DB Multiverse

Dragonball Multiverse: Der Roman

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81, ZenBuu, iron leaf & MrChrisWesker

Entdeckt die Geschichte von DBM noch einmal. Diese Texversion wird von Salagir als Kanon verifiziert, welche lauter neue Zusatzinfos enthält. Diese wurden im Manga nicht gezeigt und machen diese Geschichte daher zu einer echten Ergänzung zum Comic!

Updates kommen 1 und 15 des Monats um 20:00 (Pariser Zeit)
Nächste Seite in : 13 Tagen, 22S

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
Teil 31 :151152153154155
Teil 32 :156157158159160
Teil 33 :161162163164165
Teil 34 :166167168169170
Teil 35 :171172173174
[Chapter Cover]
Teil 35, Kapitel 174.

TEIL FÜNFUNDDREISSIG: REVANCHE FÜR SUPER VEGETA

Kapitel 174

Übersetzt von ZenBuu & Korrekturgelesen von iron leaf


Cell starrte auf den Arm hinab, der in seiner Brust steckte, nur wenige Zentimeter von der Stelle entfernt, an der sich normalerweise ein menschliches Herz befinden würde.

Vegeta, wieder als Super Saiyajin 3, die goldene Mähne peitschte im Wind, blickte mit einem spöttischen, triumphierenden Lächeln auf ihn herab. Seine Faust umklammerte den pulsierenden grünen Kern.

„Ich sehe, du bist noch immer genauso nachlässig wie früher, Cell“, sagte Vegeta mit leiser, giftiger Stimme. „Die Deckung so fallen zu lassen... genau auf diese Gelegenheit habe ich gewartet.“

Mit einer brutalen Bewegung riss er seinen Arm zurück. Cell brach auf die Knie, Blut strömte aus seinem Mund und aus dem klaffenden Loch in seinem Oberkörper. Er versuchte sich zu regenerieren – nichts. Sein Körper zitterte viel zu heftig, um sich zu konzentrieren. Die Senzu Bohne, die er fallen gelassen hatte, lag nutzlos mehrere Meter entfernt.

„Wa... wie...“

Cell spuckte weiter lilanes Blut.

Vegeta ragte über ihm auf, seine Augen eiskalt.

„Du hast mich auf Schritt und Tritt unterschätzt, Cell. Du warst immer noch überzeugt, ich wäre derselbe arrogante Prinz wie damals“, sagte er voller Verachtung. „Falsch. Jetzt kämpfe ich für meine Familie, für die Menschen, die ich liebe. Hast du wirklich geglaubt, du wärst so wichtig, dass du mich so leicht in meine alten Verhaltensweisen zurückfallen lassen könntest?“

Er presste seine Faust fester um den Kern, wodurch Cells Schmerzen noch stärker wurden, obwohl dieser bereits von ihm getrennt war.

„Vielleicht warst du mir in roher Kraft noch überlegen, aber du warst derjenige, der von seinem Stolz geblendet wurde.“

Rund um die Arena brachen Reaktionen los, überwiegend Bewunderung, auch wenn einige zutiefst erschüttert waren.

„Papa! Nein!“, schrien die Cell Juniors wie aus einem Mund.

„Unglaublich... er hat es geschafft!“, brachte Trunks aus Universum 12 mit zitternder Stimme vor Ehrfurcht hervor.

„Bemerkenswert. Trotz seiner deutlich geringeren Stärke gegenüber Cell, selbst auf Stufe 3“, fügte C16 hinzu. „Er hätte Cell eigentlich nicht so schwer verletzen können. Das Überraschungsmoment war der entscheidende Faktor.“

Auf dem Balkon von Universum 7 beobachtete Gast Carcolh das Geschehen nachdenklich.

Der Kraftunterschied war offensichtlich gewesen. Cell hätte den Kampf viel früher beenden können. Doch er hatte sich zurückgehalten, besessen vom Spektakel, hatte Vegeta verspottet und versucht, ihn dazu zu bringen, ihren alten Kampf erneut zu durchleben. Aber in Wahrheit war Vegeta derjenige gewesen, der ihn von Anfang bis Ende manipuliert hatte – nein, sogar schon lange vor Beginn des Kampfes.

„Du warst so überzeugt, dass ich derselbe wie früher bin“, fuhr Vegeta fort. „Es stimmt, eine Sache behält ein Saiyajin immer... mein Stolz hat sich weiterentwickelt. Du schienst zu glauben, dieser Kampf würde mir unheimlich viel bedeuten, dass ich vor Vorfreude auf einen Rückkampf brennen würde, dass ich Rache wollte.“

Der Saiyajin machte mit einem Lächeln eine Pause.

„Ich will nicht lügen, es bereitet mir Freude, dich kriechen zu sehen, aber wirkliche Genugtuung empfinde ich dabei nicht. Du bist derjenige, der sich nicht verändert hat. Es war dein eigener Stolz, der dich geblendet hat, dein eigener Wunsch nach Vergeltung.“

Cell knurrte und versuchte sich aufzurichten.

„Du... Bastard... halt mir keine Vorträge...“

„Vielleicht haben Son Gohan und sein Vater auf mich abgefärbt. Ich liebe die Erde. Aber auch wenn ich mich verändert habe, habe ich mein wahres Wesen nicht verloren. Genau das hast du nie verstanden, Cell. Du hast meinen Stolz mit meiner Ehre verwechselt.“

„W... was?“

Cells Stimme brach.

„Ich war geduldig und habe nach deinem Kern gesucht. Ich habe genau bestimmt, welchen Bereich du beschützt hast. Durch unsere Wortwechsel hast du die Beherrschung verloren. Du hättest wissen müssen, dass ich genau darauf gesetzt habe. Du bist wie Freezer, wie ein Saiyajin. Und dann kam der Moment, der alles besiegelte... als ich denselben vertrauten Fehler wiederholte und dir eine magische Bohne gab. Für dich ergab das alles vollkommen Sinn, nicht wahr, Cell? Hah. Dabei habe ich mir lediglich die perfekte Gelegenheit für einen tödlichen Schlag geschaffen.“

Cell brüllte und spuckte Blut. Noch immer konnte er die Kontrolle nicht zurückerlangen. Ohne seinen Kern befand sich sein Körper in einem instabilen Zustand und zitterte unaufhörlich. Nicht ein einziges Mal hatte er seinen Kern jemals entfernt, nicht einmal aus Neugier. Und zu seinem Entsetzen war er tatsächlich vollkommen hilflos.

„Ahh“, bemerkte Piccolo aus dem 18. Universum. „Also hatte Vegeta das alles von Anfang an geplant. Schwer zu glauben, wie perfekt er alles inszeniert hat. Er hat Cells Erwartungen exakt erfüllt und ihm bei jeder Gelegenheit falsches Selbstvertrauen gegeben. Riskant, denn Cell hätte ihn jederzeit vernichten können, wenn er gewollt hätte.“

„Ja, aber Vegeta hat darauf gesetzt, dass Cell derselbe geblieben ist wie immer“, erwiderte Son Gohan. „All diese Freezer-Dämon-Gene, ganz zu schweigen von Vegetas eigener DNA... er hätte sich niemals vorstellen können, dass Vegeta ihm eine derart offensichtliche Falle stellen würde, während er die ganze Zeit Schwäche vortäuscht. Aber er ist komplett darauf hereingefallen. Wir erinnern uns alle: Cell kann seine Wut nicht kontrollieren. Das war schon immer seine Schwäche.“

„Gut gesagt, mein Sohn“, fügte Son Goku hinzu. „Vegeta hat sich definitiv etwas dabei gedacht. Während unsere Wut uns stärker machen kann, so wie damals bei dir, hat sie Cell einfach nur blind gemacht.“

Vegeta trat einen Schritt vor, kaum einen Meter entfernt, und blickte voller Verachtung auf den sich windenden Bio-Androiden hinab.

„Ein letzter Gedanke zum Abschied für dich, Cell... du... bedeutest mir gar nichts. Du hattest es nicht verdient, meine wahre Kraft zu sehen.“

Cell versuchte noch, eine letzte Beleidigung auszuspucken.

„Du... du hast sie trotzdem benutzt...“

„Oh?“

Vegeta lachte.

„Stufe 3? Pfft. Fehlerhaft, aber wunderbar, wenn man sie nur ein paar Sekunden lang braucht... wie du gesehen hast. Aber die Wahrheit ist: Ich kann noch mehr, ich hatte es nur nicht nötig. Du könntest sagen, ich hätte dich ausgetrickst, um zu gewinnen, aber wann hätte ich jemals Angst davor gehabt? Gerade du solltest das besser wissen. Zu keinem Zeitpunkt habe ich erwartet, diesen Kampf zu verlieren, und ich empfinde keinerlei Scham dabei, dich getäuscht zu haben. Weißt du auch warum? Weil ich immer noch Vegeta bin.“

Plötzlich wurde Vegetas Blick eiskalt.

„...Und du hättest niemals. Verdammt nochmal. Meine. TOCHTER. Bedrohen dürfen!“

Cells Augen weiteten sich panisch. Sein Mund öffnete sich für eine letzte verzweifelte Beleidigung.

Vegeta gab ihm keine Gelegenheit dazu.

Mit einem widerwärtigen Krachen zerquetschte er den Kern und entfesselte gleichzeitig eine gewaltige Flutwelle aus goldenem Ki aus seiner Handfläche. Cells Körper wurde bis auf das letzte Atom ausgelöscht und verschwand in einem gleißenden, donnernden Lichtblitz.

Die Arena verstummte.

Vegeta verwandelte sich zurück. Das lange goldene Haar schrumpfte wieder zu seinem schwarzen Schopf zusammen. Er warf noch einen letzten verächtlichen Blick auf den rauchenden Krater, an dem sein alter Feind gestanden hatte.

Dann drehte er sich um und ging davon, den Kopf erhoben.

Cell war in diesem Turnier nie mehr als ein Sprungbrett gewesen.

Und Vegeta hatte ihn schon vor langer Zeit hinter sich gelassen.

„Und der Sieger dieses zweiten Viertelfinalkampfes ist Vegeta aus Universum 18!“, verkündete der Ansager der Vargas.

Donnernder Applaus brach auf den Tribünen aus. Auch wenn dieser Kampf nicht die rohe Leidenschaft von Son Goku gegen Uub erreicht hatte, hatten die Zuschauer dennoch etwas Spektakuläres erlebt – eine Meisterklasse in Strategie, Stolz und gnadenloser Präzision.

Auf der Terrasse von Universum 18 hüpfte Pan vor Freude auf und ab und schrie den Namen ihres Großonkels. Bra stand neben ihr, Tränen liefen ihr über das Gesicht. Ihr Papa hatte gerade das Monster getötet, das ihre Albträume heimgesucht hatte, und erneut bewiesen, dass seine Familie für ihn über allem stand – sogar über seinem Saiyajin Stolz.

Noch bevor Vegeta seinen Balkon erreichen konnte, schwärmten die Cell Juniors auf ihn zu – die normal großen ebenso wie die kleinen – und versperrten ihm mit wütenden kleinen Gesichtern den Weg.

„Du hast Papa getötet, obwohl er sich nicht einmal bewegen konnte! Und du hast ihn leiden lassen! Das hättest du nicht tun müssen!“

Vegeta blieb stehen und blickte gleichgültig auf die kleinen Kreaturen hinab.

„Nun, euer Vater hat meine Tochter bedroht“, erwiderte er trocken. „Das hätte er auch nicht tun müssen...“

Vegeta schnaubte.

„Außerdem wird er am Ende des Turniers wiederbelebt. Ihr werdet schon eine Weile ohne ihn klarkommen.“

Seine Augen verengten sich plötzlich.

„Und jetzt geht mir nicht noch einmal auf die Nerven, verstanden, ihr Knirpse?“

Ohne ein weiteres Wort schritt er an ihnen vorbei und ließ die Juniors sprachlos zurück.

Bra stürmte nach vorne. Er zog sie kurz, aber fest in eine Umarmung. Trunks begrüßte ihn mit einem enthusiastischen High Five und grinste von einem Ohr zum anderen.

„Gut gemacht, Papa!“

Vegeta nickte ihm leicht zu und machte sich dann schnell auf den Weg in den Korridor. Er roch nach Schweiß und Kampf. Er brauchte eine Dusche.

Als er an Piccolo vorbeiging, trafen sich ihre Blicke. Der Namekianer schenkte ihm ein kaum wahrnehmbares Nicken – seine eigene Art der Anerkennung - welches Vegeta ebenso erwiderte.

„Also... du hattest von Anfang an magische Bohnen dabei...“, sagte Piccolo leise.

Vegeta hielt inne und grinste.

„Ganz und gar nicht. Untersuche sie, wenn du willst. Ganz normale grüne Bohnen aus der Küche.“

Piccolos Augen weiteten sich für den Bruchteil einer Sekunde, bevor er belustigt durch die Nase ausatmete.

Noch bevor er den Korridor erreichte, trat ihm Son Gohan entgegen.

„Danke, Vegeta“, sagte er mit ruhiger Stimme. „Du hast dein Versprechen wirklich gehalten. Gegen Ende wurde ich etwas nervös, aber ich habe dir vertraut.“

Vegeta wandte sich ihm zu.

„Ich habe mit dem Feuer gespielt, das gebe ich zu. Aber ich habe dir ein Versprechen gegeben. Das ist alles, was zählt.“

Son Gohan lachte leise und zog Videl und Pan näher an sich. Die kleine Familie schenkte Vegeta ein Lächeln.

Der Saiyajin erwiderte es mit einem kurzen, aber aufrichtigen Grinsen.

Zuletzt trat Son Goku zu ihm, wie immer mit seinem typischen Grinsen im Gesicht.

„Sieht so aus, als hätten wir beide unsere Kämpfe gewonnen. Dann ist es jetzt offiziell. In der nächsten Runde sind wir dran.“

Vegeta nickte und ging weiter. Als er im Korridor verschwand, rief Son Goku ihm hinterher:

„Das war zieeemlich beeindruckend, Vegeta. Aber du hältst immer noch etwas Besonderes zurück, oder?“

Vegeta drehte sich nicht um.

„Natürlich.“

Son Goku wandte sich wieder der nun leeren Arena zu und grinste weiter. Sein Herz pochte, sein Blut pulsierte vor Vorfreude.

Darauf hatte er jahrelang gewartet.

Während des Trainings in den letzten zehn Jahren hatte er mit dem dreifachen Super Saiyajin stets die Oberhand gehabt, doch Vegeta hatte er nie wirklich besiegt. Ihr erster echter Kampf war unterbrochen worden, als ihre Freunde eingegriffen hatten. Der zweite wurde durch die Wiedererweckung von Majin Buu vorzeitig beendet.

Jetzt würde es endlich keine Unterbrechungen mehr geben.

Keine Ausreden.

Nur sie beide.

Schon bald würden sie herausfinden, wer wirklich der Beste war.

„Was für ein interessantes Ende!“, sinnierte Buu aus seinem Gefängnis in der Handfläche des Großkaioshin. „Der Unterschied war gewaltig, und trotzdem hat Vegeta gewonnen, ohne jemals mehr zu zeigen, als er wollte.“

Die übrigen Zuschauer in der Arena waren noch immer fassungslos, doch Buu – gefangen in seiner Kaugummikugelgestalt – hatte bereits verstanden, was geschehen war.

In seinen Augen war Cell deutlich überlegen gewesen. Selbst als Super Saiyajin 3 hätte Vegeta nicht lange durchhalten dürfen, geschweige denn gewinnen.

Doch offenbar hatte Vegeta das von Anfang an gewusst.

Er hatte Cell einen Traum verkauft: Ich werde mich rächen. Ich verdanke dir meine Entwicklung. Du hast keine Ahnung, was ich für dich vorbereitet habe...

Und dabei war er die ganze Zeit auf einem lächerlich niedrigen Niveau geblieben, verglichen mit dem Bio-Androiden. Er hatte sich geweigert, ernst zu machen, und Cells Besessenheit von einem großen Kampf behandelt, als wäre sie ein schlechter Witz.

Dann ließ er Cell glauben, er sei immer noch derselbe großspurige Narr, geblendet von seinem Stolz – ein Eindruck, der sogar durch die Reaktionen seines Gegenstücks aus Universum 13 noch verstärkt wurde.

Danach trieb er Cell mit der Enthüllung des Super Saiyajin 3 im perfekten Moment beinahe in den Wahnsinn und zwang den Bio-Androiden dazu, Energie zu verschwenden, um seine Überlegenheit zu beweisen.

Und schließlich lockte er ihn mit der Illusion einer Charakterveränderung – der Senzu Bohne und dem Köder eines „fairen Kampfes“ – und schlug genau dann zu, als Cell seine Deckung fallen ließ.

Cell hatte geglaubt, Vegeta sei immer noch derselbe arrogante kleine Trottel wie vor siebenundzwanzig Jahren, der sich ständig selbst überschätzte. Auf Namek hatte Vegeta nach seiner Nahtoderfahrung geglaubt, stärker als Freezer zu sein.

Gegen Cell war es sogar noch schlimmer gewesen.

Doch in Wahrheit war Cell derjenige, der sich nie verändert hatte. Er hatte immer nur Augen für Son Gohan und vielleicht noch für Son Goku gehabt. Der dreifache Super Saiyajin war für ihn kein unüberwindbares Hindernis gewesen – und er hatte beide Saiyajins auf ihrem Höhepunkt demütigen wollen.

Genau diese Arroganz hatte ihn blind gemacht.

Nun würden Son Goku und Vegeta im ersten Halbfinale aufeinandertreffen – zweifellos einer der am meisten erwarteten Kämpfe des gesamten Turniers.

Buu konnte es kaum erwarten.

Doch vorher musste noch XXI erledigt werden.

Er und der Großkaioshin verfügten inzwischen über gemeinsame Erinnerungen an die Universen. Endlich hatten sie eine Theorie über die wahre Identität dieses mysteriösen Zauberers.

Jetzt brauchten sie nur noch die Bestätigung.

Falls sie recht hatten...

Dann würde Buu einem ganz besonderen Gegner gegenüberstehen.

Einem, den er schon sehr lange nicht mehr gesehen hatte.

In den nur schwach beleuchteten Apartments von Universum 5 erfüllte dichter, wirbelnder Rauch den Raum.

Plötzlich durchbrach ein helles Licht die Dunkelheit, und eine tiefe, hallende Stimme erklang durch den Nebel.

„Endlich ist die Zeit gekommen!“

Sie sprach eine Reihe kehliger Worte in einer uralten, längst vergessenen Sprache.

Sieben Dragon Balls – weder die vertrauten orangefarbenen noch die großen namekianischen – begannen gleichzeitig zu leuchten. Aus ihrem vereinten Licht erhob sich ein gewaltiger Drache, dessen Körper sich durch das Apartment wand, ohne die Wände zu zerstören.

Das war weder Shenlong noch Polunga.

Seine Schuppen schimmerten in einem fremdartigen, beinahe spöttischen Glanz, und seine Augen trugen die gelangweilte Gleichgültigkeit eines Wesens, welches bereits jeden Wunsch gesehen hatte, den Sterbliche sich ausdenken konnten.

Der Drache betrachtete seinen Beschwörer und stieß ein schwaches, desinteressiertes Seufzen aus.

„Lass mich raten...“, grollte er mit einer Stimme wie ferner Donner, eingehüllt in Samt. „Du möchtest wissen, wie du Buu jetzt besiegen kannst. Habe ich recht?“

„Warum fragst du überhaupt, wenn du die Antwort bereits kennst?“, knurrte die Gestalt.

Der Drache antwortete nicht.

Er wartete einfach.

Geduldig wie ein Stein.

XXI atmete scharf aus und fuhr fort:

„Mein nächster Gegner übertrifft mich in roher Kraft um Lichtjahre. Wahrscheinlich ist er die größte Bedrohung, die in diesem Turnier noch übrig ist. Also gib mir besser eine absolut sichere Methode, ihn auszuschalten.“

Der Drache legte leicht den Kopf schief, die Augen halb geschlossen.

„Dann formuliere deinen Wunsch sorgfältig.“

Die Luft im Apartment wurde schwerer, während die Dragon Balls in einem langsamen, unheilvollen Rhythmus pulsierten.

„Ich habe von seiner Schwäche gehört. Aber vielleicht hat er inzwischen einen Weg gefunden, sich dagegen zu schützen. Gib mir eine garantierte Methode zum Sieg.“

„Ist das dein Wunsch?“, fragte der Drache.

„Ja“, antwortete XXI mit harter Stimme.

28 Juni

Die nächsten Kapitel!

[img][img]Am Montag geht die Hauptgeschichte weiter!

Asura, Veguito, Salagir und die Übersetzer haben hart gearbeitet, um die Deadline einzuhalten.

Danach folgt das nächste Special über Bardock, komplett in Farbe! Von thebritwriter.

Und anschließend folgt der letzte Teil der XXI Geschichte! Vorausgesetzt... es wird rechtzeitig fertig ^_^l (das wird schon, denn Arcady Picardi lässt uns nie im Stich!)

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