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Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.

Nächste Seite in : 13 Tagen, 2h


Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142
[Chapter Cover]
Teil 2, Kapitel 14.

Unerwartete Hilfe

Mehrmals hatten die Tsufuru versucht, mit Leuten aus einer anderen Welt Kontakt aufzunehmen. Sie wussten, dass sie nicht alleine im Universum waren, doch ihre aktuelle Technologie erlaubte es ihnen noch nicht, zu anderen Sternensystemen zu reisen. Zuzüglich hatten ihnen ihre Korrespondenten eindringlich empfohlen, sie sollten so diskret wie möglich sein, denn feindliche Armeen würden ihren Planeten sicherlich angreifen, wenn sie ihn unbewohnt vorgefunden hätten.

Die Tsufuru zogen es vor, keine Risiken einzugehen. Außerdem waren sie zuversichtlich, aus eigener Kraft den interstellaren Raumflug erreichen zu können und selbst die anderen Welten um sie herum zu erkunden. Sie beschlossen, dann jeglichen Kontakt zu diesen anderen Welten abzubrechen und sogar jegliche Umweltverschmutzung auf ihrem Planeten auszulöschen, die eine mögliche hochentwickelte Zivilisation verraten würde. Aber um diese Details werden wir uns später kümmern.

 

„Keine Panik, Leute! Das können nur Außerirdische sein. Aber was für eine Macht! Warum sind sie hier?“

„Im Leben gibt es keine Zufälle, sie müssen die Energie der beiden Krieger entdeckt haben.“

„Und sie schicken sofort ihre Elite-Krieger, um sie zu vernichten? Das scheint mir viel zu gut, um wahr zu sein.“

„Das bedeutet aber, dass unser Planet von anderen Zivilisationen entdeckt wurde!“

„Eines nach dem anderen. Wo sind sie? Sie sind von den Bildschirmen verschwunden!“

 

„Also seid ihr das, die all diese Kameras aufgestellt haben.“

Alle anwesenden Tsufuru wirbelten herum zu der Stimme, die ihre Sprache sprach. Die beiden Aliens befanden sich urplötzlich hier im selben Raum wie sie! Panik begann sich auszubreiten. Hier gab es keine Waffen. Sämtliches Sicherheitspersonal befand sich an den Aus- und Eingängen des Gebäudes und Teleportation schien keine Option zu sein. Die Alien hatten zwei Beine und Arme, einer mit roter Haut, groß und beeindruckend. Der zweite war kaum größer als ein Tsufuru, mit hellvioletter Haut und einem seltsamen Lächeln. Ihre Position zueinander verriet sofort, dass der Kleine der Anführer war und der Große dessen Diener.

„Also gibt es hier zwei völlig gegensätzliche Zivilisationen“, meinte der Große.

„Und ihr bekämpft euch. Die Schiffe und Technologie stammen von euch.“

„Wer seid ihr?“, wollte Chiin-Lee wissen, so kalt wie Stahl.

„Ich bin der Kaiohshin, der Schutzgott des Östlichen Universums. Und er hier ist Kibito. Wir haben die Energie dieses Wesens gespürt und sie hat uns hierhergeführt. Vorhin gab es noch eine zweite starke Kraft, was ist mit ihr geschehen?“

„Diese hier?“, meinte Chiin-Lee, als sie auf dem Bildschirm mit der im Sterben liegenden Hanasia zeigte.

„Kibito“, befahl der Kaioshin zu seinem Diener, der nur seine Hand auf dessen kleine Schulter legte, um mit ihm zu verschwinden, damit sie sich nun selbst auf dem Bildschirm neben dem schwerstverletzten Körper wiederfanden.

Kaioshin berührte den Körper, um seine Vitalzeichen zu kontrollieren und gab dann seinem Diener einen Befehl, welcher dann seine riesigen Hände über sie ausbreitete.

„Es wird schwer, sie zu heilen.“

„Versuche dein Bestes, Kibito. Das Schicksal hat noch viel mit ihr vor. Ich habe auch den Plan mit den ganzen Kriegern hier gesehen und verstanden. Ihre individuelle Kraft ist sehr beeindruckend. Aber gegen ihn reicht das nicht aus.“

Dann machte er sich mit Höchstgeschwindigkeit auf zur Armee der Saiyajins.

„Diese beiden haben uns völlig vergessen, diese zwei „Kaiohshins“…“, bemerkte ein Tsufuru etwas verärgert, als er die Götter in Aktion sah.

„Sie vertrauen uns nicht“, meinte Chiin-Lee. „Ich fühle es… Sie mögen nicht, wie wir aus dem Hintergrund agieren. Ich denke, wir sollten ihnen besser nichts von dem Virus oder der Bombe erzählen.“

„Der Krieger nähert sich der Armee der Saiyajins!“, meldete ein Techniker.

„Wir müssen dem General genug Zeit verschaffen, damit er den Plan der Saiyajins ausführen kann! Bereitet alles vor, um auf den Krieger zu feuern!“

 

Dieses seltsame Spektakel vor ihnen brachte die Saiyajin-Armee abrupt zum Stehen. General Nizucchi auf einem fliegenden Stein, an seinen Fersen ein riesiger Saiyajin in einem Licht aus tausend Sonnen, dessen bloße Sicht einem die Gänsehaut über den Rücken trieb, und dahinter kubische Felsen, die am Himmel schwebten!

Truppenführer flogen in Formation nebeneinander, einige bekleideten den Rang eines Generals wie Nizucchi selbst, doch er war von allen der älteste und derjenige, der mit der ganzen Lage am besten vertraut war. Sofort übernahm er das Kommando über die gesamte Armee, obwohl er bisher noch nie damit zusammengearbeitet hatte.

„Saiyajin-Krieger! Das dort ist der Millenniums-Krieger!“ Er ließ das einen Moment wirken, dann fuhr er fort. „Wir werden ihn alle zusammen zeitgleich angreifen, weil seine Kraft der von tausend Saiyajins übertrifft. Wir werden ihn mit einem einzigen Feuerball erledigen, in dem wir alle unsere Energien bündeln, damit er stark genug ist!“

Die fliegenden Dinger feuerten auf den Millenniums-Krieger. Die riesigen Explosionen am Himmel bremsten Romanesco ab; er hielt inne, um die Treffer seelenruhig zu kassieren. Aber dieses Mal würde er es nicht ignorieren. Diese Dinger konnten fliegen und ihn angreifen, also konnten sie auch sterben. Er stürzte sich auf die fliegenden Würfel, die sich sofort zerstreuten, während sie weiterhin auf ihn schossen. Aber er fühlte kaum mehr als ein leichtes Kitzeln.

„Das sind Freunde, sie helfen uns“, erklärte Nizucchi zur Überraschung aller. „Aber das wird nicht ausreichen, wir müssen die Gelegenheit nutzen, um unseren Angriff vorzubereiten. Sammelt eure Energien!“

„Bereitet euren stärksten Energieball vor, ladet auf das Maximum!“, brüllte jeder Kompanieleiter, damit es jeder hörte.

Mehr als eintausend Saiyajins, wild durcheinandergewürfelt, sammelten ihre Energie in ihren Händen und konzentrierten sich auf den Millenniums-Krieger. Alle distanzierten sich weit genug voneinander, damit er feuern konnte, ohne einen anderen Soldaten zu behindern, denn jeder nahm seine Rolle sehr ernst.

 

Als er Kaiohshin das sah, war er beeindruckt. Er fühlte, wie die Energie der Armee zunahm und sich sammelte. Aber würden sie das Monster damit töten können? Nein, keine Chance. Der Plan bedurfte einer Änderung.

In diesem Universum war der Kaiohshin in diesem Moment das mächtigste Wesen, das existierte. Die einzigen Personen, die ihm gleichkamen, hatten vor abertausenden von Jahren gelebt, es waren die anderen Kaiohshins. Einer von ihnen, der Kaiohshin des Südens, übertraf seine Kraft bei Weitem. Aber seit dem furchtbaren Massaker durch einen Dämon namens Majin Buu war nur er mehr übrig. Aber da Buu eingesperrt war, besaß niemand mehr die Macht, den Frieden des Gottes zu stören.

Aber dieses Monster, gebadet in einem Licht aus Gold und grün, war nun stärker als ein Gott. Seine Energie nahm zu, viel zu schnell… immer noch. Aber der Kaiohshin verfügte über viele Vorteile, wie Erfahrung und das Überraschungsmoment, da dieser Berserker sich recht kopflos verhielt.

Genau wie Nizucchi fühlte er, dass er Moment zum Angriff gekommen war. Er sendete Kibito einen telepathischen Befehl, dann stürzte er sich selbst auf den Krieger.

Auf den Bildschirmen beobachtete Chiin-Lee, wie der rote Diener verschwand und die junge Saiyajin alleine ließ. Sie sah sich um für den Fall, dass er wieder im Kontrollraum erschien. Und wirklich, er stand plötzlich dort.

„Ihr müssten den Feind in das Weltall befördern.“

„Wie bitte?“

„Feuert von unten auf ihn. Drängt ihn zum Himmel. Man muss ihn in das Vakuum des Weltraums schleudern, heraus aus dem Gravitationsfeld dieses Planeten.“

„Und dann?“

„Dann wird er sterben.“ Mit diesen knappen Worten verschwand der rote Riese (Die Tsufuru sind nur knapp einen Meter groß, gegen sie ist Kibito ein wahrer Riese). Dann sahen sie, wie er wieder neben dem Körper der Saiyajin-Frau auftauchte und wieder seine Hände über sie legte.

„Ich denke, es wäre von Vorteil, wenn wir dem Schutzgott des Östlichen Universums vertrauen, oder?“, meinte sie etwas zögerlich. „Welche Risiken bestehen denn? Schlimmstenfalls kehrt er zurück und wir können immer noch auf die eigentlichen Pläne zurückgreifen.“

„Ähm, Commander?“, meldete sich ein Berater, der eigentlich nur zuschauen wollte. „Ich bin ein Astronom…“

„Ich weiß, Sie sind Mr. Asivomisaku aus der Saori Terrier-Familie.“

„Naja… Der Grund für meine Bemerkung ist, dass wir uns gar nicht im Östlichen Universum befinden. Wir befinden uns im Nördlichen Universum, daran besteht kein Zweifel.“

„Oh.“

Romanesco konnte die Energien seiner Gegner nicht fühlen, er agierte völlig nach Instinkt. Und sein Instinkt ließ ziemlich zu wünschen übrig. Ein Überraschungsangriff… überraschte ihn eben. Aber für ihn schien sein Kampfstil effektiv genug zu sein, da er noch nie verletzt war und er immer mit zerstörerischen Treffern darauf antworten konnte.

Aber als er kurz davor war, eines dieser seltsamen fliegenden und feuerspuckenden Dinger zu packen, hielt ihn jemand an den Füßen fest. Er wandte sich um und sah dort eine Person, die sich von allem unterschied, was er bisher gesehen hatte. Klein, mit einer andersfarbigen Haut und einem Haar, das nicht schwarz war; sie zog ihn zu sich und rammte ihre Faust in den riesigen Bauch seines Gegners.

Romansco spürte den Schlag bis tief in seine Eingeweide; sein neuer farbenfroher Gegner schoss danach höher und von ihm weg. Er erkannte, dass er einen neuen Gegner gefunden hatte, der seiner Kraft würdig war. Dieser hier war stärker als alle seine Vorgänger, viel stärker. Sogar als diese blonde Frau.

Voller Zufriedenheit stieß er einen Schrei aus und verlangsamte seinen Flug. Aber der Zwerg war schon bei ihm. Seine Geschwindigkeit gab ihm mehr Kraft vor seinen nächsten Schlag. Er versuchte den Berserker wieder auf die genau gleiche Weise zu treffen wie vorhin, aber dieses Mal sah es Romanesco kommen. Er würde den Schlag mit seiner Hand abblocken und ihn dann mit seiner anderen Hand zu Boden schleudern.

Aber es war eine Finte. Sein Gegner bremste seine Faust ab und drehte sich um seine Achse. In einer Luftkampftechnik, die noch niemand gesehen hatte, drehte er seinen ganzen Körper- nicht in seiner Körperlängsachse, sondern wie eine Spirale, dessen beine wie eine Klinge wirken und sein Oberkörper eine zweite. Und es gab ihm mehr Geschwindigkeit; sein Fuß traf Romanesco so hart, dass er davon kurzzeitig völlig überwältigt war.

Romanesco wollte sich nicht noch einmal so lächerlich machen lassen. Indem seine Allmacht als Millenniums-Krieger heraufbeschwor, bewegte er sich davon kaum einen Meter, stoppte dann und wollte den Zwerg packen. Aber der Kaiohshin unterschätzte niemals seine Gegner, im Gegenteil. Er wusste bereits, dass dieser Krieger das und noch viel mehr aushalten konnte, als hielt sich seine Überraschung in Grenzen. Er wich dem Angriff aus und es begann ein kurzer Schlagabtausch.

Der Kaiohshin des Ostens war immer schon extrem vorsichtig gewesen. Das Gewicht der Verantwortung für das Universum lastete auf ihm. Er war bereits so lange allein gewesen, dass er begonnen hatte, alles und jedem zu misstrauen und jede Aktion im Voraus zu planen. Diese Missgeburt würde ihm keinen Schaden zufügen. Er musste ihn nur beschäftigen und ihm zeigen, wo sein angestammter Platz war.

Während Romanesco wild um sich herum schlug, las sein Gegner jede seiner Bewegungen mit Leichtigkeit und wich aus, während er sich nahe seinem Gegner aufhielt, was dem natürlich auf die Nerven ging. Und genau das wollte er bezwecken. Am Ende hatte er sich auf dem Rücken des Millenniums-Kriegers festgekrallt, der begann, sich zu winden und zu überschlagen, als versuche er vergebens, seine Gelenke umzudrehen… Ihm dämmerte es langsam, dass man ihn gehörig verarschte.

 

Alle Schiffe der Tsufuru landeten so schnell, als würden sie vom Himmel fallen. Romanesco kämpfte gerade mit einem neuen Gegner, der sehr stark und unsichtbar war; anders als er oder Hanasia strahlte der Kaiohshin keinerlei Licht aus- in einem Kampf auf diesem Niveau war es ihre einzige Chance zu sehen, wo die beiden Kämpfer waren. Für Außenstehende war es bereits ein Privileg, Bruchstücke des Kampfs mitverfolgen zu können.

Nizucchi aber bemerkte, dass der Kampf sich immer mehr ausbreitete und dass sich die Tsufuru-Waffen auf dem Boden festgesetzt hatten. Genau wie es der Kaiohshin gehofft hatte, war Nizucchi intelligent genug, um zu begreifen, dass dem ein Plan zugrunde lag.

„Sie wollen ihn in den Himmel schießen! Richtet euch neu aus! Wartet auf mein Signal!!!“

Die Saiyajins bewegten sich vorsichtig voneinander fort und auf eine horizontale Ebene knapp über dem Boden zu. Viele der Soldaten waren bereits an der Grenze ihrer Belastbarkeit; entweder würden einige bald explodieren oder sie würden einfach unkontrolliert in die Gegend feuern. Aber sie hielten eisern stand, denn ihnen war bewusst, dass in diesem historischen Ereignis es echte Krieger brauchte. Und niemand wollte berühmt werden als „der Typ, der beim Angriff auf den Millenniums-Krieger so armselig versagt hat“.

Für einige Minuten, ja fast nur Sekunden, verloren tausend Saiyajins ihre Individualität. Was dermaßen besonders war, dass man es bemerken sollte.

Nizucchi fühlte einen Stromstoß. Vielleicht ein Signal. Ein Gefühl.

„FEEEEEUUEEEEEERRRR!!!!!“

Ein gigantischer Energieball, geformt von eintausend Saiyajins. Ein Brüllen erfüllte die Hochebene, das viele an das der Wehraffen erinnerte. Auch Nizucchi streckte seine Hände aus und gab seinen Beitrag. Ein rothäutiger Krieger teleportierte sich mitten in dieses Tohuwabohu und fügte seine Kraft und Energie hinzu. Der Feuerball schoss durch den Himmel. Auch die Waffen der Tsufuru feuerten und spien ihre Energie aus. Über ihnen erschien eine rote Säule. Es handelte sich um eine Energiewaffe, die sie bisher noch nie eingesetzt hatten. Sie war für die Fusion mit dem Feuerball der Saiyajins am effektivsten. Raketen hätten einen Teil der Energie geschluckt.

In diesem Raum, indem sich die Luft in rotes Plasma verwandelte, wo jedes Geräusch von Wellen aus purester Energie überlagert wurden, wo die Temperaturen abnorme Wert erreichte, war Romanesco immer noch damit beschäftigt, diesen Kobold auf seinem Rücken zu packen, der sich wie ein ekelhafter Parasit dort festgesetzt hatte.

Und dann sah er, wie sich die vereinten Kräfte der Welt auf ihn stürzten.

 

 

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