DB Multiverse

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DBM Universum 14 (Cyborgs): One Way

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Anschließend an die Tode der Z-Krieger in Twin Pain, liefen die Universen 12 und 14 einige Jahre gemeinsam, bis beim Letzeren alles den Bach hinunter lief. Was waren die Ereignisse, die im einen zu Trunks' Sieg geführt hatten und im anderen zur Terrorherrschaft der beiden künstlichen Menschen?

Nächste Seite in : 11 Tagen, 7 Stunden


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Teil 2 :10111213141516
Teil 3 :1718192021222324252627282930313233
Teil 4 :3435
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 30.

Angst.

Blanke Angst. Das, was einen erbleichen lässt, das deine Essenz auszulöschen scheint. Erschrecken, Furcht, schlechte Vorahnung, Panik… das Herz, das einem aus der Brust zu springen droht… man beginnt aufzugeben… es wird schwer, klar zu denken… richtig zu reagieren…

Ein Sekundenbruchteil. Für einen erfahrenen Krieger währte das nur einen Sekundenbruchteil. Selbst wenn sie sich Auge in Auge mit einer direkten Todesdrohung gegenüber stehend wiederfanden, die ihre finsteren Schatten über alles legte, das ihnen wichtig war.

Die Z-Krieger hatten bereits genug zu tun mit einem Killer mit surrealer Macht, und nun hatte sich das Problem verdoppelt. Sollten sie das Risiko eingehen, dass Cold Goku umbringt? Den Dummkopf Vegeta aufhalten? Sich aufteilen, um auf beiden Fronten mitzumischen? Wer? Wohin?

Während die Gruppe der Erdlinge sich vor Verwirrung und Unentschlossenheit nicht bewegte, zögerte ein anderer keine Sekunde. Denn für ihn ging es nur um das eigene Überleben, also war seine Wahl einfach!

Einen Wimpernschlag nachdem der Prinz der Saiyajins die letzte Silbe seiner Predigt von sich gegeben hatte, entließ der interplanetare Monarch Gohan aus seinem eisernen Griff; der Junge war von dieser ganzen Szenerie mehr als überrascht.

Vegeta machte keine Scherze. Er hatte die Konzentration seines Ki extrem gründlich vorbereitet: er wollte sicherstellen, dass er es nicht freiließ, damit es erst im allerletzten Moment seine Auswirkungen auf die Umwelt freisetzte. Auf diesem Niveau war die Kontrolle darüber keine leichte Aufgabe. Natürlich war er immer schon im Stande gewesen, alle möglichen Stürme herbeizurufen, Blitze, Erdbeben…. Um seine unterlegenen Feinde dort unten einzuschüchtern… aber hier musste er seine gesamte Energie einsetzen…. Er durfte nichts zurückhalten. Seine verborgenen Ecken seiner Macht aufzusuchen, um seine stärkste Attacke damit anzufeuern, die er bisher noch nie versucht hatte, war zu anstrengend. Natürlich bräuchte er bei weitem nicht so viel, um einen solch kleinen Planeten zu vernichten, aber um dieses Monster in Geschwindigkeit zu übertreffen, musste er alles geben.

Nein, niemals war er so weit getrieben worden seit dem verfluchten Tag, an dem seine Raumkapsel ihren Landekrater in die Erdoberfläche gegraben hatte. Von diesem Tag an hatte sich alles verändert und das Schicksal schien ihn auszulachen und ihm jedes Mal an sein Limit zu bringen. Er hatte in seinem Leben viele anstrengende Schlachten geschlagen. Deshalb wusste er gut, welche Grenzen im auferlegt worden waren. Die Elite unter den Eliten seines Volkes, er war so nahe dran am Gipfel der Hierarchie des Universums! Was für eine Schande! Es fehlte nur noch wenig und die schlafende Macht des legendären Super Saiyajins hätte ihm endlich erlaubt, die Position einzufordern, für die er geboren war: ganz oben! Er hatte es immer schon gewusst, jener Platz war für niemand anderen reserviert als für ihn selbst… Wenn Kakaroth, ein wertloser Krieger unterster Kaste es schaffte, ein Monster wie Freezer zu besiegen, dann sollte er zu viel mehr im Stande sein, es gab keine andere Erklärung! Was für eine Verschwendung. Indem Cold einfach so unangekündigt mit seinem Sohn auf der Erde aufgetaucht war, war seine Hoffnung ins Leere gelaufen. Dafür würde er bezahlen und auch für die Vernichtung der Rasse der Saiyajins. Es würde er sein, Vegeta, der das Machtwort aussprechen würde!

Seine Arme brannten vor Energie, aber Vegeta hatte Colds nächstes Manöver vorhergesehen. Wie langweilig… In selben Moment, in dem der König verschwand, feuerte er seinen gigantischen Energieball aus seinen Händen in Richtung Boden. Die blanke Kraft der Kugel war so groß, dass Cold viele Meter brauchte, um sie aufzuhalten. Es ist nötig anzumerken, dass der Tyrann kurz unentschlossen war: er war hin- und hergerissen zwischen den pathetischen Prinzen zu zerquetschen und seiner imperialen Einstellung, die Attacke aufzuhalten, bevor er in die Oberfläche dieses Planeten voller Hinterwäldler einschlug. Der Überlebensinstinkt hatte seinen Stolz übertroffen, als die Energiekugel ihren Weg zum Fuß von Freezers Vater fand und dann wie ein ungewolltes Spielzeug davongekickt wurde. Eine gefährliche Explosion entfesselte sich weit oberhalb der terrestrischen Atmosphäre.

Wahnsinnig vor Wut und mit Tränen, die drohten ihm aus den Augen zu schießen, setzte der Saiyajin seine Offensive fort, obwohl er wusste, dass seine Siegchancen nun extrem gefallen waren. Dafür aktivierte er alles. Alles, was er am Wut, Frist und Zorn in sich trug, um seinen Wahnsinn anzufeuern. Er würde eher sterben, als diese Erniedrigung weiter zu erdulden!

Die Z-Krieger hatten mit großer Verwunderung mitverfolgt, wie das Monster eigenhändig die Furie des Saiyajins aufgehalten hatte, welche den Planeten beinahe vernichtet hätte. Cold, ein Tyrann, Massenmörder, Sklaventreiber ganzer Planeten, hatte gerade ihre Heimat gerettet gegen jemanden, den sie für einen wichtigen Alliierten gehalten hatten…!

Selbstsicher schoss das gigantische Monster einige Strahlen ab, während er seine andere Hand hinter seinen Rücken verbarg, um keinen Raum für Zweifel an seine Überlegenheit zu zeigen. Im Gegensatz dazu zog sein Gegner eine Grimasse, zitterte vor Anstrengung und war schweißgebadet. Zitterte er wirklich nur durch die Nachwirkungen seines eigenen Angriffs?

Sein Blick war fest auf den seines Monsters geheftet, das sich ihm unaufhaltsam näherte; in dem blutrünstigen Augen las Vegeta, dass sich seine schlimmsten Ängste bewahrheiten und dass es wohl nicht mit einem schnellen Tod enden würde, wie er es gehofft hatte. Wenn Freezers Reputation ihm schon vorauseilte, sie war im Gegensatz zu der seines Vaters gnädig. Ihm war die Idee schon gekommen, den Planeten von einem weit entfernten Punkt aus in die Luft zu jagen, aber dann hätte der Bastard nie erfahren, wer ihn getötet hätte… verdammter Stolz!

Mit seinen bereits arg angeschlagenen Armen schoss er in einem lauten Heulen seinen letzten Rest an Energie in Richtung dieser Abscheulichkeit. Im selben Moment wechselte der Saiyajin seine Position, um dann mit voller Geschwindigkeit zu fliehen. Vergebliche Mühe…

Der Rauch von Vegetas Ablenkungsmanöver hatte sich bald verzogen. Bewegungslos beobachtete der natürlich unverletzte Cold scheinbar teilnahmslos den Kurs des abtrünnigen Saiyajins am Horizont. Dann verschwand er.

Der fliehende Prinz verlangsamte etwas. Was war das nur für eine Scheißfigur, die er da gemacht hatte! Und dann immer in derselben Richtung abzuhauen war noch dümmer. Er versuchte sein bestes, die Furcht zu bekämpfen und versuchte, die Landschaft unter sich zu mustern. Er hätte sich schon lange am Boden verstecken sollen! Dieses Arschloch hatte sicherlich seine Flugrichtung mitbekommen. Mit einer solchen Geschwindigkeit davonzufliegen hatte sicher eine Kondensspur verursacht, also brauchte man keinen Scouter, um ihm zu folgen. Schnell, er musste seinen Amateurfehler sofort korrigieren!...

SCHPAM!!!

Der Einschlag betäubte ihn fast und ließ ihn zu Boden stürzen, bevor er sich darauf vorbereiten konnte. Seine erzwungene Landung ließ den Boden explodieren, sodass ein Beobachter meinen konnte, dass ein Meteorit eingeschlagen hätte. Er benötigte einige Momente, um sich zu orientieren. Zuerst einmal war ein brutal stechender Schmerz! Was immer es auch war, es war ihm, als hätte es ihm den Schädel gespalten. Selbst bei seiner Bestrafung durch Freezer auf Namek hatte nichts ihn so hart getroffen. Immer noch nicht ganz bei Sinnen beschloss er aus den Trümmern seines Landeplatzes herauszukrabbeln. Aber dazu hatte er nicht die Zeit, denn etwas packte ihn an den Haaren. Cold!

Ohne eine Reaktion erlaubte es der Prinz der Saiyajins, dass man ihn hochhob. Der Größenunterschied war so groß, dass der Monarch nicht einmal schweben musste, um sein Opfer vom Boden loszulösen. Das Opfer trug den Blick einer kaputten Marionette. Vegeta hatte ein Spiel gespielt, dass nicht zu gewinnen war… sich jetzt zu wehren war nutzlos. Was würde es auch bringen, als sich noch weiter zu erniedrigen? Er war ganz unten angekommen und er hoffte auf ein baldiges Ende.

Seine Augen öffnen?

Das wollte er nicht. Er wollte diesem überheblichen Scheißkerl nicht zeigen, wie verschämt, verängstigt und frustriert er war. Seine Tränen zurückzuhalten war schon schwer genug. Er fühlte sich im wahrsten Sinne des Wortes „pathetisch“… im Gegensatz dazu zeugte die Stimme des grausigen Monsters von großer Genugtuung und Ironie, als er mit seinen Krallen langsam fünf tiefe Wunden auf dem Oberkörper seines Opfers hinterließ.

„Hast nicht einmal den Mumm, um deinem pathetischen Schicksal ins Auge zu blicken? Hast du bemerkt, dass ich nicht von „Tod“ gesprochen habe… der kommt viel später, das versichere dich dir… viel, viel später. Und glaube mir, der Tod wird das letzte deiner Sorgen sein. Du wirst ihn dir so oft gewünscht haben, dass du ihn mit offenen Armen empfangen wirst wie einen alten Freund- wenn er dir einmal gewährt wird…!“

Die Adern des Saiyajins kochten. Es erlauben zu müssen, dass man ihn so erniedrigte, ersetzte alle Schande und Angst mit Wut und Hass. Das Knirschen seines Schädels erinnerte ihn an seine Frakturen. Seine Flucht vorhin hatte ihn schon viel zu sehr befriedigt. Er konnte aber nichts ausrichten! Dann aber entfloh eine Träne seiner Kontrolle und benetzte seine Wange. Ein zufriedenes Grinsen verzerrte das Gesicht des Monsters. Ihm war es egal, ob diese eine salzige Träne durch Schmerz verursacht worden war, durch Frust oder durch Angst dieses Insekts. Er war verwundet, innerlich und äußerlich, und das alleine zählte für ihn als er sich das Blut von seinen Fingern leckte. Ein eigenartiges Leuchten blitzte in seinen Augen auf.

„Was für eine Schande. Deine Rasse war mit vielen nützlichen Qualitäten gesegnet. Eure Zähigkeit ist für Kanonenfutter wunderbar… und, nebenbei, dein Blut schmeckt vorzüglich. Ich hätte es viel früher probieren sollen, aber egal. Ich werde mich noch eine ganze Weile daran erfreuen können.“

Mit übertriebenem Vergnügen leckte er mit seiner langen klebrigen Zunge die blutigen Wunden ab, die er gerade in diese ihm unterlegenen Kreatur gezogen hatte. Vegeta zitterte. Das war zu viel! Wäre das die Gelegenheit, ihn dazu zu bringen, ihn sofort umzubringen?

In einem Sekundenbruchteil öffnete der ehemalige Commander von Freezers Armee seine Augen und riss seine Arme hoch. Aber die Finger des Saiyajins kamen nicht einmal in die Nähe der schlangenartigen Zunge. Colds freie Hand hingegen packte sich sofort Vegetas Handgelenk. Der Tyrann beugte sich nach vorne, damit seine Augen die seines Opfers trafen. Dessen Knochen ergaben sich langsam dem Druck des erbarmungslosen Griffes und dem gefolterten Prinzen entkam ein lauter Schrei des Schmerzes. Das Monster ließ erst los, als die Unterarmknochen seines Spielzeuges die Haut durchstießen. Aus Reflex wollte Vegeta mit der anderen Hand seinen nun formlosen Arm festhalten, aber auch dem würde gleich dasselbe Schicksal ereilen.

„Das reicht! Lass ihn los, sofort!“

Der Befehlston, der über die Landschaft hallte, duldete keine Antwort.

Plötzlich erschien eine gold-glänzende Figur hinter den verwundeten Saiyajin, damit Freezers Vater sein Erscheinen auch bestens mitverfolgen konnte. Selten hatte Son Gokus Gesicht eine solche Wut gezeigt und strahlte von Zorn und Verachtung.

Cold konnte seine Verwunderung nicht verbergen. Der andere Saiyajin! Er war wieder auf den Beinen, mit voller Kraft… er hatte sich von Verletzungen erholt, die ihn am Boden halten sollten! Was war nur los mit diesem Planeten? Freezer hatte ihm erzählt, dass ein kleiner Namekianer die Fähigkeit zu besitzen schien, verletzte Krieger zu heilen, aber er hatte ihn getötet… und er hätte die Explosion des Planeten niemals überlebt. Sein Sohn hatte außerdem bekräftigt, dass der Namekianer, der mit den Erdlingen gekämpft hatte, nicht über dieses Fähigkeit verfügte, denn nach dem Tod des Drei-Käse-Hochs erholten sich die Erdlinge nicht mehr. Diesen Erden-Namekianer, den hatte Freezer eindeutig erkannt, als der Kampf begonnen hatte, also war er derselbe. Konnte es sein, dass sich ein anderer hier irgendwo verbarg und die Kämpfer heilte, wenn er die Gelegenheit dazu hatte? Zweifellos! Das war die einzige mögliche Erklärung…

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