DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118
[Chapter Cover]
Teil 22, Kapitel 110.

Kapitel 110

Während der Kampf fortgesetzt wurde, verlor Bardock nichts von seiner Aggressivität. Seine Kraft und seine Geschwindigkeit waren bereits am Anschlag, Grund war dieser wahnsinnige Titan namens Cold. Sein Körper war überall zerkratzt, aber die Wunden waren nicht besonders tief. Trotzdem: dieser Kampf stand gerade erst am Anfang. Der Saiyajin würde ewig so weitermachen können und langsam würden die Wunden des Frostdämons schlimmer werden. Jeder Schlag war wie ein Hammer und würde in Colds Müdigkeit wie Sargnägel immer weiter hineinhämmern- wie es seine Vision ihm gezeigt hatte. Bardocks Visionen irrten nie, solange er sich selbst im Stande setzte, sie zu erfüllen.

Aber leider schien Cold mehr als ein Ass im Ärmel zu haben. Da der Kampf sich bisher als keine extreme Herausforderung für seine finale Form herausgestellt hatte, würde der einfach einen Gang zulegen. Seine Kraft hatte plötzlich zugenommen und seine Muskeln pumpten sich auf wie bei einem Bodybuilder- beeindruckend.

Bardock war sofort auf der Hut und wich so vielen Schlägen aus wie möglich. Er erwartete, dass ein solch massiger Körperbau seinen Gegner verlangsamen würde, aber darauf wollte er sich nicht verlassen und ließ somit größte Vorsicht walten. Und trotzdem waren seine Bemühungen quasi umsonst. Cold überraschte ihn immer wieder und demonstrierte immer höhere Geschwindigkeit als vorher! Bardock kassierte einen brutalen Faustschlag in den Bauch, der durch seine Rüstung drang, als wäre sie gar nicht da. Er japste, als Speichel und auch Blut aus seinem Mund drangen. Er weiter zerschmetternder Schlag folgte, ein dritter, ein vierter…

Dank des Adrenalins erwachten versteckter Kräfte und Bardock konnte dem nächsten Schlag gerade noch ausweichen und konterte sofort. Aber wieder wich sein Gegner dem weiten Haken mit Leichtigkeit aus. Indem er den Saiyajin umging, traf er ihn an der Schläfe und schickte ihn mit Wucht in den Ringboden unter ihnen.

Stur erhob sich Bardock und sammelte seine Gedanken. Zum Glück für ihn hatte der Imperator des 8. Universums seine Offensive nicht fortgeführt und erlaubte dem Saiyajin eine kurze Atempause. Das war nicht das erste Mal, dass Bardock hier eine solchen Zuwachs an Körpermasse gesehen hatte- Trunks aus dem Universum 12 hatte eine verdächtig ähnliche Verwandlung gezeigt. Das war die Bestätigung, dass diese Fähigkeit nicht nur den Frostdämonen vorbehalten war.

Seine etwas eingeschränkten Sinne hatten ihm verraten, dass diese aufgeblasene Form eine Stufe höher stand als Super Saiyajin, aber von der Form übertroffen wird, die die beiden Vegetas aus den Universen 13 und 18 gezeigt hatten- die von den blauen Blitzen gekennzeichnet war, die durch die hellere Aura zuckten. Das war zu viel, aber wenn er die Zwischenstufe erreichen konnte, könnte er diesen Kampf vielleicht noch gewinnen…aber dieses Vorhaben, mitten in einem Kampf, könnte eine zu große Herausforderung sein. Selbst nach einer Demonstration und einer groben Idee, wie man da hinkommt, das alles würde doch etwas Zeit beanspruchen.

Mit diesem Gedanken war die Pause auch schon vorbei. Langsam, unbeugsam wie ein Berg und selbstsicher schritt Cold auf den Saiyajin zu. Bardock ballte seine Fäuste und rief seine arttypische Aura auf. In jeder Hand erschien ein Licht, eine Ablenkung. Aber er war kaum einen Schritt nach vorne gekommen, da verschwand Cold auch schon und schloss die zehn Meter zwischen ihnen binnen Femtosekunden. Der Saiyajin hatte nicht die Zeit auszuweichen, als ein eiserner Griff mit überwältigender Kraft seinen Unterkiefer packte.

Mit blitzschneller Reaktion traf Kakaroths Vater seinen Gegner mit einem Kniestoß am Unterkiefer und konnte sich so befreien. Danach hatte Bardock genug Zeit, seinen beidhändigen Angriff von vorhin abzuschließen.

Aber leider übertraf ihn dieser verflixte Monarch auch darin. Cold erhob einen Energieschild, der den Strahl über seinen Kopf ablenkte und in die Weite des leeren Universums schickte. Wäre der Goldene Krieger nicht sofort zurückgesprungen, hätte er vielleicht das hämische zufriedene Grinsen auf dem Gesicht des Titanen bemerkt. Aber der mittlerweile schon ältere Saiyajin-Krieger durfte keinen Sekundenbruchteil warten, das wusste er. Indem er hinter seinem Gegner schien, landete er einen ordentlichen Kniestoß in Cold Rücken und schleuderte ihn nach vorne. Er nahm sofort die Verfolgung, auf in der Hoffnung weitere Treffer folgen zu lassen, die auf jeden potentiellen Schwachpunkt an Colds abnormaler Physiologie gerichtet waren. Für einen ungeübten Beobachter würden sie wie Zufallstreffer aussehen, aber er schindete Zeit, um herauszufinden, wie er sich verwandeln könnte. Diese ultra-muskuläre Form schien mittlerweile seine einzige Chance, mit jeder verstreichenden Sekunde immer mehr.

Seine Bewegungen wurden immer verzweifelter und brutaler. Mit beiden Fäusten schlug er mit voller Wucht auf den Schädel des Dämons ein und rammte ihn tief in den Ringboden. Die Wucht des Einschlags ließ sogar Colds Aura um seinen Körper herum kurz versiegen. Bardock hatte keine Zeit nachzudenken. Er wusste, dass so etwas den Tyrannen nicht ausknocken würde, er hatte bestenfalls einige Sekunden gewonnen- und sicherlich nicht die 30, die er brauchen würde.

Er vergrößerte den Abstand zwischen sich und seinen Gegner und sammelte Ki in seinen geballten Fäusten. Er erinnerte sich dabei an all die anderen Saiyajins im Turnier, die alle so viel stärker waren als er selbst. Er fixierte seinen Gedanken auf Colds Verwandlung, dann auf Trunks- die Veränderung in ihrem Energiefluss, mit der sie kurzzeitig die Kraft und Form ihres Körpers verändern konnten. Wie lange hatten sie gebraucht, bis sie diese Fähigkeit erreicht hatten? Er wusste es nicht, aber ihm blieben nur wenige wertvolle Sekunden. Bardock musste es versuchen… mit all seiner Kraft…

Colds Hand bewegte sich kaum merklich. Obwohl er auf dem Boden lag, seine Arme bewegungslos vom Ring festgehalten, hatten sich seine Finger bewegt. Dem Saiyajin war das sofort verdächtig. Trotzdem schrie er auf und feuerte sein Ki an, um es irgendwie neu auszurichten, es in seine Muskeln zu lenken, durch jede Sehne als nur darum herum. Zusätzlich beschwor er seine Wut herauf- ein Schlüsselelement für seine eigene erste Verwandlung in einen Super Saiyajin.

Zu spät! Aus einer von Colds Händen, die er in den künstlichen Himmel hob, kam ein Energieball. Er schoss direkt nach oben, um dann Kurs auf den Saiyajin zu nehmen. Bardock ließ seine Muskeln locker und wich dem Angriff knapp aus, der beim Einschlag auf dem Ring eine Staubwolke verursachte. Sofort konzentrierte er sich wieder, denn er wusste, dass jede Sekunde lebenswichtig war. Es könnte jede Sekunde passieren…

Cold war wieder auf den Beinen. Seelenruhig. Nachdem er sich mit den Händen den Staub von sich abgeklopft hatte, schritt er wieder langsam auf den Saiyajin zu. Nach einigen Schritten begann er ihn zu ärgern:

„Und? Kannst du meine Kraft erreichen oder nicht? Ich weiß genau, was du versuchst, aber selbst im Falle eines Erfolgs würde es nicht reichen.“ Colds Miene war todernst. „Gib auf. Jetzt.“

Der Frostdämon näherte sich weiter. Bei jedem Schritt wiederholte sich Bardock, dass er immer noch gewinnen würde. Er hatte das Resultat gesehen, oder? Aber, was wäre, wenn er seine Vision missinterpretiert hatte? Cold war mittlerweile über ihm.

„Ich verrate dir ein kleines Geheimnis, Primat. Meine wahre Macht liegt noch weit über dem hier. Du wirst den Abstand niemals schließen können. Ich gebe dir noch eine Chance. Gib auf, werfe dich vor mir nieder, jetzt. Flehe. Dann vielleicht könnte ich dein Leben verschonen.“

Alles war verloren, schoss es Bardock durch den Kopf. Selbst wenn er es schaffen würde, sich einige Minuten lang aufzublasen, würde es nicht reichen, nicht einmal annähernd. Die Ruhe, mit der Cold soeben gesprochen hatte, zeugte von einem viel fähigeren und aufmerksamen Kämpfer als erwartet. Der Dämon hatte die Macht von Trunks aus dem Universum 12 beobachtet und als minderwertig abgestempelt. Warum war seine Vision so anders als das hier?

„Scheiß drauf!!“, rief Bardock und versuchte einen letzten Schlag.

Cold aber verschwand und erschien plötzlich einen Meter neben ihm. Der Aura des wahnsinnigen Tyrannen war kugelrund und konzentriert; ein klares Zeichen, dass er es ernst meinte. Dann streckte er seine Hand in Richtung des aufmüpfigen Saiyajins aus und lähmte ihn. Bardock konnte keinen Muskel bewegten, er war in einer Art Energieball gefangen. Das nächste, was er mitbekam, war, dass er in alle Richtung herumgeschleudert wurde, als wäre er ein Volleyball oder so. Cold konnte seinen Gefängnisball perfekt kontrollieren, als er ihn an sich selbst und den Schutzschild der Zuschauer abprallen ließ. Die ganze Zeit über spürte Bardock große Schmerzen und kassierte jeden Aufprall mit voller Wucht.

„Und Tschüss!!!“, lachte Cold mit verschränkten Armen und vollführte den letzten Kick.

Wie eine Rakete wurde Bardock auf die Teilnehmer hingeschleudert. Zufällig war das Ziel das Universum 18- und einer der wenigen, die diese Technik kannten, war Son Goku. Vor vielen Jahren hatte er sie selbst erlebt- durch die Hände von Freezer. Er erinnerte sich gut an die Schockwelle, eine brutale zerstörerische Macht, die möglicherweise Bardock und seine Freunde töten oder schwer verletzten konnte.

Mit erstaunlicher Geschwindigkeit entfesselte Goku seine Macht als dreifacher Super Saiyajin und hob nur eine Hand. Sekundenbruchteile später kollidierte Bardock mit Gokus Energieschild und explodierte, doch der irdische Saiyajin hielt das aus. Endlich senkte er seine Hand und Bardock fiel wie ein Sack Reis zu Boden.

Piccolos langer weißer Mantel fiel wieder zurück, er selbst war mehr als erstaunt. Sein ehemaliger Rivale hatte sich so schnell verwandelt, so mühelos- in der Vergangenheit war das nie so einfach gewesen. Ebenso schockierend war Vegetas Reaktion. Anstatt seine Deckung zu heben, war er stoisch geblieben und musterte den heranrasenden Angriff nur herablassend mit verschränkten Armen. Auch er hatte eine Familie zu beschützen, und trotzdem hatte er nichts getan und Goku in Aktion treten lassen. Was verbarg er?

Für Kakaroth aus dem Universum 13 aber erschien das als blanke Unfähigkeit. In seinen Augen hatte Vegeta nicht die Zeit gehabt, reagieren zu können, basta! Auch seine Kameraden interpretierten die Aktionslosigkeit des Prinzen als Schwäche, selbst Imperator Vegeta selbst.

Cell hingegen, der ja direkt neben dem Areal 18 stand, ahnte, dass dem nicht so war. Vegeta besaß ein sehr hohes Niveau und Cell konnte es nicht erwarten, sich mit ihm zu messen.

„Pah! Schmeißt seinen Müll einfach irgendwohin…!“, lachte der Bio-Androide zu seinen ehemaligen Feinden.

„Da spricht der Richtige…“, murrte Vegetto von der anderen Seite.

Cold funkelte die Saiyajins aus dem Universum 18 und Vegetto an und grinste breit: „Ein kleines Geschenk für alle Saiyajins, die immer noch denken, sie könnten sich uns widersetzen!“

„29… 30. Bardock ist ausgeschieden!“, verkündete ein Varga.

König Cold schwebte zurück in sein Areal, während ein Namekianer sich dem verletzten Saiyajin näherte. Voller Verletzungen und blutüberströmt sprach er zu sich selbst. „Ich verstehe das nicht. Ich habe ihn doch besiegt gesehen..!“

Dann bekam er unverhofft Besuch von Pan. Immerhin war er ihr Urgroßvater und es brach ihr das Herz, dass er so verloren hatte, auch wenn sie kaum kannte. Sie blieb bei ihm, während der Namekianer ihn mit Magie heilte. Das Mädchen erwartete keine Gegenleistung, sie wollte einfach bei ihm bleiben- es würde wahrscheinlich das erste und letzte Mal sein, in dem sie seine Hand halten konnte. Es währte nur 42 Sekunden.

„Ein wirklich befriedigender Anblick“, lachte Dr. Raichi von seinem Areal 3 aus. „Auch wenn ich es selbst erledigen wollte… Aber das tut nichts zur Sache. Dafür bekomme ich eine königliche Köstlichkeit...“

Derweil machte sich Kakaroth immer noch über Vegeta aus dem Universum 18 lustig, wurde aber von Nappa unterbrochen.

„Hast du mitbekommen, dass dein Vater gerade verloren hat?“

Raditz sprach für sich und seinen Bruder, unberührt. „Warum sollte uns das was ausmachen?“

„Hah!“, grinste Vegeta. „Einmal eine nieder Klasse, immer eine niedere Klasse!“

„Was soll das heißen?!“

Kakaroth griff seinen Boss von hinten an. Vegeta blockte ihn, ohne sich überhaupt umzudrehen.

„Dummkopf! Wegen so einer Dummheit könnten wir alle disqualifiziert werden! Denkst du nicht, dass du schon genug angerichtet hast?“

Schnell mischte sich Raditz sein. „Er hat es nicht so gemeint, Vegeta. Du weißt, er kann sein Gemüt nicht kontrollieren. Aber bitte, das nächste Mal solltest du ihn einfach nicht provozieren.“

„Ja“, nickte Nappa. „Stattdessen sollten wir uns darum kümmern, wie wir an die Macht dieses alten Greises kommen“, meinte er und nickte in Richtung des 9. Universums.

Bardock kehrte in sein Appartement zurück und wich Raichis Blickkontakt aus, der immer noch ein eiskaltes Grinsen trug. Aber der Saiyajin war zu sehr in Gedanken versunken, um es zu bemerkten. Colds Macht war eine komplette Überraschung gewesen. Er war sich sicher, dass der Eistyrann aus seinem Universum nicht über diese Kraft verfügt hatte, sonst hätten sie schon lange verloren, lange bevor sie auf Raichi getroffen waren.

Er dachte wieder an die Super Saiyajins: Beide Vegetas mit Level 2, Vegetto und dieser Kakaroth mit einer langhaarigen Version und auch diese beiden Gotenks‘ aus dem 16 und 18. Und da war noch Trunks, der zwar schwächer war, aber durch seine Ultra Form dennoch stärker als er selbst.

Frisch geheilt und endlich alleine begann Bardock mit seinem neuen Training. Er würde sich mit Gewalt dazu bringen, das nächste Niveau zu erreichen. Er war vielleicht aus dem Turnier ausgeschieden, aber wer weiß, was die Zukunft bringen würde?

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