DB Multiverse

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DBM Universen 12-14 und die "Mirai"- Welt : Twin Pain

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81 & Nolan

In dieser alternativen Zukunft, aus der Mirai Trunks stammt, wurden all unsere Helden von den Cyborgs getötet… Diese Geschichte erzählt uns die Details über den Teil, der den Universen 12 und 14 gemeinsam ist.

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[Chapter Cover]

Nun drehte auch Krilin seinen Kopf in Richtung der dichten Vegetation.

Als Chichi daraufhin ihren Mund öffnete, um zu sprechen, schnitt ihr die große Hand ihres Vaters buchstäblich das Wort ab. Verwirrt beobachtete sie die drei Männer, welche die Umgebung plötzlich aufmerksam musterten. Krilin wies sie an, still zu sein, indem er seinen Zeigefinger vor den Mund hob. Also begann auch sie sich umzusehen, zu suchen und zu lauschen… und dann bemerkte sie endlich, was die drei Kämpfer so in Alarmbereitschaft versetzt hatte.

Die vorhin so prägende Symphonie der geflügelten Sänger war einer auffallenden Stille gewichen, die nur von dem Plätschern der Quelle unterbrochen wurde, welche nun übermäßig laut erschien. Nun beobachteten alle drei sorgenvoll die dreidimensionale Umgebung des Waldes.

Ein plötzlicher Lärm ließ die drei Freunde zusammenzucken. Ein ganzer Schwarm Stare suchte aufgeschreckt das Weite. Bis aufs Äußerste angespannt starrten sie auf den Punkt, der für die Panik verantwortlich war.

Eine glasklare Stimme vom anderen Ufer des Sumpfes ließ sie urplötzlich erschaudern.

„Da stecken sie also… Nett, dass ihr uns besuchen kommt. Wir haben schon befürchtet, ihr würdet überhaupt nicht mehr kommen.“

Langsam erschien C17 aus dem Dunkel des Dickichts, während sich seine Schwester von der anderen Seite der Lichtung näherte, was die Gruppe wieder erschreckte.

„Machst du Witze? Uns zu zwingen, ihnen nachzulaufen, ohne uns dieser Stofffetzen zu entledigen… das ist nicht nett von ihnen.“

Diese doppelte Erscheinung ließ Krilin sprachlos dastehen.

„Wie habt ihr uns gefunden?“, knurrte Yamchu.

Als Antwort hallte ihm C17s sarkastisches Gelächter entgegen. Mit einer lässigen Geste zeigte er auf den verletzten Mann, der den beiden Kämpfern zu Füßen lag.

„Naja, mit so einer schönen Spur braucht man echt kein Pfadfinder zu sein!“ Dann zeigte er ihnen die blutbeschmierten Spitzen seiner Finger. „Tom Turbo hätte es wohl auch nicht besser hinbekommen.“

Diese Erklärung ließ Krilins Herz einen Moment aussetzen. Wie hatte er nur die Blutspur von Gyomaos schwerer Wunde übersehen können?! Er hätte nie geglaubt, dass diese beiden Maschinen ausgefuchst genug sein könnten, um ihr zu folgen.

Das war einer dieser Fehler, für die alle bezahlen würden! Ein weiterer Kaiyoken stand außer Frage… diese Psychopathen würden ihm nicht die Zeit dafür lassen. Und Flucht als Gruppe… vollkommen unrealistisch.

Sein Gehirn arbeitete auf Hochtouren. Er sah wieder zu Gyomao. Mit seiner Verletzung würde der Riese wahrscheinlich nicht einmal alleine aufstehen können… und Chichi…

Ein Funken Hoffnung funkelte in seinen Augen! SIE würde er vielleicht retten können!

Er schlich so langsam nach hinten, sodass die Cyborgs sich nicht darum kümmerten. Er schwebte ganz diskret knapp über dem Boden bis zu der Frau und überließ es Yamchu, mit den beiden Teenagern eine leere Konversation zu halten. Jede Minute, die sie ihnen abringen konnten, war eine Minute mehr Leben.

Als er neben ihr stand, flüsterte er Chichi zu.

„Hör jetzt gut zu. Wir werden ihre Aufmerksamkeit auf uns lenken. Sobald zu kannst, kriechst du in das Dickicht hinter dir. Es ist dicht genug, damit du dich verstecken kannst. Du verschwindest und fliehst so weit wie es geht!“

Die junge Hausfrau starrte zuerst Krilin an, dann ihren Vater. Ihr war sofort klar, dass er ihr wegen seiner Verletzungen und seiner Statur nicht in das Unterholz folgen konnte. Verunsichert stammelte sie eine Serie von „Aber...“, aber Gyomao, der alles mitgehört hatte, meinte:

„Tu was er sagt… stell keine Fragen und hör auf deinen Vater. Wir werden dich einholen, sobald wir können. Wenn du hier bleibst, bringst du uns alle in Gefahr… Denk an Gohan.“

Hilflosigkeit und die Furcht, einen so süßen und liebenden Vater zu verlieren, die Bitterkeit, nur eine einfache schwache Frau zu sein, die es nicht schaffte, die Männer zu beschützen, die ihr am Herzen lagen. All das beschwor eine gewaltige Übelkeit in ihr herauf, welche ihren Magen abschnürte.

Ihr Blick wurde von der Macht dieser Gefühle getrübt, Schmach und Resignation beugten ihr Haupt. Widerwillig musste sie zugeben, dass sie Recht hatten. Sie würde dem Folge leisten, auch wenn es ihr das Herz brach- wie ihr Vater es ihr gesagt hatte, musste sie zuerst an ihren Sohn denken.

Erleichtert stellte Krilin fest, dass sie einmal das tun würde, was man ihr sagte.

Was auch immer nun passieren würde, sie mussten nur genug Zeit schinden… Zeit schinden und ihre Aufmerksamkeit auf sich konzentrieren… und, noch viel wichtiger, am Leben bleiben.

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