DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

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Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233
Teil 4 :343536
[Chapter Cover]
Teil 4, Kapitel 34.

Bulma hatte die letzten zwei Tage in den Tunnels der Familie Fork verbracht und dabei einen der defekten Generatoren repariert. Dieser war essenziell für elektrischen Strom ,aber er war nicht auf solche Langzeitnutzung ausgelegt. Strom war grundlegend für das Leben im Untergrund und auch für das Überleben ihrer Nutztiere und das Funktionieren der ganzen bäuerlichen Maschinen. Bulma hatte noch nie gezögert diesen Leuten in einem Fachgebiet zu helfen, der außerhalb ihres Bereiches war. Wie gering waren die Chancen, dass ihnen hier in dieser abgelegenen und vom Terror beherrschten Region einer der besten Ingenieure der Welt begegnete?

In den wenigen Tagen mit dieser kleinen Familie lernte Bulma, dass sie wie andere Nachbaren dieser Bande der „Black Dogs“ Tribut zahlen mussten, damit sie den sichtbaren Teil ihrer Installation verschonten. Die neckische Frau lachte innerlich während sie arbeitete, denn sie hatte Tabletten bei sich, die schon Oolongs Bauch vor vielen Jahren in Mitleidenschaft gezogen hatten. In der Form von unschuldigem Pulver war es vollkommen geruchs-und geschmacklos und man konnte es unter alles Essbare mischen.

Abschiede waren immer tränenreich. Mugie umklammerte mit ihren kleinen Händen ein Bouquet aus Heu, Veilchen und Keksen, während Erna ihre Mutter, ihr Cockpit am liebsten mit Lebensmitteln ausstaffiert hätte, wenn Bulma es zugelassen hätte.

Ein letztes Versprechen- eines, das sie wohl kaum halten konnte: es war unwahrscheinlich, dass sie jemals hierher zurückkehren würde- und einem letzten Abschiedsgruß, gab die Wissenschaftlerin Gas. Diese Leute würden sich zu ihren Erinnerungen an gute Personen gesellen, um ihr Vertrauen an die Menschheit nicht ganz zu verlieren. Es gab sie noch, Junge und Alte, Stadtler und Landeiner, Alteingesessene und Fremde, die alle nur die Schuld traf, in dieser verfluchten Epoche geboren zu sein. Jeder von ihnen kämpfte um sein Überleben. Mehr als jemals zuvor war die Erbin der Capsule Corporation dazu entschlossen, diesem Alptraum ein Ende zu bereiten, die ihre Existenz in eine wahre Hölle verwandelt hatte.

Während ihrer Pause hatte Bulma Zeit gehabt nachzudenken. Sie hatte alle wichtigen Orte durchsucht, an denen sie möglicherweise Teile für ihre zweite Maschine vermutet hatte, alle außer einem. Oh, natürlich wusste sie schon genau um die Dummheit dieser Idee, aber wenn sie Hoffnung schwand und man doch noch glauben möchte, versuchte man hinter den Horizont des Möglichen zu blicken. Vorsichtig wie immer schaltete sie das Radio ein, um Informationen über die beiden Cyborgs zu erhalten. Zum Glück war an der Front Solidarität immer noch von Wert. Überall in der Welt schalteten Freiwillige ihre Transmitter an und jeder, der die beiden Massenmörder sah, zögerte nicht es zu verraten. Selbst in Anbetracht der Geschwindigkeit, in der die beiden Monster reisten, war Distanz immer noch ein Vorteil. Dass sie sich nun auf der anderen Seite des Globus befanden, tippte Bulma schnell die Koordinaten ihres neuen Ziels in den Bordcomputer. Der Jet machte eine Kurve nach rechts und schoss mit Höchstgeschwindigkeit davon.

Zusammengekauert und mit ihrem Sturmgewehr im Anschlag wartete Bulma still einige Zeit und musterte das Desaster.

Von der Fauna, die hier einmal gelebt hatte, von den dichten Wäldern, den wunderschönen Berglandschaften des Nordens mit ihren Tälern und Wasserfällen war nichts mehr übrig. Kahle Berge, die den Großteil ihrer Gipfel verloren hatten, karg und trocken, umgaben ihren Landeplatz. Ihre Kriegerfreunde hatten sich nicht zurückgehalten, als sie Dr. Geros Labor zerstört hatten und die beiden Zwillinge hatten ihre Wut anscheinend auch an dem Rest der Landschaft ausgelassen.

Mit einem Fingerdruck aktivierte sie ihren kleinen Detektor, um nach seltenen Metallen zu suchen, die in einigen ihrer gesuchten Bauteile vorkamen. Dann begann sie langsam durch das felsige Gelände zu schlurfen und folgte damit den Angaben ihres Visor.

Wie auch schon an den anderen Orten war die Suche enttäuschend. Der Boden glich einer Mondlandschaft voller kleiner metallener Schrottteile und geschmolzenen Metall; karge Überreste der Technologie des Ingenieurs, von unsagbarer Feuerkraft zerfetzt. Nichts davon schien nutzbar.

Bulma begann zu fürchten, dass sie hier nur Zeit verlor. Da erregte ein verdrehtes Metallrohr vor ihr ihre Aufmerksamkeit. Es handelte sich nur um einen einfachen Stahlzylinder, den sie nicht aus dem Boden ausgraben konnte. Er rührte sich nicht. Also grub sie einige Zentimeter darum herum und trat dagegen, um es zu befreien, aber er war vollkommen fest. Neugierig holte sie eine Kapsel hervor. Einige Minuten später hatte sie mit ihrem Roboterbagger mit Schaufel und einem Pickel eine Metallleiter freigegraben, wie man sie in Kriegsbunkern sieht.

Diese Entdeckung feuerte ihren Enthusiasmus aufs Neue an und Bulma grub sie schnell wie möglich durch den Rest. Mit einer Fernbedienung kontrollierte sie die Grabungsarbeiten mit jedem Hub.

Nach einer Stunde Arbeit- es wäre ungeschickt gewesen, im Eifer des Gefechtes Schäden an potentiell nützlichem Gerät zu verursachen- entdeckte Bulma pochenden Herzens einen Gang, der offensichtlich in einen Raum führte… ein noch erhaltener Teil des Labors des erfinderischen Dr. Gero!

Die Neugierde juckte sie und Trunks‘ Mutter vergaß alle Vorsicht und dachte nicht einmal daran, ihren Roboterbagger wieder in die Kapsel zu stecken.

Sie zitterte fast, als sie die senkrechte metallene Treppe hinunterstieg und damit von der Oberfläche verschwand. Kaum hatte sie einen Fuß auf den staubbedeckten Boden gesetzt, da schaltete sie schon ihre Stirnlampe an, die sie bei jedem ihrer Ausflüge dabeihatte. Aber sie bemerkte bald, dass der Raum noch immer hell erleuchtet war. Abgesehen von dem aufgewirbelten Staub von draußen war der Raum voller Gerätschaften, angeschlossen an langen Roboterarmen um einer zentrale Maschine der letzten Generation, daneben andere Geräte, Kabel, Röhren, Testbehälter und Blaupausen auf den Tischen. Alles in perfektem Zustand. Das leise Surren des autonomen Generators wurde von einigen regulären Piepstönen begleitet. Alles lief noch perfekt, die aufleuchtenden Dioden auf mehreren Kontrollmonitoren zeugten vom korrekten Funktionieren der ganzen Installation.

Ein seltsames Element erregte die besondere Aufmerksamkeit der Wissenschaftlerin. Es schien wie ein riesiger Inkubator mit einer grünen Flüssigkeit, in dem etwas schwamm, das wie ein Fötus aussah. Trotz genauer Betrachtung konnte die Tochter von Professor Brief die Spezies des gezüchteten Tieres nicht erkennen, das etwa so groß war wie eine Hauskatze. Die grüne Farbe verwirrte sie… kein ihr bekanntes Säugetier hatte so eine Farbe. Es hatte vier Beine, also war es kein Fisch, kein Vogel oder Insekt… vielleicht ein Reptil? Oder ein Dinosaurier, wenn man die anatomische Struktur inspiziert… Welche Spinnerei hatte dieser verrückte Doktor dabei nur im Sinn gehabt? Das Gefühl des Hasses kroch in ihr empor. Dieses ganze Talent, dieser Einfallsreichtum… verschwendet an diese grausamen Experimente, was für eine Tragödie, was für eine Schande! Solche wissenschaftlichen Wunder, die man zum Nutzen der Menschheit weiterentwickeln haben könnte… des ganzen Planeten, wenn er sich nicht dem Bösen verschrieben hätte…! In seinem gläsernen Gefängnis schien die Kreatur harmlos und in einem anderen Leben hätte Bulma es vielleicht am Leben gelassen. Aber sie hatte bereits genug Schaden angerichtet. Sie wollte kein weiteres Risiko eingehen. Sie machte einige Schritte zurück und hob ihr Sturmgewehr.

Gerade, als sie entsichert hatte und feuern wollte, begann der Boden zu beben und ließ den Raum förmlich hüpfen!

Im Labor tanzten die Lampen an der Decke wie wild und dutzende von LEDs in allen Farben erhellten sich in im Alarmmodus und vor Bulmas erstaunten Augen erwachte die zentrale Einheit zum Leben. Mehrere Roboterarme begannen damit, einige Monitore zu bedienen. Das Aufspüren und das Korrigieren jedes Problems im Design und der Sicherheit der Kreatur war anscheinen vorhergesehen und programmiert worden. In wenigen Sekunden beruhigte sich das geschäftige Chaos und das sanfte Surren des Generators dominierte wieder, zusammen mit dem hörbaren Vitalzeichen der Installation.

Bulma wartete einige Sekunden bewegungslos, denn sie wusste nicht recht, was sie tun sollte.

Ihr Blick umfasste den ganzen Raum. Das Loch, aus dem sie gekommen war, war die einzige Fluchtmöglichkeit. Sie kniff ihre Augen zusammen und verfluchte sich selbst. Ihr Roboterbagger! Das Gerät konnte man von weitem sehen, besonders in einem solch brachen Wüstengebiet!

Sie ahnte, dass das Beben nicht natürlich sein konnte. Öfter als es ihr lieb war, hatte sie den Wutausbruch der künstlichen Menschen hautnah erlebt. Waren sie es oder versuchte eine Gang von Banditen sie einzuschüchtern? Hhm… Diebe würden ein so gut erhaltenes Gerät nicht zerstören. Aber was suchten C17 und C18 hier, mitten im Nirgendwo, wenn sie vorhin noch auf der anderen Seite des Globus waren? Ein solcher Zufall wäre surreal! Selbst wenn man annimmt, dass sie regelmäßig an den Ort ihrer Geburt zurückkehrten, wäre es ein verdammtes Pech, wenn das genau jetzt sein musste!

Ein Schauern übermannte die Wissenschaftlerin.

Die Verantwortlichen dieser Zerstörung waren die beiden Zwillinge, davon war sie überzeugt. Auf Zehenspitzen schlich sie so leise wie möglich um den Zentralcomputerherum. Sie wusste zu gut vom Hass, den C17 und C18 für ihren Schöpfer hegten. Was suchten sie also hier?

Das Rattennest in die Luft jagen?

Alles von Innen heraus zerstören?

Den Eingang versperren?

Alles zurücklassen?

Nein, das wäre zu optimistisch. Die restlichen Optionen waren realistischer, aber suboptimal.

Bulma kauerte hinter einem Tank voller einer unbekannten Flüssigkeit. Stunden vergingen. Nichts unterbrach die Routine der Installation. Kein Geräusch von der Oberfläche. Kein Lebenszeichen, nicht einmal ein Stück Schotter fiel vom oben herab. Eine große Leere. Sicherheitshalber blieb Bulma aber noch eine lange Zeit versteckt, bis sie die Müdigkeit überwältigte.

Als sie wieder erwachte, hatte sich nichts verändert. Wie lange hatte sie geschlafen? Die Uhrzeit auf ihrer Uhr überraschte sie, draußen mochte es schon Morgen sein! Wie konnte sie trotz ihrer Angst so lange schlafen? Manchmal schaffte die menschliche Natur Ungeheueres. Langsam entwirrte sie ihre steifen Glieder. Das Alter war nicht zu leugnen. In ihrer Jugend war der Ort und dessen Zustand zweitrangig, nach dem Aufstehen war sie erfrischt und voller Tatendrang. Heutzutage würden einige Körperteile sich selbst nach einer Nacht in einem komfortablen Bett zu Wort melden. In einigen Jahren könnte man sie fast als alte Frau bezeichnen… Diese Vorstellung erinnerte sie an ihren Sohn und erinnerte sie an seine unerklärte Verspätung, den Schmerz, den sie langsam körperlich fühlte. Sie kämpfte gegen eine Träne der Resignation. Sie schlich zum Zentralcomputer, um zwei Hände dort abzulegen und still zu beten. Ein Schmuckstück! Alles, was sie für eine Zeitmaschine brauchte, lag vor ihr zwischen den Computerteilen. Sie kannte diesen Typ sehr gut auch ohne Bedienungsanweisung, ihr Wissen reichte aus. Hinter jedem Gerät derselben Generation verbarg sich dasselbe Prinzip.

Ein angedeutetes Lächeln huschte über das Gesicht der ehemaligen Gefährtin von Vegeta.

Endlich Hoffnung! Sie hatte Hunger und das war ein gutes Zeichen. Als sie vorsichtig zur Einstiegsleiter schlich, erinnerte sie der Inkubator an etwas Wichtiges. Ihre Hand umklammerte ihre Waffe, dann änderte sie ihre Meinung. Zuerst das Wichtigere. Hier rauszukommen hatte Priorität, denn würde sie sich um die Kreatur kümmern. Vorsicht über alles.

Wie sie geahnt hatte, war ihr Roboterbagger zerstört worden, seine Überreste glichen einem Insekt, das von einem Riesen zertreten worden war. Keine einzige Wolke trübte das helle Blau des Himmels und die leichte Brise war nach der Nacht im stickigen Labor mehr als willkommen. Nachdem sie die Umgebung mehrmals kontrolliert hatte, überprüfte sie die Form der Landschaft mehrmals, verließ Bulma endlich den Gang. In einer Kapsel hatte sie einen kleinen Kühlschrank, Besteck und Teller für ein Picknick im Freien, dann legte sie ihre Waffe auf die Knie und setzte sich auf eines der Teile des zerstörten Roboters.

Bevor sie den ersten Bissen nehmen konnte, erschienen hinter ihr zwei Schatten...

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