DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 16, Kapitel 77.

TEIL SECHZEHN: FLASHBACK

Kapitel 77


Im Universum 3 war Bardock der Letzte seiner Rasse, der einzig überlebende Saiyajin. Sein Volk war vollständig von Raichi eliminiert worden… welcher selbst der Letzte seines Volkes war, der Tsufurus, vernichtet genau von den Saiyajins.

„Welche Ironie…“, dachte Bardock. Zwei sich bekriegende Völker auf demselben Planeten; ein Krieg, der am Ende beide zerstört hatte. Von jedem Volk gab es nur mehr einen einzigen Vertreter, und die mussten sich am selben Ort genau bei diesem Turnier wiederfinden.

Raichi war mächtig, und Bardock war nie im Stande gewesen, etwas gegen ihn auszurichten. Er bekämpfte den Tsufuru mit all seinen Kameraden, und trotzdem wurden sie besiegt. Bardocks Visionen der Zukunft waren nicht in der Lage gewesen, etwas zu verändern.

Trotzdem, gegen Freezer war es ja so erfolgreich gewesen. War es wegen des Kanassianers? War der eigentliche Zweck dieser Visionen, Freezer zu besiegen, aber nicht Raichi?

Bardock dachte oft an längst vergangene Zeiten. Auch heute, während er sich über seinen anstehenden Kampf gegen König Cold Gedanken machte, konnte er nicht anders, als sich an die Vergangenheit zu erinnern. Es war eine heikle Zeit gewesen, als er, zufällig oder nicht, einem Wesen begegnete, welches mit Visionen gesegnet war…

Bardocks Einheit reiste in ihren Raumkapseln durch das Weltall in Richtung Kanassa, um dessen Einwohner auszulöschen. Ein weiterer Planet würde sich zu ihrer Sammlung hinzufügen, der bereits so viele elendlich zerstörte Welten beinhaltete.

„Planet Kanassa, Ankunft morgen“, teilte Bardock seinen Kameraden über Funk mit. „Hohe Kampfkräfte, aber Vollmond in zwei Tagen. Wir können die zehn größten Städte in kurzer Zeit auslöschen. Wenn wir diese Mission in vier Tagen erledigen können, wird Freezers Elite wie ein Haufen Verlierer dastehen. Ich verlasse mich auf euch, dass das so eintrifft!“

„Was für eine Herausforderung!“, rief Celipa aus, die einzige Frau der Gruppe. „Ich sehe schon, Mister Bardock hatte einen schlechten Tag.“

„Geht es um deinen Letztgeborenen, Boss?“, fragte Toma, Bardocks bester Freund. Er wusste von Bardocks jüngstem Sohn, Kakarott, der mit einer lächerlichen Kampfkraft geboren wurde, was Bardock schlechte Laune eingebrockt hatte. Besonders, da es sein zweiter Versuch mit einer sehr starken Saiyajin-Frau war, und ein zweiter Fehlschlag. Normalweise zeugten starke Eltern auch starke Kinder.

Toteppo unterbrach ihn. „Du hättest Radditz mitbringen sollen. Der kleine Wicht würde ganz sicher besser werden!“

„Wer zum Teufel schert sich um diese Schwächlinge?!“, platzte der Gruppenführer wütend heraus.

Damit wurde die Kommunikation zwischen ihnen abgebrochen, bis sie den Planeten erreichten. Sie mussten noch einige Stunden bis um Vollmond warten. Sie nutzten die Zeit, um einige Dörfer anzugreifen, bevor sie sich in Richtung der großen Städte aufmachen, wo sie sich in Wehraffen verwandelten.

Trotz des hohen Niveaus einiger Krieger des Planeten, schafften es die Saiyajins einen Großteil der Städte in dieser einen Nacht zu vernichten.

 

Am nächsten Morgen gönnten sie sich eine kleine Pause.

„Elf Städte!“, rief Toma aus. „Der Großteil der Bevölkerung ist bereits tot, und das in einer einzigen Nacht, Leute!“

„Massive Zerstörung!“, nickte Celipa. „Eine Elf auf einer Skala bis Zehn.“

Bardock war mit seinem Scouter beschäftigt. Er versuchte vorherzusagen, wie lange es brauchen würde, um den Rest der einheimischen Bevölkerung auszuradieren.

„Es sind nur noch einige kleinere Stämme übrig. Der Großteil ist geschafft. In zwei Tagen werden wir-“

Er hielt inne, als sein Sensor einen plötzlichen Energieanstieg anzeigte. Er drückte einen Knopf auf dem Gerät und lokalisierte dessen Ursprung.

„Eine hohe Kampfkraft… nur wenige Kilometer von hier entfernt?!“

„Ich war mir sicher, dass hier nichts mehr ist“, murmelte Toma.

„Es ist nur eine Person. Aber eine starke Person“, meinte Bardock, während er aufstand. „Ich kümmere mich um ihn. Alleine. Ihr wartet hier auf mich.“

Toma beobachtete, wie sein Anführer davonschoss. „Warum haben wir ihn nicht früher aufgespürt?“

„Seltsam“, meinte Celipa.

„Er ist nicht so stark wie Bardock, aber stärker als ich. Das gefällt mir nicht“, fügte Toma hinzu. „Aber der Boss ist ein Erwachsener, er wird das schon hinkriegen.“

 

Bardock benötigte nur wenige Sekunden, um dort anzukommen. Jemand wartete auf ihn. Er landete vor der Person, um dann näherzutreten.

Der Kanassianer sah erschöpft aus, seine Kleidung etwas zerfetzt. Eine seltsame Aura umgab ihn.

„Also… du bist es…“, stellte Bardock misstrauisch fest.

„Ich kann dich nicht besiegen, du Bringer von Tod und Zerstörung. Zu kannst mich töten.“

„Oh, das werde ich garantiert.“

„Aber ich bitte dich, mir zuerst zuzuhören. Das Überleben deines Volkes hängt davon ab.“

Bardock streckte seine gehöffnete Hand aus und schuf einen Energieball. „Pah… Stirb.“

Einige Leben und Schicksale können sich durch ein einziges Ereignis ändern. In vielen Universen, hätte Bardock diesen Mann getötet und nicht darauf gehört, was er ihm gesagt hatte. Einige Tage später hätte Dodoria dann seine Einheit angegriffen und er, der einzige Überlebende, wäre zum Planeten Vegeta zurückgekehrt, nur um persönlich von Freezer getötet zu werden, als der seinen Planeten zerstörte.

Aber in diesem Universum entschloss sich Bardock, ihm zuzuhören. Einfach… einfach um es zu wissen.

Er feuerte seine Energiekugel nicht ab; obwohl er sie vor seiner Hand zurückhielt, bereit, sie sofort loszulassen. Der Kanassianer fuhr also fort:

„Ich habe eure Zukunft gesehen… sie ist ebenso finster wie unsere. Ihr werde alle sterben… euer Heimatplanet wird vernichtet werden.“

„Wovon sprichst du, du alter Dummkopf?“

„Vernichtet von einem kleinen, gehörnten violetten Dämon. Dein Meister selbst hat beschlossen, euch alle auszuradieren.“

Bardock schwieg und hörte weiter zu, er dachte bereits an Freezer.

„Ich habe gesehen, wie er euren Anführer tötet. Einer deiner Rasse, mit einem Bart und hochstehendem Haar.“

„Freezer? Vegeta? Du hast nicht die Möglichkeit, sie zu kennen. Wie kannst du sie nur so genau beschreiben?“

„Ich habe einige Fähigkeiten… ich kann dich nicht bekämpfen, ich kann dich nicht besiegen, aber ich kann hellsehen: Visionen von Szenen, die noch nicht geschehen sind.“

„Was für ein Scheiß!! Das ist Wahnsinn!!!“

„Ich habe schon vor einigen Wochen gesehen, dass wir von riesigen Kriegern angegriffen werden würden. Aber niemand hat mir geglaubt. Niemand wollte fliehen. Es reicht nicht, zu sehen, sie müssen auch verstehen… meine Artgenossen sind gestorben, weil sie mir nicht geglaubt haben. Ich habe versagt. Und wegen dir… in allen Visionen, die ich gesehen habe, hat dein Planet nicht überlebt. Du musst sofort reagieren und dein Volk auf intelligente Weise retten. Mit etwas Glück würden deine Aktionen viele deiner Freunde retten. Mehr noch: wenn ihr euch alle zusammenschließt, könntet ihr diesen violetten Dämon töten! Ihr könntet euren Feind vernichten… unseren Feind!“

„Warum erzählst du mir das alles? Warum willst du mir helfen?“

„Du bist nur der Überbinger unseres Todes. Ich will Rache. Der Mann, der unsere Vernichtung verlangt hat, verlangt auch nach eurer. Wir wollen dasselbe.“

„Ich habe keinen Grund, dir zu glauben“, meinte Bardock, als er mit geballten Fäusten einen bedrohlichen Schritt zurückmachte.

„Darum bitte ich dich ja auch nicht…“ Der Kanassianer machte einen tiefen Atemzug, bevor er weitersprach. „Die Zukunft ist klar, ich kann dich mit Worten allein nicht überzeugen. Ich bitte dich also nur noch um Eines. Erledige mich nicht aus der Distanz. Durchbohre mein Herz mit deiner Faust.“

„Tsk, wie du willst!“

Bardock sprang nach vorne und durchbohrt den Oberkörper seines Gegners mit Leichtigkeit. Seine Hand packte das Herz des Kanassianers und drückte zu.

„Bäh! Das ist viel ekliger, als ich gedacht habe!“

Aber die alte Kreatur umklammerte Bardock. „Empfange nun… meine Fähigkeit und meine Kraft!“

„Was?!“

Bardock schien es so, als würde ein Lichtblitz sein Blickfeld ausfüllen… dann bahnte sich seine neue Fähigkeit ihren Weg durch sein Wesen. Er sah die Vision nicht nur vor sich; er fühlte sich mehr als ein Zuschauer einer Szene, er sah sich sogar selbst. Er fühlte seinen Körper nicht mehr; was er sah, dauerte in der Wirklichkeit nur einen Augenblick.

Bardocks Team unterhielt sich gerade.

„… aufteilen sollten. Die kleinen Städte sich ziemlich zahlreich, aber es ist ja nicht so, dass wir viel riskieren!“, meinte Toma.

„Der Vollmond ist vorbei, das wisst ihr. Wir sollten in Zweiergruppen gehen, nur für den Fall. Ein Unfall kann immer passieren“, erwiderte Toteppo.

Calipa lachte auf. „Was für eine lausige Entschuldigung, um mit mir alleine zu sein!“

„Wir haben eh eine ungerade Zahl in unserer Gruppe…“, begann Toma wieder. „He, Bardock, was ist los?“

Bardock hörte zu, ohne sich der Diskussion anzuschließen und zeigte einen völlig abwesenden Gesichtsausdruck. Dann erschien ein weiterer Lichtblitz…

Bardock stand vor der blutüberströmten Leiche des Kanassianers. Er fragte sich: „Was war das denn jetzt?!“

Er dachte einen Moment lang nach, beschloss dann, zurückzufliegen. Er hatte hier nichts mehr verloren und flog zurück zu seiner Truppe, die seine Ankunft bereits erwarteten.

„He, Bardock ist zurück. Und?“, wollte Toma wissen, wie Bardocks kleiner Ausflug abgelaufen war.

„Ähm…. Nichts Besonderes… Mit einem Schlag getötet.“

„Sehr gut. Hör mal, wie haben darüber gesprochen, dass wir für das Erledigen der restlichen Dörfer aufteilen sollten. Die kleinen Städte sich ziemlich zahlreich, aber es ist ja nicht so, dass wir viel riskieren!“, meinte Toma.

„Der Vollmond ist vorbei, das wisst ihr. Wir sollten in Zweiergruppen gehen, nur für den Fall. Ein Unfall kann immer passieren“, erwiderte Toteppo.

Bardocks Augen weiteten sich.

Calipa lachte auf. „Was für eine lausige Entschuldigung, um mit mir alleine zu sein!“

„Wir haben eh eine ungerade Zahl in unserer Gruppe…“, begann Toma wieder. „He, Bardock, was ist los?“

Er antwortete nicht sofort; vor den Augen seiner verwirrten Kameraden murmelte er: „Aber… aber das habe ich doch schon gesehen!“

„Was? Was meinst du, Bardock?“

„Er… hatte wirklich diese Fähigkeit! Und wenn er recht hat…“

Bardocks Gedanken rasten. Er versuchte sich an jedes Wort zu erinnern, das ihm der Kanassianer gesagt hatte. „Toma! Wann ist der nächste Besuch von Freezer?“

„Da ist keiner vorgesehen. Vielleicht in ein-zwei Jahren…“

„Ein Jahr oder zwei? Das kann nicht…“

Plötzlich durchfuhr Bardock ein scharfer Kopfschmerz; er packte ihn mit seinen Händen und musste seine Augen schließen. Dann drangen Bilder und Geräusche in seinen Geist…

„Was?! Freezer ist hier? Er kommt, ohne uns zu benachrichtigen?!“, polterte König Vegetas wütende Stimme. „Es ist an der Zeit ihm zu sagen, was ich von ihm halte. Wir sind weder seine Sklaven noch seine Diener! Er hat mir nicht einmal etwas Neues über meinen Sohn erzählt!“

Das Bild verschwamm, dann tauchte Vegeta wieder auf, als er brüllte: „Lord Freezer! Was bedeutet deine unangekündigte Armada hier vor meinem Haus?!“

„Welche Unhöflichkeit… Ja, ich habe das lange genug ertragen!“, meinte Freezer in seinem Vehikel, dem König den Rücken zugewandt.

„Unhöflich?! Und was ist mir dir? Einfach auftauchen, ohne es anzukündigen, deine Gäste damit zu begrüßen, dass du ihnen den Rücken zuwendest und uns wie Diener zu behandeln?“

Der König war außer sich. Bardock begriff, dass Freezer im Anschluss daran zum Planeten Vegeta fliegen würde, diese Überraschung war ein schmutziger Trick. Die Beziehungen zwischen Freezer und den Saiyajins waren immer etwas angespannt gewesen und waren Folge einer kaum kontrollierbaren Hypokrisie.

Deshalb war der König an Bord des Schiffs des Tyrannen gekommen, um ihn um eine Erklärung für diesen unerwarteten Besuch zu bitten.

„Der Stolz der Saiyajin-“

Er brachte seinen Satz nicht zu Ende. Freezer hatte sich blitzschnell umgedreht und einen Energiestrahl abgefeuert, der das Herz des Königs durchbohrte.

„Du bestätigst nur deine Undiszipliniertheit“, fauchte Freezer.

Die Leiche von König Vegeta stürzte zu Boden. Seine beiden Leibwächter Gerkin und Hatonek waren an seine Seite getreten, doch Zarbon und Dodoria griffen zusammen an und stachen von hinten zu, tödlich. Auch sie fielen leblos zu Boden.

„Und nun… lasset uns diesen Planeten in ein riesiges Feuerwerk verwandeln!“, lachte Freezer mit einem sadistischen Grinsen auf den Lippen.

Bardock öffnete die Augen wieder. Er begann zu verstehen. Auch erinnerte er sich an die Worte des Kanassianers. Er musste schnell handeln.

„Es wird bald passieren“, meinte Bardock zu seiner Einheit. „Wir müssen sofort zurückfliegen!“

„Jetzt sofort? Aber wir sind hier noch nicht fertig…!“

„Das ist mir scheißegal, Toma! Das ist ein Notfall!“

Bardocks Freunde verstanden zwar nicht, befolgten aber den Befehl. Sollten ihnen irgendwelche Probleme begegnen, würde er allein dafür zur Rechenschaft gezogen werden, nicht sie. Sie stiegen in ihre persönlichen Raumkapseln und starteten sofort in Richtung ihres Heimatplaneten Vegeta.

Während der Reise überlegte Bardock, was noch real war und was nicht…

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