DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

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Teil 1 :123456789
Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :17181920212223242526272829303132
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 22.

Wut ist ein zweischneidiges Schwert. Ja, manchmal war dieser Adrenalinausstoß hilfreich, sogar entscheidend, aber der damit verbundene Verlust über die Selbstkontrolle kann auf einen selbst zerstörerisch wirken. An jenem Tag musste Tenshinhan dies auf schmerzhafte Weise am eigenen Leib erfahren.

Tenshinhan, der Krieger mit der imposanten Statur, war im Vergleich des gehörnten Giganten vor ihm, der ihn an den Unterarmen packte, kaum mehr als ein Insekt. Selbst der Teufel persönlich hätte sich mit dieser Plage nicht besser amüsieren können. Mit einem herablassenden Grinsen blickte der Frostdämon so tief wie möglich in die Augen seines Gegners, die von Wut und Schmerzen erfüllt waren, während sein Schwanz aufgeregt zuckte. Langsam verbog dieser sich unaufhaltsam unter der unglaublichen Kraft, die er so töricht herausgefordert hatte. Tenshinhan beschwor all seine Lebensenergie herauf um sich dem unermesslichen Druck zu widersetzen… auf keinen Fall würde er diesem Scheißkerl erlauben, ihm die Genugtuung zu geben, sich dieser Kraft zu ergeben!

Einen Moment lang schien dieser Kampf unentschieden zu sein und die Arme von Gokus Freund erhoben sich langsam. Son Gohan war unentschlossen… konnte er seinen Freund alleine lassen? Er fand seine Antwort in dem erschreckenden Anblick von Krilins fast leichenhaft graues Gesicht, das er dort sah!

Endlich ließ der Junge Piccolo, der sich erhob, und Tenshinhan alleine, um sich auf das Trio am Himmel zu stürzen. Wie hatte er das Absacken der Energie seines Freundes nicht bemerken können? Tränen drangen sich in die Augen des Kindes vor. Es war alles seine Schuld, er hatte sich blind in den Kampf mit König Cold gestürzt, ohne an etwas anderes zu denken!

Er wollte vor Wut aufschreien, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, bevor… bevor es ihm vor Überraschung die Sprache verschlug!

Vater! Sein Vater war zurückgekehrt!

Wirklich, Son Goku war plötzlich inmitten dieser Felslandschaft erschienen- Freezer war ebenso überrascht!

Im Angesicht des Wesens, das er mehr hasste als alles andere, löste der Tyrann den Griff um seine zwei Opfer. Knapp dem Tod durch Ersticken entronnen, beinahe schon tot, fiel Krilin wie ein Stein zu Boden. Ebenso verwundert über diese überraschende Wende brauchte Yamchu eine halbe Sekunde, um seinem Freund zu Hilfe zu kommen und ihn abzufangen, bevor er auf dem Boden aufschlug.

„DU..!!!“

Der ganze Hass der Welt schwang in diesem unheimlichen Grollen mit, während sich das halb metallische Gesicht des Tyrannen in einem Knurren verzog, das er nicht zurückhalten konnte. Ebenso nicht zurückhalten konnte er ein Zittern in seinem Körper, ausgehend von seinem kybernetisch rekonstruierten Kopf über seinen steifen metallischen Schwanz bis zu den Fäusten, in denen spasmische Zuckungen einige Gelenke zu bersten drohten.

Gohan konnte sich nicht bewegen. Wie gerne wäre er zu seinem Vater gestürmt und sich in seine lange abwesenden Arme gestürzt, aber etwas hielt ihn davon ab.

In diesem Augenblick hallte ein trockenes Krachen über das stille Schlachtfeld, gefolgt von einem lauten Schmerzensschrei. Es waren die Knochen von Tenshinhans Unterarmen, die endlich dem Druck nachgegeben hatten. Ein kurzer brutaler Ruck von Colds Handgelenken war ausreichend gewesen.

Der dreiäugige Krieger fiel auf die Knie und konnte einige Tränen nicht mehr zurückhalten, die über sein Gesicht strömten. Er schrie wieder, dieses Mal aber vor Wut!

Von dieser Reaktion überrumpelt, löste der Gigant den Druck an den seltsam verbogenen Armen unter seinen Händen etwas. Indem er den Schmerz ignorierte, rappelte sich Gokus ehemaliger Rivale wieder auf die Beine. Mit jeder Sekunde verstärkte sich sein Herzschlag, als er weiter versuchte, den Schmerz zu verdrängen, der seinen Oberkörper praktisch lähmte.

Weiter oben schienen alle die Ankunft des so lange erwarteten Kämpfers schon vergessen zu haben. Yamchu, der sich am Boden seine Freund kümmerte und sich fragte, wohin er fliehen sollte… und wer seine Hilfe wirklich brauchen könnte?

Son Gohan wollte die offensichtliche Wahrheit nicht glauben!

Ein Kreischen reinsten Hasses entfuhr Freezer, während Yamchu sich brüllend auf ihn stürzte. Er schrie sich die Lungen aus dem Leib. Zu spät, der Angriff der weißen humanoiden Echse löschte die Person in dem orangenen Kampfanzug in einem Augenblick aus!

Er war dermaßen von dem Wunsch nach Rache und der Genauigkeit seines Schusses gefangen, dass Freezer überhaupt nicht damit rechnete, von einem Angriff dieses Wurmes getroffen zu werden, der auf ihn zugesprungen kam!

„Arschloch!!“

Son Gohan fühlte ein Schaudern über seinen Körper laufen, während es ihm die Kehle zuschnürte… er begriff sofort, dass hinter dieser Beleidigung tiefe Trauer stand.

Yamchus Augen weiteten sich vor Staunen. Er hatte alles in den Schuss gelegt, als er seinem Freund zu Hilfe gekommen war, noch nie hatte er eine solch mächtige Sokidan abgefeuert! Aber nachdem sich die Wolken der Explosion verzogen hatte, sah er, dass sich sein Ziel nicht einmal einen Millimeter bewegt hatte!

Freezer wurde zornig. Wie konnte er es wegen, ihn in diesem Moment zu stören?!

Dieser Energieschuss war nur eine Warnung für den Super Saiyajin gewesen, er wird ihm sicherlich ausgewichen sein… aber wo war dieser goldene Krieger? Dieser Idiot musste sich nach dem Einschlag irgendwo versteckt halten, es gab keine andere Erklärung! Was für eine Arroganz, einfach so unter seiner Nase aufzutauchen, und das auch noch in seiner schwächeren Form!

Vor Angst beinahe gelähmt hatte Yamchu kaum Zeit zum Reagieren: „Urgh… fahr‘ zur Hölle, du Abschaum!!“

Aber der dünne Energiestrahl traf nur dünne Luft.

Gohan hatte Yamchu gerade noch rechtzeig zu Boden gerissen, um ihn aus der tödlichen Schussbahn zu bekommen. Gokus Sohn konnte aber nicht mehr reagieren, als eine weiße Hand ihn am Haar packte und ein Zeigefinger sich auf seine Schläfe richtete.

„Zeig dich, oder ich beginne mit ihm!!“

Am Boden würdigte Cold dem plötzlichen Erscheinen des Rivalen seines Sohnes keine Aufmerksamkeit. Das Verhalten seines eigenen Gegners war viel zu interessant.

Er schien ein Martyrium zu durchleiden und presste seine Stirn gegen die immer noch gefangenen Arme. Mit zwei gebrochenen Armen in seinem solchen Schraubstock war das auch kein Wunder, aber statt Ruhe zu geben und sich wie andere Schwächlinge zu einem Ball zusammenzurollen und zu heulen, hörte dieses Wesen nicht damit auf, seine Muskeln anzuspannen! Bis ihm… bis ihm… Wie bitte?!

Der König konnte es nicht glauben! Es schien fast so, als würde dieser Erdling seine Schulterblätter herauspressen? Hatte ihn der Schmerz wahnsinnig gemacht?

.

Piccolo beschloss, Tenshinhan machen zu lassen. Soll seine Mühe Früchte tragen. Der Vater von Freezer schien im Moment den Kampf nicht beenden zu wollen und er musste so viel Energie sammeln wie möglich.

Endlich… er dachte, er hätte endlich Zeit zum Durchatmen, als er sich eines weiteren Dilemmas bewusst wurde! Was hatte sich dieser Dummkopf Goku nur dabei gedacht? Wenn es so weiterging, würden alle getötet werden, und sein Sohn würde der erste auf der Liste sein!

In einer halben Sekunde hatte sich ein eiserner Griff um den Kopf des gefangenen Kindes gelegt. Zeitglich konnte Freezer das Drücken zweier Energiefinger in seinem Nacken spüren. Dieser namekianische Bastard war schnell!

Im selben Moment ließ ein befreiender Schrei Cold beinahe seinen Griff lösen. Aber es war nicht nur die Überraschung, die ihn einen Schritt zurückdrängte! Kurz zuvor hatte sich Tenshinhan erhoben, sein Gesicht vor Schmerz und Entschlossenheit verzerrt, und zwei Arme waren aus seinem Rücken gewachsen!

Bevor sich der Alien von dieser Überraschung erholen konnte, wurden ihm vier Finger brutal in seine Augen gerammt und blendeten ihn kurz. Aus Reflex hatte er seine Arme vors Gesicht gehoben… Tenshinhan war endlich frei!

Freezer schrie vor Frust: „Du bist nicht der, auf den ich warte!!“

Piccolo hatte keine Zeit zu Antworten. Bevor er seinen Mund öffnen konnte, hatte sich ein biegsamer Schwanz um sein Sprunggelenk gewickelt und ihn in einem beeindruckenden Einschlag zu Boden geworfen. Ein Todesball folgte dem grünen Krieger bei seinem Fall und explodierte im selben Moment, als er den Boden berührte.

Man hatte ihn in diesem Augenblick der Unaufmerksamkeit am Bauch getroffen. Der wütende Gohan wusste gut, wo man einen offenen Gegner traf!

„Dreckiger Affe!“

Diese Beleidigung erklang zeitglich mit einem brutalen Treffer, der den Jungen beinahe durchschlug. Unter dem Einfluss seiner Wut hatte sich Freezer nicht zurückgehalten und kurz vergessen, dass der Junge ihm als Geisel gegen seinen gefährlichsten Feind dienen sollte.

Nun meinte Yamchu, der auf seine Gelegenheit gewartet hatte, dass sein Moment gekommen war. Das laute „Haaa!!“ seiner Kamehameha erklang nur Sekundenbruchteile bevor sie schon auf sein Ziel zugeschossen kam. Ohne seine Konzentration zu schwächen schaffte es der ehemalige Bandit es, seinen Energiefluss konstant zu halten. Er selbst war von seiner Leistung überrascht, aber Rachedurst und Entschlossenheit brachten seine wahre Kraft ans Tageslicht.

Aber obwohl Freezer direkt von dieser Energiewelle getroffen wurde, packte ein eiskalter Griff Yamchus Kehle. Im nächsten Augenblick fühlte Bulmas Freund wie gelähmt, wie er gegen seinen Willen in die Luft gehoben und sein Angriff abgebrochen wurde.

Gohan war wieder aktiv, auch wenn Blut aus seinem Mundwinkeln tropfte und sein Herz vor Zorn war… er fror ein, als der außerirdische Massenmörder seinen grausamen Blick auf ihn gerichtet hatte und ein bösartiges Grinsen seine Lippen umspielte. Sein blutrünstiger Blick wanderte von dem Kind zu dem Mann, den er nun als Geisel festhielt… seine rechte Hand ausgestreckt und leicht geschlossen… Yamchu brüllte vor Schmerz auf, als er einen immensen Druck fühlte, der aus seinem Inneren zu kommen schien.

Das Monster schenkte Gohan nun einen mehr vorwitzigen Blick, als er mit honigsüßer Stimme meinte:

„Ich bin sicher, das bringt sehr angenehme Erinnerungen zurück, glaubst du nicht?“

Die Erinnerung an Krilins gefolterten Körper und dessen Tod trieben neue Tränen auf das Gesicht des Jungen; sein Tonfall aber glich mehr einer Drohung als einer Bitte.

„Lass ihn sofort los!!!“

Freezer gab ein steifes Kichern von sich, bevor er in semselben Ton weitersprach: „Ich werde bis drei zählen… wenn dein Papa sich bis dahin nicht gezeigt hat…“ Ohne den Satz zu vollenden begann er mit harter Stimme den Countdown und schloss dabei seine Faust immer mehr.

„EINS!“

Das Körper seines unglücklichen gefangenen begann sich aufzublähen…

„ZWEI!!“

Das Geräusch eines Sprunges erklang- aber dabei handelte es sich nicht um Son Goku, der wie erwartet vor Yamchu auftauchte, sondern ein blutbedeckter und zu Tode entschlossener Piccolo! In seinem Mund blitzten seine typischen Fangzähne der namekianischen Krieger auf, als ein tiefdunkler Blick in seinem hasserfüllten Augen erschien.

„Du bist wirklich viel dümmer als ich gedacht habe!!“

Die Augen des Aliens verengten sich zu Schlitzen und zeigten zeitig den Effekt dieser Beleidigung. „Willst du also seinen Platz einnehmen? Keine Ungeduld, du kommst an die Reihe, sobald ich meine Rechnung mit diesem Affen beglichen habe!“

Dieses Mal erklang die Stimme eines wütenden Kindes: „Piccolo hat Recht! Du kapierst rein gar nichts!!“

Ein Gefühl der Zweifel kroch in ihm herauf, als Freezer dem halbwüchsigen Kämpfer einen fragenden Blick zuschoss. „Und was soll das sein, dass ich anscheinend zu begreifen nicht im Stande bin?“

Ein Strom Tränen ergoss sich über das Gesicht Gohans, als er sich abmühte, klar und deutlich zu sprechen:

„Mein Vater ist noch nicht hier… es war Pual, den du getötet hast, du Monster!!“

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