DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

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Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233
Teil 4 :343536
[Chapter Cover]
Teil 1, Kapitel 6.

Überrascht entdeckte Gohan diese neue Umgebung, die scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht war. Als Pui-Pui bemerkte, wie verwirrt sich sein Gegner umsah, lachte er auf: „Bemerkenswert, nicht wahr? Willkommen auf meinen Planeten, alles dank Meister Babidis Magie… Zun… die Schwerkraft ist hier zehnmal so hoch wie auf der Erde… hier kann ich dir endlich all meine Kraft zeigen!“

Gohans Blick wanderte immer noch über diese Wüstenlandschaft, die von einem beißenden Wind gepeinigt wurde. Ihm war sein Gegner im Moment egal. Er machte einige Schritte nach vorne und hob einen Stein hoch, den er in die Luft warf. Er beobachtete fasziniert, wie er mit beachtlicher Wucht auf dem Boden aufschlug.

„Zehn G… Hhm..“

Wieder sah er diese trostlose Landschaft an. „Wie der Planet Vegeta…“, dachte er. „Ich frage mich, ob der auch so langweilig aussah...“

Pui-Pui war wütend, wie konnte er ihn nur ignorieren? Mit einem Kampfschrei voller Zorn sprang er auf den achtlosen Mann zu, der ihm den Rücken zuwandte. „Du Arsch! Hör auf mit dem Tagträumen! Komm und kämpfe!!“

Mühelos fing Gohan ihn ab, ohne die heranrasende Faust überhaupt anzusehen. Pui-Pui versteifte sich vollkommen überrumpelt, während der junge Krieger weitersprach, als wäre nichts geschehen. „Du bist hier aufgewachsen, oder?“

Endlich ließ Son Gohan ihn los und drehte sich zu seinem Gegner um. „Ich bin neugierig zu erfahren, ob es hier Pflanzen oder andere Tiere gibt, die sich an diese Schwerkraft angepasst haben.“ Und wieder schwenkte sein Blick fort von dem verdatterten Soldaten, als er laut nachdachte. „Wenn es sie gibt, sind sie sicher ganz anders als die auf der Erde…“

Pui-Pui wurde wieder wütend… und wieder versuchte er ihn zu schlagen, sein von kochender Wut angefeuerte Schlag war dieses Mal auf den Bauch des jungen Mannes gerichtet, der direkt vor ihm stand. Dieser blieb bewegungslos. Die Faust krachte gegen die beachtlichen Bauchmuskeln des Saiyajins, der ihn endlich wieder ansah, fast überrascht von dessen Position.

Angsterfüllt machte der Außerirdische einige Schritte nach hinten und hielt seine Hand, während eine Träne des Schmerzens in seinen Augen stand. Er zitterte fast, als er endlich die abgrundtiefe Differenz zwischen ihm und seinen Gegner erkannte.

„D-Das i-ist unmöglich…! M-Mit so einer Sch-Schwerkraft… müsstest du… du kannst nicht…“, stotterte er.

Son Gohan lächelte ihn freundlich an. „Unsere Kraft macht uns unempfindlich auf Schwerkraft… Saiyajins kommen auch von einem Planeten mit zehnfacher Gravitation…“

Pui-Pui war verwirrt. „Soll das heißen, du bist kein Erdling?“

„Natürlich bin ich einer… aber wie mein Vater bin ich etwas anders, das ist alles“, antwortete er ruhig.

Pui-Pui starrte auf irgendetwas Unsichtbares am Himmel. „I-ich habe es versucht, Meister! Bringt uns bitte zurück!“

Die beiden Männer zuckten zusammen als Babidis unheimliche Stimme erklang, als käme sie von überall her und nirgends zugleich. Sein Tonfall war schleimig, fast jugendhaft.

„Pui-Pui, Pui-Pui, Pui-Pui… mein lieber Freund Pui-Pui…“

Der Angesprochene war von dieser für seinen Meister wohl sehr ungewöhnlich freundlichen Ansprache geschockt und bewegte sich langsam rückwärts, dabei sah er sich angsterfüllt um.

„Ich habe wirklich gedacht, dass du effizienter wärst…“, sprach Babidi weiter, dann seufzte er theatralisch. „Deine Aufgabe war es, ihn so wie möglich lange zu beschäftigen, bis du genug Energie absorbiert hast, und trotzdem hast du deine Unfähigkeit gezeigt… Wie sollen wir das nur ausbügeln…?“

Der arme Pui-Pui zitterte nun von Kopf bis Fuß wie Espenlaub. „E-E-Es i-i-ist nicht sch-schl-schlimm… D-Dabra…“

Dem unglücklichen Krieger war es nicht gegeben, seinen Satz zu vollenden. Er fror mit einem seltsamen Gesichtsausdruck ein… kurz bevor seine Augäpfel ihre Höhlen verließen und sich sein ganzer Körper aufblähte… als wäre er von innen gesprengt worden…

„Siehst du…. Ich brauche den tapferen Dabra nicht… ich habe die Energie gefunden, die du nicht zurückbringen konntest!“, Babidi brach in ein langes und sadistisches Lachen aus.

Gphan wusste nicht, was er machen sollte, als er diese schreckliche Szene vor sich sah. Der Mann schrie… vor Schmerz? Vor Angst? Wahrscheinlich beides!

Der junge Saiyajin war versucht, seine Augen zu schließen, denn so grausam war der Anblick der Folter dieses Außerirdischen: sein Gesicht war geschwollen und verzerrt… um dann endlich zu explodieren und die Person zu Asche verwandeln, die gerade noch um sein Leben gebrüllte hatte

Der Abschluss dieser so grausamen Bestrafung Babidis ließ Son Gokus Sohn einen Moment lang versteifen. Er konnte seinen Blick nicht von dem abwenden, was von seinem Gegner noch übrig geblieben war: helle Asche inmitten eines flachen Explosionskraters, die der Wind davonblies.

Die Augen des Saiyajins erstrahlten in neuem Licht… Erstaunen, Benommenheit und Mitleid machten Platz für Wut und tiefste Entschlossenheit. Solche Emotionen waren eher selten auf dem Gesicht des sonst so sanften jungen Mannes zu sehen.

Wutentbrannt wandte Gohan seinen Blick zurück zu dem kreisrunden Muster am Boden. Er wollte gerade seine Hand darauf richten, als sich die Umgebung wieder veränderte und wieder zu dem Raum wurde, wo er und Pui-Pui vorher gewesen waren. Aber hatte er ihn wirklich verlassen?

Genervt schüttelte Gohan diese Frage fort… jetzt war nicht die Zeit für Neugierde. Solche Mörder auf einer Welt davonkommen zu lassen, die weiteres Leid nicht brauchen konnte, stand außer Frage.

Und wieder war er zu freundlich gewesen… zu geduldig!

Er schloss einen Moment seine Augen. Er musste brutaler werden, effizienter… ihm kam Vegetas Bild und Verhalten in den Sinn… Das war die Lösung! Er musste werden wie der Prinz, seine saiyajin’sche Brutalität akzeptieren und ausleben, die Fähigkeit, jegliche Gefühle auszuschalten.

Von dieser neuen Entschlossenheit angetrieben feuerte er seine Aura wieder an. Kaum war die Explosion seiner Verwandlung verhallt, streckte er seine rechte Hand nach oben aus. Einen Augenblick später, ohne einen Muskel zu bewegen, feuerte er einen erbarmungslosen Angriff auf die oberen Stockwerke ab.

Seine unglaubliche Energie hatte den oberen Teil des Schiffes wortwörtlich vaporisiert. Die Wucht war so gewaltig, dass kein Teilchen davon ins Innere des riesigen Loches fiel, das einmal der dritte Stock gewesen war. Nun lag es direkt unter freiem Himmel.

Ohne ein Zeichen des Zögerns zielte der junge Krieger nun auf den Boden unter sich. Und wieder stoppte ihn das Geräusch einer Luftschleuse. Ohne seine Hand zu schließen, in der bereits ein Energieball geladen war, flog er in den vierten Stock.

Aber kaum war er gelandet, öffnete sich schon die Seitentür. Son Gohan war schon bereit, jeden Neuankömmling zu pulverisieren, als sich seine Augen vor Verwunderung weiteten. Er konnte sich gerade noch zu Ende wundern, da änderte sich schon die Umgebung auf ein Neues.

Nun war seine Aura die einzige Lichtquelle in einer Umgebung von unermesslicher Dunkelheit. Er konnte sich nicht daran erinnern, jemals eine solche Finsternis erlebt zu haben. Sein Licht erhellte kaum die Figur der Kreatur, deren seltsame Erscheinung ihn gerade erschreckt hatte.

Eine Art Monster wie aus einem Science-Fiction- Film… oder einer Legende… ein schrecklicher Körper wie der eines muskulösen Frosches mit langen krallenbewährten Beinen. Er war sicherlich mehr als zwei Meter groß… mit einem riesigen Maul mit vielen scharfen Zähnen, zwei langen Armen, die in drei Fingern endeten und die je eine lange säbelartige Kralle am Handgelenk besaßen.

Gohan bemerkte, dass im Gegensatz zu den anderen Mitgliedern der Gruppe das M, das ihn als Diener dieses verachtungswürdigen Gnoms auswies, nicht auf der Stirn, sondern auf dessen Brustbein zu finden war. Ein weiteres Detail erregte seine Aufmerksamkeit… wenn man ein riesiges Ki, das auf sie zugeflogen kam, als ein Detail bezeichnen konnte… eine Energie, die ebenso groß war wie die des Monsters.

Ein weiteres Monster, fast identisch mit dem Ersten- nur etwas größer und schmaler(was man in dem Dunkel kaum erkennen konnte)- gesellte sich zu ihnen.

„Merkit!“, entfuhr es dem ersten.

„Du bist also zurück, kleiner Bruder!“, lachte der zweite.

„Ich kann nicht lange bleiben, ich muss diesen Fremden für Meister Babidi neutralisieren, ohne ihn zu töten!“, knurrte der erste.

Merkit sah Gohan an… sie war fasziniert von ihm. „Hhm... du dienst also immer noch diesem Betrüger… das Licht deines Fremden hier ist wunderbar schön… ich habe so etwas noch nie gesehen. Wir sollten teilen, was denkst du?“

Dieses Angebot passte dem Diener des bösen Magiers anscheinend gar nicht… und Gohan war überrascht… wie wollten solche Kreaturen das Licht seiner Aura teilen?

„Ich kann nicht, Merkit… das weißt du. Und er hat schon einen Großteil von Meisters Raumschiff zerstört… und er braucht seine Energie…“

Merkit machte zwei Schritte nach vorne. Es sah aus, als wäre es von der goldenen Helligkeit des Saiyajins wie verzaubert, der nun sehen konnte, dass es sich wirklich um dieselbe Gattung handelte wie das von Babidi. Einzig ihre Farbe unterschied sie… das erste war grün, während Merkit eher schokoladenfarbig war. Nun tropfte ein Rinnsal Speichel aus den Zwischenräumen der Zähne des Monsters.

„Du meinst, dass du dieses wunderbare Licht eher mit diesem stinkenden Zwerg teilen würdest als mit deiner eigenen Schwester?!“

Gohan zuckte verstört zusammen. Dieses Ding aus einem Alptraum war ein Weibchen?!

Das andere Monster schien derweil kleiner zu werden, als würde es Zweifel haben. „Merkit… ich habe Meister Babidi darum gebeten, uns hierher zubringen, damit du mir helfen kannst, ihn zu besiegen. Er ist sehr stark, weißt du…“

„Genau, Yakon… ich kann die Kraft und die Reinheit dieses Lichts von hier aus spüren… ein solches Festmahl sollte unter Familienmitgliedern geteilt werden!“

Son Gohan, der dieser seltsamen Unterhaltung bisher eher teilnahmslos gelauscht hatte, ahnte, dass der richtige Moment zum Einmischen gekommen war, um etwas Öl ins Feuer zu gießen.

„Deine Schwester hat Recht, Yakon“, meinte er selbstsicher. „Man sollte seine Familie immer den Vorzug geben… naja, zumindest machen wir das immer…“

Merkits Augen glänzten noch mehr als es der goldene Schein des Lichts bereits tun ließ. „Gut gesprochen… komm her zu der lieben Merkit!“

Dann nahm das Monster einen tiefen Atemzug, spreizte seine krallenartigen Arme weit und schuf einen kräftigen Sog… er war so stark, dass er die Aura des Super Saiyajins verbog und er sich gegen die Strömung stemmen musste. Es schien wirklich so, als würde seine goldene Aura zu der Kreatur hingezogen werden.

Plötzlich erschien ein Schatten zwischen dem Monster und Gohan. Yakon war über seine Schwester gesprungen und wollte deren Absaugung unterbrechen. Er hatte seinen beiden Krallen an den Armen ausgestreckt und nun sahen sie wirklich wie zwei lange messerscharfe Säbel aus. Derweil sah Gohan verwundert auf seine Hände… ihm war es so, als würde das weibliche Monster wirklich die Energie seiner Aura aufsaugen wollen.

„Stopp!! Ich hab dir doch gesagt, er ist nicht für dich!“

Merkit knurrte, als auch sie ihre Krallen ausstreckte und damit herumfuchtelte. „Ich bin hier zu Hause, Yakon ... es war deine Entscheidung fortzugehen und diesem kleidtragenden Gehirnwäscher zu folgen… du bist hier nichts anderes mehr als ein Fremder!“

Gohan fühlte, dass es nun der Augenblick war, in dem er diese Situation zu seinem Vorteil nutzen könnte… Yakon war von wutentbrannt; er hatte ihm den Rücken zugewandt und achtete nicht auf ihn. Vegeta hätte nicht gezögert…

Aber er war nicht Vegeta… wenn er dieses Monster schon töten musste, dann wenigstens mit Ehre! Sein Blick ging wieder zurück auf das kreisförmige Muster, das ihnen bis in diese Dunkelheit gefolgt war… was würde geschehen, wenn er es in die Luft jagen würde? Würde er für immer hier bleiben oder würde es ihn zurück auf das Schiff bringen?

Die Anwesenheit dieses zweiten Monsters ließ ihn keinen Zweifel… man hatte ihn wirklich auf einen anderen Planeten gebracht.

Er linste kurz zu den beiden streitenden Monstern… sie beide herauszufordern würde ein großes Risiko bedeuten… Yakon hatte nicht Unrecht… die Summe ihrer Kräfte war keineswegs eine Kleinigkeit und sie schienen auch über besondere Fähigkeiten zu verfügen… und diese beiden auf die Erde zu bringen wäre auch nicht die beste Idee…

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