DB Multiverse

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DBM Universen 12-14 und die "Mirai"- Welt : Twin Pain

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81 & Nolan

In dieser alternativen Zukunft, aus der Mirai Trunks stammt, wurden all unsere Helden von den Cyborgs getötet… Diese Geschichte erzählt uns die Details über den Teil, der den Universen 12 und 14 gemeinsam ist.

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[Chapter Cover]

“Ich habe dir nichts anzubieten, außer Blut, Schmutz, Tränen und Schweiß.”
Winston Churchill

Der alte Mann sah sich um.

Er konnte es immer noch nicht begreifen.

Wohin er auch sah, er konnte nichts anderes als als rauchende Trümmer erkennen, die von bitterem Staub bedeckt waren. Grau in Grau, einheitlich, trostlos. Ein Grau dem Anlass angemessen. Egal, wie hell es gerade war, der ganze graue Staub lies jeden das strahlende Himmelblau des Sommers vergessen. Innerhalb eines Augenlbicks hatte diese Grauheit den letzten Funken Lebens ausradiert, der kurz zuvor noch in der Luft lag.

Ja, vor nicht allzu langer Zeit gab es an dieser Stelle noch eine Stadt, eine dieser kleinen, fröhlichen Provinzstädtchen. Die Art Stadt, in der jeder mit jedem was tun hatte, jeder jeden kannte, jeder jedem anderen half.

Es war einmal eine schönes Städtchen... und jetzt gab es nichts mehr.

Nichts, außer grauem Staub... und einer unheimlichen Stille.

Der graue Staub, die Stille und einige Figuren kamen zwischen den Trümmern hervor. Der alte Mann verzog das Gesicht. Diese Schatten dort erkannte er nicht wieder. Sie waren nicht Teil seiner Welt. Diese Stadt war seine Welt, mit seiner Bar, die zu jeder Tageszeit geöffnet hatte. Diese Stadt, mit dem kleinen Friseur auf der anderen Seite der Straße, der immer einen Witz zu erzählen hatte, mit dem immer lächelnden Verkäufer, mit dem Garagenbesitzer Jojo und seinem lauten Lachen, und mit Alba. Ein Schluchzen erstickte in seinem Hals: "Alba..."

Noch einmal raffte sich der alte Mann dazu auf, das riesige Trümmerstück wegzudrücken, das seinen Unterkörper zerquetschte. Er biss die Zähne zusammen, ballte seine Hände zu Fäusten, die Hände, die ihm auf der rauen Oberfläche des Betons wie eine einzige Wundfläche vorkamen. Er stöhnte, als er seine letzte Kraft aufbrachte… bevor er sich fallen ließ, wieder vollkommen außer Atem.

Als dicke Tränen sein blutverschmiertes Gesicht und den darauf festklebenden Staub benetzten, schloss er seine Augen. Seine rechte Hand war voller Staub, dieser brennende und doch eiskalte Staub, dieser Staub… ein einsamer Zeuge vergangener Glückseligkeit. Er würde das Lächeln seiner Alba nie mehr wiedersehen.

Er wanderte gedanklich einige Jahrzehnte zurück, und da stand sie vor ihm, wie an dem Tag, an dem sie sich das erste Mal getroffen hatten: eine strahlende Schönheit, in der ganzen Blüte ihrer Jugend. Sie trug dieses hübsche blaue Kleid, das ihre schmale Taille so gut zur Geltung brachte. Sein Herz schlug wie wild, als er sie näher kommen sah, funkelnder noch als das Juwel an ihrem Hochzeitsring. Er hatte sie angebetet und wie sie doch hatte gestrahlt hatte, als sie ihr beider Neugeborenes in den Händen hielt. Eine Woge der Freude durchströmte ihn, als er sich an den beruhigenden Geruch ihres leckeren Essens erinnerte. Als er sich daran erinnerte, wie sie ihn mit ihren sanften Händen streichelte, wie sie durch seine Haare strich, wie sie duftete. Ihm war fast so, als könnte er es riechen, fühlen, als wäre es Wirklichkeit.

Alba. Sein Magen verkrampfte sich; der dumpfer Schmerz bahnte sich seinen Weg über seine Brust und schnürte ihm die Kehle zu. Er würde seine süße Alba nie wieder sehen, dass war ihm bewusst. Dieser Gedanke riss in zurück in die Wirklichkeit, der Schmerz seines gebrochenen Körpers kehrte mit einem Schlag zurück, ging ihm ins Mark bishin zur seiner Hüfte. Mit großer Mühe versuchte er, etwas Speichel zu schlucken, es schmeckte jedoch bloß Blut, das ihm die staubige, trockene Kehle herunterfloss…

Was war nur geschehen? Wie konnte seine Welt so plötzlich in Trümmern liegen?

Er sah auf, in die Richtung der beiden Personen, die in der Ferne aufgetaucht waren. Wer waren diese Fremden, die aus dem Himmel kamen? Sie schienen so normal zu sein… mit Ausnahme von einem. Aber es war nicht der mit dem seltsamsten Körper, der ihn am meisten überraschte. Oh, nein.

War es möglich?

Nein, das konnte nicht sein. Aber es machte sonst keinen Sinn. Er hätte das alles verhindert, die Tragödie, das schreckliche Gemetzel. Ein Erzengel hätte diese Dämonen aufgehalten, bevor dieses Höllenfeuer sie alle verschlungen hätte.

Warum? Oh Gott, warum nur? WARUM?

Aber wer, wer könnte dieser mysteriöse Fremde sein?

Das war kein Traum! Er hatte es mit seinen eigenen Augen gesehen! Unter dem grauen Staub gefangen, hatte er gespürt, wie der Boden bebte und die Luft vibrierte, als diese unbekannte Person plötzlich in goldenem Licht erstrahlte, als der Körper dieses Kämpfers von derselben Aura erhellt wurde, wie die Köpfe der Heiligen und Erzengeln in der Kirche. Er hatte tief in sich die furchteinflößende Macht dieses Wesens gespürt, die es für den anstehenden Kampf entfesselte.

Solch ein Licht, solch eine Macht, solch eine Kraft konnte nur göttlich sein, also warum nur? Wie konnte sich die Hand Gottes nur als so nutzlos erweisen?

Natürlich war dieses unbekannte Wesen erst nach diesem tragischem Ereignis eingetroffen, natürlich hatte er nichts mehr für Alba und die anderen tun können… aber sehen zu können, wie diese Mörder für ihre Verbrechen Buße tun, das Böse sich dem Guten unterwerfen musste - das wäre nur fair gewesen!

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