DB Multiverse

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DBM Universen 12-14 und die "Mirai"- Welt : Twin Pain

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81 & Nolan

In dieser alternativen Zukunft, aus der Mirai Trunks stammt, wurden all unsere Helden von den Cyborgs getötet… Diese Geschichte erzählt uns die Details über den Teil, der den Universen 12 und 14 gemeinsam ist.

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[Chapter Cover]

Mit derselben Taktik wie vorhin nahm Krilin wieder die Position vor der kleinen Gruppe ein. Da er verstanden hatte, dass es nun galt, ein Ablenkungsmanöver zu schaffen, begann sich nun auch Yamchu langsam zu bewegen. Aber im Gegensatz zu seinem Freund bewegte er sich von der Gruppe fort und platzierte sich vorsichtig auf der anderen Seite der beiden Neuankömmlinge.

Der ansonsten so friedlich erscheinende Sumpf verwandelte sich in das Feld eines Strategiespieles, wo sie selbst die Spielfiguren waren. Figuren, die mit aller Macht eine Taktik suchten, um dem sich anbahnenden Gemetzel zu entziehen.

Auch Krilin begann seine Überraschungstechnik, ein triviales Gespräch über die Farben ihrer Kleider, aber in Wahrheit arbeitete sein Gehirn auf Hochtouren. Auch er bewegte sich immer weiter von Chichi und Gyomao fort. All seine Sinne standen unter Strom. Er versuchte sein bestes, seine gefährlichen Gesprächspartner nicht aus den Augen zu verlieren, aber da sie an den gegensätzlichen Enden des Sumpfes standen, war das leichter gesagt als getan.

Er bewegte sich weiter, indem er immer eine Kampfposition beibehielt. Er musste binnen Sekundenbruchteilen reagieren können! Er sah zu Yamchu… oh, wie sehr wünschte er sich, er hätte die Technik der telepathischen Kommunikation erlernt, damit sie sich auf einen einzigen und effizienten Plan einigen konnten…!

Die Blicke der beiden Kämpfer trafen sich. Er war zuerst leicht überrascht, dann aber auch sehr erleichtert, als er in Yamchus Augen eine gegenseitige Einvernehmlichkeit las. Sein alter Kamerad schien zur selben Schlussfolgerung gekommen zu sein wie er! Aber es war ja logisch. Leider war es sicher nicht der allerbeste Plan, aber er stellte ihre einzige Chance zum Überleben dar: für ihn und Yamchu gab es keine Wiederbelebung mehr. Wenn sie sterben würden, würden sie zu Tenshinhan und Son Goku ins Jenseits gehen, für immer.

Gott hatte Recht: Ihr Verhalten war mehr als nur dumm. Aber sie bereuten nichts. Er würde niemals in Gohans unschuldige Augen blicken können, um ihm zu gestehen, dass er es zugelassen hatte, dass seine Mutter während seiner Abwesenheit getötet worden war. Und er schuldete es Goku, seinem alten Freund. Wie viele Leben schuldete er ihm denn überhaupt?

Krilin riss sich zusammen, es war nicht die Zeit für einen Tagtraum; besonders nicht, da sich der Ton der Unterhaltung immer mehr verschärfte! Verdammt…

Die so festgehaltene junge Frau begann langsam die Geduld zu verlieren. Wie genervt sie doch war, wenn sie über ihre Kleider sprach…

Wie lange noch? Das wusste er nicht, aber die Zeit lief ab. Schnell, er musste ein anderes Thema finden, um den Moment zu verschieben, wenn der Kampf beginnen würde, dessen Ausgang viel zu vorhersehbar war.

Aus den Augenwinkeln bemerkte er eine Bewegung.

Es war Gyomao. In einer übermenschlichen Anstrengung und mit großen Schwierigkeiten brachte er seinen riesigen Körper dazu, sich aufzurichten; obwohl er vor Schmerzen winselte, schaffte er es aufzustehen. Als er dann endlich auf den Beinen war- obwohl er sich vor Schmerzen krümmte- beugte er sich nach vorne und machte einige tapsige Schritte, damit Chichis kleine Silhouette von seinem riesigen Schatten verdeckt wurde.

Die letzte Spielfigur hatte ihren Platz eingenommen. Also hatte auch er verstanden, dass sich der Rhythmus des kleinen Spiels änderte. Krilin runzelte irritiert die Stirn: C17, diese Nervensäge, machte sich über den Schmerz lustig, der den großen Mann fast umbrachte. War ja klar!

Was wusste er denn schon über Schmerz?

Als Krilin den attraktiven weiblichen Körper C18s an der anderen Seite sah, änderte er seine Meinung. Vielleicht wussten sie mehr über Schmerz, als man glauben möchte. Bulmas Recherchen nach zufolge hatte Dr. Gero sie aus den Körpern zweier echter menschlicher Zwillinge erbaut. Was für eine Barbarei!

 

Plötzlich starrte der kleine Kämpfer voller Mitleid auf diese hübsche junge Frau. Wenn man das alles mit einbezog, waren auch sie Opfer. Das war traurig. Aber vielleicht stellte das eine unerwartete Lösungsmöglichkeit für ihr Problem dar, der Schlüssel, um ihren Massenmord zu beenden!

Der kleingewachsene Mann beschloss, es doch einen Versuch wert zu sein. Er hatte ja nichts zu verlieren; sollte es nicht funktionieren, dann hätte er ihnen einige Minuten an Lebenszeit heraus geschunden… jetzt war der Moment gekommen, zu zeigen, wie klug er wirklich war.

„Ich frage mich, was ihr am meisten vermisst.“

Diese unerwartete Frage überraschte die beiden Cyborgs. Sie starrten ihn voller Verständnislosigkeit an. Als erster reagierte C17.

„Wovon redest du, Kleiner?“

Krilin grinste leicht. Es funktionierte! Sie hatten angebissen, nun musste er das Theater weiterspielen.

„Naja, klar, Gero hat euch eine solche Macht gegeben, hat euch unbesiegbar gemacht, unempfindlich gegen Schmerz… vielleicht sogar unsterblich… Aber ihr vermisst ganz sicher auch einen Teil eurer Menschlichkeit, oder?“

Die beiden Teenager starrten sich mit vor Überraschung geweiteten Augen an. C18 errötete etwas, während C17 seinen Kopf senkte und damit sein Gesicht teilweise mit seinen langen schwarzen Haaren verdeckte.

… sie waren verwirrt!

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