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Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.

Nächste Seite in : 5 Tagen, 3h


Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 34.

Verstärkung der Bodentruppen

Corrne führte sein Bataillon von Saiyajins zur Hauptstadt. Die Schlacht hatte bereits begonnen. Er hatte das Kommunikationsarmband der Tsufuru akzeptiert, das ihn quasi zu einem Berater der Königin befördert hatte. Die Verantwortung war enorm und er hatte sie Absicht, sie weise einzusetzen.

„Was sind diese Lichter, die dort überall am Himmel scheinen?“, wollte einer der Dorfbewohner wissen, der neben ihm flog.

„Das sind Vollmonde, die uns in Ozarus verwandeln werden. Schaut sie noch nicht an. Wenn wir nahe genug sind, entfalten sie ihre ganze Macht als Vollmonde und ich will, dass wir uns alle zugleich verwandeln, um sie zu überraschen.“

„Aufpassen!!!“

Ein irregeleiteter Feuerball schoss auf sie zu. Sie wichen aus, denn am Ende verfehlte er sie doch um ein Stück, um weiter hinter ihnen auf einen Berg zu treffen und ihn in einen rauchenden Krater zu verwandeln. Das war viel zu stark, um von einem Saiyajin stammen zu können…!

„Ist das nicht toll? Ich habe die Hauptstadt noch nie gesehen!“, meinte ein Saiyajin-Mädchen, die in Corrnes Augen viel zu jung für einen Krieg war.

„Wenn sie noch steht…“, murmelte der Geschichtenerzähler. „Und wenn du überlebst“, fügte er in Gedanken hinzu.

Die Kugeln am Himmel wurden immer größer und größer. Im selben Maß nahmen auch die Zahl der Einschläge zu. Die Gruppe bemerkte seltsame zerstörte Schachteln am Boden und unzählige Leichen von Invasoren.

„Alle runter!“, brüllte Corrne. „Von nun an gehen wir am Boden weiter, bleibt unauffällig und vor allem: Schaut nicht nach oben!

Seine Befehle wurden unter den Anwesenden weitergereicht, bis es auch der letzte verstanden hatte, denn selbst mit seiner mächtigen Stimme konnte der Geschichtenerzähler nicht von allen einhundertsiebenundachtzig Saiyajins verstanden werden, die ihm gefolgt sind. Die Gruppe bestand aus Zivilisten aus verschieden Dörfern und einigen Mitgliedern der Armee, die gerade erst wieder nach Hause gekommen waren und nun wieder kämpfen wollten.

Einige Kilometer weiter piepte sein Armband. Eine verzerrte Stimme informierte ihn darüber, dass sie nun nahe genug waren, um von den Kugeln am Himmel beeinflusst zu werden und dass sich leicht links von ihnen ein Hügel befand, von dem aus sie das gesamte Schlachtfeld überblicken konnten.

Corrne ließ sie den Hügel hinauflaufen und dort sammeln. Er gab ihnen einige Sekunden, um den Ausblick zu genießen, mit der Auflage, nicht nach oben zu blicken.

Wenn man die Natur der Saiyajins kannte, würde kein Taktiker auf einen Überraschungsangriff setzen. Es war zu offensichtlich, dass in einer solch großen Gruppe es drei oder vier geben wird, die dann doch nach oben schauen würden und schon würden Riesenaffen wie Pilze aus dem Boden schießen, und alles war dahin.

Aber ihr Plan funktionierte. Jeder von ihnen wollte seinen Beitrag leisten und den Unterschied ausmachen, und waren mehr als bereit, den nervigen Befehlen eines Saiyajins zu folgen, wenn dafür alles klappte. Außerdem waren sie überwältigt von dem seltsamen Spektakel, das sich ihnen bot. Überall Riesenaffen, am helllichten Tag. Krater, Leichen- Dutzende, Hunderte. Kleine Punkte flogen auf sie zu: Feinde. Ein Licht huschte umher: ihre Königin.

Ein einsamer Saiyajin, nur einer, ließ seinen Blick auf die Punkte ruhen und irgendwann erreichte er einen der Monde. Anstatt seinen Blick sofort abzuwenden, wie er es noch getan haben könnte, starrte er es an, bewunderte es. Dann wurden seine Augen weiß. Eine Frau neben ihm, erkannte sofort die typischen Verspannungen, die eine Verwandlung in einen Riesenaffen ankündigte. Ohne zu zögern warf sie sich auf ihn und riss seinen Schwanz ab.

 

Dort oben im Schiff des Admirals hatte man die Gruppe natürlich sofort entdeckt. Und diese Informationen sofort per Funk weitergegeben.

„Verstärkung? Na und?“, brummte der General zu sich selbst. „Um die kümmere ich mich später.“

Er hatte die Schlacht bereits gewonnen, denn die meisten Überlebenden rannten in alle Richtungen davon, außer in Richtung Ozean. Einige Saiyajins hatten ihren Schwanz abgetrennt, um sich zu verstecken und blieben am Boden. Dass machte es einfacher für Hanasia, denn so musste sie sich nicht um sie sorgen. Aber General Chatterton tötete immer noch viel zu viele.

Chatterton ließ seinen Blick auf seinen aktuellen Gegner ruhen. Er war sicherlich der Stärkste aller Anwesenden- das leuchtende Wesen ausgenommen, natürlich. Dieser Riesenaffe besaß nicht diese erbarmungslose Wut seiner Artgenossen. Er schien viel ruhiger, mehr… professionell. Er hatte eine Kampfposition eingenommen, im Gegensatz zu allen anderen Affen. Er hatte den meisten Angriffen des Generals ausweichen können und mit Kraft und Präzision zugeschlagen, auch wenn er nie getroffen hatte.

Das hier war einer der höchsten Elitekrieger, der mehrere Krieger des Hofstaates umgebracht hatte. Er war noch am Leben, obwohl die Hot Squad zuerst die stärksten Eingeborenen angegriffen hatte. Das bedeutete, er war auch ihnen entkommen. Beeindruckender Lebenslauf.

Aber gegen General Chatterton war sein Tod vorprogrammiert.

Der Ozaru schritt nach vorne, die Deckung immer oben und steckte alle Treffer ein. Er schien wie in der Luft zu schweben, als würde er auf Drahtseilen tanzen. Es war eine unglaubliche Abfolge von Angriffen und Kontern und Verteidigung, virtuos.

Aber für Chatterton schien er sich in Zeitlupe zu bewegen.

Er flog zwischen die dicken pelzigen Arme des Monsters und nutze seine Größe, um einen von ihnen zu packen und ihn zu sich zu ziehen. Mit seiner Kraft war es, als würde er ein Kind herumzerren. In einer Bewegung verdrehte er seinen Gegner und setzte einen Judogriff an der Schulter an. Dann drückte er das Biest nach unten und der Affe krachte in den Boden. Er war bewegungsunfähig und konnte sich auch nicht aus dem Griff befreien, indem er sich in die Luft erhob.

Nun, da er endlich die Bewegungen dieses Riesenviehs gestoppt hatte, musste der General ihn nur noch mit einem Energiestrahl exekutieren.

 

Der Ozaru war in seinem dreiundfünfzigsten Lebensjahr. Unter Berücksichtigung der Ära und der durchschnittlichen Lebenserwartung der Saiyajins war er schon im fortgeschrittenen Alter. Jenes, in dem sich die sorglose Energie der Jugend mit der Erfahrung eines Veteranen traf. Trotz seiner zahlreichen Wunden und Narben, hatte Luberkut in seinem Leben bei einem Kampf noch nie solche Risiken auf sich genommen. Er wusste immer, wenn er aufgeben musste, wenn der nächste Treffer eine lebensbedrohliche Wunde bedeuten würde. Vielleicht, wenn er weniger vorsichtig gewesen wäre, könnte er zwanzig-dreißig Jahren König gewesen sein.

Es war noch nicht lange her, als er das letzte Mal sein Glück versucht hatte. Niemals hätte er gedacht, dass dies sein letzter Versuch werden würde. Aber diese Saiyajin-Frau, diese Königin, würde niemals besiegt werden. Das war offensichtlich. Luberkut glaubte nicht an das Schicksal. Aber es war eine Überraschung zu sehen, das nicht einmal das gesamte Volk der starken Saiyajins die Invasion durch die Dämonen nicht aufhalten konnte. Ihre Ankunft war dem Erscheinen des, wie er glaubte, der echte Legendäre Super Saiyajin war, so dicht gefolgt, der ja nur alle tausend Jahre erschien.

Er, der alte Kämpfer, war stolz auf seinen eigenen Kampfstil, der es jedem König der Saiyajins extrem schwer gemacht hatte, den Kampf gegen zu überleben, wohl er eine solche Bedrohung darstellte (Das hatte eher den Grund, das er immer viel zu früh aufgab), er würde von einem Außerirdischen getötet werden, mitten auf einem Schlachtfeld, inmitten seiner Artgenossen.

Auf keinen Fall!

Man konnte das (für manche) unheimliche Geräusch von mehreren Meter langen Knochen hören. Das Zerreißen von Muskeln. Indem er sich in die gegensätzliche Richtung bewegte, die ihm die Gelenke seines Armes eigentlich erlaubten und indem er am Boden kratzte, drehte sich Luberkut zu seinem Gegner um und schlug mit seinem heilen Arm so stark zu, wie er nur konnte. Schmerz durchfuhr seinen Körper. Zuerst war es ihm so, als hätte seine Faust einen Block aus Stahl getroffen- den bewegungslosen Körper des Generals, der gerade einen Energieball lud. Dann erreichte der Schmerz seines gebrochenen Arms sein Gehirn und floss von dort aus durch seinen ganzen Körper.

Instinktiv hatte der General seine Flugposition stabilisiert, um nicht von einem Faustschlag ein paar Kilometer durch den Himmel geschleudert zu werden. Er wurde nur einige Meter nach hinten gedrängt, aber für einen kurzen Augenblick war die Welt um ihn herum schwarz geworden.

Er ließ den gebrochenen Arm des Affen los und vergas die Energiekugel in seiner Hand, welche verschwand. Er berührte sein Gesicht und sah auf seine Finger. Eine kleine Wunde und Blut. Sein Blut. Natürlich hatte er bereits einige kleinere Prellungen und Kratzer von der Schlacht mitbekommen. Seine Opfer waren so zahlreich, dass es statistisch einfach dazu gehörte, dass einige wenige Glück hatten und ihn berühren konnten.

Aber dieser Affe hatte ihn mehr als berührt. Wenn die ganze Armee einen Befehlshaber gehabt hätte, hätten erfahrene Soldaten sofort angegriffen, um diese Öffnung auszunutzen. Man musste schon ein paar Dutzend Jahre in der Zeit zurückkehren, um den General in einer solch „kritischen“ Situation zu erleben.

„Meine ehrlichsten Glückwünsche“, meinte er. Dann schoss er einen Energieball auf den Riesenaffen und beendete dessen Leid.

 

Für Saiyajins war der Geschmack von Blut im eigenen Mund nicht von sich aus unangenehm.

Normalweise drängt die Evolution Tiere vieler Arten eher dazu, Umstände zu verabscheuen, die eine Fehlfunktion ihrer Überlebenssysteme bedeuteten- in diesem Fall das Vorhandensein von Blut außerhalb der Arterien und Venen. Aber für diese Wesen, bei denen Gewalt zu ihrer normalen mentalen Gesundheit gehörte, bedeuteten der Anblick, der Geschmack und der Geruch von Blut mehr den Sieg über einen anderen. Natürlich war es im Mund etwas anderes. Hanasia war kein Vampir und wie wir würde sie einen Gesichtsausdruck von Ekel zeigen, wenn uns unsere Sinneszellen das Vorhandensein unseres Lebenssaftes in der Mundöffnung anzeigen würden.

Hanasia war kein Vampir, sondern eine Saiyajin. Eine Super Saiyajin, die Super Saiyajin. Dieses Signal verstärkte ihre Erregung. Es erinnerte sie daran, dass immer noch Blut durch ihren Körper floss. Hanasia schüttelte sich in der Luft und ließ ihre goldene Aura explodieren. Damit wärmte sie sich und trocknete das Blut, dass ihr aus den Wunden drang. Ihre Haare standen ihr zu Berge, als sie ihren Feind anschrie, der sie mit einem amüsierten Grinsen bedachte.

Indem sie ihre Muskeln anspannte, fühlte Hanasia, wie sich ihre kleineren Wunden schlossen. Sie war nicht geheilt, aber sie verlor kein Blut mehr. Als sie ihre Energie explodieren ließ, hatte sie den Eindruck- vielleicht war es nur Einbildung- dass sich ihre Kraft erhöht hatte. Sie musste diesen Dämon besiegen. Es war unvermeidlich, sonst würden alle Saiyajins sterben.

Wieder warf sich Hanasia auf diese Echse, dabei erstrahlte sie in all ihrer Kraft.

 

General Chatterton hatte die Schlacht gewonnen. Ihm war es egal, ob sich dort oben am Himmel zwei Kämpfer mit einer tausendmal höheren Kraft duellierten. Eine Schlacht wog man an überlebenden Soldaten ab, und es waren keine mehr da.

Er verfasste einen Bericht über die aktuelle Lage, die eigentlich nur das wiedergab, was der Admiral von seinem sicheren Schiff jenseits der Atmosphäre sah.

„Auf unserer Seite: Lord Ice Kurima, operativ. Ich selbst, operativ. Krieger des Hofstaates Peronipe, verwundet, Mipan, tot. Auf der Seite des Feindes, der „Super“, Krieger, operativ. Unzählige Riesenkrieger, nicht-operativ, bewusstlos oder tot. Die anderen sind geflohen. Weit entfernt eine Gruppe zur Verstärkung, die nicht eingreifen will.“

Das Admiralsschiff hätte ihm gerne befohlen, sich um sie zu kümmern, denn es war offensichtlich, dass sie etwas vorbereiteten. Aber dadurch, dass er sie daran erinnerte, dass er wusste, dass sie dort oben waren, wies er sie an, dass er sich darum kümmern würde, wenn überhaupt. Sein Rang war höher als die des Admirals und es stand außer Frage, dass er ihm darum bitten würde, noch einmal anzugreifen, egal, wie gerne es der Admiral tun würde.

Der General stellte in seinem Bericht klar, dass er im Moment nichts unternehmen würde. Er landete und nutzte den Moment, um durchzuatmen. Er hatte viel gegeben und schenkte sich selbst diese Pause, denn er wusste, selbst gesetzt dem Fall, dass die Verstärkungstruppe sich verwandeln würde, er sie ebenso zerquetschen würde wie die viel größere kampfbereite Armee.

Er sah auf. Der Himmel war von einigen Kugeln erhellt, die wie großen Sonnen strahlen, allerdings nicht so grell. Und zwei Monster, deren Auswirkungen ihres Kampfes am Himmel und auf dem Boden zu spüren waren, indem sie Springfluten schufen und Berge zerstörten. Wenn sie wollten, könnten sie diesen Planeten vernichten. Aber nicht nur die Oberfläche verwüsten, die Ozeane austrocknen, alles bis einen Kilometer unter dem Meeresspiegel zerstören und nur eine lavaspeiende Oberfläche zurücklassen, wie es auch er und einige andere Krieger konnten. Nein. Sie könnten diesen Planeten, der zehnmal dichter war als andere, in abertausend kleine Asteroiden verwandeln, oder sogar zu Sternenstaub.

Peronipe, dem es generell an Urteilsvermögen mangelte, konnte nicht anders, als dieses außergewöhnliche Duell zu beobachten, deren Einzelheiten er gar nicht ganz begreifen konnte, wie sein General. Sein Teamleiter lag immer noch in seinen Armen, aber er war nicht mehr in der Lage, sich zu beklagen und besaß nicht mehr die Kraft, um ihm zu sagen, dass er ihn auf die Krankenstation ihres Schiffes bringen sollte.

 

Hanasia hatte den Arm des Frostdämonen gepackt. Auch er hielt ihren Unterarm fest. Beide hatten dieselbe Statur und drückten nun gegeneinander. Immer wieder trat Ice zu, aber sie wehrte ihn mit ihren Beinen ab. Er schlug mit seinem Schwanz zu, aber auch Hanasia verfolgte über einen Schwanz und benutzte ihn ebenfalls. Er erhöhte den Druck, um ihren Arm zu brechen, aber sie antwortete auf gleiche Weise und er erkannte, dass sie in den Fingern mehr Kraft hatte. Seine Arme begannen zu schmerzen. Aber wenn er losließ, würde er dieses kleine Duell verlieren und sicherlich mehr Treffer kassieren. Er bereute es, dass er keine Laseraugen hatte.

Als hätte sie sein Bedauern gelesen, schoss ihm Hanasia einen Blick zu wie „Das wird jetzt wehtun…“und… nein, sie schoss keinen Laser aus ihren Augen. Sie sperrte ihren Mund auf und zur großen Überraschung ihres Gegners spie sie ihm einen mächtigen Energiestrahl direkt ins Gesicht. Kurima löste seinen Griff, als er den Angriff voll kassierte und flog schreiend einige Meter nach hinten, sein Gesicht rauchte regelrecht. Das war die stärkste Attacke, die er jemals einstecken musste.

Blind vor Zorn ging er in die Offensive und gewann die Oberhand zurück, während Hanasia immer müder wurde. Sie hatte in den letzten Minuten alles gegeben und sie hatte von Anfang erkannt, dass er stärker war als sie.

Deshalb hatte sie ihr Ass im Ärmel bisher zurückgehalten…

Hanasia baute die Distanz zwischen ihnen aus, indem sie einige schwächere Energiekugeln abfeuerte. Ice Kurima ließ sie abprallen und ließ von einer Verfolgung ab. Er nutzte die Atempause, um sein immer noch von Hanasias Mundstrahl geschwärztes Gesicht abzuwischen. Aber damit beging er einen Fehler seinerseits, indem er diese Atempause nicht ausnutzte, welche Hanasia suchte, sondern um selbst eine Pause zu machen. Man sollte seinem Gegner niemals eine Atempause gönnen, wenn er selbst darum bat.

Hanasia sah zum Himmel auf eine der leuchtenden Kugeln und fixierte ihren Blick darauf.

Die kreiswunde Form produzierte ein Licht, das heller war als das eines Vollmondes. Nachdem sie es lange genug angesehen hatte, würde es hypnotisch. Sie erwartete diese seltsamen Empfindungen, als sich die Haare ihres Schwanzes aufstellten. Die Tatsache, dass sie sich in einen Super Saiyajin verwandelt hatte, schien auf den Prozess keinerlei Auswirkungen zu haben, außer, dass sie zehnmal mehr Einzelheiten des Verwandlungsprozesses mitbekam.

Sie erlebte ihren ersten Vollmond im Alter von vier Jahren. Ihrem Saiyajin-Gedächtnis sei Dank erinnerte sie sich gut daran. Sie hatte sich verhalten wie andere Kinder ihres Alters, mit dem besonderen Augenmerk auf die Zerstörung ihres eigenen Habitats. Ihr Vater und ihre Mutter bestraften sie dafür und halfen ihr, sich kontrollieren zu lernen. Das zweite Mal versuchte sie zu fliegen und ihre Energie zu kontrollieren… als sie mit ihrem Niveau zufrieden war, forderte sie von ihrem Vater ein Duell.

Das war eine Hölle von Niederlage.

Der Himmel war dunkler geworden. Da sie es bei anderen gesehen hatte, wusste sie, dass ihre Augen nun weiß waren. Dann wurden ihre Kiefer von schnell wachsenden Hauern auseinandergedrängt, dann wuchsen ihre Muskeln. Mit einem Schlag hatte sich die Masse ihres Körpers verdoppelt und ihre königlichen Kleider wurden zerfetzt. Während sie weiter wuchs, bedeckte sich ihr Körper mit einem Fell- nicht das übliche Braun, sondern golden wie ihre Haare und ihr Schwanz.

Die Welt vor ihr schrumpfte. Alles schien wie ein Traum und ihre primitivsten Instinkte erwachten. Aber sie ließ sich nicht davon begraben. Sie behielt die Kontrolle. Als sie fühlte, wie sie gen Boden fiel, flog sie auf den Frostdämon zu. Dieser war sowohl be- als auch entgeistert. Er hätte diese Gelegenheit nutzen können, wie sie es gegen seinen Bruder getan hatte. Idiot.

Der Goldene Ozaru prangte auf allen Bildschirmen der Frostarmee und der Tsufuru. Einige applaudierten, denn sie wussten, dass die Saiyajin nun stärker war als ihr Gegner. Andere waren eher darüber besorgt, ob ihr Heimatplanet das überleben würde.

Hanasia ließ es nur kurz zu, dass eine ihrer wiedererweckten Eigenschaften die Oberhand gewann und entfesselte ein furchtbares Gebrüll, das man noch in vielen Kilometern Entfernung hören konnte. Dann tauchte sie zu der kleinen Echse herab, viel schneller, als es ihre Größe erahnen ließ.

„Na und, dummer Primat!? Du kannst groß sein oder klein, was ändert das schon?“, brüllte Ice Kurima während der kurzen Pause.

Seine Antwort erhielt er sofort. Hanasia schickte ihm einen Faustschlag; er holte mit seinem Arm aus, um dem Schlag auszuweichen und seine Faust in ihre Hand zu bohren, der nun klein schien wie eine Nadel. Aber er wich gar nichts aus. Die Wucht des Aufpralles ließ seinen Arm zurückschnappen und seinen ganzen Körper verbiegen; seine ganze rechte Seite spürte den Schock. Er wurde mit beachtlicher Geschwindigkeit gen Boden geschleudert und dort begraben.

Sofort brach Ice wieder hervor, wo er von Hanasia begrüßt wurde, die ihm gefolgt war. Wieder schlug sie zu, er hatte nicht einmal die Zeit gehabt, seine Arme zur Deckung vor sein Gesicht zu heben. Dieses Mal wurde er in den Himmel geschleudert und musste seinen unfreiwilligen Flug mit Hilfe seiner Schwebekünste beenden. Der Dämon rieb sich das Gesicht und bestätigte mit Hilfe seiner Finger, dass er tatsächlich blutete.

Dieser Anblick erfüllte ihn mit Zorn und er streckte beide Hände vor sich aus, und feuerte einen mächtigen Energiestrahl ab. Er würde den Planeten nicht zerstören, nein. Aber alle Leichen, die noch lebenden bewusstlosen Eingeborenen und die, welche geflohen waren, die Stadt in der Nähe, alle wurden sterben und von der Landkarte verschwinden. Der General war leicht im Stande zu fliehen und sich vor den Ausläufern des Einschlages zu schützen. Im Schlimmsten Fall würde der gelbe Riesenaffe überleben, aber schwer verletzt.

Nichts reichte nur im Entferntesten an die zerstörerische Macht der Frostdämonen heran.

 

Das blendende Licht seines Angriffs zeigte seine Kraft und schoss in einem langen Strahl in Richtung Boden, genau auf den Affen gerichtet. Hanasia öffnete ihre riesigen Fänge und spie ebenfalls einen Strahl. Alle Messgeräte auf den Bildschirmen der Tsufuru waren am Anschlag und mehrere Alarme ertönten. Chiin-Lee hatte so etwas seit dem Millenniums-Krieger nicht mehr gesehen.

Die beiden Strahlen trafen sich auf halbem Weg und produzierten eine intensiv grelle Lichterscheinung, aber keine Explosion. Stattdessen drückten sie sich gegenseitig wie bei einer Art umgekehrten Seilziehen. Ice erhöhte den Energieausstoß und drückte seinen Angriff weiter. Seine Muskeln schwollen an und er entlud einen Teil seiner verborgenen Energiereserven und begann Boden gut zu machen.

Die Königin der Saiyajins hatte keine Angst. Sie war verwandelt. Sie war doppelt verwandelt. Die Energie brach aus ihr hervor, als wäre ein Damm gebrochen. Sie drückte mehr dagegen und ihre Aura verdoppelte ihre Intensität. Der Wind wehte sogar einige andere Wehraffen davon.

Und in einem Augenblick kehrte sich die Richtung um und die Attacke gewann wieder an Höhe. Schneller und schneller, und er ahnte schon, was ihm nun bevorstand. In Panik nahm Ice Kurima die Fetalhaltung ein, um sich zu schützen und lud seine Aura als Schutzschild. Er fühlte, wie die Energie gegen sein Schild drückte, und wie sie ihn durchdrang, und… explodierte.

Der Himmel wurde von der Explosion von Myriaden von unwirklichen Farben erhellt. Eine Schockwelle ließ die Erde erbeben. Die weit entfernte Gruppe von Saiyajins musste sich schützen, als sie sie erreichte. Dann fiel Kurima zu Boden, verwundet, müde und das allererste Mal in seinem Leben besiegt.

 

Aber nicht tot, dessen war sich Hanasia wohl bewusst. In wenigen Sekunden würde er wieder kampfbereit sein. Sie wollte sich gerade aufmachen, sich wieder auf ihn zu stürzen und ihn erledigen, als sie in der Luft eine verdächtige Bewegung wahrnahm. Eine sehr ernstzunehmende.

Sie musste sich nicht umdrehen. Da sie auf die Energie ihres anderen Feindes geachtet hatte, wusste sie, dass er mit dem Morden aufgehört hatte, um den Kampf zu beobachten und dass er nun direkt hinter ihr war, wo sie ihn nicht erreichen konnte. Er hatte seine Energie so weit wie möglich gesenkt und sich knapp über dem Boden an sie herangeschlichen.

General Chatterton achtete aufmerksam darauf, nicht entdeckt zu werden. Die Konzentration auf ihren Gegner während des Energiestrahl-Duells hatte es ihm erlaubt, ihr sich unauffällig zu nähern, denn er konnte seine Energie nur bis zu einem bestimmten Niveau senken. Er war direkt hinter ihr, knapp über ihrem Schwanzansatz und hob seine Hand, während er bereits mit Höchstgeschwindigkeit auf sie hinunterstürzte. Damit war sie so scharf wie ein Schwert.

Chatterton besaß ein Kommunikationsgerät und das Admiralsschiff hatte ihm eine wichtige Beobachtung mitgeteilt. Um zu fliehen hatten sich einige Saiyajins den Schwanz abgetrennt und wurden so wieder klein. Ihr Schwanz war für ihre Verwandlung unabdingbar und einfach abzuschlagen. Die Schlüsselinformation.

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