DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

Nächste Seite in : 8 Tagen, 13h


Teil 1 :123456789
Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233343536
[Chapter Cover]
Teil 1, Kapitel 7.

Bulma streckte sich mit einem Seufzer… Sie sehnte sich so nach einer Zigarette! Aber seit Jahren war es immer schwieriger geworden, diese wertvollen Tabakstangen zu beschaffen… manchmal brachte Trunks ihr einige von der andren Seite des Planeten einige mit… aber- welche Überraschung!- er vergaß sie auch regelmäßig.

Sie lächelte dünn… er hatte ja Recht, es ist eine extrem ungesunde Angewohnheit.

Schade… dann musste eben eine gute alte Tasse Tee herhalten. Auch das wurde ein immer selteneres Ereignis, und ihr Sohn war direkt zu der Quelle geflogen… überall auf der Welt hatten unheilbare Optimisten versucht, trotz der Massenmorde und Zerstörungen der beiden Cyborgs ein weitgehend normales Leben zu führen. Aber mittlerweile hatten sie sich auf der ganzen Welt ausgebreitet. Aber die Menschheit hatte sich noch nicht ganz diesem tödlichen Wahnsinn ergeben, der sie immer schneller so brutal dezimierte.

Bulma war tief in Gedanken versunken, als sie sah, dass das Wasser schon kochte. Sie wusste, dass sie und Trunks privilegiert waren. Zwischen der zuverlässigen Ausrüstung ihres Erfinder-Vaters, wie ein unabhängiger Generator, der Strom für diesen Wasserkocher oder für den Computer lieferte, zum Beispiel… und die einzigartige Mobilität des jungen Halbsaiyajins… sie hatten sich ein halbwegs komfortables Leben erhalten können.

Natürlich hatten sie versucht, auch die nahe lebenden Überlebenden mitzuversorgen, oder allen irgendwie zu helfen. Aber ihre Möglichkeiten waren immer begrenzt… es gab so viele Notleidende auf dieser Welt!

Die junge Frau zuckte zusammen. Verdammt! Sie hatte das Wasser im Wasserkocher ganz vergessen… nun musste sie wieder von vorne anfangen.

Aber im selben Moment, in dem sie den Knopf drückte, verlor sie sich wieder in ihren Gedanken. Wie lange müsste sie noch warten? Diese Drei Stunden waren reinste Folter!

Bilder, Geräusche und Erinnerungen an die vergangenen Kämpfe hallten in ihrem Geist wider… sie erzitterte…drei Stunden hier… in wie vielen Stunden könnten sie dort drüben diese beiden Monster erledigt haben?

Sie lächelte amüsiert. ‚Hier‘ und ‚dort drüben‘… seltsame Ausdrücke, um die beiden Zeitlinien auseinanderzuhalten… aber es war ja auch nicht natürlich, so über die Zeit zu denken… als eine Dimension, in die man reisen konnte…

Der Gedanke an Trunks‘ Reise brachte sein Bild wieder in ihre Gedanken. Sie stellte sich ihn mit seinem Vater und seinen Freunden vor, und diese Vorstellung brachte eine Welle von Gefühlen in ihr hervor. Die Trauer über die Abwesenheit ihres Sohnes… die Erinnerung an ihren verstorbenen Lover… die Wärme der dahingeschieden lächelnden Freunde… die surreale Hoffnung, endlich das Ende dieses furchtbaren Alptraums erleben zu können… und dann diese Angst… die Todesangst, die sie wie ein hungriger Wolfe verfolgte. Die Angst, das bisschen zu verlieren, was ihr noch geblieben war… die Angst vor dem versagen dieses wahnsinnigen Abenteuers.

Bulma riss sich zusammen und unterdrückte ein weiteres Zittern… sie benötigte den Trost dieser Tasse Tee sofort!

Raah!! Das kann nicht sein! Sie hatte den Siedepunkt wieder verpasst! Und das Wasser war wieder still… schade. Muss auch so gehen.

Sie beschloss, das nun nur warme Wasser in die Tasse zu gießen und sich dann wieder vor ihrem Computer niederzulassen. Da sie eh warten musste, was ‚dort drüben‘ passiert war… dann konnte sie ja auch derweil nach ‚irgendwo anders‘ reisen zu Son Gohan… so konnte sie das ‚hier‘ vergessen… ‚hier‘ war einfach zu unvorhersehbar!

Son Gohan beobachtete die beiden Monster, die offensichtlich kurz davor waren, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Sie waren bedrohlicher als je zuvor, starrten sich an und hatten ihre langen Arme mit ihren Klingen in die Luft gestreckt…

Plötzlich erklang Babidis Stimme und überraschte alle Anwesenden. „Yakon, du vergisst deine Mission, die ich dir anvertraut habe!!“

Die Monster und der Krieger sahen zeitgleich auf, um die Dunkelheit nach dem Magier abzusuchen, der aber unsichtbar blieb.

„Genau, Meister…“, protestierte Yakon. „Wenn ich sie die Energie nehmen lasse… bleibt für Euch nichts mehr übrig!!“

Ein Moment der Stille folgte und ein nachdenkliches Knurren, dann antwortete Babidi: „Hhm… da weiß ich was.“

Ein unmenschliches Grollen ließ Gohan zusammenzucken, er musste seine Ohren zuhalten und schnitt vor Schmerz eine Grimasse. Merkit hatte aufgeschrien und fiel wie ein nasser Sack zu Boden, wo sie sich einige Sekunden lang wand. Einen Augenblick später waren alle Wut, alle Panik und Schmerz wie weggeblasen… mit einer seltsamen Ruhe stand Merkit wieder auf, während auf ihrer Brust nun auch ein großes M-förmiges Zeichen erschienen war.

Mit neuer Gehorsamkeit erbot sie dem kleinen Gnom ihre Ehrerbietung: „Ich stehe zu Euren Diensten, Meister…“

Der junge Erdenbewohner begriff nun den Horror dieses Symbols… diejenigen, die es trugen, dienten diesem feigen Hexer nicht aus freien Stücken… es schien eher so, als würde er sie ‚besitzen‘. Er dachte an eines Szene vor diesem Kampf: als Babidi ihn konzentriert angestarrt hatte. Keinen Zweifel, er hatte versucht, ihn ebenfalls zu rekrutieren. Und auch Pui-Puis Worte kamen ihm in den Sinn: „…gibt es Sterbliche, die in ihrem ganzen Leben noch nie gestohlen haben, betrogen, vergewaltigt, gefoltert oder als Lust getötet, oder sonst irgend eine böse Tat???“ Wäre es möglich, dass er es geschafft hatte, die negativen Dinge auszunutzen, die die meisten Wesen in sich trugen?

Dieses Individuum war wirklich ein wandelnder Alptraum und die Notwendigkeit, es loszuwerden, gewann immer mehr an Priorität.

Son Gohan wollte nicht mehr länger warten.

Ohne Vorwarnung löschte er seine Aura, um in dem pechschwarzen Himmel über seinen beiden Gegnern zu verschwinden. Merkits seltsame Fähigkeit war besorgniserregend genug, um des Risiko minimieren zu wollen… da diese Kreaturen von einem Planeten ohne Lichtquelle stammten, war es eher unwahrscheinlich, dass sie fliegen konnten… und in welchem Himmel? Ohne seine verräterische goldene Aura… würden sie sich schwer tun, ihn zu finden. Er konnte Yakons panische Stimme vom Boden heraufdringen hören.

„Komm zurück, du Feigling! Du kommst eh nicht weit!“

Bingo! Gohans These entpuppt sich als richtig. Weder der Bruder noch die Schwester konnten ihm folgen... sie konnten ihn aber noch orten. Er verharrte einige Zeit stumm und dachte über die beste Strategie nach.

„BABIDI!!!“, rief er dann.

Sein Ruf verhallte ohne Antwort.

Der junge Saiyajin streckte seinen Arm in Richtung Boden aus. Er schoss drei Energiebälle ab; diese drei Feuerbälle verloren sich in der undurchdringbaren Nacht, bis er die Geräusche der entfernten Explosionen am Boden hören konnte.

„Dummkopf…! Du hast uns verfehlt! Du kannst uns nicht sehen, aber wir sehen dich perfekt!“, lachte Merkits Stimme auf.

Ein dünnes Grinsen umspielte Gohans Lippen. Auch wenn diese Monster ihn sehen konnten, es war egal. Im nächsten Augenblick sausten ein Dutzend konzentrierter Energiestrahlen aus seinem Zeigefinger in Richtung Boden. Er musste sie nicht sehen können, er fühlte, wie sie anfangen mussten herumzuspringen, um diesem plötzlichen tödlichen Regen aus Energiestrahlen auszuweichen.

„Ich brauche meine Augen nicht, um euch zu finden“, rief er. „Babidi! Bring mich sofort zurück oder ich zerstöre das, was von deinem Schiff noch übrig ist!“

Es war aber Yakon, der auf die Herausforderung al erstes reagierte. „Danke für dieses Festmahl! Du hast Recht, zerstöre das Tor und du bist für immer hier gefangen… Und du kannst nicht für immer hier bleiben!“

„Du kannst den Boden nicht sehen“, lachte Merkit.

Zuerst war Gohan überrascht. ‚Danke für das Festmahl‘? War es möglich, dass sie die Fähigkeit besaßen, die Energie von Angriffen zu absorbieren, genauso wie das Licht seiner Aura? Unmöglich war es nicht. Es hatte ihm sogar den Anschein gemacht, dass sie zu seinen Schüssen hingerannt sind, anstatt ihnen auszuweichen.

Dann lächelte er… dann würde es nicht schwer sein, sie auszutricksen!

Er streckte seine rechte Hand aus und schoss vier Feuerbälle in Richtung Boden. Er zielte genau… und wirklich, er fühlte, wie die beiden Kreaturen dorthin liefen. Nun waren sie Seite an Seite… Perfekt!

Der junge Mann konzentrierte sich und hob seine Hände zur Stirn. Er murmelte etwas und motivierte sich selbst mit einem Kampfschrei, dann streckte er seine Hände vor sich aus. „MASENKO!!!“

Wie geplant liefen die Monster los. Yakon war schneller. Er öffnete sein großes Maul und begann, die sehr konzentrierte Energie zu schlucken. Bis Gohan seinen Strahl noch mehr sammelte und ihn dünner machte. Der Körper von Babidis Sklaven konnte die Dichte und Härte des Angriffes nicht mehr aushalten, den er von Piccolo gelernt und mit der Power des Super Saiyajins aufgeladen hatte. Er drang durch Yakon und traf dann Mekrit, die überrascht dasselbe Schicksal ereilte.

Zu einfach! Diese Monster waren dann doch relativ einfach zu besiegen gewesen.

Gohan fühlte in seinem Herz einen Stich. Diese Kreaturen waren ja nicht dafür verantwortlich. Aber er musste eingestehen, die Menschheit konnte sich zwei solche Alpträume nicht leisten. Die „Vegeta-Art“ war die richtige Wahl, und er musste damit weitermachen, egal um welchen Preis!

Nach einer langen Pause der absoluten Stille war es Babidi selbst, der den Kämpfer rief und ihm damit bestätigte, dass seine Taktik die richtige war. Anscheinend war der Gnom immer noch darauf erpicht, die Zerstörung dieses Musters am Boden zu verhindern. Seine Stimme verriet eine gewisse Genervtheit.

„Du bist sehr stark, aber nicht besonders schlau… du hättest dem Vorschlag des armen Yakons folgen sollen und zum Boden fliegen… wenn du ihn zerstörst, bist du für immer auf diesem Planeten ohne Licht gefangen… nur die hier geborenen Kreaturen können hier überleben!“

Nach der Niederlage seines Lakaien hatte der Gnom keinen Grund, um ihn noch länger hier warten zu lassen, wenn nicht um Zeit zu schinden! Was könnte er planen, er und Dabra?

Aber es stand außer Frage, ihm die Regeln diktieren zu lassen! Gohan nahm einen tiefen Atemzug und setzte alles auf eine Karte: „Das ist deine letzte Chance, Babidi! Du hast wohl vergessen, dass ich ein Saiyajin bin. Auch wenn es mich etwas Zeit kostet, werde ich problemlos zur Erde zurückfinden. Ich zähle jetzt bis drei… EINS!“

Er ließ eine Sekunde vergehen… es war gut, wenn er dem Gegner einen Augenblick zum Nachdenken gönnte… um Für und Wider abzuwägen… und er hoffte, dass er keine Ahnung hatte, was ein Saiyajin wirklich war. Dann schuf er in seiner Hand einen Energieball, den er auf den Boden richtete.

„ZWEI!“

Son Gohan musste nicht weitermachen. Einen Sekundenbruchteil später verschwand die Finsternis wie durch Zauberhand und das grelle Licht der Erde blendete ihn und zwang ihn dazu, seine Augen zu schließen. Er benötigte einige Minuten, damit sich seine Augen wieder an diese blendende Helligkeit gewöhnen konnten. Langsam gewann die Landschaft ihre Farben zurück. Er schwebte am Himmel, genau oberhalb des tiefen Loches, das einmal der obere Teil von Babidis Raumschiff gewesen war.

Aber er war alleine, keine andere Kreatur war zu sehen. Das bedeutete das? Hatte dieser seltsame Gnom seine Pläne geändert?

Eine weitere Falle? Ein noch heimtückischerer Gegner? Oder ein Zaubertrick? Von einem Wesen, das eine oder mehrere Personen binnen Augenblicken auf eine andere Welt transportieren konnte, musste man sich alles erwarten!

Was konnte er unternehmen?

Das Dilemma war immer noch dasselbe: den Rest des Schiffes zerstören und das Risiko einzugehen, auf ein weit verzweigtes Tunnelsystem zu treffen?... oder sich den Gemeinheiten dieses ekelhaften Widerlings zu stellen, der mehr als nur ein Ass im Ärmel zu haben schien?

Nach einigen Augenblicken des Abwägens feuerte Gohan seine Aura wieder an und ballte voller Entschlossenheit seine Fäuste. Dann stürzte er sich direkt auf den Grund dieses Lochs unter sich. Er landete nicht auf dem, was von dem dritten Level übrig geblieben war, sondern er zielte mit seiner Hand nach unten.

Wie erwartet öffnete sich das Muster und ließ ihn in den untersten Level vordringen. Er hatte schon lange bemerkt, dass der Zwerg jeden seiner Bewegungen streng beobachtete... und er schon bewiesen, dass er manchmal lieber nachgab als den Rest seines Raumschiffes weiter zerstören zu lassen.

Aber es war der Zeitpunkt gekommen, dem Fremden zu zeigen, dass nicht immer alles nach seinem Gutdünken ablief! Er ignorierte die stumme Einladung des Hausherrn und schuf einen explosiven Feuerball. Kaum hatte es sein Ziel getroffen, verwandelte er das ganze sichtbare Areal unter ihm zu Asche.

Als sich der Staub der Explosion verzogen hatte, entdeckte Son Gohan, dass sich zwei Stockwerke darunter ein weiterer Raum befand. Er war größer und voller Schutt. Auf einem Art Sockel ruhte die seltsame Kugel, dass der teuflische Kämpfer vorhin hergebracht hatte. Rechts daneben starrte ihn der furchtbare grüne Gnom voller Hass an. Er verbarg sich und seine wertvolle Kugel unter einer Art Schutzblase.

Etwas abseits stand der große Dabra. Keine sichtbare Wunde erklärte die seltsame Bewegungslosigkeit des Riesen. Man könnte fast meinen, er würde schlafen. Aber Gohan ahnte, dass dem nicht so war. Welchen üblen Trick könnte diese seltsame kleine Kreatur nur geplant haben, die ihn mit ihren hervorquellenden Augen am liebsten aufspießen wollte? Der Hass und die böse Energie seines verachtenswerten Herzens waren beinahe sichtbar.

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