DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

Nächste Seite in : 22h, 46min


Teil 1 :123456789
Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233343536
[Chapter Cover]
Teil 1, Kapitel 1.

"Geh‘, wohin immer du willst… und sterbe, wo du es sollst. "
Anonymes Zitat aus einem französischen Manuskript aus dem 15. Jahrhundert.

Die unbeugsame Natur hatte sich in den Ruinen der zerstörten Metropole ihr Recht zurückerobert. Das grüne und goldene Wildgras überwucherte nun die grauen Zementblöcke und die rostigen Wracks… und bedeckte beinahe die unzähligen Krater- stumme Zeugen der titanischen Kämpfe, die hier gewütet hatten.

Hier und dort hatten sogar schon Bäume die Kraft gefunden, ihre Wurzeln triumphierend durch die asphaltierten Straßen zu zwängen, die zunächst leblos erschienen waren. Die farbenfrohen Blüten glänzten froh über das, was zwanzig Jahre lang nur Trauer und Verzweiflung gesehen hatte.

Mit einem lauten Gezwitscher stob ein Schwarm Spatzen in die Luft empor… als plötzlich eine durchtrainierte Figur in dieser von der Wildnis zurückeroberten Landschaft erschien.

Es handelte sich um einen jungen Mann, dessen finsterer Blick in starkem Kontrast zu der leichten neckischen Brise stand, die mit seinem dichten amethystfarbenen Haar spielte.

Sein Blick schwebte über das, was einmal eine große hektische Stadt gewesen war… um dann kurz seine Augen zu schließen und die anscheinend die Ruhe und die Harmonie zu genießen, die sich diesen Ort Untertan gemacht hatten.

Er lenkte seinen Schritt in Richtung eines bestimmten Punktes inmitten dieser blütenbedeckten Wiese… ein beeindruckendes kreisrundes Areal, in dem sich keine Vegetation breitgemacht hatte und die im Zentrum eines riesigen Einschlagkraters lag.

Eine ganze Weile stand er einfach nur nachdenklich da… wie eine lebensecht gefärbte Statue in der Mitte dieser dunklen Versenkung.

Dann begann er langsam sein langes Schwert aus der Scheide zu ziehen, das er auf seinem Rücken trug; der glänzende Stahl spiegelte sich intensiv auf dem Gesicht des jungen Kämpfers, als er es vor sich hielt.

Mit einer scharfen präzisen Bewegung rammte er die Klinge mit Kraft kerzengerade in den Boden.

Im nächsten Moment kniete er mit einem Bein nieder und strich mit seinen Fingerspitzen sanft über den harten Boden, der sowohl glatt als auch spröde war… Beton, Metall… alle Bestandteile waren von einer unglaublichen Hitze geschmolzen wie Glas. Schließlich legte er seine Hände auf den Griff seiner Waffe und berührte den Knauf mit der Stirn, als würde er dort ruhen. Mit den geschlossenen Augen wirkte er wie ein betender Ritter. Trunks sammelte seine Gedanken.

Er sinnierte über seinen ihm fast unbekannten Vater und dessen außergewöhnliche Energie, die er erzeugt haben musste, um eine Explosion dieses Ausmaßes zu generieren.

Und trotz alledem, die Cyborgs hatten ihn überlebt!

Er wusste fast alles über diesen Kampf, der hier an dieser Stelle stattgefunden hatte, was es zu wissen gab… fast alles, mit Ausnahme der letzten Augenblicke im Leben des Kriegerprinzen. Er hatte seinen Freund und Mentor Son Gohan wirklich sehr nerven müssen, damit er hierhergekommen war und ihm alles über diesen tragischen Tag erzählt hatte.

Die bloße Erinnerung an diese stockfinsteren Momente waren für Son Gokus Sohn sehr furchteinflößend gewesen, der in den Jahren der Anstrengungen und des Leidens so hart geworden war. Trunks erinnerte sich deutlich an die Scham, die er gefühlt hatte, als er das erste Mal Tränen über Gohans Gesicht laufen sah…. Das Kind von damals hätte es sich niemals vorstellen können, das ein so starker Krieger jemals weinen würde.

Und nun durchströmten Emotionen seinen Geist… die schmerzhafte Wunde des Todes seines Meisters und Freundes, die sich niemals schließen würde.

Das war auch ein Grund gewesen, warum er sich zu dieser Zeitreise entschlossen hatte. Er wollte sichergehen, dass seine Mutter und er selbst es schaffen würden, diesen höllischen Massenmord zu beenden, der die Erde in ein Grab für die Menschheit zu verwandeln drohte.

Bulma, die sich zuerst für eine zweite Reise ausgesprochen hatte, schien nun zu zögern. Für sie gab es keinen Zweifel: wenn Son Goku leben würde, hätten er und seine Freunde es geschafft, die beiden bionischen Killermaschinen aufzuhalten. Erst nach tagelangen Diskussionen hatte er sie von der Notwendigkeit einer zweiten Reise zu überzeugen können. Er musste dort dabei sein, um sicherzugehen, dass sie nicht von der unvorstellbaren Kraft der Cyborgs überrascht werden. Und, nebenbei, würden sie alle Hilfe und Informationen brauchen, um ihre Gegenwart zu ändern… nur für den Fall, dass, wie sie glaubte, diese Veränderung in der Vergangenheit eine neue alternative Zeitlinie erschaffen würde, anstatt diesen Alptraum ungeschehen zu machen, der nun ihr Leben war.

Es stand so viel auf dem Spiel!

Er verstand das Zögern seiner Mutter… sie mussten alle eventuellen Konsequenzen dieses Eingriffs in den Fluss der Geschichte sorgsam abwägen… aber um der Wahrheit Genüge zu tun, das Risiko hatten sie bereits auf sich genommen, als sie ihm die Medizin für Goku gebracht hatten… deshalb, etwas mehr oder weniger… genauso gut könnten sie auch den eingeschlagenen Weg bis ans Ende gehen.

Der junge Mann begriff die volle Tragweite des Gewichtes, das auf seinen Schultern lastete…

Bei den Gedanken an die bevorstehenden Schlachten beschleunigte sich sein Herzschlag- Schlachten, die sie nicht verlieren durften... nicht verlieren sollten!

Die Aussicht, etwas mehr Zeit in der Anwesenheit seines Vaters zu verbringen, vielleicht Seite an Seite mit ihm kämpfen zu können, verstärkte den emotionalen Sturm, der seine Ohren pfeifen ließ.

Gohan hatte immer Respekt gezeigt, wenn er von diesem Krieger gesprochen hatte… aber über den Mann dahinter hatte er Schweigen bewahrt.

Seine Mutter hatte ihn vor seiner ersten Reise davor gewarnt. Vegeta war kein normaler Mann und er konnte auf den ersten Blick extrem unsympathisch wirken… aber sie musste nicht mehr sagen, damit er begriff, dass die Wahrheit völlig anders war.

Der junge Mann hielt Bulmas intellektuelle Fähigkeiten in zu großen Ehren, um einen Augenblick lang zu glauben, dass sie sich Herz über Kopf in einen herzlosen Bastard verlieben könnte. Selbst nach zwanzig Jahren waren diese Gefühle immer noch wach und in ihrer Stimmlage oder in ihrem Blick hör-und sichtbar, wenn sie über ihn erzählte oder auch nur an ihre verstorbene Liebe dachte.

In einem langen Atemzug erhob sich der junge Mann langsam.

Er verweilte noch eine Weile, seine Hände immer noch am Griff seines Schwertes… auch wenn er sich alle Zeit der Welt nehmen konnte, es war sinnlos, den Moment der Wahrheit noch weiter hinauszuschieben.

Mit einem Ruck zog er seine Waffe aus dem Boden; der Schwung war stark genug, um sie in die Luft zu schleudern und hoch über seinen Kopf herumzuwirbeln. Er blieb einen Moment lang bewegungslos, sein Blick nachdenklich, um sich dann plötzlich leicht nach links zu beugen… das Schwert, das gerade wild wirbelnd herunterfiel, fand seine Scheide mit einer beeindruckenden Genauigkeit und einem klaren metallischen Klick. Sein Gesicht änderte die Mimik und sein Blick verhärtete sich… sein ganzer Körperverspannte sich in der Anstrengung und ein seltsamer Wind erhob sich um ihn herum…

Sein Haar stieg ihm zu Berge, als eine dumpfe Explosion eine goldene Aura erzeugte, die sich in dem nun goldenen Haar zu sammeln schien.

Unter dem Pochen des ihm mittlerweile vertrauten Pulses fühlte der Saiyajin kurz die Energie, die ihn durchströmte und starrte auf seine gehobene Faust, als wolle er deren Kraft testen… dann sah er langsam auf, seine Augen strahlten voller unerschütterlicher Ernsthaftigkeit, während er sich bewegungslos in die Luft erhob… ein plötzlicher Schrei durchschnitt die Ruhe der Felder, als die ganze Vegetation von einem unglaublichen Energieausstoß durcheinandergewirbelt wurde, die er losgelassen hatte… für eine Herausforderung!

Eine Herausforderung an die aufgestellte Ordnung… eine Herausforderung an seine eigene Machtlosigkeit… eine Herausforderung an sein Schicksal!

Die Zeit der Zweifel war vorüber… die Zeit war gekommen!

Einen Wimpernschlag später war alles, was von der Anwesenheit dieses Kämpfers noch übrig war, eine dünne goldene Spur, die schnell verblasste.

Bulma war besorgt.

Das war immer so, wann immer ihr Sohn nicht bei ihr war.

Er hatte dem Tod so oft ins Auge geblickt, wenn er gegen die beiden Bestien gekämpft hatte.

Sie seufzte tief. Sie hatte sich daran gewöhnen müssen… mit dem Saiyajin-Blut in seinen Venen konnte dieses Kind einfach nicht anders.

Sogar der sanfte und süße Son Gohan, der das Kämpfen scheinbar hasste, war zu einem furchteinflößenden Kämpfer geworden. So war es eben und dagegen konnte sie nichts unternehmen.

Kein Elternteil war der Besitzer ihrer Kinder und sie davon abzuhalten, sie selbst zu sein, war eine Beleidigung des Hausverstandes. Trotzdem… Trunks hätte mehr Rücksicht auf das arme Herz seiner Mutter nehmen können.

Natürlich, er war viel stärker und widerstandsfähiger, und weniger fragil als jeder andere auf diesem Planeten… jeder, mit Ausnahme der Cyborgs.

Das war kein unwesentliches Detail!

Sie musste sich zusammenreißen… sich vor Sorgen krank zu machen war lächerlich, die Maschine war endlich bereit und er würde seine Zeitreise in die Vergangenheit bestimmt nicht weiter verschieben.

Er war ein schlauer Junge… die Risiken, mit denen er ihr Projekt aufs Spiel setzen könnte, indem er sich ein letztes Mal mit dem Höllenduo messen würde, waren gering.

Das vertraute Geräusch des doppelten Verschlussmechanismus an der gepanzerten Tür zum unterirdischen Bunker riss Bulma aus ihren Gedanken. Als Trunks endlich zu ihr kam, begrüßte ihn seine Mutter mit einem warmen Lächeln.

Erst nachdem sie dank der Informationen aus dem knarzenden Radio sorgsam überprüft hatten, dass die Bedrohung weit genug entfernt war- es war die letzte Art der noch funktionierenden Kommunikation- erst danach brachten sie ihre Zeitmaschine aus dem verschütteten Labor.

Bulma musterte das zuversichtliche Gesicht und die unbeugsame Figur ihres Sohnes, als wollte sie das Bild in sich aufsaugen. Wie groß er doch geworden war! Es war schon fast ein Mann…

Als sie daran dachte, welcher kindischen Erinnerungen er seit seiner frühesten Kindheit beraubt worden war, von diesem furchtbaren Alptraum, in den er hineingeboren wurde, fühlte sie einen Knoten in ihrer Brust. Vor ihrem geistigen Auge sah sie ihn, dieses aufgeweckte lachenden Baby, plötzlich überflutete sie Panik.

Was, wenn er nie wieder zurückkehren würde?

Nein! Nicht daran denken. So etwas Schreckliches durfte sie sich nicht einmal vorstellen!

Er war nach dem ersten Mal zurückgekehrt… ja… aber da waren die Risiken nicht so groß gewesen… diese unheimliche Erkenntnis drängte sie dorthin, zu versuchen, seine Meinung zu ändern… er war alles, was ihr noch blieb.

Sie zwang sich zu lächeln und diese unheimliche Sorge fortzuwischen, aber es reichte nicht… sie erinnerte sich an vergangene Momente des Mutes… umsonst! Wo war die furchtlose Bulma von vorhin? Sie wusste es: sie war beim Verschwinden… in dem Nebel aus Niederlagen, Fehlschlägen… und den Leichenbergen, die sich immer weiter anhäuften.

Sie stürzte nach vorne, um ihr Gesicht in seiner Brust zu vergraben… zumindest würde er ihre Tränen nichts sehen, die sie nicht mehr zurückhalten konnte.

Einen Moment lang war sie von dem Kontakt der starken Schulter überrascht… diese Gefühl erinnerte sie an… Sie musste einen Schluchzer zurückhalten… das war nicht der Zeitpunkt dafür!

Der junge Mann bemerkte das Zittern seiner Mutter und umarmte sie mit seinen beschützenden Armen. Mit einem Schlag wirkte sie plötzlich so klein, so zerbrechlich.

Der bemerke aber nicht, dass diese Geste sie an die so starke und doch so sanfte Umarmung eines anderen Mannes erinnerte. Bulma konnte nicht anders und krallte sich an die harte Brust, an die sie sich drückte… diese unbewusste Bewegung ließ sie die vergessenen Gefühle an die durchtrainieren Muskeln des Körpers eines Kriegers wiedererwecken. Vegetas Gesicht forderte seinen Platz in Bulmas Gedanken, als sie sich den Emotionen ergab, die sie hinter ihren geschlossenen Augenlidern überwältigten.

Wie sehr hatte sie ihn vermisst… wie sehr vermisste sie ihn immer noch…

Bilder seiner so tiefen Augen, des warmen Lächelns, dass er nur für sie reserviert hatte, die tausend Gefühle… alles war für sie ebenso unglaublich süß wie schmerzhaft.

Auch die Umrisse der Maschine erschienen vor ihrem geistigen Auge… es wäre so einfach, all das wiederzuerlangen… es wäre so schön, alle wiederzusehen, sie zu umarmen, die Freude an dieser Wiedervereinigung zu erleben…

Aber das stand außer Frage!

Abgesehen von den Problemen im Raum-Zeit-Kontinuum würde ihre Anwesenheit eine Störung verursachen, die ihrer Meinung nach nichts außer einer Katastrophe heraufbeschwören würde.

Für Trunks lang der Fall anders, da sie ihn ja nicht kannten und sie würden sich nicht wundern, wenn er an ihrer Seite kämpfen würde. Nur einzig Son Goku wusste, wer er wirklich war.

Wie sehr vermisste sie ihren Freund aus der Jugend, diesen Kumpel…

Immer noch in Trunks‘ Umarmung versunken konnte sich Bulma immer noch nicht dazu durchringen loszulassen… als war es am Ende er, der dem mit einem sanften Druck auf ihre Schultern ein Ende machte und sie langsam von sich wegdrückte.

Diese erzwungene Trennung traf Bulmas Herz wie eine eiskalte Klinge. Sie wusste, dass es unvermeidbar war; egal um welchen Preis, sie musste ihn loslassen.

Hastig drehte sie sich um, denn sie wollte nicht, dass er sie mit tränengeröteten und geschwollenen Augen in Erinnerung behalten würde. „Ich erwarte deine Rückkehr in drei Stunden…“, murmelte sie, ihre Stimme war nach einigen Schluchzern beinahe unkenntlich. „Das ist die mindeste Sicherheits-Zeitdifferenz. Und ich könnte nicht viel länger warten…“

Trunks trat nach vorne und umarmte seine Mutter ein letztes Mal. „Ich weiß… ich werde dich nicht warten lassen, keine Sorge… Aber du, du bleibst hier im Labor, in Sicherheit, versprichst du mir das?“

Bulma konnte ein Lächeln nicht verbergen. Unglaublich… ER gab IHR Sicherheitsanweisungen!

„Ich verspreche dir, ich werde brav sein…“, antwortete sie, ihre Stimme kräftiger als zuvor. „Geh in Frieden…“

Froh, seine Mutter doch noch einen Rest Humor zu haben zu sehen, sprach weiter: „Kein Trip an Geros ehemaligen Versteck oder so dumme Sachen, ok?!“

Sie erkannte, dass sie dieses Verabschieden schnell beenden musste… bevor es komplett unerträglich wurde.

„Keine Sorge. Ich bleib hier, versprochen…“ Darauf folgte ein kurzer Moment der Stille, dann fügte sie schluchzend hinzu: “Geh endlich… bevor ich noch meine Meinung ändere!“

Als sie die ihr wohlbekannten Geräusche des Verschluss der Glaskuppel hörte, lief ihr ein Schauer über den Rücken. Im nächsten Moment bestätigte ihr die kaum wahrnehmbare Brise hinter ihrem Rücken, dass die Zeitmaschine gerade im Nichts einer anderen Dimension verschwunden war.

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