DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

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Teil 1 :123456789
Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233
Teil 4 :343536
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 26.

Die seismischen Erschütterungen dieses titanischen Kampfes rief in mehreren Städten- selbst viele hundert Kilometer vom Epizentrum entfernt- eine Massenpanik hervor…. Hysterisches Geschrei machte dem Krachen und Rumoren der zusammenbrechenden Gebäude Konkurrenz. Die beiden Kämpfer verfolgten sich mit einer Geschwindigkeit, der kein menschliches Auge folgen konnte. Nur eine Handvoll privilegierter Kämpfer konnten die Macht jedes Schlages abschätzen, und selbst die wären gerade lieber woanders. Sogar die, welche Zeugen der Kraft Freezers gewesen waren, hatten dicke Schweißperlen auf der Stirn. Sie konnten die immer neuen Spitzen in der Kraft des interstellaren Imperators nicht ignorieren, der es ihm immer wieder erlaubte, sich anscheinend ziemlich mühelos gegen den Super Saiyajin zu behaupten.

Grinsend und mit glänzenden Augen hielt Son Goku plötzlich inne. Instinktiv tat es ihm sein Gegner gleich. Beide schwiegen einige Momente lang, ohne ihre Deckung zu senken und beruhigten ihren Atem, ohne es dem anderen zu zeigen. Sowohl die fleischfarbene als auch die violette Haut waren voller Blessuren und kleinen Kratzern, die beim Kontakt mit dem Schweiß brannten, der den beiden Kriegern durch die Anstrengung im Gesicht stand. Ein zufriedenes Grinsen huschte über die Lippen des gehörnten Giganten:

„Ich war damit einverstanden, Freezer auf seinem Rachefeldzug zu folgen, um mit eigenen Augen die Macht des niederen Wesens zu begutachten, welches sich so gegen ihn behaupten konnte. Ich muss zugeben, ich bin nicht im Mindesten enttäuscht. Du hast wirklich enormes Potential, auch wenn ich nicht begreifen kann, wie du, der Sohn eines einfachen Primaten, ein solches Niveau erreichen konnte. Du solltest mein Angebot von vorhin noch einmal überdenken…. Ich biete es dir immer noch an und es ist immer noch in Reichweite! Überlege es dir noch einmal. Ich biete dir das ganze Universum auf dem Silbertablett an, so etwas kannst du doch nicht einfach ablehnen!“

„Dein Angebot interessiert mich immer noch nicht… das Universum, das habe ich schon hier, um mich herum, und ich bin damit sehr zufrieden!“

Während er sprach, musterte Goku schnell seine Umgebung, um seinen Standpunkt klarzumachen. Ihm lief ein kalter Schauer über den Rücken, als er plötzlich den Schaden erkannte, den sein Kampf gegen den königlichen Gegner bisher verursacht hatte. Ein Hauch Trauer verdunkelte die Mine des Super Saiyajins. Er hatte sich von der Aufregung des Kampfes ablenken und davontreiben lassen und vergaß dabei die direkten Folgen seiner Kraft. Cold bemerkte diese Veränderung natürlich und das ließ sein Grinsen nur noch weiter wachsen.

„Also sorgst du dich wirklich um diesen kleinen Planeten? Sehr interessant!“

In dem Schrei, in dem der Goldene Krieger darauf antwortete, war hingegen kein Hauch von Amüsement; seine Mine war plötzlich beinhart:

„Ich werde nicht zulassen, dass du diesen Planeten zerstörst!!!“

Mit andauernden Gekicher nahm Cold wieder seine Kampfposition ein, sein Blick war finster wie die Nacht. Er sprach weiter: „Dein Übermaß an Selbstbewusstsein überrascht mich nicht. Eine allgemeine Schwäche deiner Rasse… nervig, um es so zu nennen. Aber so lange sie Freezer dienten, habe ich sie gewähren lassen…“

Son Goku knurrte wieder: „Von dem, das ich gehört habe, waren sie deinem Sohn immer treu gewesen… warum also?“

Das Grinsen des Monarchen zerfiel und sein Blick wurde grausam: „Eine Person meines Ranges benötigt keine Erklärung! Sein Wille ist gottgegeben und seine Beschlüsse sind Gesetz! Die Würmer, über die er herrscht, brauchen nicht mehr zu wissen!“

Die Arroganz blähte seinen Brustkasten auf wie ein Kampfhahn. Langsam schritt der Alien zu seinem Gegner. Er leistete sich sogar den Luxus, seine Hände hinter seinem Rücken zu verschränken, als er langsam um den Saiyajin herumging. Dieser hielt seine Deckung oben und folgte ihm aufmerksam mit den Augen, ohne seinen Kopf zu bewegen. Der Monarch sprach in einem übertrieben freundlichen Ton und musterte ihn wie ein Matador vor der Vorstellung. Goku zuckte unwillkürlich zusammen, als der Gigant neben ihm plötzlich seine riesige Hand auf die Schulter legte, als wollte er dessen Härte prüfen.

„Siehst du? Das ich echte Macht! Und ich gebe dir die Möglichkeit, sie mit mir zu teilen…“ Als der Super Saiyajin antworten wollte, unterbrach ihn Cold, indem er seinen Zeigefinger hob, noch bevor er beginnen konnte: „Ich weiß! Du bist nicht interessiert… aber wir können verhandeln.“

Sich dessen bewusst, dass er die Aufmerksamkeit seines Objektes der Begierde erhaschen konnte, legte er wieder seine Hand auf die Schulter, aber dieses Mal sah er ihm ins Gesicht. Diese Geste schien etwas zu freundlich, beinahe possessiv und beschwor einen Funken Abscheu in den Augen des Saiyajins hervor, als er sich ihm zuwandte. Auch wenn ihm die Absichten von Freezers Vater unbekannt waren, wollte er sie eigentlich nicht erfahren. Aber er hatte ihm vorhin eine ähnliche Verhandlungspause gegönnt, also wäre es unfair, ihm diese zu verneinen. Aber war diese Hand auf seiner Schulter nicht eine gewaltige Provokation?

„Ich gebe dir den dringenden Rat, deine Hand von meiner Schulter zu nehmen. Ich gehöre dir nicht!“

Die beiden Hörner schwangen in einem tosenden Gelächter auf und ab. Schnell richteten sich seine Augen aber wieder auf den Saiyajin, der es wagte, mit ihm so zu sprechen als wären sie gleichwertig. Seine Mund war von einer Grimasse aus Lächeln und Drohung verzerrt.

„Noch nicht…“

In seinem improvisierten Bunker aus Resten der zerstörten Landschaft flüsterte Krilin dem großen Namekianer zu: „Und? Was machen die jetzt? Warum haben sie plötzlich aufgehört?“

Piccolo antwortete ihm finster, ohne seinen Blick von den beiden Kriegern abzulenken: „Cold versucht immer noch, Son für seine Dienste zu rekrutieren. Aber wenn ich mitbekommen soll, das jetzt passiert, solltest du besser still sein!“

Die Mine des Freundes des Saiyajins erhellte sich voller wissender Ironie: „Hah… das kann er lange probieren! Dummkopf! Das wird ihn auch nicht retten!“

In der entgegengesetzten Richtung war ein anderer Zeuge lange nicht so zuversichtlich wie Krilin. Er musste sich auf die Lippen beißen, denn Ungeduld und Wut ließen ihn knurren wie ein blutdurstiges Tier. „Dieser Depp lässt sich wieder austricksen! Der Typ sieht direkt vor dir, ungedeckt… mach schon! TÖTE IHN!!!“

Was der Prinz der Saiyajins einfach nicht begreifen konnte, war es, dass der Sohn von Bardock zwar wie alle Saiyajins ein geborener Krieger war, aber kein Mörder. Er würde Cold nicht umbringen, so lange er eine Wahl hatte. Das war aber dem Namekianer voll bewusst, und das machte ihm zunehmend Sorgen.

Cold hielt dem bedrohlichen Blick des Super Saiyajins noch einige Sekunden stand, bevor er mit einem kleinen Grinsen seine Hand zurückzog.

„Wie wäre es mit einem Deal?“

Schlagartig verschwand alle Bedrohung von Gokus Blick und er hob vor Überraschung das Kinn, ohne sich verstellen zu wollen. „Ein Deal?“

Wieder konnte der Monarch das für seine Rasse typische Kichern nicht zurückhalten. Die Natur seines Gegners überraschte ihn immer wieder aufs Neue. Ein sehr seltsamer Saiyajin… mit Schwächen, die man sofort korrigieren musste. Aber die aktuelle „Drohung“ amüsierte ihn und die Entdeckung, dass er diesen außergewöhnlichen Krieger so einfach manipulieren konnte, war eine Genugtuung. Seine Freude fand seinen Ausdruck in seiner Schwanzspitze, die frenetisch auf- und abhüpfte.

„Natürlich! Ich bin nicht dieses gefühllöse Monster, für das du mich hältst! Ich kann auch meine gnadenvolle Seite zeigen. Das also wäre mein Angebot: Wenn du mich dreißig Sekunden am Boden festhältst, verschwinde ich von diesem Planeten und verspreche, nie wieder zurückzukehren. Aber wenn ich dich dreißig Sekunden unterwerfe, schwörest du, dass du mit mir mitkommen wirst und mit treu dienst, so lange ich es will…“ König Cold wartete einige Sekunden, bevor er fortfuhr; er sah, wie sich das Gesicht Son Gokus erhellte. „Ein ehrlicher Vorschlag, meinst du nicht?“

Das charakteristische Pfeifen der aufbrausenden Aura eines Super Saiyajins ertönte und verriet den Grad der Ungeduld dieses Teilnehmers an seiner nächsten Herausforderung.

„Ich denke, das ist eine exzellente Idee, mach dich bereit für…“

Aber bevor der Krieger in der asymmetrischen Rüstung seinen Satz beenden konnte, schoss schon das ominöse Schwanzende durch die Luft und rollte sich um seine Sprunggelenke. Im nächsten Augenblick wurde er schon durch die Luft geschleudert, als er protestierte:

„HEY!!!“

Eine Faust pfiff knapp an seinem Gesicht vorbei, der er gerade noch ausweichen konnte und deren Schockwelle einen Felsen auf seinem Weg zerstörte. Ein weiterer Schlag kam von der anderen Seite auf ihn zugeschossen, dem Goku ebenfalls auswich. Cold bemerkte wie nebenbei:

„Von Regeln habe ich nichts gesagt!“

Der dritte Schlag wurde von der Hand des wieder erhobenen Kriegers abgeblockt. „Nur ein Sieg und du wirst…“

Ein kräftiger Haken traf den Alien und schnitt ihm unsanft das Wort ab, gefolgt von einem weiteren und am Ende von einem Kniestoß, der ihn dem Atem stocken ließ. Ein weiterer Schlag nutzte die Gelegenheit und traf die Hand, mit der Cold Goku gefangen hielt und damit befreite er sich. Er war entschlossen, jeden Vorteil gegen diesen außergewöhnlichen Gegner für sich zu nutzen, also schlug ihm der Goldene Krieger mit voller Wut in dessen Gesicht.

„Ich mag keine Betrüger!“

Geblendet und von dem Druck überwältigt überlegte Cold kurz, ob er die Hände von seinem Gesicht nehmen und dessen Hände packen wollte, aber das Ki des Saiyajins war zu grell… in seinem Kopf tickte der Countdown unbarmherzig herunter. Sich besiegen und demütigen zu lassen stand außer Frage. Als Goku die Veränderung in der Luft bemerkte, war es schon zu spät, die Spitze dieses verdammten Schwanzes hatte sich schon um seinen Nacken gewickelt! Er hatte nicht die Zeit sich zu befreien, da hatte ihm diese Extremität schon zu Boden geworfen.

Cold richtete sich wieder auf. Aber entgegen seiner Erwartungen konzentrierte sich Goku nicht auf seinen Schwanz, um sich zu befreien. Stattdessen packte er den langen Schwanz mit beiden Händen und ließ den imposanten gehörnten Giganten zusammensinken. Dieser konnte seinen Fall nicht zu Ende beobachten, da traf ihn schon eine Energiekugel. Der Überraschungseffekt und der Schock verlor er komplett die Kontrolle über den Griff um seinen Gegner.

Im nächsten Augenblick war Son Goku wieder auf den Beinen und wartete mit einem siegessicheren Grinsen darauf, dass sich sein riesiger Gegner ebenfalls erhob.

„So einfach wird das nicht!“

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