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Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.

Nächste Seite in : 5 Tagen, 1h


Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142
[Chapter Cover]
Teil 2, Kapitel 9.
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Der Krieger der Tsufuru

 

Kalt. Es war eiskalt.

Als er sich aufrichtete, konnte er den Wind auf seiner Haut spüren. Der Wind war kalt, der Wind war schlecht. Er schlug hart auf den Boden auf. Er wärmte ihn etwas, konnte den Wind aber nicht abschirmen. Dann sah er auf. Dieser Raum war groß, er schien endlos zu sein. Seit er aufgewacht war, hatte er viele seltsame Dinge gespürt.

„Töten.“

Auch die Stimme war hier. Die Stimme war sein Freund. Die Stimme war sein einziger Freund, aber in diesem leeren schwarzen Loch, das sein Leben war, war die bloße Idee eines Freundes, von Verwandten oder anderer Personen ein Fremdwort für ihn .So war es immer schon gewesen: Nur er alleine und die Stimme, ganz alleine. Wann immer etwas anderes Lebendiges gesehen hatte, dann hatte er es getötet.

„Dort drüben. Viele Ziele. Töten!“

Er wandte sich in die Richtung, die ihm die Stimme gesagt hatte. Sein Körper wurde wärmer, sein Herzschlag beschleunigte sich; so wie immer vor einem echten Kampf. Er wusste es, es konnte nur bedeuten, dass es viele Gegner sein würden, oder dass sie sehr stark waren, oder beides.

Er flog knapp über den Boden dorthin.

 

Im zentralen Kontrollraum beobachtete Chiin-Lee den Bildschirm, der ihr von einer fliegenden Kamera aus den blutrünstigen Saiyajin zeigte, wie er auf das Ziel zuschoss. Im Kommandozentrum hatte der Techniker das Testosteron und die Muskelstimulantien in dessen Körper freigesetzt. Zu ihrer linken saß der Schauspieler, die „Stimme“. Hinter ihr saßen die Verantwortlichen des Überwachungsprojektes, die für die möglichen Millenniumskrieger Ausschau hielten: es war einer von ihnen gewesen, der ihnen die Koordinaten des Dorfes gegeben hatte, auf welches ihre Waffe gerade zuflog, wo einer dieser potentiellen Krieger lebte.

 

Er flog sehr schnell. Er fühlte, dass er sich sehr schnell näherte. Er fühlte Leben, er fühlte Blut. Die Stimme feuerte ihn an. Und plötzlich stand eine Mauer vor ihm. Niedere Mauern, nicht solche hohe, die er oft zerstören musste, um von einem Zimmer ins nächste zu kommen. Viele niedere Mauern. Und zwischen ihnen Ziele. Viele Ziele! Kleine, große… überall tobte das Leben. Überall wimmelte es von Organismen.

Er drang durch eine Mauer und packte eines der Ziele. Er schlug es mit einer schnellen Bewegung auf den Boden und brach damit dessen Genick. Bruchstücke der Mauern bröckelten um ihn herum ab. Die anderen Ziele hatten ihn bemerkt und reagierten, aber er wollte ja nie geheimnistuerisch sein. Plötzlich änderte er seine Richtung und hielt nun auf ein kleines Ziel zu. Es schrie auf und versuchte sich zu befreien, aber er grub seine Finger in dessen Bauch und zerquetschte dessen Eingeweide.

Die anderen Ziele sprangen auf ihn los. Sie waren sehr laut. Er kickte den ihm am nächsten und das Ziel wurde nach hinten durch eine Mauer geschleudert. Aber er hatte es nicht getötet, er musste es beenden. Er flog auf ihn zu, da fühlte er ein Kribbeln auf seinem Rücken.

Als er sich umdrehte, sah er andere Ziele, die Feuerbälle auf ihn abfeuerten. Sie waren nicht besonders stark, also scherte er sich nicht darum. Aber kaum hatte er sich um sein aktuelles Ziel gekümmert, feuerte er eine große Feuerkugel auf sie ab, um sie auseinander zu drängen.

Was für ein Durcheinander… was für eine Grausamkeit, dachte Chiin-Lee. Die Saiyajins waren wie Ameisen für ihn, wie sie sich um den hirnlosen Krieger bewegten und versuchten, den Eindringling zu vertreiben, aber sie waren kaum mehr als Spielzeuge.

Er tötete noch einen, dann noch einen. Er sprang auf ein Kind zu. Für ihn machte es keinen Unterschied. Chiin-Lee wollte diese grausamen Bilder nicht noch einmal sehen, ihr reichte es, was er mit dem ersten Kind gemacht hatte. Sie sprach mit dem Schauspieler, der „Stimme“.

„Sag ihm, er soll hochfliegen, damit nur die Stärksten ihn angreifen. Es ist nicht notwendig, das ganz Dorf abzuschlachten.“

Aber sie konnte die Begeisterung in diesem Raum förmlich spüren; ein Enthusiasmus, den ein Tsufuru verspürte, wenn er einen besonders brutalen und blutigen Thriller sah. Aber leider war das die Realität.

Sie konnte diese Lust besonders von einem Mann hinter ihn fühlen. Diese Person hasste die Saiyajins ohne einen bestimmten Grund. So wie jemand etwas verabscheute, nur weil es nicht so war wie er. Dieser Tsufuru liebte es, wie diese Tiere auf solch brutale Weise abgeschlachtet wurden.

„Flieg. Flieg hoch. Wichtigere Ziele am Himmel.“

Er schwebte hoch, ließ ein aktuelles Ziel aber nicht gehen. Da es sich in Reichweite befand, packte er den Kopf seines kleinen Zieles und stieg mehrere Meter nach oben. Das Ziel schlug auf ihn ein, aber es war extrem schwach. Ein anderes großes Ziel sprang von unten auf ihn zu.

“Höher."

Er flog weiter in den Himmel und das große Ziel konnte ihm nicht nachkommen. Aber es schoss einen Feuerball ab. Er wich aus. Dann zertrümmerte er das Gesicht seiner Geisel mit seinem Knie. Und wieder waren seine Hände voller Blut. Er hatte es wieder getan. Dieses Mal war das Ziel tot, also ließ er es fallen.

Die anderen Ziele unter ihm waren sehr aufgeregt. Aus allen Richtungen wurden Energiestrahlen auf ihn abgeschossen. Er musste sich schützen. Es tat etwas weh. Während er sein Gesicht mit seinen Händen schützte, roch der den Geruch von Blut, das nicht sein eigenes war.

Der Regen aus Feuerbällen verebbte, größere Ziele flogen zu ihm herauf. Es waren zwei, ein Großes und ein Mittleres. Die beiden Ziele griffen ihn an.

Die Kamera schwenkte zu dem Anführer des Dorfes, der gekommen war, um es mit dem Monster aufzunehmen. Chiin-Lee hörte ihnen zu: sie fragten diesen abscheulichen Krieger, warum er ihr Dorf angegriffen hatte und was er von ihnen wollte.

Aber der Tsufuru-Krieger hatte nie das Sprechen gelernt, er verstand die Sprache der Saiyajins gar nicht. Mit Ausnahme der Stimme in seinem Kopf hatte nie jemand mit ihm gesprochen.

Eine verständliche Wut erfüllte diese beiden Saiyajins. Chiin-Lee muste darüber, ob sie ein Paar waren; wenn, dann waren sie das Stärkste des Dorfes. Es war einer von ihnen, der eine solch große Energie ausstrahlte, dass die Überwachungstruppe sie erfasst und daraufhin dieses Dorf ausgesucht hatte. Für den Untergang. Sie würden nun sterben.

Als sie erkannten, dass das Monster ihnen nicht antworten wollte, ging das männliche Ziel zum Angriff über. Dieses Ziel war schneller als das andere. Gefährlicher. Stärker. Er schoss einen Feuerball auf ihn ab; das Ziel nahm sich die Zeit, um zu reagieren, wich aber dann aus. Es war nun nahe genug, um zuzuschlagen. Aber er packte seine Faust. Sie hatte beachtliche Kraft, aber es war nichts Besonderes. Ein Faustschlag seinerseits auf das gefangene Ziel. Es schien zu leiden und machte ein Geräusch. Er verdrehte ihm den Kopf, bis es leise knackte.

Kopfschmerzen. Auch das mittlere Ziel hatte angegriffen. Nicht gut, er hatte es vergessen. Dessen Fuß traf sein Gesicht und er ließ das große Ziel los.

Auch das mittlere Ziel war schnell. Es griff wieder an. Seine Fäuste waren zu schnell, um sie zu packen. Aber die Schläge richteten keinen Schaden an. Ein Faustschlag auf das mittlere Ziel. Es floh. Es feuerte einen Feuerball ab. Ah, auch das große Ziel schoss etwas ab. Er blockte es ab. Es tat etwas weh.

Die beiden Ziele griffen zusammen an. Sie würden ihn treffen, sollte er abblocken? Er beschloss stattdessen, selbst anzugreifen. Das große Ziel schlug ihm an die Rippen. Das tat weh. Das mittlere Ziel traf ihn am Gesicht. Einen Sekundenbruchteil lang sah er nichts mehr. Aber er schlug das mittlere Ziel mit der offenen Hand. Er musste ihm die Bauchdecke aufgerissen haben.

Als er sein Augenlicht wiedergewonnen hatte, wandte er sich wieder dem großen Ziel zu. Feuerball. Er hatte keine Zeit auszuweichen. Während er ihn abblockte, schoss das große Ziel auf ihn zu. Das große Ziel war ihm nun ausgeliefert. Kicks, Faustschläge, mehrmals hintereinander. Das Ziel sah sich außerstande, darauf zu reagieren. Erledige es

Das große Ziel war sehr hartnäckig. Während er wieder versuchte, ihm den Hals zu brechen, hielt es seine Hand fest und hielt dagegen. Er wollte gerade mehr Kraft aufwenden, als er das mittlere Ziel sah.

 

Der Tsufuru-Krieger hatte bereits mehrere Treffer einstecken müssen, aber im Vergleich zum Training, das er überstanden hatte, war das gar nichts. Die Ingenieure stellten einfach mit Sorgfalt die Medikamente im Inneren des Berserkes neu ein.

Der Schauspieler sagte gar nichts. Er wollte ihn bei seiner Tätigkeit nicht stören. Er beobachtete das Schauspiel mit einer gewissen Abscheu. Trotz seines Studiums der Psychologie und seinem kompletten Mangel an Skrupel, den Geist eines intelligenten Wesens derart zu manipulieren und ihn so in den Wahnsinn zu treiben, war ihm diese körperliche Gewalt sehr zuwider.

„Wie läuft es?“, wollte Chiin-Lee wissen. „Ich denke, er nimmt sich viel Zeit, um sich dieser beiden Saiyajins zu entledigen.“

„Kein Problem“, antwortete ihr der Ingenieur. „Er hat keinen Schaden davongetragen. Er ist fast aufgewärmt. In einigen Sekunden wird er einen Gang zulegen.“

 

Auf dem Bildschirm hielt der Berserker sein männliches Ziel fest, als wäre es sein letzter Strohhalm, aber in Wahrheit hatte er ihn fast vergessen. Dieser Krieger hatte ein Problem mit seiner Aufmerksamkeit. Ihn interessierte viel mehr die Reaktion der Frau: sie hielt ihren Bauch und keuchte vor Schmerz. Er hatte ihr zwar nicht die Eingeweide herausgerissen, wie er es geglaubt hatte, aber sie blutete.

Der Ingenieur gab dem Schauspieler ein Zeichen und er griff zu seinem Mikrophon.

“Volle Kraft. Nutze all deine Kraft. Du kannst es jetzt. Töte sie beide. Töten!!“

Er fühlte, wie seine ganze Kraft befreit wurde. Er erkennte dieses Zeichen wieder. Nun konnte er alles geben. Er streckte seine Arme aus, dabei ließ er das mittlerweile vergessene Ziel los und stieß einen martialischen Urschrei aus. Alle Wesen um ihn herum erzitterten. Und sie hatten allen Grund dafür.

Dann aber begriffen sie, dass sie sich in den Kampf einmischen mussten und schossen Energiestrahlen nach oben. Sie waren zahlreich und stark, da sie bis zum Äußersten motiviert waren. Aber sie kitzelten ihn kaum. Er bereitete eine große Energiekugel vor. Eine von solcher Macht, dass sie die ganze Umgebung mit allen Bewohnern darauf vernichten würde, und auch all diese Mauern. Er lud weiter. Und weiter. Weitere Feuerbälle schossen auf ihn zu. Er wich einigen aus und streckte seine Arme wie Kanonenrohre aus.

Zwischen seinen Fingern erschien ein riesiger Energieball und er feuerte diese mächtige Konzentration von purer Energieab. Aber genau, als er ihn abfeuern wollte, schien sich der Boden unter ihm zu drehen. Es war das mittlere Ziel, welches ihn mehrmals schlug. Er drehte sich um. Er konnte die Feuerkugel nicht mehr kontrollieren und sie schoss in den Himmel.

Das Ziel war neu motiviert. Es schlug immer schneller zu, ohne Pause. Es war wirklich schnell. Aber nicht so schnell wie er. Die Schläge waren für seinen Körper kaum mehr als Streicheleinheiten. Endlich konnte er dessen Arm packen.

Mit der anderen Faust schlug er zu. Es konnte ihm nicht mehr entkommen. Das mittlere Ziel wich sie vielen Schlägen wie möglich aus, erlitt aber Verletzungen. Er fühlte, wie dessen Kräfte nachließen. Das Ende war nahe. Nun war der richtige Moment für den Gnadenstoß gekommen. Mit der Handkante wollte er ihr den Kopf abschlagen.

Sein messerscharfer Angriff schoss auf sein Ziel zu. In den letzten Momenten sah er in ihren Augen blanke Todesangst. Ihn ihren Pupillen sah er eine Reflexion. Er sah die anderen Ziele unten am Boden, und die Häuser. Ihre Augen waren nass. Er sah zum allersten Mal eine solche Reaktion der Verzweiflung bei einem Ziel. Eine Angst, die er noch nie tiefer beobachtet hatte. Angst und Wut. Kraft. Das war die längste Sekunde seines Lebens.

 

Er traf den Hals nicht. Das Ziel hatte ihren Kopf gesenkt und grub nun ihren Mund in die heranrasende Handkante. Sie biss mit aller Macht zu. Die Hand war gefangen und es tat weh. Es tat sehr weh!

Die Kamera näherte sich ihnen, obwohl sie sich immer noch auf Distanz hielt. Dank des Zooms war das Bild aber sehr nahe. Die Frau biss ihren Gegner, bis er blutete. Dies war die beinahe sprichwörtliche Entschlossenheit der Saiyajins, die ihre Kraft verstärkte. Die Kamera vergrößerte ihr Gesicht, da dort das Wichtigste geschah.

„Aber… sie weint doch nicht etwa…?“, meinte Chiin-Lee.

Sie hatte sehr viel Zeit mit dem Studium der Saiyajins verbracht. Sie hatte viele Kämpfe gesehen, auch von Nahem. Kämpfe bis zum Tod, Kämpfe zwischen Königen. Die Augen dieser jungen Frau waren ganz anders, als was sie jemals gesehen hatte.

Die Energiequelle, welche diese Saiyajin antrieb, war ein besonders Gefühl; ein typisches Gefühl der Tsufuru, Liebe für einen Verwandten. Sie würde niemals verlieren, da sie ihr Dorf beschützen wollte. Da sie sie nun so nahe sehen konnte, dachte Chiin-Lee, wie jung sie eigentlich war. Saiyajin-Paare mit großen Altersunterschieden waren recht normal, aber ihr kamen Zweifel, ob das hier der Fall war. Der andere griff nun wieder an. Und das trotz seiner schweren Wunden. Unglaublich.

 

Und dann sah Chiin-Lee eine Aktion, die sie nicht erwartet hatte. Der Mann schlug nicht auf den manipulierten Saiyajin. Er packte ihn an den Beinen! Mit seinen muskulösen Armen umklammerte er seine unteren Gliedmaßen und zog ihn immer weiter in Richtung Boden. Die Frau biss noch immer, mittlerweile rann ihr das Blut aus dem Mund. Der große Mann wollte ihn zu Boden drücken, damit die anderen Dorfbewohner auf ihn einschlagen konnten! Er hatte erkannt, dass das Monster viel zu stark war und dass es nicht auf die übliche Weise getötet werden konnte! Sich so auf andere zu verlassen war etwas seltsam für Saiyajins.

Die Beine der Frau waren frei, also hämmerte sie mit den Knien auf dessen Bauch herum, während sie die Arme des Berserkes mit ihren Händen festhielt. Chiin-Lee war von ihrer Technik im Luftkampf beeindruckt.

Er war gefangen. Von überall her hagelte es Schläge. Seine Hand tat weh. Und auch sein Bauch begann ihm zu schmerzen. Langsam hatte er mehr als einen Grund, um sich Sorgen zu machen.

Gegenangriff.

Er packte das mittlere Ziel mit seiner freien Hand. Dann zog er seine Beine hoch, damit das große Ziel nach oben kam. Die beiden Ziele krachten aneinander. Aber sie hielten sich immer noch fest. Er drückte sie in die entgegengesetzte Richtung, um mehr Schwung zu haben, dann rammte er sie wieder aneinander. Dieses Mal war der Aufprall sehr hart und die beiden Ziele ließen mit einem lauten Schmerzensschrei von ihm ab.

Direkter Angriff. Er feuerte einen großen Feuerball direkt vor sich ab und das mittlere Ziel wurde hunderte von Metern fortgeschleudert. Dann schoss er auf das große Ziel unter ihm zu. Er flog mit ausgestreckten Armen senkrecht nach unten und traf das Ziel, das waagrecht in der Luft schwebte. Er war so schnell, dass er es nicht kommen sah. Er drückte weiter nach unten. Der Boden näherte sich immer schneller. Die schwachen Ziele sprangen von Einschlagsort davon.

Dann der Einschlag. Das große Ziel wurde zwischen seinen Fäusten und dem Boden eingeklemmt und grub einen großen Krater. Erdboden flog überall umher und die anderen Ziele sprangen sofort auf ihn zu. Aber er konnte leicht entkommen. Ah, er konnte nicht mehr fliegen. Aber das große Ziel war immer noch nicht tot! Blutend und mit geschlossenen Augen hatte er seine Fäuste gepackt und hielt ihn mit all seiner ihm noch verbliebenen Kraft am Boden.

Wie naiv.

Binnen Augenblicken hatte er sich umgedreht und seine Füße auf den Boden gesetzt. Problemlos flog er davon und befreite sich von diesem schwachen Griff. Nun griffen ihn alle Ziele zugleich an. Das würde ein schönes Gemetzel werden. Wieder lud er die Energiekugel, die er vorhin verloren hatte. Dieses Mal aber lud er sie weiter. Dieses Mal würden alle Ziele mit einem Schlag getötet werden.

Nun war das mittlere Ziel wieder da. Es war wirklich sehr hartnäckig. Es wollte ihn davon abhalten, wieder diese Energiekugel abzuwerfen. Dieses Mal aber verschwendete er keine Zeit. Da war er sich sicher. Es schoss auf ihn zu für eine neue Attacke. Er wich dem mit Leichtigkeit aus. Es näherte sich ihm und schlug zu, doch er rührte sich nicht. Seine Arme zielten immer noch in Richtung Boden und sein Energieball nahm mit jeder Sekunde an Große zu. Also warf sie sich direkt auf ihn und versuchte, seine Richtung zu ändern, aber er stand dort unbeweglich am Himmel. Seine Flugkünste waren viel besser als ihre.

Dieses Dorf stand kurz vor dessen Auslöschung. Um einen Abbruch dieses Angriffs zu bitten, stand außer Diskussion, also schwieg Chiin-Lee. Die Kamera war immer noch nahe genug, um den Schmerz und die Furcht im Gesicht der jungen Frau zu sehen, als sie sich ausmalte, was ihrem Dorf nun bevorstand.

Wie konnte man für diese Kreatur keine Empathie aufbringen? Trotzdem triefte die Tsufuru hinter ihr vor perversem Vergnügen. Sie konnte kaum erwarten, was nun als nächstes geschehen würde.

 

Obwohl sie es einfach nicht schaffte, ihren Gegner zu bewegen, versuchte die junge Saiyajin es mehr und immer mehr. Sie alle konnten auf dem Gerät zur Messung der Energie sehen, dass sie ein überdurchschnittliches Niveau erreicht hatte, aber es würde nicht reichen.

Beide- Chiin-Lee und die Saiyajin- hatten dasselbe ungute Gefühl, dass dieser Energieball hier und jetzt abgeworfen werden würde. Die Miene der jungen Saiyajin war vom Schmerz verzerrt und Chiin-Lees Augen wurden feucht. Die Kiefer der Saiyajin-Frau verkrampften sich, und man konnte sehen, wie die Verzweiflung und die Wut in ihr überhandnahmen. Eine unendliche Wut. Plötzlich zeigte die Kamera den Himmel, dann den Boden; sie wurde herumgewirbelt und auch der Ton war verzerrt. Eine Schockwelle hatte sie erfasst, aber die Energiekugel war noch nicht abgefeuert worden, oder?

 

Das war nicht normal. Es war das mittlere Ziel, was sie herumrüttelte. Er konnte seine Richtung nicht mehr halten. Das Ziel hielt ihn fest. Er konnte sich nicht befreien. Die Feuerkugel schoss davon, wieder in den Himmel. Er wollte seine Arme befreien. Aber er konnte nicht. Er hörte ein Geräusch, das er noch nie zuvor gehört hatte. Er fühlte ein Licht auf seinem Rücken, aber dort war keine Sonne. Es wurde heller und wärmer. Es brannte immer mehr. Er hörte ein Krachen. Es waren seine Knochen. Er fühlte seinen Körper nicht mehr. Auch spürte er den halten Hauch des Windes nicht mehr, oder die Wärme, welche eine Sekunde zuvor seinen Rücken auseinanderriss. Er konnte auch den Himmel nicht mehr sehen.

 

Und auch die Stimme war nicht mehr da, um ihm zu sagen, dass er tot war.

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