DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

Nächste Seite in : 7 Tagen, 14 Stunden


Teil 1 :123456789
Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233
Teil 4 :343536
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 32.

Colds Leiden hatte seinen Ursprung in seinem tiefsten Inneren… und er hasste das! Sein von dem Schmerz und den unglaublich intensiven Energieschüben gemarterte Geist tat sich schwer, sich zu konzentrieren. Aber er musste es. Nicht hier, nicht jetzt, nicht so! Er musste diesen Wahnsinn aufhalten, bevor es sein gesamtes Wesen auffraß, welches so wichtig für seine wertvolle Macht war!

Son Goku hatte Recht. In seinem Kampf gegen seine eigene Energie kümmerte sich dieser Außerirdische nicht mehr um seine Umgebung. Durch seine immer dicker werdende Aura hatte er den formidablen Angriff dieser um ihn herumfliegenden Insekten gar nicht mitbekommen.

„AAAaaaAAAAhhhhhh!“ Eine solche Macht ließ andere wie Nichts erscheinen, aber sie zu erdulden war etwas ganz anderes… was für ein grausames Schicksal für den König! Aber irgendwann wird der Tag kommen, in dem er sein außergewöhnliches Talent zähmen und nutzen konnte… und an jenem Tag würden nicht nur einige Galaxien vor seiner Macht erzittern, sondern das ganze Universum, von einem Ende zum Anderen!

Aber jetzt war nicht die Zeit für Zukunftsvisionen: „STOOOOOOOOOP!!!!!!!!!!!“

„Wir müssen ihm helfen.“

„Was? Hast du sie noch alle?!“

Der Vorschlag seines goldhaarigen Freundes hatte Krilin dermaßen überrascht, dass er geantwortet hatte, bevor sich sein Gehirn einmischen konnte. Ehrlicher ging es nicht mehr!

„Erkläre dich“, befahl der große Namekianer, dessen Gesichtsausdruck finsterer war als jemals zuvor.

Tenshinhan schwieg, aber seine drei Augen waren auf den Saiyajin fixiert und sein Blick bezeugte sein Haltung, die der Mehrheit entsprach.

„Ich glaube ich verstehe, was er meint“, begann Chiaotzu.

„Ich auch“, fuhr Yamchu fort. „Man sieht ganz genau, dass er gegen seine neue Form wehrt. Wenn er wirklich gewollt hätte, dass es geschieht, dann würde er nicht dagegen kämpfen...“

„Ja, ok… wie Goku schon gesagt hat. Dieser Spinner mit Hörnern hat die Kontrolle über seine Kraft verloren. Es gibt keinen Grund, warum wir ihm jetzt helfen sollten! Warum können wir ihn nicht einfach implodieren lassen und dann löst sich das Problem von alleine!“, schlug Krilin pessimistisch wie immer vor.

„Das Problem ist, wenn er einen kritischen Punkt erreicht, wird er nicht einfach implodieren“, meinte Piccolo kalt wie ein Todesurteil.

Das Gesicht des kleinen Mönches begann zuerst eine violette Farbe anzunehmen, um dann zu erbleichen. Er wünschte sich, dass seine Worte nicht wahr sein würden:„D-Du… Du meinst… e-er könnte einfach… uns alle…. Den ganzen Planeten?“

„Und definitiv auch das Jenseits, wenn man die ganze Energie hier berücksichtigt“, schloss Son Goku mit einer stoischen Gelassenheit.

„Naja… also… bitte versteht das nicht falsch, aber wenn das meine letzten Minuten sind, dann möchte ich sie lieber mit meiner Freundin verbringen…“, witzelte Yamchu, obwohl sein Gesicht dieselbe Farbe hatte wie Krilin.

„Mit welcher?“, schoss der ehemalige Mönch schnippisch zurück, dem diese Ablenkung vor der aufsteigenden Panik mehr als gelegen kam.

Piccolos herrische Stimme erklang: „Es reicht! Was schlägst du vor?“ Diese Frage galt seinem ehemaligen Todfeind.

„Ja bitte, sag uns, wie wir aus dieser Lage rauskommen!“, jammerte der kleine Chiaotzu, dessen rote Wangen vor Angst zuckten.

„Ich erkläre euch alles… das sollte funktionieren…“, verkündete der Saiyaijin mit einer unverschämt fröhlichen Stimme.

Colds immenser Körper wurde von den unzähligen Spasmen verdreht und verzerrt und verursachte unerträgliche Schmerzen. Seine Eingeweide, sein Geist… alles schien zu schmelzen. Die Versuchung war groß, einfach loszulassen, diesen Alptraum zu beenden… ja… Diese Höllenfeuer freizulassen, die sein Innerstes zu verbrennen drohte, das würde sich so gut anfühlen! Endlich ruhig, gesund, still… NEIN! Aufzugeben würde ihm nur den Weg zu seinem eigenen Tod ebenen. Dieser Millenniums-Saiyajin hatte bereits eine Planetenexplosion überlebt, und nun schien er noch stärker zu sein als auf Namek. Dass er ihm den Sieg einfach so auf dem Silbertablett schenken würde, war undenkbar. Ein Halbgott würde niemals von einem dreckigen Affen besiegt werden!

„Eine Stimme..?“

„Aber… was ist das?“

Wie eine kolossale Statue fror Cold ein, so verwirrt war er. Er konnte es nicht glauben.

Das Feuer in ihm, das ihn so quälte, begann sich zu beruhigen, als Wellen eines unbekannten beruhigenden Mantras seine kurz vor dem Explosion stehenden Nerven in einer sanften Gelassenheit badeten… dieser Eingriff war so stark, dass er ihm seinen Zorn und den Kampf vergessen ließ. Plötzlich übermannte ihn der Wunsch nach Ruhe und Sinnlichkeit. Langsam erlangte er die Kontrolle über seine Atmung wieder, seine Energie strömte in geordneten Bahnen zu seinen Zellen, mit einer Leichtigkeit, wie eine Katze beim Nickerchen.

Viele Kilometer von seinem Standpunkt aus, weit außerhalb der Reichweite des Königs, konzentrierte sich ein Wesen mit der Weisheit mehrerer Jahrhunderte; allein die Anstrengung ließ ihn vornüber beugen. Noch niemals hatte Gott seine psychischen Kräfte auf ein solches Niveau gebracht. Er war fast überzeugt gewesen, dass er den Geist des Aliens nicht erreichen könnte, während er einen solchen inneren Konflikt austrug. Mit geschlossenen Augen und mit jeder Faser seines Körpers auf seine Mission gerichtet, badete Gott das Böse in Wellen von Güte, um die Welt zu retten, für die er seit Jahrhunderten die Verantwortung trug.

Beinahe hätte er die Anfrage auf Hilfe des Saiyajins abgelehnt… aber nach einigen Momenten des Nachdenkens hatte er erkannt, dass es keinen anderen Weg gab. Obwohl er sich selbst teleportieren konnte, hatte Gott diese Gelegenheit genutzt, um den Nutzen der neu erlernten Teleportation seines ehemaligen Schülers zu testen. Sehr effektiv! Hoffentlich ging Gokus Plan genauso auf, wie es sein Optimismus erhoffen ließ! Dem Monster helfen, die Kontrolle wiederzuerlangen, war eine Sache, aber Gott wusste, dass er nie im Stande sein würde, einen so starken Geist komplett zu kontrollieren.

Langsam begann sich die Cold umgebende Aura zu erhellen, bevor sie ganz verschwand. Der versteinerte Monarch verharrte noch kurz in der Position, in der Gott ihn überrascht hatte, um sich dann langsam zu strecken und die Hände zu senken. Sein Blick, während er die Umgebung musterte, zeugte von großer Regalität.

Aus großer Entfernung sah er dort diese armseligen Eingeborenen dieses Planeten. Etwas näher stand ihm dieser lächerliche Zwerg, der anscheinend vor Angst wie versteinert war, und neben ihm dieser überhebliche Primat: der Millenniums-Saiyajin. Ein schmales Lächeln huschte über die Lippen des interstellaren Tyrannen. Nicht nur, dass er sich noch niemals so gut gefühlt hatte, bald schon würde er auch einen der besten Krieger zu seinen Untergeben zählen!

Der Saiyajin lächelte ebenfalls. Diese Würmer hatten echt Nerven! Gut. Ihn zu demütigen würde es noch viel befriedigender machen. Einen besiegten Krieger vor Wut weinen zu sehen war unendlich interessanter als das Wimmern eines Feiglings. Das war eher nervig. Wenn der einzige Gegner nur ihre eigene Angst war, war es nutzlos. Deshalb erledigte alle schnell, die sich ihm in den Weg stellten. Ohne echtes Leiden war es sinnlos, ihren Tod weiter hinauszuzögern. Und nebenbei… jemanden so schnell zu töten, dass kein Laut ihren Stimmbändern entkommen konnte, versetzt die anderen immer in Todesangst… es weckte in ihm immer wieder in eine positive Stimmung, wenn er den Angstschweiß und die Fassade der falschen Gegenwehr sah, während sie sich in Wahrheit vor Angst in die Hosen machen. Macht! Das war die ultimative Form der Lust!

Ja, König Cold war in exzellenter Stimmung. Eine Stimmung, in der er das gesamte Universum zu seinen Füßen sehen wollte, und damit wollte er sofort beginnen!

Aber eine Frage spukte noch in seinem Kopf herum:

„Gut gespielt. Aber ich frage mich, wie ihr das geschafft habt…“

Wenn der Saiyajin wirklich die Fähigkeit besaß, ihn endlich seine Macht zu kontrollieren, rückte das viele neue Szenarien in ein neues Licht. Er hatte also gut daran getan, ihn bisher am Leben zu erhalten.

„Ich? Ich habe nichts getan“, antwortete Goku einfach. „Ich denke, du hast gesehen, was es hier zu sehen gibt und es wäre weise, es dabei zu belassen. Ich lasse dich zu deinen Leuten zurückkehren, solange du versprichst, diesen Planeten in Frieden zu lassen.“

Ein Moment ohne Reaktion, dann schüttelte sich der Körper von Freezers Vater unter einem donnerartigen Lachen. Er lachte eine ganze Weile lang mit aufgesperrtem Maul und nach hinten gebeugten Hörnern, bis er ebenso plötzlich damit aufhörte.

Ohne ein weiteres Wort zu verlieren feuerte er einen Strahl auf diesen überheblichen Wicht. Mit einer einfachen Geste lenkte Goku den Strahl hoch in die Wolken ab.

„Ich scherze nicht!“, wiederholte er mit einem ernsten Blick.

„Ich auch nicht“, gab der König kalt zurück. „Ich bin in sehr guter Stimmung, vergeude diese Chance ja nicht. Folge mir ohne Fisimatenten und ich werde diesen Planeten in mein Netzwerk aufnehmen, ohne den Bewohnern etwas anzutun.“

Er vergaß zu erwähnen, dass die anwesenden Rebellen davon ausgenommen waren. Er fühlte sich extrem großzügig, aber mehr würde er ihnen nicht zugestehen.

Ein starker Wind kam auf und spielte mit dem Staub des Schlachtfeldes. Ihre Blicke trafen sich; der Saiyajin und der König beurteilten sich gegenseitig. Beide bewerteten ihre jeweiligen Chancen, ihren Willen dem anderen aufzuzwingen.

Es war der Krieger in der goldenen Aura, der die Stille beendete.

„Schade, ich hätte lieber nicht zu solchen Maßnahmen gegriffen, aber du lässt mir keine andere Wahl. Chiaotzu, du bist dran.“

Bevor sich der gigantische Monarch sich von seiner Überraschung erholen konnte, hatte der wertlose Zwerg schon seine Hände ausgestreckt und kniff seine Augen zusammen.

Ein kribbelndes Gefühl machte sich in Colds Eingeweiden breit; es war unangenehm und artete bald in unglaubliche Schmerzen aus. Sein Bauch wurde von Krämpfen heimgesucht, die so stark waren, dass er sich vornüber beugen musste. Es war unausweichlich, wenn er es aushalten wollte.

Weiter entfernt legte Piccolo seine Hand auf Gottes Schulter und teilte seine Energie mit dem des Wächters, dessen Kräfte langsam nachzulassen begannen. Die geistige Barriere dieses formidablen Gegners zu schwächen, war notwendig, damit Chiaotzus Technik wirksam war. Gott hatte die Schwachstelle ausgenutzt, die er während seines geistigen Kampfes mit Cold gefunden hatte… der alte Namekianer nutzte alle Reserven, um Tenshinhans kleinen Freund diese Gelegenheit zu geben. Alles würde verloren sein, wenn er auch nur einen Moment lang nachgab. Es wäre unmöglich, diese Schwachstelle wiederzufinden, während Cold im Vollbesitz seiner Kräfte war.

Der König spie wütende Flüche:

„Dafür werdet ihr sterben!!!“

Son Goku näherte sich ihm, die Feindseligkeit seines Gegners schien ihn nicht zu kümmern.

„Du bist hier nicht in der Position, jemanden zu bedrohen. Du hast verloren. Du kannst von Glück reden, dass du noch lebst. Verschwinde von hier und komm‘ niemals zurück.“

Cold versuchte diesen überheblichen Affen mundtot zu machen, aber er konnte nicht einmal seinen Arm heben. Seine Hände weigerten sich, seinen Bauch zu verlassen, der gerade die schlimmsten Schmerzen seines Lebens durchmachte. Der Schweiß rann ihm in Bächen über den Körper und ihm wurde vom Zittern fast übel. Einige Weile wäre er sich nicht sicher, ob er siegen würde und ob das hier die Nachwirkungen seines Kontrollverlustes waren.

Hinter Gokus Rücken atmete Chiaotzu schwer. Er hob seine zweite Hand, um seine andere Hand zu stützen. Lange würde er es nicht mehr aushalten.

Selbst wenn Goku verstanden hatte, reagierte er zunächst nicht. Er war verwundert, dass der Tyrann anscheinend mit dem Aufrechterhalten seiner aktuellen Form kämpfen musste… die langen Stacheln auf seinem Rücken begannen sich langsam zurückzuziehen. Auch sein von Pein verformter Kopf begann seine Form zu verändern.

Trotz allem kämpfte der Monarch weiter und hielt es aus. Aufgabe stand nicht zur Debatte! Nicht vor irgendjemanden! Niemals!!!

Plötzlich schmeckte Cold sein eigenes Blut.

Erschrocken hob er seine Hände vor die Brust: sie waren violett von seinem königlichen Blut!

Noch einmal sah er auf den Saiyajin vor ihm… er war sich nicht nur sicher, dass der sich nicht bewegt hatte, sein blöder Gesichtsausdruck bestätigte ihm, dass er nicht der Urheber dieser Heimtücke war. Wer war es also? Wer wagte es, ihn so feige von hinten anzugreifen?

Der Gigant kollabierte.

In einer letzten Anstrengung sammelte er seine letzte Energie. Niemals würde er mit dem Gesicht im Dreck sterben! Er musste sich zur Seite rollen und dabei sah er als Letztes in seinem Leben den abtrünnigen Saiyajin, der ihn mit einem grausamen Gesichtsausdruck sterben sah.

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