DB Multiverse

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DBM Universen 12-14 und die "Mirai"- Welt : Twin Pain

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81 & Nolan

In dieser alternativen Zukunft, aus der Mirai Trunks stammt, wurden all unsere Helden von den Cyborgs getötet… Diese Geschichte erzählt uns die Details über den Teil, der den Universen 12 und 14 gemeinsam ist.

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[Chapter Cover]

Die beiden Cyborgs wandten sich überrascht um. Vor ihnen stand eine Blut überströmte Gestalt die in goldenes Licht getaucht war, welches mit dem typischen Geräusch pulsierte.

Vegeta!

Vegeta war noch am Leben. Vegeta stand noch. Vegeta, der vor neuem Hass kochte!

Das durch die Erniedrigung angefachte Feuer, sein verletzter Körper, der von Schmerzen gepeinigt war, die Energie, die seinen Körper durchfuhr... alles sammelte sich um seine Wut, die er brauchte, weiter anzufachen.

Diese Schlampe wagte es ihn wie tot liegen zu lassen! Sie würde eine schmerzhafte Überraschung erleben!

Auf seiner rechte lag Kakarotts Sohn. Immer noch bewusstlos. Auf der linken Seite lag der kleine Glatzkopf, der bald sterben würde.

C17 lachte als er ihn anscheinend wieder kampfbereit vor ihm sah.

"Was für ein Durchhaltevermögen! Ich dachte wirklich, ich würde dich nicht wieder sehen..." dann wandte er sich an seine Schwester, um sie zu ärgern. "Du warst nicht gründlich, meine Liebe."

C18 zuckte nur desinteressiert mit den Schultern.

Innerlich kochte Vegeta über. Die Frau hatte Nerven! Wer dachten sie denn, dass er war?! Sie dachte, sie hätten bereits gewonnen. Dass sie einfach zerstören konnten, was sie wollten. Aber dieser Planet fiel jetzt in SEINE Zuständigkeit. Er gehörte ihm, dem Prinzen der Saiyajin, und nur ER konnte beschließen, ihn in Schutt und Asche zu legen... wenn er das wollte!

"Seht mich an, seht mich genau an, ihr scheiß Roboter!" Er stieß eine Energiewelle auf, die seine Aura für einen stolzen Moment wieder aufleben ließ. Dann schrie er laut auf und straffte sich. "Ich bin Vegeta, der Prinz der Saiyajin!"

Er senkte seine Stimme, die leise und bedrohlich noch deutlicher den Hass zeigte, der ihn durchdrang, während er auf sie zeigte. "Ihr wisst nichts von Schwäche, oder von Schmerzen... eure Energie scheint ohne Ende zu sein... aber trotzdem... werde ich euch lehren zu sterben!"

Dieser Ausspruch ärgerte C18 nun doch.

"Du armer Trottel, ich werde..."

"Warte!" unterbrach ihr Bruder plötzlich und blockierte mit seinem Arm den Weg. "Ich bin gespannt zu sehen, was er machen will. Wir sollten nicht unsere letzte Chance verschwenden, Spaß zu haben. Du kannst seinen Kopf danach abschlagen, wenn du willst."

C18 schwankte zwischen Neugier und Ungeduld. Und gab schließlich schmollend nach.

Ein befriedigendes Gefühl durchzuckte Vegeta. Er würde alle Zeit haben, die er brauchte... das war perfekt! Er blickte zurück auf die warmen Farben, die den Himmel erstrahlen ließen, als ob er daraus Kraft ziehen könnte. Er war der letzte von seinen Leuten, die Elite seiner Rasse und der letzte, der für die Ehre der Saiyajin einstehen würde. Gegen jede Wahrscheinlichkeit war es nicht das Bild gefallener Kameraden, das durch seinen Geist schoss, sondern der kleine Trunks, der in den Armen seiner Mutter lachte...

Überrascht knurrte Vegeta in sich hinein. Natürlich hatte er immer gewusst, dass es sein Sohn war, aber er hatte gedacht, er sei schwach. Und die Schwachen existieren nicht!

Statt zu verschwinden gruben sich die Bilder der jungen Frau mit dem Kind in sein Bewusstsein, schaften es, andere Gedanken bei Seite zu drängen.

Die Erinnerung an Bulmas Augen, in denen er sich verlieren konnte, der kleine, ihm so vertraute Becher des Kindes... all das schwemmte die Vergangenheit wie von Zauberhand davon und fand seinen Weg in seinen Brustkorb, wo es ein unbekanntes Feuer entfachte. Sein fester Entschluss, jedes Gefühl zu ignorieren, geriet ins Wanken.

Er bemerkte, dass es die gleiche Art von Gefühl war, die er vorhin hatte, als er den jungen Saiyajin beobachtet hatte, aber dieses mal war es stärker. Es war eine sehr merkwürdige Spannung, etwas angenehm warmes und weiches... das sein Herz erhellte und den Kopf leicht werden ließ. Etwas das er so gut es ging versucht hatte, bei Seite zu schieben, da er überzeugt war, dass es ein Zeichen von Schwäche war... Aber was, wenn der kleine Glatzkopf recht hatte?

Es schien so mächtig. Konnte es sein, dass das wirklich das Geheimnis hinter Kakarotts Stärke war?

Er würde später darüber nachdenken. jetzt zählte nur die Wut! Nur damit kannte er sich aus und dieses neue Gefühl der Angst um die, die ihn umgaben und die er, wie er jetzt wusste, liebte, belieferte ihn mit allem, was er brauchte!

Unter den höhnischen Augen der beiden Cyborgs, die warteten um zu sehen, was er in seinem Zustand plante, hob Vegeta vom Boden ab.

Er ballte zu erst seine Fäuste, schloss die Augen um sich besser konzentrieren zu können. Er schluckte das dumpfe Knurren herunter und das Stöhnen, das seine Anstrengungen begleitete.

Die tausend Nuancen des Sonnenuntergangs versteckten sich plötzlich hinter einer dichten Schicht Wolken und mehr und mehr Blitze schossen im Himmel hin und her und erschütterten den Boden mit apokalyptischen grollen. Die Beiden jungen Leute beobachteten das Phänomen neugierig als schnell zahllose und stärker werdende Energiesalven über die Aura des Saiyajin huschten.

Vegeta streckte plötzlich seine Arme weit aus. Er wusste, er würde sein Limit überschreiten, dass er vielleicht mehr von sich verlangte, als sein Körper aushalten konnte, aber das war egal. Alles was zählte war der Sieg!

Er hatte sich diese Attacke das erste Mal im Raum von Zeit und Geist vorgestellt, aber sie nie ausprobiert, da er sich darüber im klaren war, dass er noch nicht bereit dafür war.

Aber zur Hölle damit! Zur Hölle mit den Konsequenzen! Niemand würde seine Ehre jemals wieder vernichten! Niemand würde sich seiner Sachen je wieder bemächtigen! Er hatte nun eine neue Zukunft vor sich.

Er schrie als seien Aura, die unglaublich angewachsen war, den Schutt überall herumwirbelte und scheinbar die Luft selbst verzehrte. Sein langer Schrei überlagerte den Lärm der Blitze, den Lärm des Feuers, das in ihm brannte!

Krilin wusste nicht wirklich, ob er noch am Leben war. Diese brennende, kreuzförmige Gestalt im türkisen Himmel war so merkwürdig, und da war etwas übernatürliches an diesem brennenden Wind, der ihm ins Gesicht schlug. Und das galt auch für die Lichtblitze, die ihn blendeten. Und dann dieser Schrei... da war nichts Menschliches mehr in diesem Schrei!

Etwas weiter entfernt sahen die beiden Cyborgs nun alarmiert zu. Sie waren sich dieser unglaublichen Stärke bewusst. Da sie die Energie nicht spüren konnten bemerkten sie erstaunt die brennende Kugel, die sich immer weiter um den Saiyajin ausbreitete, der sich in der Mitte dieses elektrischen Sturmes befand, den er ausgelöst hatte. Ein Licht erhellte C17s Augen.

Nach seinem leichtsinnigen Versuch atemlos brachte Vegeta schließlich seine Hände zusammen und streckte sie in der Imitation einer Blume vor sich aus. Diese Bewegung ließ ihn das Gesicht verziehen, da seine Muskeln unter der tyrannischen Herrschaft, der er sie gerade unterworfen hatte, rebellierten.

Er zwang sich dazu, diese Position bei zu behalten, während die Energie dahin rauschte, durch seine Arme glitt und dabei tausende kleine Lichtblitze erzeugte. Der Schmerz war unmenschlich, aber niemals... niemals hatte er sich je so lebendig gefühlt!

Nur eine einzige Sekunde und er würde diese beiden verfluchten Maschinen vernichten!

Ziemlich unerwartet... blickte er auf, seine Augen weit aufgerissen vor Überraschung. Er blieb eine lange Sekunde lang bewegungslos stehen, während die Energiekugel um ihn herum sich anscheinend selbst verzehrte...

Ein Rinnsal Blut lief ihm langsam aus dem Mundwinkel als er blinzelte... ein letztes Mal.

Sein wirrer blick wanderte zu seiner Brust... Sie war durchstochen, sodass ein großes Loch in Herzhöhe zu erkennen war.

Sein Kiefer spannte sich in einem letzten Ausbruch von Entschlossenheit und er begann erneut sein Ziel anzustarren, welches ihn verblüfft aus einem Universum heraus anblickte, das blutrot war... Er versuchte seine Hände ein weiteres mal auszustrecken.

Zu spät. Die beeindruckende Energiekugel verblasste und verschwand schließlich, Vegetas Pupillen erstarten und er fiel vorn über um schließlich ungebremst auf dem Boden aufzuschlagen und eine Staubwolke aufzuwirbeln.

Einmal am Boden rannen noch einige kleine Blitze über seinen Körper, bis schließlich das goldene Licht, dass sein Haar erhellte, erlosch wie eine Kerze, die ausgeblasen wurde. Ein letztes mal schloss er die Hand um ein wenig Erde zu nehmen, die ihn willkommen hieß.

Eine unglaubliche Salve von Blitzen zuckte über den Himmel und schien dem gefallenen Prinzen einen letzten Tribut zu zollen.

C17 hatte immer noch den Arm erhoben.

"Dieser Scheißkerl hätte gefährlich werden können!"

C18 schrie, als sie abhob um einen U-turn hin zu legen.

"Der hatte mir gehört! Du findest mir besser einen verdammt guten Friseur!"

Durch das türkis der immer heller werdenden Himmels, in dem die beiden Gestalten schließlich ruhig verschwanden, verstand Krilin, dass alles vorüber war. Schließlich... war alles ruhig und friedlich. Selbst der schreckliche Schmerz war fort und hinterließ eine weiche Leichtigkeit.

Die Unendlichkeit dieses Türkises, das ihn überschwemmte verschwamm plötzlich und nahm die Umrisse eines langen, erleuchteten Korridors an. Und am Ende... ganz hinten... im blendend hellen Licht, war ein Traum mit zwei mandelförmigen Augen, die Farbe des Glücks und das erfrischende Lachen eines kleinen blonden Mädchens mit ihrem schelmischen Gesicht, das ihn mit offenen Armen erwartete.

ENDE

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