DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

Nächste Seite in : 11 Tagen, 20h


Teil 1 :123456789
Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233343536
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 25.

Zunächst verhallte der Befehl des Super Saiyajins ungehört. Was ja völlig natürlich war. Jede Bewegung würde einen zum mögliches Ziel der tödlichen Strahlen dieses Jägers machen. Krilin war wieder beinahe das erste Opfer. Als er ganz kurz seinen Kopf über seinem Zufluchtsort gestreckt hatte, war er kurz davor gewesen, dass sein glatter haarloser Kopf nicht mehr so glatt ausgesehen hätte.

Cold schien seine Augen überall zu haben und selbst kleinste Bewegungen schienen seiner Aufmerksamkeit nicht zu entgehen. Und das trotz des riesigen Zielareals, zu Gokus großem Zorn. Obwohl, es schien fast so, als würde sich der Saiyajin einen Spaß daraus machen, indem er wild überallhin herumflog, ohne zum Gegenangriff übergehen zu wollen; es war sein Plan, die Aufmerksamkeit des Tyrannen auf sich zu lenken. Zeitverschwendung. Er musste sich etwas anderes einfallen lassen.

Indem er blitzschnell an verschiedenen Orten erschien und wieder verschwand, analysierte er die Situation. Im Süden versteckte sich Krilin auf allen Vieren hinter einem Felsen. Etwas weiter weg lag der unglückliche Tenshinhan in einem Explosionskrater ebenfalls flach auf dem Bauch- anscheinend musste er sich ohne groß zu denken hineinwerfen... es war keine Position, die ein Mann mit zwei gebrochenen Unterarmen freiwillig einnahm! Son Gohan seinerseits stand ruhig mit dem Rücken gegen eine der wenigen noch stehenden größeren Felsformationen am Rand des Schlachtfeldes im Nord-Westen. Er schien den Kampf sehr genau zu verfolgen, wenn auch nicht mit den Augen… „Schau, wie sehr er gewachsen ist!“, dachte Piccolo anerkennend, der sich nicht weit von seinem Schützling aufhielt. Er befand sich inmitten der Schotterlandschaft; auch wenn er nicht den bequemsten Aussichtspunkt gewählt hatte, war es doch der beste Punkt, um sowohl Gohan als auch König Cold zu beobachten. Und Vegeta… der war wieder einmal verschwunden. Er würde sich erst zeigen, wenn er den Moment für richtig hielt, denn er bezweifelte keinen Moment, dass der Saiyajin den Kampf ebenso aufmerksam beobachtete!

Goku meinte, dass Yamchu perfekt reagiert hatte, als er Bulma gepackt und versteckt hatte, kaum als er eingetroffen war. Das waren schon zwei Leute weniger im Gefahrenbereich, und eine weniger, um die er sich sorgen musste.

Ihm blieb keine andere Wahl. Da das Katz- und-Maus-Spiel nirgendwo hin führte… Ende mit den Spielchen!

Mit einem kurzen Heulen flammte seine Aura neu auf. Der Krieger in der Yardrat-Tracht stoppte in seinem Tanz, den Strahlen auszuweichen, die ihn erbarmungslos verfolgten. Mit angespannten Muskeln und einem Blick voller Entschlossenheit forderte er den Riesen heraus; als er sah, wie die Strahlen sich auf ihn stürzten, grinste er ironisch. Er war bereit.

Ohne seinen Blick von seinem Gegner abzulenken, legte er seine Hände an seine Seite und murmelte die Silben seiner Lieblingstechnik. Während sich in den Händen des Saiyajins ein immer greller werdendes Licht bildete, durchfuhr den Monarchen ein weiterer Wutanfall.

In den vergangenen Stunden hatte er gelernt, was diese lächerliche Pose und diese Silben bedeuteten. Er würde sicherlich nicht noch einmal davon überrascht werden! Er war König Cold, ein selbsternannter Halbgott. Angst war ihm unbekannt, ebenso wie Aberglaube. Dieses Stück Saiyajin-Dreck wollte sich mit einem höheren Wesen messen? Dann sei es so!

Innerlich frohlockte Goku. Er hatte sein Ziel erreicht. Cold konzentrierte sich nur auf ihn allein. Er konzentrierte sich, um allen eine telepathische Botschaft zu schicken, während er immer mehr Energie in seine Hände sammelte… das zusammen war anstrengender als gedacht. Trotzdem hallte seine Stimme in allen Köpfen seiner Freunde: „Jetzt kommt eure Chance! Verschwindet, schnell!!“

Ein blitzschneller Blickwechsel zwischen Piccolo und Gohan, da hatte der Namekianer bereits Tenshinhan gepackt und trug ihn schon fort. Trotz seiner Statur war der Krieger am Ende seiner Kräfte und seines Kampfwillens… ein Resultat des furchtbaren Duells, aus dem er es geschafft hatte mit nur zwei gebrochenen Armen herauszukommen. Er akzeptierte die Hilfe des ehemaligen Dämons wortlos. Selbst er, der Selbstständigkeit und Ehre über alles stellte, wusste, dass es jetzt nicht der Moment für Fisimatenten war.

Evakuierung erfolgreich, bemerkte Freezers Henker zufrieden.

Aber ihm war ein Detail aufgefallen… Cold war offensichtlich ein erfahrener Kämpfer. Warum wartete er also so geduldig darauf, dass er seinen Angriff ausführte? Bevor der Tyrann etwas versuchen konnte, hatte er sich schon mit Hypergeschwindigkeit an seine Seite bewegt, zuerst rechts, dann links, wie ein kaum zu fassender Funke. Die vorletzte Silbe war bereits gesprochen, als er sich senkrecht zu Cold platzierte. Ein idealer Punkt zum Feuern, aus diesem Winkel würde er Probleme haben, es abzublocken.

Das abschließende „HAAAA!“ erklang zeitgleich mit einer Welle aus zerstörerischer Energie schoss auf den überraschten Außerirdischen. Überrascht? Wirklich?

Der Überraschte war nicht der, den man erwartet hätte!

Wie hatte Cold es geschafft, ihm sein Kamehameha zurückzuschleudern, selbst wenn es nicht sein Stärkstes war? Der Saiyajin ahnte, dass sein Gegner über bedeutend mehr Energie verfügen musste. Die Masse an Energie des Gegenangriffs verdeckte kurzzeitig seine eigene… aber er könnte schwören, da war etwas seltsam mit seinem Gegner…

Die Gedanken des goldenen Kriegers wurden jäh unterbrochen: plötzlich streckte der interplanetarische König mit einem triumphierenden Grinsen seine Hände in den Himmel… aus denen ein Licht erschien, aus dem sich ein Ball bildete… dann noch zwei, dann weitere…

Binnen Sekunden flogen Dutzende Kugeln langsam in Richtung Boden, anscheinend ohne jegliches Ziel.

„Dieser Bastard!!“

Goku kochte vor Wut. Er hatte gehofft, dass sich niemand mehr in der Nähe aufhielt! Er kannte seine Freunde gut… Disziplin war nicht ihr bester Punkt und in einem Kampf gewann die Neugierde oft die Oberhand. Sie waren alle müde und es war sehr gut möglich, dass sie ein solcher Angriff überrumpelte.

Cold schien seine Gedanken lesen zu können wie in einem offenen Buch. Er besaß viel zu viel Mitgefühl. Was für eine Verschwendung, diese ganze Sentimentalität. Ekelhaft!

Mit dem Saiyajin, der sich wie ein fleischfressender Jäger auf ihn stürzte, hallte eine Drohung durch den Himmel:

„Dafür wirst du bezahlen!!“

Cold blieb unbeeindruckt. Jeder Einschlag erschütterte alles in der Umgebung mit übernatürlicher Wucht. Keiner der beiden Feinde hielt sich mehr zurück, jeder schlug mit gleicher Gewalt zu wie der andere… voller Hass und Zorn… voller Gewalt ihrer beiden Rassen und dem Stolz zweier außerordentlicher Krieger.

Etwas weiter davon entfernt beobachteten zwei rabenschwarze Augen jeden Sekundenbruchteil dieser titanischen Konfrontation, die sich etwa einen Kilometer vor ihm entflammt hatte.

Er hatte sich das pinke Shirt vom Leib gerissen, das Bulma ihm aufgeschwatzt hatte, viel zu auffällig für einen Tag wie heute. Wie konnte diese dumme Kuh nur glauben, ein Erbe auf den Thron würde sich wie ein Teenager kleiden? Dieses minderwertige Kleidungsstück war unglaublich unpraktisch, keine Elastizität und blockierte jede Bewegung, anstatt ihr zu folgen. Der Schweiß konnte nicht richtig verdunsten, im Gegenteil! Bei Feuchtigkeit klebte der Stoff unangenehm an der Haut und verstärkte dabei die Kälte um seine Muskeln. Ein echtes Hindernis! Und wegen der Widerstandsfähigkeit, er hätte auch genauso gut Toilettenpapier tragen können!

Die Haut des Saiyajin-Prinzen glänzte in der Sonne trotz seiner anscheinenden Ruhe. Ihm lief der kalte Schweiß über die Haut, obwohl er es zurückhalten wollte, während er das analysierte, was ihm seine Sinne sagten. Wie konnte das nur sein? Wie konnte ein drittklassiger Saiyajin nur ein solches Niveau erreichen? Nicht einmal er, der Beste der Elite, hätte sich niemals träumen lassen, dass es ein solches Niveau überhaupt gab.

Neid, Groll und Frust polterten durch Vegetas Geist. Er musste sich anstrengen, die Ki-Explosionen in sich zurückzuhalten, die seine Wut generierte, obwohl er sie liebend gerne freigelassen hätte. Obwohl er es niemals zugeben würde, war Angst ihm keineswegs fremd. Er hatte Colds Drohungen gut verstanden… zu gut, um ruhig zu bleiben… Gegen seinen Vater war Freezer ein braves Kind.

Im Moment hielt sich diese pathetische Variation eines Saiyajins Kakarott ganz gut gegen den Tyrannen. Aber die Idee, die Vegeta in den Sinn gekommen war, als der Alien diese Kamehameha zurückgeworfen hatte, hatte den Elitekrieger zusammenzucken lassen. Einen Augenblick lang, genau im Moment des Einschlages, war das Ki dieses Hurensohnes wortwörtlich explodiert! Der ehemalige Offizier von Freezers Armee konnte nicht anders, als sich an die Verwandlungen seines ehemaligen Meisters zu erinnern. Eine dieser war der aktuellen Erscheinungsform des Königs extrem ähnlich und das war lange nicht dessen letzte gewesen. Und es gab noch die Gerüchte unter den Soldaten. Gerüchte über die wahre Natur des Respektes der beiden Frost-Jungs ihrem Vater gegenüber… Und was er vorhin gespürt hatte war genug, um ihn in die Liga des legendären Saiyajins…

Kakarott ist so ein Idiot!! Er hat Namek gerade so überlebt. Am Ende hatte er versagt, Freezer zu erledigen. Er hatte gut daran getan, diesen Hurensohn dieses Mal zu überraschen, aber er hätte dasselbe auch mit seinem Vater tun sollen! Dieser Dumpfschädel!

Dieser Mangel an Weitsicht würde ihm und allen anderen teuer zu stehen kommen!

Zurück auf dem Schlachtfeld ersetzten nun Energieangriffe die physischen Schläge. Beide Gegner waren nun von der blutigen Auseinandersetzung gezeichnet. In gewissen Phasen des Schlagabtausches hatte Colds Schwanz wahre Wunder vollbracht und Goku hatte bereits genug mit den Schlägen und Fußtritten des Monarchen genug zu tun. Er schlug damit nicht nur zu, er wickelte sich blitzschnell um einen Arm oder einem Fuß, flink und gelenkig wie eine Schlange. Viel besser als Freezer, dieser Kämpfer konnte seine körperlichen Besonderheiten effektiver nutzen. Vielleicht musste er im Laufe seines Lebens bereits andere Gegner seines Kalibers bekämpfen müssen? Noch ein Gegensatz zu seinem Sohn, der anscheinend noch nie jemanden getroffen hatte, der im auch nur im entferntesten Sorgen bereitet hatte. Und doch: er hatte auch seine Kamehameha gekontert, indem er sie zu ihm zurückgeworfen hatte! Ja, sein Angriff war nicht auf höchster Stufe, aber diese Leistung war dennoch beachtlich! Cold verbarg etwas, zweifellos.

Diese neue Herausforderung feuerte das Temperament des Saiyajins aufs Neue an und die Aufregung dieses Kampfes ließ ihn fast die Zerbrechlichkeit seiner Lage vergessen. Die beiden Kämpfer begannen, sich mehr zu bewegen und dem anderen auszuweichen oder anzugreifen… ihr Weg wurde von Explosionen und immer neueren Kratern begleitet und verunstaltete auch bisher unberührte Gegenden. Ganze Berge kollabierten unter dem Druck ihrer Kollisionen, Flussläufe wurden umgeleitet, ein ganzes Ökosystem wurde diesem hektischen Kampf geopfert. Erdbeben pflanzten sich durch die Erdkruste fort als eine oberflächliche Reaktion eines dem Untergang sehr nahen Planeten.

In einem weit entfernten Land über den Ländern von Karin musste Gott alles machtlos mitverfolgen. Er war der Wächter dieses Planeten, ja. Der eingeschworene Beschützer dieser Welt. Aber damit war es das schon… gegen solche titanischen Monster konnte er nicht viel ausrichten. Son Goku liebte diesen Planeten. Er konnte nur hoffen, dass er bald die Schwere seiner Situation begreifen würde, bevor ein nicht wieder gutzumachender Schaden entstand! Aber würde das ausreichen? Wenn Cold wirklich das tun würde, was er befürchtete, dann wäre das das Ende der Erde.

Viele tausend Kilometer entfernt wurde ein alter Mann unter seinen Sonnenbrillen bleich vor Angst und von der Lektüre seines erotischen Magazins abgelenkt, als der König diese Kamehameha zurückgeworfen hatte. Trotz der tropischen Temperaturen seines kleinen im Ozean verlorenen Paradieses, konnte der Senior-Kämpfer nicht anders als unter seinem bunten Hawaiihemd zu zittern.

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