DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

Nächste Seite in : 5 Tagen, 20h


Teil 1 :123456789
Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233343536
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 20.

Zeitgleich hoben Freezer und Cold ihre Häupter, als diese unerwartete tiefe Stimme erklang. Sie konnten gerade noch die muskulöse Figur am Himmel ausmachen, die beide offene Hände neben ihrem Gesicht ausgestreckt hatte. Ein intensiver Lichtstrahl überlastete seine Sinne, sodass Freezer seiner Wut Ausdruck verleihen musste:

„Bastard!!“

Ein weiterer lauter Schrei erklang. „ZUSAMMEN!!“

Piccolo, der natürlich sofort seine Augen geschützt hatte, als er den Namen der Technik gehört hatte, streckte schon seine Arme aus und wollte die beiden Tyrannen angreifen, die nun einige Meter über dem Boden schwebten.

Er feuerte im exakt gleichen Augenblick wie Tenshinhan, der seine Position beibehalten hatte, mit Ausnahme der Hände, die nun ein Viereck formten. Auch sein Ziel waren die beiden Invasoren. Piccolos zerstörerische Welle traf sie im selben Moment, in dem die Kikoho seines dreiäugigen Kameraden einschlug.

Die beiden Außerirdischen verschwanden unter dem Feuer einer Explosion, welche die gesamte Region erschütterte; ein Großteil der näheren Umgebung wurde dem Erdboden gleichgemacht und die wenige Fauna zog sich instinktiv zurück.

Auch Pual wurde von der Schockwelle davongeschleudert, während eine orientierungslose Bulma ihr Gleichgewicht verlor und beinahe von dem Felsen herunterfiel, auf dem sie sich niedergelassen hatte. Im letzten Moment packte Yamchu sie an der Hüfte und brachte sie so weit wie möglich weg vom Schlachtfeld.

In der Zwischenzeit hatte sich Krilin zu den beiden anderen Kämpfern gesellt, man empfing ihn mit einem Geschrei: „Das hat nicht gereicht! STÄRKER!!“

In einem Kampfschrei ließ Piccolo nun seine ganze Wut und seinen ganzen Frust explodieren, als er wiederum seine gesamte Energie in seinen Fingerspitzen sammelte. Mit von Schmerzen verzerrter Mine bereitete auch Tenshinhan einen weiteren Schuss vor und feuerte.

„KIKOHO!!!“

Ein weiteres Mal erzitterte die Landschaft unter dem Einschlag des Angriffs des Dreiauges.

„…HAAAAAAAAA!!!!!“

Das Echo der Explosion hallte immer noch wider, während Krilin seine ganze Energie in seine beste Technik steckte. Eine Energie, die für einen Menschen extrem beeindruckend war, nicht zu vergleichen mit dem vor einiger Zeit… die aber im Vergleich zu den beiden Monstern, die beschlossen hatten, diesen Planeten zu unterjochen, immer noch schmerzhaft lachhaft war.

Krilin, der die Machtdemonstrationen des intergalaktischen Tyrannen eigenhändig erlebt hatte, wusste zu gut, dass sie selbst mit vereinten Kräften kaum eine Chance hatten, das hier zu überstehen. Außer Vegeta würde sich dazu herablassen, ihnen zu helfen. In seinem Wahn, Son Goku besiegen zu wollen, hatte der Saiyajin niemals mit dem Training aufgehört. Wie stark könnte jetzt geworden sein?

Aber keine Spur von dem stolzen Prinzen, während nun fünf Figuren in Sternenformation in einem glänzenden Licht erschienen, unter einer Staubwolke, geschaffen durch die Kraft der Verzweiflung.

Also hatte Tenshinhan Recht behalten: sie konnten sich auf Freezers ehemaligen Soldaten nicht verlassen. Undankbarerer Hurensohn! Der kleine Mann fühlte, wie der Zorn seine Energie seiner Kamehameha erhöhte, was ja gut war.

Der ehemalige Schüler der Kranich-Schule war der erste, der Opfer der Erschöpfung wurde, zwei solche Kikohos hatten seine Lebensenergie beinahe erschöpft. Seine ausgestreckten Arme waren ein brennendes Inferno, in das er den letzten Tropfen an Kraft steckte, die er generieren konnte, während große Schweißtropfen über die aufgeschwollenen Muskeln rannen. Der Krieger kniff seine Kiefer derart fest zusammen, dass sie sich anfühlten, als würden sie im Zahnfleisch verschwinden; er benötigte seine gesamte Entschlossenheit, um sich auf seine Lebensenergie zu konzentrieren und die allerletzten Reserven zu mobilisieren, ohne das Feuer zu unterbrechen. Er konnte den Feind immer noch fühlen. Er wusste, dass sie sich inmitten des grellen Lichtes befanden, das alles verbrennen sollte.

Nachdem er seine Freundin in einer sicheren Distanz abgeladen hatte, gab auch Yamchu sein Bestes. Er war immer noch in Höchstform. Da er nun endlich seine Angst vor Frauen überwunden hatte, wollte er die vergeudete Zeit nachholen. Nie und nimmer würde er jetzt sterben, nicht genau jetzt… nicht, wenn das Leben endlich schön war! Das wiederholte sich der ehemalige Bandit, um die magenumdrehende Furcht zu vergessen, die ihm die Präsenz der beiden Aliens eingejagt hatte. Er sah kurz zu Gohan, der ebenfalls alles in das kollektive Feuer steckte. Dass so ein kleiner Junge den Mut gehabt hatte, auf einem so entfernten Planeten ein solches Monster herauszufordern! Yamchus Wangen röteten sich vor Scham. Mit dem Feuer seiner ultimativen Motivation brüllte er, um seine verborgensten Energien heraufzubeschwören und seine Grenzen zu übertreffen.

Der junge Kämpfer steckte sein ganzes Herz in diesen Angriff!

Als ein direkter Zeuge der grenzenlosen Brutalität der Tyrannen würde auch Gohan alles daran setzten, seinen Planeten und dessen Bewohner vor einem solchen Schicksal zu bewahren. Freezer machte ihm keine Angst mehr! Sein Vater hatte ihn besiegt, als war ein Sieg nicht unmöglich! Und damit streckte auch er die ganze Energie, die sein junger Saiyajin-Körper hatte, in seine größte Kamehameha, ohne sich um die Verbrennungen an seinen kleinen Händen zu kümmern.

Von ihrem neuen Aussichtspunkt aus begann Bulma zu jubeln und streckte ihre Fäuste aus wie in Cheerleader bei einem Endspiel. Selbst aus der nun großen Distanz schien der infernale Dom aus Licht wirklich beeindruckend aus und surreale brennend heiße Winde trugen den Staub in gespensterhaften Wirbelstürmen davon, während ein endloses Grollen das Ende der Welt zu verkünden schien.

„Schickt sie zur Hölle, Jungs!! Zerstört diese Scheißer! Brennt sie nieder!!! Ihr seid die Besten! Wooohoooo!!!!“

Knapp über ihr feuerte Pual seinen persönlichen Champion an, selbst wenn er ihn bei diesem Chaos kaum ausmachen konnte:

„Du schaffst das, Yamchu… du bist der Beste!!“

Für die beiden Freunde war es klar, dass eine solche Energie den Sieg bedeuten musste. Das Universum würde sich endlich dieser beiden gefährlichen Psychopathen entledigen!

Plötzlich fror Bulma ein, als wäre sie Opfer eines Zauberspruches geworden, ihre Augen weit vor Unglauben und ihr Mund aufgesperrt. Endlich fand sie die Sprache wieder und stotterte:

„A-a-aber… d-d-das kann d-d-doch nicht sein…!“

Inmitten der fantastischen surrealen Darbietung von greller Wut hinter einer Wand von Staub… sah die junge Wissenschaftlerin etwas, das die kleinen Figuren direkt traf, die den höllischen Dom geschaffen hatten!

Der Erschöpfung nahe konnte Tenshinhan gerade noch zucken. Er war völlig am Ende und war dem Angriff des Giganten hilflos ausgeliefert.

Der Fall des Erdlings war hart. Aber um ihn zu erledigen, brauchte es mehr als das, denn er war bald schon wieder auf den Beinen. Gerade noch rechtzeitig, um einem Schlag auszuweichen, der ihn enthaupten wollte und von einer weißblauen Rakete abgelenkt worden war.

Gohan hatte sofort reagiert, als er sah, wie Cold seinem Freund auf den Boden folgte; trotz dessen Kraft wurde er von dem Angriff des Jungen überrascht.

Der felsige Boden wurde von den Beinen des Aliens aufgekratzt, als er darüber hinweggeschleift wurde. Selbst dieser Schlag des Jungen mit aller Kraft war nicht genug gewesen, den Monarchen zu Boden zu werfen. Ein leises Knurren entwich aus dessen Kehle, während sein Grinsen von der Grausamkeit in seinen Augen Lügen gestraft wurde.

Von seinem Standpunkt aus erzitterte Piccolo bei dem Gedanken, dass sein Ziehsohn nun im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des gehörnten Monsters stand. Auch er stellte das Feuer ein. Wie auch immer, sie hatten versagt. Taktik konnte warten, jetzt zählte jede Sekunde. Jetzt ging es nicht mehr um den Sieg, sondern ums nackte Überleben!

Der große Namekianer konnte gerade noch verschwinden und wieder erscheinen, als er in die entgegengesetzte Richtung davonflog, in die er eigentlich wollte. Wie aus dem nichts war der metallene Schwanz des Cyborg-Tyrannen aufgetaucht und ihn mit der Präzision eines Baseballschlägers getroffen.

Yamchu und Krilin konnten sich nicht einmal ansehen, um sich abzusprechen. Sofort schossen zwei konzentrierte Energiestrahlen den Angreifer auf ihren grünen Freund. Aber sie trafen nur die Luft, um dann am Boden zu explodieren und neben dem riesigen Krater ihres gemeinschaftlichen Angriffes zwei weitere, kleinere zu schaffen.

Einen Wimpernschlag später war Freezer schon unter der nicht existierenden Nase des Zwergs. Krilin war kurz davor, ohnmächtig zu werden. Jede Zelle seines Körpers brannte unter der furchtbaren Erinnerung an ihre Explosion, als würden sie dieselbe Erfahrung gerade noch einmal erleben. Er war seinen Urängsten vollkommen ausgeliefert.

„Oh, interessant… du bist also auch hier… also entspricht es der Wahrheit. Diese Dragon Balls können also wirklich jeden Wunsch erfüllen…“

Seine teuflischen Augen schlossen sich, als Freezers hasserfüllte Stimme unheilschwanger zu murmeln begann: „Ich bin eigentlich froh, dich hier zu treffen…“ Er öffnete seine Augen ruckartig und wechselte seinen Ton von bedrohlich zu Sadistisch: „Nun kann ich dich für deine Insolenz gebührlich bestrafen!!“

In Panik hob Krilin seine Hände zu seiner Kehle, um sich aus diesem eiserenen Griff zu befreien, der ihm förmlich die Luft abschnitt. Kaum ein Windhauch schaffte es durch seine Luftröhre… der ohrenbetäubende Lärm seines Herzschlages war Zeuge von der Behinderung des Blutflusses zu seinem Gehirn. Er wollte seiner Panik Ausdruck verleihen, dem Schmerz, den seine Lungen und sein Kopf erdulden mussten, seinen Willen, einen letzten Hilferuf… aber er war unfähig, selbst den leisesten Ton von sich zu geben, während sein Blickfeld sich rosa eintrübte und seine Lippen langsam blau wurden. ´

Ein Befehl erklang. „Lass‘ ihn los, du Stück Abfall!!“

Yamchus Faust schlug gegen etwas, das wie eine unsichtbare Barriere wirkte, nur wenige Millimeter von den mechanischen Implantaten am Kopf des Peinigers seines Freundes.

Freezer drehte nicht einmal seinen Kopf. Nur sein Blick ruhte auf seinen Angreifer. Und was der Ex-Bandit in diesen Augen sah, reichte aus, um ihn vor Angst erstarren zu lassen.

In der Zwischenzeit versuchte Tenshinhan, wieder zu Atem zu kommen und so viel Energie wie möglich zu sammeln, während der Sohn seines ehemaligen Rivalen sein bestes tat, um den Riesen in der Rüstung zurückzudrängen.

Der Kampfkünstler würdigte die Auswahl an Techniken und die Kraft dahinter. Aber so gut sie waren, selbst das Talent des Jungen konnte keinen einzigen Treffer landen. Schlimmer noch, Gohans Ki begann langsam erste Anzeichen von Schwäche zu zeigen. Wie alle hatte er einen Großteil seiner Energie für den gemeinschaftlichen Angriff eingesetzt und wie alle würde er nun schmerzlich für diese Energieverschwendung bezahlen.

Ein Treffer krachte brutal in Gohans Rippen. Das Kind sah verwirrt auf, als er problemlos von jemanden zur Seite gedrängt wurde.

Die große imposante Figur des größten namekianischen Kriegers aller Zeiten stand nun zwischen ihm und dem Monarchen mit der violetten Haut. Einen Moment lang tauschten sie sich gegenseitig Blicke des Todes aus.

Cold fühlte, wie sich in ihm die Wut immer weiter ausbreitete.

Es war schon viel Zeit vergangen, seitdem jemand ihm gegenüber eine solche Arroganz gezeigt hatte. Natürlich hatte es manchmal verzweifelte Opfer gegeben, die ihn in einem letzten Ausbruch von Todesmut angegriffen hatten… aber hinter ihrer Wut konnte er immer die angeborene Furcht vor seiner königlichen Anwesenheit fühlen. Dieses niedere Wesen, diese armselige Schnecke würde für seine Respektlosigkeit schwer bestraft werden!

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