DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 21, Kapitel 103.

TEIL ZWANZIG: DIE HOFFNUNG EINES GANZEN UNIVERSUMS

Kapitel 103

Es waren bereits zwanzig Minuten vergangen und Vegetto war immer noch nicht zurückgekehrt. Langsam wurde das Universum 16 ungeduldig und diese eine Frage begann aufzukeimen: „Was wäre, wenn er nie mehr zurückkommen wird?“ Gab es wirklich etwas so Mächtiges, das jemanden vom Kaliber Vegettos gefangen halten konnte? Oder, was noch unwahrscheinlicher schien, ihn sogar besiegen? Je mehr Zeit verstrich, desto abstruser und unheimlicher wurden die Befürchtungen unserer Mitglieder aus dem 16. Universum.

Bra schien die Nervöseste von allen zu sein; sie stampfte mit den Füßen auf und verschränkte ihre Arme immer wieder vor der Brust. Ihr beinharter Blick reichte aus, um jeden abzuschrecken, der auf die Idee kommen könnte, sich ihr zu nähern. Nur Buu aus dem Universum 4 machte einen noch konzentrierteren Eindruck. Aber für beide schied es aus, XXI um eine Erklärung zu bitten. Blieb ihnen denn nun nur mehr das hilflose Warten als einzige Lösung? Wenn sie doch nur wüsste, wo sich ihr Vater rumtrieb, dann könnte sie ihn verfolgen und auf eigene Faust wieder zurückzerren!

Aber im Moment musste sie den nervigen Floskeln Piccolos und Gohans zuhören… „Geduld, warte einfach ab“, predigten sie ihr vor, aber damit machten sie sie nur noch aufgekratzter.

 

Die Atmosphäre im Universum 18 war im Vergleich viel gelassener, vielleicht aus mangelndem Interesse.

„He Jungs, seid ihr bereit für euren Kampf?“, fragte Goku seinen Sohn Goten.

„Häh? Sind wir schon dran? Mist! Trunks flirtet gerade wieder mal mit den Frauen im Publikum!“, entfuhr es ihm in Panik.

„Dann beeil‘ dich mal und such ihn, bevor sie euren Kampf ankündigen, du Dummkopf!“, brüllte Piccolo. Es schien immer noch von den Neuigkeiten geschockt zu sein, die ihm sein alter Freund und Rivale Goku über Arale eingeschenkt hatte.

Trunks versuchte sein Glück gerade bei einer hübschen humanoiden Blondine auf der Tribüne. Sie wirkte beinahe wie ein normaler Mensch, außer, dass sie andere Ohren und zwei Antennen besaß, welche Augen auf der Spitze trugen und ihr so einen Rundumblick erlaubten. Zusätzlich verfügte sie nicht nur über eine beachtliche Oberweite, sondern auch um drei statt zwei Brüsten. Trunks schien mit sich selbst sehr zufrieden zu sein, da sie ihn bereits fast anhimmelte.

„Ja, das war ich, der vorhin gekämpft hat!“, grinste er selbstzufrieden.

„Oh ja, ich habe deinen Kampf geliebt!“, kreischte sie. „Du hast mit deinem Schwert so groß und stark ausgesehen!“

Trunks Grinsen fiel zu Boden wie ein alter Kartoffelsack. Ein Schwert? So oft hatte er ein Schwert nicht in der Hand gehabt…. Er wollte das Missverständnis aufklären und erklärte mit gesenktem Haupt:

„Äh… nein, das war einer der anderen…“

„Echt?!“, flüsterte die junge Frau zögerlich, sichtlich schwer enttäuscht. „Wie kannst du es wagen, mich so anzulügen?!“, brüllte sie dann. Ihr Haar wurde feuerrot, ihre Zähne verlängerten sich zu langen Hauern und aus ihren Armen wuchsen tödliche Klingen. „Du bist das Letzte!!“

Goten hatte seinen Freund endlich aufgespürt und rannte zu ihm. Er packte den anderen Halbsaiyajin am Unterarm und zerrte ihn eilig von der wütenden und racheerfüllten Frau weg. Ihnen blieb nur mehr ein kleines Zeitfenster für die Fusion, denn sie würden jeden Augenblick in den Ring gerufen werden…

Die Varga im Kontrolltower beendeten ihre Checkliste. „Mit dem Ring ist wieder alles in Ordnung… alles funktioniert wieder innerhalb normaler Parameter. Wir müssen weitermachen!“

Der Namekianer hinter ihnen nickte zustimmend, also schaltete der zuständige Varga sein Mikrophon wieder an. „Nun folgt Gotenks aus dem Universum 18 gegen Nekomajin Z aus dem Universum 2!“

Während Nekomajin langsam zum Ring flog, versteckten sich Goten und Trunks in einer nahegelegenen Halle und sahen sich gut um. „Die Luft ist rein. Keiner da!“

„Fuuu—sioooon…. HA!!“

Als sich die beiden Kämpfer zu einer Person vereinigten erstrahlte ein grelles Licht. Sofort verschwand die Figur und landete leise wie ein Elefant auf dem Ringboden.

„Ta-ta-ta-ta-DA!“

Gotenks pfiff anerkennend, als er bei seiner Landung Stücke des Rings in die Luft schleuderte. „Ohh, das ist ja Super Gotenks!“, rief er sich selbst zu, als er sie wie ein begeisterter Fan verhielt. „Schaut nur, wie der Ring selbst unter seinen Füßen zerbricht!“, fuhr er mit vor Begeisterung gefalteten Händen fort. In seinen Augen blitzten wahrhaftig Sterne auf!

Durch die dauernde Anwendung der Super-Geschwindigkeit schien es so, als wären es gleich zwei Gotenks‘: einer mit schwarz-violettem Haar, der andere blond. Der Super Saiyajin riss seine Faust in die Luft mit dem Sieges-Zeichen und schient das Selbstvertrauen eines Profis im Showbiz zu haben.

„Hahaha, das muss so sein, denn…“, er zeigte mit dem Daumen auf sich selbst und nahm eine weitere übertriebene Pose ein. „… denn sogar ein Ring mit 100G ist zu schwach für den großen Gotenks!“

Schnell waren beide Gohans aus den Universen 16 und 18 zur Stelle mit ihren Kommentaren: „Zwischen Körperkraft und Schwerkraft gibt es keine streng lineare Beziehung…“

„Er meint wohl, sein leerer Dickschädel ist zu schwer für den Ring!“, knurrte Bra durch ihre zusammengekniffenen Zähne. Sofort drehte sie sich mit bedrohlicher Mine zu den Goten und Trunks ihres eigenen Universums um: „Jetzt seht ihr endlich mal, wie dämlich ihr euch aufführt, wenn ihr fusioniert seid!“

Goten wich erschrocken zurück und hob seine Hände. Trunks neben ihm tat es ihm gleich und machte einen Schritt nach hinten. „Äh… ich denke… er ist doch ganz in Ordnung…“, wagte es Vegetas Sohn zu sagen. Dann hob er wieder seinen Blick hoch zum Ring, wo der fusionierte Krieger mit einem breiten Grinsen seine Fäuste in die Luft streckte und sein Antlitz im Licht des Universums badete.

“Ha ha ha! Was für eine Show! Man sieht, dass ich mit Mr. Satans DVDs geübt habe!“, dachte er stolz und machte mit seiner Vorführung für das Publikum weiter.

„Pah, nein. Das einzige, was er gut drauf hat ist es, sich selbst lächerlich zu machen!“, erklang eine Stimme, die Bra sehr ähnlich klang. Und in der Tat war es ihr Gegenstück aus dem Universum 18 (die sie noch nicht wirklich kennengelernt hatte…)

„Oh, du bist es… was machst du hier?“, fragte die Hausherrin.

„Ich brauch‘ jemanden, bei dem ich meinen Frust über Gotenks abladen kann“, meinte sie unschuldig. „Bei uns findet Goku immer Entschuldigungen für ihn. Aber man muss kein Hellseher sein, um zu bemerken, dass alle anderen von seinen Aktionen genervt und peinlich berührt sind.“

„Das kannst du laut sagen“, seufzte Vegeta laut, der seiner Tochter gefolgt war. „Treffen wir uns hier, um uns über diesen kindischen Zirkusclown-Krieger lustig zu machen?“

„Nein, aber ich könnte einen Club aufmachen“, entfuhr es Bra voller Frust.

„Ach, also seid ihr alle Gotenks überdrüssig?“, mischte sich Buu aus dem Universum 4 urplötzlich ein, der irgendwie beschlossen hatte, dem Universum 16 jetzt einen Besuch abzustatten.

„Du?! … Was ist das für ein Wahnsinn…“, seufzte Bra. „Du bist hier nicht willkommen!“

Im Areal 18 blieben nur Gohan und Piccolo, um einige Seitenhiebe auf Gotenks loszulassen. Goku war der einzige, der Gotenks als netten und gefälligen Krieger wahrnahm- bis er Beistand bekam.

„Trifft sich hier der Fanclub von Gotenks? Ich liebe diesen Burschen!“, erklärte diese Person, den Gohan wiedererkannte. Niemand anderes als Akira Toriyama!

 

Hoch oben im Ring führte Gotens seine Ein-Mann-Show weiter. In seinem Kopf konnte er die Zuschauer jubeln hören und seinen Namen schreien- jedenfalls stellte er sich das vor. In Wahrheit bestand der Großteil der Rufe darin, dass er endlich hinne machen und den Kampf beginnen sollte.

Und dann endlich senkte er seine Arme und wandte sich seinem Gegner zu, dabei blickte er so ernsthaft drein wie möglich. Aber sofort engleiste seine Contenance. Sein Gegner- anscheinend eine Art Katze- lag vor ihm zusammengerollt auf dem Boden, sein Schwanz um sich gewickelt, und schlief. Er schnarchte sogar, oder war das Schnurren?

„HEY!!“, brüllte er. „Der Kampf hat begonnen!!“ Mehr als alles andere hasste es Gotenks, ignoriert zu werden. Natürlich hätte er diese Gelegenheit nutzen können, um anzugreifen, was ihm wohl einen großen Vorteil oder sogar den Sieg gebracht hätte. Aber er war viel verletzter davon, dass man seinen dramatischen Auftritt ignoriert hatte und er wollte die Auseinandersetzung fair beginnen.

Die Katze erhob sich, streckte sich und gähnte herzhaft, um sich dann Gotenks zuzuwenden. „Du warst so langweilig, dass ich begonnen habe zu meditieren.“

„Das soll Meditieren gewesen sein?! Von wegen!“, entgegnete der fusionierte Krieger ungehalten. Nun war es vorbei mit seiner Fairness. „Erfahre meinen Zorn!!“, brüllte er und traf Nekomajin mit einem kräftigen Aufwärtshaken, der ihn weit in den Himmel schleuderte.

Weit oben erschien Gotenks wieder, um die Katze noch einmal zu treffen, die immer noch nicht reagierte. Ein weiterer Schlag schickte sie mit unglaublicher Wucht in den Ringboden.

Gotenks landete in einem rauchenden Krater und grinste.

„Hhm, du bist sehr stark“, meinte eine Stimme hinter ihm. Er drehte sich um und sah mit Schreck, dass Nakomajin Z ohne größere Schwierigkeiten wieder aufstand, ohne sichtbare Verletzungen. „Aber ich weiß, wie ich gewinnen kann! Ich werde mich auch fusionieren!“, erklärte die Kreatur und zeigte lächelnd mit dem Daumen auf sich selbst.

„Häh?“ Gotenks zog fragend eine Augenbraue hoch. Ihm war nicht bekannt, dass andere noch die Technik der Fusion beherrschten. Ausgenommen natürlich Piccolo, einige andere Namekianer, die anderen Goten und Trunks und Vegetto, den sie bis gestern nur vom Hören-Sagen gekannt hatten- fiel ihnen niemand ein. Und, mit wem wollte dieser Nekomajin denn überhaupt fusionieren? Er begann bereits mit den Posen der Metamerianer… aber er war ganz allein im Ring.

„Aber… mit wem willst du dich fusionieren? Einer Fliege?“, fragte er ungläubig.

Als Antwort entließ die Katze ein unmissverständliches Geräusch einer Gasentweichung aus dem Hintereingang. „PROOOOT!“

“Er hat jetzt nicht wirklich gefurzt?! Meine Fresse…!“

„--- HAAAH!“, rief die Katze aus und beendete somit den Fusionstanz. Gotenks war hereingelegt worden! Wenn er die Idee gehabt hätte, den Fusionstanz noch vor der Beendung zu unterbrechen, dann war er von einem profanen Furz abgelenkt worden. Die ganze Sache wurde immer skurriler, als er den fusionierten Kämpfer vor sich stehen sah.

„Was zum Teufel soll das senn sein?!“

Nekomajin hatte die gesamte rechte Hälfte seines Körpers verloren. Er stand auf einem Bein, seine linke Faust geballt. Sein Körper war von Blitzen umgeben und einer beeindruckenden Aura. Und trotzdem, sein Körper war vertikal perfekt geteilt… unmöglich!

„Ha ha ha! Jetzt bin ich halb viel stärker!“, lachte Nekomajin mit seinem halben Lächeln…

Er sah um die Hälfte selbstsicherer aus und war sicher um die Hälfte siegessicherer. Und um die Hälfte konzentrierter. Und dann griff er an.

Gotenks traf der erste Faustschlag völlig unvorbereitet im Gesicht, aber es folgte kein weiterer Angriff. Nekomajin bewegte sich so, als wolle er mit der rechten Faust zuschlagen… aber die fehlte ihm ja jetzt! Damit schenkte er seinem Gegner eine perfekte Öffnung in seiner Deckung.

Gotenks taumelte einen Schritt zurück, bleckte seine Zähne und riss sich zusammen, während Nekomajin mit seinem einzigen Fuß auf dem Ring landete. Er wankte dabei, denn ihm fehlte die Balance. Der wirklich fusionierte Krieger sprang auf ihn zu, sein Fuß durchschnitt die Luft und traf die halbe Katze an der Seite. Diese wurde zur Seite katapultiert, wobei Gotenks ihm sofort nachsprang und wieder angriff. Aber als der Saiyajin einen Kniestoß versuchen wollte, war Nekomajin verschwunden…

… um hinter Gotenks‘ Rücken zu erscheinen und ihn mit einem Schlag auf den Kopf mit dem Gesicht voraus auf den Ringboden zu schicken. Er stand sofort wieder auf, doch Nekomajin war immer noch in der Offensive. Beide begannen einen schnellen wilden Schlagabtausch- trotz des Verlustes seines halben Körpers schien Nekomajin Z im Vorteil zu sein.

“Verdammt! Wer zum Kuckuck ist dieser Typ?!“, begann sich Gotenks zu fragen.

Die beiden Kämpfer hielten inne und sprangen einige Meter voneinander fort. Gotenks nahm eine defensive Pose ein, während Nekomajin etwas zu flüstern begann. Er war fast fertig, als er meinte:

„Du wirst meine…“ Er machte eine Pause, die Gotenks erwartungsvoll zusammenzucken ließ, aber nichts geschah. „Oh nein! Ich bin ja Rechtshänder! So kann ich meine Nekohameha nicht abfeuern!“

“Das ist doch… Wahnsinn!“, dachte Gotenks.

„Naja, das war’s wohl mit der Fusion…“, seufzte die Katze und die Fusion wurde beendet- als folge sie seinem Willen. Nun tauchte der restliche Körper wieder auf und mit ihm seine wichtige rechte Hand.

„Das ganze Trara für nichts und wieder nichts?!“, entfuhr es Gotenks wütend. Der ganze Kampf bisher war nichts außer einem absurden und abscheulichen Spektakel gewesen. „Also gut, jetzt bin ich dran!“

Er hatte genug gesehen. Bevor er von noch so einer Überraschung überrannt wurde, wollte er in die Offensive gehen. Etwas unwillig griff er in seinen Gürtel und holte eine Kapsel hervor. Er warf sie nicht fort, sondern aktivierte sie in seiner Hand. Die kleine Rauchwolke verzog sich schnell. Nun lag in seiner Hand ein kleines zylindrisches Objekt mit einer Kette daran.

Nekomajin Z war sofort neugierig. „Was ist das… ein Schlüsselanhänger?“

„Korrekt! Aber es ist kein gewöhnlicher Schlüsselanhänger!

Die Katze senkte seine Arme und fragte weiter. „Aber… warum hast du etwas in eine Kapsel getan, was kleiner ist als eine Kapsel selbst?“

„Halt einfach die Klappe, okay? Das ist alles Show, für den großen Auftritt! Das war’s, Nekomajin!“, rief er und zeigte mit einem der Anhänger auf seinen Gegner. Mit einem kleinen Klick aktivierte Gotenks das Gerät und schuf einen kleinen runden Punkt, wenige Zentimeter vor Nekomajins Füßen. Die Katze starrte den Punkt an, der sich bisher noch nicht bewegt hatte.

„Das ist ein Laser, na und?“, meinte er gleichgültig.

Gotenks grinste breit, dann begann er, seinen Arm leicht zu bewegen. Nekomajins Augen waren fest auf den roten Punkt geheftet und folgten jede seiner Bewegungen. Der Saiyajin baute seine Bewegungen aus und beobachtete, wie die Katze den Punkt nie aus den Augen ließ. Anscheinend war die Dämonenkatze wie in einem Trance-Zustand. Hatte sein Gegner dessen Schwachpunkt entdeckt? Oder war das Zufall? Noch hielt sein Geist stand, als er alles daran setzte, seinen tierischen Instinkten nicht nachzugeben!

“I-Ich werde n-nicht nachgeben!“, wiederholte er im Geiste und feuerte sich an. Aber am Ende war es umsonst.

Mit lautem Gemiaue sprang er mit gezogenen Krallen auf den Punkt zu... natürlich vergebens. Der Laserpointer bewegte sich weiter, während die Katze ihm immer nachjagte. Diese Szenen wiederholten sich über mehrere Minuten, bis die Katze endlich außer Atem schien.

“Endlich! Mir wurde schon der Arm müde!“, dachte Gotenks triumphierend.

„Das war’s! Ich habe ihn fast soweit! Und jetzt für das große Finale…“

Er nahm einen tiefen Atemzug und blies einige Male in die Luft, dabei entließ er einige Häufchen weißen Nebels aus seinem Mund. Jeder einzelne änderte seine Form und wurde zu einer Miniaturversion von Gotenks.

„Super Chibi Ghost Kamikaze Deadly Attack!“

Die kleinen Gespenster besaßen keine Beine, aber ihr Körper und Arme waren ein Abbild ihres Schöpfers. Sie waren zu sechst, jeder zog alle möglichen Grimassen und Richtung Nekomajin, der immer noch außer Atem war.

„Und..?“

Gotenks grinste hinterhältig. Ihm war gerade eine außergewöhnliche Idee gekommen!

„Angriff!“, befahl er und schickte einen seiner Geister zu Nekomajin, indem er ihn knapp über den Ringboden herumsausen ließ. Er schoss an Nekomajin vorbei, der alles mit in die Hüften gestemmten Fäusten beobachtete. Immer wieder flog der Geist an ihm vorbei und reizte ihn dabei mit allerlei Geräuschen und Lauten. Jedes Mal wurde der Katzengeist mehr und mehr verwirrt.

Und wieder schien sein Gegner ganz genau zu wissen, wo seine Schwächen lagen. Oder ein weiterer Zufall? Das war nicht zu bestimmen, im Augenblick tat er sein Bestes, um seine Instinkte im Zaum zu halten. Es bedurfte seiner ganzen Konzentration, um nicht nachzugeben… das würde er nicht tun, nicht ein weiteres Mal!

„Dieselbe Technik funktioniert nicht zweimal!“, erklärte er so selbstbewusst wie möglich. „Ganz sicher nicht! Dieselbe Technik… wird nicht noch… einmal funtio…“

Das Limit war erreicht. Mit einem lauten Miao und gezückten Krallen sprang er auf den Geist zu- der es ihm erlaubte, gefangen zu werden. Nekos Biss war stark und es schien, als würde der Geist zerfleischt werden… bis er explodierte.

„YEAH!“, grinste Gotenks und zeigte stolz das Victory-Symbol. Dann zeigte er wieder auf seinen Gegner. „Finish him!!“, befahl er den anderen Geistern. Sofort schossen sie auf Nekomajin zu und fügten eine Explosion der anderen hinzu. Ein lautes schmerzverzerrtes Miauen war deutlich zu hören. Gotenks lachte siegessicher auf. „Ich habe gewonnen!“

Plötzlich fühlte er zwei Hände auf seinen beiden Schultern…

„Klasse Job, Kumpel!“, sagte jemand zu seiner rechten.

„Du hast es echt drauf!“, fügte er zweite hinzu.

Gotenks Blick zeugte von seiner Überraschung, als er über seine Schulter sah. Diese Stimmen stammten nicht von seinen eigenen Geistern, sondern von Nekomajins- perfekte spektrale Duplikate seiner Technik.

„Äh… ihr seid…?“

„Wir sind die Super Selbstmord- „Götter des Windes“ Zauberkatzengeister!“

„Und, ihr explodiert also nicht?“, machte Gotenks den Fehler zu fragen.

„Ups! Das haben wir vergessen!“, rief einer der beiden. Sofort hüllte eine gewaltige Explosion den Ring ein und blendete drei Viertel des Publikums.

Seine Halbschwester konnte ihre Wut über diese Darbietung fehlenden Hausverstands und die Tatsache, von welch banalem Trick er hinters Licht geführt wurde, nicht mehr zurückhalten und brüllte ihren Goten und Trunks an:

„Ihr blöden Verlierer!“, schrie Bra und trat beiden zugleich in den Hintern.

„Aber das sind nicht wir!“, rief Goten zur eigenen Verteidigung.

„Aber es ist euer verdammter identischer, nicht mal böser Doppelgänger aus einem anderen Universum!“

Die Bra aus dem Universum 18 schien die Aktionen ihrer Doppelgängerin offensichtlich gutzuheißen: „Für mich seid ihr vollkommen identisch.“

“Und dass das mein Sohn ist… das ist unter meiner Würde…“, seufzte Vegeta in Gedanken.

“Ich habe ihn nur wegen seiner Kraft absorbiert… nur deshalb…“, dachte Buu. “Raaah! Das war ein risikoreiches Manöver! Was für ein Glück, dass ich auch Piccolo absorbiert hatte…“

Im Ring schien Gotenks schwer angeschlagen zu sein. Wie eine Art Gemüse steckte sein Oberkörper kopfüber im Boden, nur seine Beine sahen hervor.

„Hahahaha! Das ist für dich das Ende!“, lachte Nekomajin, der nun plötzlich vollkommen unversehrt auftrat, trotz der ganzen Explosionen von vorhin.

Unten um Areal des 2. Areals nahm ein Junge mir langem wilden Haar die Wetten seiner Kameraden ein. Während er das Geld einsammelte, begannen die Varga über die Lautsprecher mit dem Countdown.

„Zehntausend auf Nekomajin!“, meinte Senbei Norimaki mit dem Bargeld in der Hand.

„Zwanzigtausend gegen Gotenks!“

„Für mich fünftausend auf Nekomajin!“

Jedermann wettete auf den Sieg des Katzengeistes, was nun ein festzustehen schien.

„Gut, hat jeder seine Wette abgegeben?“, wollte eine Stimme vom Himmel wissen, es war Nekomajin selbst.

„Ja!“, flüsterte der Junge, während er gierig seine Beute in den Händen hielt. Hinter ihm wurden die anderen Zuschauer mehr als stutzig. Was hatten die beiden vor? Es blieben nur mehr zehn Sekunden bis Nekomajins Sieg. Und auch wenn Gotenks vor Ablauf des Countdowns aufstehen würde, wäre seine Niederlage unausweichlich!

„Dann... gebe ich auf!“, verkündete die blauhaarige Katze urplötzlich.

„Das ist doch Betrug!“, entfuhr es den geleimten Wetteilnehmern; besonders, nach dem Nekomajin wieder in sein Areal zurückkehrte.

„Sieg für Gotenks aus dem Universum 18!“, urteilte der Moderator-Varga in sein Mikrophon.

Unter großen Schmerzen und voller Wunden stand Gotenks wieder auf, nicht einmal mehr als Super Saiyajin. Er zeigte ein gequältes Lächeln und hielt noch einmal sein Siegeszeichen in die Höhe.

„Ich bin unbesiegbar!“

„Vollidiot!!!“, brüllte Bra ihm zu, nein, beide Bras zugleich. „Das war kein Sieg, du hättest keine halbe Minute mehr durchgehalten! Und das schimpft sich unbesiegbar! Arschloch!“

Diese Direktheit überraschte Gotenks. Anscheinend dämmerte ihm zum ersten Mal die Wahrheit hinter diesen Worten.

 

Drüben um Areal 2 bedrohten einige der Reingelegten den Jungen mit einer Abreibung, wenn er ihnen nicht den betrogenen Wetteinsatz zurückgab. Es handelte sich um Ayla mit Chrono, Magus, Lucca und Robo. Die starke Anführerin Ayla schwang ihre Keule und stampfte auf die gewitzte Katze zu, um ihm wohl den Schädel einzuschlagen.

Auch der große Erfinder Senbei Norimaki war alles andere als glücklich. Um sich sein Geld zurückzuholen, wollte sah er eine einfache Lösung: seine Stoppuhr. Dieses von ihm erfundene Objekt erlaubte es ihm, die Zeit anzuhalten! Damit würde er sich dem Jungen nähern und sich sein Geld greifen, um dann wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren und dann die Zeit wieder normal ablaufen zu lassen.

Der kleine Gauner grinste hämisch, aber das brachte den Doktor nur zum Kichern, da das Kind ihn sicherlich unterschätzte. Sofort aktivierte er seine Uhr und streckte seine Hand nach der Tasche des Jungen aus. Aber seltsamerweise verlief es nicht nach Plan, denn der Bursche tauchte im selben Moment plötzlich hinter ihm auf. Als nächstes fühlte er, wie seine Hand etwas Weiches berührte- etwas, das der wunderschönen und wilden Ayla gehörte. Als sie zu ihm sah, erstarrte er vor Schreck; er war zwischen Angst und Wohlgefallen hin- und hergerissen.

Einen kurzen Moment lang bewegte sich keiner der beiden, denn niemand verstand zuerst so recht, was gerade geschehen war. Während eine dicke Schweißperle über seine Stirn floss, schrie Ayla auf und hämmerte mit ihrer Keule auf ihn ein. Der junge Lausbub kicherte, denn er hatte von dieser Uhr die ganze Zeit gewusst! Er hatte sie bereits gestohlen und mit einem Duplikat ersetzt!

Nachdem er Nekomajin seinen Teil abgegeben hatte, kehrte er zu dem frustrierten Senbei zurück, der sich seinen schmerzenden Kopf massierte. Die blonde Frau, die zwanzigtausend gesetzt hatte, richtete ihr Wort an ihn.

„Das, was du getan hast, war Betrug. Du solltest dir dein Geld nicht so verdienen. Haben dir das deine Eltern nicht beigebracht?“

„Ich habe keine“, gab der Junge zurück.

„Oh! Das tut mir Leid, Schatz… dieses arme Kind wurde verlassen, oder seine Eltern sind gestorben…“

„Nein, das ist es nicht“, stellte der kleine Dieb klar. „Der Autor hat mir nur nie welche gegeben.“

„Wie?!“, entfuhr es Marle. „Okay, mir reicht es jetzt mit diesem Unsinn! Gib mir das zurück, bevor ich dir eine runterhaue!“

„Du wirst dieses Kind nicht schlagen!“, unterbrach sie Lucca energisch.

„Gut, dann verdreschen wir ihn zusammen!“, gab sie zurück. „Ich bin sicher, ich bin hier nicht die einzige, die das will!“

„Hey, ein Kind zu schlagen ist böse, du kleiner Teufel!“

„Was für eine Manipulation…“, seufzte der Riesenfrosch, der bisher geschwiegen hatte.

„Hahaha!“, lachte Beelzebub auf. „Ich bin hier der Teufel, aber ihr alle wart dumm genug, auf diese Wette hereinzufallen! Kompliment, ihr zwei!“

Wie aus dem Nichts erschien Jaco, der Galaktische Polizist. „Naja, da wir nun alle verloren haben, sollten wir denn nicht nach Hause gehen?“

„Ja“, stimmte ihm Beelzebub sofort zu. „Die hier nehmen sich alle hier viel zu ernst!“

„Exzellente Idee!“, warf Meister Toriyama ein. „Das bedeutet weniger Charaktere zeichnen zu müssen und weniger Dialoge!“

Der blauhaarige Krieger flüsterte Shu zu, dem Jungen, der einen Drachen aus seinem Schatten rufen konnte: „Hey, du, dieser Kerl… Jaco… ich glaube nicht, dass er von Anfang an in unserer Gruppe war…“

„Ja… es scheint, als wäre er plötzlich aufgetaucht, aber anscheinend stört das niemanden!“

„Genau, als hätte er vorher nicht existiert. Komisch. Tja, das bedeutet, er ist jetzt einer von uns.“

„Da stimme ich zu“, nickte Magus. „Und da wir gerade davon reden, da sind noch andere: dieser Krieger und dieses Kind, und dieser Galaktische Polizist. Ich habe vorhin das Publikum beobachtet, aber von dort sind sie nicht gekommen.“

„Wer?!“, fragten ein Dutzend Personen synchron.

„Äh, diese Schwester und diese Mutter“, klärte sie Robo auf, der immer noch unter dem Effekt von Arales Flasche stand. Magus nickte. Chrono neben ihm schien traurig zu sein, also tröstete ihn Lucca, sein bester Freund.

„Ich bin sicher, dass wir uns keine Sorgen machen müssen. Die Varga werden sie später nach Hause bringen, wo immer das auch ist. Wir gehen mit den anderen.“

Zwei Minuten später hob eine der wenigen wirklich nützlichen Erfindungen, der Time Slipper (eigentlich ein Wecker für Kinder) seine Hand und sprach: „Okay, sind alle da? Die Abwesenden mögen bitte ihre Hand heben!“

Da er keine gehobenen Hände sah, begann das Gerät mit dem Start. Alle Mitglieder des 2. Areals fanden sich plötzlich auf einer Art magischem Teppich wieder. Binnen Augenblicken reisten sie schon durch einen sich drehenden schwarz-weißen Tunnel in Richtung Heimat. Aber sie waren nicht komplett. Sie hatten ein Mitglied ihrer Gruppe vergessen…

„Hallo-oh! Tihiii!“, lächelte Mary Sue zuckersüß. „Ich habe heute leider verschlafen!“, erklärte sie voller Grazie, als sie aus dem Korridor ihres Areals trat. „He? Wo sind denn alle?“ In ihrem Areal fand sie gähnende Leere, selbst der für sie verantwortliche Varga hatte sich zurückgezogen, um ein Aspirin zu nehmen. Aber generell schenkte niemand mehr dem Universum 2 eine besondere Beachtung. Die Augen aller waren bereits wieder auf den Ring gerichtet, der vor den nächsten Kampf vorbereitet wurde.

Gotenks war hastig in sein Appartement zurückgekehrt, ohne sich lange mit seinen Freunden und Familien auszutauschen. Endlich war er ganz alleine… alleine in diesem stillen Raum. Er war schweigend in Gedanken versunken, beide Fäuste vor Ärger geballt. Dann endlich löste sich die Fusion und zwei junge Männer erschienen mit gesenkten Köpfen. Beide überlegten nun gemeinschaftlich.

Sie, welche die metamorische Technik der Fusion beherrschten; sie, welche zusammen zu einem solch außergewöhnlichen Krieger werden konnten, waren in Wahrheit die größten Verlierer des Turniers! Ihr Gegner war viel besser gewesen als sie. Schlimmer noch, er hatte den unglaublichen Gotenks verhöhnt, obwohl er einen Teil seiner Kraft verloren hatte. Er hatte selbst die stärksten Attacken problemlos überlebt, die vor zwanzig Jahren Majin Buu verletzen konnten- zu einer Zeit, in der sie viel schwächer waren als heute!

Hätte Nekomajin Z nicht aufgegeben, wäre das Turnier für sie vorbei gewesen! Gotenks wurde von Bra und Vegeta mit Beleidigungen überhäuft, Piccolo und Gohan hatten ihn scharf kritisiert. Nicht einmal Gokus Worte der Aufmunterung konnten seine Moral noch retten, obwohl sie ehrlich gemeint waren. Gotenks hatte die zweite Runde überstanden und dabei den letzten Rest an Würde verloren. Mehr noch, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit würde sein nächster Gegner Buu aus dem Universum 4 sein. Wenn sie ihn schon damals von vor so vielen Jahren nicht besiegen konnten, welche Chancen hätten sie jetzt, wo er so viel stärker war?

Wie könnten sie Buu nur besiegen, wenn sie einem unbekannten und eigentlich kaum Furcht einflößenden Katzengeist unterlegen waren? Selbst seine beiden Strategien, die ja gut funktioniert hatten, konnten seinen Gegner nicht besiegen. Und gegen Buu hatte er sich noch gar keine möglichen Strategien ausdenken können. Es schien ja so, als könne nichts ihn berühren! Naja, nichts außer Vegetto…

„Vegetto!“, riefen beide zeitgleich aus und sahen sich an. „Hat er denn nicht eine Technik erfunden, speziell zum Vernichten von Buu?“, meinte Trunks, Goten nickte.

„Bitten wir also ihn um Hilfe!“, brachte Goten die Gedankenstränge zu Ende. „Das ist unserer einzige Hoffnung für einen Sieg gegen Buu!...“

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