DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 15, Kapitel 72.

TEIL FÜNFZEHN: DAS ENDE DES ERSTEN TAGES

Kapitel 72


Son Goku näherte sich dem Areal des 9. Universums und lächelte strahlend. Krilin und Tenshinhan waren dort, sie entspannten sich und sprachen miteinander, Yamchu stand nur daneben und hörte zu. Aber als sie sahen, dass sich dieser Saiyajin aus dem Universum 18 näherte, brachen sie ab und beobachteten ihn stumm, abwartend.

„Hallo!“, grüßte Goku sie fröhlich. „Ich bin froh, euch alle hier zu sehen!“

Unangenehm berührt antwortete niemand auf seinen Gruß. Goku, dem das nicht aufgefallen war, richtete schnell sein Wort an Krilin.

„Also, es ist zu schade, dass deine Version aus meinem Universum nicht gekommen ist und an dem Turnier teilgenommen hat. Ich denke, ich hätte darauf bestehen sollen, aber egal. Es wäre richtig cool gewesen, wenn ihr Jungs miteinander gesprochen hättet. Aber deine Frau und deine Tochter, nein, seine Frau und seine Tochter, wollten, dass er zurückblieb.“

Das Kämpfertrio aus dem Universum 9 war von dieser Erzählung sehr überrascht worden. Niemand konnte sich ihren Krilin als Ehemann vorstellen.

„Ich habe eine Frau?!“, hakte Krilin nach.

„Jepp, das stimmt. Sie hier, aber aus einem anderen Universum. Schauen wir mal… Ich weiß, ich hab sie hier in der Gegend gesehen… Oh, da ist sie!“ Nach einigen Sekunden des Suchens zeigte Goku auf C18.

„Ich kann’s nicht glauben!“, lachte Yamchu leise. „Wie hat er es nur geschafft, so eine Hammerfrau zu heiraten?! Unfassbar.“

„Aha!“, meinte Videl. Sie hatte bisher nur zugehört, jetzt ergriff sie aber das Wort. „Ich hab’s ja gewusst, du stehst auf sie! Du bist eifersüchtig!“

„He, Prinzessin, sag‘ so was nicht! Bulma ist ganz in der Nähe! Und ich versichere dir, meine Absichten und Aktionen sind ehrenhaft.“

„Natürlich“, antwortete Videl sarkastisch, „Und ich bin mir sicher, wenn diese C18 hässlich alt und verschrumpelt gewesen wäre, hättest du dich auch so um sie bemüht.“

„Aber ist sie denn nicht etwas zu jung für mich?“, meinte Krilin, als er bemerkte, wie jugendlich und schön die Frau seines Doppelgängers, der Cyborg Nummer 18 aus dem Universum 14, war

„Vergiss nicht, sie ist ein Cyborg“, korrigierte Yamchu seinen Freund. „Sie ist vermutlich nicht mehr gealtert, wenn sie mich doch nur helfen lassen würde, um eine ordentliche Wartung durchzuführen…“

„Wartet mal, ihr habt sie also noch nie zuvor gesehen?“, fragte ihn Gohan aus dem Universum 18, der gerade mit seiner Frau und Tochter eingetroffen war.

„Nein…“, gab Krilin Auskunft.

„Hhm… seltsam. Ich denke mal, die Sache mit Doktor Gero ist in eurem Universum ganz anders verlaufen. Aber du bist ja auch ein Cyborg, Yamchu... Wie ist denn das passiert?“

„Das ist eigentlich eine ganz lange Geschichte… Aber warum erzählt ihr denn nicht zuerst von euch. Weil, sehr ihr, wir kennen die Saiyajins, und, naja, sie waren… grundböse. Wir sehen, dass ihr auch Saiyajins seid, aber ihr scheint mit ein gutes Herz zu haben.“

Er hatte Recht. Es gab niemanden, der ein reineres Herz hatte als Goku und Gohan, wenn das überhaupt möglich war. Es gab aber wohl auch kaum jemanden, der naiver war als Goku.

„Stimmt, ich bin ein Saiyajin“, antwortete er, „Aber ich bin auf der Erde gelandet, als ich noch ein Baby war. Der, der mich gefunden und aufgezogen hat, war Son Gohan, mein Großvater.“

„Son Gohan?!“, fragten Yamchu und Krilin im Chor.

„Kennt ihr ihn?“, wollte Goku wissen.

„Ja, er war unser Kampfkunstmeister“, antwortete Yamchu.

Goku dachte schnell nach. Wenn er niemals auf der Erde gelandet war, hätte er nie aus Versehen seinen Großvater umgebracht… was erklären würde, wie Opa Gohan Yamchus Sensei gewesen sein konnte…. Aber wie Yamchu und die anderen ihn getroffen haben könnten, musste er noch raten…

„Ich nehme an, dass Gohan dir die guten Manieren beigebracht hat?“, fragte Krilin interessiert nach. Seiner Meinung nach war Son Gohan einer der wenigen Personen, die genug Willensstärke haben könnten, um jemanden mit einer bösen Gesinnung in einen gutmütigen Menschen zu verwandeln

„Das hat er. Als ich noch ein Kleinkind war, war ich anscheinend sehr brutal und hinterhältig. Aber eines Tages bin ich auf den Kopf gefallen, und danach wurde ich zu einem freundlichen kleinen Jungen…“

„Das erklärt den Unterschied zwischen dir und Kakarott aus dem Universum 13“, schloss Tenshinhan.

„Zweifellos“, nickte Gohan. „Dieser wahnsinnige Mörder hat offensichtlich jeden auf der Erde getötet. Wer weiß, welche Gräueltaten er vollbracht hat, bevor ihn die anderen verbliebenen Saiyajins gefunden haben…“

Die Menschen des 9. Universums begannen darüber nachzudenken und all die verschiedenen Szenarien miteinander zu vergleichen. Jede Konsequenz war das Resultat eines Ereignisses, dass, sobald man es änderte, in einer Welt alles verändern könnte. Ein Saiyajin-Baby, das auf die Erde kam, würde einerseits ein Universum von bösen Saiyajins erschaffen, oder ein anderes voller gutherziger Krieger. Aber wenn das Baby gar nicht erst auf die Erde gekommen wäre, würden die Saiyajins später von den Erdlingen besiegt werden, wie in ihrer Welt… Das alles war sehr interessant, wenn man bedenkt, wie sich die Dinge anders entwickeln haben könnten.

„Also, wie haben sich du und ich getroffen?“, fragte nun Krilin.

„Wir haben beide bei Meister Muten trainiert“, erzählte Goku; er lächelte, als er sich an ihre vielen Abenteuer erinnerte.

„Aha“, machte Krilin zufrieden.

Das ergab Sinn. Goku war von Son Gohan aufgezogen worden, der selbst ein Schüler vom Herrn der Schildkröten gewesen war. Es war logisch, dass sie sich unter seiner Führung kennengelernt hatten.

„Wie geht es ihm?“, hakte er nach.

„Wem, Muten? Naja, er ist definitiv immer noch derselbe wie immer. Sag ich jetzt mal!“

„Verstehe… also ist es eine Konstante, dass er von einem Universum zum anderen immer noch ein Lüstling ist! Hahaha!“

Offensichtlich war Krilin sehr darüber erfreut zu erfahren, dass sein alter Meister im Universum 18 noch am Leben war. Und es war ebenso eine nette Überraschung, dass die Saiyajins aus dem Universum 18 recht vertrauenswürdig und gut waren. Aber Krilin war sich noch nicht darüber im Klaren, ob er und dieser Son Goku wirklich Freunde werden könnten… Nicht nach alledem, was er über Saiyajins wusste.

 

„Jetzt habe ich aber eine Frage. Also hat Yamchu eine Frau gefunden? Und, davon abgesehen, ähm, wie geht es Bulma?“

„Klasse Überleitung, Papa“, kicherte Gohan.

„Ja, hat er. Und wegen Bulma, ihr geht es sehr gut. In Wahrheit sollte sie jedem Moment herauskommen. Ich frage mich, was sie aufhält...“

Plötzlich erschienen vier Personen aus dem Gang, der zu den Appartements des Universums 9 führte. Gohan und Goku hatten keine Schwierigkeiten, sie wiederzuerkennen, auch wenn eine der vier Personen recht anders aussah als in ihrem Universum… Er war vertraut, aber nicht derselbe.

Bulma, begann mit Videl zu sprechen, während sich der Alte Kaioshin, der aus dem Z-Schwert befreit worden war, sich hinter die beiden Frauen stellte, von wo aus der die Aussicht genießen konnte. Offensichtlich hatte er versucht, Videl näherzukommen und hatte eine Backpfeife kassiert. Aber das hielt ihn nicht davon ab, sie weiterhin zu beobachten.

„Hey, Bulma!“, rief Goku und winkte.

Sie drehte sich überrascht um und starrte ihn an.

„Ja, anscheinend kennt er uns alle“, erklärte Krilin, der diese Information mit einer hochgezogenen Augenbraue kommentierte.

„Fast jedenfalls“, unterbrach ihn Gohan, als er sich an die vierte Person wandte. „Trunks?!“

„Ja“, antwortete der junge Mann, der von diesem fragenden Unterton überrascht zu sein schien. Anscheinend verstanden alle Universen, nur mit Ausnahme seines eigenen, seine Verwirrung.

„Also bist du der Sohn von Bulma und…?“

Gohan ließ die Frage bewusst offen, und wartete, dass jemand sie beantwortete. Yamchu lächelte und zeigte mit dem Daumen auf sich selbst.

„Das wäre dann wohl ich. Und, wo wir gerade davon reden, ich habe mich das schon gefragt… wer ist der Vater von diesen Trunks aus dem Universum 12? Er gleicht dem aus unserem Universum und den aus dem 16. Universum.“

„Oh, stimmt. Sie sind alle Söhne von Vegeta“, erklärte Goku.

Der ehemalige Wüstenbandit wurde plötzlich rot vor Zorn: „Ich wusste es, dieser Bastard!!“

„Ich… mit einem Saiyajin?! Furchtbar! Was habe ich getan, um das zu verdienen?!“

„Keine Sorge, Bulma“, beruhigte sie Gohan schnell. „In unserer Welt bist du sehr glücklich mit ihm. Er war zwar eine Zeit lang böse, aber er hat sich später für die gute Seite entschieden. Du hast auch eine Tochter, sie ist dort drüben in unserem Areal…“

Bulma und Yamchu schwiegen, als sie Bra einige Sekunden lang ansahen. Dann endlich lächelte Bulma. „Oh, sie sieht gut aus… aber nimmt sie nicht teil?“

„Nein.“

„Unsere auch nicht. Sie ist überhaupt nicht am Kämpfen interessiert, viel weniger noch an einem Turnier. Sie ist nicht einmal mitgekommen“, informierte sie die Mutter der Bra aus dem 9. Universum.

„Andererseits bist du mehr interessiert als deine Doppelgängerin aus unserem Universum“, fügte Gohan hinzu.

Bulma lachte, als sie darüber nachdachte, welche dummen Gründe ihr Alter Ego dazu bewogen haben könnten, zuhause zu bleiben. „Eigentlich bin ich nur da „für den Fall der Fälle“. Weißt du, ohne mich würde Yamchu nicht weit kommen.“

„Ha! Ha! Stimmt leider. Bulma hält mich am Laufen- wortwörtlich. Dank ihr bin ich besser in Schuss als die beiden Cyborgs aus dem Universum 14. Ich bin perfekt funktionstüchtig!!“

„Ja, du hast gut gekämpft“, meinte Goku, der sich wieder am Gespräch beteiligte. „Das hat mich total von den Socken gehauen! Du bist ganz anders als der Yamchu, den ich kenne. Nicht nur in Sachen Kraft…“

„Ah, ich habe mich schon gefragt, ob ich in deinem Universum schwächer bin… aber naja, egal, so lange ich am Leben bin! Ich bin doch am Leben, oder?“

„Klar!“, nickte Goku. Obwohl Yamchu über die Jahre hinweg zweimal gestorben ist, waren er und die anderen immer wiederbelebt worden.

Yamchu lächelte. Es war beruhigend zu wissen, dass er am Leben war. Das stellte alles bezüglich des 18. Universums in ein viel positiveres Licht, dieser Ort schien nun viel weniger ‚gefährlich‘. Und zum Thema gefährliche Leute, er musste einigen helfen. Er blicke hinüber zum Areal 14, wo die beiden Cyborgs C17 und C18 bewegungslos herumstanden. Er beschloss, genau jetzt mit ihnen zu sprechen.

„Gut, ich bin dann mal weg, ich werde mich mit den beiden Cyborgs aus dem Universum 14 unterhalten. Kommst du mit?“, fragte er seine Frau. Ihren technologischen Rat bezüglich des Aufbaus der Cyborgs würde vielleicht die Extraportion Hilfe darstellen, die er brauchte, um sie zu überzeugen.

„Ja, ich komme mit“, erklärte sie.

Yamchu marschierte sofort los und sprang über die Grenzmauern zwischen den Universen.

„So, Tenshinhan, erzähl‘ mal was von dir!“, begann Goku. „Deine Kraft bei deinem Kampf war beeindruckend!“

„Danke, aber ich bin sicher, ihr würdet euch langweilen…“, meinte der.

„Natürlich nicht!“, widersprach ihm Goku. Aber die anderen beiden neben ihm traten beiseite.

Es war zwar nicht so, dass sie nicht an Tenshinhans Geschichte interessiert wären, aber Gohan und Videl wollten mit einer anderen Person sprechen. Videl grüßte ihre Doppelgängerin mit einem Kopfnicken, als sie sich ihr näherten. Da er sich alleingelassen fühlte, begann sich Krilin mit dem Alten Kaioshin und Trunks zu unterhalten.

 

Einige lange Sekunden lang wussten weder Videl noch Gohan, was sie sagen sollten. Sie hatten so viele Fragen, dass sie kaum wussten, wo sie beginnen sollten. Und sie konnten einfach keine Grundlage finden, um ein Gespräch darauf aufzubauen.

Die Kämpferin aus dem Universum 9 drehte sich zu ihrer Doppelgängerin und deren Ehemann aus dem Universum 18 um, dann bemerkte sie deren Tochter. Sie konnte sich nicht genau ausmalen, wie die ganzen Geschehnisse für sie so anders abgelaufen sein könnten. Es war einfach etwas schwer, sich vorzustellen, was alles geschehen sein könnte. Wie konnte sie sich in einen Typen verlieben, der- obwohl er sehr gut aussah- nicht so schien, als würde er das Kämpfen schätzen? (Wenn sie nur erahnen könnte, wie stark Gohan wirklich war, dann hätte sie womöglich anders über ihn gedacht.) Auch ihre Doppelgängerin war so, ihrer Kleidung nach war offensichtlich keine Kämpferin mehr, wenn sie es je gewesen war. Im Gegensatz dazu hatte sie ihr Leben dem Kampf und der Kampfkunst verschrieben. Aber die aus dem Universum 18 schienen dem ein ruhiges Leben in der Vorstadt vorzuziehen. Was könnte wohl zu diesem drastischen Kontrast geführt haben?

„Dein Kampf war großartig“, begann Gohan endlich, „Ich hatte keine Ahnung, dass du so stark sein könntest! Ich habe mich gefragt, welche Art von Training du absolviert hast.“

„Ich hatte nur die besten Lehrer.“

„Oh, hey, hast du eine Tochter namens Pan?“, unterbrach ihn seine Tochter.

„Pan? Äh, nein, ich habe einen Sohn, der ist aber jünger als du.“

„Also… habe ich einen kleinen Bruder? Hast du gehört, Mama?“, meinte sie mit einem Lächeln.

„Äh, ja.“

Diese Information traf sie etwas überraschend. Videl fragte sich immer noch, wie und warum diese Version von sich selbst im Kampfsort- Business geblieben war, anstatt ein friedliches Leben mit ihrer Familie zu führen. Dazu kam noch, dass es unglaublich seltsam war, sich selbst in einer solchen Aufmachung zu sehen.

Ein Sohn… obwohl sie niemals ihre Tochter gegen einen Sohn eintauschen würde, war die Vorstellung, einen Sohn zu haben, ihr des Öfteren durch den Kopf gegangen. Immerhin hatte sie einen im Universum 9. Auch Gohan hatte immer davon geträumt, auch einen Sohn zu haben, und sich gefragt, wie er den Jungen nennen würde… Aber er beschloss, besser wieder zum eigentlichen Thema zurückzukehren.

„Wie lange beherrscht du schon den Kaioh-Ken?“, fragte er.

„Mehr als zwanzig Jahre… ich habe sie recht früh gelernt, damit ich meine Kraft erhöhten konnte.“

„Sie vergisst zu erwähnen, dass es mehr darum ging, um schneller trainieren zu können. Richtig, Schatz?“, meinte Trunks, der sich der Gruppe näherte.

„Oh, dann bist du also auch so stark? Also Sohn von Bulma überrascht mich das nicht.“

„Naja, ich habe mich zurückgezogen. Ich bin in letzter Zeit etwas außer Form. Aber ich war mehr richtig gut, das stimmt. Ich habe es aber nie jenseits des zehnfachen Kaioken geschafft.“

„Kaioken? Du beherrscht es also auch?“

„Jawohl.“

„Aber wer hat es dir beigebracht?“

„Meister Krilin und Meister Tenshinhan.“

„Ah, ich verstehe. Und von wem haben sie es gelernt?“

„Von einem Kaioh, der sie erfunden hat“, antwortete Trunks.

Logisch, natürlich. Das bedeutete, dass die beiden an einem bestimmten Punkt einmacht gestorben sind, als die Erde sich einer Bedrohung nahe sah…

„Gut, ich hoffe, du gewinnst deinen Kampf“, meinte Videl zur Tochter ihrer Doppelgängerin. „Pan, sei vorsichtig. Die Saiyajins sind grausam. Sie werden dir keinen einfachen Sieg schenken. Kennst du den Kaioken?“

„Nein…“, erklärte sie bedrückt. „Weißt du, ich bin die Tochter und Enkelin eines Saiyajins. Mein Großvater, der unsere Gruppe anführt, will es mir nicht beibringen. Stattdessen will er, dass ich mich in einen Super Saiyajin verwandle.“

„Das mit den goldenen Haaren?“, wollte Trunks wissen.

„Ja“, murmelte Pan.

„Naja, ich hoffe nur, du endest nicht wie die andere Pan…“

Jedermann war wie eingefroren, still. Diese Bemerkung mochte grausam erscheinen, aber sie war gerechtfertigt.

„Bojack war immens stärker als der Gegner, gegen du gekämpft hast“, meinte Gohan zu Pan. Der bloße Gedanke an ihn ängstigte sie.

„Auch wenn die andere ich eine Super Saiyajin war, hat sie trotzdem verloren.“

„Es war definitiv keine glückliche Paarung“, erklärte Videl vom Universum 9 sanft.

„Und dieser Kakarott, wie stark ist er?“, interessierte sich Trunks für den anstehenden Kampf seiner Halbtochter aus einem anderen Universum.

„Naja, das wissen wir nicht genau. Sie haben sich gebrüstet, dass sie die ‚Super Saiyajins‘ seien... es ist möglich, dass er so stark sein könnte wie Papa, denke ich mal…. Und selbst wenn Pan ein Super Saiyajin werden könnte, hätte Kakarott viel mehr Kampferfahrung…“

„He, Papa… kann ich mal kurz mit dem Universum 16 reden?“, bat Pan plötzlich und lief davon, bevor die Antwort darauf folgen konnte.

Gohan bemerkte das kaum, er nickte nur „Ja“, als sie schon davongelaufen war; er hatte seine väterliche Zustimmung gegeben, ohne nachzudenken, was sie vorhatte.

„Bis später, Mama!“, rief Pan noch, nicht zu ihrer echten Mutter, sondern zu der Videl aus U9.

Videl schien etwas verlegen zu sein, aber sie lächelte trotzdem und winkte Pan zum Abschied. Dann sprang das Mädchen bereits über die Grenzmauer zum U16.

„Nun, Videl, erzähl‘ mir mal von deinem Training“, fragte ihre Doppelgängerin aus dem U18 sehr interessiert.

Nach einer solchen Diskussion über seine Tochter und ihrem Kampf gegen Kakarott wunderte sich Gohan, dass Videl noch locker genug war, und überhaupt noch über das Kämpfen zu sprechen. Aber er ahnte es: in beiden Fällen konnte er sich vorstellen, was eine solche Reaktion hervorrufen könnte: Sie vermisste es, zumindest ein bisschen.

Am Ende blieb das Paar länger und diskutierten eine ganze Weile mit Videl und Trunks, dabei dachten sie an die ganzen Verbindungen zwischen ihrer Geschichte. Nebenan sprach Goku mit Tenshinhan, der, nachdem er den Saiyajin etwas besser kennengelernt hatte, seine Vorsicht und Vorurteile fallen ließ, vielleicht könnten die beiden doch Freunde werden!

Yamcha erreichte das Areal der beiden Cyborgs. Auf dem Weg dorthin hatte er über die nachgedacht, welche die vom Universum 18 getroffen hatten. Vielleicht würde er ihnen später mehr Fragen dazu stellen, wie zum Beispiel wo und mit wem sie lebten. Aber nun, da er sich vor dem Areal des 14. Universums befand, konzentrierte er sich allein auf die beiden Cyborgs. Er lächelte zu C17 und streckte ihm seine Hand entgegen. Der Cyborg aber würdigte ihn keines Blickes, sondern meinte nur bewegungslos:

„Du hättest mich nie besiegt.“

Und wieder war Yamchu von dieser so asozialen Reaktion überrascht. Er war kurz davor sich zu streiten, konnte sich aber im letzten Moment zurückhalten: eine Auseinandersetzung jetzt wäre alles andere als hilfreich. Das war wohl seine einzige gute Idee.

Trotzdem, Yamchu war nicht dumm, und voller guter Absichten. Was er wollte, war es, wie ein weiser Meister aufzutreten, wie Son Gohan, wer jeden zurück auf die Seite des Guten bringen konnte. Aber wenn sein ehemaliger Sensei, Gohan, der Experte darin war, war Yamchu nur der junge Schüler. Er hatte es noch nicht geschafft, bei seinem Training alles zu lernen, was er sollte.

C17 konnte nicht wissen, wie es möglich war, dass dieser Yamchu sich um ihn sorgte, oder warum dieser nervtötende Kämpfer glauben konnte, dass er ihm vertrauen soll. Es war eine unangenehme Situation, da seine Schwester und er ihn weitestgehend ignorierten, abgesehen von einigem eingeworfenen Gespött. Er begann ihnen einige Anekdoten zu predigen, von denen viele einfach nicht wahr sein konnten, in der Hoffnung, so die beiden Cyborgs zu überzeugen. Aber es war vergebens- schlimmer noch war es, als sie erkannten, dass keine seiner Geschichten irgendeinen Sinn ergab!

Diese Cyborgs hatten sich als sehr beratungsresistent gezeigt…. Vielleicht war es unmöglich. Sie hatten seit Jahren, Jahrzehnten, alleine gelebt und dabei jeden auf ihrem Weg getötet. Sie waren Massenmörder, ohne einen Funken Menschlichkeit. Alles an ihnen war so anders als Yamchu, ähnlich, wie die Doppelgänger aus den Universen 16 und 18, von denen keiner am Turnier teilnahm. Waren Yamchus Versuche, C18 zu retten, bereits von Anfang an zum Scheitern verurteilt?

Viel später beschloss Yamchu, sie fürs Erste zu verlassen, um zu einem anderen Zeitpunkt zurückzukehren. C17 bemerkte kaum, wie er davonging, während C18 einfach nur dasaß und Löcher in die Luft starrte. Wenn sie später beim Turnier eine Niederlage kassierten, würden sie vielleicht williger sein, ihn anzuhören.

Yamchu plante deshalb, am Ende der zweiten Runde zu ihnen zurückzukehren, und nach ihnen zu sehen.

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