DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

Nächste Seite in : 13 Tagen, 16h


Teil 1 :123456789
Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233343536
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 23.

Ein Doppelgänger?! Dieser verdammte Affe hatte auf der Erde ein Double?

Verwunderung, Entsetzen, Wut und Frust… tausend verschiedene Gefühle schossen Freezer durch seinen zusammengeschraubten Schädel. Sein Gehirn benötigte einige Momente, um diese Information zu verarbeiten: der Saiyajin, der vorhin auf dem Schlachtfeld erschienen war, war nicht derselbe, auf den er so lange gewartet hatte? Wie viele andere Würmer waren seinem Urteilsspruch denn noch entwischt?!

Der Sturm dieses extremen Nachdenkens schuf einen Tsunami, der in einem wütenden Aufschrei explodierte.

„LÜGNER!!!! Ich bringe euch alle um!!“

Noch während seine Worte widerhallten, schoss er schon einen beeindruckenden Energieball aus seiner rechten Hand genau auf den Namekianer und dessen Ziehsohn zu. Piccolo blieb kaum die Zeit, seine Pupillen vor Überraschung zu weiten.

Dieser gleißende Tod, der mit Hochgeschwindigkeit auf ihn zugeschossen kam und dem er niemals hätte ausweichen können, wurde von einem anderen Schuss von der Seite abgelenkt. Dieser war ebenso mächtig gewesen, wenn nicht sogar stärker.

Angestrengt wanderten seine Augen langsam zu dem Urheber dieses lebensrettenden Angriffes. Wer hier besaß noch- sich selbst ausgenommen- die Energie, um einen solchen Angriff abzuwehren? Es musste Gohan sein, er beschwor oft Überraschungen herauf. Aber nein, es war nicht das Werk seines Schülers. Neben ihm stand aber jemand mit zwei Fingern an der Stirn. Sein Vater. Na endlich!

Aber wie hatte es Son Goku geschafft, einfach so aufzutauchen, ohne dass es jemand bemerkt hatte? Übertriebene Geheimhaltung war nicht sein Stil und die Dringlichkeit dieser Situation hätte ihn kommen sollen, ohne dass er sich groß Sorgen um die Vorsicht machen konnte. Und selbst wenn er Hyper-Geschwindigkeit eingesetzt hätte, um schneller hier zu sein, hätte man seine Bewegungen zumindest bemerken müssen!

Das war nicht so wichtig. Er war endlich hier!

Immer noch von Puals Tod geschockt, schaffte es Gohan gerade noch, etwas zu murmeln, bevor die ihm so vertraute Figur ihn mit seinem Schatten bedeckte.

„Papa…“

Weiter drüben öffnete Cold seine immer noch schmerzenden Augen zu dem Krieger, der gerade erschienen war. Das also war der Wurm, der es geschafft hatte, seinen unbesiegbaren Sohn zu besiegen! Dieses Insekt sah überhaupt nicht beeindruckend aus. Nach einem kurzen prüfenden Blick zu den anderen Kämpfern kam er zum Schluss, dass die Suche nach Tenshinhan, der sich schlauerweise in den Sekunden der Blindheit versteckt hatte, warten konnte.

Der kybernetische Tyrann benötigte einige Momente, um sich wieder zu fangen. War dieser Bastard unsterblich? Wie hatte er der Explosion von Namek entkommen können? Natürlich waren es seine Detektoren, die ihn über eine gewaltige Kampfkraft informiert hatten, die sich vom Sektor 5589-R454 in Richtung der Koordinaten der Erde bewegte und daraus schloss er, dass nur er es sein konnte… wer denn sonst? Zufällig erlaubte es die Position der Rehabilitationsbasis, einen Vorsprung auf den Affen zu haben. Aber wie es dieser verdammte Saiyajin geschafft hatte, die Schockwelle des Einschlages seiner Raumkapsel zu verbergen, blieb ein Mysterium… Ohne eine spezielle Plattform dafür war ein leises unauffälliges Landen unmöglich!

Freezer verdrängte diese ganzen Fragen. Das Wie und das Warum waren jetzt unwichtig! Er war hier und die Zeit für seine Rache war gekommen! Seine Wut machte langsam Platz für eine immense Genugtuung. Der Alien wusste, dass er stärker war als jemals zuvor! Diese technischen Implantate hatten ihm nicht nur seine verlorenen Körperteile zurückgegeben, sondern ihm zusätzlich erlaubt, uneingeschränkte Kontrolle über seine wahre Kraft zu erlangen. Und seine Grenzen zu überschreiten. Er hatte es niemals für möglich gehalten, stärker zu sein als er es eh schon war! Naja, bisher war es nie nötig gewesen, die Grenzen seiner Fähigkeiten auszuloten. Die einzigen Gelegenheiten, seine ganze Kraft in einem Kampf aufzuwenden, waren vor Namek einzig Duelle mit seinen Familienmitgliedern. Und natürlich hatte keiner davon ihn je so verbissen töten wollen wie dieser unselige Saiyajin! Sie und ihre dumme Legende von diesem Millenniumskrieger. Wer hätte je gedacht, dass dahinter ein wahrer Kern steckte? Trotzdem hatte er es irgendwie geahnt, und nur aus reiner Neugierde ihren jungen Prinzen verschont. Denn er schien, als würde er überdurchschnittlich sein. Aber je älter er wurde, desto mehr wurde ihm klar, dass er falsch gelegen hatte. Ja, er war ein erstklassiger Kämpfer, aber nichts wirklich Außergewöhnliches. Er war weniger effizient als seine beiden Assistenten. Und trotzdem… seine Fortschritte auf Namek waren ziemlich verwirrend gewesen!

Gokus Erscheinung brannte sich in Freezers wütende Augäpfel. Wie verschieden war er zwischen dem Beginn ihres Kampfes und dessen unerwarteten Endes gewesen… Welch seltsames Geheimnis verbarg sich hinter der armseligen Erscheinung dieser Affen?

Am Ende hatte Zarbon ihm einen wirklich guten Rat gegeben. Diese niederen Wesen hätten nur Probleme gemacht, wenn sie zu zahlreich geworden wären. Die Vorstellung einer Armee von Superkriegern machte ihn krank, auch wenn er sonst eher selten beeindruckt war. Dieser Abfall, der ihn gerade anstarrte, hatte es geschafft, in ihm ein Gefühl heraufzubeschwören, dass er bisher noch nicht kannte: Angst.

Dafür würde er bezahlen… und das ordentlich! Dass seine ganzen Freunde extra zu ihm gekommen waren, war sehr gut.

Mit einem Schlag gewann der Außerirdische seine Arroganz zurück und freute sich schon im Voraus über die Schreie der Verzweiflung, die bald schon in den Himmel dieses verdammten Planeten steigen würden. Er warf dem Riesen am Boden einen kurzen Blick zu. Der König würde wieder stolz sein auf seinen Sohn!

„Ich übernehme das, Vater. Ich hoffe, du genießt das Spektakel!“ Dann blickte er wieder auf das Wesen in der seltsamen dunklen Rüstung, das ihn mit seinem armseligen zerzausten haar beinahe ärgern wollte. „Du bist also hier..“

Der arrogante Affe antwortete ihm mit einer entwaffnenden Einfachheit: „Wie du sehen kannst, bin ich das.“

Wenn er diesen Moment wirklich genießen wollte, musste er seine Überlegenheit demonstrieren, also fuhr Freezer mit geschlossenen Augen fort, ein stolzes Lächeln auf den Lippen.

„Dann lasst die Show beginnen!“

Die letzte Silbe trug seine ganze Aggressivität in sich und in einem Augenblick war er schon vor Krilin, der sich immer noch von seiner Tortur erholte, das er vorhin durchleiden musste. Das Herz des Unglücklichen setzte für einen Moment aus- sowohl vor Überraschung als auch vor Todesangst. Er konnte nicht mehr reagieren, als sein schlimmster Alptraum zu ihm sprach; die Grausamkeit funkelte nur so in dessen Augen.

„Das ist das erste Mal, dass ich dasselbe Insekt zweimal töte…“

Der kybernetische Tyrann hatte nicht die Gelegenheit, seinen Satz zu vollenden. Nicht einmal, um zu verstehen: eine intensiv golden leuchtende Figur hatte die Position dieses Wurmes eingenommen und dann…

Es schien so, als hätte die Zeit innegehalten, als das Echo dieses Angriffes in jedermanns Ohren widerhallte, welche gerade den schlimmsten Massenmörder des Universums durchbohrt hatte. Der Körper, dessen Augen vor Überraschung geweitet waren, fiel noch nicht einmal zu Boden. Wie ein Gott der Rache erschien ein Krieger des Lichts in der Luft und verbrannte ihn zu Asche- nachdem er fünf Silben geflüstert hatte, als wären sie ein göttliches Urteil.

Eine ganze Weile war das Rauschen der grellen Aura das einzige Geräusch, welches in der Umgebung dieser Tragödie zu hören war. Dieser Kampf, von dem jeder annahm, dass er titanisch sein würde, war zu Ende, bevor er überhaupt begonnen hatte!

Während seine Freunde ihn mit großen Augen anstarrten, begriff Goku, dass die meisten ihn so noch nie gesehen hatten. Deshalb senkte er seine Aura und lächelte so warmherzig wie immer, während sein Haar seine goldene Farbe verlor und wieder seine normale Frisur annahm.

Gohans Augen füllten sich mit Tränen der Freude und der Erleichterung und er lief auf seinen Vater zu, auf den er so lange gewartet hatte. Langsam begannen auch seine Freunde, das Offensichtliche zu realisieren. Wie konnte es sein, dass der Son Goku, den sie alle schon seit Ewigkeiten kannten, sich dermaßen verändert hatte? Vorher hätte er niemals einen Gegner mit einer solchen Kaltblütigkeit getötet…

Dein Adrenalinschub und die Überraschung erlaubten es Krilin als erstes, seine Sprache wiederzufinden und seinen Retter anzusprechen, der nun eine seltsame Kleidung trug.

„G-Goku..? Bist… bist das wirklich du? Ganz echt?“

Goku, der gerade seinem Sohn durch die wilde Haarmähne fuhr, lachte laut auf… nein, kein Zweifel, es war wirklich er!

Auch Tenshinhan, dessen Arme auf unnatürliche Art herunterhingen, erschien nun neben einem Stein an der entgegengesetzten Seite, wo man ihn vermutet hätte.

„Das war echt knapp! Du wärest fast zu spät gekommen!“

Der Saiyajin schien plötzlich verlegen zu sein und rieb sich mit einem Finger an der geröteten Wange. „Tut mir Leid, dass ich so spät dran bin… mir kam es so vor, als würdet ihr die Sache ganz gut im Griff haben und ich hatte einen Mords Hunger!“

Ein vielstimmiges und ohrenbetäubendes „Wie bitte?!“ erklang in einer von den sonstigen Bewohnern völlig verlassenen Landschaft. Goku fuhr weiter, seine Hand auf seinem Bauch:

„Die Reise war so lang und ihr wisst, dass ich mir leerem Magen nicht gut kämpfen kann…. Also habe ich gedacht, einen kurzen Abstecher zu Chichis Küche wäre noch drin. (er leckte sich dabei genüsslich eine Lippen) Es gibt kein besseres Essen als das zu Hause!“

Die meisten konnten diese an sich harmlose Erklärung nicht begreifen, sie stand so einem solchen Kontrast mit dem Horror, den sie bis vor Kurzem durchlebt hatten… Yamchu explodierte förmlich.

„Hast du sie nicht mehr alle???! Wie konntest du nur an deinen Magen denken, während wir hier abgeschlachtet werden?!“

Darauf hatte Goku eine einfache, unbeeindruckte Antwort:

„Ach komm schon, ich bin ja hier, das ist doch das Wichtigste… und Pual wird mit den Dragonballs wiederbelebt, nicht so schlimm…“

Diese Antwort traf Yamchu wie ein Betäubungspfeil, auch Piccolo begann, seine Geduld zu verlieren. Auch Colds Gesicht begann sich zu verändern.

„Dummkopf!“

Nun war es an Son Goku, einen überraschten Gesichtsausdruck zu zeigen, den nur er zustande brachte. „Wie? Meinst du, dass mit den Dragonballs etwas nicht stimmt?“

Darauf senkte Krilin nu seinen Kopf und seufzte resigniert. „Kein Zweifel, es ist wirklich er.“

Gohan blickte derweil zu seinem Vater, etwas schien ihn zu beschäftigen. „Aber dann haben sie falsch gelegen. Die Zeit, damit Mama dir Essen machen kann, die Zeit, für dich zu essen und dann hierher zu kommen…. Das bedeutet, du musst schon länger auf der Erde sein.“

Ein vorwitziges Grinsen huschte über die Lippen des Saiyajins.

„Nein, du irrst dich. Ich bin einige Zeit nach ihnen angekommen… es stimmt, Chichi hat zum Kochen einige Zeit gebraucht, aber ich kann mich jetzt von einem Ort zum anderen bewegen, ohne eine Sekunde zu verschwenden!“

„Was meinst du mit „keine Sekunde verschwenden“, Goku?, wollte Piccolo sofort wissen.

„Das nennt sich Momentane Teleportation…“, gab Goku sofort Auskunft und hob triumphierend zwei Finger hoch. Doch ihm wurde das Wort von einem lauten Gelächter abgeschnitten. Cold, den anscheinend jeder zwischen dem Wiedersehen mit ihrem Freund und der ganzen Erklärungen ganz vergessen hatte, frohlockte lautstark.

„Was für eine interessante Wiedervereinigung! Ich bin froh, dass ich nicht mit leeren Händen von hier verschwinden muss. Ich habe das nicht erwartet, als ich zugestimmt hatte, zusammen mit Freezer hierher zu kommen.“ Er schloss seine Faust, um sie dann mit Genuss langsam zu öffnen. „Das einzige, was mir noch fehlt, ist die Unsterblichkeit.“

Gokus Gesichtsausdruck veränderte sich schlagartig. Nachdem er gelandet war, um wohl auf gleicher Höhe mit dem riesigen Alien sprechen zu können, sprach er mit einem derart ernsten Tonfall, dass er mit dem der vorherigen Unterhaltung in kompletten Kontrast stand.

„Ich habe nichts gegen dich und du wirst von uns nichts bekommen. Nimm dein Schiff und verschwinde. Vergiss diesen Planeten und seine Bewohner.“

Im selben Moment, in dem in den Augen des Königs ein unheimliches Funkeln erschien, erschütterte eine weitere Explosion die gesamte Region.

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