DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

Nächste Seite in : 12 Tagen, 20h


Teil 1 :123456789
Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233343536
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 27.

Ein weiteres Mal standen sich die beiden Kämpfer gegenüber. Auf der einen Seite stand ein Krieger mit einer perfekten Figur für den Kampf und umhüllt von einem goldenen Licht, auf der anderen eine groteske Kreatur, die jedes Merkmal des Bösen aufwies: ein langer Schwanz, große Hörner und ein sadistisches Grinsen. Gut und Böse… war das ihre wahre Rolle in diesem Kampf? Im Augenblick schien keiner der beiden Teilnehmer eine Antwort darauf zu haben und beide waren von der Herausforderung fasziniert, vor der sie standen. Beiden ging es auch um die Ehre und weniger um die konkrete Gefahr: das Schicksal eines ganzen Planeten… Freiheit für einen, die Freude am Zerstören und Herrschen für den anderen.

Sie musterten sich noch einmal. Die Kraft des anderen, dessen Taktik, die nutzbaren Schwächen, jede nur denkbare Lücke. Ihre Blicke brannten wie Feuer und ihre Muskeln zuckten voller Vorfreude auf den Triumph.

Abseits des Schachtfeldes fielen die Zeugen dieser Konfrontation in Schweigen. Könnte es sein, dass ihr Saiyajin-Freund nicht über die Mittel verfügte, Freezes Vater zu besiegen? Mathematisch gesehen schien er nicht viel stärker zu sein als sein Sohn, aber alle konnten diese seltsamen Vibrationen in der Luft fühlen, die jedes Mal auftraten, wenn er sich seiner maximalen Kraft näherte. War dieser überraschende Deal, den der Namekianer mitbekommen hatte, eine Chance oder würde er sich für alle als eine Katastrophe entpuppen?

Einer von ihnen stellte sich diese Frage nicht, es war der einzige, der von der Diskussion zwischen den beiden Kämpfern nichts mitbekommen hatte. Aber das war nicht wichtig. Selbst wenn er wüsste, hätte es wenig an seiner Einstellung geändert. Der Prinz der Saiyajins kochte still vor Wut. In ihm brannten die Feuer des Neides und des Hasses und er schämte sich seiner Schwäche, denn er konnte nur wenig tun, außer mitzuverfolgen, wie es langsam sein Herz und seinen Geist auffraß. Wie gerne hätte er seinen Frust dem gesamten Universum ins Gesicht geschrien…. Der Saiyajin aus der Legende war hier, direkt vor ihm… VOR IHM, dem Elitekrieger, dem Prinz durch Geburtsrecht, von dem ihm sein Vater der König erzählt hatte, von dessen Macht und Glorie… Glorie… welche „Glorie“ bleibt denn noch, wenn man ein Nichts ist? Nichts im Vergleich zu dem…! Jetzt zu sterben stand außer Frage! Auf was wartete dieser Idiot Kakaroth, um diesen Bastard Cold zu töten? Einmal diese Bedrohung aus dem Weg geräumt könnte er sich wieder fangen und die natürliche Ordnung wieder herstellen… Besser als zu sterben und es zu erlauben, von einem drittklassigen Krieger übertroffen zu werden, „legendär“ oder nicht! Er würde diesen verdammten Kakaroth schon noch vernichten!

Son Goku ließ diesen langen Schwanz nicht aus den Augen. Sein Gegner vermochte sein Anhängsel extrem gut zu verwenden. Ein beeindruckendes Extra, das sein Sohn auf Namek sträflich vernachlässigt hatte. Ein viel gefährlicher Schwanz als sein einiges haariges Exemplar, das er in seiner Kindheit getragen hatte. Aber auch er hatte gewusst, wie man ihn effektiv im Kampf einsetzt und manchmal zeugten Reflexe, dass ihm schien, als wäre er noch da, auch wenn Gott ihn ein für alle Mal entfernt hatte. Wenn doch nur in ihm nicht dieses Monster gewesen wäre! Wie auch immer, ein solches Extra konnte sich auch als versteckter Fluch herausstellen und die Erkenntnis eines solchen Fluches hinterließ immer noch einen bitteren Beigeschmack.

Krilin konnte nicht mehr zusehen, wie die beiden Kämpfer wie Statuen dastanden. In Piccolos Schatten fauchte er durch seine zusammengekniffenen Zähne: „Kommt schon… erledige dieses Monster für mich! Du schaffst es Goku, ich weiß, dass du es schaffst… Pack’ ihn! Auf was wartest du? Hau diesem violetten Bastard in die Fresse! Auf dass er sich wünscht, er wäre nie hergekommen! Lass ihn den Dreck fressen, den er zerstören will…!“

Ein dumpfes Seufzen und ein eiskalter Blick aus den Augenwinkeln des großen Namekianers geboten ihm Ruhe und der kleine Mann senkte betroffen seinen Kopf. Es war noch nicht so lange her, da hätte dieser namekianische Dämon ihn für weniger getötet… es wäre besser, ihn nicht weiter zu reizen. Hinter ihnen hatte sich Tenshinhan endlich auf einem kleinen Felsen gesetzt. Obwohl er alles tat, um es zu verbergen, verzerrte der Schmerz seine ausdrucklose Miene. Er steckte seine zerschmetterten Arme in seinen Gürtel, kniff die Zähne zusammen und ertrug den Schmerz standhaft. Den Kampf nicht zu Ende zu sehen, stand nicht zur Debatte, trotz Krilins Protest. Nicht nur, weil es um alles ging, aber auch darum, dass man eine Schlacht dieses Kalibers nicht alle Tage zu sehen bekommt! Als er den Schüler des Schildkrötenstils wieder auf ihn zukommen sah, wusste er, dass es wieder um dasselbe ging.

„Vergeude nicht deinen Atem, die Antwort ist immer noch NEIN! Chiaozu sollte bald hier sein, das weißt zu ebenso gut wie ich!“

Chiaozu! Natürlich… Krilin hatte ihn vergessen.

Ein schmales Grinsen erhellte Gokus Gesicht, während er immer noch seinen Blick auf seinen gigantischen Gegner geheftet hielt. Er grausames Schnauben war die höfliche Antwort.

Der Monarch hatte sich kaum bewegt, da ersetzte schon ein Blitz das Abbild seines Gegners. Während sein Hologramm noch aktiv war, befand sich Goku schon hinter ihm und er warf den langen Mantel des Königs über das Gesicht desselben. Mit einem lauten Fluch riss der König den Mantel ohne zu zögern fort. Das gab Goku mehr als genug Zeit, um seine mit Energie geladene Hand auf die Seite seines Gegners zu werfen.

Ein furchtbares Heulen, welches die Himmel erschütterte, drang aus dem aufgerissenen Maul des Aliens.

In einer ausholenden Bewegung warf der Saiyajin die Frucht seines gut kalkulierten Angriffes weit fort. Im Sand, der von violettem Blut besudelt wurde, zuckte und wand sich ein dicker Schwanz wie ein Haustier auf der Suche nach seinem Besitzer.

Cold hatte seine Fassung verloren; sein Gesicht wurde von Wut und Schmerz verzerrt, Speichel tropfte ihn aus dem Mund und sein Atme beschleunigte sich angesichts eines solchen Affronts.

„Du!!! Du….!!!“

Ihm fehlten die Worte, also warf er sich mit aller Macht auf dieses Insekt, um ihm zu eigen, wie man jemanden richtig zerfleischte! Aber Goku wich dem Angriff des Riesen mühelos aus. Verwirrt begann der König zu taumeln, es war ihm, als würde der Boden unter seinen Füßen tanzen! Was zum Teufel war mit ihm geschehen?!

Es bedurfte nur eines weiteren Ellbogenschlages des adoptierten Erdlings, um den durch den Verlust seines Schwanzes bereits gleichgewichtsgestörten Cold in die Knie zu zwingen. Er hämmerte mit beiden Händen auf den Boden, um sich wieder zu fangen. Bevor ihn ein zweiter Schlag zu Boden werfen konnte, rollte er unrühmlich zur Seite und wich dem Schlag so aus. Aus purer Verzweiflung bohrte er seine Hand in den sandigen Boden und schleuderte ihn auf diesen Kerl, der ihn dermaßen erniedrigte. Der Schmerz von seinem Bauch bis in den Rest seines Schwanzes war so intensiv, dass er alleine schon ein Handicap darstellte; letzterer musste auch noch den unangenehmen Kontakt mit dem Boden ertragen.

Niemals in seinem Leben hatte er solche Schmerzen erdulden müssen! Dafür würde dieser dreckige Affe teuer bezahlen! Seine Wut machte Platz für eine stumme Entschlossenheit auf eine lange und herbeigesehnte Rache. Das gesamte Universum würde von der Provokation seiner königlichen Wut und deren Konsequenzen erzittern!

Gokus Geschwindigkeit erlaubte es ihm, der Handvoll Sand auszuweichen, die ihn blenden sollte. Wenn er diesen Kampf beenden wollte, musste er seinen Vorteil ausnutzen. Er hatte sich genug vergnügt. Er war sich sicher, diese Amputation würde Freezers Vater vor Wut explodieren lassen. Der einzige Weg, um ihn sein Versprechen einlösen zu lassen, war es, ihm ein für alle Mal zu zeigen, wer hier der Stärkste war! Wenn er ohne Gegenwehr besiegt werden würde, dann hätte der Tyrann keine andere Wahl, als ohne Fisimatenten abzuhauen… mit dem Schwanz nicht zwischen den Beinen, sondern darauf.

Noch nicht mal wieder vollständig auf den Beinen begann der nun schwanzlose König seinen Gegner wild zu bombardieren, der dauernd vorm ihm verschwand und wieder erschien. Ohne ihn wirklich zu treffen. Bevor er über eine andere Strategie nachdenken konnte, traf ihn ein ordentlicher Knieschlag am Kinn, gefolgt von einem Haken, der ihm sein Jochbein brach. Wie konnte es dieser Saiyajin wagen, nicht nur seine Rüstung zu berühren, sondern auch ihn selbst?! Ihn! König Cold! Während er sich noch darüber aufragte, prasselten weitere brutale Schläge über seine majestätische Person herab.

Mit jedem Treffer wurde er einen Schritt weiter nach hinten gedrängt. Als sein Rücken eine senkrechte Wand berührte, spürte er, wie der Felsen mit jedem Schlag nachgab und ihn am Ende beinahe zu verschlucken schien, während er windelweich geprügelt wurde. Ihm blieb nicht zu Zeit, zu Atem zu kommen oder sich auf seine Verteidigung zu konzentrieren; die andauernden Erschütterungen verwirrten sein Gehirn und die Schmerzen wurden immer unerträglicher. Das erste Mal in seinem Leben dachte Cold an den Tod. An seinen eigenen Tod.

Diese höllische Erfahrung endete abrupt. Er war so fertig, dass er ohne den Berg hinter ihn zusammengebrochen wäre, also hing er dort wie gekreuzigt. Wie ein Gefangener im Fels oder eine Actionfigur in der Verpackung.

Ein einer seltsamen Staubwolke bemerkte er die goldene Figur vor sich… dann hörte er einige Silben, die sein benebelter Geist nicht verarbeiten konnte.-Ein blendendes Licht… Ein Freudenschrei aus dem Versteck der kleinen Gruppe, übertönt von dem Krach einer formidablen Explosion.

Vegetas Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen. Das trieb dieser Dummkopf Kakaroth?!

Er konnte sich hundert Mal besser verkaufen, tausendmal… Daran gab es keinen Zweifel! Was sollte dieser armselige und halbherzige Angriff erreichen?

Wenn Piccolo die Gedanken des Saiyajins lesen könnte, wäre er wohl nicht ganz damit einverstanden. Diese Kamehameha war alles andere als armselig! Aber er musste auch zugeben, dass sein Ex-Rivale viel mehr leisten konnte. Dummer Goku, der es wieder nicht schaffte, seinen Gegner sofort zu erledigen! Er würde das wohl nie lernen…

„Er hat dich auch nicht umgebracht, also solltest du dich jetzt nicht groß beschweren“, meinte der kleine Mann zu seiner rechten, als hätte er seine Gedanken gelesen. Der Namekianer versuchte wieder, ihn mit seinem finsteren Blick ruhigzustellen, aber Krilin war viel zu sicher, um sich wieder einschüchtern zu lassen. Seine Antwort auf die Reaktion seines seltsamen Freundes war ein dümmliches Grinsen.

Zurück auf dem Schlachtfeld folgte auf dem Lärm der Explosion eine vielversprechende Stille. Ein ganzer Berg war von der Landschaft verschwunden und in dem Krater an seiner Stelle gab es keinerlei Lebenszeichen.

Son Goku am Himmel wartete. Sein Blick war fest auf die Stelle gerichtet, an der sein Strahl eingeschlagen hatte. Nichts bewegte sich mehr, aber er wusste, dass sein Gegner noch am Leben war, er fühlte sein Ki. Eine schwache, aber immer noch aktive Lebensenergie. Sekunden vergingen, noch mehr Sekunden, eine Minute… beinahe zwei…

Als erstes bewegte sich ein Stein. Dann noch einer, gefolgt von immer mehr Felsbrocken. Endlich sprang der Schutt auf, als würde darunter eine Blase explodieren und zeigte eine erschöpfte blutbedeckte Figur. Dunkles violettes Blut, königliches Blut, das aber einem ebenso sterblichen Wesen gehörte wie alle anderen, färbte die staubbedeckte Gestalt.

Langsam rappelte sich Cold auf. Einen Moment lang stand er bewegungslos und mit gesenktem Haupt da. Besiegt.

„Du hast verloren! Wie wir ausgemacht haben, werde ich dich nicht töten. Verschwinde und vergiss uns. Vergiss, dass dieser Planet überhaupt existiert. Ich bringe dich zu meinem Schiff.“

Besiegt.

Wer hätte jemals gedacht, dass König Cold, der Große, der Furchtbare, der Meister ohnegleichen des ganzen Universums von jemandem auf die Knie gezwungen werden würde?

Besiegt.

Der Despot hatte sich immer noch nicht bewegt, als hätte ihn die Staubschicht auf seinem Körper versteinert. Einzig das Violett seiner vielen Wunden, aus dem sein wertvolles königliches Blut tropfte, schenkte ihm Farbe…

Besiegt…

Besiegt?!

NIEMAAAAAALS!!!!!

Die bisher erstarrte Gestalt schien durch diesen angsteinflößenden Schrei zu explodieren; ein Heulen, das die zeugen nur als Göttlichen Zorn beschreiben konnten.

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