DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 21, Kapitel 102.

TEIL EINUNDZWANZIG: DIE HOFFNUNG EINES GANZEN UNIVERSUMS!

Kapitel 102

„Was, dieser Typ ist immer noch hier?!“, fragte sich Bujin laut, als sich XXI überraschenderweise endlich zeigte. Seit Beginn des Turniers war er von niemand mehr gesehen worden. Diese mysteriöse Figur war kurz nach dem Eintreffen von Bojacks Bande aus dem Universum 6 und dem einzigen Krieger aus dem Universum 7 wie vom Stadionsboden verschluckt- Bujin hatte angenommen, dass er aufgegeben hätte.

Das Erscheinungsbild von XXI war das eines alten Mannes. Bujin schien es beinahe lächerlich und unmöglich, dass jemand mit einer so filigranen Gestalt der Stärkste seines Universums sein sollte. Aber auch er hätte nie darauf gewettet, dass er einmal gegen einen pinken Marshmellow verlieren würde! Obwohl die Bande nahe genug stand, um ihn reden zu hören, konnte er sein Geflüster nicht entziffern. Plötzlich stieg XXI wie von einer magischen Kraft emporgehoben zum Ring. Dort wartete Vegetto bereits auf ihn und musterte seinen Gegner mit einem vorsichtigen Blick.

“Ein Magier… unorthodox und eigentlich nicht fair. Ich muss ihn besiegen, bevor er etwas Seltsames versucht…“

Während seines Lebens als intergalaktischer Wächter hatte Vegetto bereits viele verschiedene Wesen gesehen. Natürlich konnten ihm selbst die stärksten Krieger ihm nicht das Wasser reichen; mehr als einmal hatten ihm mächtige Gegner eine größere Herausforderung gestellt, die… gar nicht gekämpft hatten!

Vegetto nannte diese Gegner Magier… Herausforderer mit besonderen und recht speziellen Eigenschaften, die selbst den mächtigsten Krieger überraschen konnten, wenn man ihn nicht warnte. Er war von Hexern angegriffen worden, die seine Wahrnehmung verzerrten, seinen Blick, ihn versuchten zu hypnotisieren, um seine Aufmerksamkeit abzulenken. Einige hatten sogar einen (schwachen) Doppelgänger geschaffen, andere hatten in seinen Erinnerungen gegraben, um dort nach etwas zu suchen, das sie gegen ihn verwenden konnten. In einem Turnier wie dem hier war das gefährlich. Man könnte ihn mit einem Schlafspruch treffen, um ihn für mehr als dreißig Sekunden außer Gefecht zu setzen…

Kurz gesagt, gegen einen Gegner, dem alles zuzutrauen war, war die einzige Lösung, ihn anzugreifen, bevor er irgendeinen Zauberspruch von sich geben konnte. In dem Augenblick, in dem XXI den Ringboden berührte, begann der Kampf. Vegetto wurde ohne eine kleinste Vorwarnung getroffen.

 

Dort unten, um Areal 16, war jeder zuversichtlich. Vegetto war ihr größter Held, der Beschützer des gesamten Universums. Er war noch nie besiegt worden; bis zu seinem Kampf gegen den Legendären Super Saiyajin Broly noch nicht einmal verletzt. Es waren die ersten Wunden in zwanzig Jahren des Kämpfens. Vegetto war eine Berühmtheit, dem sogar eine Zeichentrickshow gewidmet war, die man im ganzen Universum sehen konnte. Er durfte nicht irren.

In den Augen der abertausend Zuschauer war Vegetto ein unaufhaltsamer und explosiver Kämpfer. Nach seinem Kampf gegen den Berserker Broly aus dem Universum 20 lagen die Erwartungen für diesen Kampf sehr hoch- besonders, da XXI bisher völlig unbekannt gewesen war. Und für andere Teilnehmer würde dies eine weitere Gelegenheit darstellen, Vegetto besser zu studieren und nach irgendeiner Schwäche oder Risse in seiner Rüstung zu suchen. Und natürlich galt das auch für den geheimnisvollen XXI… auch wenn er ganz sicher Vegetto unterliegen würde.

Der fusionierte Saiyajin bereitete bereits seinen Schlag vor (er wollte Goku aus der ersten Runde imitieren), als XXI etwas kaum Vernehmbares murmelte. Niemand, nicht einmal die Varga mit ihren ultrasensiblen Mikrophonen, konnten hören, was er gesagt hatte.

Plötzlich wurde Bra nervös. „Ich frage mich, was dieser Kerl für Fähigkeiten ha- WAS?“ Sie brach ihre Frage ab, so verwirrt war sie. Gerade noch stand Vegetto XXI gegenüber und im nächsten Augenblick war er verschwunden- und Bra war sich sicher, dass sie nicht geblinzelt oder ihren Blick abgewandt hatte. Vegetto war einfach fort. XXI hatte keinen Angriff gestartet und ihr Vater hatte sich auch nicht teleportiert. Keiner von beiden hatte sich auch nicht mit Hypergeschwindigkeit bewegt. Wie ein Kreisel drehte sie sich zu Gohan und Piccolo um, deren Gesichtsausdrücke ihrem entsprachen.

„Vegetto ist vollkommen verschwunden. Er ist unauffindbar!“, entfuhr es einem Varga im Kontrollturm, während er frenetisch auf sein Keyboard einhämmerte.

„Reichweite unserer Sensoren auf Maximum! Durchkämmt das gesamte Universum!“, befahr sein Vorgesetzter.

„Es war XXI“, stellte ein Namekianer hinter ihm fest. „Er hat etwas gemurmelt- wir konnten es nicht verstehen, auch mit den besten Einstellungen unserer Audiogeräte.“

Unter ihnen waren auch die anderen Krieger nicht weniger perplex.

„Hhmph….“, grinste Buu leicht nervös. „Ich muss von Glück reden, dass Vegetto zuerst auf ihn getroffen ist.“

„Wo ist er? Warum ist er verschwunden?“, wollte Trunks wissen, während er weiterhin den Ring im Auge behielt, wo XXI stocksteif stehen geblieben war.

„Was für eine Schande… aber, ganz verstehe ich das nicht“, gab Uub zurück.

Aus seinem Blickwinkel aus hatte sich Vegetto überhaupt nicht bewegt. Auch sein Mentor Goku war zu demselben Schluss gekommen.

„Hast du etwas empfangen?“, fragte Naurb Eleim, während der die aufgenommenen Daten seines Visors noch einmal durchsah.

„…nichts! Er ist einfach verschwunden! Das einzige, was ich gehört habe, war die Luft, die in das Vakuum geströmt ist, als er verschwunden ist! Es… es wirkt beinahe, als… wäre Vegettos Existenz ausgelöscht worden! Es gibt nur noch die winzigen Spuren von dem Punkt, an dem er den Ring betreten hat.“

Dreißig Sekunden verstrichen rasch, aber für das Universum 16 schienen sie sich unendlich in die Länge zu ziehen. Aber Vegetto tauchte nicht mehr auf.

„Ähm… das waren dreißig Sekunden. XXI, sind… sind Sie noch bei Bewusstsein?“, fragte ein Varga durch das Stadionmikrophon.

„Natürlich“, antwortete der.

„Dann also… haben Sie gewonnen.“

Das gesamte Stadion stand wie unter einem Zauberspruch des Unglaubens! Teilnehmer, Zuschauer und die Organisatoren waren allesamt regelrecht geschockt. Niemand hätte je ein so schnelles Ende erwartet- der Kampf hatte noch gar nicht richtig angefangen! Ein Buhkonzert ertönte von den Rängen und Wut über die Kürze einiger Kämpfe und dass einige durch vorzeitige Aufgaben gar nicht zustande gekommen waren. Dieser hier war jetzt nur das radikalste Exempel, aber wer hätte das auch voraussehen können? Vegetto hatte in der ersten Runde einen spektakulären Kampf gezeigt.

Auch für die Varga stellte das ein Versagen dar. Dieses Turnier sollte interessant sein, keine Sekundenbruchteil-Entscheidung, die niemand sehen konnte!

Den anderen Teilnehmern traf die Erkenntnis wie ein Hammerschlag: Kraft und rohe Gewalt waren nicht alles und waren kein Garant auf den Sieg! Besonders Gast schien dieser Aspekt wichtig zu sein. Kraft alleine reichte nicht aus, Magie und Intellekt waren nicht minder wichtig.

 

Nachdem sie den ersten Schock verdaut hatte, lief Bra zum Areal 5, Gohan ihr hinterher. Nachdem er wieder einige geheimnisvolle Worte gemurmelt hatte, schwebte XXI langsam zurück in sein Areal, wo er von den beiden Halbsaiyajins erwartet wurde.

„Was hast du mit deinem Gegner gemacht?“, wollte Gohan mit geballten Fäusten wissen.

„Die Organisatoren werden die Dragonballs benutzen, um ihn am Ende des Turniers wieder zurückzuholen. Nun bitte, tretet zur Seite.“

Völlig teilnahmslos schwebte XXI an ihnen vorbei. Bra wollte gerade die Frage neu formulieren, da wurde sie von Buu unterbrochen, der zu ihrer Linken aufgetaucht war.

„Keine Panik, Freunde, ich habe alles verstanden.“

„Nenn uns noch einmal ‚Freunde‘ und ich pflanz‘ dir meine Faust in dein Gesicht!“, fauchte Bra sofort.

„Halt’ dich da raus“, erklärte Gohan ebenso genervt.

Hinter ihnen verschwand XXI in das Appartement seines Areals.

„Hey, cool bleiben, ich bin auf eurer Seite“, gab Buu zurück. „Ich habe bemerkt, dass sich eine andere Dimension geöffnet hat. Das war nicht einfach. Wie auch immer, Vegetto ist dort nur gefangen. Er wird kein Problem mit seiner Rückkehr haben, er weiß schon, wie das geht. Wartet einfach auf ihn.“

„Eine Dimension?“, wiederholten die beiden Nachkommen Vegettos in Einklang.

„Aber… das kann Stunden dauern!“, seufzte Bra.

„Oder Tage!“, lachte Buu. „Ich bin sicher, er wird auf eine Revanche bestehen. Das war keine faire Angelegenheit, da müsst ihr mir zustimmen.“

„Verdammt genau!“, brüllte Bra.

“Warum ist Buu auf einmal so freundlich?“, flüsterte Gohan. “Entweder versucht Buu uns wieder zu manipulieren oder ich bilde mir das nur ein…“ Wie konnte der Halbsaiyajin vergessen, wie Buu erst gestern versucht hatte, Broly zu absorbieren. Er war ein starker und gefährlicher Gegner, und hochintelligent. Egal was geschah, Gohan würde sicher nicht den Fehler begehen, Buu für einen Alliierten zu halten, er spielte nur irgendein Spiel mit ihnen…. Und jetzt, bedingt durch Vegettos erzwungene Abwesenheit, würde er sehr aufpassen müssen, besonders auf sich selbst. Bras Hilfe beim Beobachten des Dschjins war auch dringend nötig. Die nächsten Minuten, Stunden oder vielleicht auch Tage würden für Gohan wohl sehr anstrengend werden.

„Tja, nach diesem seltsamen Sieg bereiten wir nun das Match zwischen C18 aus dem Universum 14 und Arale aus dem Universum 2 vor!“, verkündete ein Varga über das Mikrophon.

„Tja, und so ist Vegetto ausgeschieden. Das gibt uns allen wenigstens eine Chance auf den Sieg, aber ich bin doch etwas enttäuscht“, meinte Goku. Natürlich war er nicht der Typ, der gerne auf eine Herausforderung verzichtete, in Wahrheit strebte er immer danach, sich mit Gegner zu messen, die stärker waren als er selbst. Aber in diesem Fall wusste er, dass er keinerlei Chance gehabt hätte. Goku hätte nie gewonnen, oder es wäre zumindest extrem unwahrscheinlich gewesen. Wenn er auf Vegetto getroffen wäre, hätte er wohl das Nachsehen gehabt. Das bedeutete wohl sicher nicht, dass er sich in den letzten zwanzig Jahren nicht verbessert hatte, aber er hätte nie damit gerechnet, dass er sich bis zum Level von Vegetto gegen Buu hocharbeiten könnte! Und Vegetto aus dem Universum 16 war noch viel stärker als damals. Wie weit hatte seine Kraft zugenommen?

„Der Sieg ist uns sicher, jawohl!!!“, jubelten Trunks und Goten hinter ihm und klatschen sich lautstark ab.

Für Gotenks war nun damit der gefährlichste Gegner aus dem Weg geräumt! Nun mussten sie sich nur mehr um Buu Sorgen machen. Der ganze Rest, Namekianer, Saiyajins, Roboter, Katzen und Menschen… sie fühlten sich dem Pack weit überlegen. Selbst Goku als Super Saiyajin 3 war schlagbar, jedenfalls waren sie sich dessen sicher.

Cells Reaktion hingegen war eine ganz andere.

„Ich… ich bin erleichtert?! Pah, eine Schande! Meine Saiyajin-Gene streben nach neuen Herausforderungen! Ich fühle mich wie ein mieser Feigling- das ist unerträglich! Trotzdem, damit komme ich im Turnier sicher weiter.“ Cell blickte hinüber ins 3. Areal. „…Tapion… um ihn zu schlagen, braucht es nicht einmal jemanden von meinem Kaliber. Ich brauche eine echte Herausforderung. Ich werde das Monster aus ihm herauslocken und es bekämpfen! Und dann… entweder Vegeta oder Kakarott. Kakarott hat bisher keinerlei Anzeichen gezeigt, dass er meinen Gohan von damals übertroffen hat, aber Vegeta schon bei seinem Kampf gegen Trunks. Wie auch immer, er muss viel stärker sein als Gohan, um mir meine Langweile zu vertreiben!“

 

Drüben im Areal zwei wandte sich Senbei Normaki zu der jungen Arale, während RoBo überraschend gut gelaunt herumlief. „Du kannst jetzt mit dieser Frau da Wrestling spielen!“

„Hoyoyoyo?“, lautete die Antwort.

„Und dann bringst du sie her, damit ich ihren verwundeten Körper versorgen kann!“, schloss er mit einem doppeldeutigen Grinsen.

Auch im Areal 9 waren die Menschen in eine Diskussion vertieft.

„Und? Irgendwelche Fortschritte mit deiner blonden Freundin?“, fragte Krilin Yamchu.

„Keinen Millimeter. Und hör auf, dich über mich lustig zu machen! Ich bin sicher, du würdest dich auch Hals über Kopf in sie verknallen!“ Der großgewachsene Mann trat zu seinem Freund und legte eine Hand auf die Rückseite des Schildkrötenpanzers. „Du würdest ihr helfen, ihre Menschlichkeit wiederzuentdecken…“, begann er theatralisch und hob seine Hand hoch, als würde er ein Bild malen. „Du würdest dich weigern, sie zu töten, sie mit Freundlichkeit überzeugen… und sie würde dir dann auf deinen Glatzkopf küssen…“

„Jetzt hör‘ auf mit dem Blödsinn… wo hast du nur solche verrückten Ideen her?“

„Naja, in einem anderen Universum bist du mit ihr verheiratet- du hast sogar Kinder“, warf Trunks ein, der neben den beiden Kampfsportmeistern stand.

„Genau! Diese Infos kommen direkt aus dem Universum… 18“, grinste Yamchu. „Dort wurden beiden Cyborgs bekehrt, so hat man mir gesagt. Also besteht auf für diese hier eine kleine Chance…“

„Ist das auch wirklich war?“, meinte Trunks skeptisch. „Unser Krilin, verheiratet?“

„Naja, ich gebe zu, ganz unmöglich ist das nicht“, musste der Meister eingestehen. „Aber ich möchte nicht daran denken.“

Um die Diskussion wieder ins Territorium der Ernsthaftigkeit zurückzuführen, philosophierte Tenshinhan mit verschränkten Armen:

„Dieser Kampf könnte für sie die Erleuchtung bringen. Wir haben hier zwei vollkommene Gegensätze: Eine Frau, die man gegen ihren Willen in einen Cyborg verwandelt hatte und dabei ihre Menschlichkeit verlor, und sie durch Bitterkeit und Schuldgefühle ersetzt hat, gegen ein fröhliches Robotermädchen, das sich wie ein normales Kind verhält.“

Mittlerweile standen sich die beiden künstlichen Menschen im Ring gegenüber.

„Wird sie das erkennen? Wird sie in diesem Mädchen Hoffnung sehen? Wird es sie zum Nachdenken bringen?“

Im Ring zog C18 ein wütendes Gesicht und sie ballte ihre Fäuste: „Komm her, du Balg, ich werde dir dein blödes Grinsen aus dem Gesicht prügeln!“

Tenshinhan war sprachlos.

„So einfach ist da wohl nicht wie gedacht, was?“, kicherte Yamchu und legte eine Hand auf Tenshinhans Schulter.

 

Areal sprang fröhlich im Ring herum, um dann auf ihre Gegner zuzuhalten; sie hielt ihre Arme vom Körper weggestreckt und ahmte das Geräusch eines Motors nach. C18 fand das sehr nervig, also sprang sie zu ihr und kickte sie in die Luft. Das Mädchen flog in die Höhe wie ein Fußball, völlig überrascht. C18 sprang ihr nach und bedachte sie mit einem weiteren Schlag von oben herab. Mit einem lauten Knall krachte Arale in den Ringboden darunter.

„So, schon vorbei!“, lachte der Cyborg, als ihre Gegnerin einige Sekunden später immer noch nicht aufgestanden war.

Aber dann sprang Arale hoch, als wäre nichts geschehen. Dann beugte sie sich nach vorne, legte ihre Hände auf dem Ringboden und…

“Und wieder einmal wird das Unmögliche möglich gemacht…“, seufzte Bujin.

Arale hob den gesamten Ring über ihren Kopf hoch! Ihr schien die künstliche Schwerkraft der Varga einerlei zu sein, sie tat einfach das, nach dem ihr gerade der Sinn stand und kümmerte sich nicht um die Welt. Vielen Zuschauern erschien es beinahe wie eine Illusion.

Das Robotermädchen schleuderte C18 den gesamten Ring entgegen, welche nicht mehr ausweichen konnte. Der mit einer unglaublichen Kraft geworfene Ring kollidierte mit C18 und dann anschließend mit einen der gasförmigen Dekorationen, die plötzlich, einen Moment vor dem Zusammenprall, fest geworden sind. Der Cyborg wurde auf schmerzhafte Weise zwischen den beiden Objekten eingeklemmt. Was noch seltsamer war, viele Zuschauer hätten schwören können, dass der Ring und die Dekoration plötzlich kurz Gesichter bekommen hätten.

„Unglaublich! Sie kann die Wirklichkeit um sich herum verzerren!“, entfuhr es Buu voller Bewunderung. „Das ist stärker als meine eigene Magie… und sie macht das alles unbewusst! Ich… ich muss sie unbedingt absorbieren! Was für eine besondere Art von Macht, ich wäre damit wirklich ohne Grenzen! Nein… nein, das würde nicht funktionieren… irgendwas in mir sagt mir, dass es nicht funktionieren würde. Das 2. Universum ist viel zu anders… woher kommt es nur?“

 

Arale landete problemlos auf dem Boden unter dem Ring, C18 stürzte sofort nach ihr herunter. Über ihnen nahm der Ring wieder seine normale Größe und Position ein (vollkommen ohne jeglichen Grund).

„Dieses Kind ist ein Androide?“, fragte sich Cell. „Geros verdammte Kurzsichtigkeit! Hätte er das gewusst, hätte er mit die Möglichkeit gegeben, auch andere Typen von Androiden zu absorbieren! Dann wäre ich der stärkste Krieger aller Zeiten- Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft! Ich wäre mehr als perfekt!“

„Du bist aus dem Ring gefallen, du hast verloren, Fräulein!“, verkündete Arale mit ausgestrecktem Finger, der auf den Cyborg zeigte, der sich gerade wieder aufrappelte.

„Dummkopf! Du bist auch außerhalb des Ringes! Und außerdem ist das erlaubt!“, korrigierte sie C18 sehr wütend. „Ich reiß‘ dir deinen dreckigen Kopf ab, du Nervensäge!“

„So etwa?“, meinte Arale nur und hob mit einem Klick ihren Kopf von den Schultern.

C18 konnte nicht anders und fiel vor Entgeisterung nach hinten.

„Du solltest das doch auch können!“, rief das Mädchen, während es sich den Kopf wieder anschraubte.

„Bist du noch ganz dicht?! Dieses Mal bringe ich es zu Ende!“

Mit all ihrer Kraft sprang C18 auf den Zwerg zu und rammte ihr ihre Faust in den Bauch. Der Einschlag war brutal, und trotzdem… Arale zuckte nicht einmal.

„Ah? Willst du nicht mehr mitspielen?“, fragte das Mädchen, die anscheinend gar nichts gespürt hatte.

„Werde ich wirklich von diesem Zwerg überwältigt? Ist meine Energie wirklich nicht unendlich? Sind meine Reserven schon verbraucht?“, fragte sich C18 verwirrt und starrte nachdenklich auf ihre Faust.

„Was treibst du denn, Schwester?!“, brüllte ihr Zwillingsbruder aus dem Areal 14 zu ihr herüber. „Bring diese Pest um, sonst mach‘ ich es!“

„Mister…“, unterbrach ihn ein Varga mit Bestimmtheit. „Sie haben nicht das Recht, ihrer Freundin zu helfen, egal auf welche Art.“

„Ich kann nicht anders!“, brüllte er ihn an. „Dumme Gans!“

Der blaue Varga zuckte etwas erschrocken zusammen.

„Oyoyoyo! Du hast keine Energie mehr? Dieses Problem habe ich auch oft. Zeit zum Wiederaufladen!“, nickte sie und hob eine Flasche an den Mund.

Plötzlich begann die Flasche zu sprechen: „Ich bin leer!“

Und wieder waren sich viele Zuschauer sicher, ein Gesicht auf der Flasche gesehen zu haben.

Mit einem Schlag fror Arale ein. Die Flasche blieb an ihren Lippen, staubtrocken. Neugierig trat C18 an sie heran und wedelte mit ihrer Hand vor dem Gesicht des kleinen Roboters herum, dann stupste sie sie mit einer Hand an- steif wie ein Marmorblock fiel Arale nach hinten auf dem Boden.

„Arale hat sich für dreißig Sekunden nicht bewegt, C18 gewinnt diesen Kampf.“

„Die Flasche war leer?“, wunderte sich Senbei. „Aber, wer könnte…?“

Hinter ihm tanzte RoBo, ein anderer Roboter aus dem seltsamen Universum 2, wie aufgekratzt herum. „Wow, ich bin in Top-Form! Ich wäre bereit, vierhundert Jahre lang einen weiteren Wald aufzuforsten!“

 

Hinten im Areal 18 war Piccolo beunruhigt. „Sie hat nur durch großes Pech verloren, aber was für eine unglaubliche Macht! Wenn sie in unserem Universum leben würde, hätte sie Cell vernichten können! Oder mich selbst, als ich noch der Oberteufel war! Alles in unserem Universum wäre wohl anders verlaufen…“

„Eigentlich lebt sie auch in unserem Universum!“, erklärte Goku mit einem breiten Grinsen. „Ich habe sie vor ganz langer Zeit einmal getroffen!“

„W-W-WAAAS? Aber wenn sie auf der Erde lebt, dann hätte ich nicht gegen Raditz meinen Arm verlieren müssen! Und…. Und wir hätten Nappa und Vegeta ohne Verluste besiegen können, anstatt einer nach dem anderen wie die Fliegen abzukratzen! Und… und auf Namek hätte sie auch loslegen können! Und… und du hättest nicht gegen Cell sterben müssen! Und gegen Majin Buu… oh mein Gott, was, wenn Buu sie absorbiert hätte?!“

„Alles okay! Atme! Atme tief ein und aus!“, meinte Goku schnell. „Wir haben es ja auch ohne ihre Hilfe geschafft, oder?“

Piccolo schwieg einige lange Sekunden lang, er war zu geschockt, um dem etwas hinzuzufügen.

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