DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 27, Kapitel 135.

TEIL SIEBENUNDZWANZIG: DIE NEUEN FÄHIGKEITEN DER FUSION

Kapitel 135

Mit großer Begeisterung hießen Teilnehmer und Zuschauer die Mittagspause willkommen. Wie immer aßen viele Universen zusammen mit ihren Kameraden. Am Tisch des 16. Universum lachte Vegetto über die Beschwerden seiner Söhne über die Macht das anderen Gotenks. Bra schob all ihre feminine Grazie und gute Manieren beiseite und verschlang einen riesigen Brocken Fleisch. Nebenan plauderte C16 mit Trunks, der jedoch abgelenkt schien. Der Saiyajin bemerkte das, wollte es aber nicht ansprechen, denn er war der Meinung, sein übervorsichtiger Freund würde nur die ganze Arena scannen. Plötzlich wandte sich der Androide an Trunks.

„Etwas ist seltsam“, begann er. „Die Saiyajins aus dem Universum 13 sind nicht Typen, die ein Essen ausfallen lassen, und trotzdem fehlen drei von ihnen.“

Trunks sah zu Vegeta, der dort alleine und ziemlich genervt saß. Man konnte ihn etwas murmeln hören.

„Verdammt, was treiben diese Dummköpfe nur? Raditz verstehe ich, aber die beiden anderen Deppen… ich denke, Kakaroth ist immer noch zu wütend, um seine Fratze zu zeigen, und ich habe Nappa ja befohlen, ihn im Auge zu behalten...“

„Ja, du hast ihn gehört“, lächelte Trunks. „Anscheinend wurde Kakaroth nach seinem Kampf verarscht und macht jetzt auf beleidigte Leberwurst. Ich denke mal, wir müssen uns keine Sorgen machen…“

Der schweigsame Riese gab keine Antwort. Er hielt Trunks‘ Schlussfolgerungen nicht für unlogisch, aber irgendetwas schien einfach falsch zu laufen. Und das war nur die Spitze des Eisberges, diesen Verdacht hegte er bereits schon länger.

 

Außerhalb der Arena, auf dem Schiff der Frostdämonen, informierte ein Soldat alle von der Mittagspause. Im ersten Raum traf er ein Mitglied des ehemaligen Ginyu-Sonderkommandos, Jeeth, wie der mit seinem großen blauen Freund diskutierte.

„Yo, was ist los?“

„Sir, in der Arena serviert man gerade das Mittagessen“, meldete der Soldat. „Lord Freezer und König Cold haben befohlen, das all seine Truppen Zeuge seines Triumphes sein sollen, der sofort im Anschluss daran beginnt. Bitte folgen Sie mir!“

Batta kicherte. „Klar doch, wir müssen hier nur schnell was regeln…“

Plötzlich brachte er sich hinter dem Soldaten und packte ihn am Kragen. Der Außerirdische hatte nicht mal die Zeit, einen Laut von sich zu geben, denn Jeeth hielt ihm den Mund zu und grinste grausam. Der Soldat wollte schreien, doch dann wurde er freigelassen und bekam einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter.

„Willkommen im Dienst von Meister Babidi. Und jetzt, folgen wir dem Wunsch unserer ehemaligen Lords!“

Wie immer blieb das Areal 5 leer. XXI blieb in seinem Appartement und der zuständige Varga schaffte es nicht einmal, sich der Tür zu nähern. Auch das 4. Universum war leer, denn Buu war immer noch Gefangener des Großkaiohshins. Er bat seine Wärter höflich um einige Süßigkeiten, aber die vier Götter verweigerten ihm das standhaft. Aber den beiden Piccolos fiel die unerklärliche Abwesenheit Cells zwischen ihnen auf. Seit seinem Kampf gegen Tapion war er verschwunden, und das war eigenartig. Er hatte angekündigt, duschen zu wollen, aber das hätte nicht so lange gebraucht. Was trieb er denn nur?

An der Seite des Namekianers klagten Trunks und Goten lautstark über ihre Demütigung durch Bra und ihrer Kumpels. Ungern servierten sie allen ihre Malzeiten und bedienten Vegeta, Goku und besonders Bra von Kopf bis Fuß. Gokus Appetit war wie immer unerschöpflich und er bat um mehrere Nachschläge. Vegeta zwang sie, ihn auf Knien zu bedienen, aber Bra war die Schlimmste. Sie bemitleidete sie dauernd und ließ sie auf Händen und Füßen herumlaufen- ihr Vater hatte sie inspiriert. Nichts war schlimmer als das. Lieber hätten die beiden Jungs Broly als dreifacher Super Saiyajin bekämpft, ihre Scham war größer als ihre Angst vor dem Legendären Super Saiyajin.

„Oh, gibt es noch Kuchen?“, fragte sie.

„Ich nehm‘ noch einen Nachschlag!“, fügte Uub hinzu.

„Und vergesst nicht die Knie!“, rief Goku lachend aus.

„Auf allen Vieren!“, knurrte Vegeta amüsiert.

„Wann hat diese Folter ein Ende?!“, jammerte Trunks.

„Bei Gott und der Welt, bitte lasst mich sterben!“, tat es ihm Goten gleich wie eine Drama-Queen.

"Trotzdem ist es interessant", unterbrach sie Piccolo mit einem großen Glas Wasser in der Hand. "Wie habt ihr nur diese neue Version der Fusion gelernt?"

"Ja, das ist echt cool!", lachte Goku auf, seine Hände schmutuig von einer würzigen Grillsauce. "Die Metamorianer haben nie gesagt, dass es eine verbesserte Version gibt, ich habe es nicht für möglich gehalten!"

“Naja, eigentlich… sind wir uns auch nicht… sicher…“ antwortete Trunks ehrlich. „Alles, was ich weiß, ist, dass wir heute Morgen aufgewacht sind und denselben Traum hatten. Dann haben wir es im geheimen getestet und es hat funktioniert. Ich denke mal, durch unseren Kampf gegen Buu waren wir zu gestresst, um zu verstehen, wie wir darauf gekommen sind.“

„Hhm, schon wieder eine wunderhafte Verbesserung, wie Uubs plötzlicher Fortschritt in Sachen Magie?“, brummte Vegeta finster.

„Was meinst du damit?“, wollte Goten wissen.

„Freezer mit seinen neuen telepathischen Fähigkeiten, Majin Buu, der auf einmal die Turnierregeln versteht, Gotenks mit seiner neuen Fusionstechnik und nicht zu vergessen, Uubs neue Fähigkeiten… Wenn du glaubst, das wären alles Zufälle, bist du ein größerer Depp, als ich gedacht hätte. Während wir geschlafen haben, ist etwas passiert.“

„Und vielleicht war das der Grund, warum wir gestern Nacht aufgewacht sind!“, entfuhr es Goku und er schlug mit der Hand auf den Tisch. „Ich wusste es, das habe ich mir nicht eingebildet!“

Piccolo und Son Gohan sahen misstrauisch zum Areal der Kaiohshins. Immer noch gefangen sah Buu mit tränennassen Augen zu seinem Wärter, der seelenruhig mit seinen Kameraden aß. Könnte es sein, dass der Dschijn heimlich ausgebüxt war? Nein, es war unmöglich, dass der Größte der Götter getäuscht werden konnte. Er hatte Gasts Technik gemeistert- und gestern hätte Buu sich definitiv nicht befreien können! Aber wer sonst könnte die Dinge so manipulieren?

„Wie auch immer, nun ist Gotenks das stärkste Wesen unseres Universums!“, grinste Trunks breit. „Wenn es irgendwo ein Problem gibt, wird der Superheld unseres Universums den Tag retten!“

„Eigentlich habe ich gerade ein gewaltiges Problem“, unterbrach ihn Vegeta missmutig. Die Jungs warteten stumm darauf, bis er weitersprach. Vegetas Mund verzog sich zu einer traurigen Miene „Mein Teller ist leer. Auffüllen!“

Bra grinste und kicherte. „Brutal, Paps. Brutal.“

Trunks sah betreten zu Boden und folgte seinem ebenso verschämten Kameraden in die Küche.

 

Ohne eine emotionale Regung beobachteten ihre Doppelgänger aus dem Universum 16 die Szene. Sicherlich half es, ihren Neid auf ihren neuen Insta-Gotenks ein wenig zu dämpfen. Wie immer verstanden sich die beiden auf den ersten Blick und sie wandten sich simultan an Vegetto, der gerade astronomische Mengen an Essen in sich hineinsog.

„Paps! Bring uns die neue Fusion bei! Wir wissen, dass du sie gelernt hast!“

Der Saiyajin war dermaßen überrascht über ihren Einsatzwillen, dass er sich beinahe verschluckte und nach hinten fiel. Piccolo und Bra wandten peinlich berührt ihre Blicke ab, während Pan und Gohan ihm aufhalfen. Er schluckte und räusperte sich, bevor er antwortete.

„‘Tschuldigt, Jungs, jetzt nicht. Ich esse gerade.“

„Nein, wenn du fertig bist, zeigst du uns dann die Posen und alles, an das du dich erinnerst? Du hast es auswendig gelernt, oder?“

„Ja, schon“, antwortete Vegetto stolz. „Es ist eigentlich genial, das hätte ich von ihnen nicht erwartet. Also bestehet für euch noch Hoffnung, auch wenn es nicht ihr wart. Endlich kommt von Gotenks mal was Positives, ihr versteht?“

Unter Bras herablassenden und überheblichen Blick sanken Trunks‘ und Gotens Schultern zusammen. Normalerweise hätte der letzte Kommentar sie zum Schweigen gebracht, aber dieses Mal waren sie hartnäckiger. Um ihrer Ehre willen mussten sie eine Möglichkeit finden, diese Geheimnisse zu erkaufen und gegen Gegner wie Buu würden sie die dringend brauchen.

„Nun? Was ist deine Antwort?“, wiederholte Goten.

Vegetto seufzte. „Gut, ich bring’s euch bei. Aber lasst mich zuerst fertig essen, ich habe gerade einige Rindsrippchen bestellt.“

Am Ende seines Satzes erschienen etwa zwanzig Varga, die eine riesige Platte herbeischleppten, darauf Vegettos Bestellung. Die beiden Jungs schlugen mit dem Kopf gegen die Tischplatte, das würde noch eine Weile dauern…

In seinem Apartment befand sich Cell in einem Zustand intensiven mentalen Trainings. Obwohl er in seinem Zimmer arg begrenzt war, stellte er sich vor, wie er gegen beide Gohans Schattenboxen trainierte. Er erhöhte die Schwierigkeit und benutzte echte Kraft, welche echten scharfen Schmerz verursachte. Aber in seiner Vorstellung unterlag er nie. In einem echten Kampf wäre dieses Duo zu viel für ihn, das wusste er, aber einzeln wäre es eine andere Geschichte. Okay, er hatte sie noch nie mit voller Kraft kämpfen sehen, aber auch er war ja noch weit von dem Enthüllen seiner wahren Kraft entfernt.

Gegen seine neue Kraft war der zweifache Super Saiyajin, der ihn damals in den Boden gestampft hatte, ein Nichts, dazu kam noch der Zuwachs durch die Magie dieses Hexers- auch wenn er die Quelle dieser unsauberen Kraft ekelhaft fand. Deshalb hatte er in seinem Geist einen kleinen Rest an Unabhängigkeit versiegelt, gut von den Einmischungen seines „Meisters“ versteckt. Er war doch nicht so mächtig, dieser Zauberer. Der andere Magier, dieser mysteriöse XXI, machte ihm viel mehr Sorgen. Seine Fähigkeiten übertrafen Babidi bei Weitem. Aber Cells wahres Ziel war Rache gegen Gohan, ein echter Kampf ohne doppelten Boden auf voller Kraft, keine Rückzieher, keine Einschränkungen. Für die beiden Erzfeinde musste die Sache abgeschlossen werden. Motiviert vollführte er einen mächtigen Kick, der das Appartement verwüstete und die Einrichtung in Schutt und Asche legte. Ja, er war bereit für den Kampf.

Im Zimmer des 14. Areals untersuchte Yamchu C18 sorgsam. Ihr Bruder verhielt sich seltsam, aber Yamchu ignorierte das, denn er dachte, dass er in seiner Wut einfach alleine sein wollte. Als er die Hand der jungen Frau hob, bestätigte er, dass sie wirklich deaktiviert war, wie tot. Die Lebensenergie der Cyborg war komplett ausgelöscht worden, und trotzdem war ihr Gesicht eingefroren in einer Maske des blanken Terrors. Sie hatte etwas gesehen- darin war sich Yamchu sicher- etwas vollkommen Grauenhaftes in diesem Magier. Eigentlich spiegelte das die erste panische Reaktion des Alten Kaiohshins wieder, als er XXIs Namen das erste Mal gehört hatte.

„Weißt du, ich sollte sie vielleicht in unser Appartement bringen“, murmelte er laut. „Vielleicht weiß das Alte Kaioshin etwas, wie man sie wiederbeleben kann, und ich muss ihn ohnehin etwas über diesen Schlaumeier fragen. Aber ich kann ihren Bruder nicht alleine lassen, nicht in seinem Zustand… vielleicht lässt er sie mich nicht mal mitnehmen. Was soll ich machen?“

Er hob C18 hoch, gedankenversunken. Er versprach sich, sie irgendwie wiederzubeleben oder sie zumindest zu beschützen.

Eine Stunde später endete die Mittagspause. Goten und Trunks aus dem 18er jubelten erleichtert, als ihr Martyrium endlich ein Ende gefunden hatte, und fielen sich in die Arme. In der Zwischenzeit hatten ihre Doppelgänger mit Vegetto die Arena verlassen- als der nach diesem Verschlingen von Tonnen an Essen endlich wieder auf Normalgröße zusammengeschrumpft war. Der Anblick seines Essensverhaltens trieb den Varga die Tränen in die Augen.

„Tja, jetzt ist diese Saiyajin an der Reihe, oder?“, meinte Eleim aus dem Universum 19. „Ich kann nicht erwarten, sie kämpfen zu sehen, besonders nach der beunruhigenden Vorstellung vorhin. Wir alle müssen sie anfeuern!“

„Ich fürchte, da müsst ihr noch warten“, erklärte ihm Gohan von nebenan. „Als nächstes müssten noch zwei Doppelkämpfe kommen, glaube ich.“

„Wir hoffen, allen hat das Essen geschmeckt!“, verkündete ein Varga laut. „Bevor wir mit der Veranstaltung weitermachen, haben wir noch zwei Extra-Kämpfe für euch!“

„Genau wie ich es mir gedacht habe“, lächelte Gohan zufrieden, dass er richtig geraten hatte.

„Das erste Team besteht aus Videl aus dem Universum 9 und Tidar aus dem Universum 19… gegen Cooler aus dem Universum 8 und Gotenks aus dem Universum 16!“

 

Die Mitglieder des 16. Universums sahen sich an, denn Trunks und Goten waren gerade mit Vegetto trainieren. Höchstwahrscheinlich überhäufte er sie gerade mit einer endlosen Predigt über jedes Detail der Posen, alles dank seines unfehlbaren Gedächtnisses.

„Also, sollten wir sie nicht rufen?“, fragte Piccolo.

„Oh, ich mach das!“, rief Pan enthusiastisch aus.

„Nein, warte“, hauchte Bra, als sie sie an der Schulter festhielt. „Es war ihre Entscheidung wegzugehen, also sollten diese beiden Idioten auch mit den Konsequenzen leben.“

„Bra…“, seufzte Gohan. „Du kannst doch nicht…“

„Oh doch, ich kann“, antwortete sie unheilschwanger. „Wir alle haben genug von diesen beiden, leugnet das nicht. Gotenks verfügt über enorme Kräfte, aber er ist komplett inkompetent, frustrierend und ein armseliger Witz. Lasst sie nur von Papa diesen blöden Tanz lernen und erspart uns alle, wieder einmal ihre Dummheit zu erleiden. Zumindest haben damit andere eine Chance auf einen guten Kampf. Ich bin der Meinung, Leute sollten ihre Kraft nicht dadurch erlangen, dass sie faul herumlungern. Und versucht besser nicht, mit mir zu streiten“, schloss sie dann die Diskussion.

Obwohl er anderer Meinung war, musste auch Piccolo zugeben, dass Gotenks der klare Favorit des Sekundär-Turniers war. Keiner konnte ihm das Wasser reichen und er würde einfach alle anderen besiegen, da sie schwächer waren. Gohan schien dieselben Überlegungen anzustellen, auch wenn er ihnen gerne doch eine Chance gegeben hätte. Aber Bra stellte hier das Gesetz auf und um des lieben Friedens Willen wollte keiner hier eine Szene machen. Piccolo informierte also die Varga, dass Gotenks nicht teilnehmen würde, was dem Vogel sehr missfiel.

Auf der anderen Seite der Arena trat Videl aus ihren Appartement heraus und schien sichtbar kampflustig zu sein. Viele Zuschauer wunderten sich, dass sie sich zeigte. Da man seit einiger Zeit niemanden mehr in dem Areal zu Gesicht bekommen hatte, hatten einige schon angenommen, dass die Mitglieder nach ihrer Niederlage nach Hause zurückgekehrt waren. Aber offensichtlich war dem nicht so.

Die Menschenfrau traf im Ring auf den Heliorianer und sie begrüßten sich. Nebenan war auf dem Gesicht von Vegeta 13 der Frust abzulesen. Raditz’ Verhandlungen dauerten schon ziemlich lange an und trotzdem hatte ihn die Kriegerin aus dem Universum 9 keines Blickes gewürdigt. Entweder ließ sich sein Botschafter reichlich Zeit oder es gab einen Stillstand in den Verhandlungen mit den Menschen. Schlimmer noch, die anderen beiden Saiyajins waren immer noch unauffindbar…

 

Diejenigen, die einen spektakulären und intensiven Kampf erwartet hatten, wurden bald bitter enttäuscht. Cooler hatte sich sofort verwandelt. Er wusste, dass die Erdenfrau stark war, stark genug, um gegen seinen Vater einen guten Kampf zu liefern und ihn dazu zu zwingen, seine originale Form anzunehmen. Selbst in seiner fünften Form war Cooler weit von diesem Niveau entfernt. Und außerdem wusste er auch, dass die Technologie der Heliorianer ihn leicht verletzen konnte, sogar tödlich. Wenn sogar Buu aus dem Universum 4 ihre Rüstung gestohlen hatte, war das ein Beweis von den Möglichkeiten, wie man sie auch gegen stärkere Gegner anwenden konnte. Da es zwei gegen einen waren, ahnte der Dämon, dass sein Sieg unwahrscheinlich war und Tidars Rüstung war gefährlich genug, dass ein direkter Angriff ausreichen würde. Er musste unbedingt Distanz wahren.

Deshalb stürzte er sich auf die Frau und schlug mit einer Faust auf ihr Gesicht. Aber Videl ließ sich von der Wucht des Schlages davontreiben und überraschte damit Cooler, der noch keine Verteidigungsposition eingenommen hatte. Ihr linkes Bein spannte sich an, schlug zu und traf den Bauch des Frostdämonen mit Wucht, der aufschrie, während er durch die Luft geschleudert wurde. Cooler hatte kaum sein Gleichgewicht wiedererlangt, als ihn eine Energiewelle von der Seite traf. Tidar, nun mit seiner eigenen Ultra-Rüstung, feuerte mit seiner Plasmakanone auf dem Handrücken und überhäufte den Prinzen mit einer Feuerwalze. Videl aktivierte ihre maximale Kaiohken und begann von der anderen Seite einen Nahkampf mit ihrem Gegner. Dieser kombinierte Angriff ließ Cooler keine Möglichkeit, sich korrekt gegen einen der beiden zu wehren, sich zurückzuziehen oder zu kontern. Der Frost-Prinz brüllte vor Zorn und entfachte seine Energie soweit er konnte und drängte Videl zurück. Aber sobald er ihr nachfliegen wollte, hielt Tidar ihn auf und begann ebenfalls einen Nahkampf mit seinen Fäusten. Und Videl übernahm ihrerseits das Abfeuern von Energiebällen.

Gegen diese Strategie konnte sich der Frostdämon nicht wehren, er war so überwältigt, dass er kurz vergaß, dass er gegen eine Ultra-Rüstung kämpfte. Er erinnerte sich daran eine Sekunde zu spät daran, aber der Fehler war bereits gemacht worden. Tidar hatte ihn schon an der Schulter gepackt und seine maximale Schwerkraft aktiviert- Cooler fiel augenblicklich auf die Knie und war bewegungsunfähig. Mit einem Blick voller Hass funkelte er seinen Gegner an, der vor Anstrengung schwitzte. Eine so mächtige Kreatur wie einen Frostdämonen festzuhalten war Schwerstarbeit, aber der Sieg war ihnen nun sicher. Plötzlich aber deaktivierte Tidar seine Schwerkraft und ließ einen etwas verwunderten Cooler zurück. Bevor der Prinz begriffen hatte, was los sei, schlug Videl von oben mit voller Kraft auf seinen Kopf und rammte ihn mit dem Gesicht nach unten in den Ringboden, dabei verlor er das Bewusstsein. Die Tochter von Mr. Satan hatte ihre Kaiohken bis ans Limit gebracht, aber dieses Mal konnte sie sie gut anwenden und die Sache schnell abschließen.

 

Schnell erklärten die Varga Tidar und Videl zu Siegern, daraufhin gratulierten sie sich gegenseitig. Der Krieger aus dem Universum 8 wurde von seinen Soldaten abgeholt und in ihr Areal zurückgebracht, wo er sich erholten sollte. Freezer schien von dieser Vorstellung angeekelt, während Cold ihn nur aus den Augenwinkeln beobachtet hatte. ‚Armselig‘, dachte er nur.

Buu aus dem Universum 4 war wieder in seiner Geisteswelt verschwunden, denn er war extrem gelangweilt. Seinen Berechnungen zufolge würde sich das letzte Match zwischen den beiden Piccolos gegen Dabra und einem der Heliorianer zutragen. Keiner der beiden Namekianer hatte ernsthaft trainiert und die Nanotechnologie war für Buu uninteressant geworden. Während er auf Vegettos Tochter wartete, wie sie gegen den galaktischen Goliath antreten würde, konnte er sich auch ein Nickerchen leisten.

„Für den letzten Kampf der ersten Runde rufen wir nun die letzten Teilnehmer! Piccolo aus dem Universum 16 und Piccolo aus dem Universum 18 gegen Dabra aus dem Universum 11 und Naurb aus dem Universum 19!“

„Möge das beste Team gewinnen!“, rief der Heliorianer in Richtung des Namekianers von Nebenan aus.

Piccolo nickte und lächelte, als er und sein Doppelgänger synchron auf den Ring zu gingen. Beide Namekainer hatten die Rüstung bereits zur Genüge beobachten können und wussten, auf was sie achten mussten. Obwohl sie sich regenerieren konnte, waren sie nicht auf dem Level von Buu- und ihre Kampfkraft noch nicht mal auf dem eines zweifachen Super Saiyajins. Gleichzeitig handelte es sich hier ja nur um ein Vorzeigeturnier und es wäre unwahrscheinlich, dass der Helioiraner die volle Power der Rüstung nutzen würde. Und sicher würde er nicht riskieren wollen, seine Gegner tödlich zu verletzten, das war gegen die Regeln. Einige Sekunden später erschien auch Dabra. Dem Kaiohshin des Ostens war das Universum 11 immer noch verdächtig und die Anwesenheit dieses Handlangers war Zeuge davon, dass sie immer noch anwesend waren. Diskret schlich sie sich durch die Korridore des 11. Universums, um sie auszufragen.

„Warum kann Buu jetzt nicht auch kämpfen? Nicht fair!“, beklage sich der fette Majin.

„Du weißt schon, warum, Buu! Jetzt halt die Klappe und lass mich konzentrieren!“

Hinter seinem Meister, der immer noch stur auf seine Kristallkugel starrte, ballte Majin Buu seine Fäuste und war wirklich wütend. Er hasste es, so behandelt zu werden. Ihm gefielen nette Leute, wie der Kämpfer, der ihn in eine Wassermelone verwandelt hatte, und er wünschte sich so ein Leben. Aber dieser gelbhäutige Hexer, dem er seine Freiheit verdankte, hinderte ihn daran, selbst kleinste eigene Entscheidungen zu treffen. Unfair! Er war stark, er war attraktiv, er war Buu! Also was hielt ihm davon ab, sich aus seinen Ketten zu befreien und endlich frei zu sein? Dieser Gedanke ließ ihn seine Faust heben. Er war so nahe, es wäre so einfach. Alles, was er noch tun musste, war seine Hand auszustrecken und dieses fragile Insekt zu töten…

Eine Tür wurde unsanft aufgestoßen und ließ Buu und Babidi zusammenzucken, beide sprangen sich beinahe an. Das Blick eines Kaioshins war eines der Dinge, die Babidi am meisten hasste, denn sie hatten vor so vielen Jahren seinen Vater ermordet! Eine Grimasse des Hasses verzerrte sein Gesicht.

„DU! Was glaubst du denn, was du treibst, einfach hier so hereinzuplatzen! Ich könnte dir meinen Buu auf den Hals hetzen, du dreckige Mörderin!!“

„Versuch’s erst nicht“, unterbrach ihn die Göttin. „Die Tür ist weit offen und jeder kann fühlen, was hier drin vor sich geht. Wenn der Großkaiohshin einen Hauch von Aggression fühlt, wird er euch in Sekundenbruchteilen entfernen.“

Der Zauberer knirschte mit den Zähnen, seine Nasenhaare zitterten vor Zorn.

„Spricht, Babidi. Welche Teufelei brütest du gerade aus?“

„Was gibt dir den Anlass zu denken, dass dem so sei?“, kicherte Babidi. „Ich habe ein ganzes Universum, das meinem Willen untersteht- warum soll ich also riskieren, hier zu sterben, wenn hier so viele Leute sind, die stärker sind als mein Buu?“

„Dann warum bist du noch hier?“, knurrte die Kaiohshin. „Kehre in dein eigenes Reich zurück.“

„Ah, aber hier gibt es noch so viele Dinge, die mich interessieren“, log Babidi und versiegelte seinen Geist gegen jedmögliche Spionage. „Das Kind, das mich lächerlich gemacht hat, er nutzt dieselbe Magie wie mein Buu. Nicht zu vergessen der andere Buu, den ihr gefangen hält, besonders seine Macht. Trotz seines mangelnden Respektes mir gegenüber ist er doch der Majin, von dem ich immer geträumt habe! Und zu guter Letzt dieser andere Magier, der sich in seinem Appartement verschanzt- noch nie habe ich solche Meisterhaftigkeit über die Künste der Magie erlebt! Wenn ich sie besser verstehen will, muss ich ganz einfach bleiben und studieren. In der Zwischenzeit erlaube ich eben Dabra, etwas Spaß zu haben.“

Die besten Lügen enthalten einen Funken Wahrheit, und diese hier war ein Paradebeispiel. Obwohl er geplant hatte, alle Universum zugleich zu überfallen, hatten diese drei Mysterien wirklich seine Neugierde geweckt. Und es war korrekt, dass er eines davon wirklich lösen wollte. Die Kaioshhin versuchte, seinen Geist zu lesen, fand aber nichts Verdächtiges oder Bedrohliches. Kaum überzeugt verließ sie den Raum, nicht aber ohne dem grinsenden Zauberer einen letzten funkelnden Blick zuzuwerfen. Dieser seufzte dann frustriert und wandte sich wieder seinem Kristallball zu, während Buu sich wieder in seine Ecke verkroch; sein ganzer Plan, sich aus der Kontrolle des Hexers zu befreien, war verflogen.

In der Zwischenzeit war der Kampf in der Arena in die heiße Phase gekommen. Jeder Piccolo hatte sich geteilt, das bedeutete vier identische Namekianer gegen die zwei anderen. Während Dabra sie auf Distanz hielt, schien Naurb aufgrund der kämpferischen Fähigkeiten seiner Gegner auch keinen Vorteil erlangen zu können. Mit seiner Rüstung war er schneller und stärker, aber die Namekianer waren Meister ihrer Künste. Die Tatsache, dass es zwei waren, erhöhte die Schwierigkeit noch weiter.

Einer der beiden Piccolos überkam seine Defensive und landete einen kräftigen Schlag gegen seine Brust, damit schaffte er es, die Rüstung zu beschädigen. Dem Heliorianer verschlug es den Atem und er spie Speichel. Bevor er sich erholen konnte, sprang ein andere Piccolo dazu und knockte ihn mit aller Kraft aus. Der rüstungsbewährte Krieger kollabierte und verlor das Bewusstsein.

Nebenan schaffte es ein Piccolo sich an Dabra heranzuschleichen, ihn am Bauch festzuhalten und ihn mit großer Mühe auf den Boden zu drücken. Der König der Dämonen war wütend über solche Methoden.

„Was glaubst du denn, was du hier machst, du Insekt! Du wirst mich nicht lange genug festhalten!“

„Du solltest dich eher um sie sorgen, nicht um mich!“, flüsterte ihm Piccolo ins Ohr.

Dabra erstarrte, als die drei anderen Piccolos vor ihm erschienen und ihre Energie in ihren Händen sammelten. Es war nicht genug Kraft dahinter, um ihn zu zerstören, aber es wäre dennoch eine Bedrohung. In Panik entflammte er seine rote Aura und bereitete dem Piccolo, der ihn festhielt, große Schmerzen. Die andere Namekianer brüllten und feuerten ihre Attacken ab und trafen Dabra mit Wucht. Die Schockwelle schleuderte ihn nach hinten, versengte seinen weißen Mantel und zerfetzte seine blauen Kleider. Er selbst blieb weitestgehend unverletzt und wollte sich sofort wiederaufrichten. Aber die Piccolos um ihn herum streckten ihre Arme über die Distanz hinweg und rammten ihn wieder in den Boden, sein Kopf war von krallenbewährten Händen in den Felsen gegraben. Dabra fluchte und knurrte vergeblich, während die zwanzig Sekunden vorübergingen.

„Sieg für… Piccolo aus den Universen 16 und 18!“

Aus den vier Namekianern wurden wieder zwei, bevor sie sich lächelnd gratulierten, reparierten sie ihre beschädigten Kleider. Dabra und Naurb lagen immer noch am Boden und erhielten gerade ihre Behandlung durch die Heiler. Der Heliorianer schien zufrieden, beinahe glücklich, während sein Teamkollege knurrte und herumfluchte. Bald schon, so meinte er, würde sich Meister Babidi an allen Universen rächen. Lange würde es nicht mehr dauern, sie mussten nur noch diskret die letzten Teilnehmer erwischen…

 

Bald darauf kehrten Goten und Trunks mit Vegetto zurück, der wie immer zufrieden und überlegen aussah. Anscheinend waren die Augen seine Söhne zu langsam gewesen, um seiner Demonstration folgen zu können, und deshalb hatten sie rein gar nichts gelernt. Und wie erwartet, begrüßte sie Bra mit ihrem üblichen warmen und höflichen Charme.

„Ihr habt euren Kampf verpasst, ihr Dumpfbacken!“, kicherte sie. „Aber zumindest mussten wir nicht mit ansehen, wie Gotenks herumalbert, genug ist genug.“

„WAS?!“, entfuhr es beiden synchron. „Warum habt ihr uns nicht geholt?“

„Naja, ihr wisst schon, Bra…“, seufzte Gohan mit gesenktem Blick. Auch Piccolo und Videl wandten ihren Blick ab, um Blickkontakt mit Goten und Trunks zu vermeiden.

„Ist doch egal!“, spottete Vegetto. „Von mir unterrichtet zu werden ist tausendmal besser als die Teilnahme an einem Verlierer-Turnier. Ihr wurdet mit einer Demonstration meines außergewöhnlichen Talents bedient! Ihr solltet euch glücklich schätzen, ihr solltet jetzt mindestens so stark sein wie eure Doppelgänger- unter der Annahme, dass ihr meine Anweisungen genau befolgt habt.“

„Ach wirklich, ist das so?“, wies ihn Bra zurecht. „Ich meine mich erinnern zu können, dass du sooo traurig darüber gewesen bist, als du nicht selbst in diesem „Verlierer-Turnier“ kämpfen durftest, Paps. Aber ich denke, für den göttlichen Vegetto wäre es eine viel zu große Schande gewesen, an einem solch zweitklassigen Turnier teilzunehmen. Lass mich damit in Ruhe.“

Der fusionierte Saiyajin schien darüber etwas eingeschnappt, während Trunks und Goten hinter seinem Rücken grinsten. Plötzlich erklang die Stimme eines Varga.

„Alle Vorbereitungen sind vollendet. Nun kehren wir zur Hauptveranstaltung zurück, das Sekundärturnier wird während der vierten Runde weitergeführt! Für den nächsten Kampf rufen wir Cold aus dem Universum 8 und Bra aus dem Universum 16!“

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