DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

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Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233
Teil 4 :343536
[Chapter Cover]
Teil 2, Kapitel 15.

In dieser Nacht spreizte eine tödliche Kälte ihre eisigen Flügel über die in Trümmern liegende Stadt, dessen einst so stolzen Häuserschluchten nur mehr eine entfernte Erinnerung waren.

Kein Lebenszeichen in diesen Hügeln aus Beton und Metall.

Die Straßen waren unter einer dicken Schicht Trümmer versteckt, nach Sonnenuntergang erhellte sie keine Straßenlaterne mehr.

Die meisten der armen Überlebenden dieses endlos scheinenden Alptraums hatten unter der Erde Zuflucht gesucht. Männer, Frauen und Kinder, die sich zusammenkuschelten, um sich noch lebendig zu fühlen. Ihr letztes Refugium der Freude.

Kein Mond…. Heute Nacht in die finsteren Ruinen hinauszugehen und vielleicht um Hilfe zu bitten, wäre gefährlich und stand auch nicht hoch in der Prioritätenliste vieler.

Mit jedem Tag wurde das Überleben schwieriger. Die Zeitspanne zwischen einem Versorgungskonvoy und dem nächsten wurde immer länger und länger, und die Reserven verringerten sich immer mehr. Geld, einst Herrscher der Welt, war nun wertlos. Das Schlimmste aber war die Tatsache, dass das Gesetz des Stärkeren immer prominenter wurde in dieser Zivilisation, die es bereits als besiegt gehalten hatte. Seine brutale Hand bedrohte die Zukunft der Überlebenden mit jedem Tag ohne Hilfe etwas mehr.

Als wären die Cyborgs nicht schon genug.

Es gab Gerüchte über abgeschlachtete Familien, nur um an ihre Essensrationen zu kommen, oder an ein gemütlicheres Nachtlager… Angriffe auf Hilfskonvoys, räuberische Gangs, welche das Land durchforsteten auf der Suche nach Zivilisten, die versuchten, trotz der Situation ihre normale Produktion aufrechtzuerhalten.

Nein… wieder einmal bewies die Menschheit, dass sie unter Druck nicht immer ihre besten Qualitäten zeigte.

In den Tiefen eines befestigten Bunkers hingegen klammerte sich Hoffnung an das fieberhafte Klappern einer Tastatur.

Seit sie wieder an die Arbeit gegangen war, hatte Bulma weder gegessen noch geschlafen. Ihre Augen verließen den Bildschirm nur, wenn sie neue Seiten voller komplizierter enigmatischer Schriften aufrufen musste, garniert von mathematischen Formeln und langen Tabellen.

Trotz der schier unerschöpflichen Energie ihrer Motivation, begann nun doch die Müdigkeit, von ihrem Nacken, ihren Schultern und Augenliedern ihren Tribut zu fordern. Irgendwann musste sie sich strecken, um den dumpfen Schmerz in ihren Muskeln zu lindern, die sie inständig um eine Pause anbettelten.

Sie gab den Forderungen nach und legte ihren Kopf auf die Rückenlehnte ihres zusammenflickten Sessels. Sie konnte der Versuchung nicht widerstehen, ihre Augen kurz zu schließen… nur ganz kurz…

Ein Schauer fuhr durch ihren Rücken. Den Körper zu wärmen, der vor Müdigkeit fast gefühllos geworden war und sich nach Schlaf sehnte, den sie ihm nicht geben konnte, war schwer. Sie steckte ihre Hände in die Taschen der Jacke, die sie seit ihrem Erwachen auf ihren Oberschenkeln trug. Trunks war hier, in diesem Kleidungsstück, das ihren Körper mit seiner Wärme umarmte.

Trunks…

Ohne dass sie es mitbekam, stahl ihr ihr Geist die Pause, die Bulma ihrem Körper so lange versagt hatte. Unbewusst wanderte sie zu einer Erinnerung… Eine Erinnerung, die während des nun folgenden tiefen Schlafs Flügel bekam…

An jenem Tag stieg die Sonne fröhlich in einen strahlend blauen Himmel, der der Erde einen Gesang von Lebensfreude zu schenken schien, den sie beinahe vergessen hatte.

Nachdem sie sich genau umgesehen hatte, um sicherzugehen, dass es sicher war und dass sie den richtigen Ort in dem von den Cyborgs zerstörten Labor gefunden hatte, beschloss Bulma zu landen.

Zu Bedenken, ohne die Hinweise ihres Vaters… ihr Vater hatte sich an Dr. Gero erinnert, wie er sich in einem Ausbruch der Überheblichkeit dieser absurden Idee dieser Installationen gerühmt hatte. Ohne diese Hinweise hätte niemand es je geschafft, sein Versteck zu finden. Und warum hatte er seine Werkstatt in dieser einsamen Bergkette versteckt, wenn er doch der ganzen Welt davon erzählen wollte?

Der Stolz der Megalomanen ließ sie oft genug Dummheiten machen.

Trotzdem war es nicht diese Unaufmerksamkeit, die Gero zum Verhängnis wurde… sondern eine seiner Schöpfungen.

Das fliegende Vehikel der jungen Frau landete auf einem staubigen Hügel, nicht weit von den metallenen Tentakeln entfernt, die ihre verdrehten und verrosteten Stümpfe gen Himmel reckten.

Nach einer nochmaligen Kontrolle seufzte Bulma enttäuscht. Sie hatte das Risiko auf sich genommen, in diese verlassene Region zu kommen, in der Hoffnung, etwas Interessantes zu finden- vielleicht sogar Blaupausen. Und warum nicht etwas, um diese Cyborgs aufzuhalten? Aber Krilin und Yamchu hatten damals ja gesagt, dass nichts mehr übrig geblieben war. Trotzdem aber hatte sie das Verlangen verspürt, selbst herzukommen und es mit eigenen Augen zu sehen.

Obwohl sie auf vielen Gebieten Expertin war, vermisste sie doch schmerzlich das Genie ihres Vaters zum Beenden ihres gemeinsamen Projektes… eine Erfindung, mit der sie diesen Alptraum beenden wollten. Die anderen Wissenschaftler, die ihnen vielleicht nützlich sein konnten, waren entweder unauffindbar, tot oder verschollen… eingesperrt in irgendeinem Bunker ohne Kommunikation.

Ihre Eltern…

Ein Hauch von Sorge verdunkelte die sonst so lebensfrohen Augen der jungen Frau…

An dem Tag, an dem sie nicht wiedergekehrt waren, hatte sie nicht glauben wollen, dass es nun auch sie getroffen hatte. Man glaubt selbst ja immer, es kann keine lieben Menschen treffen.

Sie sollte eines Besseren belehrt werden.

Die Cyborgs, die sich auf der anderen Seite der Weltkugel aufhielten, nachlassende Aufmerksamkeit, wenn man sich einreden will, dass sich das Leben nicht verändert hatte… Ein Gebäude, das bereits von mehreren Angriffen beschädigt worden war, war in sich zusammengebrochen und hatte Dutzende von Menschen unter Bergen von Beton unter sich begraben, darunter auch ein älteres Ehepaar. Was könnte in dieser Ära der Tragödien daran besonders sein?

Es war etwas besonders, denn es handelte sich um Verwandte.

Es war der Chefkonditor, bei dem Frau Brief sich gerne mit Vorräten für ihre Teepausen eindeckte, der Trunks davon erzählte, was nicht weit von seinem verbarrikadierten Geschäft entfernt vorgefallen war. Und wirklich, unter den Trümmern hatte der junge Mann seine Großeltern gefunden, mitten zwischen den anderen Leichen der Opfer.

So war es abgelaufen. Entweder gab es keine Baumaschinen mehr, oder sie waren ohne Treibstoff oder schafften es nicht durch die Ruinen. Sie konnten den Trümmerberg nicht beseitigen. Dieser unheimliche Friedhof vströmte bald einen abscheulichen Gestank von Tod aus, der es den Überlebenden das Leben noch schwerer machte, sofern das überhaupt noch möglich war. Trunks konnte nicht überall sein- und selbst wenn es möglich gewesen wäre, konnte er nicht seine ganze Zeit dem Straßenbau widmen.

Zumindest mussten ihre lieben Eltern nicht die Zerstörung ihrer geliebten Gartenanlage erleben. Wie auch immer, wenn die armen Tiere das Gemetzel der Zwillinge überlebt hätten, hätte sie sie wohl oder übel einschläfern lassen müssen, denn sie konnte sie nicht mehr ernähren. Und sie freizulassen, wäre ebenfalls nutzlos, denn die meisten konnten in Freiheit nicht überleben. Deshalb war es das Beste gewesen, wenn sie ihnen den Tod durch Verhungern oder durch die Fänge eines Jägers ersparte.

Mit dem Handrücken wischte sich Bulma die Tränen fort, die sich in ihren Augenwinkeln angestaut hatten, um sich wieder auf die Überreste von Geros Versteck zu konzentrieren.

Dieser unglaubliche technische Fortschritt, den dieser Psychopath hier aufgebaut hatte, mitten im Nirgendwo… er war wirklich der größte Spezialist für Robotertechnik und Kybernetik, den die Welt je gesehen hatte. Daran gab es überhaupt keinen Zweifel. Was für eine Verschwendung! Solches Talent, ein solches Genie an stumpfe Rache zu vergeuden, sich in solchem Wahnsinn zu verlieren… in solchem psychopathischen und zerstörerischen Wahnsinn.

Was wollte er tun, wenn die Cyborgs Son Goku erst einmal getötet hätten?

Warum hatte er sie trotzdem aktiviert? Um sie zu neu zu programmieren?

Das war eines der Geheimnisse, das ebenso tief unter Trümmern vergraben war, wie die Millionen von Todesopfern im Namen einer völlig absurden Obsession.

Tief vergraben…

Bulmas Blick fiel auf die Überreste von verrostetem Rohren, die etwa einen halben Meter voneinander entfernt aus dem Boden ragten.

Als sie sich gerade niederknien wollte, um darum herum zu graben, fiel ein Schatten über sie, zwei Füße landeten unsanft vor ihr und ließen sie hochschrecken.

Sie erkannte diese Stiefel sofort. Trunks!

Noch bevor sie ihn fragen konnte, was er hier machte, packte er sie unter den Schultern und flog mit seiner Mutter davon.

Bulma presste ihr Gesicht gegen die Brust ihres Sohnes und schwieg. Wenn er sich so verhielt, konnte das nur eines bedeuten: die Cyborgs waren in der Gegend!

Was für ein Pech! Sie hatte doch mehrere Radiokanäle abgehört: alle von ihnen hatten berichtet, dass sie sich viele tausend Kilometer weiter im Süden aufhielten.

Er flog so schnell wie möglich knapp über dem Boden und folgte damit den Hügeln der Region, um dann seine wertvolle Last unter dem dicken Schatten eines dichten Pinienwaldes abzuwerfen.

Sie hatten kaum die Zeit gehabt, sich anzusehen, da erschütterte bereits eine Explosion eine nicht so ferne Gegend. Das Auto!

„Aber wie?“

„Wie was?“ Trunks‘ Tonfall zeugte von seinem Gemütszustand: er war sehr schlecht! Seine sonst zu sanften Augen waren einen Augenblick lang extrem hart, als er sie ansah. Bulma war es, als würde sie ihren Sohn kaum wiedererkennen. „Woher diese verdammten Dinger wussten, dass du hier bist oder wie ich dich gerade noch rechtzeitig gefunden habe?!“

„G-Glaubst du etwa, die wussten, dass ich hier bin?“, stammelte sie.

„Denkst du wirklich, dass es ein Zufall ist, dass sie genau jetzt von der anderen Seite der Erde hergekommen sind?“

Bulma senkte ihr Haupt. „Und du?“

„Ich?! Ich habe mir Sorgen gemacht, wie du es dir vielleicht vorstellen kannst. Meine Mutter verschwindet ohne ein Wort zu sagen und lasst die Kapselbox auf dem Tisch offen stehen, und ein Vehikel für Langstreckenflüge fehlt…“

Seine Mutter senkte nun auch ihre Stimme, wie eine Schülern, die beim Spicken erwischt worden war. „Und dann hast du die Daten aus dem GPS des V-2556 abgerufen…“

„Stell dir vor, wie ich mich gefühlt habe…“, knurrte Trunks, dessen Wangen und Stirn vor Wut gerötet waren. „Als der Informationskanal berichtet hat, dass dieser verdammten Höllenmaschinen genau auf die Position zuflogen, die das GPS als „Labor von Dr. Gero“ gekennzeichnet hat!“

Um so wütend zu sein, musste er große Angst gehabt haben… ihr weiser Trunks, der sonst immer solche Selbstkontrolle zeigte…

„Ich habe eine ganze Region zerstört, um sie von ihrem Weg abzulenken. Ich konnte kaum überprüfen, ob dort noch jemand lebt… begreifst du, dass ich das Risiko eingegangen bin, jemanden umzubringen, um vor ihnen hier zu sein?“

Sie sah schüchtern auf. Natürlich war er das Risiko nicht eingegangen. Seine scharfen Sinne hätten ihm gesagt, wenn sich dort jemand aufgehalten hätte. Im Moment platzte seine ganze Angst aus ihm heraus.

Ohne ein weiteres Wort zu sagen umarmte er seine Mutter und presste sie an sich, dabei raubte er ihr fast den Atem. Aber siewehrte sich nicht und ließ sich von ihm festhalten, solange ihr die leisen abgehakten Atemgeräusche verrieten, dass seine so geliebten Augen bitterliche Tränen vergossen.

Sie vergrub ihre Nase in die Jacke, die sie vors Gesicht gehalten hatte und nun waren es Bulmas Augen, die von der Trauer dieser Erinnerung feucht geworden waren.

Sie war mit einem Schluchzer aufgewacht und das letzte Bild dieser Traumerinnerung hallte mit dem Ton des Schmerzes nach. Bulma vergrub sich immer mehr in dieses Kleidungsstück… sie möchte am liebsten verschwinden, alles vergessen…

Plötzlich streckte sie sich und drückte in einer abrupten Geste die Jacke auf ihre Knie. Mit ihren Fingern wischte sie die Tränen und diese Trauer fort, die sie von ihrem Ziel ablenkten und schaffte es, sie dann völlig fortzujagen.

Noch einmal streckte sie sich in ihrem Stuhl und las die letzten Zeilen, um dann weiterzuschreiben.

Wenn sie eine weitere Zeitmaschine bauen wollte, fehlten ihr einige wichtige Elemente. Aber auch wenn einige unwiderruflich verloren waren, würde sie mit etwas Arbeit aus dem ihr zur Verfügung stehenden einen Ersatz basteln können! Sie hatte es ja geschafft, die Abwesenheit ihres Vaters zu überwinden und die Zerstörung ihres wertvollen Labors, um die erste Zeitmaschine zu bauen, dann würde sie diese neuen Probleme wohl auch noch schaffen!

Ihr Sohn war noch nicht endgültig verloren!

Was immer ihm zugestoßen war, sie würde ihn finden, wo immer er war… egal, ob es ein Defekt der Zeitmaschine gewesen war, oder ob sie zu einem Zeitpunkt zurückkehren musste, bevor er getötet wurde, wenn das wirklich passiert war.

Nein, Trunks war noch nicht tot!

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