DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

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Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233
Teil 4 :343536
[Chapter Cover]
Teil 2, Kapitel 11.

Der Champion nahm die Beine in die Hand und rannte los, so schnell wie er konnte…

Er lief, bis er außer Atem war, als klebte der Tod persönlich an seinen Fersen… oder der Dämon des Terrors an seinem Hintern!

Endlich war er frei, um seine Angst zeigen zu können, frei, um seinen Adrenalinausstoß der Panik freizulassen, indem er über den von Trümmern bedeckten Asphalt sprang… nur das Echo seines wahnsinnigen Gestampfe hallte durch den mitgenommenen Canyon aus Zement um ihn herum.

Plötzlich durchschnitt ein Pfeifen die Luft… eine Sekunde später ersetzt von einer Explosion… vor ihm eröffnete sich ein Höllenfeuer. Er hatte gerade noch die Zeit, zu reagieren und seinen Wahnsinnsgalopp zu stoppen… um nicht in diese überraschende und unerwartete Falle zu tappen!

Das Herz des Fliehenden poche wild in seiner breiten Brust… und der Grund war nicht dieser Sprint, den der Athlet gerade hingelegt hatte…

Sein Gesicht wurde bleich und nahm beinahe die gleiche Farbe an wie der Zementstaub an, der ihn überall bedeckt hatte. Eine kalte Schweißperle lief über seine Braue, seine Schläfe, seinem Nacken und schließlich den ganzen Rücken hinunter. Auf der anderen Seite des rauchenden Kraters, der sich gerade zu seinen Füßen aufgetan hatte, standen zwei Schatten… eigentlich schwebten sie langsam vom Himmel herab und blieben mühelos in der Luft über der verlassenen Allee stehen.

Das waren wirklich sie! Sie waren hier, nur wenige Schritte entfernt!

Das Mädchen und der Junge… sie er sie von den seltenen TV-Berichten her kannte, die mutige Journalisten erstellen konnten… als das Fernsehen noch funktioniert hatte.

Zwei junge Personen, anscheinend so normal, beinahe zerbrechlich… kein Vergleich zu den furchtbaren Gegnern, die er besiegt hatte, um seine vielen Titel zu erkämpfen!

Aber die waren Menschen aus Fleisch und Blut gewesen… sie kämpfen mit einer menschlichen Kraft, ihren Fäusten, ihren Füßen… sie hatten nichts von diesen… Dingern!

Panik stand in seinen Augen… sie suchten verzweifelt nach einem Ausweg… mögliche Hilfe… Aber nichts… da war rein gar nichts, nicht einmal ein Mauseloch!

Er war in dieser dummen Allee wie gefangen! Allein mit dem Tod, der Jeans und Turnschuhe trug.

Schweigend, ohne sich abzusprechen, erhoben sich die beiden mechanischen Monster einige Meter in die Luft und schwebten geräuschlos zu ihm, ohne sich zu bewegen… es war, als würden sie sich auf einem unsichtbaren Laufband fahren.

Liebend gerne hätte der Champion diesen brennenden Speichel hinuntergeschluckt, der seinen Mund erfüllte, aber vor Panik er konnte seine Kehle nicht mehr kontrollieren… selbst still dazustehen kostete ihm viel Kraft und er konnte das Zittern nicht zurückhalten, das seinen ganzen Körper eroberte.

Binnen Augenblicken waren die beiden Drachen vor ihm und starrten ihn mit amüsierten Blicken an, ein Grinsen auf ihren Lippen. Die Blondhaarige beugte sich vorwärts und ließ Satan zusammenzucken, als sie mit ihrem Zeigefinger den goldenen Gürtel um seinen Bauch berührte.

„Was haben wir denn da…?“, sie richtete sich langsam auf, um dem armen Kerl mit ihren scheinbar so reinen hellblauen Augen direkt anzublicken. „Könnte das ein Champion-Gürtel sein?“

Wie dumm war er doch!

Was hatte ihn dabei geritten, dass er seinen Gürtel angelegt hatte?!... es wäre doch so einfach gewesen, den Soldaten darum zu bitten, ihn bis zu seiner Rückkehr aufzubewahren!

Schnell! Er musste sich eine Ausrede einfallen lassen…

„Das? Ähm…“, begann er mit einem blöden Lachen auf seinem Gesicht. „Das… ist gar nichts… Nur zum Angeben… Ich wollte zur Geburtstagsfeier eines Freundes und wollte mich verkleiden… So…“

Nun interessierte sich auch der Junge. „Eine Kopie? Aber sehr gut gemacht…“ Auch er streckte sich und fuhr dem Mann durch seine schwarze Lockenpracht. „Und die Dauerwelle… auch sehr gut gemacht… Sieht aus wie das Original!“

Mr. Satan wurde bleich! Diese wandelnden Atombomben hatten ihn erkennt!

Er verfluchte sich selbst und seine massive Webekampagne nach seinem letzten großen Sieg…sein Porträt war überall in der Welt verteilt, zu allen möglichen Zwecken. Diese Werbeverträge hatten ihn reich gemacht, aber sie könnten ihn nun teuer zu stehen kommen!

Die teuflische Blondine stand nun direkt vor ihm. Ihre Füße berührten nicht den Boden, doch sie wirkte nicht so, als würde sie schweben…

„Ich bin neugierig… welche Kraft hat so ein Weltmeister?“

Mr.Satan war es, als würde sein Blut in den Adern gefrieren… selbst sein Gehirn schien nur mehr ein Haufen Hackfleisch zu sein… unfähig, rational zu denken, begann er zu stottern:

„A-A-A… Ab-ab-Aber aber aber…. I-i-i-ich…“

„Niemand verlangt von dir, dass du blöken sollst“, lachte C17 auf. Dann tippte er ihm leicht auf seine Schulter. „Los, schlag zu, du Dummkopf!“ Der Ton des Cyborgs war nun sehr autoritär.

Die Berührung der so nahe vor ihm stehenden Wesen hatte auf Satan den Effekt eines Elektroschocks. Er hatte keine andere Wahl… Und war er nicht doch der Champion der Welt? Der Kämpfer mit einer unvergleichlichen Sammlung an Rekorden? Er hatte eine ganze Weile nicht mehr gekämpft, das war richtig… aber er hatte sich bereits hart für das anstehende Turnier vorbereitet, das nicht wegen dieser Massenmörder ausfallen würde, wenn er sie aus dem Weg räumen würde!

Von so nahe wirken sie wirklich nicht so furchtbar, wie es die Medien dargestellt hatten… sie würden vielleicht Feuerbälle aus ihren bloßen Händen abschießen können, aber sie schienen nicht unverwundbar!

Zwei oder drei Schläge und es wäre erledigt!

Vor seinem geistigen Auge sah Satan schon die Triumphmärsche zu seinen Ehren, wie er auf einem Cabrio in der Mitte der jubelnden Meng stand und alle ihn verehrten… ein Regen aus buntem Konfetti… Und man würde ihm keinen Gürtel geben, keine Medaille… aber ein Denkmal aus Gold, das man ihm zu Ehren errichten würde, dem größten Held aller Zeiten! Und dazu als Bonus würde man eine Stadt nach ihm benennen- das wollte er schon immer- Satan City, mit einer Satan Kampfsportschule, einer Satan Universität, ein Satan Krankenhaus…

Hhm… das war es wert, maximalen Einsatz zu zeigen!

In seinen Augen entzündete sich feurige Entschlossenheit… er ballte seine Faust, bis seine Knöchel weiß wurden. Indem er alle Muskeln anspannte, die sein Sprint gut aufgewärmt hatte, sammelte er alle seine Kraft, als er seinen Arm zurückzog…

Er würde dieser Hure Manieren beibringen!

Mit dem lautesten Kampfschrei, zu dem der Champion in der Lage war, schlug er zu!

Seine Technik war perfekt gelernt… all seine Kraft, konzentriert auf die wenigen Quadratzentimeter seiner beiden Fingerknöchel. Er zielte genau auf die Augen dieser Göre… sein berühmter Dynamit-Zerstörer-Punch, der ihm so oft den Sieg gebracht hatte… er war unaufhaltsam!

Der Champion schloss beim Aufprall reflexartig seine Augen, um selbst diesen Fetzen Energie hineinstecken zu können… als er sie wieder öffnete, sah er eine Überraschung…

Die Blondine hatte nicht einmal gezuckt… nicht einmal einen halben Millimeter!

Unmöglich! Das war einfach unmöglich!

Es war unmöglich, dass ein so schmaler Körper von dieser gewaltigen Wucht des Einschlages nach nicht nach hinten geschleudert wurde… unmöglich, dass eine so junge Frau nicht KO gegangen war, oder zumindest einige gebrochene Gesichtsknochen davongetragen hatte… ein solcher Schlag hätte sie umbringen können!

Aber nein!

Sie war immer noch hier, mit ihrem ekelhaften Grinsen auf ihren Lippen und der Respektlosigkeit in ihren Augen…!

Seine Überraschung verflog und wurde von einer brutalen Wut erfüll… der so gedemütigte Champion… ohne nachzudenken deckte er diese arrogante Göre mit Schlägen ein… Faustschläge, Kicks, Ellbogen… seine besten Kombinationen, seine bekanntesten Techniken… ein ganzes Leben der Perfektionierung der Kampfsporttechniken gewidmet!

Irgendwann versiegte sein Adrenalinkick durch diesen Wutausbruch und Mr. Satan brach ab… außer Atem ließ er seine Fäuste hängen… sie waren blutig von der Rage in seinen Schlägen.

Als er seinen Kopf wieder erhob, pausierte Satan kurz sein atemloses Hecheln… sein Erstaunen überspielte den Schmerz in seinen Händen, seinen Armen, Schienbeinen und sogar seinen von dicken Kampfschuhen geschützten Füßen.

Sein Gegenüberstand immer noch vor ihm… sie hatte sich überhaupt nicht bewegt, nein, mit einer ruhigen und eleganten Bewegung strich sie sich eine Haarsträhne hinter ihr linkes Ohr. Er träumte nicht, immer noch dieser heimtückische Blick in ihren Augen!

Wie ein Tsunami überrollte ihn die blanke Angst…

Das erste Mal in seinem Leben fühlte er sich so schwach, er, der absolute Athlet, dessen Kraft seinesgleichen suchte… ein einfaches Insekt, das diese beiden Monster sicherlich mit einer einzigen Geste zerquetschen konnten!

Sich seiner eigenen Zerbrechlichkeit auf diese Weise bewusst zu werden, nachdem er jahrelang an seine Unverwundbarkeit geglaubt hatte, raubte seinen Beinen die letzte Kraft.

Aber bevor er den Boden berührte, packte ihn ein stählerner Griff am Kragen… und im nächsten Augenblick berührten seine Beine schon nicht mehr den Boden… er stieg höher… höher zwischen Gebäuden und Wolkenkratzern…

Er war weit über den grauen Dächern… und diese wurden immer kleiner und kleiner, bis sie ihm wie kariertes Konfetti wirkten.

Satan zitterte wie Espenlaub… Die Kälte nagte an seiner Haut durch seinen dicken Dougi, der nass war vor Schweiß… oder war es die panische Angst, die seine Zähne dermaßen klappern ließ…

„Ich hoffe, du hast keine Höhenangst!“, ließ ihn die jugendliche Stimme zusammenzucken.

Sein Herz setzte einen Schlag aus… wenn der Typ ihn losließ oder der Stoff zerriss… würde er viele hundert Meter in die Tiefe stürzen… der Champion kniff seine Augen zusammen… nicht bewegen… nicht atmen… nicht nachdenken… sei leicht, leicht wie eine Feder… werde vergessen, transparent, unsichtbar… wach‘ in deinem Bett auf…

Ja, das musste es ein!

All das war nichts außer ein furchtbarerer Alptraum und er wurde bald aufwachen… sich genüsslich strecken, dann ein heißes Bad nehmen und sich dann an dem herrlichen Frühstück erfreuen, das seine Köche ihm bereitet hatten. Er wurde darauf warten, dass seine liebe Videl ihm als Morgengruß um den Hals fiel.

Videl!

Das arme Mädchen… es war unmöglich für ihn sich vorzustellen, dass sie ganz alleine aufwachsen müsste, ohne ihn in dieser Welt voller Schurken!

Dier Gedanke gab den armen Mann einen letzten Schub an Mut, um einige Worte hervorzubringen: „Bi-Bi-Bitte… La-la-lass m-mich l-l-l-los! B-Bitte! I-ich mach alles, was ihr wollt… aber b-b-bitte, l-lasst mich los… I-ich habe eine kleine Tochter, die auf mich wartet…“

„Ok!“, grinste C17 mit einem breiten Lächeln,kurz bevor er seine beiden Finger öffnete, die ihn am Kragen festhielten. Ein lauter Angstschrei begleitete den Fall des Mr. Satan, der wie wild durch die Luft fuchtelte, um wieder an Höhe zu gewinnen.

Sein Fall wurde abrupt unterbrochen. C18 hatte ihn gerade noch an seinem Champion-Gürtel festgehalten.

„Ahh…Oh! D-Danke…! Danke vielm…“

Aber er hatte seinen Satz nicht vollenden können, da hatte sie schon den Griff um den Gürtel geöffnet… in einer Abfolge von Schreien, jeder lauter als der vorhergehende, spielten die Cyborgs mit ihrem neuen Spielzeug Ping-Pong in der Luft.

Einige Meter über dem Boden griff sich C18 plötzlich das Ende des Gürtels um den Bauch des Champions. Der Faden entribbelte sich blitzschnell und der Mann wurde zu einem menschlichen Yoyo… aber bald schon war der Faden aufgebraucht… Satan fiel brutal aus mindestens 4 Metern auf den Boden.

Am Leben! Er war noch am Leben! Er konnte es kaum glauben… er hätte nie gedacht, dass ein so erbarmungsloser Kontakt mit dem Erdboden einmal so erfreulich sein könnte… wenn er es könnte, hätte er den dreckigen stinkenden Asphaltboden geküsst, in dem er gerade Gesicht voran gelandet war!

Aber er hatte ein Problem: ihm fehlte die Kraft, um weiterzumachen... er war müde… erschöpft von den Abstürzen, all die Hoffnung und Angst war nutzlos…

Zwei Einschläge nah an seinem Kopf…

Der Alptraum war noch nicht vorüber… seine zwei Folterknechte landeten direkt neben ihm.

Ohne sein Mittun fand er sich aufrecht stehend vor… vier Hände klopften seinen Kampfanzug und seine Hosen ab, die ihm ohne seinen Gürtel zu seinen Füßen gerutscht war.

Angst nagte an seinem Herz, versengte seinen Geist und ließ das Blut in seinen Adern gefrieren… er fühlte sich wie ein Kleinkind in seinem schlimmsten Alptraum!

Wie bei einem Kind liefen ihm dicke Tränen über seine erwachsenen Wangen und sammelten sich in seinem Bart. Sie tropften schließlich zu Boden, zusammen mit einer warmen Flüssigkeit die seine Unterhosen mit den kleinen Häschen und seine Beine mit einer hellgelben Farbe einnässte.

Es war vorbei…

Er war ganz unten angekommen… er war nichts mehr… noch weniger als nichts… in diesem Augenblick… war es ihm egal, ob er sterben würde, er wünschte sich sogar den Tod… er war von seiner eigenen Feigheit angeekelt.

Der ekelhafte Geruch des Urins erweckte die Aufmerksamkeit der beiden Cyborgs, als der seinen Kopf senkte, in Erwartung des Gnadenstoßes war ihm alles egal. Die sich immer weiter ausbreitende Pfütze unter seinen Beinen ließ sie schnell in die Luft steigen… und in einem Lachkrampf ausbrechen.

Satans Haupt erhob sich, er war überrascht, noch am Leben zu sein… Überrascht und enttäuscht… Wütend, noch eine Demütigung erfahren zu müssen.

„Tötet mich!!“, brüllte er zornig. „Auf was wartet ihr?! Bringt es hinter euch, ihr Arschlöcher!!“

Ein Regen aus Feuer beantwortete seine Provokation. Auch wenn er beschlossen hatte, getötet werden zu wollen, konnte der Champion nicht anders und hob seine Arme zum Schutz… dann warf er sich auf den Boden und rollte von Seite zur Seite, um den brennenden Schüssen auszuweichen, die mit unglaublicher Geschwindigkeit an ihm vorbei in den Asphalt krachten.

Das Bombardement endete so plötzlich, wie es begonnen hatte.

Mr. Satan wartete lange, bis er es zögerlich wagte aufzusehen… Angstvoll durchsuchte er den Himmel und seine Umgebung… Aber da war nichts außer Stille, Trümmer und er selbst.

Geschwächt und zitternd- sein Körper war vom vielen Zittern ganz steif geworden- seine Kleider, sein Gesicht, seine Hände, sogar sein Haar vom Urin beschmutzt… stand er schließlich auf.

Er blieb lange dort, bewegungslos wie eine Statue, sein Haupt gesenkt und seine Augen voller Tränen seine Hosen nass… er würde nichts sagen… Nach dem Einbruch der Nacht begann eine anonyme Person wie andere auch, sich auf den Heimweg zu machen.

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