DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 8, Kapitel 36.
<

TEIL ACHT: DIE ERSTE BEGEGNUNG MIT DEM LEGENDÄREN SUPER SAIYAJIN!

Kapitel 36


Von seiner Position des 17. Areals aus waren Cell und sein Junior trotz ihres außergewöhnlichen Hörvermögens überrascht, um wie viel lauter der Lärm des Universums 18 war als das aus dem 16. Universum.

Voller Abscheu beobachtete Cell das verschlingende Essensverhalten der Saiyajins.

Während Son Gokus aus dem 18. Universum schon viel aß, verdrückte Vegetto vom Universum 16 viel viel mehr. In Wahrheit verschlang er mehr als Goku und Vegeta zusammen!

Son Gohan und Videl vom Universum 18 aßen auch viel mehr als ihre Doppelgänger vom Universum 16. Das war nachvollziehbar, denn immerhin hatten sie gerade miterlebt, wie ihre Tochter im Kampf gegen Bojack ermordet worden war.

Ihre eigene Tochter saß nun gerade neben Uub, mit dem sie um das letzte Stück Fleisch kämpfte. Mitten in dieser Schlacht um das letzte Stück lächelte sie ihre Eltern kurz an, um sich dann wieder auf das Duell zu konzentrieren.

Diese Fröhlichkeit ihrer eigenen Tochter, die sie ja freute, brachte Gohan und Videl zum Überlegen, welch furchtbares Schicksal der Tochter ihrer Doppelgänger widerfahren war. Auch wenn sie nicht die Eltern der Pan vom Universum 16 waren, ihre Fürsorge und ihr Mitgefühl waren unmissverständlich und verständnisvoll, und ehrlich.

„Kannst du dir das vorstellen, Gohan? Wären die Dinge nur etwas anders verlaufen, hätte unsere eigene Tochter diesem Monster gegenüberstehen können“, meinte Videl.

„Ich denke nicht, dass ich sie dann in den Ring gelassen hätte“, erklärte Gohan, um sie etwas zu beruhigen. „Ich denke, mein Doppelgänger hat Pan gegen Bojack kämpfen lassen, weil sie das erste Level des Super Saiyajins erreicht hat. Trotzdem, wenn Bojack den Hals unserer Tochter genauso gepackt hätte wie ihren, dann hätte ich eingegriffen.“

Videl entdeckte in den Augen ihres Mannes ein seltsames Glänzen, das von Frust und Trauer zeugte. Er fragte sich gerade, wie sein Alter-Ego, der ihm so ähnlich war, das alles ohne sich einzumischen geschehen lassen konnte. Ihm kam kurz die Frage in den Sinn, ob der das Geschehene bereute.

Nein, es war fast sicher, dass er bereute, was geschehen war, und Gohan wusste, dass sich sein Doppelgänger mit der Zeit immer schlechter fühlen würde.

Aufgrund dessen plagte sich Gohan seit Beginn der Mittagspause mit dem Gedanken, ob er Pan nicht doch vom Multiverse-Turnier zurückziehen sollte, wie sie es vorhin angedeutet hatte, oder er sie anfeuern sollte im Turnier zu bleiben, natürlich mit erhöhter Wachsamkeit.

Ihr Großvater hatte seinen Wunsch klargemacht, dass er nicht wollte, dass Pan so früh aus dem Turnier ausstieg, das ja erst begonnen hatte. Während Goku voller Appetit aß, bemerkte er Gohans und Videls Unruhe und spürte, dass Pan, trotz ihrer anscheinenden Fröhlichkeit und ihres spielerischen Streites mit Uub, immer noch recht nervös war.

„Also, was hast du beschlossen, Pan?“, fragte sie Son Goku, nachdem er seinen aktuellen Teller- unter vielen- fertig verschlungen hatte.

„Ich… weiß noch nicht, Großvater…“, meinte Pan. „Ich habe ein wenig Angst.“

Das junge Mädchen sah zu Boden, als würde sie sich aufgrund dieser Einsicht schämen.

Uub legte seine rechte Hand auf ihre linke Schulter, und lächelte, als Pan ihn ansah.

„Ich habe auch etwas Angst, Pan, aber das wird mich nicht aufhalten“, erklärte Uub. „Ich verstehe, wie sehr dich einige Kämpfer hier überraschen. Ich selbst bin davon beeindruckt. Keine Frage, wir müssen sehr vorsichtig sein, aber ich plane trotzdem mein Bestes zu geben, um zu gewinnen.“

Uub sah kurz zu Goku, als wollte er, dass sein Meister seine Erklärung bestätigte. Der Kampf gegen Tidar war für Uub eine große Lehre gewesen.

Goku antwortete, indem er Pan direkt ansprach.

„Dein nächster Kampf wird gegen mein „anderes Ich“ aus dem 13. Universum sein“, meinte Goku. „Du wirst ihn doch nicht so einfach gewinnen lassen, oder?“

„Ich…“, begann sie zögerlich.

„Du wolltest doch immer gegen mich kämpfen, das ist deine große Chance!“, grinste Goku. „Dank daran, Pan! Du kannst gegen jemanden kämpfen, der eigentlich nur die „Freakversion“ von mir ist!“

Bei diesem Gedanken musste Pan kurz lächeln, aber dieses Lächeln verschwand ebenso schnell, als sie eine Bemerkung machte:

„Aber, er kann sicherlich zum Super Saiyajin werden! Das könnte ich nie schlagen!“

Goku verschränkte seine Arme und dachte über diese Situation nach und wog die verschiedenen Möglichkeiten ab.

„Naja, Pan, du hast auch das Potential dich zu verwandeln!“, nickte er dann. „Es kann passieren, wenn die Bedingungen erfüllt sind. Eigentlich könntest du auf derselben Weise zu Super Saiyajin werden, wie es dein Vater geschafft hat!“

 

Gohan konnte sich gut an die Umstände erinnern, die es ihm erlaubt hatten, das erste Mal zum Super Saiyajin aufzusteigen. Im Gegensatz zu seinem Vater, dessen Super Saiyajin- Verwandlung auf dem Schlachtfeld nicht nur durch die Notwendigkeit, sondern durch eine natürliche psychologische Stresssituation her0vorgerufen worden war, ausgelöst durch Krilins Tod durch Freezer, war Gohans Verwandlung ein Resultat eines simulierten psychologischen Stressauslösers.

Vor Jahrzehnten, als Goku Gohan im Raum von Geist und Zeit für den Kampf gegen Cell trainierte, hatte er Gohan erklärt, er solle seine Wut fokussieren und die Energie dieser Emotion zu seiner allgemeinen Kraft hinzufügen. Er hatte ihm gesagt, er solle an Cell denken und an all die Gräueltaten denken, der er begangen hatte, doch Gohan hatte ihn dann daran erinnert, dass er Cell noch nie gesehen hatte. Dann meinte Goku zu seinem Sohn, dass er also an Freezer denken soll und an den Horror, den er durch ihn erlebt hatte; dadurch und durch weiterem Training, war Gohan in der Lage die erste Stufe des Super Saiyajin zu meistern.

Vielleicht wäre es möglich mit Pan vor ihrem Kampf gegen Kakarot etwas außerhalb der Arena zu trainieren.

„Anscheinend ist Gokus Tipp womöglich hilfreich“, meinet Videl zu Gohan. „Sprich mit Pan darüber… ich denke, es wäre eine gute Idee.“

Gohan nickte und tauschte seinen Tischplatz mit Videl, damit er neben seiner Tochter sitzen und mit ihr sprechen konnte. Er wollte, dass sie verstand, dass durch das richtige Verstärken ihrer Wut sie es wirklich schaffen könnte die Super Saiyajin- Verwandlung zu erreichen.

Pan hatte schon viel von dem gehört, über das Gohan mit ihr sprach- Geschichten über seine Erfahrungen, die ihres Großvaters, und sogar die von Vegeta. Trotzdem konnte sie keine direkte Beziehung zu ihren Erlebnissen der Elends und des Schmerzes aufbauen, da sie ja in einer relativen Ära des Friedens aufgewachsen war, genauso wie Onkel Goten und Trunks in ihren ersten sieben Lebensjahren.

Aber trotzdem hörte sie gut zu und fühlte sich motiviert. Wenn sie gegen Kakarott kämpfen oder sogar siegen wollte, musste sie zu einer Super Saiyajin werden! Sie wusste, dass es nicht anders ging!

Während Gohan mit seiner Tochter sprach, verschlang Goku weiterhin mit großem Gusto sein gargantisches Mahl. Eigentlich hatte jeder andere schon fertig gegessen, aber Goku blieb seiner Tradition treu und hatte vor sich noch 10 volle Teller.

 

Uubs Geist aber wurde von Gedanken anderer Priorität beschäftigt. Er sah vor sich auf und sein Blick traf sich ganz kurz mit dem von Bra. Er war von ihrer Schönheit gefesselt, aber ihr feldwebelhaftes Gehabe und ihre Verachtung für das Kämpfen war immer wie ein großer Graben zwischen ihnen gewesen. Was aber mehr wog, war die Tatsache, dass sie ja Vegetas Tochter war! Uub konnte es sich nicht vorstellen sie zu einem Date einzuladen, ebenso wenig wie all die Dinge, die Vegeta als Antwort darauf in den Sinn kommen könnten. Und die Themen, über die sie gerne sprach, lagen ganz und gar nicht in Uubs Interessensbereich. Am Ende also fühlte es sich für Uub an wie eine Teenie-Romanze, die einfach nicht sein sollte… oder suchte er nur nach Ausreden? Er war wahrlich sehr schüchtern.

Und da war noch eine weitere Person, die ihn interessierte. Bra aus dem 16. Universum war ein Mädchen von einem ganz anderen Kaliber, obwohl sie dieselbe Mutter und denselben Namen hatte. Uub begann ins Areal des 16. Universums zu linsen, sein Blick suchte nach dieser Bra. Als Pan getötet worden war, hatte sie sich in eine Super Saiyajin verwandelt, und ihr Energielevel schien sehr hoch zu sein. Er lag sehr viel höher als der von der Bra aus seinem Universum, und er liebe das. Er kam sogar soweit sich vorzustellen, wie cool es wäre gegen sie zu kämpfen, aber sie befanden sich ja auf der gegenüberliegenden Seite des Turnierplans… um gegen sie zu kämpfen müsste er zuvor viele Gegner besiegen, genauso wie sie.

Als nächstes müsste er entweder gegen Majin Buu vom Universum 11 oder dem Kaioshin des Südens kämpfen, dann müsste er sicherlich Son Goku besiegen, seinen eigenen Meister! Unter den potentiellen Gegnern, auf die er in er fünften Runde treffen könnte, waren viele mit einer beachtlichen Kraft, wie Vegeta aus seinem eigenen Universum, Trunks aus dem 12. Universum oder gar Cell!

Während Uub sich weiter mit seinen Chancen Gedanken machte, hatte Goku endlich aufgegessen. Vor dem Beginn des nächsten Kampfes boten ihm die Varga noch eine Nachspeise an, was Goku nicht erwartet hatte!

Genau als die Varga verschwanden, um das Dessert zu servieren, erschütterte die Mitteilung das 18. Universum, dass Vegetto und Broly gegeneinander kämpfen würden. Aber Broly und Vegetto waren nicht die einzigen Kämpfer, an denen Goku interessiert war. Er solle bald gegen C17 kämpfen, und das konnte er kaum erwarten.

Als Trunks aus dem 12. Universum vor Jahren ins 18. Universum kam- dessen veränderte Vergangenheit- um Goku vor der damaligen Bedrohung der Cyborgs zu warnen, hatte sich Goku sehr auf den Kampf gefreut, trotz allen Warnungen Trunks‘ über ihre Überlegenheit. Aber als Trunks erzählte, dass sein Gegenstück aus dem Universum 12- seiner alternativen Zukunft- an einer Herzkrankheit sterben und damit nicht persönlich gegen die Cyborgs kämpfen könnte, hatte das Goku sehr frustriert. Er fühlte sich, als hatte sein Gegenstück nicht an einer Schlacht teilnehmen dürfen, die er verdient hätte zu schlagen.

Durch eine Kette von Ereignissen, welche dann zu Cells perfekter Form geführt und dass Gohan Cell endgültig vernichtet hatte, hatte Goku C17 nie persönlich getroffen; diesmal aber würde er C17s Doppelgänger aus dem 14. Universum Aug in Aug gegenüberstehen! Auch wenn der Unterschied in ihren Fähigkeiten nun extrem war, wusste Goku, dass er trotzdem etwas Spaß haben würde.

Dann, in der dritten Runde, würde er entweder auf Nappa oder auf Freezer treffen, zwei Gegner, die er schon besiegt hatte und auf die er gespannt war sie wieder zu besiegen!

Und in der vierten Runde hoffte er endlich ohne Limitationen kämpfen zu können oder seine ganze Kraft zurückhalten zu müssen. Ja, die Aussicht gegen Uub kämpfen zu können war für Goku einladend, der es kaum erwarten konnte im Kampf seine maximalen Fähigkeiten ausschöpfen zu können.

 

Und dann kam endlich die Nachspeise! Während Goku sich auf seine nächste Runde Essen vorbereitete, näherte sich Trunks vom Universum 12 der Gruppe. Er wollte mit ihnen essen und über die vergangenen Abenteuer reden, und auch erfahren, wie ihr Leben weitergegangen ist. Zu hören, dass er wieder mit ihnen gesprochen hatte, hätte seine Mutter gefreut; die Tatsache, dass das ganze 18. Universum ihn herzlich am Tisch willkommen hieß und ihm gleich einen Sitzplatz anboten war noch besser.

Videl überließ ihm ihren Sitzplatz, damit Trunks zwischen Gohan und Goku, und Vegeta gegenüber sitzen konnte. Sie setzte sich dann auf Pans Platz und setzte sie auf ihren Schoß. Sie sprachen über Trunks‘ Welt, hörten aufmerksam dem Fortschritt des Wiederaufbaues zu und freuten sich, dass C16 des 12. Universums ein hilfreicher Geselle bei diesen Bemühungen war. Dann erzählte Trunks, wie er C16 im Labor von Dr. Gero gefunden und ihn dann mit Bulmas Hilfe repariert hatte; damit brachte er Gohan dazu über den C16 aus seinem eigenen Universum nachzudenken.

Gerne hätte Gohan mit Trunks über Majin Buu und Babidi gesprochen, besonders wollte er wissen, ob sie in Trunks‘ Universum je die Erde bedroht hatten. Leider wusste er, dass er bis zur Wiederaufnahme des Turniers nicht mehr viel Zeit hatte und er konnte sich denken, dass Trunks eine längere Geschichte zu erzählen hätte. Deshalb verzichtete er darauf Trunks diese entscheidende Frage zu stellen, er sparte sich die Frage für später auf.

Bald erkannte Trunks durch die Interaktionen mit dieser Gruppe, dass sein Vater aus dem 18. Universum nun eine bemerkenswert andere Persönlichkeit besaß, als es während der Schlacht gegen die Cyborgs und Cell der Fall gewesen war. Kurz bevor er nach den Cell Spielen das Universum 18 verlassen hatte, hatte er in der Tat bemerkt, dass sich die Persönlichkeit seines Vaters ganz leicht verändert hatte. Aber nun war der Unterschied nicht mehr zu übersehen.

Obwohl Trunks Vegetas weiterentwickelten Ansichten auf das Leben sehr interessierten, plante er keineswegs deshalb gegen seinen Vater nicht seine ganze Kraft zu zeigen. Ganz anders als bei ihren Bemühungen kurz nachdem Cell seine perfekte Form erlangt hatte, wollte darauf verzichten beim anstehenden Kampf in der zweiten Runde seinem Vater seine maximale Kraft zu zeigen. Und nebenbei würde Vegeta nicht wollen, dass Trunks sich zurückhalten würde.

Trunks war außerdem davon fasziniert, dass Tapion bei diesem Turnier anwesend war. Dessen Schwert schien von bemerkenswerter Meisterhand geschmiedet worden zu sein, und Trunks stellte sich die Möglichkeit vor mit einem solch ehrenhaften Krieger ein Schwertduell auszutragen… Er beneidete Krillin, da der die Gelegenheit haben würde in der nächsten Runde gegen Tapion kämpfen zu können.

Um wieder ernst zu werden wollte Trunks auch über Brolys bevorstehender Befreiung im Rahmen des Turniers sprechen. Bevor er aber dieses Thema anschneiden konnte, kamen sein Doppelgänger aus dem 16. Universum und dessen Goten an die kleine Barriere zwischen dem 17. und dem 18. Universum.

Obwohl Trunks und Goten aus dem Universum 16 immer noch innerhalb des 17. Areals standen, ignorierten sie anscheinend die Präsenzen von Cell und seinem Junior, deren Blick von ihrem Unmut über das plötzliche Eindringen der Saiyajins zeugte.

Diese beiden konzentrierten sich auf ihre Freude im Areal des 18. Universums und winkten enthusiastisch, bevor sie um Einlass baten.

„He, können wir auch mitspielen?“, fragte Trunks vom 16. Universum.

„Noch ein Treffen des Trunks‘-Trios! Ja, kommt rein!“, meinte der Trunks vom Universum 18.

Die beiden Saiyajins sprengen über die Mauer und landeten im 18. Areal. Wären sie noch einige Momente länger in seinem Areal gestanden, hätte Cell sie fast persönlich über die Mauer geschleudert; ihre Reaktion aber hatte ihm diese Konfrontation erspart.

 

Während Trunks vom Universum 16 sich der Gruppe näherte, musste Trunks vom Universum 12 kurz lachen. Zum Beginn des Multiverse-Turniers hätte er sich niemals vorstellen können, dass er dort zwei andere Versionen seiner selbst treffen würde, die alle dasselbe Alter hatten. Es stimme zwar, dass er technisch gesehen durch seine Zeitreise-Abenteuer diese beiden Trunks‘ aus den Universen 16 und 18 bereits getroffen hatte, als sie noch Kleinkinder gewesen waren; trotzdem, dass sie jetzt alle gleich alt waren und miteinander sprechen konnten, war einfach erstaunlich. Natürlich war das seit Beginn des Turniers schon das zweite Mal, dass die drei sich miteinander unterhielten und sich im selben Areal aufhielten, aber Trunks vom Universum 12 fand diese Erfahrung immer noch ziemlich surreal.

„Nun, hab ihr das Mittagessen genossen?“, fragte Goten vom Universum 18.

„Eigentlich nicht“, antwortete Goten vom Universum 16. „Vegetto hat fast alles vertilgt!“

„Wir hatten etwas zu essen, aber ihr könnt glauben, wir sind noch hungrig“, stimmte ihm Trunks vom Universum 16 zu.

„Habt ihr noch was übrig?“, wollte Goten vom Universum 16 wissen.

„Nur noch etwas von der Nachspeise, aber leider nichts mehr sonst, sorry“, meinte Goku. „Oh Mann, hat er wirklich fast alles gegessen?“

„Kakarott, warum bist du so überrascht?“, hakte Vegeta nach.

„Naja, da er ja ihr beide zusammen ist, isst er oft viel mehr, als ihr es euch auch nur vorstellen könnt“, erklärte Trunks vom Universum 16. „Ja, er hat den Großteil aller drei-vier Gänge verschlungen, die man uns serviert hat.“

„In Wahrheit glaube ich, dass es Essen gegeben hat, das für unseren Tisch bestimmt war, aber das keiner von uns bemerkt hat“, meinte Goten vom Universum 16.

„Das Essen auf unsrem Tisch schien viel schneller zu verschwinden als wir es gegessen haben“, erzählte Trunks.

„Wow, ich hätte nicht gedacht, dass man als Fusion einen solchen Appetit hat!“, entfuhr es Son Goku.

„Eigentlich… wo wir gerade davon reden.. könntet ihr mir etwas mehr über Fusion erzählen?“, warf Trunks vom Universum 12 seine Frage ein.

Alle Anwesenden aus den Universen 16 und 18 verlegten alle ihre Aufmerksamkeit auf ihn. Es war korrekt, dass er dieses Konzept nicht gut kennen konnte, obwohl ihm durch logischer Überlegungen schon der Verdacht gekommen war, dass es zwischen Son Goku, Vegeta und Vegetto eine Verbindung gab.

„Wir könnten mehr tun als es dir nur erzählen“, schlug Goten vom Universum 18 vor.

„Ja, wir könnten es dir zeigen, wen du willst!“, stimmte ihm Goten vom Universum 16 zu.

Auch die beiden Trunks‘ aus den Universen 16 und 18 zeigten sich davon begeistert.

„Gehen wir raus aus der Arena, damit wir es dir zeigen können“, meinte Trunks vom Universum 18, als er schon aufstand und losgehen wollte. „Dann siehst du, wie cool das ist!“

„Wartet, nur eine Minute!“, bremste ihn sein Doppelgänger aus dem 16. Universum, während er versuchte sorgfältig so viele Kuchen wie möglich auf seine Arme zu laden, um sich einen Proviant zu erarbeiten. „Und… okay… Bin fertig.“

„Ich auch!“, rief Goten vom Universum 16, der ebenfalls einen Berg Kuchen geladen hatte.

Trunks vom Universum 14 fühlte sich verpflichtet ihnen zu folgen, obwohl er es vorgezogen hätte mit ihnen über die bevorstehende Bedrohung von Broly sprechen wollte.

Ihre Kuchen fest umklammert flogen Trunks und Goten nach oben, dicht gefolgt von Trunks von Goten vom Universum 18.

Dann flog auch Trunks vom Universum 12 los und winkte den anderen vom Universum 18 zum Abschied zu.

Einmal außerhalb der Arena flogen die „Fünf Freunde“ weit genug fort, um nicht von jemand anderen gesehen zu werden. Als sie außer Sichtweite waren, begannen Trunks und Goten vom Universum 18 Trunks vom Universum 12 das Prinzip der Fusion zu erklären.

„Mein Vater Goku hat uns sie Fusion beigebracht, um gegen Majin Buu zu kämpfen“, begann Goten.

„Beziehst du dich auf eure Version des Kämpfers aus dem 11. Universum?“, wollte Trunks vom 12. Universum wissen.

„Zu Beginn, ja“, erzählte Trunks „Aber leider mussten wir bald gegen eine andere Version von Buu kämpfen, die eher so aussah wie der vom Universum 4.“

„Das Prinzip der Fusion ist es, dass zwei Kämpfer ihre Kräfte und Fähigkeiten zusammenlegen und zu einem neuen, viel stärkeren Krieger werden!“, mischte sich Goten vom Universum 16 ein. „Das Resultat ist einmalig!“

„Während sich unsere Väter durch magische Ohrringe fusioniert haben und zu Vegetto geworden sind, haben wir viel Male eine andere Methode benutzt“, erklärte Trunks vom Universum 16. „Und die zeigen wir dir jetzt!!“

„Jawohl!!“, rief sein Gegenstück vom 18. Universum aus.

Plötzlich aber erkannte er aber, dass es taktisch unklug sein würde sich in diesem Augenblick zu fusionieren.

„Warte!“, stoppte er die anderen überraschend. „Im Gegensatz zu Vegetto hält die Fusion nur 30 Minuten, aber wir brauchen dann weitere 30 Minuten, bevor wir wieder fusionieren können! Wenn Broly aufwacht und uns angreift, dann brachen wir jede Sekunde, die wir haben können! Tut uns leid. Wir müssen wohl davon absehen dir jetzt die Fusion zu zeigen.“

„He, kein Problem“, beruhigte ihn Trunks vom Universum 12. „Das verstehe ich.“

„Mein Vater wird sich um Broly kümmern, mach dir keine Sorgen“, verkündete Trunks vom Universum 16; Trunks vom Universum 12 war von der Vermessenheit und dem Vertrauen dieser Behauptung beeindruckt.

„Ich würde trotzdem nicht das Risiko eingehen wollen hier und jetzt zu fusionieren“, beharrte Goten vom Universum 18 darauf. „Aber wir könnten ihm die Choreographie zeigen!“

„Choreographie?!“, wiederholte Trunks vom Universum 12 überrascht.

„Genau! Die von uns benutzte Fusionstechnik ist quasi ein Tanz!“, nickte Trunks vom Universum 18.

„Ein… Tanz?!“, runzelte Trunks vom Universum 12 mit offensichtlichem Zweifel seine Stirn.

„Ja, das nennt sich Fusionstanz!“

„Als wir die Bewegungen zum ersten Mal gesehen haben, dachten wir, die Idee sei dumm und das alles wäre Mist“, erzählte Goten vom Universum 18. „Aber dann haben wir es versucht und es stellte sich als großartig heraus!“

Dann begannen Trunks und Goten vom Universum 18 den Fusionstanz vorzuführen, indem sie ganz am Anfang begannen und dann langsam die Bewegungen zeigten, während Trunks vom Universum sie mit Verwunderung anstarrte.

„Ihr verarscht mich jetzt aber…“, schüttelte Trunks vom Universum 12 dann den Kopf. „Soll das sein Witz sein?“

„Nein, Mann, es funktioniert echt!“, meinte Trunks vom Universum 18.

Mann, bin ich froh, dass dieser Peinlichkeit ausgewichen bin, nur um stärker zu werden!“ , dachte Trunks zu sich selbst; er war erstaunt, dass es so eine Technik gab und das seine beiden Alter Egos damit einverstanden waren DAS vorzuführen.

„Kumpel, du solltest das wirklich mal versuchen!“, lud ihn Trunks vom Universum 16 ein.

„Ja, versuch’s mit mir!“, lachte Goten vom Universum 16.

Trunks vom Universum 12 grinste nervös, als er nach einer Möglichkeit suchte sich aus dieser Lage zu winden. „Naja.. Ähm… ich… C16 wartet in der Arena auf mich, ich fliege besser zurück!“, stammelte Trunks schnell, als er schon versuchte vor seinen beiden Doppelgängern und den beiden Gotens davonzufliegen.

 

Leider aber erkannte er schnell, dass die beiden Gotens vor ihm auftauchten und, als er zurücksah, dass dort seine beiden Doppelgänger waren.

Beide Goten zeigten ein ziemlich lächerliches Grinsen, und Trunks vom Universum 12 wurde klar, dass die vier ihn nicht gehen lassen würden, solange er nicht an der Party teilnehmen wollte.

Nachdem er wiederwillig die Tatsache akzeptiert hatte, dass er nun an dieser Scharade teilnehmen musste, erfuhr er eine neue Stufe der Peinlichkeit; auch wenn er kurz kichern musste, als er sah, wie Trunks vom Universum 16 mit fünf Bissen einen der mitgebrachten Kuchen hinunterschlang.

Dann folgte Trunks vom Universum 12 mehrere Minuten lang den Bewegungen seiner Doppelgänger und der Gotens, alles um einen Tanz zu lernen, der mehr als absurd wirkte und den er, wenn seine Freunde nicht darauf bestanden hätten, dass es sich um eine Technik handelte, als eine dummen Witz abgetan hätte.

Als sie ihn dann endlich in Ruhe ließen, fühlte sich Trunks, als müsste er jetzt unbedingt etwas zerdeppern. Obwohl er wusste, dass das eine übertrieben aggressive Reaktion darauf war, beschloss er seinen Frust dadurch abzubauen, indem er bei der nächstbesten Gelegenheit Freezer ins Gesicht zu boxen.

Während sie zurück zur Arena flogen, konnte Trunks vom Universum 12 die anderen endlich die entscheidende Frage stellen:

„Stimmt es, dass ihr auch gegen Broly gekämpft habt?“, wollte er wissen.

„Das waren gute Zeiten…“, brummte Goten vom Universum 16 mit einem sarkastischen Grinsen.

„Wir erzählen dir gleich alles darüber“, versicherte ihm Trunks vom Universum 18, bevor er mit der Geschichte begann.

Die fünf Kämpfer kehrten kurz vor dem Beginn des nächsten Kampfs in die Arena zurück. Kaum waren sie angekommen baten sie einige Varga für den Beginn der zweiten Hälfte der ersten Runde in ihre jeweiligen Areale zurückzukehren.

Dann verabschiedete sich Trunks vom Universum 12 von seinen „Freunden“, obwohl er auf spätere Gelegenheiten hoffte mit ihnen nochmal zu sprechen, dann aber hoffentlich ohne weiteres Getanze.

Während er zurück zum 12. Areal flog, bemerkte er, wie die Männer vom 19. Universum in einem Gebet vertieft waren und damit Tidar ein letztes Mal gedachten, der durch die Hand von Uub gestorben war. Die Nano-Krieger von Helior hofften, dass die Varga ihr Wort hielten und dass Tidar am Ende des Turniers wiederbelebt werden würde.

Da Tidars Verlust so entsetzt gewesen war, wollten sie in den anstehenden Kämpfen nicht noch mehr ihrer treuen Krieger verlieren.

Im 20. Areal näherten sich einige Namekianer und Varga dem Eisblock, der erstaunlicherweise nur wenig geschmolzen war, seit man ihn dort abgestellt hatte. Einer der Namekianer legte seine rechte Hand auf die Oberfläche des Eisblocks und auf den Wunsch eines Vargas begann er Broly aufzutauen… Es war ein riskanter Zug, da die Gastgeber des Turniers gerade das Leben vieler Teilnehmer und Zuschauer aufs Spiel setzten, damit der Legendäre Super Saiyajin kämpfen konnte.

Plötzlich stieg in der Gruppe des 18. Universums die Nervosität schlagartig an. Diejenigen, die Broly schon im Kampf gegenübergestanden sind, waren besonders auf der Hut, da sie sich mit großer Klarheit an den Horror und das Leiden erinnerten, als sie gegen ihn gekämpft hatten…

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