was passiert, gib niemals auf! Zusammen schafften sie es dann, ihn wieder aufzumuntern und ihm die Motivation fürs Training wiederzugeben.

 

Weitere zwei Jahre später kam dann ihre dritte und bisher letzte Konfrontation; Uub war siebzehn Jahre alt. Er war sehr gewachsen und konnte die Kaioh-Ken nun frei benutzen, so wie Goku gegen Freezer. Diesmal hatte sich Uub geschworen, ein einziger Treffer würde ihn nicht zum Aufgeben bringen. Er hoffte, diesmal nicht nur länger zu bestehen, sondern vielleicht auf einen knappen Sieg.

Gokus Einschätzungen zufolge war Uub mit seiner stärksten Kaioh-Ken dem Niveau von Majin Vegeta sehr nahe, als der als zweifacher Super Saiyajin Buu gegenüber stand. Natürlich hatte es damals für den Prinz der Saiyajins nicht zum Sieg gereicht, aber er hatte einen sehr guten Kampf abgeliefert. Auch Uub schien es ähnlich zu gehen; ihm fehlte die Kraft für den Sieg, aber er wusste sich zu wehren. Mit voller Kraft konnte er einigen Schlägen des Djinns ausweichen. Jede seiner Angriffe schleuderte die Kreatur davon, auch wenn sie keinen permanenten Schaden auf seinem pinken Körper hinterließen.

Aber Uub wurde schnell müde, die Schläge, die er einstecken musste, brachten ihn binnen weniger Minuten ans Limit. In einem echten Kampf auf Leben und Tod, wäre er verloren gewesen. Buu aber hielt sich zurück- genauso, wie man es ihm gesagt hatte, er solle kämpfen, aber nicht übertreiben. Es würde ein Test für das Durchhaltevermögen des Schülers sein.

Nach langen Minuten des Kampfes war Uub dann bereits zu verletzt, um weitermachen zu können. Seine Kraft war erschöpft, aber der junge Kämpfer war zu Tode entschlossen, seinen Meister dieses Mal zu beeindrucken. Nachdem er Buus letzten Angriff abgewehrt hatte, rappelte er sich mühevoll wieder auf die Beine hoch, ballte seine Fäuste und öffnete seine Augen. Das allein war ein Kraftakt, aber das würde am Ende egal sein. Er würde alle seine letzten Kraftreserven in diesen letzten Angriff einfließen lassen.

„KA- ME-HA-ME…!!“

Uub legte schnell seine Hände an seine Seite, aus denen sich eine hellblaue Energiekugel bildete. Dann schob er seine Hände nach vorne in Richtung Gegner und er brüllte:

„HAAAAAA!!!!!“

Wie ein Komet schloss die Energiekugel die Distanz zwischen den beiden Kämpfern. Buu stoppte sie mit einer ausgestreckten Hand, wenn er davon mehrere Meter nach hinten gedrückt wurde. Indem er noch einmal sein KI sammelte, schrie Uub noch lauter:

„Kaio-Ken…. ZWANZIG-FACH!!“

Gokus Augen weiteten sich vor Verwunderung, da er noch nie gesehen hatte, dass Uub ein solches Niveau erreicht hatte. Er selbst erinnerte sich gut daran, wie er beim Kampf gegen Vegeta die Technik weit über die Toleranzschwelle seines Körpers gepresst hatte. Uubs Muskeln verdreifachten ihre Masse! Überquellende Energie umgab seinen Körper, als der versuchte, solche Macht zu kontrollieren; eine Macht, die Buus Hand zerfetzte und dann ein Loch in seinem Bauch schoss, um dann beim Einschlag zu explodieren.

Als sich die grelle Helligkeit der Explosion aufgelöst hatte, sah Goku sofort zu seinem Schüler. Uub lag bewegungslos auf dem Boden. Goku lief zu ihm und hob den Jungen über seine Schulter, aller erkannte, wie niedrig seine Lebensenergie noch war. Er hatte wirklich alles in diesen letzten Angriff gelegt, bis zu dem Punkt, an dem er sein Leben riskierte. Zufrieden lächelnd hob Goku zwei Finger an seine Stirn und teleportierte sich zu Meister Karin, um fürs einen Schüler dort eine Senzubohen zu besorgen.

 

Damals, mit 17 Jahren, hatte Uub die zwanzig-fache Kaioh-Ken noch nicht kontrollieren können…. Aber seitdem hatte er sich verändert. Er war in Höchstform und bereit, es in der nächsten Runde mit Majin Buu aus dem Universum 11 aufzunehmen.

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