DB Multiverse

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DBM Universen 12-14 und die "Mirai"- Welt : Twin Pain

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81 & Nolan

In dieser alternativen Zukunft, aus der Mirai Trunks stammt, wurden all unsere Helden von den Cyborgs getötet… Diese Geschichte erzählt uns die Details über den Teil, der den Universen 12 und 14 gemeinsam ist.

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[Chapter Cover]

„Ihre Stimme geht mir so was von auf die Nerven!“, gab er mit einer Grimasse auf seinem Gesicht als Erklärung an.

Es bedurfte eine gute Sekunde, bis Gyomao reagierte; sein Blick war auf den bewegungslosen Körper seiner einzigen Tochter gerichtet, die dort an der anderen Seite des Kraters lag, nahe der Böschung zum Wald. Sie bewegte sich überhaupt nicht mehr.

Dann aber überschwemmte ein unerwarteter Schwall von Wut diesen entsetzten Vater! Sein ganzer riesiger Körper zitterte, doch dabei handelte es sich um reinste brennende Wut, welche sich in seinen Adern und seinem Geist ausbreitete und seine Fäuste ballen ließ, ein gewaltiger Krampf, der ihm seine Kiefer zusammenbeißen ließ, als wären seine Wangen in dieser Position eingefroren.

Und doch war er irgendwie im Stande, diese Welle der Wut zurückzuhalten, wenn auch unter größten Schwierigkeiten. Er kämpfe sie mit aller Macht zurück. Er hob seine rechte Faust, um sie anzustarren und sich selbst dazu zu zwingen, diesem übermächtigen Rachedrang nachzugeben, welche ihm immer noch den Atem nahm.

Nein! Er durfte es nicht tun!

Er konzentrierte sich, um dieser emotionalen Dummheit einer Wut nicht nachzugeben, die er nicht beherrschen konnte. Er musste sich zähmen, diesen Schwall von Energie bündeln; ein Versprechen an Kraft, um daraus das Beste zu machen.

Er zitterte vor dieser brutalen Anstrengung, welche er seinem Körper zumutete, er musste all die ganze Kraft seiner langen Trainingsjahre aufwenden, um dieses vernichtende Feuer zu beherrschen und es dorthin zu bündeln, wo er es jetzt brauchen würde. Ihm schien es, als wäre sein Arm von unzähligen Nadeln gespickt, als hätte jemand sein Blut durch brennende Lava ersetzt; die geballte Faust gab ihm ein Gefühl, dass er schon beinahe vergessen hatte.

Er war fast bereit!

Die Wut bereitete ihm den Weg zu einer kühlen Entschlossenheit, als er seine Faust in eine bessere Kampfposition brachte. Er sah noch einmal zu dem jungen Teufel, der es gewagt hatte, eine ihm so geliebte Person zu verletzen. Ihm war klar, dass es keinen Spielraum für Fehler gab… Der erste Schlag musste auch der letzte sein!

Mit seiner in einem ohrenbetäubenden Kampfschrei freigelassenen Energie schleuderte er endlich seinen Arm nach vorne, in dem er seine gesamte Macht gesteckt hatte. Er hatte mit Bedacht den genauen Punkt ausgewählt, den er treffen wollte; es würde tödlich sein und es wäre unmöglich, einen solchen Schlag abzublocken.

Seine riesige hasserfüllte Faust krachte in den Solarplexus des fragilen jungen Mannes und es erklang das laute Geräusch eines gewaltigen Einschlags und brechender Knochen.

In diesem Augenblick schien die Zeit stehengeblieben zu sein. Gyomaos Faust klebte noch an der bionischen Brust dieses Wesens; aber während C17s Gesicht vollkommen ruhig und teilnahmslos blieb, erzitterte das von Chichis Vater, als ihm Tränen in die Augen schossen und eine schmerzverzerrte Grimasse sein Gesicht verzerrte.

Der Cyborg seufzte theatralisch, sein Kommentar zu dem für ihn sehr pathetischen Angriff des alten Mannes. Es war bedeutungslos, ob er sämtliche Energie aufgewendet hatte, die er besaß, es war bedeutungslos, wie viel Erfahrung er als ehemaliger Schüler des Herrn der Schildkröten hatte. Es war einfach nur nutzlos gewesen.

„Pathetisch… echt dumm…“

Gyomao blieb keine Zeit, um eine weitere Welle der Wut zu fühlen, denn sein Gegner packte seine verletzte Hand und verdrehte sie auf sadistische Weise. Der Riese schrie auf, als ihm eine Flutwelle von stechenden Schmerzen seinen Körper durchfuhr, dann aber riss er sich zusammen und griff sich mit seiner gesunden Hand den Kopf seines Peinigers.

Sein linkes Bein durchschnitt die Luft, flink und stark, aber sein perfekter Halbkreiskick krachte in den stahlharten Block, der nach dem Aufprall nicht einmal erzitterte.

Der junge Mann schien in dem Griff des Riesen noch viel kleiner, und doch war er es, der sich bewegte. Gyomaos Körper erzitterte plötzlich… und einen Augenblick später schoss ein Strahl aus seinem Rücken hervor.

Er ließ von seinem Opfer ab und legte eine Hand auf seine Brust, um sie ungläubig anzustarren. Zitternd wie Espenlaub stolperte er zurück… bis er auf seine Knie fiel. Aber er weigerte sich aufzugeben, sich die Niederlage einzugestehen, sich einem solch verabscheuungswürdigen Wesen zu beugen, als stieß er seine Faust in den Boden und stützte sich darauf ab.

„Je größer, desto fragiler!“, grinste C17 voller Ironie.

„Du kleiner…“, knurrte Gyomao.

Das Ende seiner Beleidigung wurde von einem plötzlichen Hustenanfall verschluckt. Nun war es C18, die ihre Hand auf den gefallenen Riesen richtete.

„Wir haben schon viel zu viel Zeit mit diesen Verlierern vergeudet… wenn der Junge hier gewesen wäre, hätte er sich schon lange eingemischt.“

 

Und dann war es, dass sie einen Schrei vom Himmel hörten, welcher die beiden Zwillinge zeitgleich dorthin blicken ließ…

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