DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

Nächste Seite in : 10 Tagen, 20 Stunden


Teil 1 :123456789
Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233
Teil 4 :343536
[Chapter Cover]
Teil 4, Kapitel 36.

Der Verlust des Jets selbst war kein so großes Opfer, denn Bulma hatte immer darauf geachtet, ein Reservevehikel mit dabei zu haben, dafür hatte sie sich sogar eine Kapsel in die Kleidung eingenäht. Seit sie sie trug, war ihre geliebte Jacke der Aufbewahrungsort. Hoffentlich dachten diese beiden Spinner nicht daran, sie genauer zu durchsuchen. Bis jetzt hatten sie nicht darauf bestanden, dass sie ihre Taschen leerte, ein gutes Zeichen… bis auf die unbedeutende Tatsache, dass sie sie umbringen wollten, sobald sie alles erledigt hatten.

„Son‘ Schlauberger, die alte Hexe…!“, meinte C17, als er die beiden Frauen erreichte.

Seine Zwillingsschwester war etwas bissiger. „Ich liebe solche Optimisten! Aber glaub ja nicht, dass du damit davonkommst! Erst versprichst du uns coole Sachen und dann verpisst du dich einfach! Tsk, tsk, tsk! Gar nicht nett!“

Darauf antwortete Bulma gar nicht. Sie wusste, dass alle Ausreden vergebens wahren und sie würde sich nur noch lächerlicher machen.

„Vergessen wir’s dann! Wir haben was Besseres vor“, lachte der Junge, um dann wieder in den Gängen des Labors zu verschwinden.

Während Bulma noch über die Absichten ihrer gefährlichen Kameraden nachdachte, riss sie das Scheppern von Glas und lautes Gepolter aus ihren Gedanken. Einige Sekunden später erschien C17 wieder mit Handschuhen, die er wahrscheinlich in der Tasche an seinem Gürtel hatte, mit der Kreatur aus dem Inkubator, die er am Schwanz hielt.

Das Tier war lebendig und wehrte sich mit aller Kraft.

Er war sich dessen ekelhaften Erscheinung wohl bewusst, als er der Junge es sofort seiner Schwester zu Füßen warf, die sofort entsetzt einen Schritt zurück machte.

Bulma war sich immer noch unschlüssig über den Ursprung dieser Kreatur. Es sah nichts ähnlich, was sie bisher gesehen hatte. Obwohl es lebte, schien es mit selbst einfachsten Bewegungen Koordinationsprobleme zu haben, als es in Richtung der Reste des Kühlschrankes kroch. Als es nahe genug war, erschien zur Überraschung aller an seinem Schwanz ein Stachel, der sich in eine der herumliebenden Dosen des „Satan Energy-drinks“ bohrte. Den pulsierenden Bewegungen des Schwanzes nach zu folgern leerte das Biest dessen Inhalt. Der Trank schien ihn Kraft zu verliehen und es öffnete das erste Mal seine Augen auf die Umgebung. Sein kleiner Kopf wanderte zwischen den beiden Zwillingen hin- und her.

„Nein, beweg‘ dich nicht…“, flüsterte C17 zu seiner Schwester, die sich von der Kreatur entfernen wollte, die mit der Geschwindigkeit einer Schildkröte auf sie zu kroch.

„Faszinierend!“, fuhr es Bulma durch den Kopf. „Obwohl die Entwicklung dieses Insektes nicht abgeschlossen war, schien diese Kreatur auch außerhalb des Inkubators überleben zu können. Es besaß Autonomie und einen Überlebensinstinkt.

Aber was wollte es von der Blondine?

Wenn es wirklich nach mütterlichem Schutz war, war es denn nicht seltsam, dass es einen Hybriden ohne Vitalzeichen einem Menschen aus Fleisch und Blut vorzog? C17 war wohl ebenso neugierig auf die nächsten Schritte der Kreatur.

C18s Gesicht war gezeichnet von Ekel, als das Biest sich an ihrem Fuß hochhangelte und mit metallischen Geräuschen ihr an dem Bein hochkroch. Plötzlich zischte sein Stachel wieder durch die Luft und er versuchte in das Fleisch seines Opfers zu stechen!

Der Stachel war zu schwach, um bionisches Fleisch zu durchdringen, also holte er wieder aus, diesmal mit mehr Kraft!

Aber dieses Mal wurde des dem wutentbrannten „Opfer“ zu bunt und ohne auf ihre Kleider zu achten pulverisierte sie diese vulgäre Kreatur aus nächster Nähe.

„Dreckiges Insekt!“, lautete ihr einziger Kommentar, als sie den Zustand ihres Hosen und ihren linken Stiefel sah, bevor sie zornig auf die versengten Überreste der armen Kreatur herumtrampelte.

Der Tod von Geros einziger rein organischen Kreatur namens Cell, der Synthese extrem komplizierter genetischer Arbeiten, das Werk eines ganzen Lebens und darüber hinaus, machte C17 wütend; er wusste nicht, dass seine Schwester gerade die Welt gerettet hatte.

„Hey nö! Uncool! Das Vieh wär’n klasse Haustier gewesen!“

„Zum Glück…!“, atmete Bulma reflexartig auf. Eine Kreatur des kranken Gero weniger! Trotzdem war der Wissenschaftler in ihr traurig, dass sie das Biest nicht weiter studieren konnte, da es offensichtlich genetisch modifiziert worden war. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass sich hinter der Erscheinung eines harmlosen Käfers sich eine Bedrohung für die Menschheit verbergen konnte, gegen dessen Bosheit die beiden Cyborgs Heilige waren.

Es ist schwer, sich etwas noch Schlimmeres vorzustellen, wenn man fast keine Hoffnung hat.

Hoffnung, Trunks… der Bau einer zweiten Zeitmaschine… im besten Falle, um ihn zurückzubringen, im Schlimmsten, dessen Schicksal aufzuklären. Bulmas Energie war auf dem Höhepunkt, trotz der aktuell ungünstigen Situation, aus der sie wahrscheinlich nicht mit dem Leben davonkommen würde. Wie auch immer, sollte einer der Wahnsinnigen sie einfach so töten, dann würde sie nichts mehr aufhalten. Sie musste sich auf das Wesentliche konzentrieren. Ein Ziel, und das war ihre Hoffnung auf Flucht, und Hoffnung war alles, was ihr noch blieb…

Sie hatte es bis jetzt geschafft, und die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit diesen beiden Killermaschinen auseinandersetzen musste, wuchs immer mehr.

Jäger waren Opportunisten. Das war allgemein bekannt. Und manchmal spielten Jäger auch mit ihren Spielzeugen, das war auch kein Geheimnis. Bei diesen beiden schien das ganz besonders zuzutreffen. Die Aussicht, ihnen einen neuen Gegner zu bringen, könnte ihr Vorteil werden, dachte die Wissenschaftlerin. Vielleicht war die Situation gar nicht so finster wie befürchtet.

Sie hatte bemerkt, dass die beiden weniger grausam waren, wenn sie sich ihnen gegenüber wie normale Leute verhielt anstatt wie typische Opfer. Also versuchte Trunks‘ Mutter mit ihnen wie mit alten Freunden zu sprechen.

„Naja, gut! Das war sehr lustig! Aber ich muss jetzt arbeiten. Etwas zu bauen, was eurer Kraft ein bisschen standhält ist nicht einfach. Ich sollte gleich damit anfangen. Ich will euch nicht zu lange warten lassen!“, erklärte sie mit fröhlichem Ton.

Ohne weiter zu warten, schritt sie zwischen den beiden Killern hindurch und verschwand wieder in den Gängen des neu entdeckten Labors.

Sie musste auf zwei Röhren balancieren, um die große grüne Pfütze mit den Glassplittern zu umgehen, das den Boden bedeckte. Mit trockenen Schuhen hinter dem Zentralcomputer nahm sie aus ihrer Jackentasche eine kleine Kapselbox und atmete das beruhigende Aroma ein. Sie nahm eine mit einem zweibeinigen Roboter mit Keyboard und Monitor und darauf mehrere Pläne und Geräte.

Ohne weiter Zeit zu verlieren begann Bulma mit ihrer Arbeit.

Den Zugangscode zu dekodieren, um das Ding herunterzufahren, dann den Generator abzuschalten, den Sekundärgenerator finden, alle Schrauben und Bolzen abmontieren, die mechanischen Arme abmontieren, um zum Kern der Maschine vorzudringen… da war so viel zu tun, bevor sie die ersehnten Bauteile überhaupt erreichen konnte.

Die Zwillinge warteten einige Zeit, dabei kommentierten sie die Entwicklung ihrer Arbeit teils mit Humor, teils mit beißendem Zynismus.

Dann begann C18 langsam Zeichen der Ungeduld zu zeigen. Auch ihr Bruder begann sich zu langweilen und das trotz der gelegentlichen Streitereien zwischen ihn und seiner Schwester. Seit ihrem Deal damals mit Krilin hatte sich ihr Verhältnis zu einander verändert; obwohl sie fast immer zusammen waren, hatten sie begonnen, sich immer bittere und sarkastische Duelle zu liefern und über alles und jeden spielerisch zu streiten.

Bulma fühlte kurz etwas Mitleid. Sie waren mit dem anderen gefangen und ihre einsame Beziehung wurde mit den Jahren immer steriler. Dann aber übernahm wieder die Wut die Oberhand.

„Zur Hölle mit denen! Geschieht ihnen Recht! Ich hoffe, die bringen sich einmal gegenseitig um!“, dachte sie wütend, während ihr Gesicht in den Innereien eines komplexen Netzwerkes von Kabeln und Schaltkreisen steckte.

Erleichtert sah sie, wie die beiden zum Ausgang gingen. Es würden noch Stunden vergehen, bis sie den High-Tech-Giganten auseinandernehmen und die wichtigen Bauteile ausbauen konnte. Zum Glück hielt die Maschine ihr Versprechen. Sie hatte bereits zwei extrem wichtige Elemente gefunden, wo sie sie vermutet hatte. Wertvolle Zeit. Wenn sie schnell genug war, würde sie es vielleicht schaffen abzuhauen, bevor die beiden kybernetischen Psychopaten zurückgekehrt wären, wo immer sie auch hingeflogen waren, um Dampf abzulassen.

Eine Ziffer wiederholte sich immer wieder in Bulmas Kopf, das Ziel von Trunks: 758. Die Schlüssel lag dort! Dort verbarg sich die einzige Chance ihren Sohn zu finden oder zumindest einen Hinweis auf ihn.

Aber warum? War es ein Fehler oder ein Defekt der Maschine, dass sie ihn in eine andere Zeit geschickt hatte? Bulma wusste es noch nicht, aber wenn sie es musste, dann würde sie es rausfinden! Im Moment hatte die Rückkehr zum Ausgangspunkt Priorität, zu dem ihr Sohn zurückgekehrt war. Es hätte auch einfach ein Problem mit der Zeitmaschine sein können, das ihn in der anderen Dimension gefangen hielt.

Es ging nicht nur um ihren Sohn und um ihre Liebe, die sie so früh verlassen hatte, sondern auch um das letzte Mitglied einer mächtigen, legendären Kriegerrasse, die als einzige im Stande waren, diese beiden Meister des Genozids zu bekämpfen, und sie vielleicht eines Tages zu vernichten. Er war das letzte Ass im Ärmel der Menschheit und sie konnte es sich nicht leisten, ihn zu verlieren.

Einige Kilometer von den Überresten von Dr. Geros Labor stritten zwei Gestalten mitten in der Luft. Mit einem guten Fernglas konnte man erkennen, dass es sich um eine junge Blondine und einen jungen Mann mit schwarzem Haar handelte.

„Eine so nette Frau, wenn man darüber nachdenkt... die ganze Mühe, nur um uns ein neues Spielzeug zu basteln… nichts zu sagen, das ist wohl die Liebe von alten Ladies“, meinte die junge Frau.

„Jo, es wär echt nicht nett von uns, wenn wir sie zu Tode schuften lassen, sie ist nicht mehr so jung wie früher…! Wir sollten mehr Respekt vor‘m Alter haben!“, grinste der Junge.

Beide streckte ihre Arme in Richtung Geros Versteck aus. Ihre Blicke kreuzten sich kurz, ein enigmatisches Grinsen auf den Lippen. Dann brachen sie in schallendes Gelächter aus, so wie man auf einen guten Witz reagiert. Während sie aus ganzem Herzen lachten, schoss ein doppelter Energiestrahl aus ihren Händen und vereinige sich bald zu einem einzigen Schuss.

Der Energiestrahl überbrückte die Distanz zwischen ihnen und dem Untergrundbunker in Sekundenbruchteilen und der mickrige Rest der Bergkette explodierte in einer beeindruckenden Explosion.

Die beiden Punkte am Himmel verließen die zerstörte Gegend, während sie Witze über ihre nächsten Ziele rissen. Keiner der beiden machte sich Gedanken über das Resultat ihrer letzten Zerstörung. Warum denn auch? War ja egal und langweilig.

Weit weg entfernt, in einer anderen Dimension, die man später einmal als Universum 17 bezeichnen würde, bahnte sich ein Monster namens Cell seinen Weg an der Zerstörung der Menschheit. Diese unglaubliche Kreatur, erschaffen von einem gewissen Dr. Gero, getrieben von einem unstillbaren Drang nach zerstörerischer Rache, war eine wahre Killermaschine. Im Gegensatz zu der Kreatur vorhin hatte es seinen Mutationszyklus vollendet und die beiden letzten Cyborgs absorbiert, deren Codenamen C17 und C18 waren. Er war zuerst geschaffen worden, um einen Helden namens Son Goku zu besiegen, und er bestand aus der Kombination der genetischen Informationen von den mächtigsten Kriegern des Universums… er hatte nicht nur ihre Kraft geerbt… durch den grenzenlosen Größenwahn einiger von ihnen massakrierte er mit Genuss alle, die es wagten, sich seiner Tyrannei in den Weg zu stellen. Um die Zukunft dieser Welt zu retten, war eines seiner unzähligen Opfer aus mit einer Zeitmaschine einer anderen Zeit gekommen. Dieser Kämpfer für die Gerechtigkeit, der für ein Universum starb, das nicht das seine war, trug den Namen Trunks.

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