DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116
[Chapter Cover]
Teil 23, Kapitel 115.

Kapitel 115

Während sich der besiegte Namekianer in die Dunkelheit seines Korridors zurückzog, begann Yamchu hastig seinen Notizblock herauszuziehen und hineinzuschreiben. Von diesem neuen Trend seines Freundes verwirrt wandte sich Tenshinhan interessiert an ihn:

„Was machst du denn da, Yamchu?“, wollte er wissen.

„Ich schreib‘ das auf, das ist klasse Zeug“, antwortete der Cyborg, ohne die Augen von seinem Block zu nehmen. „Vielleicht kann ich das verwenden, um diese beiden verlorenen Seelen aus dem Universum 14 zu konvertieren und sie wieder auf den Pfad des Verstandes und der Rechtschaffenheit zu bringen.“

„Hhm…“, flüsterte der alte Krilin. „Du hast den Großen Namekianer doch gerade gehört. Dieses Cyborgs haben einen tief verwurzelten Hass gegen die ganze Menschheit. Ich glaube kaum, dass irgendetwas, das du ihnen entgegenwirfst, die Flammen ihrer Wut löschen könnte. Obwohl… ich muss zugeben… ihre Menschlichkeit wieder herzustellen würde diese Blondine da drüben… wie soll ich sagen… etwas weniger gefährlich machen…“

„Du alter Schlawiner“, lachte Yamchu mit einem wissenden Grinsen auf seinem Gesicht. „Sie ist schon süß, und wenn ich sie bekehrt habe, gehört sie ganz dir.“

In der Zwischenzeit war auch Gast in sein Areal 7 zurückgekehrt und lehnte sich wieder an die Wand- exakt derselbe Punkt seit Beginn des Turniers. Als einer der Organisatoren sich ihm näherte, schüttelte er seinen Kopf, er lehnte eine Heilung ab. Er wusste, dass Piccolo zu bekehrten keine leichte Aufgabe war, aber er fühlte sich mit dem Oberteufel auf eine gewisse Art verbunden, wie durch Mitgefühl, als würde sein Herz sagen, es wäre seine Pflicht es zumindest zu versuchen. In keinem Universum sollte ein bösartiger Namekianer existieren, das war seine Überzeugung. Während er so nachdachte, erinnerte er sich an seinen eigenen Wunsch zur Defusion, um wieder Nail zu werden, seine Leute und den Oberältesten wiederzusehen. Obwohl sein Ich aus so vielen Seelen bestand, wurde sein Geist immer noch von Nail dominiert- ein Kämpfer für die Gerechtigkeit, so wie viele andere reinherzige Namekianer. Manchmal aber wurde ihm seine eigene Kraft unheimlich. Die Furcht, von Arroganz überwältigt zu werden, trunken von Macht, um dann Taten zu vollbringen, die eines ehrenhaften Kriegers unwürdig waren… er musste sich davor in Acht nehmen. Wie Piccolo es bemerkt hatte, hatte er sich immerhin nach einer namekianischen Gottheit benannt. Damit schloss er seine Augen und begann still zu meditieren und sich vom Rest der Welt abzuschotten.

„Wir möchten allen Teilnehmern für diese zweite Runde danken“, verkündete ein Varga über den Stadionlautsprecher. „Sie war voller Überraschungen und unerwarteten Wendungen! Aber, bevor wir mit dem Abendessen beginnen, haben wir noch eine Überraschung für alle. Einer Anfrage der Kaioshins folgend werden wir nun die Dragonballs verwenden, um alle bisher Getöteten dieses Multiverse-Turniers wiederzubeleben!“

Ein lauter Jubel erhob sich von den Zuschauerrängen und den Teilnehmerarealen. Für viele würde das das erste Mal sein, in dem sie Zeuge jenes mystischen Wesens sein würden, das jeden Wunsch erfüllen konnte. Andere konnten es kaum erwarten, ihre Freunde, Verwandten oder Kameraden wiederzusehen. Im Areal 16 zitterte Videl schon vor Vorfreude, ihr Mann hielt sie zuversichtlich in den Armen. Gohan 18 bemerkte das und lächelte warmherzig. Die Teilnehmer aus dem Universum 6 hingegen waren gemischter Gefühle. Einerseits wollten die Mädels ihre Kameradin zurück, aber andererseits würden sie sich wieder mit diesen Piraten auseinandersetzen müssen. Zangya würde zurückkommen, aber eben auch Bojack und dieser Gedanke war alles andere als beruhigend.

Unter den Saiyajins aus dem Universum 13 konnten Nappa und Raditz es nicht erwarten, dass ihr Boss wieder zurückkam- der einzige, der ihr Universum in seinem eisernen Griff halten konnte. Nicht zu vergessen, sie müssten die Autorität von Kakaroth nicht mehr länger erdulden. Dieser hingegen knurrte abfällig. Nicht nur, dass Vegeta ihn wieder in die Schranken weisen würde, sondern er besaß nun auch eine viel größere und zerstörerische Macht in der Form eines Levels des Super Saiyajins, der bisher unübertroffen war. Er sah zu seinem Doppelgänger aus dem Universum 18, der zusammen mit seinen Kollegen locker lachte. Kakaroth ballte seine Fäuste, er musste einen Weg finden aufzusteigen, wenn er seine Freiheit haben wollte, und das nicht nur zum Super Saiyajin 2. Vielleicht konnte er bei seinem Kampf gegen den anderen Vegeta ein neues Level erreichen…

Über ihnen erschien ein Schiff und schwebte hernieder, um dann in der Mitte der Arena zu landen. An der Unterseite öffnete sich eine Schleuse und auf einer runden Plattform wurden, von mehreren namekianischen Kriegern streng bewacht, die sieben Dragonballs herausgefahren und abgestellt. Die drei Frostdämonen waren eingefroren wie Statuen, als sie ihren ultimativen Preis erblickten- Ihre Augen schienen vor Gier fast aus den Höhlen zu treten. Sie hatten nicht erwartet, dass die Kugeln, die sie die ganze Nacht lang gesucht hatten, so groß sein würden.

„Eine Sicherheitsmaßnahme“, fuhr der Varga fort. „Es ist strengstens verboten aufzustehen oder das jeweilige Areal zu verlassen. Jeder, der versucht, in die Nähe der Dragonballs zu kommen wird sofort mitsamt seiner Gruppe in sein Universum zurückgeschickt.“

„Gut gesprochen!“, rief Vegetto aus dem Areal 16 her, als er sich verwandelte und an seiner Hand eine Energieklinge erscheinen ließ. „Ich werde jeden eliminieren, der diese Grenzmauer überschreitet, ohne Vorwarnung! Ich habe die Nase voll von Unterhosen-Wünschen!“

Diese Drohung ließ viele erzittern, seine Kameraden miteingeschlossen, denn sie wussten, dass er sie gut wahrmachen könnte. Goku hingegen musste bei der letzten Bemerkung lachen, als er sich an deren allerersten Wunsch mit den Dragonballs erinnerte, mit Oolong. Vegeta hingegen runzelte die Stirn, denn er verstand den Witz dahinter nicht.

Freezer tippte seinen Bruder leise an und zeigte mit dem Kinn auf das Zentrum der Arena. Der zweite lächelte und nickte, es war Zeit zuzuschlagen und die Dragonballs an sich zu reißen. Aber ihre Aktion wurde von Gast aus dem Nachbaruniversum abgebrochen.

„Denkt nicht mal dran. Ihr werdet es kaum mehr als drei Schritte schaffen, bevor man euch in euer Universum zurückschickt oder bevor euch der Saiyajin da drüben in Stücke hakt. Das halbe Stadion hat ein Auge auf euch, also seid einfach mal ruhig, ok?“

Die Imperatoren der Galaxis ließen ihre Schultern fallen, man hatte sie erwischt. Aber auch im Areal 1 war die Kaioshin etwas nervös:

„Ist mit dem Gefangenen alles in Ordnung? Er versucht sich nicht zu befreien?“

„Kein Problem hier“, antwortete der der Groß-Kaioshin. „Er wird auch nichts versuchen, weißt du. Wenn man darüber nachdenkt, sind seine eigenen Fähigkeiten weit größer als die der Dragonballs, zumindest der Großteil. Was könnte er noch wünschen, was er nicht schon besitzt? Er braucht sie nicht.“

„Sind seine Fähigkeiten wirklich größer als die des Heiligen Drachen?“, wunderte sich der Kaioshin des Südens laut. Und das waren gute Nachrichten? Er wollte gerade fortfahren, hielt aber inne, während er sich fragte, woher der Groß-Kaiohshin die wahre Macht von Buu kennen konnte. Seine Skepsis war bisher immer passend gewesen, aber er zog es vor zu schweigen und widmete seine Aufmerksamkeit den anderen Teilnehmern, bei denen man auch faule Tricks erwarten konnte. Die Frostdämonen hatten sich beruhigt; was immer sie vorhatten, war bereits im Vorfeld verhindert worden. Auch Babidi und Majin Buu verhielten sich ruhig. In ihrem Fall wäre es ohnehin unwahrscheinlich, dass Babidi sich für etwas derart Mondänes wie Toten das Leben zurückzugeben interessieren könnte. Die Cyborgs aus den Universen 14 und 17 bleiben bewegungslos. Alle potentiellen Gefahrenquellen schienen die Botschaft verstanden zu haben, besonders mit jemanden wie Vegetto als Wachpersonal.

Trotzdem aber bemerkten der Groß-Kaioshin und der immer noch als Ball gefangene Buu eine versteckte Bewegung. Im finsteren Korridor konnten sie die Silhouette des alten Magiers erkennen, der Vegetto besiegt hatte, wie er die ganze Szenerie beobachtete. Indem er seine Sinne auf das Maximum schärfte, konnte Buu einige Worte von XXI aufschnappen.

„Schade… aber ich werde meine Wünsche bekommen, wenn ich das Turnier gewonnen habe… kein Grund zur Eile…“

Der verblüffte Dschinn behielt diese Entdeckung für sich, er berichtete es nicht einmal den Kaioshins. Rasch verschwand der Magier in der Dunkelheit seines Korridors.

 

Weit oben in der Kommandozentrale informierte ein Varga die anderen weiter unten.

„Wir haben die Arena entfernt. Ihr könnt weitermachen.“

Logisch, wie lächerlich wäre es für den ewigen heiligen Drachen, wenn er seinen Kopf an einem schwebenden Turnierring stoßen würde, nachdem man ihn herbeigerufen hatte?

Mit ausgestreckten Armen rezitierte der Älteste die namekianische Formel, das berühmt-berüchtigte Passwort. Sofort begannen die Dragonballs zu pulsieren und in einem grellen Licht zu leuchten, dann schoss ein langer leuchtender Schatten daraus hervor. Er erstreckte bis weit über die Arena hinaus und bildete bald die Gestalt einer gigantischen Kreatur, dessen schiere Größe die Zuschauer überraschte- er war viel imposanter als Hildegarn es gewesen war. Die gut gebauten grünen Arme des Drachen waren beeindruckten alle Anwesenden- inklusive einiger Teilnehmer, die ihn noch nie gesehen hatten. Das galt vor allem für die Girls aus dem Universum 6 und die Heliorianer. Andere wie Cell oder Vegeta waren daran so gewöhnt, dass sie keine besondere Reaktion zeigten.

Der Drache, der nun das gesamte Sichtfeld ausfüllte, erhob seine tiefe und bedeutende Stimme:

„IHR, DIE IHR ALLE SIEBEN DRAGONBALLS GESAMMELT HABT, ICH WERDE EUCH DREI WÜNSCHE GEWÄHREN! SPRECHT JETZT. ICH HÖRE!“

Immer auf Namekianisch trug der Alte seinen ersten Wunsch vor. >>Großer und weiser Polunga, bitte erweckte alle wieder zum Leben, die aufgrund dieses Turniers gestorben sind!<<, rief er.

„SICHER… SO SOLL ES SEIN!!!“, antwortete der Drache und seine Augen leuchteten rot auf.

„Warte mal“, fragte sich Trunks plötzlich. „Ihr Drache kann wirklich so viele Leute auf einmal wiederbeleben? Aber ich habe gedacht…“

Piccolo hatte sofort die Antwort parat. „Sie haben offensichtlich vorausgeplant und die Gefahren eines solchen Turniers vorhergesehen. Wenn man diese monumentalen Mächte sieht, die sich hier versammelt haben, war sicher, dass jemand sterben würde. Überleg‘ mal, ohne Vegetto hätte uns Broly womöglich alle umgebracht.“

„Wo wir gerade von Broly sprechen“, warf Goku besorgt ein. „Wird dieser Wunsch ihn auch zurückbringen? Der letzte Angriff hat ihn doch umgebracht, oder? Also wird er wiederbelebt, nicht?“

„Tot oder nicht, er wurde in sein Universum zurückgeschickt. Er kann unmöglich zurückkommen“, erinnerte ihn Gohan.

„Ah, ja richtig. Uff“, lachte Goku dann.

Drei Areale entfernt knurrte der Gummiball Buu zu sich selbst über die vergebene Chance mit Broly- eben diesen Mutanten zu absorbieren. Niemand außer Universum 16 ahnte, was am Vortag so viele Lichtjahre von der Arena geschehen war.

Während die Magie des Drachen sich über die Arena ergoss, erwärmte neues Leben die Verstorbenen. Die Opfer begannen aufzuwachen.

Viele Universen wurden von starken Gefühlen erfüllt, besonders Universum 16 beim Anblick ihrer von den Toten auferstandenen Pan. Ihre Mutter umarmte sie fest und beide begannen zu weinen, während ihre Vater sie beide erleichtert festhielt. Ihre Kameraden lächelten ebenfalls zufrieden; Vegetto bemerkte, wie seine Tochter Bra sich abwandte, um ihre steinharte Fassade trotz der sich aufdrängenden Tränen aufrechtzuerhalten. Etwas weiter entfernt starrte Tidar, der bei seinem Kampf gegen Uub ums Leben gekommen war, ungläubig auf seine Hände. Seine Kameraden umgaben ihn mit strahlenden Gesichtern und legten ihm als Zeichen ihrer Freundschaft ihre Hände auf die Schultern. Dann berichteten sie ihm alles, was bisher im Turnier so geschehen war, besonders das Versprechen der Universen 16 und 18.

Die meisten waren überglücklich und lächelten, aber im Universum 6 herrschten gemischte Gefühle. Die Mädchen freuten sich sehr über die Rückkehr ihrer Freundin, aber Bujin konnte kaum genervter dreinschauen über sein Wiedersehen mit Zangya und Bojack.

„Wir sind wieder am Leben? Was ist passiert?“

Zwei Mitglieder der Armee der Frostdämonen setzten sich auf, denn beide Leichen waren im Inneren des Imperialen Schiffes aufbewahrt worden. Obwohl sie einem anderen Prinzen dienten, waren beide trotzdem froh, den anderen wiederzusehen.

„Du bist auch gestorben?“, fragte Sauza.

„Äh… naja…“, stammelte der schnellste Krieger des Universums. Er wusste nicht so recht, wie er erklären sollte, dass er eigentlich nicht im Kampf getötet worden war.

Auch alle andere, die als Kollateralschaden bei verschiedenen Kämpfen umgekommen waren, begannen sich zu erheben. Oben bei den Varga erschien der kleine Vogel in seinem Sessel, der von Broly bei dessen Erwachen getötet worden war.

„Ich lebe! Unglaublich! Ich bin so froh, am Leben zu sein!“

Ein Kollege wandte sich an ihn. „Oh, hallo Pete. Was ist los?“ besagter Kollege pausierte, sein Blick in die Ferne gerichtet. „Ähm, ich muss dich bitten loszulegen und deine Schicht anzutreten… Geh und stempel‘ gleich ein… das wäre super… ‘kay?“

Der wiederbelebte Varga fiel verwirrt zu Boden. Das war doch unglaublich!!

Anderswo erwachten auch die Zuschauer, die Opfer von Eleims Energieschwert geworden waren und beklagten sich sofort darüber, dass sie so viele gute Kämpfe verpasst hatten. Einige forderten sogar eine Entschädigung.

Ganz unten wandte sich Gohan 16 an die Kaioshins und verbeugte sich dankbar. Diese antworteten auf diese Geste mit Lächeln und Kopfnicken. Derweil entließ der namekianische Älteste den Drachen; er musste ihm versichern, dass er keinen zweiten Wunsch benötigte. Damit erhoben sich die Dragonballs langsam in die Luft.

„He, das wird sicherlich eine Weile dauern, sie alle wieder zusammenzusuchen, wenn sie in alle Richtungen ins All davonfliegen! Ich frage mich, wer diese Grand Tour auf sich nimmt, um sie wiederzufinden?“, kicherte Trunks 16.

„Für mich wäre das überhaupt kein Problem!“, rühmte sich Vegetto und nahm eine Mr Satan-ähnliche Helden-Positur ein. „Zip Zap mit dem Radar und in einer halben Stunde ist es erledigt!“

Die Ironie währte nur kurz. Die sieben Dragonballs landeten bald schon etwas ruhmlos auf den Arenaboden, nun mehr als einfache Steine. Die Namekianer sammelten sie ein und rollten sie zurück auf die Plattform ihres Schiffes.

„Wie lange braucht es, bis die Kugeln wieder aktiv sind?“, wollte ein dabeistehender Varga wissen.

„Etwa vierzig Tage“, lächelte ein Namekianer. „Aber das ist kein Problem. Das nächste Mal verwenden wir einfach ein Set aus einem anderen Universum.“

„Sehr gut“, nickte der Varga zufrieden und stieg auf die Plattform. Diese stieg hoch zurück in den Bug des Schiffes und somit verschwanden die Dragonballs wieder- zum großen Verdruss von Freezer, Cooler und Cold, die immer noch streng von Gast überwacht wurden.

 

Drüben im Universum 16 war Trunks etwas verwirrt. „Das verstehe ich nicht. Warum sind die Kugeln nicht davongeflogen?“

„Das Verstreuen war eine Idee von Gott, keine generelle Eigenschaft der originalen Dragonballs von Namek“, erklärte ihm Piccolo. „Er wollte, dass das Sammeln eine Herausforderung ist, die den Menschen Hoffnung schenkt. Ursprünglich würden die Kugeln, nachdem der Drache verabschiedet wurde, zu ihrem Schöpfer zurückkehren, um dort auf die erneute Aktivierung zu warten.“

Gohan erinnerte sich, wie die Dragonballs dem Oberältesten die ganze Strecke von Namek bis auf die Erde gefolgt waren, nachdem sie dorthin teleportiert worden waren.

„Pah“, knurrte Vegeta. „Das hätte uns einen Haufen Stress erspart. Hoffnung für die Menschen? Pff… Für alle Probleme, die die Dragonballs die ganzen Jahre hinweg verursacht haben, war es kein Mensch, der sie gelöst hat, sondern Kakaroth. Wäre es so schwer gewesen, nach alldem diese automatische Verteilung nicht einfach zu löschen oder so?“

Piccolo antwortete nicht, er wollte sich nicht mit jemanden streiten, der Gotts ehrlichen Wunsch nicht würdigen wollte, den Menschen auf den richtigen Weg zu helfen. Gast hatte sich nicht getäuscht, als er so von Gott im Oberteufel Piccolo gesprochen hatte. Er wollte wirklich, dass die Erdlinge als ganze Spezies in Richtung Hoffnung und Mut wachsen sollte.

Eine Ankündigung der Varga über alle Lautsprecher unterbrach alle Diskussionen.

„Nun da die Wiederbelebungen abgeschlossen sind, bin sich sicher, dass euer Hunger monströs ist. Wir bringen die Tische in jedes Areal, während unsere Kellner herumgehen und euch das Abendessen servieren!“

„Super!“, rief Pan 16 aus. „Ich habe einen solchen Hunger, ich könnte einen ganzen Wolf verdrücken!“

„War es hart, tot zu sein, Liebes?“, fragte Videl, sie sich immer noch um ihre Tochter sorgte.

„Nah, ich erinnere mich an nichts!“, antwortete Pan nach einer kurzen Überlegung.

Da ihr gegenwärtiges Universum keinerlei Lebensformen enthielt, gab es kein Jenseits. Anstatt dass man ihre Seelen in die andere Welt transferierte, damit sie dort von König Enma bewertet werden, waren die Verstorbenen des Turniers dazu verdammt, als verlorene Seelen im unendlichen Nichts umherzuwandern…

Gohan lächelte, als er die Unterhaltung vor ihm verfolgte. Ihre Tochter war wirklich ein mutiges Mädchen, genauso wie ihr Gegenstück aus dem Universum 18. Als er zu ihnen sah, bemerkte er, wie sein Vater sich an die Grenzmauer zum Universum 17 lehnte und mit Cell sprach. Neugierig schloss er sich ihnen an, denn Vegetto schien sich sehr zu amüsieren. Dann sah er einen zweiten Cell Junior, der mit dem anderen herumtollte und er begriff.

„Hey, Cell…. Sag mal… kannst du mir erklären, warum du jetzt auf einmal zwei Kinder dabeihast? Wenn ich mich recht erinnere, bist du mit nur einem gekommen, oder?“, grinste Vegetto.

„Nein!“, stellte das perfekte Wesen klar und drehte dem fusionierten Saiyajin den Rücken zu, um seinen Zorn zu verbergen. Cell hatte gedacht, dass das Appartement alles verborgen hätte, aber anscheinend war dem nicht so. Während Raichi den ersten Junior nicht bemerkt hatte, war Polunga nicht so einfach zu hintergehen und hatte den Mini-Cell problemlos wiederbelebt.

Gohan lachte mit seinem Vater und Vegeta, dem bei der Szene auch ein Grinsen entkam.

Während die Organisatoren die Tische verrichteten und die Mahlzeiten vorbereiteten, rief der Anführer vom Universum 6 den zuständigen Varga zu sich.

„Hey, du Vogel! Wir wollten abreisen!“

„Sie wollen jetzt schon zurück? Wollen sie denn nicht den Rest des Turniers mit verfolgen?“

„Nein, das ist mir scheißegal.“

„Dann nutzen wir die Gelegenheit, um auch zurückzugehen“, erklärte eines der Mädchen. „Wir fangen an Heimweh zu bekommen.“

„Ha, also gut. Folgt mir“, seufzte der Varga frustriert. Wenn sie alle fort wären, musste er auf niemanden mehr aufpassen und wäre deshalb ohne Job. Vielleicht würden ihn die Bosse irgendwo anders hin versetzen.

Bojack, seine Gang und die Mädchengruppe verließ die Arena und betraten das interdimensionale Schiff; Bujin dackelte missmutig dahinter her. Er kannte Bojack gut genug, dass Bojack im selben Moment, in dem sie zu Hause ankamen, höchstwahrscheinlich alle umbringen wird. Vielleicht einzig, um nach der Blamage gegen Cell etwas Dampf abzulassen. Hier beim Turnier eine Szene zu machen wäre eher ungünstig, da es hier zu viele Leute gab, die viel stärker waren als er und ihn leicht in die Schranken weisen könnten. Der Vater des Mädchens, dessen Genick er gebrochen hatte, würde wohl keine Sekunde zögern. Aber zu Hause musste er keine Regeln befolgen… wer weiß, was auf der Heimreise geschehen würde?

 

Das Abendessen war relativ unspektakulär. Die Heliorianer schlossen sich den Universen 16 und 18 an, dann gesellte sich auch Trunks und C16 dazu. Interessanterweise fanden auch die Menschen aus dem Universum 9 den Weg zu dieser großen Gruppe, denn sie interessierte Gokus Charakter: er hatte sich als eine so liebenswerte Person herausgestellt, dass sie kaum verstehen konnten, was mit seinem Gegenstück ihres Universums so dermaßen schiefgelaufen sein könnte.

In der Zwischenzeit meditierte Cell, während seine Junior durch die Arena liefen und miteinander Fangen spielten. Tapion und Raichi saßen friedlich an ihrem Tisch, aber der alte Mann aß keinen Bissen. Lieber behielt er Bardock fest im Auge, der sich durch unzählige Fleischstücke arbeitete. Der Oberteufel Piccolo hatte sich in sein Privatzimmer zurückgezogen.

Im Areal 8 hatte Reacom sich endlich von seinem Kampf gegen Nail erholt und schloss sich unter den strengen Augen Freezers seiner Truppe an- Nappas Grinsen strahlte bis zu ihm.

Im Areal 1 kam der Varga, der für die Statistiken zuständig war und übergab seinen Bericht an die Gottheiten.

„Ich habe meine Analysen fertig, wie gestern. Die Universen 1,2, 12 und 19 sind mit je einer Niederlage ausgeschieden. Auch Universum 9 wurde eliminiert, wurde aber zweimal besiegt. Damit steigt die Anzahl der ausgeschiedenen Universen auf 8, 12 bleiben noch. Aber davon haben nur drei mehr als einen noch aktiven Teilnehmer: 3, 8 und 18. Das Universum 18 hat die beste Gesamtrate, nur eine Niederlage in Runde 2!“

Der Varga hielt inne, als er hörte, dass die Kaioshins etwas besprachen, und fuhr dann weiter:

„Universum 8 hat eine perfekte Siegrate: ein Teilnehmer, ein Sieg. In der zweiten Runde wurden nur 2 getötet, Bojack aus dem Universum 6 und Vegeta aus dem Universum 13. Dieses Mal kamen 7 der dreizehn Teilnehmer vom Planeten Erde weiter. Eine Extranote: Kakaroth aus dem Universum 13 wird auf seinen zweiten Teilnehmer aus dem Universum 18 treffen. Freezer aus dem 8. wird wieder auf einen Saiyajin zu tun bekommejn, genauso wie sein Vater Cold. Die Universen 2 und 6 haben das Turnier auch verlassen und sind nach Hause zurückgekehrt. Das ist alles, meine Herren.“

Damit verließen die Kaioshins den Varga, um unter sich das Tagesgeschehen zu diskutieren und das, was morgen anstehen würde.

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