DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 18, Kapitel 86.

TEIL ACHTZEHN: NACHTRUHE

Kapitel 86


Die Arena war in vollkommene Stille getaucht, genauso ruhig und still, wie es das Universum 0 seit dem Anbeginn der Zeit immer schon gewesen war. Im Vergleich zum Vortag war das ein kompletter Gegensatz; die Rufe der Zuschauer waren durch das Stadium gehallt und der Applaus des riesigen Publikums war ein andauerndes Hintergrundgeräusch gewesen. Nun aber… war es wieder still.

Die meisten Kämpfer schliefen. Aber während sich einige ihre wohlverdiente Ruhe gönnten, wollten einige sich bereits frühzeitig für die zweite Runde aufwärmen. Dafür blieben einige der Krieger die ganze Nacht wach. Diese Schlaflosen waren manchmal nur nervös und hielten ein Auge offen. Für den Fall, dass es Probleme gab. Andere wussten einfach nicht, was sie mit der Zeit anstellen sollten; ihre Biologie sah Schlaf nicht vor oder sie wussten gar nicht, wie es ist, zu schlafen. Aber für einige der Kämpfer erlaubte diese durchgemacht Nacht, eine Strategie und einen Plan auszuarbeiten.

In diese Gruppe fiel Gohan aus dem Universum 18. Er hatte Videl schlafend in ihrem Bett zurückgelassen und sich heimlich davongeschlichen. Einmal draußen wartete er mitten in der Vorhalle seines Areals und sah sich um. Er hatte jemanden bemerkt, der sich aus einem Appartement zu seiner rechten bewegte- seinen Doppelgänger aus dem 16. Universum. Der andere Gohan hatte ihn ebenfalls bemerkt, beide hielten inne, als sie sich sahen. Es folgte Stille, während sie sich anstarrten und sich fragten, was denn der andere vorhatte. Da sie dasselbe dachten, näherten sich die beiden Männer und sprachen miteinander.

 

Der Gohan aus Vegettos Universum gab zu, dass er gerade von einem Gespräch mit den Kaioshins zurückkehrte; nicht nur mit denen aus dem Universum 1, sondern auch mit dem Alten Kaiohshin aus dem 9. Universum, der aus Videls Schwert gekommen war. Die Anwesenheit Gohans hatte sie überrascht; selbst, nachdem er sich vorgestellt hatte, waren sie zu Beginn sehr misstrauisch gewesen. Aber dann bestätige der Alte Kaioshin, dass Gohan ganz klar von seiner Magie profitiert haben musste, welche seine Kraft verstärkte, dann endlich beschlossen die anderen Götter zögerlich, ihm zuzuhören.

Ihrer Anfrage folgend beschrieb Son Gohan alle Turnierteilnehmer, die er kannte: Freezer, Cell, Bojack, Buu (Gohan hatte viel über ihn durch Kibitoshin erfahren)… und auch Vegetto. Der andere Gohan blinzelte verwirrt, Es schien ihm so, als wäre Vegettos Existenz der größte Unterschied zwischen den Universum 16 und 18; er wunderte sich darüber, was seinen Zwilling dazu bewogen haben könnte, mit den Kaioshins über ihn zu sprechen. Könnte diese Fusion zweier Saiyajins ebenso gefährlich werden wie Cell oder Majin Buu?

„Ich habe mit ihnen auch über Bra gesprochen… ich habe bemerkt, dass sie sich sehr von der aus eurem Universum unterscheidet“, erklärte Gohan aus dem 16. Universum.

„Stimmt, ich glaube kaum, dass das jemandem entgangen ist… aber sie scheint, als hätte sie kaum Gefühl für ihre Energie… als wäre sie instabil.“

„Das ist eine Untertreibung… sie kann ihre Form als zweifacher Super Saiyajin nicht kontrollieren. Überhaupt nicht. Sie wird dabei immer zu einem rücksichtslosen Wut-Monster. Ich fühlte, dass ich die Götter vor ihr warnen sollte.“

„Ich verstehe“, nickte Gohan aus dem 18. Universum. Er wusste, dass er in der umgekehrten Situation dasselbe getan hätte.

Als nächstes gab der aus dem 16. Universum zu, auch mit Tapion gesprochen zu haben. Er hatte dem schwertbewaffneten Held erzählt, dass sie in seinem Universum es wirklich geschafft hatten, Hildegarn zu besiegen. Gohan aus dem 18. Universum nickte, er wusste, dass sein Vater es ebenso geschafft hatte.

„Aber der Hauptgrund, wieso ich zu ihnen gekommen bin… ich wollte sie um einen Gefallen bitten“, meinte Gohan und unterbrach damit die Überlegungen seines Doppelgängers über Tapion. „Ich habe gespürt, dass die Kaioshins mir gegenüber zu misstrauisch waren, bevor ich fertig erzählt hatte. Aber ich wusste auch von Anfang an, dass ich viel verlange.“

Besonders dem Kaioshin des Südens gefiel es gar nicht, dass die Grenzen zwischen den Göttern und den einfachen Sterblichen mit einer derartigen Sorglosigkeit verwischt wurden. Aber er schwieg und hörte zu wie die anderen.

„Ich weiß, dass eure Absicht die ist, die Toten am Ende des Turniers wiederzuerwecken… aber ich bin immer noch besorgt. Den ganzen Familien und Freunden der Ofer zuliebe würde ich Sie bitten, sie etwas früher wiederzubeleben.“

Gohans Blick war sehr ernst und er senkte seinen Kopf als Zeichen seines Respekts. Nachdem er diese Anfrage etwas geprüft hatte, antwortete der Dai Kaioshin:

„Tja, genug Dragonballs hätten wir ja.“

„Aber das ist krank. Wir können eine solche Entscheidung ohne jegliche Diskussion treffen!“, hielt der Kaioshin des Südens sofort dagegen.

Die Götter zogen sich einige Minuten lang zurück und diskutierten, bevor sie Gohan ihre Antwort darlegten.

„Wir werden deine Anfrage in Betracht ziehen. In der Zwischenzeit solltest du dich ausruhen. Wir werden dir unsere Antwort am Ende der zweiten Runde geben. Und danke nochmals für diese ganzen Informationen.“

Damit dankte Gohan ihnen für ihre Aufmerksamkeit und verließ das Areal von Universum 1.

Nun, da er seine nächtlichen Abenteuer fertig erzählt hatte, war nun Gohan aus dem 18. Universum an der Reihe.

„Naja, ich plane, mit den Saiyajins aus dem 13. Universum ein gewisses „Gespräch“ zu führen“, begann Gohan. „Da gibt es einiges, was ich diesem Kakarott sagen muss, bevor er gegen meine Tochter Pan in den Ring steigt.“

Sein Gegenstück verstand sofort seine Beweggründe; nach einigen weiteren Minuten genereller Diskussionen trennten sich ihre Wege. Der aus dem 16. Universum kehrte zu seiner schlafenden Frau zurück, während er aus dem 18. Universum sich in Richtung Areal 13 aufmachte.

 

Auf dem Weg dorthin kreuzte er mit niemandem mehr den Weg, nicht einmal mit Varga oder einem namekianischen Organisator des 1. Universums. Sämtliche Innenräume waren leer. Eine einzige Tür schmückte den sonst kaum beleuchteten Korridor. Obwohl Gohan die Energiesignaturen innerhalb der Zimmer des 13. Universums nicht identifizieren konnte, wusste er, dass die Saiyajins dort waren.

Er klopfte zweimal und zögerte einen Augenblick lang, da er sich denken konnte, dass sie ihm nicht antworten würden, trat er einfach so ein.

Die Saiyajins sahen gelangweilt aus. Vegeta saß einem runden Tisch und stützte sein Kinn auf einer Faust, Nappa schien ganz relaxed zu sein, da er seine Rüstung ausgezogen hatte. Raditz lehnte an einer Mauer und Kakarott starrte geistesabwesend aus einem Fenster… obwohl er dort nur ein Panorama aus Felsen sehen konnte.

„Wer hat es dir erlaubt, einzutreten?“, knurrte Vegeta sofort.

Sie anderen standen auf, der Prinz der Saiyajins aber rührte sich nicht; weder, um den Besucher zu begrüßen oder ihn zu bedrohen. Er hatte Gohans Kraft vorhin bemerkt: Vegeta hatte den enormen Energieanstieg gespürt, als die Tochter des Halbsaiyajins getötet worden war. Auch wenn dieser Gohan aus einem anderen Universum stammte, dachte er sich, dass beide aufgrund der ganzen Ähnlichkeiten etwa gleich stark sein müssten. Trotzdem aber war Vegeta nicht verängstigt. Er wusste, dass er hier sicher war, dass er keine echte Gefahr darstellte. Gohan würde es nicht riskieren, die Regeln zu brechen.

Aber die anderen drei Saiyajins stürzten sich auf Gohan, bereit zum Kampf. Trotzdem bewegte sich Gohan nicht. Er sah jeden von ihnen an und erinnerte sich an seine lang vergangenen Erinnerungen an jeden einzelnen.

 

„Radditz… du hast meine unschuldige Kindheit in einen wahren Alptraum verwandelt… wenn du nicht auf die Erde gekommen wärst, wäre gar nicht von Allem geschehen. Ich hätte ohne das ganze Gekämpfe aufwachsen können, ohne miterleben zu müssen, wie meine Freunde und Familienmitglieder sterben. Und du, Nappa… du hast fast alle Freunde meines Vaters umgebracht. Dein erbarmungsloses Morden hat dich in deinen Augen wie ein Monster aussehen lassen…. Wäre mein Vater nicht noch rechtzeitig gekommen, hättest du uns alle getötet, ohne einen Funken von Schuldgefühl…“

„Beantworte meine Frage!“, forderte Vegeta in einem herrischeren Ton, immer noch auf seinem Stuhl sitzend.

Zu guter Letzt dachte Gohan noch an Vegeta. Auf den ersten Blick schien er viel schwächer gewesen zu sein als Nappa. Wer hätte gedacht, dass der Prinz stark genug war, um seinen Vater beinahe zu töten? Dann auf Namek, hatte er ihn als Junge das erste Mal alleine getroffen. Wenn er sich richtig erinnerte, hatte er gerade einen versteckten Dragonball gefunden und wollte zu Krilin und Bulma zurückkehren. Aber der Prinz hatte ihn auf dem Weg dorthin abgefangen; Gohan hatte natürlich um sein Leben gefürchtet. Aber mit eisernen Nerven und einer Notlüge war er nur mit einem Kniestoß in den Bauch davongekommen, den Dragonball hatte er vor ihm verbergen können. Damals hatte er sehr großes Glück gehabt.

„Ich bin jetzt ein Erwachsener… und stärker als alle von euch!“, dachte Gohan. „Ich fürchte mich vor keinem von euch mehr, und ich bin im Stande, mich und meine Lieben vor solchem Abschaum wie euch zu schützen.“

„Ich möchte mich kurz mit Kakarott unterhalten“, begann er endlich. „Ich habe einen Vorschlag, der euch interessieren wird. Ein einfacher Handel. Aber zuerst, eine Herausforderung.“ Gohans Absicht war es, ihnen seine Überlegenheit zu demonstrieren, um diesen Männern nahezulegen, wie stark seine Kraft war. „Wenn ihr echte Saiyajins seid, könnte ihr nicht ablehnen. Es wäre ich…. Gegen alle von euch.“

Er setzte sich direkt Vegeta gegenüber hin.

„Oh, bitte doch, mach es dir bei uns gemütlich!“, knurrte Vegeta. „Kümmerst du dich um Tee… und die Kekse?“ Vegeta war von dem aufgeblasenen Gerede des Eindringlings offensichtlich sehr genervt.

Gohan aber ignorierte das und lächelte nur.

„Wir dürfen nicht außerhalb eines Matches gegeneinander kämpfen. Deshalb schlage ich Armdrücken vor…“

Gohan stellte einen Ellbogen auf den Tisch und zeigte seine offene Hand.

„Erlaubt, dass ich mich vorstelle. Ich bin Son Gohan aus dem 18. Universum. Ich wollte nicht am Turnier teilnehmen… weil ich der Schwächste meiner Gruppe bin. Ihr könnt alle zusammen gegen meine Hand drücken, zwei Arme benützen und alle mögliche Winkel versuchen. Ich forderte euch heraus, meine Hand nur um einen Zentimeter zu bewegen. Und ich werde mich auch nicht in einen Super Saiyajin verwandeln!“

Zu erklären, er sei der Schwächste seiner Gruppe, war eine große Lüge, aber da es für einen guten Zweck war, ließ er sich das durchgehen. Im Gegensetz zu vollblütigen Saiyajins ging es ihm nicht so um das „Besser-sein-wollen“. Und es schien ihm, dass seine Worte in Nappas Augen einen Funken Furcht gezaubert hatten. Er war sich dessen sicher, als er ihn kurz ansah! Natürlich wussten die Saiyajins nicht, dass Gohan seine ganze Kraft freilassen konnte, ohne sich verwandeln zu müssen. Aber ohne dieses Geschenk der Götter könnte er sich aber nicht gegen normale Super Saiyajins wehren, ohne sich zu verwandeln. Er erwartete eine pathetische Szene, in der diese Feinde alter Tage versuchten, mit all ihrer Kraft seine Hand zu bewegen, und er würde sie ohne Anstrengungen besiegen. Ein Teil von ihm würde sich an dieser kleinen Rache ergötzen, doch es sollte anders kommen.

„Wir spielen dein blödes Spiel nicht mit!“, gab Vegeta zurück, seine Arme verschränkt.

„Hhm. Ich sehe, da ihr keine Scouter mehr trägt, müsst ihr gelernt haben, Energien zu fühlen… ihr wisst bereits, dass ich stärker bin als ihr. Ein Test ist nutzlos“, schlussfolgerte Gohan grinsend. „Also dann weiter. Meine Macht ist nicht natürlich, sie ist magisch. Ihr habt nicht wirklich gedacht, dass unsere Kraft nur durch Training allein erreicht hätte, oder? Vegetto und ich, wir sind nicht normal. Und zufällig stammt unsere Energie aus derselben Quelle.“

In der Tat, Vegetto trug die Potara und der Alte Kaioshin hatte seine Kraft verstärkt und diese Art der Fusion erklärt. Jede seiner Erklärungen war aus einem bestimmten Gesichtspunkt korrekt. Aber für die Saiyajins waren diese Informationen unvollständig und irreführend, eine Serie von Lügenmärchen.

„Sämtliche Elemente, um diese Magie zu wiederholen, kann man in dieser Arena finden. Ich könnte es euch genau erklären, euch praktisch den Schlüssel dafür geben. Aber im Gegenzug…“ Gohan machte eine Pause, sein Blick wurde hart. „Im Austausch will ich, dass du, Kakarott, gegen meine Tochter einen ehrenhaften Kampf austrägst. Sie ist deine Gegnerin der zweiten Runde.“

„Ehrenhaft?“, wiederholte die böse Version von Son Goku.

„Keine unnötige Gewalt. Kein Umbringen oder übertriebene Kraft. Und keine deiner sadistischen Ausbrüche. Kämpfe einmal mit Ehre, Kakarott! Ich bitte dich nicht einmal, zu verlieren. Aber du darfst diese Linie nicht überkreuzen!“

„Pah! Wer glaubst du, dass ich…“

Augenblicklich schleuderte Gohan Kakarott gegen die dahinterliegende Mauer, dabei warf er den Tisch um. Niemand hatte die Zeit gehabt, zu reagieren, er war viel zu schnell für sie gewesen. Mit einer einzigen Hand drückte der Halbsaiyain Kakarott gegen die Wand. Als er sich wieder gefangen hatte, verwandelte er sich in einen Super Saiyajin, aber er konnte sich immer noch nicht aus Gohans eisernen Griff befreien.

„Jetzt hör mir mal gut zu, du Massenmörder!“, fauchte Gohan durch verkniffene Kiefer, seine Worte voller kaum kontrollierter Wut. „Das einzig Gute, was du je in deinem Leben getan hast, war es, dir unabsichtlich den Kopf zu stoßen und damit dem großartigen Mann, der mein Vater ist, erlaubt hast, geboren zu werden!“

Er war dieser arroganten Monster überdrüssig, die Ehre nur im Umbringen und Abschlachten sahen.

Hinter ihm sprangen auch Nappa und Radditz auf ihn zu. Ohne sich umzudrehen, schleuderte Gohan seinen freien Arm nach hinten und schleuderte sie in die andere Richtung. Es war kaum mehr als ein kurzer Wink, aber sie schlugen mit Wucht in die entgegengesetzte Wand ein, ohne sich gleich davon zu erholen.

„Willst du es auch noch versuchen, Vegeta?“, fragte Gohan; dabei wandte er seinen Blick von Kakarott ab, der immer noch versuchte, sich zu befreien.

„Warum? Kakarott wird deine Forderung befolgen, dafür sorge ich. Jetzt aber erzähle uns mehr über diese Magie.“

Endlich löste Gohan seinen Griff um Kakarotts Hals, der langsam auf seinem Rücken an der Wand herunterrutschte. Bevor er aber den Boden berühren konnte, entzündete Gohan kaum merklich seine Aura, packte Kakarott am Brustpanzer und rammte ihn zu Boden. Endlich zufrieden hob er einen Stuhl auf und setzte sich zu Vegeta, um ihm von dieser berühmten Magie zu berichten. Er sagte nicht genau, um was für Elemente es sich handelte, welche angeblich in der Arena verfügbar waren. Die anderen drei Saiyajins standen etwas zerknirscht herum, aber ohne es zu wagen, diesen Krieger noch einmal anzugreifen.

Dann beantwortete Gohan noch einige der Fragen der Saiyajins. Die sprachen auch über Majin Buu, dessen verschiedene Formen, bis Gohan dann beschloss, zu gehen, da er genug erzählt hatte. Er hoffte, dass Vegeta seine Worte nicht nur beherzigen würde, sondern auch seinem Versprechen Folge leisten würde, dass Kakarott fair kämpfen würde.

 

Als er ging, bemerkte Gohan, dass die beiden Piccolos der Universen 16 und 18 in derselben Position „schliefen“. Beide schwebten mit verschränkten Beinen und geschlossenen Augen in der Luft; aber es gab keinen Zweifel, dass sie selbst auf die kleinen Bewegungen um sie herum achtgaben.

Zu Gohans Linken trat gerade der Alte Kaioshin aus den Quartieren der Organisatoren. Aber er kehrte in sein Universum zurück, ohne Gohan auch nur eines Blickes zu würdigen. Im Areela 16 war auch Vegetto auf den Beinen. Er hatte gerade eine Diskussion mit seinem Gohan beendet, der danach zu Bett gegangen war, während Vegetto alleine herumstreunte. Während Gohan in weiter zum Areal 18 ging, kreuzte er auch den Weg mit einigen Kriegern aus dem 19. Universum, die ebenfalls eintreten wollten. Unter ihnen waren Eleim und Xeniloum.

 

Als Gohan sein Zimmer betreten wollte, fühlte er eine ihm sehr bekannte Aura. Jemand schlich in der Wohnung des 18. Universums herum, jemand, den er sofort wiedererkannte.

„Freezer… echt?! Was für eine Nacht! Fast so, als würde ich jeden treffen, der mir damals als Kind eine Höllenangst gemacht hat!“

Gohan verschwand sofort und lief mit Supergeschwindigkeit auf Freezers finstere Aura zu. Er hatte den Frostdämonen fast augenblicklich gefunden, als beschloss er, sich zu verstecken. Es war kinderleicht, da Freezer ohne einen Scouter seine Energie nicht wahrnehmen konnte. Der Sohn von König Cold bewegte sich wie ein Ninja, schnell und zugleich geräuschlos. Er suchte nach etwas, das war offensichtlich. Aber stattdessen fand er Son Gohan.

Als dieser gut gekleidete Saiyajin plötzlich vor seiner Nase auftauchte, erschrak Freezer etwas, lief aber nicht davon. Er hielte inne, und die beiden Krieger starrten sich wortlos an. Dann endlich begann Gohan.

„Freezer… in meinem Universum warst du ein Tyrann. Du hast jeden um dich herum leiden lassen, nur um deinen Egoismus zu befriedigen. Du hast beinahe die ganze Rasse der Namekianer ausgelöscht, nur wegen deiner persönlichen Sperenzchen… aber zu wurdest besiegt…“

„Du… Du bist ein Saiyajin?“, fragte Freezer verwirrt, da er seine Vermutungen bestätigt haben wollte.

„Zur Hälfte, ja“, nickte Gohan. Aber auch er hatte einige Fragen. „Freezer, ich könnte dich ganz leicht erledigen, aber zuerst antworte. Du hast Vegeta sicher wiedererkannt, aber kennst du auch noch andere Personen aus dem 18. Universum?“

Freezer antwortete nicht sofort, sondern schien sich die Frage genau zu überlegen. ER sah Gohan direkt in die Augen und erklärte:

„Nein, ich kenne nur Vegeta.“

„Wirklich?!“

Überrascht drehte sich Gohan um und dem Frostdämon den Rücken zu, dann aber sprach er noch einmal:

„Ich werde nicht gegen dich kämpfen, Freezer, auch wenn ich mit einem einzigen Schlag erledigen könnte. Du würdest es verdienen, du warst in meinem Universum für viele Boshaftigkeiten verantwortlich. Ich könnte deinen Kopf allein mit der Kraft meiner Gedanken zur Explosion bringen, aber du hast Glück: ich bin sehr friedliebend. Nun aber verlasse sofort unser Areal und hör auf, überall herumzuschnüffeln! Das nächste Mal könnte dich jemand anders erwischen, der nicht so nett ist wie ich…“

Dann schritt Gohan zu seinem Zimmer; dabei verfolgte er Freezers Aura, damit er sicherging, dass er auch wirklich verschwand…

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