DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 26, Kapitel 129.

UNHEIMLICHE SCHÖPFUNGEN

Kapitel 129

„Dann bin ich jetzt also dran“, meinte Tapion. „Ich bin bereit.“

„Wenn du ohne Hildegarns schützende Aura den Ring betrittst, stirbst du“, warnte ihn Raichi. „Die Schwerkraft alleine ist für dich zu viel - und dein Gegner ist kein alter Tattergreis. Hast du eine Strategie?“

„Ja“, lächelte Tapion. „Ich hatte letzte Nacht eine Eingebung, die funktionieren sollte.“

„Dann viel Glück“, meinte Raichi mit einem angedeuteten, sehr seltenen echten Lächeln.

Tapion wandte seinen Blick wieder der Arena zu. Cell stand schon da und wartete auf ihn mit verschränkten Armen, dabei starrte er ihn an. Sein Blick war scharf wie der eines Raubvogels, der auf seine Beute wartete, die Sinne bereit zum Angriff. Der Bio-Androide hatte den Plan, das riesige Monster herauszulocken, das unter der Kontrolle dieses jungen Mannes stand, anstatt ihn schnell zu töten. Das Biest hatte den alten Krilin weitaus in den Schatten gestellt, der dagegen absolut nichts ausrichten konnte. Aber er selbst war ja viel stärker, schneller und… perfekter. Er wurde alle Fähigkeiten einsetzten, die ihm seine verschiedenen Zellen geschenkt hatten.

Dem sonst so vorsichtigen Held Tapion war die Umsetzung seiner Idee nicht ganz geheuer, aber er wusste, dass es seine einzige Chance auf den Sieg war. Entschlossen legte er seine Hände vor das Gesicht zusammen, beide Zeigefinger nach oben gestreckt.

„Ummantle mich mit deiner Aura… stürze dich frei auf unseren Gegner, lass deine Wut alle Hindernisse in deinem Weg vernichten… und schütze mich vor Gefahren…“, flüsterte er.

Ein plötzlich aufkommender Wind umgab ihn, seit er seine Beschwörung begonnen hatte, und schuf einen kleinen Tornado. Cells Augen weiteten sich bei diesem Anblick. Der Konatzianer sprang in den Ring, anscheinend von der Schwerkraft kaum betroffen, dann war er schon hinter einer Wand aus Wind verschwunden. Schnell nahm dieser Form an und bildete riesige Arme, titanische Beine, einen langen Schwanz, der dicker war als ein Baumstamm und durch die Luft zischte, und einen skelettartigen Kopf, hohl und leer.

Das Biest öffnete sein Maul und brüllte laut und aggressiv, wie ein Dinosaurier. Einige Zuschauer begannen sich erschrocken zurückzuziehen, während Cell die Kreatur nur amüsiert ansah.

„Was für ein kolossales Schreckensgespenst“, meinte er sarkastisch. „Tja, hoffentlich ist es zumindest gut für etwas Training.“

 

Drüben im Areal 16 erinnerte sich Vegetto an seine eigene Konfrontation mit diesem gigantischen Monster vor vielen Jahren. Zwei heilige Artefakte hatten damals dessen Niederlage besiegelt, das Schwert von Tapion und die verzauberte Okarina. Alle körperlichen Attacken hatten sich gegen diesen Titanen als nutzlos gezeigt, und am Ende mussten sie auf eine andere Taktik zurückgreifen, wie die Partikeldesintegration. Vegetto war neugierig, wie Cell sich verhalten würde. Auch einige aus dem Universum 18 fragten sich dasselbe, denn auch sie hatten gegen diesen Behemoth gekämpft. Zweifellos besaß Cell viele Ressourcen, aber wie wollte er eine praktisch unverwundbare Kreatur besiegen?

Im Herzen dieses animierten Totems schwebte Tapion, umgeben von einer dünnen Barriere, wie eine Art verbundenes Neuron, damit er sich wie die Kreatur selbst in Rauch verwandeln konnte. Der Held von Konatz hatte die Kontrolle verloren, Hildegarn war nun autonom. Aber immerhin hatte er es geschafft, in dessen Geist das einzige Ziel seiner Zerstörung zu verankern, Cell, damit das Monster keine Zuschauer angriff. Obwohl Tapion durch dessen Augen sehen konnte, was draußen geschah, war er nur ein Beobachter. Hildegarn würde erst in seinen Körper zurückkehren, wenn er als Sieger feststand… oder getötet wurde.

Raichi im Areal 3 zeigte einen sehr überraschten Gesichtsausdruck. Er hatte nicht gewusst, dass sein junger Kamerad zu so etwas fähig war. Junge Leute konnten einen immer wieder überraschen. Außer… dieselbe Quelle, die mit Tapion herumgespielt hatte, hatte auch seinen Ball aufgeladen. Das war verdächtig und es drängte sich in ihm die Frage auf, ob seine Geister irgendwie nicht doch verändert oder manipuliert worden waren. Er wurde bei nächster Gelegenheit einen ausführlichen Check-up machen.

 

Der erste Angriff ging von Cell aus. Hildegarn kreischte immer noch, während der perfekte Androide seine goldene Aura aufflammen ließ. Dann schoss er mit ausgestreckten Flügeln auf seinen Gegner zu. Das Monster schlug mit einer Faust zu, aber Cell war viel schneller. Er wich dem Schlag problemlos aus und landete selbst einen ordentlichen Treffer ans Bein der Kreatur. Aber statt dem Geräusch von brechenden Knochen und nachgebenden Gliedern blieb der Behemoth bewegungslos. Cell war geschockt, der Dämon hatte seinen Schlag eingesteckt wie nichts. Die Schockwelle seines Angriffs hallte derweil durch die Arena wie über eine Wasseroberfläche.

Hildegarn sah auf ihn herab und Cell kam es vor, als würde sich zwischen den Lauten des Biestes ein hämisches Lachen verbergen. Ohne Vorwarnung rammte das Monster seinen Fuß auf den Insektenmann und schleuderte ihn durch die Luft. Der Bio-Androide wirbelte herum und stabilisierte sich sofort, aber er musste einen kleinen Kratzer an der Lippe feststellen. Der musste schnell nachdenken, denn das Monster ließ ihm keine Atempause.

„Seltsam, das ergibt keinen Sinn“, fragte er sich laut. „Es fegt meine Angriffe ebenso leicht fort wie die vom alten Krilin, obwohl meine tausendmal stärker sind! Konnte es über eine Art Unverwundbarkeit verfügen, wie die von Broly? Möglich… aber dieses Vieh ist bei weitem nicht so stark, seine Angriffe haben kaum Schaden angerichtet. Ich sollte genug Zeit haben, mir was auszudenken.“

Während er in Gedanken versunken war, war Hildegarn schon wieder vor ihm und Cell musste instinktiv ausweichen. Die Faust des Monsters raste auf ihn zu, aber Cell hatte genug Zeit, um sie mit einer Hand abzulenken, darauf zu springen und über den Arm hinaufzulaufen. Hildegarn versuchte, das Insekt mit seiner anderen Hand zu zerquetschen, aber Cells Geschwindigkeit war hoch genug, dass er dem leicht ausweichen konnte. Dann sprang er auf Hildegarns Kopf zu und landete einen von Licht umgebenen Faustschlag auf dessen skelettartigen Kopf.

Aber der Behemoth löste sich in Rauch auf, um sich dann hinter dem Cyborg wieder zusammenzusetzen. Er hatte beide Hände gehoben, um sie auf den Insektenmann herunterrasen zu lassen, aber Cell hatte ihn beobachtet: er hob einfach seine rechte Hand und fing den Angriff des Riesen einfach ab.

‚Leider ist seine Kraft so armselig“, dachte er. ‚Wenn das hier das Maximum der Fähigkeiten dieses Biestes war, kann ich allerhöchstens hoffen, dass ich hier meine Reflexe und Strategie etwas verbessern kann. Aber von einer Herausforderung kann keine Rede sein...‘

Cell gab sich seinen Überlegungen weiter hin, während er methodisch einem weiteren massiven Schlag des Dämons auswich.

‚Da ich nicht vorhersagen kann, wann er sich wieder materialisiert, konzentriere ich mich also darauf, seinen Erscheinungspunkt sofort zu lokalisieren. Selbst wenn er sofort angreift, kann ich seine Bewegungen binnen einer Millisekunde erkennen. Immerhin könnte das mir helfen, meine Sinne zu schärfen…‘

Obwohl er der Kreatur nur einen Bruchteil seiner Aufmerksamkeit schenkte, konnte Geros perfekter Androide allen Schlägen ausweichen. In seinem Inneren wollte Tapion dem Ganzen ein schnelles Ende bereiten. Obwohl Hildegarns volle Macht entfesselt war, konnte keiner seiner Angriffe etwas ausrichten- schlimmer noch, Cell schien gar nicht ernsthaft zu kämpfen. Auch Vegeta aus dem Universum 18 konnte von seinem Areal aus erkennen, dass Cells Gedanken ganz woanders waren. In der gleichen Weise, wie Tapion Hildegarn freie Bahn gegeben hatte, hatte Cell seinen Reflexen nun komplette Autonomie gegeben, um seine Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern. Vegeta hatte keinen Zweifel, dass der Bioandroide sich damit auf ihren anstehenden Kampf vorbereiten wollte.

In den darauffolgenden Minuten ließ das Monster den Asteroiden erzittern, indem er Ströme von Lava spuckte oder mit seinen Armen gegen die Schutzschilde schlug und damit ohrenbetäubende Schockwellen produzierte. Aber keine seiner Anstrengungen war von Erfolg gekrönt, das vor ihm herumflatternde Insektoid war einfach unfassbar. Voller Wut ließ er einen schrillen Schrei los, der die Trommelfelle aller Anwesenden an die Grenzen brachte, auch die von Cell, der dank seiner namekianischen DNS über einen verstärkten Hörsinn verfügte.

„Jetzt halt mal deine Fresse, du Vieh!!“, brüllte er und schleuderte einen Schwarm Kienzans darauf.

Das so provozierte Monster löste sich in Rauch auf und die Energiediski flogen harmlos durch ihn durch. Schnell sah sich Cell um, da er seinen Gegner nicht mehr wahrnehmen konnte, aber er wollte sein Wiedererscheinen nicht verpassen. Ein scharfes Heulen schnitt durch die Luft hinter ihm und eine Millisekunde später hatte er ihn lokalisiert. Das scharfe Ende von Hildegarns Schwanz schoss wie ein mörderischer Dolch auf ihn zu, aber dank seiner extremen Konzentration konnte Cell den Angriff mit seinem linken Arm abblocken. Trunks aus dem Universum 12 fuhr ein Schauer über den Rücken. Er wusste zu gut, dass das Monster ihn damit aufgespießt hätte, er besaß einfach nicht die Reflexe, um es mit diesem Monster aufzunehmen. Er musste zugeben, dieser Cell hatte nicht mehr mit dem Gegner zu tun, den er in der Vergangenheit erlebt hatte; in seiner jetzigen Form hätte er damals jeden von ihnen mit Leichtigkeit zerquetscht, auch Son Gohan.

Hildegarn setzte seinen Schwanz mehrmals an, um wie eine Schlange anzugreifen, aber brach bald in genervtes Grollen aus, da Cell jedes Mal wie im Spiel auswich. Wieder spie es einen Strom Lava aus seinem Mund, der seinen Gegner erfasste und ihn von der Bildfläche verschwinden ließ. Im Inneren hoffte Tapion, dass er endlich eine effektive Angriffstechnik gefunden hatte, aber er wurde bitter enttäuscht, als Cell unverletzt wiederauftauchte. Der Bio-Androide war von Asche bedeckt, aber sein grün-schwarzer Körper war vollkommen unverletzt.

„Was für lächerlich schwache Attacken!“, lachte er. „Du kannst ruhig alles versuchen, aber du musst mittlerweile erkannt haben, dass du keine Chance hast… denn ich bin der perfekte Krieger! Ich könnte jahrelang so weitermachen, kapiert? Aber ich frage mich, ob du das auch von dir sagen kannst…“

Hildergarn jaulte auf, als hätte er verstanden, ein schriller Schrei der Frustration, der Cell ein Lächeln abjagte. Da er annahm, der Behemoth könne ihm folgen, führte de Bio-Androide seine Sticheleien weiter.

„Welch ein triftigen und gut artikulierten Einwand du mir bereitest…“, kicherte er. „Das Publikum würde sich langweilen, wenn wir diesen Kampf so in die Länge ziehen… aber das ist nicht mein Problem! Ich will mich durch diesen Kampf verbessern und jedem zeigen, wer das mächtigste Wesen aller Universen ist! Dafür muss ich die Situation ausgleichen, damit alle meine Perfektion kennenlernen! Siehe selbst!“

Cell begann seine Energie in seinen Muskeln zu sammeln, dann begann sein Exoskelett zu wachsen- sein Volumen verdoppelte sich, verdreifachte sich- immer mehr, bis der Ring unter ihm immer kleiner wurde. Die anwesenden Namekianer, inklusive der beiden Piccolos, erkannten das sofort als eine spezielle Eigenschaft ihrer Rasse, die es Cell erlaubte, binnen Sekunden Hildergarns Größe zu erreichen. Die Schatten der beiden Kreaturen waren groß genug, um einen beachtlichen Teil der Zuschauerränge zu verdunkeln. Viele Zuschauer bekamen langsam Angst.

 

Drunten im Areal 18 war Goku beim Überlegen. „Hhhm, ich frage mich, warum er das gegen uns nie versucht hat?“

„Er hätte es gekonnt“, antwortete Piccolo leicht schwitzend. „Wieder ein Beispiel für sein endloses Potential., aber ich glaube, damals hat er mit dieser Fähigkeit einfach noch keine Erfahrung gehabt. Gohan hätte trotzdem gewonnen, aber eines ist klar: wir haben keine Ahnung, welche Fähigkeiten Cell jetzt besitzt.“

Cell zeigte ein breites Grinsen und starrte den Behemoth nieder, als würde er direkt in die angsterfüllten Augen Tapions blicken. Keine von Hildegarns Attacken hatte Cell verletzen können und nun war er ein ebenso großer Titan… wie könnte er ihn nur besiegen?

„Minosha…“

 

Während alle Augen auf das wortwörtlich größte Duell des Turniers gerichtet waren, ging in der Arena etwas Seltsames vor. Meistens wurde es ignoriert oder als unbedeutend abgestempelt, aber viele Zuschauer begannen vor Schmerz ihre Köpfe festzuhalten. Einige schreien sogar auf, aber es dauerte nur wenige Sekunden, dann war alles wieder normal. Abgesehen von der Tatsache, dass sie auf einmal aggressiv wurden. Vielen wurde geraten, einen Arzt aufzusuchen, aber jeder weigerte sich und schob es auf eine einfache Migräneattacke ab.

Oben im Kontrollturm der Varga bemerkte der diensthabende Leiter, wie einer seiner Kollegen in seinen Sessel fiel. Der Dienstleiter seufzte erleichtert und sprach ihn an.

„Da bist du ja endlich! Ich denke, wieder ein anstrengender Morgen… deine Federn sehen ganz zerrzaust aus!“

„Alles gut“, antwortete der andere Varga, dessen Blick starr auf seine Instrumente gerichtet war. „Ich hab‘ heute Nacht einfach nicht gut geschlafen.“

Der Moderator wollte nicht nachhaken und zuckte mit den Schultern. Der andere, den nun dicke dunkle Augenringe zierten, grinste grausam. Er besaß nun die nötigen Zugänge, um Meister Babidis Mission zu erfüllen, und niemand würde etwas bemerken.

 

Von seinem Apartment aus verhexte Babidi immer mehr Untertanen. Er machte nur kurze Pausen, um sich zu erholen, denn der Sprach war anstrengend bei so vielen Opfern. Bei jeder Pause arbeitete er an weiteren Hilfsplänen, nur für den Fall der Fälle. Was er jetzt noch brauchte, war eine Geisel, jemand, der schwach genug war, damit man ihn leicht kidnappen konnte, und aus einer Gruppe der Gutherzigen, die sie beschützen würden und zurückhaben wollten. Außerdem könnte er sie zum Verhandeln benutzen oder für eine schnelle Flucht. Babidi stellte seinen neuen Sklaven oberhalb der Universen 17, 18 und 19 telepathischen Kontakt her.

„Hört gut zu, ich habe eine Aufgabe für euch, meine Werkzeuge“, erklang seine schrille lachende Stimme. „Ich will, dass jeder von euch in die Appartements des 18. Universums geht, natürlich unauffällig. Dort drin ist eine Frau, die Schwächste von allen. Überwältigt sie und bringt sie mir!“

„Verstanden, Meister Babidi!“, antworteten alle.

In den Augen des Zauberers war das Universum 18 die größte Bedrohung für seine Pläne. Das Universum 16 machte ihm auch Sorgen, aber wollte aber nicht riskieren, dass Vegetto Wind von seinen Machenschaften bekam. Die aus dem 18. schienen nicht so… allwissend, besonders nicht Vegeta. Es war unwahrscheinlicher, erwischt zu werden und er erwartete, dass diese besondere Geisel beide Universen in Zaum halten würde.

Die vier Majins verließen diskret ihre Sitzplätze, was durch die Ablenkung des aktuellen Kampfes einfach war. Der Varga im Kontrollturm kümmerte sich um alle Schlösser und Kraftfelder und leitete sie auf ihren Weg durch die Katakomben der Arena. Von überall her konnte man die mächtigen Schläge hören, die durch die Korridore hallten, dazu einige kleinere Erdbeben und der Jubel der Menge.

Eine Stimme übertönte die Jubelschreie, und zwar der spektakuläre fusionierte Saiyajin, der mehrmals „Yeah, geile Kombo!“, brüllte. Während Babidis Handlanger den Kampf zu gerne gesehen hätten, war ihre Mission viel wichtiger. Nicht nur, dass jeder Wunsch seines Meisters außer Diskussion stand, aber seine Befehle auszuführen hab ihnen eine größere Erfüllung als alles Bisherige in ihrem Leben. Als sie endlich die Appartements des 18. Universums erreichten, warteten sie in der Dunkelheit, bis ihr Opfer auftauchte. Bisher waren sie unerkannt geblieben und einmal im Inneren der Zimmer würden sie tun und lassen können, was sie wollten.

 

Videl hatte die Arena verlassen, um kurz zur Toilette zu gehen, denn dieser riesige Cell war ihr unheimlich. Sie war mit demselben Humbug aufgewachsen wie die anderen: mit den gefälschten Berichten der Cell-Spiele oder den unwahren Erzählungen ihres Vaters, dass er die Welt gerettet hätte. Erst später hatte sie erfahren, dass es Son Gohan gewesen war, damals noch ein Kind, der den Planeten gerettet hatte. Nirgendwo fühlte sie sich sicherer als an seiner Seite, aber dieser Cell machte sie immer noch nervös, besonders nachdem er vorhin direkt mit ihrem Mann gesprochen hatte. Zum Glück war ihr Vater, Mr. Satan, nicht anwesend…. Cell wiederzusehen wäre vielleicht zu viel für ihn gewesen, dachte sich kichernd.

Die vier Majin-Gehilfen warteten aber schon hinter der Tür und fühlten, dass der Moment gekommen war. Einer knallte die Tür mit dem Kick auf, während die anderen schnell hineinsprangen, bevor sie wieder geschlossen wurde. Goku, Vegeta, Gohan und Piccolo draußen auf der Zuschauerplattform eilten sofort zum Eingang. Seit dem Zwischenfall mit Buu waren ihre Sinne immer geschärft, und ihnen entgingen selbst Ereignisse aus ihrem Appartement nicht. Nebenan hatten auch Vegeth, Bra und die anderen Gohan und Piccolo den Aufruhr bemerkt und sahen zu ihnen. Gohan 16 war schon dabei, dem anderen Gohan beizustehen, als Vegeth ihn aufhielt.

„Warte, Gohan“, flüsterte er und hielt seinen Sohn an der Schulter fest. „Siehst du Vegeta?“

Der Prinz der Saiyajins hatte ebenfalls Gohans Schulter gepackt, dessen Wut einem Angst machen konnte. Stoisch wie immer wandte sich Vegeta an den jüngsten Kämpfer der Gruppe.

„Pan, lauf schnell ins Appartement. Deine Mutter braucht sofort deine Hilfe!“

Sie begriff sofort, dass etwas geschehen war und lief in den Korridor, dabei zog sie ihren Kampfstab, den sie von ihrem Großvater geerbt hatte. Verwirrt sah Gohan Vegeta an, ihm fehlten immer noch die Worte.

„Lass sie das regeln“, wies Vegeta ihn an, seine Stimme sanft aber bestimmt. „Sie muss erwachsen werden.“ Gohan blieb trotzdem angespannt. „Auf Namek, warst du mit deiner Unabhängigkeit anders? Sie braucht das, wenn sie stärker werden will. Ihr Gegenstück aus dem 16. hat das gesamte Universum bereist… ohne einen überfürsorglichen Vater… und du kannst den Unterschied sehen!“

„Aber das ist es ja, ich bin identisch mit diesem Gohan!“, konterte er immer noch nervös.

Vegeta wandte sich ab, während Gohan besorgt schlucken musste, aber dann sah er seinen Vater und Piccolo lächeln. Der Namekianer sah ihn weiter an, bis er zu Pan blickte, wie sie im Inneren des Korridors verschwand. Seine Tochter war zu einer unglaublichen Kämpferin geworden, ja, aber Gohan konnte nichts für seinen Frust. Wer konnte es nur wegen, sie do anzugreifen, und dann genau seine Frau? Wer mit genug Hausverstand könnte nur glauben, dass sie damit durchkommen könnten, ohne erwischt zu werden? Und überhaupt, warum?

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