DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

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Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233
Teil 4 :343536
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 18.

Bulma hatte kaum die Zeit gehabt, Yamchus Macho-Gehabe mit Ironie zu kommentieren. Ein unheimliches Geräusch überraschte sie. Binnen einer halben Sekunde hatte sich der Ex-Bandit umgedreht, um den schon erledigten Soldaten anzusehen… seine Augen weiteten sich vor Schock!

„Vegeta!“

Wirklich, der Saiyajin-Prinz streckte sich gerade, nachdem er wie nebenbei das Genick des immer noch bewusstlosen Soldaten gebrochen hatte.

„Dummkopf! Wenn du uns schon verraten willst, dann warum lässt du dann nicht noch mehr Energie frei?!“

Yamchu war sprachlos und irgendwie betäubt, während Bulma angsterfüllt auf den Mann starrte, den sie im Augenblick bei sich zu Hause aufgenommen und dessen wahren Charakter sie fast vergessen hatte: ein außerirdischer Krieger, der jemanden eiskalt ohne jegliche Emotion abschlachten konnte.

Trotz ihrer Angst schaffte sie es dennoch, sich ihm emotionslos zu nähern. Trotz seines pinken Hemdes, das sie ihm zugeworfen hatte und ihn etwas beruhigen sollte, hatte er doch seinen wahnsinniges Charisma behalten… das gewisse Etwas, das sie nicht genau beschreiben konnte… was ihn für sie trotz seiner asozialen Manieren und die von ihm ausgestrahlte Gefahr attraktiv machte.

Natürlich war sie zu dieser Zeit mit Yamchu zusammen… aber dieser Kerl hatte in letzter Zeit die Angewohnheit entwickelt, alles anzustarren, was einen Rock trug. Was für ein Kontrast zu der Phobie vor Frauen, die er bis vor nicht allzu langer Zeit gehabt hatte!

Der Lärm von Schüssen aus der Distanz ließ sie umdrehen.

Vegeta knurrte: „Wir hatten von Anfang an keine Chance, und nun haben wir auch das Überraschungsmoment verloren! Was für ein Haufen inkompetenter Idioten!“

Etwas weiter davon entfernt ließ Piccolo sein letztes Opfer, das er so unauffällig wie möglich erledigt hatte, langsam zu Boden fallen und blickte ebenso unzufrieden in Richtung der Schlachtgeräusche.

Sich seines Fehlers wohl bewusst dankte Gohan seinem Lehrer und sah betroffen zu Boden. Auch der großgewachsene Tenshinhan schoss ihm einen bösen Blick zu. Um sie herum lagen sechs Leichen.

„Verdammt, Gohan! Du weißt gut genug, dass sie über die Scouter kommunizieren!“

Gohan wurde rot vor Scham. „E-Es t-tut mir Leid…“

Gokus ehemaliger Rivale knurrte angefressen: „Das hättest du dir vorher überlegen sollen… überrasche sie und neutralisiere sie, bevor sie es überhaupt bemerken, das war der Plan!“

Der arme Gohan wusste nicht mehr, was er sagen sollte. „ich weiß…“

Piccolos wütende Stimme schnitt dem jungen Kämpfer das Wort ab: „Für Entschuldigungen ist es jetzt zu spät!“

Im Inneren des runden Raumschiffes erklang eine weitere Stimme! Ein Soldat lief durch die offene Schleuse und machte in Hab-Acht-Stellung nervös Report. Es war nie vorteilhaft, sich in unmittelbarer Nähe zu Lord Freezer aufzuhalten, wenn er diesen Ton anschlug! Der Scouter des Soldaten zitterte unter den angsterfüllten Zuckungen seines Besitzers, die der mit aller Macht zu verbergen suchte.

„Und?!“, bellte König Cold.

„U-U-Unsere L-Leute sind alle verschwunden, m-mein Lord… K-K-Kampfkräfte von u-über 5000 sind ganz kurz aufgetaucht…“

Cold und sein Sohn tauschten einen kurzen stummen Blick aus. Der ältere Dämon sprach zuerst:

„Fünftausend, hm? Auf dem Weg hierher haben wir nichts dergleichen bemerkt…“

Freezer hatte eine Ahnung. „Auf Namek hatten wir mit unseren Scoutern dasselbe Problem… bevor wir sie verloren haben. Dieser Erdlinge sind im Stande, ihre wahre Kampfkraft zu verbergen!“ Das Gesicht des nun bio-mechanischen Tyrannen verzog sich vor Hass. „Sie haben noch nicht alles von mir gesehen!“

Im nächsten Augenblick… flog Freezer in Richtung der Kampfhandlungen, die ihn erreicht hatten, streng beobachtet von seinem Vater.

Piccolo reagiert als Erster: „Scheiße! Da kommt er!“

Tenshinhan bereitete sich vor und wollte sich trotz seiner Sorgen verteidigen, die sich in Form einer dicken Schweißperle auf seiner haarlosen Stirn zeigten.

„Er kann ein wahres Monster sein, aber ich werde mich nicht kampflos ergeben, ohne zu wenigstens versuchen, Rache zu nehmen!“

Der große Namekianer widersprach ihm sofort. „Nein! In einer direkten Konfrontation haben wir keine Chance! Unsere einzige Hoffnung besteht in der Kombination aller unsere Kräfte und das Überraschungsmoment… ich halte ihn zurück… ihr sammelt euch, ohne eure Präsenz zu verraten und lass mich wissen, wenn ihr bereit seid!“

Gohan wollte gerade widersprechen, aber der grüne Krieger würgte seinen Satz mit einem Ton ab, der keinen Widerspruch duldete: „Keine Zeit dafür! Verschwinde, jetzt!“

Tenshinhan packte Gokus Sohn am Kragen seiner Rüstung und zerrte das Kind fort, dessen Blick starr auf seinen Mentor gerichtet blieb…

Sie hatten es gerade noch geschafft, sich hinter einigen Felsen zu verstecken, als die Stimme ihrer Alpträume erklang:

„DU?!“

Mecha-Freezer war hier… und stand dem Namekianer gegenüber, der sich ihm bereits auf dessen Heimatplaneten widersetzt hatte. Die Augen des Tyrannen wurden schmale Schlitze. Überraschung? Freude? Schwer zu sagen, vielleicht beides.

„Du bist schwerer zu erledigen als deine Artgenossen…. Ich bin überrascht, dass du es bis hierher geschafft hast…“

Piccolo grinste kurz. Er musste Selbstvertrauen zeigen und so viel zeit wie möglich herausschinden. Freezer war alleine… vielleicht, wenn er es richtig anstellte…

Verdammt! Eine gigantische gehörnte Figur war gerade auf einer Felsspitze über ihnen erschienen. Mit einem Sprung landete er neben dem kleinen, fast zur Hälfte mechanischen Krieger… und dessen Macht war dem des Weltenzerstörer ebenbürtig.

Der Namekianer musste alle Kraft aufwenden, um seine Angst nicht zu zeigen… Zeit… sie brauchten Zeit!

Tenshinahns Magen verkrampfte sich, als er die Kampfkräfte wahrnahm, die von den beiden Außerirdischen ausgestrahlt wurden. Er hätte sie niemals vorstellen können, dass ein lebendiges Wesen jemals eine solche Lebensenergie haben könnte… auch wenn es ein Alien war.

Son Gokus Energie war bestimmt beeindruckend… und auch Vegetas, Gohans und Piccolos, als sie von Namek zurückgekehrt waren… aber das…!

Das war einfach unvorstellbar!

Der große Kämpfer musste sich die Zeit nehmen, das Gefühl der Panik zu unterdrücken, das ihn kurz durchfuhr. Ein Wesen vom Kaliber Freezers zu besiegen, schien bereits unmöglich, aber nun ZWEI davon?! Auch unter Vereinigung all ihrer Kräfte und allen Überraschungsattacken des Universums… es war unmöglich. Aber sie hatten keine Wahl… egal wie, das Schicksal der Menschheit, nein, des ganzen Planeten, war besiegelt. Jetzt galt es, alles oder nichts!

Dank der Energiesignatur von Yamchus Angriff konnte Gohan ihn und Bulma leicht ausfindig machen. Pual hatte sich langsam von dem Schlag erholt, den er einstecken musste. Da er kein Kämpfer war, hatte der kleine tapfere Kerl nur wenig Wissen über Kampf- und Verteidigungstechniken oder wie man mit Schmerz umgeht. Tränen bildeten sich in seinen Augen und tropften ins Fell darum herum.

Krilin und Vegeta waren hingegen wieder einmal verschwunden!

Das Problem war, dass sie ihre Energien so gut verbergen konnten, dass es unmöglich war, sie ohne Sichtkontakt zu finden. Zu fliegen und damit entdeckt zu werden, war ebenfalls keine Option. Dies improvisierte Team musste seine Mitglieder erst noch zusammensuchen, um eine effektive Strategie auszuarbeiten, aber die Zeit war knapp. Sie konnten es nicht zulassen, dass Piccolo sich alleine gegen die beiden intergalaktischen Mörder behaupten musste!

Wie schon oft war es Bulma, die eine Lösung fand.

Einige Sekunden später flog ein blauer Vogel über die nähere Umgebung und suchte den Boden ab.

Sie fanden Gokus kleingewachsenen glatzköpfigen Freund, aber Vegeta war immer noch unauffindbar. Also schlug Pual vor, Tenshinhan zu finden und ihm mitzuteilen, dass sie sich etwas weiter von dem Epizentrum der Gefahr zu treffen und die Sachlage zu diskutieren, ohne zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Dieses Mal war es ein blauer Hase, der sich hoch über den Erdlingen auf einer Anhöhe setzte. Er beobachtete die Umgebung und die drei Krieger, die sich im Moment bewegungslos gegenüberstanden. Obwohl Puals Kopf von dem Treffer immer noch schmerzte, war er doch stolz darauf, in diesen kritischen Momenten dennoch nützlich zu sein.

Hinter einem felsigen Wall versteckt flüsterten sich die Mitglieder dieser improvisierten Versammlung, um nicht gehört zu werden. Keiner konnte sich mit den anderen einigen.

Krilin hatte gehofft, dass Pual nach dem abgängigen Saiyajin suchen könnte, denn seiner Meinung nach war seine Kraft unabdingbar für Piccolo, wenn er gegen Freezer und seinen Artgenossen kämpfen sollte… während Tenshinhan sofort in Aktion treten wollte. Nach alledem, was er wusste, war der Stolz eines Saiyajins keinen Pfifferling wert, und er konnte sogar wieder an die Seite seines Meisters zurückkehren… wenn er überhaupt noch hier war.

Das machte Krilin fast wütend: „Sag das nicht! Als er das erste Mal auf die Erde gekommen war, war er Abfall…. Aber auf Namek hat er sich geändert! Er ist zwar immer noch im Graubereich, aber ganz tief in sich drinnen ist er besser, als was er uns zeigt! Und nebenbei, er hasst Freezer, weil er seinen Planeten und seine Leute ausgelöscht hat!“

Tenshinhan blieb ungerührt: „Mach dich nicht lächerlich… er benutzt dich nur! Wenn er einmal das hat, was er will, bringt er uns alle um!“

Diese Mal mischte sich Gohan ein: „Du liegst falsch… Krilin hat Recht… Er hat uns auf Namek das Leben gerettet, obwohl er es nicht musste. Und nur dank ihm ist Krilin heute am Leben!“

Es war Bulma, die diese Diskussion mit einem autoritären Ton beendete: „Du scheinst zu vergessen, dass du einmal nicht viel besser warst als er… wir haben dir eine zweite Chance gegeben, also solltest du es verstehen, wenn wir ihm auch eine geben. Wie auch immer, ER ist jetzt sicher nicht das Hauptproblem!“

Yamchu sah weg und fragte den Hasen Pual nach Neuigkeiten, aber der sagte ihm nur, dass sich die drei Kämpfer noch nicht bewegt hatten. Piccolo, der ihm den Rücken zugekehrt hatte, zeigte ihm hinter seinen Rücken die Geste „Schere“.

„Er will, dass wir ihn von zwei Seiten flankieren“, schloss Yamchu.

Und wieder hatte Tenshinhan etwas dagegen. „Eigentlich glaube ich, dass wir uns aufteilen sollen…“

Gohan, der Piccolo besser kannte als jeder von ihnen, warf eine dritte These in den Raum, dessen Ernsthaftigkeit kaum von einem sechsjährigen Jungen stammen konnte. „Ich denke eher, dass er uns sagen will, dass wir damit aufhören sollen. Blöd herumdiskutieren statt zu agieren!“

Yamchu fand diese Idee lustig: „Komm schon… als könnte er uns von dort drüben hören!“

„Piccolo legt sein Cape und seinen Turban ab!“

Diese Nachricht traf die Gruppe überraschend. Ohne weitere Fragen schlichen sie zu Yamchus kleinen blauen Freund und beobachteten die nun stattfindenden Ereignisse.

Leider war es nun zu spät, eine Strategie zu finden!

Es war schließlich Tenshinhan, der sagte, was alle dachten: „Verdammter Mist! Piccolo wird jetzt für unsere Dummheit büßen!“

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