DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

Nächste Seite in : 10 Tagen, 20h


Teil 1 :123456789
Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233343536
[Chapter Cover]
Teil 1, Kapitel 9.

Bulmas Hand schwebte über ihre Tastatur. Die offensichtliche Furcht in der Geschichte ihres lieben Son Gohan begann ihre eigene Angst wiederzuerwecken.

Einen Augenblick lang wollte sie ihren Zeigefinger dorthin bewegen, um die Uhr anzuzeigen… und wieder stoppte sie zitternd ihre Ansicht. Hastig schlug sie sich mit ihrer linken Hand auf die rechte, um dieses Zeugnis ihrer Angst zu zähmen.

Dieses Gefühl der Unruhe durchfuhr ihr Herz. Es erinnerte sie an eine andere Gelegenheit… eine andere böse Vorahnung, das ihre Brust mit eiskalter Grausamkeit zerrissen hatte…

Der kalte Schatten ihrer Vorahnung von Vegetas Tod warf einen finsteren Schatten auf ihre Stirn, und ihre Sicht verschwamm. Sie musste all ihre Energie aufwenden, um die Welle von Tränen zurückzudrängen, die sich ihren Weg freikämpfen wollte.

Plötzlich schienen sich ihre Finger von allein zu bewegen und riefen doch tatsächlich die Uhr auf!

Für eine Weile, die ihr wie eine Ewigkeit vorkam, schien Bulmas Blut wie eingefroren… sie ließ sich in ihren Sessel fallen… Es gab keinen Zweifel… die Zeit war noch nicht abgelaufen, es fehlten noch über fünf Minuten. Sie war wirklich dumm gewesen, jetzt nachzusehen!

Denn es hatte etwas gebracht… nun machte sie sich wieder krank vor Sorge… aber die wahre Ursache für dieses furchtbare Gefühl war die latente Angst in Gohans Geschichte.

Wie auch immer, Bulma bereute es, dass sie nicht eher die Aufzeichnung dieser Geschichte begonnen hatte. Die Zeit war verflogen. Es blieben nur mehr fünf Minuten, bis sie sich wieder an Trunks‘ beruhigender Anwesenheit erfreuen konnte.

Sie schuldete das den Helden, die ihre Leben für das Weiterbestehen der Menschheit gegeben hatten… sie war die letzte Hüterin ihrer Erinnerungen. Es war wichtig, dass ihre Legende weiterlebte. Sie verdienten es nicht, dass das wenige, was von ihnen übriggeblieben war, in Vergessenheit geriet.

An die Arbeit!

In Anbetracht der wenigen Zeit, die ihr noch blieb, musste sie sich sputen, wenn sie bis zur Rückkehr ihres Sohnes fertig sein wollte.

Das würde schwer werden… aber diese kleine Herausforderung gab ihr neue Kraft und wärmte ihr Herz.

Mit Ruhe und ohne Anzeichen von echter Überraschung oder Angst untersuchte der Saiyajin das Innere der beiden Halbkugeln. Er hatte sogar seine goldene Aura deaktiviert, die ihn umgab. Irgendwie schaffte es Babidi, zu ihm und der geöffneten Kugel zu krabbeln- eine große Anstrengung, denn er musste die Überbleibsel seiner beiden verbrannten Arme nutzen.

Neugierig beobachtete Gohan die schmerzhafte Fortbewegung des ekelhaften Gnoms, der bei jeder Vorwärtsbewegung wimmerte.

„Buu… Antworte mir… ich bin‘s, Babidi, der Sohn deines Schöpfers..! Ich bin der einzige, der dich wieder ins Leben zurückholen kann… Buu-Buu?“

Als er endlich angekommen war, wand sich Babidi und strengte sich an, sich aufzurichten und sich so weit wie möglich zu strecken. Er kniff seine Kiefer zusammen und konzentrierte sich, als er seinen Stumpf, der einmal sein rechter Arm gewesen war, in Richtung der Halbkugeln ausstreckte.

Der junge Kämpfer war zuerst verwirrt, als er dessen Mühen beobachtete, bis er begriff, dass dieses pathetische Ding nicht mehr die Kraft hatte, sich der Schwerkraft zu widersetzen. Er versuchte, eine der beiden Halbkugeln umzukippen, damit er hineinsehen konnte.

Aber selbst dafür fehlte ihm die Kraft.

Aus reinem Mitleid stieß Gohan die nähere der beiden Schalen um… das armselige Verhalten des Magies war mehr als Beweis dafür, dass von diesem Ball keine Gefahr mehr ausging.

Als die Kante näher am Boden war, floss langsam eine dicke pinke Molasse heraus. Diese seltsame Masse gab einen starken Gestank ab. Gohan erinnerte er an verdorbene Süßigkeiten und Zucker. Im Gegensetz zu Gohan, der damit nicht in Berührung kommen wollte und sich einige Zentimeter in die Luft erhob, fasste Babidi mit beiden Armen hinein.

„Nein… Nein… nein-nein-nein…! Unmöglich… Warum? Warum???“, jammerte er.

Selbst wenn Gohan keine Ahnung hatte, wie das Ding aussehen sollte, wenn es funktioniert hätte, hatte er eine Theorie: Die Summe der Energien dieser zwei unglücklichen geopferten Kämpfer war nicht genug gewesen!

Er schauderte. Im Nachhinein darüber nachzudenken, welch große Energiemengen es benötigt hätte, um dieses Monster zu erwecken… es hätte mehr als die halbe Weltbevölkerung benötigt, als die noch auf dem maximalen Niveau war! Das bedeutete auch, dass Babidi nicht übertrieben hatte, als er sich über das Potential dieser Kreatur ausgelassen hatte… eine solche Macht konzentriert in einem Individuum... das ließ ihn schwindelig werden.

Deshalb war Gohan erleichtert, als er diesen seltsamen pinken Sirup unter seinen Füßen ausbreiten sah… und er war auch froh, dass er damit nicht in Berührung gekommen war… der ekelhafte Gestank war genug, um seinen Magen umzudrehen.

Und der Gnom… er wirkte nun, als hätte er völlig den Verstand verloren. Er plapperte wirres Zeug und schmierte sein Gesicht und den Rest seines Körpers mit dieser Molasse ein. Son Gohan seufzte… auch wenn er die Natur dieses diabolischen Wesens kannte, konnte er nicht anders und ein Funken Mitleid dafür empfinden.

Langsam ließ er die Halbkugel fallen, die er immer noch festgehalten hatte und stieg in den Himmel, ohne ein Wort zu sagen. Babidi schien seinen Abflug nicht bemerkt zu haben: er krabbelte in dem dicken klebrigen Sumpf umher und jammerte erbärmlich.

Schweren Herzens schwebte Gohan langsam hoch über den riesigen Krater, der nun das Tal verschandelte… er stieg weiter, immer weiter fort vom Zentrum dieses Lochs, den beiden Schalenhälften mit dem pinken Sirup und beobachtete dabei die sich darin herumwindende Kreatur, die sich am Boden der immer kleiner werdenden Absenkung abmühte.

Er stoppte bei einer guten Höhe und musterte zuerst einmal den Horizont… Ein ländliches Panorama, das er so liebte… er schloss seine Augen, um die Lebensenergie der nahesten Menschen zu fühlen. Als er sie wieder öffnete, runzelte er die Stirn. Was er nun tun würde, gefiel ihm gar nicht.

Aber er konnte es sich nicht leisten, es nicht zu tun!

Er sah auf in den endlosen Himmel…

Wie gerne hätte er eine Bestätigung erhalten, ein anfeuerndes Wort, das ihn das erleichterte, was vollendet werden musste. Aber er war so furchtbar einsam. Er hatte es nie geschafft, einen Kontakt mit dem entfernten Meister Kaioh zu knüpfen. Das Wesen, mit dem sein Vater immer so leichtherzig sprach. Langsam senkte er traurig seinen Kopf… alle Spuren göttlicher Präsenz schienen mit Gott verschwunden zu sein, schon vor vielen Jahren.

Also musste er seine Motivation finden, um dieses furchtbare Gefühl von Unbehagen zu überkommen, das die Übelkeit vom Geruch dieses pinken Zeugs noch verstärkte.

Wieder schloss Son Gohan seine Augen… als würde er beten.

Aber eigentlich tauchte er in die Tiefen seines Geistes ab und suchte nach Erinnerungen… nicht die guten! Er zwang sich dazu, die grausamen Tode seiner Freunde wieder zu durchleben. Er sah Yamchu, Chaozu, Tenshinhan und Piccolo, wie sie gegen Nappa und die Saibaimen den Tod fanden… Krilin, wie er durch Freezers Angriff explodierte… Vegetas Lachen, als er glaubte, sein Vater sei auf Namek gestorben… ein großer bewegungsloser und bleicher Körper auf dem Totenbett… Tenshinhans Sarg… die blutigen Leichen seines Großvaters und Yamchus… das weiße Tuch über Piccolo… der arme Mr. Popo…. Gottes Asche… das Gesicht des armen Choazu… Vegetas gefolterter Körper und dann am Schluss das Bild seines besten Freundes Krillin mit einem immerwährenden Engelslächeln auf seinem Gesicht…

Und die Tränen… immer die Tränen, noch mehr Tränen, Seufzer und Trauer auf den Minen der Zurückgebliebenen… Was für ein grausames Spektakel war es, machtlos die Verzweiflung auf den Gesichtern der geliebten Personen zu sehen, wenn du selbst schon so viel durchleiden musstest!

Jedes dieser Bilder bohrte sich in sein Herz wie ein glühend heißer Pfeil… der Schmerz wuchs in ihm zu einer unaufhaltsamen Lawine… einem emotionalen Tsunami, der gegen seine Selbstkontrolle anrannte und jeden anderen Gedanken auslöschte. Leider musste er lernen, diesen Schmerz in Wut zu verwandeln… auf einem solchen Niveau war es so, als würde er tiefsten Zorn auf sich laden.

All die ganzen Jahre der Trauer in Hass zu verwandeln war nicht sehr angenehm. Aber das war der Schlüssel gewesen, den ihm Vegeta damals im Raum von Geist und Zeit gegeben hatte… es hatte ihm viel Zeit gekostet, sie effektiv nutzen zu können, aber der unmögliche Kampf gegen die Cyborgs war dafür die perfekte Motivation.

Sein Gesicht erhärtete sich, er ließ seine Aura aufflammen, in der ganz kurz unzählige kleine Blitze zuckten, als würden sie ihre Rückkehr feiern.

Zuerst schrie er… lange… dabei bog er vor Anstrengung seinen Rücken nach hinten und ballte seine Fäuste, um so viel Energie wie möglich zu sammeln. Dann streckte er seine Arme vor sich aus und sprach ohne zu zögern und mit einer grausamen Entschlossenheit die magischen Silben. Seine Stimme war rau und eiskalt… sie klang beinahe nicht mehr wie die seine.

„Ka… Me… Ha… Me… HAAAAAAAAA!!!!!!!!!“

Dieses Mal feuerte er seine Energie in einem langen Strahl, sondern sammelte sie in einem riesigen kompakten Ball, denn er mit unglaublicher Geschwindigkeit abschoss. Hinter ihm bildete sich ein Kondensstreifen, der sofort wieder verschwand.

Sobald der Ball den Boden berührte, explodierte er und bildete einen furchteinflößenden und blendend hellen Dom. Dann wurde er zu einem doppelten Pilz, der sich bis hoch in die Stratosphäre erhob!

Obwohl er sich nicht direkt über dem Einschlag befand, zog sich Gohan etwas zurück und schütze sein Gesicht mit seinen Armen vor der glühend heißen Schockwelle, die die nähere Umgebung brutal überrollte.

Der Lärm der Explosion bahnte sich seinen Weg durch alle Luftschichten, bevor sie sich in ein tiefes Rumpeln verwandelte, der den gesamten Planeten zu erschüttern schien… Die Landschaft selbst schien sich darunter zu winden, während aus dem ohrenbetäubenden Grollen ein langes Pfeifen und Poltern wurde.

Sofort landete Gohan wieder, um schweren Herzens das Resultat seiner Attacke zu bezeugen. Was er gerade getan hatte, war ihm zutiefst zuwider, aber zu seinem Unbehagen fügte sich die Angst hinzu, dass er vielleicht den Einschlagwinkel und die Konzentration seiner Energie falsch berechnet haben könnte..

Ein solch riesiger Energieausstoß erlaubte keine Fehler! Er musste sichergehen, dass er die Erdkruste nicht durchstieß und somit katastrophale Schäden verursachte… und diese Worte schienen dafür noch schwach!

Ein schwacher Wind verblies den verbleibenden Staub, den diese unglaubliche Explosion aufgewirbelt hatte. Der Krater war nun größer… so unglaublich größer!

Von Babidi keine Spur mehr, ebenso von der Molasse und des seltsamen Kokons… die gesamte Oberfläche des Kraters war glatt und uniform.

Aber ein kleiner Hügel erregte Gohans Aufmerksamkeit. Es lag auf dem verbrannten Gras weit entfernt von der klaffenden Wunde inmitten des Tals. Er flog zu dem kleinen Detail und landete daneben.

Es handelte sich um ein Bruchstück der braunen Schale… die einzigen Überreste der Invasoren, die die Explosion bis hierher schleudert hatte. Gohan kniete nieder, um es zu berühren, ließ es aber sofort los… es war noch so heiß, dass es selbst durch seine dicke Saiyajin-Haut brannte. Auf der verkohlten Oberfläche gab es kein Zeichen des pinken Zeugs mehr.

Bulma lächelte leise… Sie wusste, dass ihr Freund so lange geduldig gewartet hatte, bis dieses seltsame Material genug abgekühlt war, damit er es ihn bringen konnte, obwohl er nichts mehr wollte, als diesen unangenehmen Ort so schnell wie möglich zu verlassen.

Sie kannte den jungen Mann besser als irgendjemand anders. Sie hatte ihn aufwachsen sehen und konnte sich vorstellen, welchen Mut es bedurft hatte, seine wahre Natur zu überwinden und die Kraft zu finden, den schwer verletzten Außerirdischen in diesem Loch eiskalt zu töten.

Eine Kraft, die sein Vater wohl nicht gehabt hätte. Son Goku… so nachgiebig… mehr als einmal war ihm sein unerbittliches Vertrauen in die Menschlichkeit teuer zu stehen gekommen. Aber die erbarmungslosen Treffen der Cyborgs waren viel brutalere Lektionen gewesen und hatten Gohan immer wieder gezwungen, die Grenzen seiner eignen Sensibilität immer weiter nach hinten zu verschieben.

Immer an die guten Seiten denken… oder? Auch dieses Abenteuer hatte Gohan weiter abgehärtet, den so sanften Gohan, und hatte sie alle vor einer Plage beschützt, die schlimmer sein könnte, als die, welcher gerade die Menschheit an den Rand der Auslöschung brachte.

Sich vorzustellen, dass die Situation noch schlimmer geworden wäre als jetzt, war schwer. Aber Bulmas Erfahrung hatte ihr gezeigt, dass es keine Grenzen für das Schlimme gab!

Wo wir gerade von der Situation reden… das sirrende Geräusch der gepanzerten Tür sollte bald Trunks freudige Stimme ankünden… Trunks, der es nicht erwarten konnte, ihr seine Abenteuer in der Vergangenheit zu erzählen…

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