DB Multiverse

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Dragon Ball Multiverse, die Fanfiction

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81

Entdeckt die Geschichte von DBM mit mehr Details! Die Textversion wurde verifiziert und stellt echte Zusatzinformationen vor, die nicht im Comic zu lesen sind, und ist damit eine Erweiterung des Doujinshi!

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
[Chapter Cover]
Teil 13, Kapitel 64.

TEIL DREIZEHN: ENTHÜLLUNG! VERSTECKTE CHARAKTERE UND SCHATTEN!

Kapitel 64


Der Ring wurde wieder aufgebaut und der nächste Kampf konnte angekündigt werden. Der Moderator las die Namen der beiden Krieger, die für ihr jeweiliges Universum kämpften. Der Varga schaltete sein Mikrophon ein und verkündete:

„Neuer Kampf, Bardock aus dem Universum 3 gegen Radditz aus dem Universum 13!“

 

Im Areal 3 war Raichi unmissverständlich erstaunt. Bardock, hier in seinem Universum?!

„WAS?!“, entfuhr es ihm, als er sich zum Eingangstor zur ihren Zimmern blickte.

Auch Tapion drehte sich um: „Also ist das Ihr Name, Sir?“, fragte er den Mann, der sich bisher für den Großteil des Turniers im Schatten aufgehalten hatte.

„Nein“, lautete die knappe Antwort.

Neben den Unbekannten schritt jemand vorbei. Die anderen starrten ihn an, doch er blickte nur stur geradeaus. Ohne die anderen Mitstreiter seines Universums eines Blickes zu würdigen, blieb er in der Mitte stehen und sah hoch zum Ring. .

Der Bardock aus dem 3. Universum war sehr anders als der aus dem 10. Universum. Er trug eine Rüstung, die den letzten Modellen der Armee Freezers sehr ähnlich sah, mit einem kleinen Unterschied: Es besaß zwei rechteckige Schulterblätter und auch- obwohl verkleinert- die langen gelben Teile der klassischen Saiyajin-Rüstung. Da und dort waren Sprünge und Risse, Zeugen der vielen harten Kämpfe, welche Bardock geführt hatte. Unter der Rüstung trug er ein einfaches schwarzes T-Shirt und ebenfalls schwarze Hosen. Die schneeweißen Stiefel standen im krassen Gegensatz zu dem ganzen Schwarz. An seinem rechten Handgelenk war ein breites Armband aus demselben Material zu erkennen. Eine interessante Übereinstimmung mit seinem Sohn, Goku. Bardack hatte seinen linken Unterarm schwer bandagiert. War es wegen einer Narbe, oder nur persönlicher Stil, ein Symbol für etwas? Das wusste nur er. Auf seiner Stirn befand sich ganz klar ein Symbol: ein Tuch, das von seinem besten Freund stammte, der vor Jahren verstorben war… Seine linke Wange zierte eine lange Narbe, eine weitere Zeugin seines Lebens voller Kämpfe. Sein Blick war hart und unnachgiebig, er war aus einem bestimmten Grund hier, hatte ein Ziel, welches er immer vor Augen hatte, ohne sich davon abbringen zu lassen.

Raichi neben ihm war sehr erzürnt, wütend über das plötzliche Auftauchen eines Saiyajins, und auch noch vom Schlimmsten von allen! Indem er seinen Zeigefinger auf ihn richtete, brüllte er:

„DU! Was erwartest du dir? Rache?! Das ich nicht lache! Ich schlachte dich ab und lösche dich aus!!“

Im Kommandozentrum der Varga hatten sie die Diskussion mitgehört, und nun fragte sich jeder Varga, was das bedeutete.

„Warum ist er so überrascht? Sind die denn nicht zusammen gekommen?“

Ein anderer Varga, dem jemand von diesem Universum erzählt hatte, der einen Freund dessen Onkel kannte, der Teil der Expedition ins 3. Universum war, erklärte:

„Ja und nein. Wir haben Bardock zuerst gefunden, er hat uns gebeten, seine Anwesenheit geheim zu halten. Also haben wir ihn irgendwo versteckt und den anderen drei nichts erzählt.“

„Ah so, gut… und du denkst, dass ihr unvermeidliches Aufeinandertreffen keine Probleme machen wird?“

„Haargenau! Das macht es doch so interessant!“

„Ok… Ich hoffe nur, es gibt keinen Kampf zwischen ihnen außerhalb des Ringes… Wir haben hoffentlich getrennte Zimmer für sie, oder?“

„Natürlich. Ihr Korridor hat vier Türen, und jede gewährt Zugang zu einer kleinen Wohnung.“

 

Wieder zurück im 3. Areal beschloss Bardock dann doch mit seinem Erzfeind zu sprechen.

„Das wird nicht passieren, du armselige Entschuldigung eines Tsufuru.“ Immer noch mit Raichi sprechend fuhr er fort: „Ich habe deine Zukunft gesehen… und ich weiß, gegen wen du verlieren wirst…“

Raichi knurrte, sein Blick genauso bösartig wie Bardocks. „Meine Zukunft?! Absurd! Ich werde nicht verlieren, nicht gegen dich, nicht gegen jemanden sonst!“

Bardock flog in Richtung Ring. Einige Areale entfernt bereitete sich auch Radditz vor. Er war zweifelsohne überrascht, seinen Vater zusammen mit Dr. Raichi in diesem Universum zu sehen. Stunden zuvor hatte man ihn im Universum 10 gesehen, wie er ihnen von seinen Vorhersagen erzählte. Das hatte ihn gut fühlen lassen, das musste er zugeben. Und jetzt hatte er die Gelegenheit, es noch einmal zu tun!

„Ich hoffe, du kämpfst ernsthaft, auch wenn es dein Vater ist.“

„Mein Vater ist auch dein Vater, Idiot!“, schnappte Radditz Kakarott an.

„Oh? Echt? Na und?“

Und wieder lachte Kakarott wie ein Verrückter… er aber nicht. Er würde ihm zeigen, dass er nicht mehr das schwache Kind war wie damals! Auch Radditz flog hoch und setzte seinen Fuß etwa zwei Meter von seinem Vater entfernt auf den Ringboden. .

„Hallo, mein Sohn. Das Glück hat anscheinend gute Augen…“ Aber dieser Satz Bardocks war von keinerlei Gefühl begleitet, es schien klar, dass sein Sohn aus einem anderen Universum für ihn keinerlei Bedeutung hatte.

„Hallo, Vater. Es ist mir ein Vergnügen, dich für einen Kampf treffen zu können.“

„In meinem Universum hat man dich ‚Radditz, den Schwächling‘ genannt, und du bist bei der erstbesten Gelegenheit gestorben.“

“Tsk, er wagt es, das direkt anzusprechen?“, dachte Radditz, bereits genervt. „Du bist der Gleiche wie in meinem Universum, ein Versager als Vater! Stolz, als Unterklassekrieger geboren zu sein und es bis in die Elite geschafft zu haben, und für deine beiden Söhne hattest du nur Abscheu übrig! Ich war nur so schwach wegen dir, Versager!“

Bardock war von diesen Worten kaum überrasch… und ließ seinen Sohn weiterreden:

„Ich hasse dich, und heute nehme ich Rache!“

Radditz durfte sich etwas darauf einbilden. In seinem Universum, wie in vielen anderen, sind die letzten Saiyajins, angetrieben durch seinen Bruder, viele tausend Mal stärker geworden als das, was man damals als Elite angesehen hatte. Im Gegensatz dazu war sein Vater, der sich sein ganzes Leben lang immer weiter getrieben hatte, um das Mittelmaß der Elite zu erreichen, nahezu pathetisch. Er beschloss ihm das klar zu machen, indem er etwas als Beispiel gab, das er sicherlich verstehen konnte: Freezers Armee. Obwohl diese in vielen Universen nichts mehr wert waren, verstand er, dass sie vor fünfzig Jahren noch in den allermeisten von ihnen vorhanden gewesen waren.

Aber obwohl Radditz wusste, dass er schwächer war als Freezers finale Form, vermied er das Lügen, und dachte an viel schwächere Soldaten.

„Meine Kraft ist viel höher als die von Freezers Elite und des Ginyu-Sonderkommandos. Ich kann dich mit einem Finger zerquetschen!“, brüllte er, um dann hinzuzufügen: „Aber ich werde mir Zeit lassen…“

„Ach ja? Nur das? Schade…“, grinste Bardock lächelnd.

Wirklich, die Kampfkraft des Ginyu-Sonderkommandos war gegen seine unbedeutend. Er ballte seine Fäuste und verwandelte sich… sein Haar wurde goldgelb, eine Aura umgab ihn und seine Augen färbten sich blaugrün.

„Oh Scheiße…“, seufzte Radditz entsetzt. „Das ist so unfair.“

Radditz war auch enttäuscht. Er wollte ihn so bloßstellen, wie es das Mädchen mit dem anderen Bardock gemacht hatte. Er hatte es sich nicht ausmalen können, dass dieser alte Mann diese Stufe erreichen könnte, was hatte ihn dazu getrieben? Er war wohl zu dumm, um die Stufe des Super Saiyajin zu erreichen, dachte er. Warum war dieser Bardock so anders als die anderen?

„Ich war sicherlich ein lausiger Vater…“ begann Bardock, als er sich an die Vergangenheit erinnerte, zeitgleich wie sein Sohn…

57 Jahre zuvor… Auf dem Planeten Vegeta…

Der Platz erinnerte an einen Schulhof oder einem Spielplatz für Kinder. Kleine Saiyajins, zufällig gekleidet, im Alter zwischen fünf und acht Jahren ließen ihrer Energie freien Lauf.

Dafür gab es keine Geräte oder Spiele, denn solche Objekte wären binnen kürzester Zeit zerstört worden. Am Ende war das einzige, das der Faust eines Saiyajins widerstehen konnte, ein anderer Saiyajin. Deshalb ließ man sie sich gegenseitig nachlaufen und fangen, während andere versuchten, alleine fliegen zu lernen, indem sie einfach so hoch wie möglich sprangen- bis in hundert Meter Höhe- und dann versuchten zu vermeiden, brutal auf den Boden zu fallen, was noch einfacher war. Indem sie ihre Traditionen instinktiv bewahrten, welche das animalische Königreich beherrschten, bildeten sich Gruppen um einen Anführer, und manchmal auch um einen Sündenbock herum.

 

Das war der Fall einer kleinen Gruppe. Einige Saiyajins sangen einen seltsamen Reim, um einen anderen auszulachen. Es waren nur vier, die um das Opfer herumstanden, das sehr lange Haare hatte. .

„Mein Vater ist Bardock, der Starke, ich bin Radditz, der Schwächling!“, sangen die Kinder, um ihren Kameraden wütend zu machen.

„Haltet eure Fresse! Ich bin kein Schwächling!“, brüllte ein wütender Radditz zurück, indem er seine Fäuste ballte und mit den Zähnen knirschte.

„Du bist so schwach, du kannst kein Saiyajin sein!“, lachte einer der Kinder.

„Du musst von einem anderen Planeten stammen!“, fügte ein anderes Kind zu, um dann auch zu lachen.

„Einer mit niederen Bewohnern, die alle ausgelöscht worden sind!“, fiel ein Dritter mit ein.

„Meine Mutter ist ein Elite-Saiyajin-Krieger!“, konterte Radditz, der die blanke Wahrheit sprach: seine Mutter war unter der Spitze der Elite, der Stolz der Saiyajins.

„Ich weiß! Aber Bardock kann nicht dein Vater sein! Man muss dich auf einem niederen Planeten gefunden haben!“

„Deine Eltern waren Insekten oder so was.“

Das war zu viel. Er musste diese dummen Kinder zum Schweigen bringen, die ihn dauernd auslachten! Er stürzte sich auf den Nahestehendsten:

„Ich bin kein Insekt!“, brüllte er mit erhobenen Fäusten.

Er packte seine ganze Aggressivität hinein, all seine Kraft. Sein Gegner aber wich dem mit Leichtigkeit aus und verpasste ihm einen kräftigen Ellbogenschlag in Radditz‘ Gesicht, der ihn zu Boden schleuderte. Er ließ es nicht dabei beruhen: er stellte sein Knie mitten auf Radditz‘ Rücken, packte dessen rechten Arm und drückte ihn zu sich hoch. Radditz schrie vor Schmerz auf.

„Ja, weiter so!“, rief ein anderes Kind und feuerte ihn an, den Boden mit Radditz, dem Schwächling, aufzuwischen. Der, welcher ihn zu Boden drückte, begnügte sich nicht damit, ihn dort festzuhalten, sondern demütigte ihn damit, dass er mit seinem Schwanz über das Gesicht fuhr. Radditz nutzte das sofort aus, indem er den Schwanz mit seiner freien linken Hand packte und sofort hineinbiss. Der Bengel verlor sofort seine Kraft und brüllte vor Schmerz.

„Lass los! Lass los!!“, brüllte der Junge mehrmals, während er Radditz einige Male ins Gesicht trat, der aber nicht losließ.

„Igg hinge hich ummmg!!!“

Radditz richtete sich auf, immer noch im Schwanz seines Opfers verbissen, und nutzte seine Füße, um seinen Gegner zu treten, der nicht mehr reagieren konnte. Die anderen feuerten ihn an, Radditz. Sie waren schnell beim Wechseln der Seiten. Das einzige, was sie eigentlich wollten, war eine Rauferei.

„Igg hinge hich ummmg!!!“

„AUA! Ich werde dich umbringen!!“

„Kein Umbringen in der Pause, Kinder“, meinte ein Erwachsener ohne Emotionen, dem das alles total egal war, während er eine Zeitung las und dafür einige Meter entfernt auf einer Bank saß. Diese unerträglichen Kinder zu beaufsichtigen war für die Offiziere sehr nervig. Und etwas Gewalt hatte bisher noch keinem geschadet.

Das war der erste Sieg in Radditz‘ Leben. Dazu noch gegen Brasca, der als Raufbold berüchtigt war! Er hielt noch einige Minuten lang den Schwanz fest, bevor er endlich losließ. Endlich befreit stand Brasca unter großen Schwierigkeiten wieder auf; Radditz wandte ihm den Rücken zu und schritt mit etwas mehr Würde davon, während hinter ihm das Publikum laut lachte.

Er war der Meinung, dass es zu Ende war, dass er ihm eine Lektion erteilt hatte, aber Brasca dachte nicht daran, eine solche Demütigung zu akzeptieren.

„Ich… ich bring‘ dich um!!“, brüllte Brasca und sprang auf Radditz zu.

Der reagierte sofort und blockte den Angriff ab und ging seinerseits zum Konter über. Er war im Vorteil: er hatte zwar einen Ellbogenschlag kassiert, spürte aber nur einen unbedeutenden Schmerz im Arm und in der Mitte seiner Wirbelsäule. Der andere war aber richtig schon durchgeprügelt worden. Trotzdem aber schaffte er es, Radditz-dem-Schwächling einige kritische Schläge zu verpassen. Aber am Ende schaffte es dann er, den Kampf auf etwas fairere Weise zu gewinnen und seinen Gegner auszuknocken. Voller Stolz lief er zu seinem Vater, um ihn diese gute Nachricht zu überbringen!

Bardock, Radditz‘ Vater, bereitete sich in einem Raum für seine nächste Mission vor. Er war in seiner üblichen schwarz-grünen Kampfrüstung gekleidet, als Radditz ihm zurief:

„He, Vater! Vater, ich habe Brasca besiegt! Ich hab‘ ihn zu Hackfleisch verarbeitet!“, verkündete er, eine Hand vor seiner Brust geballt, als Zeichen seines Triumphs und trotz seines eher armseligen Zustandes, mit all dem Blut klar sichtbar auf seinem Körper.

Bardock drehte sich zu ihm um und meinte: „Das ist gut. Ich muss jetzt gehen.“

Er machte sich über ihn lustig. Sein Sohn hatte zwar gewonnen, aber er sah auch, in welchem Zustand er sich befand. Bedeckt von Blessuren und mit einem ausgeschlagenen Zahn! Aber das war egal…

„Dein Bruder wurde gerade geboren“, meinte er, als er auf ihn zuschritt, oder besser, auf den Ausgang, „Ich werde nach ihm sehen.“

„Oh cool. Ich komme mit!“

 

Nach einem Weg von fünf oder sechs Minuten in kompletter Stille, zum großen Ärger von Radditz, der ja auf eine kleine Anerkennung seines Vaters für seinen Sieg einige Minuten zuvor gehofft hatte, kamen sie in einem Raum, in dem man ein Dutzend Babys in kleinen Brutkästen gelagert hatte. Einige wurden darauf vorbereitet, auf andere Planeten geschickt zu werden, während andere bleiben würden und ihre Kindheit auf dem Planeten Vegeta verbringen würden, so wie Radditz.

Bardock schritt zum Brutkasten, der seinen neugeborenen Sohn beinhaltete. Er sah ihn einen Moment lang an. Er schlief friedlich… im Moment. Er drückte dann einen kleinen Knopf auf seinem Scouter über seinem linken Auge, um seine Kraft zu sehen.

„Pathetisch.“

Er seufzte laut und drehte sich um. Hastig nahm Radditz seinen Platz ein und blickte auf seinen neugeborenen Bruder herab.

„He, Kakarott! He, Kaka! Ich bin Radditz!“

„Noch ein Schwächling. Noch ein Fehlschlag…“, murmelte Bardock leise.

Aber Radditz hatte ihn gehört… und wieder hatte man ihn als schwach abgestempelt… Naja, er hatte ihm ja auch nicht die Details über seinen Sieg über Brasca erzählt! Das würde seine Meinung ändern!

„Oh, denkst du das wirklich?“, erklang eine Frauenstimme, nicht weit entfernt.

Radditz drehte sich in diese Richtung. Es war seine Mutter, Hanasia. Sie war eine recht attraktive Frau. Ihre andauernden Kämpfe hatten sie nicht entstellt, jedenfalls bis jetzt. Sie hatte langes dichtes Haar… sie war klar Radditz‘ Mutter, da gab es keinen Zweifel.

„Als wir geboren wurden, gab es keine Scouter. Vielleicht hattest du genauso zwei Punkte wie er“, meinte sie zu Bardock, dem Vater ihrer beiden Kinder. „Nummern bedeuten gar nichts.“

Diese Worte trösteten Radditz. So gesehen, schien sie recht freundlich mit Kindern. Aber in Wirklichkeit konnte sie sehr streng sein…. Aber zugleich verstand sie, dass er und sein Bruder vielleicht nicht so schwach waren, wie Bardock sie sah. Indem mit einem Finger ihren Scouter berührte, scannte sie den Kampfkraftlevel einiger Kinder um sie herum:

„Schau dir diese Babys an… drei, fünf… der hier sieben. Und der da hat 15! Denkst du wirklich, dass er einmal ein Elite wird? Keine Chance, Sir. Und der hier… 10.000???“

Das angesprochene Baby war das im Brutkasten direkt neben Kakarott. War ihr Scouter durchgebrannt?

„Ja ja, sehr witzig“, brummte Bardock, der das für einen Scherz hielt. Ein Baby mit einer Kraft von 10.000, das war einfach unmöglich!

Ein seltsamer Außerirdischer unterbrach sie:

„Herr Bardock? Miss Hanasia? Würden Sie bitte mitkommen?“

Die Eltern von Radditz und Kakarott sahen sich kurz an, dann traten sie zu dem Alien mit den Spitzohren.

„Wir haben Instruktionen von Freezer erhalten, bezüglich eurer Söhne“, begann er. „Obwohl ihr Level so schwach ist, hat er zugestimmt, ihnen eine Chance zu geben und sie auf eine Mission zu schicken. Radditz wird ins Trainingscamp gehen, und Kakarott wird einen schwachen Planeten angreifen.“

„Ich bin dein großer Bruder!“, erklärte Radditz dem kleinen Kakarott, um nicht mithören zu müssen, wie man ihn schon wieder als schwach bezeichnete. „Du muss alles tun, was ich dir sage!“

Tief in seinem Herzen hoffte er allerdings, dass sein kleiner Bruder ihn niemals übertreffen würde…

„Es ist ein kleiner Planet mit vielen Vollmonden pro Jahr, ein Zehntel unserer Schwerkraft…“, fuhr der Alien fort. „Durchschnittskraft liegt bei 3, 23. Wir Sie sehen können, hat er alle Chancen, um…“

„Sorgt euch nicht um das Baby“, unterbrach ihn Hanasia, die grinste und ihre Fäuste ballte, als würde sie einen Plan schmieden. „Er wird diesen Planeten in einen leeren Felsen verwandeln. Wie hoch ist die höchste Kraft dort?“

„Wir haben dort einige von etwa 150 bis 200 gesehen. Aber das sind 3 oder 4 Leute. Die normale Elite beläuft sich auf nur 30 bis 40.“

„Das wird für ihn ein Kinderspiel. Es wird ja nicht so sein, dass er den stärksten Krieger gleich auf seinem ersten Tag auf diesem Planeten treffen wird.“, meinte die Mutter von Kakarott, als sie zu Bardock blickte.

„Wie auch immer“, zuckte der Vater ihrer beiden Kinder mit den Schultern, dem es eher darum ging, so schnell wie möglich fortzugehen.

„Ich meine, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür?“, fügte sie hinzu.

(Wer würde in einigen Tagen Kakarott finden? Ein gewisser Son Gohan, der stärkste Mann der Welt- oder zumindest nicht weit davon entfernt… wenn sie nur wüsste!)

„Also gut. Radditz wird übermorgen abfliegen. Kakarott wird in 10 Tagen fortgeschickt.“

„Perfekt. Ich mache mein Baby zum Killer. Er wird bereit sein“, grinste Hanasia, als sie mit ihren Fingerknöcheln knackte.

„Ja, spiel du nur mit deinem Kind. Meine Einheit wartet auf mich, also Tschüss“, grüßte Bardock, als er in Richtung Ausgang schritt und sein absolutes Desinteresse in der Zukunft seiner beiden schwachen Söhne zeigte.

Radditz ging einige Stunden später… ohne die Möglichkeit gehabt zu haben, weiter mit seinem Vater über seinem Sieg über Brasca zu sprechen, und, viel wichtiger, zu beweisen, dass er kein solcher Schwächling war. Er war ohne einen letzten Gruß gegangen, ohne ihn eines Blickes zu würdigen. Nichts. Im Universum 13 und in vielen anderen Universen, würde Radditz seine Eltern nie wiedersehen. Aber im Universum 3 änderte Bardocks Leben auch sein Schicksal…

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