DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 30, Kapitel 146.
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TEIL DREIẞIG: BABIDIS FALLE

Kapitel 146

Einige Momente vorher, als Gohan aus der Distanz auf Cell geschossen hatte…

 

Der furiose Bio-Androide, dessen Majin-Symbol auf der Stirn gleißend leuchtete, starrte Gohan aus dem 16. Universum intensiv an. Dieser hatte sich gerade die Reste seines versengten Hemdes vom Körper gerissen und sah im T-Shirt auf einmal viel mehr wie ein echter Krieger aus.

„Videl“, begann er, sein Blick fest auf seinen Feind geheftet. „Bleib bei Piccolo.“

Zögerlich näherte sich seine Frau dem Namekianer, der sofort einen schützenden Arm vor sich streckte. Piccolo bewegte sich in Richtung der Publikumstribünen, dann flogen beide davon, um den Zuschauern gegen Babidis Soldaten zu helfen. Gohan beruhigte sich etwas, während er ihren Energien folgte.

„Jetzt heißt es nur wir beide, Cell! Ich weiß, dass du nur das willst, also lass es uns zu Ende bringen!“

„Ah, perfekt!“, rief Geros beste Kreation und entfesselte seine elektrisch geladene Aura. „Auf diesen Augenblick habe ich schon lange gewartet, Gohan. Vielleicht ist es das Schicksal, das es uns erlaubt hat, dass wir die Sache zwischen uns regeln können. Ich kann es nicht erwarten herauszufinden, wer von uns beiden jetzt der Stärkere ist! Also, Gohan, bist du bereit?“

Ohne eine Antwort sprang Gohan auf ihn zu, seine Körpersprache zeugte von Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit- während Cell vor Enthusiasmus grinste. Der langerwartete Kampf würde endlich beginnen. Ihre Fäuste prallten aufeinander, der Aufprall zermalmte die Trennmauer des 16. Universums und riss Sprünge in die Mauer des Korridors. Es war eine einzige Geste gewesen, keiner der beiden hate sich angestrengt, und trotzdem war ihre Kraft unglaublich. Der am Boden liegende Goten war von solcher Energie begeistert.

„Interessant“, beobachtete Cell erfreut. „Du bist genauso stark, wie ich es mir erhofft habe, Gohan. Die Kraft, die du gestern in einem Wutanfall gezeigt hast, scheint voll unter Kontrolle zu sein- und wenn du mich davon abhalten willst, alle hier umzubringen, dann brauchst du jedes Gramm davon!“

„Damit wirst du nicht durchkommen, Cell“, fauchte Gokus Sohn mit hartem Blick.

Beide Kämpfer stürzten sich mit Überschallgeschwindigkeit aufeinander und jeder Schlag verursachte ohrenbetäubenden Donner. Überall in der Arena wurden andere Duelle unterbrochen, um neugierig aufzuschauen- aber nach wenigen Sekunden ging die Anarchie umso brutaler weiter. Cell und Gohan bewegten sich mit solcher Geschwindigkeit, dass kaum jemand ihnen folgen konnte, außer einem. Buu aus dem Universum 4, in der Gestalt eines einfachen Augapfels aus einer pinken Pfütze, der alles heimlich mit großem Interesse beobachtete.

 

Keiner der beiden schien die Oberhand gewinnen zu können, alles wurde abgeblockt, gekontert und gegengekontert. Cells Beweglichkeit war übernatürlich und er konnte Gohan mit artistischen Manövern ausweichen. Mehr noch, der Kampfstil des Bio-Androiden war in den letzten siebenundzwanzig Jahren immer weiter verfeinert und verbessert worden. Sich darauf zu verlassen, was er noch von Cells Technik wusste, wäre ein Fehler. Nicht nur, dass seine Kraft auf einem vollkommen anderen Level war, der Androide hatte sich auch über die Frostdämonen und die anderen Techniken der Z-Krieger informiert und sie so weit entwickelt, dass sie zu seiner Biologie und seinem Bewegungsmuster passten. Mit einer leichten Berührung mit dem Handrücken lenkte er Gohans Faustschläge ab, keiner schien durchzukommen. Cell grinste, als er bemerkte, wie der junge Saiyajin innerlich fluchte. Dann begann er mit seiner eigenen Offensive.

Aber auch Gohans Reaktionszeit war nicht von Pappe. Er packte Cells Arm mit beiden Händen, überkreuzte seine Arme und schleuderte das perfekte Wesen herum. Der stärkste Majin fluchte laut und stabilisierte sich dank seiner ausgestreckten Flügel. Dieses Mal nutzte Gohan die Blöße und ging in Position. Er hob beide Hände über dem Kopf und schrie:

„Masenko!!“

Der Energiestrahl krachte gegen Cell und drängte ihn zurück, aber Gohan begriff sofort, dass er keinen Schaden anrichtete. Der Bio-Androide hatte den gesamten Fluss abgeblockt, dann kicherte er und lenkte den Strahl in den Himmel ab. Dann formte er schnell zwei Kienzan und schleuderte sie auf Gohan.

Grinsend fing der Halbsaiyajin beide Frisbees mit seiner Aura ab. Unter der überwältigenden Energie seiner Aura zersprangen die Kienzan in unzählige Funken, während er Krieger seinen alten Gegner musterte. Cells Power zu messen, ein Wesen von unergründlichen Tricksereien, war nicht einfach.

„Naja, ich würde sagen, das war ein gutes Aufwärmprogramm, Gohan“, verkündete Cell breit grinsend. „Was hältst du davon, wenn wir endlich Ernst ma-„.“

Plötzlich schoss Babidis Stimme durch seinen Kopf. ‚Cell, ich brauche dich sofort hier bei mir! Einer dieser verdammten Saiyajins kommt genau auf mich zu, du musst ihn aufhalten, Beeilung!‘

Cell sah zum Eingang des 11. Universums und erblickte die Silhouette des Gohans aus dem Universum 18, der gerade hineinlief. Diese kleine Ablenkung kostete ihm viel. Gohan hatte sie ausgenutzt, um sich direkt vor ihn zu bringen und ihm einen gewaltigen Faustschlag in den Bauch zu verpassen. Der Bio-Androide knurrte vor Schmerzen und antwortete darauf mit einem scharfen Kniestoß an Gohans Kinn- dieser blutete daraufhin etwas.

‚Ich bin mit dem Doppelgänger dieses Saiyajins beschäftigt, und er ist extrem stark! Ich kann auf keinen Fall beide zugleich bekämpfen, Ihr müsst Majin Buu schicken!‘, antwortete der seinem Meister auf telepathischem Wege.

‚Pah, gut, aber versuch‘ dich zu beeilen!‘, war die Reaktion des Hexers. ‚Ich kann ihn einige Zeit aufhalten, aber du solltest mich besser nicht enttäuschen!‘

Babidi unterbrach die Kommunikation, Cell schüttelte seinen Kopf, um sich wieder auf den Kampf konzentrieren zu können. Gohan hatte sich ebenfalls von dem kurzen Schwindel erholt, aber er schmeckte das Blut auf seinen Lippen.

„Uff… fahren wir fort, mein alter Widersacher?!, rief Cell begeistert aus. „Es ist an der Zeit, mal zu zeigen, was ich wirklich kann!“

Dann stürzte sich auf den Erdling, der sofort mit einem Kick antwortete. Cell aber wich mühelos aus und konterte mit einem Rückhandschlag. Gohan wich aus, indem er sich nach hinten beugte und ihn einige Zentimeter vor seinem Gesicht vorbeizischen ließ. Mit seinem Rest an Schwung streckte er sein Bein und schlug gegen den Kopf des Cyborgs. Darauf ließ er eine Kette an Faustschlägen folgen, die Cell in den Boden gruben. Der perfekte Krieger knurrte vor Schmerzen und ballte seine Fäuste. Aber als Gohan ihn am Nacken packen wollte, begann Cells Körper plötzlich gut zu glühen- er hob seine Körpertemperatur drastisch an. Gohan entfuhr ein Schrei, seine Hand war versengt und schwarz- obwohl er sie noch rechtzeitig zurückgezogen hatte.

„Was ist los, Gohan? Hältst du die Hitze des Gefechts nicht aus?“, kicherte er und setzte seine neue Taktik fort. Die Luft um ihn herum war schwer und dicht, das einfache Atmen reichte aus, um Gohans Nase und Rachen Schmerzen zu bereiten. Vom Druck nicht zu sprechen. Aber er erkannte, dass es viel schlimmer werden würde, wenn er einen Treffer kassieren würde. Im Moment also musste er sich Cell vom Leib halten. Der perfekte Krieger lachte auf, während sein Gegner verzweifelt versuchte, seinen Attacken auszuweichen.

Hastig schusterte sich Gohan eine Strategie zusammen und entfachte eine gewaltige Energie aus nächster Nähe. Cell war vom Rauch und dem Staub der Explosion umgeben, aber er entledigte sich dem mit einem Windstoß. Einziger Nebeneffekt war es, dass sein Köper zu seiner üblichen grünen Färbung zurückgekehrt war, eben nur grau von der Asche.

„Scheiße!“, entfuhr es ihm. „Also gut, nimm das!“

Plötzlich schoss ein Energiestrahl aus seiner ausgestreckten Hand, welcher Gohan auszuweichen versuchte. Aber die Energie folgte ihm und wickelte sich schließlich um seinen Fuß.

„Was?!“, rief Gohan aus und versuchte sich zu befreien, erfolglos.

„Zeit, dir mal Manieren beizubringen, Junge!“, lachte Cell. Die Energie wurde plötzlich fest und bildete eine leuchtende Kette, die er mit beiden Händen packte. Dann zog er mit aller Kraft daran und schleuderte Gohan im Kreis umher, immer schneller und schneller. Der Saiyajin verlor seinen Gleichgewichtssinn und ihm wurde schwindelig. Mit einem unheilschwangeren Grinsen verlängerte der Androide die Kette auf eine unglaubliche Länge. Gohan, der sich immer noch am anderen Ende befand, wurde bis in den Weltraum geschleudert und kollidierte mit einem der dekorativen Gasplaneten am Himmel. Das Objekt explodierte beim Kontakt und Gohan musste Blut spucken. Er hätte nie erwartet, dass Cell sein Energie-Lasso je nach Belieben verlängern konnte- und wenn er es länger machen konnte, dann konnte er es höchstwahrscheinlich auch verkürzen!

Seine Analyse war nicht schnell genug gewesen; er schaffte es nicht, sich zu befreien, da wurde die Kette plötzlich kürzer. Der Erdling wurde wieder zurückgerissen und dann wieder wild herumgeschleudert- Cell lachte wie ein Wahnsinniger. Der mächtige Son Gohan war zu einem Spielball geworden, den er je nach Belieben herumschwingen konnte, es war euphorisch. Als er ihn über seinem Kopf gebracht hatte, verlängerte er seine Kette wieder und ließ seinen Gegner mit dem Kopf voran in den Arenaboden krachen. Der Aufprall ließ den ganzen Asteroiden erbeben und viele wurden von den Beinen gerissen. Als sich der Staub gelegt hatte, lag Gohan bewegungslos in einem Krater, am Bein immer noch die Energiekette. Cell lachte noch lauter.

„Wirklich, Gohan, du bist echt lustig!“ Endlich konnte er sich an dem Saiyajin rächen, der ihn vor so vielen Jahren mit seiner neuen Verwandlung erniedrigt hatte.

 

Lautes Rufen hinter ihm erregte seine Aufmerksamkeit; Cell drehte sich um und sah, wie Piccolo gegen die Frostdämonen kämpfte. Cooler in seiner fünften Form, wurde von dem Namekianer verprügelt, während der andere sich auf Distanz hielt, er befand sich anscheinend mitten im Prozess de Verwandlung. Plötzlich feuerte Piccolo einen mächtigen Energiestrahl auf Cold ab. Cell erkannte sofort, dass der Frostdämon wohl nicht mehr rechtzeitig reagieren könnte und weit offen war. Augenblick schleuderte Cell sein Energielasso in den Weg von Piccolos Strahl und lenkte ihn damit ab.

„Netter Versuch“, lachte Cell, erfreut vom Ausdruck der Verwirrtheit auf dem Gesicht des Namekianers. Sich nur an seiner Angst zu ergötzen war es wert gewesen, seinen eigenen Kampf kurz zu unterbrechen.

Aber dieser Moment der Ablenkung kam ihm teuer zu stehen. Kaum hatte er seinen Kopf wieder zum Sohn von Goku gewandt, wurde er von einer gewaltigen Energiewelle direkt im Gesicht getroffen.

„ARGH!!!“

Der Treffer schleuderte Cell bis in den Himmel und die Energiekette löste sich auf. Gohan nutzte die Gelegenheit und folgte ihm, um Cell mit brutalen Schlägen zu überhäufen. Der Cyborg rang vor Schmerz und Wut nach Luft und spuckte mehrmals Speichel. Der junge Saiyajin war widerstandsfähiger als gedacht und hatte nichts von seiner Kraft oder seiner Vitalität verloren. Verzweifelt streckte Cell seine Arme aus und schuf eine grüne Blase, welche seinen Gegner abprallen ließ. Er kniff seine Kiefer zusammen und erkannte, dass der Kampf noch lange nicht gewonnen war. Er genoss es, aber er musste sich beeilen, um den anderen Gohan davon abzuhalten, Babidi anzugreifen. Zumindest hatte dessen Doppelgänger ihn nicht auch noch angegriffen, er wäre sonst wohl besiegt worden und die beiden Saiyajins hätten Babidi zusammen verfolgen können.

Nedwook sah hoch zu den beiden sich bekämpfenden Super-Kriegern, bereit, um Gotens Befehl nachzukommen. Aber als er den schwer verletzten jüngeren Bruder verließ, rief eine Stimme aus den Rängen nach ihn. Eine Zuschauerin lag auf dem Boden, das Gesicht blutig und tränennass, und bat verzweifelt um Hilfe.

„Bitte, ich fehle dich an! Hilfe! Wir werden abgeschlachtet!“

Einer von Freezers Soldaten tauchte hinter ihr auf und zog unsanft an ihrem Haar.

„Halt die Fresse, Frau! Niemand wird dich retten! Du bist schon tot, aber du weißt es nur noch nicht!“

Als er sie gerade exekutieren wollte, erschien Nedwook neben dem Majin und brachte seinen Kopf mit einem einzigen Faustschlag zu explodieren. Die Frau hielt schluchzend ihren Kopf in den Händen, während andere Soldaten den Heliorianer zusammen attackierten. Der Nano-Krieger reagierte emotionslos auf ihre armseligen Versuche und tötete einen nach dem anderen durch Enthaupten oder Zerteilen. Er wollte keine Zeit vergeuden, und nach dem er gesehen hatte, wie Kakaroth eine tödliche Wunde überleben konnte, wollte er kein Risiko eingehen.

Danach streckte er einen Arm in Richtung Ränge aus und feuerte einen gewaltigen Energiestrahl ab, welcher ein großes Loch in die Struktur riss- und damit eine Passage in das Innere des Gebäudes schuf.

„Beeilung!“, rief er den anderen Überlebenden zu. „Los, sucht dort drinnen Zuflucht!“

Die Frau und viele andere konnten so sicher ihren Weg ins Innere finden, während Nedwook eventuelle Verfolger abwehrte. Als er sah, dass Dutzende von Soldaten sich auf ihn stürzen wollten, flog er in den Himmel und lenkte so ihre Aufmerksamkeit auf sich. Die Zuschauer waren in Sicherheit, davon hatte er sich überzeugen können, und die anderen waren für ihn keine Gefahr. Aber ihre schiere Anzahl war dennoch ein Risiko.

Hinter ihm tauchten weitere Soldaten auf und umzingelten ihn von allen Seiten. Der Heliorianer kniff die Zähne zusammen und ballte seine Fäuste. Zuerst musste er diese erledigen.

Drüben im Areal 1 regierte die absolute Gewalt. Die Kaiohshin des Westens war vor dem schweigenden Großkaiohshin in die Knie gegangen, sie war verletzt und blutete, während er den Kampf mit ernstem Blick beobachtete. Vor ihnen bekämpfte Dabra die beiden anderen Götter und eine heliorianische Frau. Phipsil hatte viele Asse im Ärmel, die wohl nützlich sein könnten, aber sie wollte sie nicht in der Nähe der Götter einsetzen. Deshalb griff sie auf den Nahkampf zurück und setzte ihre Laserklingen ein.

Der Nordkaiohshin kassierte einen verheerenden Kniestoß in den Bauch, der ihn taumeln ließ. Der des Ostens versuchte einen Überraschungsangriff von hinten, begegnete aber mit seinem Gesicht den Ellbogen des Dämonenkönigs. Trotz seiner numerischen Unterlegenheit konnte sich Babidis Diener gut behaupten und mit seinen Gegnern machen, was er wollte. Phipsil griff abermals an und lud ihre Klingen. Der Dämon wollte gerade einen starken Energiestrahl auf sie abfeuern, als er plötzlich festgehalten wurde. Hinter ihm streckte der bereits verletzte Kaiohshin des Ostens seine Arme aus und lähmte den Dämon mit seiner Spezialtechnik. Sofort stürzte sich Phipsil auf Dabra, um diese Blöße auszunutzen.

„Träum weiter, Menschlein!“

Dabra wartete, bis sie zu nahe war, um ausweichen zu können, dann spuckte er die überraschte Heliorianerin an. Langsam wurde ihre Rüstung, dort wo sie in Kontakt mit seinem Speichel gekommen war, zu Stein.

„Nein… Nein! Nicht das!“

Ihr Visor wurde mit allen möglichen Daten geflutet und informierte sie, dass sie in zwanzig Sekunden vollständig zu Stein verwandelt sein würde. Sie musste schnell reagieren, wenn sie keine Statue werden wollte.

Langsam verlor Shin seinen Griff an Dabra, der immer mehr Bewegungsfreiheit gewann. Der Nordkaiohshin schaffte es mit größter Mühe, einen Schritt auf Dabra zu zumachen. Plötzlich traf eine Energiewelle den Ostkaiohshin und brach damit seine Konzentration endgültig. Der Teufel drehte sich begeistert um und pflanzte dem Gott einen Kniestoß in den Bauch.

„Du wagst es, den König der Dämonen lähmen zu wollen?!“

Dann packte er Shin am Arm und schleuderte ihn gegen deinen Kollegen des Nordens und dann beide gegen den harten Steinboden. Aus dem Korridor des 3. Universums erschien Oberteufel Piccolo mit eine. Abscheulich sadistischen Gesichtsausdruck. Er war derjenige gewesen, der den Kaiohshin des Ostens heimtückisch angegriffen hatte.

„Ich bin es, das absolute Böse. Nicht mehr Gott, der sanfte, nun bade ich in unendlicher Dunkelheit! Und ich werde euch Kaiohshins vernichten- und ein für alle Mal beweisen, wie falsch meine andere Hälfte lag!“

Die Götter zuckten zusammen, während Dabra sich über die Verstärkung freute. Dann streckte der Dämonenkönig seine Arme aus und schuf zwei dämonische Säbel, die vor dunkler Magie leuchteten.

„Ihr seid am Ende, ihr dummen Götter! Sterbt! Sterbt durch die Hand des Königs aller Däm-“

Plötzlich implodierte seine Brust, ein Angriff von hinten riss ein kreisrundes Loch in seine lebenswichtigen Organe. Aus dem klaffenden Loch in seiner Brust tropfte überall Blut und er fiel zitternd auf die Knie. Hinter ihm stand Phipsil, lebend und gesund, keineswegs eine Statue.

„DU?! A-Aber… wie…?“

„Du solltest die Macht unserer Technologie nicht unterschätzen!“, antwortete sie. „Meine Rüstung beinhaltet unzählige Nanobots, die alle perfekt synchron arbeiten. Sie haben deine Stein-Metamorphose aufgehalten, genauso wie sonst alle fremden Partikel. Einfach gesagt, diese Magie funktioniert nicht bei uns!“

„Sei… verflucht…!“, stammelte Dabra, konnte aber den Satz nicht vollenden, da er bewusstlos zusammenbrach.

Der Großkaiohshin eilte zum Ostkaiohshin, der bei weitem am schwersten verletzt war. Zum Glück waren die anderen zwar verwundet, aber nicht schlimmer.

„Los, helft ihnen, diesen Wahnsinn zu stoppen!“, ordnete ihr Anführe an. „Viele benötigen eure Hilfe im Kampf gegen Babidis Armee!“

„Verstanden!“, nickten die beiden Götter und flogen davon.

„Und ich werde Nedwook helfen!“, stellte Phipsil fest, da sie bemerkt hatte, dass sich ihr Kamerad im Kampf gegen einige Dutzend Soldaten befand.

Der Großkaiohshin drehte sich verwundert zu Dabra um. Er war sich nicht sicher, ob der Dämon noch am Leben war, aber eines war glasklar: die Situation war immer noch nicht besser. Ihre beste Chance- und vielleicht auch ihre einzige- war es, auf die Rückkehr der vermissten Teilnehmer zu hoffen. Er hofft nur, dass Buu ihnen dabei helfen würde…

 

Die beiden Kaiohshin stürzten sich zuerst auf Oberteufel Piccolo, der sie in der Veranda des 3. Universums erwartete. Der böse Namekianer schien etwas genervt, dass Dabra von einem solch billigen Trick niedergestreckt worden war, aber für Babidi waren diese Götter keine Gefahr- besonders nicht mit Cell, Cold und Majin Buu an seiner Seite.

In Piccolos Augen leuchtete ein Licht auf und zwei Augenlaser schossen daraus hervor. Gewarnt duckten sich die beiden Götter darunter hinweg und sahen sich kurz an. Der Kaiohshin des Nordens machte ihr klar, dass er das übernehmen würde, während die des Westens ihre Richtung änderte.

„Da bin ich nicht einverstanden!“, brüllte Piccolo und streckte seinen Arm nach ihr aus.

Aber der Nordkaiohshin schlug hart auf dessen Unterarm und destabilisierte ihn. Der Namekianer aber fand sein Gleichgewicht sofort wieder und starrte seinen Feind wutentbrannt an.

„Ich werde dein Gegner sein“, stellte der Gott herausfordernd klar. „Zeig mir, was du draufhast!“

„Wenn du dir den Tod wünscht, sei es so!“, rief der Oberteufel aus und ließ seine Aura aufflammen.

Die Kaiohshin des Westens ihrerseits machte sich einen groben Überblick über die stattfindenden Kämpfe und die jeweilige Situation. Son Gohan schien Cell in Zaum halten zu können, jedenfalls im Augenblick. Die überlebenden Heliorianer räumten mit dem Rest der Soldaten der Frostdämonen auf. C-17 machte sich einen Spaß daraus, zu prüfen, wie viele Personen er umbringen konnte. Sie wollte ihn gerade aufhalten, als eine mächtige Schockwelle ihre Aufmerksamkeit erregte. Piccolo aus dem Universum 18 wurde von Cold dominiert.

Der Frostdämon behandelte ihn wie einen Sandsack und zeigte eine Kraft, welche die des Namekianers bei Weitem übertraf. Trotz seiner überragenden Kampftechnik kam Piccolo nicht gegen die drei Eistitanen an. Cold hielt ihn davon ab, seine Söhne anzugreifen, welche ihn konstant aus der Distanz unter Druck setzten. Einen Moment lang konnte die Göttin einige Gedankenfetzen des Namekianers erfassen, während er gerade so die Angriffe Colds abwehren konnte.

‚Wenn es so weitergeht, verliere ich zu viel Energie- ich werde nicht mehr lange durchhalten- Ich muss Freezer und Cooler aufhalten. Aber Cold ist mit immer im Weg, wenn ich nichts unternehme, bringen die mich um!‘

Die Kaiohshin des Westens eilte zu ihm, obwohl sie wusste, welches Monster Cold war. Sie würde sich nicht lange gegen ihn behaupten können, aber da gab es ein Feld, in dem die Götter den Sterblichen immer überlegen waren. Telekinese. Sie musste auf ihre psychischen Fähigkeiten vertrauen. Sie streckte ihre Arme aus, verlängerte ihre Energie und stoppte ihn gerade noch rechtzeitig, bevor er dem komplett hilflosen Piccolo einen harten Treffer beibringen konnte. Die Faust des Dämons fror mitten in der Bewegung ein, was ihn verwunderte.

„Was ist das?!“, entkam es Cold verwirrt.

„Ich halte ihn auf“, rief die Göttin aus, während Piccolo sie verdattert anstarrte. „Kümmere dich um die anderen zwei, Gott!“

Piccolo zögerte einen Moment lang. Er sah ein, dass sie ihm gerade die Gelegenheit gegeben hatte, sich der beiden anderen Problemquellen zu entledigen. Aber Freezer und Cold, die immer noch ihre Distanz wahrten, wollen sicher nicht so einfach aufgeben.

„Lass ihn los!“, brüllten beide Söhne und stürzten sich auf die Kaiohshin.

„Oh, das werdet ihr schön bleiben lassen!“, unterbrach sie Piccolo. „Ihr beide gehört jetzt mir!“

„Pah!“, fauchte Freezer. „Unser ‚Vater‘ war nur einen Schlag davon entfernt, dein miserables Leben zu beenden. Vielleicht warst du stärker als ich, Namekianer. Aber deine wertvolle Energie ist am Versiegen- Ich fürchte, uns zu besiegen wird für dich keine einfache Aufgabe, du Schnecke!“

„Wir haben keine Zeit mit dir zu vergeuden!“, fügte Cooler hinzu und zeigte auf sich selbst. „Verschwinde!!“

Der ältere Bruder attackierte Piccolo mit einer Faust, welche dieser abwehren konnte, aber dabei trotzdem Schmerzen verspürte. Colds Treffer hatten ihren Tribut gefordert und der Zustand seines Körpers gab Freezer zumindest teilweise Recht. Coolers Schwanz wickelte sich um sein Bein und zog fest daran, damit schleuderte er Piccolo genau gegen Freezers Knie. Man konnte ein dumpfes Schnappgeräusch hören, während Piccolo etwas Blut hochhustete. Dann setzte Cooler nach und schlug mit zusammengeballten Fäusten noch einmal auf Piccolos Bauch. Der Super Namekianer fiel zu Boden und krachte hilflos gegen den Boden der Arena. Trotzdem konnte er sich aufrappeln und bemerkten, wie die beiden Brüder versuchten, ihren Vater zu befreien. Er reagierte schnell und streckte seine Arme aus, um je einen am Fuß zu packen und sie zu sich zu ziehen.

„Unverschämte Bazille!!“, brüllte Freezer, als er zu Boden gezogen wurde.

Einige Meter davon entfernt hielt die Kaiohshin des Westens Cold in ihrem telekinetischen Gefängnis fest.

„Was für ein billiger Trick, Göttin… warum kämpfst du nicht offen und fair gegen mich?!“

„Verzeihung…“, antwortete sie. „Aber mir ist nicht danach. Ich wünschte, ich wäre so gut wie Süden, aber gegen niedere Lebewesen wie dich scheint das nicht notwendig. Meine anderen Fähigkeiten reichen aus, um dich zu besiegen und ich werde nicht zögern, sie alle einzusetzen!“

Indem sie eine starke Schockwelle schuf, schleuderte sie Cold nach hinten und verursachte oberflächliche Schäden. Auf ihrem Gesicht wurden die Anzeichen sichtbar, die von der großen Anstrengung zeugten, ihn im Zaum zu halten. Im Moment konnte sie es noch aushalten, aber sie verbrauchte viel Energie- der Kampf gegen Dabra hatte viel Kraft gekostet. Schlimmer noch, dieser Dämon schien sogar noch stärker- besonders, sollte er seine nächste Verwandlung einsetzen. Sie wusste nicht, wie lange sie ihn noch zurückhalten konnte, nur, dass sie so viel Zeit wie möglich schinden musste, bis die anderen ihre Gegner besiegt hatten.

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