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Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.

Nächste Seite in : 9 Tagen, 1h


Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142
[Chapter Cover]
Teil 2, Kapitel 10.

Entdeckung des Millenniums-Kriegers

Als der zerfetzte Körper des Saiyajin-Monsters zu Boden fiel, brach Stille über das Dorf herein.

Dort oben am Himmel glänzte Hanasia in einem grellen goldenen Licht. Ihr ganzer Körper strahlte förmlich. Selbst ihr Haar funkelte und hob sich gen Himmel. Selbst obwohl die Saiyajins nicht die Kampfkräfte anderer Personen spüren konnten, konnten sie begreifen, dass Hanasia nun sehr stark war, dass sie wohl die Stärkste der Welt war.

Aber was sie aus einer Distanz von mehreren hundert Metern über ihren Köpfen nicht erkennen konnten, war es, dass Hanasia laut und bitterlich weinte; sie wagte es nicht einmal, nach unten zu sehen. Dort unten, auf dem Boden, war ihr toter Vater, dort unten waren ihre Freunde abgeschlachtet worden.

Sie legte ihre Hand über ihre Augen und schwebte langsam hinunter. Die andere Hand legte sie auf seine Brust; kein anderer Saiyajin kam zu ihr, um ihr zu gratulieren, die respektierten es, dass ihre Aufmerksamkeit ihrem Vater galt.

Sein Herz schlug noch.

„Er lebt!“, rief sie aus. Wieder strömten Tränen hervor. Mit großer Mühe öffnete Hartich seine Augen und sah, dass seine Tochter noch am Leben war. Er konnte nicht mehr die Geräusche des Kampfes vernehmen und verstand, dass sie alle in Sicherheit waren, dass Hanasia nicht mehr in Gefahr war. Er schloss seine Augen wieder und dachte, er müsse nur noch auf den Tod warten.

 

Auch im Kontrollraum der Tsufuru war Stille ausgebrochen. Der Techniker hatte sich beeilt, die Bilder der aufgrund der Explosionen durchgeschüttelten Kamera zu retten und sie zu einer Endlos-Schleife zu schneiden.

Das Publikum aber starrte immer noch auf den Bildschirm, der das Geschehene wiedergab. Nach der Explosion erstrahle diese Saiyajin in einer goldenen Aura am Himmel, welche von ihrem Körper auszugehen schien, als wäre es eine Art Feuer. Die Anzeigen des Energieausstoßes, die Strahlungsmesser und sogar die Luftionisation erreichten Maximalwerte; zumindest die, welche der Bildschirm anzeigen konnte. Der leblose und verstümmelte Körper des Kriegers, den die Tsufuru erschaffen hatten, war zu Boden gefallen.

Da sie sich dazu gezwungen fühlte, diese Stille zu durchbrechen, meinte Tracheobionta- sowohl zu sich als auch im Namen aller Kollegen:

„Ich glaube, wir haben den Millenniums-Krieger gefunden.“

Ja, sie haben ihn gefunden, dachte auch Chiin-Lee. Die Symptome waren klar, die Kraft und diese Energie ließen keinen Raum für Zweifel. Ihr Fell hatte die Farbe verändert, das goldene Licht, diese ganzen Veränderungen, die dem Alptraum so sehr glichen, der vor tausend Jahren auf Band festgehalten worden war.

Und der Millenniums-Krieger war ausgerechnet dieses emotionale Mädchen. Sie, die in ihren Gefühlen den Tsufuru so ähnlich war, mit ihrer empathischen Ader so vollkommen liebeswert und nett. Diese Saiyajin, die für ihr Dorf ihr Leben riskiert hatte, hatte sich soeben selbst zum Todfeind von Chiin-Lees Team gemacht, bis sie es schaffen würden, sie zu vernichten.

Chiin-Lees Gefühle schwankten von Freude, dass sie gerettet war, zu Trauer, weil sie sie töten musste.

„Euer Krieger war nicht sehr effizient“, brummte die Frau hinter Tracheobionta.

„Sie war zu stark, um dagegen etwas auszurichten“, antwortete ihr Chiin-Lee. „Es ist nutzlos, sich beim Kampf gegen sie nur auf bloße Kraft zu verlassen. Wir besitzen noch viele andere Mittel und Wege, viele davon noch viel subtiler.“

Nizucchi flog zurück zur Hauptstadt. Kaum hatte er die Mauern des Königspalastes durchschritten, erreichten ihn verführerische Gerüche aus der Küche und er beschloss, zuvor einen kleinen Umweg zu machen.

Etwas später besuchte er das Trainingscamp. Er hatte es noch nie derart voll gesehen. Einer seiner ehemaligen Schüler war nun der Cheftrainer. Er gab einigen Personen Befehle, die offensichtlich Teil der Armee waren. Darunter waren viele Dorfbewohner, die von weither gekommen waren, viele davon mit Sicherheit Anführer ihres Dorfes. Und er konnte darauf wetten, dass sie, bevor sie ihm Gehorsam schenkten, gegen den Trainer gekämpft und verloren hatten.

Alle von ihnen konnten fliegen. Und der Trainer flog über und neben der Truppe.

„Kanonen bereitmachen!“, brüllte er. Zusammen streckten die Soldaten ihren rechten Arm zum Himmel, der linke stützte ihn ab. Das war eine der klassischen Kampfpositionen der Königlichen Kampfschule.

„FEUER!!!“, hallte das Kommando durch die Mauern, als alle einen Feuerball in dieselbe Richtung abschossen.

Es war recht beeindruckend zu sehen, wie so viele Saiyajins ihre Kraft zu einem Angriff bündelten. Eigentlich, so etwas hatte selbst Nizucchi zuvor noch nie gesehen.

Dann nahm er seinen Weg wieder auf und erreichte den Thronsaal. Man bat nicht um eine Audienz; entweder man trat ein oder ließ es bleiben. Die Wachen erkannten ihn wieder und hielten ihn nicht auf. Gerade waren zwei Familien von irgendwoher gekommen und forderten den König heraus.

 

Die erste Familie hatte fünf Mitglieder geschickt, alle von ihnen motiviert und Eindruck schindend. Die ersten beiden von ihnen war bereits besiegt worden und nun wehrte der König zwei zugleich ab.

Die Zeit, die Nizucchi brauchte benötigte, um den Thron zu erreichen, war mehr als ausreichend, damit die zwei Gegner den Boden küssen konnten. Er wollte gerade das Wort an den König richten, als sich das letzte Familienmitglied näherte, um klar zu machen, dass er vor ihm dran war. Nizucchi packte seinen Kopf und rammte ihn gegen den Boden; damit grub er ein tiefes Loch in den gepflasterten Steinboden.

„Verschwindet, ihr Insekten! Das König hat sich um Wichtigeres zu kümmern!“

Von der Art überrascht, wie dieser alte Mann, der aus dem Nichts aufgetaucht war, mit ihrem Familienmitglied verfahren hatte, traten sie schnell den Rückzug an. Aber die andere Familie, die nur aus zwei Personen bestand, blieb wie angewurzelt stehen, ohne ein Wort von sich zu geben.

„Wer hat dich so zugerichtet?“, wollte der König wissen, als er sah, von welchen üblen erst kürzlich erlittenen Verletzungen er sich gerade erholte.

„Es war die Saiyajin, welche die ultimative Macht erlangen kann, mein König. Ich habe sie gefunden. Alle Theorien aus der Bibliothek entsprechen der Wahrheit. Ihre Kraft ist für ihr Alter außergewöhnlich. Und durch ihre Gefühle kann sie noch viel stärker werden… ich habe in ihr das Potential für eine unendliche Macht ihn ihr entdeckt.“

„Wirklich? Ich hatte nicht daran geglaubt…“

„Ich benötige einige Mitglieder der Armee, um sie anzugreifen. Sie setzt ihre wahre Kraft nur ein, wenn sie leidet.“

„Darüber sprechen wir später, wenn ich mit meinen heutigen Gästen zu Ende gespielt habe.“

Die zweite Familie trat näher. Es handelte sich um eine Mutter und ihren Sohn.

„Mein Sohn ist der Millenniums-Krieger, mein König. Niemand kann ihm das Wasser reichen. Und das, obwohl noch niemand ihm das Kämpfen beigebracht hat.“

Der König kratzte sich nicht besonders überzeugt davon am Kopf, während er sich erhob. Sein dicker Bauch schwappte von links nach rechts, während er sich ihnen näherte.

„Wie kann so ein Fettwanst von einem Saiyajin nur unser König sein?“, lachte sie respektlos. „Ein riesiges Schwein, ein altersschwacher General… Ich glaube fast, diese Monarchie gründet sich nur auf die Erinnerungen an einen alten Respekt, als auf Kraft! Ich fordere Euch heraus!“

Und so ging die Mutter zum Angriff über. Sie war wirklich schnell und Nizucchi erkannte, dass im Vergleich zu ihr die vorhergehende Familie schwach war. Das überraschte ihn etwas; von ihrem Erstangriff konnte er ableiten, dass diese Frau eine wahre Herausforderung für den König sein konnte.

Ihre Faust versank im Bauch des Königs. Er hatte sie nicht abgeblockt, aber der Schlag verlief sich in seinem Fett. Da sie nun so nahe war, packten die riesigen Hände die Arme der Frau. Er bedachte sie mit einigen Knieschlägen, sie aber hielt durch und schaffte es, über ihren Gegner zu springen. Als sie endlich wieder Boden unter den Füßen hatte, streckte sie ihre Arme und schleuderte den König davon, der seinen Griff lösen musste. Kaum war er frei, sprang sie auf ihn zu, um ihn anzugreifen, während er seinen Fall noch nicht kontrollieren konnte. Der König kassierte einen sehr kräftigen Schlag und stürzte zu Boden, auch wenn er nicht so schien, als verspüre er Schmerz.

„Ich bin immer schon dick gewesen“, erklärte der König, während er wieder eine Kampfposition einnahm. „Aber genau darin liegt meine Kraft, denn deine Schläge bereiten mit überhaupt keine Schmerzen.“

Überrascht begann sie eine neue Offensive, der König aber tat dasselbe. Er schien zweimal so groß und breit zu sein wie sie, und nach einigem kurzen Schlagabtausch war sie nicht mehr um Stande, weiterzukämpfen.

„Ich hatte unrecht, das gebe ich zu“, keuchte die Frau. „Aber mein Sohn wird Euch besiegen!“

 

Nizucchi musterte den Jungen. Er schien noch jung und hatte dem Kampf bisher keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt. Er starrte völlig teilnahmslos in die Luft.

„Los, Romanesco! Kämpfe gegen den König!“, rief seine Mutter. Endlich drehte der sich um und machte einige Schritte auf seinen Gegner zu. Der König war keineswegs müde und wartete auf den Angriff. Aber der Junge bewegte sich nicht, er schien sich wieder zu langweilen. Also übernahm der König die Initiative.

Er versuchte es mit einem Faustschlag, aber der Sohn erwachte plötzlich und blockte den Schlag; blitzschnell packte er den Arm des Königs und schleuderte ihn quer durch den Raum. Nizucchi entfuhr ein Aufschrei der Überraschung, während der völlig verdutzte König sich wieder aufrappelte.

„Was für ein besonderer Junge! Du bist schnell!“, rief der König und feuerte eine Energiekugel auf seinen Gegner ab, um ihr dann nachzulaufen. Ein klassischer Doppelangriff. Als wäre er Nichts, lenkte Romanesco die Kugel mit dem Handrücken ab- Nizucchi wusste aber, dass dem überhaupt nicht so war. Dann parierte der den Angriff des Königs. Ein Schlagabtausch auf Höchstgeschwindigkeit folgte; je länger er anhielt, desto höher wurde das Niveau. Nizucchi schätzte, dass dieses Kind wirklich sehr stark war. Es überraschte ihn nicht, dass niemand es mit ihm aufnehmen konnte, dort bei ihm zu Hause auf dem Land.

Obwohl er viel größer und massiger war als sein Gegner, schien der König nicht schneller oder stärker zu sein. Dieser Romanesco war wirklich eine Überraschung. Aber der König verfügte über viel mehr Kampferfahrung und erlangte irgendwann einmal die Oberhand.

Als Romanesco durch eine Säule geschleudert wurde, landete der König, der etwas außer Atem war. Nizucchi aber bemerkte, dass sein Gegner sich mühelos wieder erhob, ohne den Schlag wirklich gespürt zu haben, und dass der nicht einmal schwer schnaufte.

„Das ist ein Kampf auf höchstem Niveau“, gab der König zu. „Beenden wir ihn draußen.“

Sein Gegner aber hörte nicht auf ihn und sprang auf ihn zu. Der Kampf ging noch viel brutaler weiter und der König musste all seine Kraft aufwenden, um seinen Gegner zu Boden zu schlagen. Romanesco aber sprang sofort wieder auf die Beine und brannte vor Wut. Er begann, einen riesigen Energieball zu laden.

„NIzucchi!!“, brüllte der König. Sofort verstand der das Problem. Dahinter, wo der König stand, dorthin, wohin der Junge zielte, dort war eine Mauer, und hinter der Mauer… Nizucchi lief zum König und stellte sich neben ihn, als der Energieball abgefeuert wurde. Mit ihren Händen blockten sie den Angriff ab, wurden aber davon gegen die Mauer gedrückt, die bereits erste Risse aufzeigte.

„Zu ihm zurück!“, brüllte der General. Das war leichter gesagt als getan, denn sie mussten seine Richtung vollkommen ändern, anstatt ihn nur zum Himmel abzulenken. Aber gleichzeitig war es die beste Möglichkeit, um diesen wahnsinnigen Saiyajin aufzuhalten. Und der sprang bereits auf sie zu.

Die beiden Krieger schleuderten den Energieball auf Romanesco zurück, der ihn voll traf. Eine riesige Explosion und noch viel mehr Staub erfüllten den Thronsaal. Als der sich langsam verzog, sahen sie, dass Romanesco immer noch stand.

Er blutete aus vielen Wunden, sein Kampfgeist war aber weiterhin ungebrochen. Er begann zu schreien und schuf einen Wirbelwind um sich herum. Für einen Augenblick erinnerte sich Nizucchi an Hanasia, als die Luft um Romanesco in einem Feuerball explodierte.

Vor den erstaunten Augen des Königs, des Generals und auch seiner eigenen Mutter, veränderte sich Romanescos Aussehen. Seine Muskeln hatten ihre Masse verdreifacht, sein Haar hatte eine neue Farbe angenommen und zeigte nun zum Himmel. Sein Körper strahlte ein grünliches Licht aus, das die Zuschauer blendete.

„Monster! Monster!“, kreischte der Wahnsinnige, als er auf sie zusprang. Der König und der General waren erfahrene Krieger und bereits jetzt wussten sie es. Sie wussten, dass er nun unbesiegbar war und dass es sich um den Millenniums-Krieger handelte. Von seiner Energie fast zerdrückt, konnten sie sich kaum bewegen. Nun war Romanesco viel massiger als der König. Der packte seine Mutter und rammte sie gegen eine Mauer. Zusammen mit ihrem leblosen Körper krachte sie in sich zusammen.

Der König erhob sich.

„Trommle unsere Krieger zusammen, aber vorher überbringe all unseren Einheiten unseren Befehl. Ich locke ihn nach draußen.“

Er feuerte eine Salve von Feuerbällen auf den Berserker ab und sprang dann durch ein großes Fenster. Romanesco ließ einen Kampfschrei ertönen und verfolgte ihn sofort.

 

Nizucchi verließ fliegend den Thronsaal, schlug einen Haken und betrat den Raum, der sich hinter der Mauer verbarg. Dort befanden sich seltsame Gerätschaften. In Wahrheit waren es Kommunikationsinstrumente der Tsufuru. Das war es, was der König und er mit all ihrer vereinten Macht verteidigt hatten.

„Der Millenniums-Krieger ist hier!“, rief der der magischen Kugel zu, von der er wusste, dass man dort hineinsprechen musste.

„Wir haben es bemerkt“, antwortete sie. „Versucht ihn von euren Städten fortzulocken, wir senden euch unsere Armee.“

Als nächstes lief Nizucchi ins Freie, jenseits der Palastmauern, von wo aus er den König kämpfen sehen konnte. Er schien aber bereits das Nachsehen zu haben. Der Teil der Armee, welche gerade trainierte, sah überwältigt diesem seltsamen Duell zu, das von Lichteffekten begleitet wurde.

Im selben Moment, in dem Nizucchi den Cheftrainer erreicht hatte, kassierte der König einen ernsthaften Treffer und wurde zwischen zwei Häuserreihen der Hauptstadt geschleudert.

Oben am Himmel lachte Romanesco wie ein Dämon und feuerte mehrere Energiebälle auf die Stadt ab. Etliche Saiyajins wurden dadurch umhergeschleudert.

„Das ist der Millenniums-Krieger!“, brüllte der General. Sein ehemaliger Schüler war einen Augenblick lang wie erstarrt, dann zeigte er auf den Berserker.

„Kanonen ausrichten! Auf den Gegner des Königs!“ Etwa fünfzig Arme zeigten nun in die befohlene Richtung. „FEUER!!!“

Unzählige Energiestrahlen schossen durch die Luft und vereinigten sich zu einem riesigen Ball. Als er dann auf den Gegner traf, war er gigantisch, viel stärker, als es Nizucchi es jemals gesehen hatte. Er krachte in den Körper des Kriegers. Völlig davon überrascht, wurde er etliche Kilometer davongeschleudert.

„Folgt ihm!“, brüllte Nizucchi und riss das Kommando der Einheit an sich. Die Soldaten gehorchten ihm, ohne eigentlich genau zu verstehen, was hier gerade vorgefallen war, denn für sie schien es undenkbar, dass er diesen Angriff überlebt haben könnte.

„Du bleibst hier!“, befahl er dem Trainier. „Versammelt die anderen Einheiten! Wenn er überlebt hat, befehle ich dir, nichts zu unternehmen, bis die gesamte Armee hier versammelt ist!“

„Aber… er hat keine Chance…“

„Die Macht des Millenniums-Kriegers ist unermesslich. Verstehst du? Er ist viel stärker als das, was du dir vorstellen kannst. Du musst warten, bis du die ganze Armee zur Verfügung hast. Keine halben Sachen!“ “Weil die Tsufuru niemals falsch liegen…“, fügte er in Gedanken hinzu.

Egal, um es das Vorhersehen von Wirbelstürmen, das Heilen von Krankheiten, dem König Vorschläge zu machen ging… die magische Kugel der Tsufuru hatte immer recht. Und sie hatte sie schon so lange vor der Energie des Millenniums-Kriegers gewarnt, dass Nizucchi das ganz sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen würde.

 

Als sie in die Nähe des Kraters kamen, fanden sie dort den Krieger stehend vor; alleine im Rauch und Staub, ohne überhaupt einen Kratzer.

„Gute Güte… Vor seiner Verwandlung konnten wir ihn wenigstens verletzen… Die ersten Zehn, greift ihn zugleich an! Die anderen… ladet einen Energieball, so stark, wie ihr könnt! Kanonen bereit… laden… laden… Auf keinen Fall feuern, bis ich nicht den Befehl dazu gebe! Schaut nicht zum Kampf, schaut auf mich!“

Nizucchi stellte sich vor sie und musterte ihre Gesichter. Wie er es befürchtet hatte, war ihr Training noch nicht soweit gewesen, damit sie lernen konnten, wie man eine Energieattacke richtig lädt. Er drehte ihnen den Rücken zu und beobachtete den Kampf. Auch hier, er hatte befürchtet, dass es ein Gemetzel war. Aber er hatte nicht gedacht, dass es so furchtbar sein würde.

Die Treffer der Soldaten, die sie landen konnten, waren völlig wirkungslos, wie Moos, das auf Stein trifft. Ohne zu zittern oder die Attacken überhaupt zu spüren, packte er einen Saiyajin mit seinen riesigen Händen und rammte ihn in den Boden. Der hatte noch Glück gehabt; den nächsten zerquetschte er zwischen seinen Armen, bis er wie eine überreife Frucht explodierte. Mit der Wut der Verzweiflung lud ein anderer seine stärkste Technik und feuerte sie direkt aufs Gesicht des Millenniums-Kriegers. Für ihn schien es kaum mehr zu sein als eine leichte Brise, dann schoss er einen kleinen Energieball ab der den Angreifer durchbohrte.

Nizucchi drehte sich wieder seiner Armee zu, welche, wie er es befohlen hatte, ihren Blick nur auf ihn gerichtet hatte. Einige von ihnen schienen bereits am Limit zu sein, aber viele andere luden immer noch. Er zeigte auf jeden einzelnen von ihnen; denen, die nicht mehr warten konnten, starrte er direkt in die Augen.

„Du, du, du und du! Ladet langsamer! Du, du, du, du und du auch. Aber du, du, du, du und du, ladet schneller! Du da! Du kannst es besser, das weiß ich!“

Er riskierte einen letzten Blick zurück, wo der letzte Saiyajin-Soldat, den er in den Tod geschickt hatte, verzweifelt um sein Leben kämpfte. Er konnte dem Griff des Monsters entwischen und fliehen. Doch er wurde sofort eingeholt. Mit einem einzigen Hieb segnete er das zeitliche.

Nizucchi sprang auf Romanesco zu.

„Feuert in meine Richtung!“, befahl er. „Feuer! FEUER!!!“

Und damit schoss die gesamte Armee ihre stärksten Energieattacken ab. Mächtige Energiestrahlen, die alle in dieselbe Richtung schossen und sich zu einem einzigen Strahl vereinigten. Der Angriff schoss auf Nizucchi zu, er direkt auf den Millenniums-Krieger zuflog. Als er ihn erreicht hatte, erfasste ihn ein Gefühl des Erstickens, eine unheilvolle Aura, wie er es noch nie in seinem Leben zuvor gespürt hatte.

All seine Gene, sein gesamter Körper, kehrte in den Urzustand zurück, der ihm nur einen einzigen Befehl entgegenbrüllte: Fliehe! Fliehen. Abhauen! Das Weite suchen. Sich verpissen. Fliehen, fliehen! Fliehen!!! Aber Nizucchi weigerte sich, denn wenn seine Vorhut es geschafft hatte, sich dem Berserker in den Weg zu stellen, dann würde er es ebenfalls können. Also sprang er auf Romanesco zu, aber anstatt ihn anzugreifen, tauchte er zwischen seine Beine durch. Er nutzte damit die Erfahrung, die er sich mit den Jahren erarbeitet hatte; er täuschte einen Angriff vor und wich unter dem riesigen Monster aus, zu dem sein Gegner mittlerweile geworden war. Nizucchi streifte den Boden und drehte sich um, während Romanesco anscheinend den megastarken Angriff gar nicht bemerkt hatte, der auf ihn zu schoss, sondern nur seinen neuen Gegner verfolgen wollte. Vor dem Licht dieser Attacke war Romanesco kaum mehr als ein Schatten.

Da er in der ersten Reihe saß, konnte Nizucchi sehen, wie der Millenniums-Krieger durch den Druck dieses Angriffes vor Überraschung aufschrie. Bisher hatten Saiyajins noch niemals zusammen angegriffen. Und schon gar nicht Angriffe zusammen geladen und abgefeuert. Die nachfolgende Explosion war so stark und spektakulär, dass die Soldaten am Himmel selbst davongeschleudert wurden und sich mit Mühe abfangen mussten.

Nizucchi schützte sein Gesicht, als die Explosion über ihn hereinbrach. Was für ein mächtiger Angriff, was für eine Schönheit! Noch nie in seinem Leben hatte er einen solchen Feuerball gesehen.

 

Aber noch bevor sich der Rauch verzogen hatte, hörte er… viel zu nahe, als dass es von seinen Männern stammen konnte…. Ein Lachen, dass ihm das Blut in den Adern gefrieren ließ…

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