DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 27, Kapitel 131.

TEIL SIEBENUNDZWANZIG: DIE NEUEN FÄHIGKEITEN DER FUSION

Kapitel 131

Während der Countdown weiterging, sah Cell auf seine blutverschmierten Hände. Er fühlte sehr wohl den Blick des alten Mannes auf sich ruhen, aber er kümmerte sich nicht darum. Für ihn zählte einzig Vegeta; er musste leider zugeben, dass dieses Duell nicht die erhoffte Gelegenheit geboten hatte, sich zu verbessern und deshalb war sein Fortschritt sehr mäßig. Es war eher ein Ärgernis gewesen, sowohl für ihn als auch für seinen ehemaligen Feind. Seine perfekte Kraft aber verblich im Schein von Vegetto und seiner Tochter, sie würden ihn binnen Augenblicken zerquetschen. Dasselbe galt für Zen Buu, auch wenn der Majin im Moment eingesperrt war. Gast war auch ein Problem, aber da war er sich nicht so sicher, aber die größten Fragezeichen waren Goku und Vegeta… die wahre Tragweite ihrer Fortschritte war noch vollkommen unbekannt. Wenn sie sogar stärker waren als Gohan, würde der Kampf mehr als erheiternd sein, aber er erwartete, dass er in seiner aktuellen Verfassung verlieren würde. Cell war sich nicht sicher, aber er hatte Gohans neue Kraft beobachtet, die er vollkommen gemeistert hatte. Er musste nachdenken.

 

Er schritt zu seinem Areal, wo seine sechs Juniors schon auf ihn warteten und vor Freue herumsprangen. Ihr Vater schoss ihnen einen scharfen Blick zu und brachte sie augenblicklich zum Schweigen. Ohne Pause ging er weiter zu seinem Appartement.

„Ich gehe mich waschen, macht keine Dummheiten!“, wies er sie an.

Als er schon am Eingang war, lehnte sich Vegetto über die Grenzmauer und grinste. „Hey Cell! Versuch dieses Mal keines deiner Kinder umzubringen!“

Cell hielt inne und ballte seine Fäuste, von Kopf bis Fuß angespannt. Vegetto war sich des Abgrundes zwischen ihren beiden Kräften mehr als bewusst und liebte es anscheinend, Cell dauernd daran zu erinnern. Der Androide aber weigerte sich, ihm die Genugtuung einer Reaktion zu schenken und schritt betont ruhig weiter durch den Korridor.

„Paps, musst du Cell immer so provozieren?“, tadelte ihn Gohan. „Er ist gefährlich, vielleicht nicht für dich, aber... du sagst immer, ich wäre in unserem Universum die Nummer zwei, aber hier sind viele stärker als ich. Broly, der sogar dich beinahe überwältigt hat, Majin Buu und eventuell Cell. Es scheint mir weise, weitere Konfrontationen zu vermeiden.“

„Solange ich da bin, wird nichts Schlimmes passieren“, konterte Vegetto pikiert. „Du machst dir um diese Schwächlinge zu viele Sorgen, kämpfe einfach, wie ich es dir beigebracht habe.“

„Das genau ist das Problem! Du siehst jeden als minderwertig an!“, erwiderte Gohan unbeirrt. „Du kannst dich nicht immer wie ein Kind benehmen, wenn dir etwas nicht passt. Als könnte es keine Konsequenzen geben. Du gibst den anderen ja immer so gerne Nachhilfe in Selbstkontrolle, vielleicht solltest du einmal deinem eigenen Rat folgen und dich etwas in Bescheidenheit üben.“

„Woah, bleibt mal geschmeidig, Jungs!“, mischte sich Bra schnell ein, als sie fühlte, dass die Situation kritisch zu werden drohte und der Zorn ihres Vaters zum Vorschein kam. „Gohan, du meinst es gut, aber Papa hat auch Recht. Solange er hier ist, gibt es kein Risiko. Und Paps, bitte hört auf, so ein egoistischer Depp zu sein. Wenn du diesen Abschaum provozieren willst, warte bitte zumindest so lange, bis sich all meine Gegner besiegt und das Turnier gewonnen habe! Danach kannst du tun und lassen was du willst.“

„Wenn du stark genug dafür bist!“, kicherte Trunks hinter ihr und kassierte dafür die Faust seiner Schwester mitten ins Gesicht, die ihn gegen die nächste Wand schleuderte.

 

Mit einer Hand schon am Türknauf hatte Cell die ganze Diskussion belauscht. Ja, Gohan war immer noch derselbe, er suchte immer nach einer friedlichen Lösung. Er hatte sich sogar dann noch halbwegs unter Kontrolle gehabt, als seine eigne Tochter von diesem feigen Piraten ermordet worden war. Nostalgie erfasste den perfekten Androiden, als er sich daran erinnerte, wie er damals die Wut aus dem Jungen herausgekitzelt hatte; er wusste, dass sie der Schlüssel zu dessen wahrer Kraft war. Dieser Funken an echtem Zorn in der ersten Runde hatte Cell die Wahrheit gezeigt- es war genug Macht, um sich gegen ihn zu behaupten. Gohan war der außergewöhnliche Gegner wie immer, was seine Kraft noch mehr bewiesen hatte, während er sich gegen Buus Wahnsinn gewehrt hatte. Was für eine Schande, dass er nicht teilnehmen wollte…

 

Er war kaum in sein Zimmer gekommen und hatte die Tür hinter sich zugeknallt, als ein furchtbarerer Schmerz seinen Geist erfasste. Er sackte zusammen und hielt sich fluchend seinen Kopf. Einige Zimmer weiter kicherte ein kleiner gelber Magier voller Grausamkeit:

„Wer wagt es, mich kontrollieren zu wollen?! Mich, Cell? Unverschämtheit!! Ich werde dich finden… ARGH!!“

Je arroganter er wurde, desto brüchiger wurden seine mentalen Verteidigungswälle gegen diese Zauberei. In seinen ganzen Jahren der Kampferfahrung hatte er es noch nie mit einem solche Art der Manipulation zu tun bekommen und war deshalb unvorbereitet. Trotzdem weigerte er sich, den Widerstand aufzugeben. Babidis Gelächter war versiegt, er war nun frustriert, dass dieser grüne Käfer sich so wehren konnte. Aber als er in seinen Erinnerungen herumstöberte, fand der uralte Hexer einige Schwachpunkte, um Cell zu locken.

‚Du bist nicht frei…‘, flüsterte ihm der Magier zu. ‚Du willst kämpfen, aber sie lassen dich nicht… ergebe dich mir, und ich lasse dich tun, was immer du willst… Diese Erdlinge, gegen die du solchen Wunsch hast zu kämpfen, sie werden allein dir gehören…‘

Cell fauchte ob dieser Idee. Klar, er würde gerne noch einmal gegen Gohan kämpfen, was durch die Regeln am Turnier strengstens verboten war. Aber dafür ein ergebener Sklave werden? Niemals! Ihr erster Kampf war bereits mehr Manipulation gewesen als ihm recht gewesen war, und dieses Mal wollte er, dass ihr Duell frei war, grandios, ein würdiger Showdown zweier alter Rivalen.

Das Geflüster in seinem Geist ging weiter, voller Groll und Verdorbenheit. Einiges davon kam ihm bekannt vor und er erkannte, dass das hier viel weiter ging als einfache Kontrolle. Diese Geschichte hier war gut durchdacht und es begann ihn zu interessieren. Wie weit würde es gehen? Cell war sich sicher, dass er sich jederzeit aus jeder Art der Kontrolle befreien könnte, egal wie stark sie war, sein Stolz würde es nie zulassen, sich unterjochen zu lassen! Und trotzdem, es könnte interessant werden in Anbetracht zukünftiger Dinge. Nachzugeben war ekelhaft, aber weise, zumindest bis auf weiteres…

Augenblicke später stand er auf und schritt zur Dusche nebenan, seine Augen finster unter dem Zwang Babidis.

In der Zwischenzeit lief im Universum 9 immer noch die Diskussion mit Raditz. Der Saiyajin hatte jeden Kniff seiner Diplomatie versucht, um den Alten Kaiohshin auf seine Seite zu ziehen. Aber für jedes Argument hatte der Gott ein passendes Gegenargument vorgebracht. Die anderen Kämpfer standen um ihn herum: Videl, Tenshinhan, Krilin und Yamchu. Keiner von ihnen kümmerte sich um die Ereignisse draußen, auch wenn Yamchu ein paarmal hinaussah. Er wollte sichergehen, dass er es nicht verpasste, C18 Ratschläge für ihren Kampf zu geben. Immerhin sollten alle Cyborgs zusammenhalten. Ihre wunderhafte Reparatur machte ihm Sorgen und er hoffte, dass daraus nichts Schlimmes entwickelte.

 

Dann widmete er seine Aufmerksamkeit wieder der Unterhaltung drinnen, dieses Mal ging es um den Bruder des Saiyajins, der Psychopath namens Kakaroth.

„Und was willst du mit diesem Individuum machen? Du willst die anderen beiden ganz klar eliminieren, ich kann in dir großen Groll gegen sie fühlen, aber… gegen die dritte Person Zuneigung. Könntest du mir das erklären?“

„Meinen eigenen Bruder zu töten wäre für mich undenkbar“, antwortete Raditz ruhig. „Er ist alles, was ich noch habe. Aber ich verspreche, dass ich die Verantwortung für ihn übernehme. Ich stelle sicher, dass er nicht mehr so herumspinnt wie früher.“

„Also hat dieser Saiyajin doch irgendwo ein Herz versteckt“, brummte Tenshinhan hinter ihm. „Ich hätte nicht gedacht, dass deine Gattung zu solchen Emotionen im Stande wäre.“

„Das habe ich auch gedacht, aber es gibt eben Ausnahmen“, fügte Krilin hinzu. „Son Goku aus dem Universum 18 ist freundlich. Sogar ihr Vegeta scheint nett, besonders im Vergleich zum unseren. Ihnen zufolge sind in ihrem Universum Goku und ich die besten Freunde. Aber euer Kakaroth könnte gegenteiliger nicht sein. Ehrlich gesagt, ich sehe nicht, wie du ein solches Monster kontrollieren kannst.“

„Das ist genug“, meinte der alte Kaiohshin und hob eine Hand. „Ich habe dein Herz gesehen, du sprichst die Wahrheit. Du würdest die anderen beiden gerne ausschalten und zumindest versuchen, dich um deinen Bruder zu kümmern. Aber das hat mit der Befreiung deines Universums recht wenig zu tun. Es gibt keine Garantie, dass du Anstalten machen wirst, die unzähligen Sklaven auf ebenso vielen Welten zu befreien. Weniger Unterdrücker bedeutet nicht automatisch weniger Unterdrückung...“

„Stimmt“, bestätigte Raditz mit einem Lächeln. „Aber Welten zu unterjochen und über deren Bewohner zu herrschen wie ein Tyrann war eigentlich nie mein Ziel. Das sind die Fisimatenten von Vegeta, der Imperator des Egos höchstpersönlich. Ich selber wäre damit zufrieden, mit meinem Bruder in einem Eckchen des Universums zu leben. Wir würden es uns einfach gut gehen lassen und den Rest des Universums in Frieden lassen.“

„Ach ja? Du willst aufhören, Böses zu tun?“, fragte Videl skeptisch.

„Nein, das hat er nicht gesagt“, stellte der Gott klar und klatschte die Hände einmal zusammen. „Was er meint ist, dass er sein kriminelles Verhalten nur mehr auf einer viel kleineren lokaleren Ebene zeigen wird, nicht mehr galaktisch. Er ist immer noch ein Saiyajin, selbstgefällig und kampflustig. Aber er wird mit Vegetas Imperium und den Massengenoziden nichts mehr zu tun haben. Was er vorschlägt, ist das kleinere Übel- eines, das seinen eigenen Ambitionen besser entspricht.“

„Ich würde sagen, das ist doch ein gutes Geschäft, oder?“, grinste Raditz. „Ihr befreit Millionen oder Milliarden von Lebensformen aus der Tyrannei. Das gefällt euch ja, und der Untergang von Leuten wie Vegeta. Ich hoffe, Ihr überlegt es Euch noch einmal, ehrenwerter Weiser.“

Der Saiyan war offensichtlich mit sich selbst sehr zufrieden, da er die Wahrheit geradeheraus zugegeben hatte. Er wusste, dass fast alle Gottheiten Gedanken lesen konnten oder zumindest Lügen erkennen. In diesem Fall war das Vorgeben einer nobleren Sache oder hohle Versprechen fehl am Platz, was wäre eine Lüge und der alte Kaiohshin würde das sofort erkennen. Zum Glück hatte er den Vorteil des Kontextes. Vegeta als Herrscher des Universums war ein echter Horror, dagegen schien Freezer wie ein Chorjunge. Von den beiden Übeln würde der Alte sicher das kleinere wählen…

Die Stille im Raum war unerträglich, einzig das seufzende Atmen der Gottheit unterbrach sie. Die Erdlinge starrten Raditz an, der mit einem zufriedenen Grinsen und geschlossenen Augen wartete. Durch die halb offenstehende Tür des Apartments hörten sie dann die Stimme des Moderators.

„Der nächste Kampf beginnt gleich! Wir rufen C18 aus dem Universum 14 und XXI aus dem Universum 5!“

Yamchu hastete zur Tür. „Ich lasse euch entscheiden, ich muss diesen Kampf sehen. Erzählt mir dann alles!“

Der Cyborg war auch erleichtert, dieser angespannten Atmosphäre entflohen zu sein. Er wollte viel lieber C18 coachen, besonders, da ihr Gegner kein netter alter Mann war. Einmal draußen flog er schnell zum Areal 14, wo sich C18 gerade für ihren Kampf vorbereitete und ihr Bruder sie stumm beobachtete- die Niederlage gegen die beiden Gören von vorhin stach immer noch gewaltig. Im selben Augenblick, in dem Fuß den Boden berührte, wurde von den furchteinflößenden Blicken der beiden Zwillinge begrüßt. Er wollte gerade etwas sagen, als eine Bewegung aus dem Universum 5 seine Aufmerksamkeit erregte.

Der alte Mann, der Vegetto besiegt hatte, flog geräuschlos in den Ring, sein Gesicht war wieder unentzifferbar wie ein uraltes Grab. Ein guter Beobachter würde bemerken, dass er beide Arme in seinen weiten Ärmeln verbarg. Yamchu hatte ein ungutes Gefühl und selbst C17 war dieser geheimnisvolle Charakter extrem unsympathisch.

„Tja…“, begann Yamchu sehr ernst. „Er ist ein Magier, Hinterlist und Tücke sind seine Alliierten. Wenn du gewinnen willst, musst du als erste zuschlagen. Und ich meine wirklich sofort, in der selben Millisekunde, in der du den Ring berührst. Sonst schickt er dich auch in eine andere Dimension wie Vegetto. Du musst schneller sein als jemals zuvor in deinem Leben.“

„Verpiss dich“, fauchte C18 und rollte mit ihren Augen. „Niemand sagt mir, was ich tun soll!“

„Dann sei eben vorsichtig“, seufzte Yamchu genervt.

 

„Weißt du, Schwesterherz“, flüsterte C17, als der unerwünschte Gast endlich verschwunden war. „Das wäre die richtige Strategie. Ich weiß, was du denkst, mir geht es genauso, aber... wenn ich du wäre, würde ich das tun, was er meint.“

„Ich weiß“, knurrte seine Schwester, als sie die niedrige Mauer erklomm und damit die Varga in ihrer Nähe ärgerte. „Aber jetzt halt die Klappe, ich hab‘ dich auch nicht um deinen Senf gebeten.“

Ohne ihrem Bruder die Zeit zu geben, darauf zu reagieren, stieß sie sich von der Mauer ab und sprang davon. Sie flog direkt auf den Magier zu, dessen Miene ausdrucklos blieb. Die Varga hatten sehr wohl erkannt, dass sie den Ring noch nicht berührt hatte und passten gut auf. Als sie kaum drei Meter vom Magier entfernt war, tippte C18 den Boden an und holte damit neuen Schwung für ihren Angriff. Wenn ihr Arm ausgestreckt wäre, würde sie kaum mehr als ein paar Millisekunden mehr benötigen, um ihn zu erreichen. Sie fühlte keine Magie auf sich ruhen und glaubte sich schon erfolgreich- C18 grinste schon, sie würde das erreichen, was der übermächtige Saiyajin nicht geschafft hatte! Sie war noch einen knappen Meter entfernt und hörte die Anfeuerungsrufe ihres Bruders, als…

 

Nichts.

 

Als würde man einen Lichtschalter betätigen, begann ihr Blickfeld plötzlich zu verschwimmen, ebenso all ihre Lebensenergie in ihr. Im letzten Augenblick des Bewusstseins fühlte sie, wie alle Energie ihren Körper verließ und sie starrte in die schlitzartigen Augen des Magiers. Aus der Entfernung konnte niemand sie genau erkennen, aber sie war sehr nahe. Sie waren alptraumhaft, ein intensiver schwarzer Abgrund, der auf sie herabstarrte. Ihre letzte Emotion war ein unbegreiflicher Horror; als ihr das Bewusstsein entglitt, und dann kollabierte C18 zu Boden.

Alle Anwesenden, gleich ob Zuschauer und Teilnehmer, sahen nur, wie ihr Köper plötzlich wie ein Sack Kartoffeln zu Boden fiel. Man nahm an, die Ursache sei die Schwerkraft, die sie im selben Augenblick lähmte, als sie verlangsamte. Der bewegungslose Körper der jungen Frau lag dem Magier zu Füßen, ihr Blick war abwesend und leer. Er hatte kein Wort gesprochen, darin waren sich Buu und Gast sicher, und beide waren geschockt.

„Warte, was?!“, entfuhr es Yamchu und C17 simultan.

„Das kann doch nicht…“, sprach Yamchu verwirrt weiter.

„C18!!!“, brüllte ihr Bruder. „Mach keinen Scheiß, steh‘ auf! Er hat doch noch gar nichts gemacht!“

Ein Gelächter unterbrach ihn, ein kaum hörbares Gegacker, und trotzdem erreichte es sein Gehör, als würde der Wind es hertragen. Ein garstiges und überhebliches Kichern, das einem einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Dann sprach XXI einige Worte, jedes begleitet von einer bestimmten dunklen Melodie, ironisch und grausam- wie ein dramatisch vorgetragenes Requiem.

„Zum Glück habe ich den Knopf gedrückt gehalten…“

Als er seine Arme öffnete, zeigte er allen seine dünnen faltigen Hände. Dünne knochige Finger endeten in scharfen Nägeln, die extrem fragil schienen und eine kleine schwarze Schachtel festhielten. Trunks aus dem Universum 12 erkannte es sofort wieder.

„Aber… das ist eine Fernbedienung!!“, rief er verwirrt aus. „Genau die gleiche, die Gero und meine Mutter gebaut haben… aber… wie kann er so eine besitzen?“

„Das ist höchst verdächtig“, nickte C16 an seiner Seite. „Es ist unwahrscheinlich, dass ein Magier aus einem andren Universum über solche Kenntnisse über die irdische Technologie verfügt. Ich fürchte, in diesem Fall kann ich keine rationale Hypothese anbieten, um diese Situation zu erklären.“

Als er begriff, was geschehen war, explodierte C17 vor Wut und Angst, nur ein ebenso zitternder Yamchu konnte ihn zurückhalten.

„Du Bastard!!“, brüllte der Bruder. „Dafür wirst du bezahlen, alter Mann! Ich schwöre, du wirst bezahlen!!“

„Bleib ruhig!“, versuchte ihn Yamchu aufzuhalten und legte eine Hand auf seine Schulter. „Wenn du in die Nähe dieser Fernbedienung kommst, endest du genau wie sie. Und leider hat er keine Regel gebrochen. Wenn du ihn angreifst, wirst du dafür bestraft und zusammen mit deiner deaktivierten Schwester heimgeschickt. Ist es das, was du willst?“

C17 senkte seine Fäuste, aber in seinen Augen brannte noch der Zorn. Yamchu klopfte ihm auf die Schulter und meinte mit ernsten Blick. „Ich geh‘ sie holen. Ich bin mir nicht sicher, ob du diese Schwerkraft aushältst, da du nicht repariert wurdest.“

 

Während er die junge Frau holte, tat ihm ihr Zwillingsbruder etwas leid. Er fühlte sich nutzlos, gedemütigt und überwältigt. In diesem Strom von Verzweiflung wurde er plötzlich von einem brutalen Kopfschmerz heimgesucht… der wenige Sekunden später verschwunden war. Die Wut zeigte sich immer noch in seinem Blick, der aber nicht mehr derselbe war. Aber niemand bemerkte den Unterschied.

‚Du Armer…‘, sprach eine schrille Stimme telepathisch.

In der Zwischenzeit lud Yamchu den deaktivierten Cyborg auf seine Arme und bedachte sie mit einem Blick voller Trauer und Groll. Sein Blick schweifte zu XXI, der schon zu seinem Areal zurückgeflogen war und gerade in der Dunkelheit des Korridors verschwand.

„Ich mag diesen Typ nicht“, murmelte Yamchu finster. „Kein bisschen.“

Drüben im Areal der Kaiohshins waren Buu und der Großkaiohshin derselben Meinung. Dieser Magier stellte ein Mysterium dar, das man schnell lösen musste, denn die Folgen eines Versagens könnten jeden Moment zu einem Desaster in diesem Turnier führen.

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